Ieoh Ming Pei 1917 – 2019 Kurznachruf

Mai 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9213

am Samstag, den 18. Mai 2019

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Ieoh Ming Pei (cinesisch 貝聿銘 贝聿铭, Pinyin Bèi Yùmíng, W.-G. Pei Yü-Ming, Jyutping Bui3 Wat6ming4; * wurde am 26. April 1917 in Guangzhou, China, geboren und ist jetzt 102-jährig, am 16. Mai 2019 in New York City gestorben. I. M. Pei war ein chinesisch-amerikanischer Architekt der Moderne. Eine besondere Todesursache wurde bislang nicht publiziert.

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Zur Schule ging Pei in Shanghai in einem Internat, das von amerikanischen Missionaren geleitet wurde. Dort wurden nordamerikanische Standards vermittelt, man trug westliche Schulkleidung, die bevorzugten Sportarten waren Basketball und Tennis. Einen Kontrast zu dieser Umgebung erlebte Pei während der Sommerferien in Suzhou nordwestlich von Shanghai bei seinem Großvater, der ihn mit traditionellen chinesischen Werten vertraut machte, mit Familiensinn und den Lehren des Konfuzius. Die frühen Erfahrungen mit beiden Welten hat Pei später wiederholt als Gewinn bezeichnet. Im ostasiatischen Geschäftszentrum Shanghai entstanden damals die ersten Hochhäuser, von denen Pei sehr beeindruckt war. Er beschloss, moderne Architektur zu studieren, was nur in Übersee möglich war. Im August 1935 reiste Pei in die Vereinigten Staaten und schrieb sich nach kurzem Aufenthalt in Philadelphia am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston ein.

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Viel mehr ist von Peis privatem Leben nicht bekannt.

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Die von Pei gegründete Firma durchlief mehrere Veränderungen. Seit 1966 hieß sie „I. M. Pei & Partners“, seit 1989 „Pei Cobb Freed & Partners“. Zeitweilig leiteten drei seiner Kompagnons jeweils eigene Teams. Pei blieb der führende Kopf des Unternehmens. Als hervorragender Verkäufer, dem es wichtig war – und auch meist gelang – Menschen zu überzeugen, war er unermüdlich weltweit unterwegs. Er beschaffte Aufträge, organisierte, beurteilte Entwürfe und fand noch Zeit, als „Principal Design Partner“ eine Vielzahl von Bauten und Projekten selbst zu betreuen.

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Am MIT in Boston wurde damals sehr konservativ gelehrt; man zeichnete antike Bauten und sah in ihnen das höchste Ideal. Einen Ausweg fand Pei im Selbststudium von Zeitschriften über moderne europäische Architektur und vor allem in den Büchern von Le Corbusier („meine Bibel“). Zwei Tage, an denen Le Corbusier Vorträge am MIT hielt, bezeichnete Pei später als „die zwei wichtigsten Tage in meinem beruflichen Leben“.

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Peis eindrucksvollsten Werke sind die Zwischen 1968 und 1978 arbeitete Pei am

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Erweiterungsbau der National Gallery of Art in Washington, D. C.,

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eines neoklassizistischen Bauwerks von 1941 in der Nähe des Kapitols. Als dieser Ostflügel, das sogenannte „East Building“, im Frühjahr 1978 eröffnet wurde, waren breite Öffentlichkeit und Fachkritik einhellig begeistert. Pei hatte auch zuvor schon Museumsbauten geplant. Hier nun – wie auch später noch mehrmals – bewies er seine außerordentliche Begabung für diese Aufgabe, insbesondere für die durchdachte Verbindung älterer Bauten mit seiner modernen Baukunst. Sein Neubau aus Beton und Glas besteht aus zwei gegeneinander versetzten Dreiecken unterschiedlicher Größe, das Dreieck als durchgehendes Formelement findet sich bis in die Details hinein. Alt- und Neubau sind unterirdisch miteinander verbunden. Die Fassade des Neubaus wurde mit Marmorplatten aus dem selben Steinbruch verkleidet, der auch das Material für den Altbau geliefert hatte. Der Mäzen Paul Mellon, der das Projekt finanzierte, nahm Verzögerungen und Kostenüberschreitungen klaglos hin – und Pei bestätigte seinen Ruf als perfektionistischer Architekt für Auftraggeber, die nicht allzu sehr aufs Geld sehen müssen.

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Dazu ist die die Erweiterung und Sanierung des Grand Louvre in Paris gab es die heftigsten öffentlichen Auseinandersetzungen in Peis Arbeitsleben. Das Museum war das wichtigste Projekt unter den zahlreichen Bauvorhaben („Grands Projets“) des französischen Präsidenten Francois Mitterand, der Pei 1982 persönlich mit dem Auftrag betraute. Es ging darum, die ungenügenden räumlichen und technischen Verhältnisse modernen Standards anzugleichen und den Nordflügel, der bisher vom Finanzministerium belegt wurde, zu integrieren. Pei verlegte den eher abseits gelegenen Haupteingang in die Mitte des Ensembles, auf den Ehrenhof, der zuletzt als Parkplatz benutzt worden war, und konzipierte eine unterirdische Eingangssituation mit relativ kurzen Wegen in die drei Flügel des Museums. Der Einstieg durfte nicht an die allgegenwärtigen Metro-Eingänge erinnern und den Eindruck der Barockfassaden nicht schmälern. Pei entschied sich für

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die Glaspyramide im Innenhof des Louvre,

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eine zeitlose geometrische Form. Die Entwürfe lösten eine Welle der Empörung aus. Politiker, Kritiker und 90 Prozent der Pariser Bevölkerung lehnten das Vorhaben ab, man sah darin einen Angriff auf ein nationales Symbol – noch dazu durch einen Amerikaner. Pei vertrat unermüdlich seinen Standpunkt, Mitterrand unterstützte ihn, so konnte 1985 mit dem Bau begonnen werden. Schon während der Bauarbeiten änderte sich die Stimmungslage. Nachdem die Pyramide 1989 fertiggestellt war, herrschte allgemeine Begeisterung.

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I. M. Pei, dessen Baustil der Klassischen Moderne verpflichtet ist. Er galt als einer der bedeutendsten Architekten der Gegenwart. Anfangs allein, später zusammen mit mehreren Partnern, leitete er seit 1955 ein Büro mit zeitweilig 300 Mitarbeitern, das mehr als 200 große Projekte betreut hat. Seine Bauwerke – insbesondere Museen – sind auf drei Kontinenten zu finden. Pei faßt selbst seine Grundvorstellung der Architektur so zusammen:

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It is not an exaggeration to say that light is the key to architecture“ (Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Licht der Schlüssel zur Architektur ist)

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Gold Goldnachfrage und Goldpreis nach World Gold Council am 3. 5. 2019

Mai 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9185

am Montag, den 6. Mai 2019

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Weltfinanz-Volatilität und Valutierung werden permanent an verschiedenen Indikatoren ersichtlich, die als relativ verlässliche Prognosen auf dem Finanz-Markt – ähnlich dem selffulling Prophecy – als Vorurteile in Entscheidungen am Markt einbezogen werden.

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Hauptbedeutung haben dabei die stärksten Währungen sowie deren nationale Bezinsung und die wahrscheinlichen Risiken, wie Rezession, platzende Blasen, Krieg oder soziale Katastrophen.

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Das zertifizierte Gold wird dabei teils als Kapitalanlage gehalten, gekauft oder verkauft, der Goldpreis und die Kurstendenz des Goldmarktes wird dabei immer mit Interesse beachtet. Wenngleich ein Staatsschatz in Gold schon lange nicht mehr als Währungsdeckung oder als Kriegsrüstungskraft wirklich in Konflikten instrumentailsiert werden kann (wer in Not verkauft, verdirbt den Preis).

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Die im Goldfeld etablierte Lobbyorganisation World Gold Council (WGC) hat zum 3. Mai 2019 mitgeteilt, dass die Nachfrage für Gold in aller Welt, besonders von Notenbanken, um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sei – bislang ohne Goldverteuerung.

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Dabei fiel der Goldpreis in Dollar je Feinunze zwischen 31. 12. 2018 und 3.5.2019, mit großen zwischenzeitlichen Höhen, auf etwa 1270.

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Hintergrund ist die grenzenlose Dollarausgabe der US-Fed-Bank, die die dollarbezogene Valutierung am Weltfinanzmarkt inflationiert, womit alle angebundenen Nationalwährungen mit entwertet werden.

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So haben im vergangenen Quartal Russland 55,3 Tonnen, China netto 33 Tonnen, die Türkei 40,1 Tonnen gekauft.

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Auch die Schmuckherstellung, speziell in Indien wuchs beachtlich.

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Die Verwendung von Gold in der Industrieproduktion ging leicht zuück.

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Private Käufer und Nichtnotenbanken kauften weniger Gold.

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Während in China und Japan die Nachfrage nach Barren und Münzen sank, stieg sie in Großbritannien angesichts des EXIT um 58 Prozent. Auch in Deutschland legten die Privatanleger leicht um 3 Prozent zu.

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Analysten begründen die Entwicklung von Nachfragesteigerung ohne Goldpreisanstieg damit, dass augenblicklich die Kaufangebote auf dem Aktienmarkt günstig scheinen und die Kaufkraft abziehen.

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Dietmar Moews meint: Die „klassische“ Kapitalistenregel, als Privatreichtum, sich in drei getrennten Teilen sein Kapital zu halten,

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Aktien + Wertpapiere

Gold

Immobilien

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ist längst überholt. Geld auf einem Sparbuch wird inzwischen mit Negativzinsen bestraft. Bargeld in der Wohnung stapeln wird bei kleineren Beträgen mittlerweile chic.

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Private Goldhortung ist symbolisch lustig, wenn man Krüger Rand oder Maple Leave eignet, doch Gold als Anlage ist kostspielig, von allen anfallenden Gebühren bis zu Depotkosten und Goldbarren als konkretes Zahlungsmittel eher nicht angenommen werden.

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Witzig, am Rande, ist, dass es nach wie vor große Mengen Gold aus den Goldminen herausgeholt werden könnten. gerade die Russen, die jetzt zertifiziertes Gold kaufen, hätten eigenes Gold, aber auch diverse afrikanische Staaten.

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Nur sind die Russen mit zusätzlicher Goldschöpfung lieber vorsichtig, denn jede zusätzliche Tonne Gold, die zertifiziert wird, um im Finanzmarkt als Ersatzwährung bestimmte Risiken und Volatilität abfedern zu können, bringt eine Abwertung des Goldpreises je Feinunze (konkret würde Russland durch zusätzliches Gold den eigenen zertifizierten Goldbestand entwerten).

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Gold hat allerdings den traditionellen Vorteil, dass die Finanzwelt und die Zeitgenossen des 21en an GOLD und WERTHALTIGKEIT von GOLD glauben.

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Dietmar Moews Goldene Frau mit Blitz, 155cm/287cm, Öl auf Leinwand, Blattgold

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