5775 Abie Nathan: Voice of Peace

Juli 27, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5775

vom Montag, 27. Juli 2015

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Dieser Blogbeitrag 5775 ist die 5775ste LICHTGESCHWINDIGKEIT (seit August 2009 täglich) in lückenloser Folge von mir selbst verfasste und im Internetz bereitgestellte aktuelle Tageslieferung.

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Die Zahl 5775 entspricht der laufenden Jahreszahl im heutigen Jüdischen Kalender.

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Ich möchte diesen Beitrag allen meinen Freuden widmen, ausdrücklich meinen jüdischen Freunden und möchte allen zusammen die Hoffnung zusprechen:

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Was man will, muss man tun! – jeder kann sich für Frieden und eine Friedensordnung einsetzen – Jeder kann die Ächtung des Krieges vertreten:

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Friedlichsein ist schön.

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Deshalb möchte ich diesen Blockbeitrag 5775 dem jüdischen Staatsmann und Friedenskämpfer Arie Nathan widmen – dem Nothelfer und Friedensorganisator mit seinem Mittelmeerschiff und seinem Piratensender Voice of Peace.

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Das Reich der jüdischen Khasaren (ab dem Jahr 800 n.Chr.)

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Aschkenasis als Ostjuden von den Khasaren her gewandert

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Voice of Peace ist der Name eines Piratensenders, der sich über viele Jahre für die Versöhnung von Arabern und Israelis eingesetzt hat. Voice of Peace wurde 1973 von Abie Nathan gegründet, der den Radiosender fast 20 Jahre lang vom Mittelmeer aus sendend betrieb.

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Am 1. Oktober 1993 strahlte Voice of Peace seine letzte Sendung aus. Grund hierfür war zum einen der schlechte Zustand des Sendeschiffes, zum anderen die gegenseitige Anerkennung von Israel und PLO, was zu einem (vorläufigen) Schlusspunkt des Anliegens des Senders sowie zum Ausbleiben vieler Werbeeinnahmen führte. Da es keinerlei Sponsoren oder Interessenten für das Schiff gab, wurde es vor der israelischen Küste bei Ashdod versenkt.

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Abie Nathan was born in Persia in 1927 and spent his adolescent years in Mombay. At the age of seventeen he became a pilot in the British air force. In 1948 he volunteered as a pilot in Machal (Volunteers in Israel’s War of Independence) and stayed in Israel ever since. In the nineteen fifties he worked as a pilot in El-Al and in the early nineteen sixties he opened the “California” restaurant in central Tel Aviv which, alongside “Casit”, became the centre of Tel-Aviv bohemian life.

In 1965 he ran for the Knesset. Although he failed to be elected, he promised that should he gain pubic support he would fly to Egypt – then an enemy country – with a message of peace. Abie fulfilled his promised on the 28th February 1966 and returned two days later labeled a peace activist, by his supporters, and an excessive publicity seeker, by his critics. The flight, known as the “peace flight”, changed the course of his life. It was followed by peace missions to Europe, the United States and Russia. Many leaders refused to meet with what they saw as a “gimmick” but others took him more seriously including the Pope, Bertrand Russell and other cultural and spiritual leaders. Returning to Israel, he decided to dedicate his resources and energy to the advancement of peace and humanitarian aid for the needy.

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For over thirty years, he spread his ideas, collecting money with the help of international organisations and set up refugee camps for the victims of earthquakes, hunger and war in South America, Africa, Cambodia and other countries. In Israel he contributed to many organisations in particular the Cancer Association, Ilan (Foundation for handicapped children), Yad Sarah (an Israel-wide network of volunteers aiding disabled, elderly, and housebound people) and many others. In 1967 he set up a radio station aimed at advancing peace in the Middle East. From 1973 till October 1993 the “Voice of Peace” broadcast messages of peace and love from the Mediterranean. From 1989 to 1992 Abie was engaged in a fight for repealing the law that banned meetings with the PLO, and met other heads of terrorist organisations in particular Yasser Arafat – as a result of which he was twice imprisoned.

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In 1993, following the Oslo Peace Accord, he scuttled his ship and continued with his humanitarian work particularly in Africa. In 1997 while he was travelling to the United States to write his autobiography, he suffered a severe stroke that left him partially paralyzed.

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Abie Nathan starb am 27. August, 2008.

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Der jüdische Kalender zählt die Jahre ab dem Zeitpunkt der biblischen Schöpfung der Welt, die Hillel II. (etwa im Jahr 359 n. Chr.) nach den biblischen Chroniken auf das Jahr 3761 v. Chr. berechnete. Dadurch befindet sich der jüdische Kalender bereits im sechsten Jahrtausend. Gelegentlich werden jüdische Jahreszahlen aber nur dreistellig angegeben, hier wird das jüdische Jahrtausend als bekannt vorausgesetzt. Der jüdische Kalender gilt etwa seit dem 11. Jahrhundert n. Chr.

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Der jüdische Kalender (hebr. הלוח העברי ha-lu’ach ha-iwri) ist ein Lunisolarkalender. Die Monate sind wie bei einfachen Mondkalendern an den Mondphasen ausgerichtet. Neben einem Normaljahr mit 12 Mondmonaten (ordentlich 354 Tage lang) gibt es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten (ordentlich 384 Tage lang) zur Angleichung an das Sonnenjahr. Die kalendarischen Ausnahmeregeln können zu einer Verlängerung oder Verkürzung der ordentlichen Jahreslängen um jeweils einen Tag führen.

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Das jüdische Jahr beginnt heute im Herbst mit dem Tischri, der nach jüdischer Auffassung der Monat ist, in dem die Menschheit erschaffen wurde. In biblischer Zeit begann das Jahr mit dem Nisan im Frühjahr. Der Nisan ist nach dem Mythos der Monat der Erlösung, in dem die jüdischen Vorfahren aus Ägypten ausgezogen. Dieser Mythos der Erlösung wird auch heute noch höher bewertet als die geglaubte Schöpfung.

Die Monatsnamen im jüdischen Kalender sind chaldäisch und stammen aus dem babylonischen Exil.

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Dietmar Moews meint: Das aufgeklärte liberale Judentum von heute definiert sich nicht über „die“ oder die orthodoxe jüdische Religion und Gläubigkeit, sondern über Zugehörigkeitsstrukturen der Selbstsignatur des jüdischen Volkes, weltweit. Auch das heutige Staatswesen vom Staat Israel in Palästina bildet ein Grundelement für die weltweite jüdische Gemeinschaft, das grundsätzlich jedem Juden Zuflucht bietet.

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Damit hat sich das Judentum des Jahres 5775, dass nur als Nomaden- und Wandervolk in steter Diaspora die Jahrtausende überlebt hat, jetzt einen Heimatstaat.

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Zwar hat der aktuelle Staat Israel noch keine eigene Verfassung, auch keine völkerrechtlichen Grenzen. Die Juden Israels leben seit der Staatsgründung im Jahr 1948 in einem fortwährenden Annexionskrieg, ohne Friedensordnung, gegen die angestammten Araber im Land.

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DIETMAR MOEWS SPORTFLAGGE Israel -Barrenturnen

DIETMAR MOEWS SPORTFLAGGE
Israel -Barrenturnen

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Doch werden die politischen Kämpfe der Juden in Israel um eine Friedensordnung schließlich in eine Friedensordnung übergeleitet werden müssen, wenn es eine weltweite Anerkennung geben soll.

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Und die orthodoxen Vernichtungsfeindschaften müssen von dem Diktum „Israel schafft sich ab“, mit den Mitteln jüdischer Intelligenz und Lebenskunst wegkommen:

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Jeder Jude hat das Recht auf Intelligenz und Selbstveränderung.

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Jürgen Roters sagt Ausstellung ab

Juni 14, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5665

vom Sonntag, 14. Juni 2015

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Es gehört zur politischen Professionalität, quasi zum Handwerk, zu welchen Themen und Auseinandersetzungen, Planungen oder Meinungsprozessen man nicht oder hinhaltend sich stellt. Genau wie man sich artikuliert und plaziert, wenn man sich selbst über eine Wertartikulation öffentlich-massenmedial in Szene setzt:

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Ehrlichkeit oder Wahrheit spielen dabei nie die entscheidende Rolle, nicht zuletzt, weil das im Metier als „unprofessionell“ allein der Abwertung des Ehrlichen dient.

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Jüdische Kunst aus der Khasarenzeit (Aschkenasi)

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Gestern berichtet der KÖLNER STADT-ANZEIGER auf Seite 24 „KÖLN“, am 13. Juni 2015 (vierspaltig, ohne Bild) – ich zitiere die Autoren ANDREAS DAMM und CHRISTIAN PARTH ungekürzt:

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K S-A (Überschrift) „Roters sagt Ausstellung ab (Untertitel) VHS Nach Protesten der israelischen Botschaft verzichtet Stadt darauf, Fotos aus Gaza zu zeigen – von ANDREAS DAMM UND CHRISTIAN PARTH:

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Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) hat nach Protesten der israelischen Botschaft eine für den Herbst geplante Foto-Ausstellung der linken israelischen Reservisten-Organisation „Breaking the Silence“ abgesagt. Die von ehemaligen Soldaten gegründete Gruppe kritisiert das Vorgehen der eigenen Streitkräfte gegen die Palästinenser. In der Wanderausstellung, die derzeit in Zürich Station macht, sind private Schnappschüsse und Videoszenen aus dem Armee-Alltag zu sehen.

Nach Angaben eines Stadtsprechers hatten auch die Synagogengemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit vor der Fotoschau gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass sie antisemitische Reaktionen hervorrufen könne. Die Verwaltung hatte die Ausstellung im Rahmen einer Veranstaltungsreihe im Foyer der Volkshochschule am Haubrich-Hof zeigen wollen. Anlass der Reihe sind zwei Jubiläen, zusätzlich zu dem 50-jährigen Bestehen der deutsch-israelischen Beziehungen wird 2015 auch der 55. Jahrestag des Schüleraustauschs zwischen Köln und seiner israelischen Partnerstadt Tel Aviv gewürdigt. „In dem Zusammenhang erscheint uns die „Ausstellung fehl am Platz“, sagte Stefan Palm vom städtischen Presseamt. Sie passte nicht zu den Jubiläumsfeiern, die vor allem das Versöhnliche betonen sollen.

In Zürich stößt „Breaking the Silence“, zu Deutsch: „Das Schweigen brechen“, auf großes Interesse. „Wir sind überwältigt vom Andrang, es gibt einen unglaublichen Besucherstrom“, sagt Andrea König, Leiterin im Kulturhaus Helferei. „Die Reaktionen sind gemischt, aber die große Mehrheit findet die Ausstellung richtig und wichtig. Wir erleben auch, dass Leute, die am Anfang über die Ausstellung schimpfen, beim Hinausgehen ganz anderer Meinung sind und sagen: Jetzt haben wir begriffen, um was es geht.“ In der Schweiz hatte die israelische Botschaft kritisiert, dass das Außenministerium und die Stadt Zürich die Veranstaltung mit staatlichem Geld unterstützen. Den Mitgliedern von „Breaking the Silence“ geht es in erster Linie darum, die Öffentlichkeit in ihrem Heimatland wachzurütteln. Die Armee stellt sie als Nestbeschmutzer hin.

2012 war „Breaking the Silence“ im Berliner Willy-Brand-Haus zu sehen. Zur gleichen Zeit hatte die Organisation einen Sammelband veröffentlicht. Das Vorwort schrieb der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland Avi Primor. Er würdigte die Aktivisten als „leidenschaftliche Patrioten“, die dabei helfen wollten, das zionistische Ideal einer gerechten Nation umzusetzen. „Ihnen geht es um nichts Geringeres als um die Menschenrechte und damit um das Überleben des Staates Israel“.

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Dietmar Moews meint: Dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters geht es nicht um die Menschenrechte, sondern um seine persönlichen Optionen, sein Image in die Zukunft zu befördern, statt sich zu schaden (mit seinem Ausstellungsverbot für die Volkshochschule hat Roters sich den Schutz der Netanjahu-Lobby erkauft), um den Preis die Kölner Demokraten auf sich aufmerksam zu machen.

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Wer hätte es gedacht – anlässlich der Armenier-Genozid-Debatte findet sich Jürgen Roters nicht unter den Verbotspolitikern. Hier wurde dem Türken Erdogan nicht nachgegeben, die historische Wahrheit weiter zu vertuschen. Erdogan hatte die Vertuschung verlangt, ähnlich wie die Massaker-Israelis die Gaza-Fotos zu verheimlichen verlangen.

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Bundespräsident Gauck behauptet: „Deutschland hat die Existenzgarantie für Israel übernommen, weil die Deutschen eine große Schuld tragen. Aber die Zusammengehörigkeit wurde auch in den vergangenen 50 Jahren durch das Leben von gemeinsamen Werten zusätzlich gefestigt.“

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Das muss mal einer erklären: Seitdem Netanjahus Massaker-Israelis zu brutalen Nazi-Gräueln gegen Gaza und Annexionswerte für Großisrael (Ostland) harte Wirklichkeit und die Einstaatentheorie entwickelt haben – wurden dadurch gemeinsame Werte gefestigt?

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Der Mittelmeer-Hoheitsraum vor Gaza gehört Palästina, nicht Israel. Aber zur Bewachung der Bodenschätze auf dem Meeresgrund liefert Deutschland neue Kriegsschiffe an Israel: Gemeinsame Werte.

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Wie wir dem KÖLNER STADT-ANZEIGER vom 13. Juni 2015 aus dem Bericht der Autoren Anderas Damm und Christian Parth entnehmen können (und wie ich es in der Neuen Zürcher Zeitung bereits gelesen hatte), handelt die Ausstellung von „Breaking the Silence“ vom Elend in Gaza, dass israelisches Militär anrichtet.

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Es sind aber nicht aktuelle Fotos des 51 Tage Bombardements des Sommers 2014. Diese Ausstellung „Breaking the Silence“ zeigt ältere Fotos und Berichte, aus der Zeit bis 2012.

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Zu fordern ist also, die um Israels Zukunft besorgten mehrheitlichen Bürger der Kölner Partnerstadt Tel Aviv, die nicht für die Gaza-Massaker sind, sondern denen am Zionismus der menschenrechtlichen Ausprägung liegt, zu respektieren und jetzt in Köln eine Dokumentation der Gaza-Massaker des israelischen Militärs des Jahres 2014 auszustellen. Es müsste doch von der israelischen Reservisten-Organisation auch solche aktuellen Bilder geben. „Wir haben nichts gewusst“ – diese Hitlerschlauheit der Alt-Nazi – sollte durch Informationsbereitstellung und Hinschauen abgefangen werden.

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Bis auf Weiteres bleibt den Anti-Massakermenschen, sich nicht vor der Antisemitismus-Propaganda zu fürchten. Diejenigen Handelsgüter aus Israel, die aus den gestohlenen Palästinensergebieten kommen, sind einfach individuell zu boykottieren: BEi REWE: Kein Gemüse aus annektierten Westjordangebieten – keine Produkte aus Besatzungs-Siedlungen, kaufen! Und BEI REWE schön nach der Herkunftssignatur fragen.

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aus Jüdische Allgemeine zum Wahlkampf 2015 in Israel

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