Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 18

März 26, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4247

am 26. März 2014

.

Im Kriminalfall des Prominenten Uli Hoeneß kommen zu den bis hierher getroffenen Feststellungen und Erwägungen zu Fragen des Sittenverfalls oder Verpitbullung neue mitspielende Kraftrichtungen hinzu.

.

Bildß,

.

Wir können heute an der breiten Medienresonanz zur 24. Deutschen Fußballmeisterschaft von Bayern München sehen, dass man trennt. Auf die Zusammenhänge zwischen dem Fußballverein, seinen Erwerbsfußballspielern und deren Sprechern und dem Kriminellen Hoeneß, wird weder innerhalb der Bayernmünchengruppe noch bei anderen Vereinen oder beim sonstigen Fußballpublikum zum Ausdruck gebracht, dass man bemerkenswert berührt wäre.

.

Es ist ferner festzustellen, dass Instanzen der Gesellschaft, deren Thema und Gewerbe Moral ist, wie die christlichen, jüdischen, moslemischen und sonstige Moralunternehmen, keine grundsätzlichen Positionen zum Fall Hoeneß publiziert haben. Einzelmeinungen von Kirchenführern dringen nicht wesentlich durch und müssen deshalb hier nicht angefügt werden.

.

Ja, und allerdings – es gibt wie bereits längst hier argumentiert worden ist – greifbare strafbare Tatsachverhalte des Uli Hoeneß, die nach zusätzlicher rechtsstaatlicher Klärung und Bewertung rufen. Dazu referierte gestern die FAZ im Wirtschaftsteil vom 25. März 2014, Seite15, hauptsächlich das Schweizer Wirtschaftsblatt „Bilanz“, wo es heißt:

.

Die Aussagen des früheren FC-Bayern-Präsidenten Ulrich Hoeneß vor dem Münchner Landgericht erscheinen immer zweifelhafter. Hoeneß hat nach Angaben des Schweizer Wirtschaftsmagazins „Bilanz“für seine unversteuerten Devisentermingeschäfte in der Alpenrepublik stets einen konkreten Auftrag erteilt. „Hoeneß blieb beim Prinzip „Execution only“, das für jede Order einen persönlichen Kundenauftrag verlangt“, schreibt das Blatt in seiner neuesten Ausgabe. Dabei wartet es mit bemerkenswerten Detailkenntnissen aus der Privatbank Vontobel auf, wo Hoeneß zwei Geheimkonten führte. Der Vorwurf des Magazins: „Anders er als vor Gericht behauptete, musste er also am Telefon jede Order durchgeben.“

Auch der Vorsitzende Richter Rupert Heindl, dessen Strafkammer Hoeneß vor zwei Wochen wegen Steuerhinterziehung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilte,ließ erhebliche Zweifel an seinen Aussagen erkennen. „Das hat Vontobel alleine entschieden?“, fragte er den Angeklagten ungläubig. „Sie können mit ihrem Geld machen, was sie wollen – aber ich kann das nicht nachvollziehen!“ Bei Transaktionen in Millionenhöhe müsse Hoeneß doch Gespräche mit der Bank geführt haben. Was dieser abstritt.

Zeitweise konnte Hoeneß dem Bericht zufolge auf Sicherheiten von 200 Millionen Euro zurückgreifen; daher müsse er zeitweise mehr als jene 155 Millionen Franken auf seinem Konto gehabt haben, die aus seinen Bankunterlagen ersichtlich waren. Damit sei Hoeneß am Züricher Bankenplatz über lange Zeit „der berühmteste deutsche Trader schlechthin“ gewesen. Das Magazin will überdies erfahren haben, dass Hoeneß entgegen seinen Beteuerungen sehr viel früher über die 70 000 Dokumente verfügen konnte, die er den Steuerbehörden erst zwei Wochen vor Prozessbeginn übergab. Hoeneß hatte sich darauf berufen, die Bank habe über ein Jahr gebraucht, um die Unterlagen zusammenzustellen. Dem widerspricht „Bilanz“ ausdrücklich: Für das Geldinstitut sei das keine große Sache gewesen; dessen IT-System erlaube solche Dokumentenrecherchen innerhalb weniger Tage.

Hoeneß Verteidiger äußerten sich dazu auf Anfrage dieser Zeitung (FAZ) bis Redaktionsschluss nicht. Auch weitere wichtige Fragen blieben in dem Turboprozess, der nur vier tage dauerte, ausgeklammert. Schweizer Finanzexperten weisen etwa darauf hin, dass die gleichartigen Finanzgeschäfte, die Hoeneß in derselben Zeit auf einem offiziell versteuerten Konto bei der Münchner Reuschel-Bank tätigte, auf ein lukratives Doppelspiel hindeuten könnten ( der „Herstatt-Dattel-Komplex“ A.d.V.). Bei solchen „Backup Deals“ setzen Kunden im Ausland auf einen Kursgewinn, im Heimatland dagegen spiegelbildlich bei derselben Währung auf einen Verlust. Gewinne bei der Offshore-Bank könnten dann unversteuert bleiben; die daheim anfallenden Verluste ließen sich dagegen steuerlich geltend machen (gewinnmindernde Verlustvorträge). Einen ähnlichen Vorwurf der Staatsanwaltschaft ließ das Gericht jedoch am Ende als unbedeutend unter den Tisch fallen.Schweizer Rechtsanwälte erläutern zudem, dass sich auf diese Weise auch Geld waschen, Korruption verschleiern und Scheingeschäfte abwickeln ließen.

Doch Ermittlungen darüber wird es nicht geben, denn das Urteil ist bereits rechtskräftig: Der Wurstfabrikant hat prompt auf eine Revision beim Bundesgerichtshof verzichtet; die Staatsanwaltschaft hat sich nach einer Schamfrist angeschlossen. Erfahrene Strafverteidiger gehen davon aus, dass dies vorab zwischen beiden Seiten verabredet war. „Bei so etwas fragt man vorher die Anklagebehörde, ob sie mitzieht, um kein Risiko einzugehen“, heißt es in Anwaltskreisen.

Die Münchner Strafverfolger beteuern zwar, es habe keine Einflussnahme der Politik gegeben. Doch Staatsanwälte sind weisungsgebunden, und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte umgehend seinen Respekt für Hoeneß‘ Entscheidung bekundet, auf Rechtsmittel zu verzichten. Auffällig ist auch, dass Aussagen eines angeblichen Informanten, der sich mehrfach über einen renommierten Anwalt für „Whistleblower“ mit zusätzlichen Vorwürfen bei den Behörden gemeldet hatte, am Münchner Justizministerium scheiterte. Denn dieses verweigerte ihm den geforderten Informantenschutz.“

.

Wollte man mit Turbofall-Hoeneß ein neues System – den „unausgesprochenen Deal“ – so würde damit eine oberste Gerichtsentscheidung unterlaufen, wonach solche zulässigen Absprachen allerdings von strenger Einhaltung der gesetzlichen Formvorschriften abhängig gemacht ist. Das wäre hier hintergangen (Revisionsaspekt).

.

Durch den völligen Verzicht auf denkbare und sich teilweise sogar aufdrängenden Beweisanträge hat sich die Verteidigung diesem Grundkonsens angeschlossen.“

.

Unter obigen Befunden kommt die „klassische Herrschaftsmoral“ zur aktuellen offizialen Bestätigung: „Man lässt die Großen laufen, während die Kleinen hängen müssen.“

.

Bild

Fortsetzung folgt


FAZ Quatsch zu Hoeneß von Arno Hecker

März 15, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4213

am 15. März 2014

.

In der Frankfurter Allgemeine Zeitung kommentiert heute Arno Hecker auf Seite Eins. Dort heißt es zum Hoeneß-Hype der Deutschen und in deutschen Medien:

„Von dieser Welt. Von Arno Hecker – In ausländischen Medien war in diesen Tagen das Erstaunen groß: In Deutschland verdränge ein Prozess gegen einen Fußball-Manager die Krim-Krise aus den Schlagzeilen. Plastischer lässt sich die Kraft des Fußballs in Deutschland kaum darstellen. Die Faszination für dieses Spiel bewegt Abermillionen Menschen und Milliarden Euro …“

.

.

Dietmar Moews meint: FAZ-Autor Arno Hecker hat hiermit ein klares Beispiel für FAZ-falsche Prophetie geliefert.

.

Es geht dabei zielgerichtet um Irreführung und Meinungsirritation durch absurde Behauptungen.

.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

.

Eine enorm hoch aufgeladene geistig-soziale Bewegung mit hoher Reichweite und Durchdringung erschüttert momentan die lebensdienlichen Vorstellungen und Werthaltungen in der Gesellschaft und ihrer Individuen – und man / die FAZ tabuisiert dieses „Schockerlebnis“, statt den Befund und die Wirkungszusammenhänge empirisch aufzugreifen und zu klären.

.

Die FAZ behauptet also am 15. März 2014 auf Seite Eins in „Von dieser Welt“ die große Fußballbegeisterung der Deutschen.

.

Schon auf den ersten Blick muss jedem deutlich werden, dass diese FAZ-Erklärung unhaltbar ist.

.

Es ist nicht Fußballbegeisterung. Es sind Interessen elementarer Qualität:

.

Ein Idol mit Sonderstellung stürzt.

.

Der Fall Hoeneß ist anhand zahlreich angängiger verschiedener Wirkkräfte und sozialer Ambitionen charakterisiert und erkennbar. Da sind, zunächst ohne hierdurch eine Rangordnung ansagen zu wollen, folgende Zutaten:

.

Erstens

Die die herausragende besondere, weltweite Prominenz der Person Hoeneß

Die bekanntgewordenen Steuerstraftaten vs. Bayerische Justiz

Der Fußball als Sport, als Freizeitthema und als Unterhaltungsmetier

.

Zweitens: hinzu kommt das Verwertungsinteresse der Massenmedien: Aufmerksamkeitsanteile in der Wahrnehmungsökonomie der Konsumenten anzufeuern und zu gewinnen.

.

Die überaus unangenehmen Entwicklungen in der politischen Lage der Deutschen:

.

Keine Souveränität gegenüber den USA, keine politischen Mittel zur Kontrolle von Geheimdienste-Willkür, Unfähigkeit zur militärischen Selbstverteidigung, die immer offener zutage tretenden deutschen Regierungspolitiken demokratische Mehrheitswertvorstellungen zu ignorieren:

.

IT-Politik durch die IT-Wirtschaft ohne Datenschutz, NSA, Kirchenpolitik, Atomtechnologie, Energie-Monopolpolitik, EU-Politik, Inflation/Geldpolitik, Gentechnologie u. a.

.

Deutschland scheint in einen Ukraine/Krimkrieg hineinzurutschen

.

Drittens

Weitverbreitete Steuerstraftaten unter den deutschen Steuerbürgern, bis hin zur Schwarzarbeit des kleinen Mannes.

.

Das geltende Steuerrecht und sehr komplizierte Möglichkeiten der marktwirtschaftlichen Organisiation zur Vertuschung von vorhandenem Schwarzgeld und personifizierbarer Steuerhinterziehung.

.

Die internationalen steuerrechtlichen Unterschiede und „Steueroasen“

.

Der Fortschritt der organisierten und regulierten Lebensweise und die urwüchsigen Bedürfnisse nach Freiheit und Selbstbestimmung

.

Viertens

Die Dynamik von Zeitgeist und Lebensstil zeitigt im Jahr 2014 neue Formen zwischen „guter Sitte“, „Compliance“, „Political Correctness“, „Kavaliersdelikte“, „Sünden“, „Irren und Fehlen“, auch Schwerkriminalität, wie im Fall Uli Hoeness, aber auch Kampfmoral, Unmoral und Verpitbullung der Gesellschaft.

.

Die Globalisierung und die weltweite virtuelle Echtzeitkommunikation verdichtet die Alltagserlebnisse verschiedener Verhaltensweisen und Lebensstile

.

Fernfuchtelei und Entsinnlichung der menschlichen Verkehrsformen bringt kollektive und individuelle Kontrollschwächen und -verluste, Entfremdung und Verantwortungsentkopplung mit sich.

.

Anpassungsdruck: Der Ehrliche will nicht der Dumme sein

.

Zusammenfassend ist zu fragen:

Warum hat der Fall Hoeneß diese Aufmerksamkeit, wenn es nicht Interesse der Aufmerksamen anzeigen würde?

.

Hätte demgemäß ein Steuerstrafrechtsfall eines anderen Fußballers als Hoeneß eine ähnliche Aufmerksamkeit erhalten? z. B. Ein jüdischer Fußballer? Ein asiatischer Spieler? Ein Schwarzafrikaner? z. B. hätte der deutsche prominente Fußballer und Steueremigrant Franz Beckenbauer diese Beachtung bekommen? Wie wäre es mit dem aktiven Bayernspieler Thomas Müller? Mit Wolfgang Overath? Mit Uwe Seeler? mit Mario Götze oder Mezut Özil?

.

Antwort Nein – Hoeness hat eine hohe Medienpräsenz und Wahrmehmungsreiz erhalten, den „ohne Weiteres“ selbst Beckenbauer nicht bekäme.

.

Hätte ein anderer Steuerbetrüger aber Nichtfußballer diese Aufmerksamkeit erhalten? Altkanzler Gerhard Schröder? Altkanzler Helmut Kohl? Kanzlerin Angela Merkel? Bild-Chef Kai Diekmann? Boris Becker? Manager Zumwinkel? Verona Feldbusch? Harald Schmidt? Marilyn Monroe? Dittsche? Helge Schneider?

.

Antwort: Nein

.

Hätte ein unbekannter Amateurfußballer oder ein VIP-Jahreskarten-Abonnent diese Aufmerksamkeit erhalten?

.

Antwort Nein

.

Was ist hier im Fall Hoeneß das Besondere?

Uli Hoeneß ist ein großes vielfältig begründetes Idol. Nicht der Fußballweltmeister allein, der Überlebende eine Flugzeugabsturzes, der Erfolgsmanager des Fußballclubs Bayern Münchens nebst AG, der Bürger mit Mut zur politischen Meinungsäußerung über Wahr und Falsch und über Gut und Schlecht.

.

Hoeneß wurde im Laufe seines Lebens eine allseitig anerkannte, weltbekannte und praktische moralische Persönlichkeit.

.

Noch nach dem Urteil im Prozess herrscht weitgehende Ungläubigkeit zum Sturz des Idols, die entsetzliche Fallhöhe, die geradezu in den Einzelheiten zum Ausdruck kommende langjährige, jetzt erwieseneVerpitbullung des Helden Hoeneß.

.

Der FC Bayern Spieler und Mannschaftsführer der deutschen Nationalmannschaft.

.

Philipp Lahm sagte heute: „Und jetzt konzentrieren wir uns wieder auf das Wichtigste, den Fußball“.
.

–>Der nicht zu fassende Schock in der Öffentlichkeit liegt allerdings darin, dass Uli Hoeneß wesentlich und längst nicht mehr, „Fußball als das Wichtigste“ ansah, sondern den Impulsen seiner kriminellen Energie gefolgt war.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

WARNUNG: recommended posts

 

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

 

 

.

 

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

 

 


Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 1

März 10, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4196

am 10. März 2014

.

Heute wurde am Landgericht München das Steuerstrafverfahren gegen den Prominenten Uli Hoeneß eröffnet.

Die erste Selbstdarstellung des Angeklagten Hoeneß erweiterte die vorliegende Selbstanzeige erheblich, erneut schrittweise.

.

Bild

.

Hoeneß eröffnete, bislang der Staatsanwaltschaft und dem Gericht nicht bekannte, neue zusätzliche selbst belastende Straftatbestände.

.

Damit können Einsicht, Reue und Mitwirkung im Verfahren durch Hoeneß nicht glaubhaft gemacht werden.

.

Auf die Risse in seinem Vortrag, zwischen Rechtstreue, Moral, Kampfmoral und Unmoral sowie intellektueller Unredlichkeit, zeigt der erste Auftritt von Uli Hoeneß seine persönliche Verpitbullung, indem Individualität und Urteilsschwäche mit Anmaßung und Rücksichtslosigkeit gepaart sind.

.

Hoeneß‘ sogenannten „sozialen Taten“, voluntaristische Aktivitäten“ und im Laufe von Jahrzehnten geleisteten Spenden sollten zunächst sauber unterscheidbar in Handlungen der Steuerbegünstigung und Steuerabschreibungen bzw. Hingaben materieller Mitmenschlichkeit aus vor Einkommensteuer erworbenem privaten Mitteln deutlich machen. Hoeneß‘ persönlichen „Sozialleistungen“ waren Gewinnminderungen auf Steuerpflicht und Steuerzahlungen. Hoeneß hat quasi das Geld der Steuerallgemeinheit, ausgegeben. Wofür solches Geld ausgegeben wurde, entschied Hoeneß persönlich, keineswegs die Steuerzahler. So, zwar, sehen es die Wirtschafts- und Steuergesetze vor, aber Entlastung für einen Steuerkriminellen kann hieraus schwerlich bezogen werden.

.

Sollte die moralische Verpflichtung des Obersatzes „Eigentum verpflichtet“ gelten, sind voluntaristische Betriebsausgaben und Steuerabschreibungen lediglich kaufmännische Etikette. Pflichterfüllung im Sinne der Moral wären Hilfen aus dem eigenen Portemonnaie oder Freizeitarbeit.

.

Kurz, bei Uli Hoeneß haben wir es finanziell stets statt mit Moral mit Kampfmoral und Unmoral zu tun.

.
Gefängnis auf Bewährung – Vollumfängliche freiwillige Steuerzahlung über alle Jahre – natürlich kein Freispruch – neues Steuerstrafrecht

Hoeneß Verpitbullung ist so weit gediehen, dass er seine zeitweilige Unzurechnungsfähigkeit „beim Zocken“ dem Gericht vortrug. Herausstach die Eröffnung, dass allein an einem Tag 18 Millionen Spekulationsverluste entstanden waren. Hoeneß hielt dennoch die Handlungsanweisung an seine Bank Vontobel aufrecht, weiter zu spekulieren.

.

Den ehemaligen Leistungssportler Uli Hoeneß, als Fußballer in der Weltspitze, kennzeichneten Verhaltensweisen der Schnelligkeit, guter Auffassungsgabe, mehr der Geschicklichkeit, Feinheit und des Ehrgeizes, aber nicht der Brutalität oder der Nicklichkeit. Hoeneß erlitt durch schwere Sportverletzungen quasi eine Sportinvalidität und musste seinen Wettkampfsport vorzeitig aufgegeben.

.

Uli Hoeneß erarbeitete als Manager, Sportdirektor und jetzt Vereinspräsident sowie Vorstand der AG FC Bayern München, für sich und den Verein sportlich und wirtschaftlich Weltgeltung.

.

Hoeneß erlitt durch das Bekanntwerden seiner Spielsucht und seinen über den Verjährungszeitraum hinausreichenden vielfachen kriminellen Handlungen ein weltweites Verpitbullungs-Stigma.

.

Hoeneß-Verpitbullung der Gesellschaft Fortsetzung folgt

Hoeneß-Verpitbullung der Gesellschaft
Fortsetzung folgt

Fortsetzung folgt