Feinstaub ist eine schreckliche Tatsache in jeder deutschen Wohnung

März 13, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9018

am Donnerstag, den 14. März 2019

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DLF.de am 12. März 2019 von Anke Petermann:

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„Studie zu Luftverschmutzung Gesundheitsrisiko Feinstaub

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Feinstaub hat als Gesundheitsrisiko einen ähnlichen Stellenwert wie das Rauchen – das besagt eine neue Studie von Mainzer Wissenschaftlern. Die Partikel würden die Lebenserwartung von Europäern um mehr als zwei Jahre senken. Die Forscher plädieren dafür, die Grenzwerte drastisch zu senken.

 

Aufgrund von Feinstaub, so leitet der Atmosphärenchemiker Johannes Lelieveld aus einer erweiterten Datenbasis internationaler Studien ab, kommt es weltweit zu über 8,5 Millionen vorzeitigen Todesfällen jährlich.

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Und für Europa finden wir etwa 800.000 pro Jahr, das sind Menschen – wir beziehen das auf 2015 – die in 2015 gestorben sind durch die Einwirkung von Luftverschmutzung, die sonst länger hätten leben können. Es ist nicht so, dass man durch Feinstaub sofort umfällt. Es ist ein Gesundheitsrisiko. Und ich glaube, das wichtigste, was wir hier rausgefunden haben: Dass Feinstaub als Gesundheitsrisiko einen ähnlichen Stellenwert hat wie das Rauchen zum Beispiel.“

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Einen sehr hohen Stellenwert also – da ist sich der Professor am Mainzer Max-Planck-Institut einig mit Professor Thomas Münzel. Der Kardiologe an der Universitätsmedizin Mainz verlangt, die neuen Erkenntnisse in die Vorbeugung einfließen zu lassen:

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Wenn man heute die Todesfälle von Feinstaub gleichsetzen kann mit der Anzahl der Todesfälle von Rauchen zum Beispiel, dann muss man fordern, dass Feinstaub, beziehungsweise die Luftverschmutzung per se, als neuer Herz-Kreislauf-Risikofaktor anerkannt wird. Und wenn Sie sich die Leitlinien anschauen im Bereich Prävention koronarer Herzerkrankungen oder Schlaganfall, fehlt der Feinstaub komplett. Das heißt, das muss geändert werden, und der Feinstaub an sich als wichtigster Mit-Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen anerkannt werden.“

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Gemeint sind feinste Teilchen, die in der Luft schweben, das heißt in der Atmosphäre verweilen. Gesundheitsschädliche Schwermetalle und Ammoniumsulfate aus der landwirtschaftlichen Düngung können an diese Partikel andocken und tief in die Lunge inhaliert werden. Die Wirkung von Ultra-Feinstäuben im Nano-Bereich zu ermitteln – eine Herausforderung, so Professor Lelieveld:

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Ultrafeinstaub, das sind Teilchen, die sind kleiner als 0,1 Mikrometer, das heißt 100 Nanometer. Die sind so klein, dass sie über die Lunge sofort ins Blut mit aufgenommen werden können.“

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Kleinst-Teilchen gehen auch direkt durch die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn, und man weiß, dass bestimmte Areale aktiviert werden“, was zu akuter Blutdrucksteigerung führen kann, ergänzt Professor Münzel. Und möglicherweise Nervenerkrankungen wie Demenz und Parkinson auslöst. Je kleiner die Partikel, desto wahrscheinlicher, „dass der Feinstaub in die Gefäße geht und dort Entzündungsreaktionen hervorruft, und dieser chronische Entzündungsprozess im Gefäß führt dann dazu, dass die Gefäße verkalken, also der Prozess der Arteriosklerose, der Gefäßverkalkung wird in Gang gebracht oder verstärkt“, konstatiert der Mainzer Wissenschaftler. Konsequenz?

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Als Kardiologe würde ich klar sagen, die Grenzwerte müssen drastisch abgesenkt werden. Der Feinstaub ist ein Risikofaktor, den wir als Ärzte oder Patienten nicht beeinflussen können, sondern die Politik, indem sie Grenzwerte festlegt, die uns vor den Schäden von Feinstaub schützen.“

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Die Weltgesundheits-Organisation empfiehlt einen Immissions-Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Der EU-Grenzwert von 25 Mikrogramm schütze nicht ausreichend, beklagen die Mainzer Wissenschaftler. Und weil das Diesel-Abgas Stickstoffdioxid ein Feinstaub-Vorläufer ist, sagt der Atmosphärenchemiker Johannes Lelieveld zur aktuellen Diskussion über den Straßenverkehr:

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Es macht auf jeden Fall keinen Sinn, die Grenzwerte für Stickstoffoxide hochzusetzen“, also zu lockern, wie von der Bundesregierung favorisiert. „Es macht mehr Sinn, die Grenzwerte für Feinstaub runterzusetzen, und dann helfen natürlich auch relativ strikte Grenzwerte für Stickoxide. Wir können sagen: In Deutschland sterben 100.000 Menschen pro Jahr frühzeitig und verlieren damit etwa 17 Lebensjahre.“

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Eine Modellrechnung natürlich, doch Anlass genug, so findet das Forscher-Team, die Feinstaub-Belastung auch durch Flugverkehr und Ofenheizungen ernster zu nehmen.“

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Dietmar Moews meint: Ich finde es nicht legitim, dass die dumme Majorität den kollektiven Selbstmord vorantreibt und ich soll das kampflos schlucken!!hemie und Pharmazie in allem Wasser, Boden. Luft, jedem Lebewesen und in allen Pflanzen. Ebenso dieser Feinstaub – da muss man nicht Ultrafeinstaub sagen – denn das bedeutet das Wort FEINSTAUB.

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FEINSTAUB ist im Organismus nicht abfilterbar und nicht absorbierbar, sondern wird zum Fleisch, wird zum Lungegewebe jedes gesunden Menschen, der minütlich atmet – egal wo er atmet in Deutschland.

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Das muss sofort aufhören. WÄHLER!! – wo seid ihr mit Verstand?

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FINE E COMPATTO,

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PUTIN-Gaspreise nach Marktlage

Mai 25, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4450

am 25. Mai 2014

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Heute ist der Wahlsonntag. In der Ukraine sind Präsidentschaftswahlen.

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Alle, die die Souveränität einer freie Ukraine ignorieren – Putin ebenso wie der Westen – erklären: Hoffentlich wird das Wahlergebnis der Ukrainewahl von allen Ukrainern akzeptiert werden – auch von den Nichtwählern und Wahlboykotteuren.

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Die Nichtukrainer sollten lieber tun, was sie können, damit die Ukraine vorwärtskommt, eigene Beine zu bilden, auf denen dann selbstbestimmt gelaufen werden kann.

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So absurd wie das Gezündel von Ost und West in der Ukraine ist, so  grenzwertig ist die Intelligenz innerhalb der Bündnisse „der Westen“ und die „EU“.

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Dietmar Moews meint: Kein Mensch kann wissen, was gemeint wird, wenn es neue Verlautbarungen zur EU gibt. Abgesehen davon, wer da gerade schreibt oder redet. Wer bestimmt? welche Regel gilt?

Wenn es heißt: Die EU sagt.

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Und das hält die EU-Wahlbürger vom Wählen ab.

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Heute erklärte ein polnischer Diplomat: Putin verkauft und liefert Gas ans Ausland. Putin macht sehr unterschiedlich hohe Preise für das russische Gas. Es wäre doch besser – so meinte der Pole – wenn alle den selben Preis zahlen müssten. Oder, es wäre besser, zumindest, wenn der Gaspreis nach der Marktlage festgelegt würde. Es wäre doch besser, wenn innerhalb der EU Wettbewerbsgleichheit bestünde. Gleiche Gaspreise müssten erreicht werden. Gleiche Gaspreise würden hier einen faireren Wettbewerb innerhalb der EU bringen.

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Auf Gegenrede meinte der Pole: Nein nein, das ist nicht nur für Polen vorteilhaft  – das ist von mir analytisch gedacht. Denn nur gemeinsam können Gemeinschaftsziele leichter verwirklicht werden.

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Dietmar Moews meint: Welch eine schiefe Vorstellung dieses polnischen Diplomaten, von der Marktlage. Was ist denn Markt?

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Die heutigen Gaspreise – so ungleich sie eben sind – sind doch im Rahmen der Vertragsfreiheit aller Staaten, die mit Putin Gasverträge schließen, frei ausgehandelt.

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Die ungleichen Gaspreise sind Ausdruck der Marktlage – das ist der Markt.

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Alles andere wäre Protektionismus.

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Putin macht Angebot und Nachfrage als Marktprinzip zum Gaspreis. Wem der Preis nicht gefällt, der macht eben keinen Vertrag.

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Wenn Putin ein Loch in der Kasse fürchtet, senkt er seinen Gaspreis.

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So hat gerade China Gas bei Putin gekauft. China muss nicht so hohe Gaspreise zahlen wie die Ukraine. Das ist die Marktlage: Wer stark ist, setzt die Preishöhe, wer schwach ist, muss akzeptieren oder verzichten. Wer nicht verzichten kann, muss akzeptieren.

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Dietmar Moews meint: Was der Pole meint, ist natürlich eigennützig argumentiert. Es ist überhaupt nicht analytisch.

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Eine Analyse müsste erfassen und aufschlüsseln, welche Gemeinsamkeiten der EU-Staaten denn da sein müssten, damit bessere Gaspreis für Polen ein Vorteil für alle anderen wären.

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Alleine, wenn Polen im EU-Binnenmarkt als EU-Binnenmarktkonkurrent gestärkt würde, wäre das ein Nachteil für den Rest der EU und nur für Polen ein Vorteil.

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Für Deutschland wäre heute eine gemeinsame EU-Energie-Binnenpolitik ein riesiger Nachteil.

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Zwar muss Deutschlands Wirtschaft starke Konkurenz nicht fürchten, denn – tatsächlich – die Konkurenz belebt das eigene Geschäft. Aber für Deutschland müssten bei einer EU-Binnenpolitik alle Dreckschleudern mit Kohle und Atomgift-Kraftwerke akzeptiert werden, weil die meisten EU-Staaten nicht bereit sind die Drecksenergie durch eine Atomausstiegspolitik und durch Einführung alternativer Nachhaltigkeits-Energiepoltik zu ändern.

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Schließlich meinte der polnische Diplomat: Es wäre schön, wenn auch polnische Kandidaten für die EU-Ratspräsidentschaft genannt werden.

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Dietmar Moews meint: Ja, es wäre schön. Aber auch hier ergibt die Analyse der Marktlage an Personal, das für die ganze EU funktionieren würde, wenig her.