TWITTER TIEFROT klärt den Schwall der unsinnigen Fernfuchtelei

April 29, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5544

vom Mittwoch, 29. April 2015

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Der IT-Markt, der NEUE MARKT, die Blasen, die Abstürze:

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TWITTERs Anleger wurden enttäuscht: Der Kurznachrichtendienst steckt weiterhin tief in den roten Zahlen. Die Aktie verlor am Dienstag rund 18 Prozent, zeitweise war sie um bis zu 22 Prozent eingebrochen.

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Natürlich ist die IT-Revolution eine unumkehrbare technische Welt- und Lebensveränderung, nebst allen in Profite verwandelbaren Wirtschaftsaktivierungen – aber nicht jeder Idee trägt über den ersten Hype wesentlich hinweg: so eben auch TWITTER.

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Das alte Telefon ist ein soziales Echtzeitmedium. Das Telefon überbrückt weltumspannend größte Entfernungen, in Echtzeit, und die kommunikanden kommen in Echtzeit zusammen. Das mobile Telefon ist noch einmal ein weiterer kleiner Ausweitungsfortschritt.

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Dagegen sind alle anderen, fälschlich „soziale Medien“ genannten IT-Vorkehrungen keineswegs das, als das es hingestellt wird:

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Weder Echtzeit noch Erreichbarkeit: Bereitstellung ist nicht Abholung.

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TWTTER ist ein Müll-Text-Massen-Aufgebot, das ermüdet und Zeit stiehlt. Nur, wer Wichtiges, Brandneues schnell als Tweed rausbringt, wird gebraucht. Doch der Schwall des viel zu Dünnen hat inzwischen dazu geführt, dass der Massenkonsum an TWITTER nicht wächst, sondern das Interesse sinkt, natürlich:

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Was mich nichts angeht, steuere ich nicht an.

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Dietmar Moews meint: Aus it-soziologischer Sicht muss man stets fein unterscheiden, zwischen Tatsachen der Technik und der technischen Statistiken und den tatsächlichen sozialen Vorgängen, die von der Techniknutzung leben.

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Nur, wenn die Technik, die sozialen Zwecke und Motive der Nutzer fördern, statt zu lähmen oder zu vernichten, nutzen die Nutzer auf Dauer so eine Technik. Andernfalls – siehe hier bei Twitter – wird der Hype der Neuigkeit verschwinden: was nichts nützt, schadet.

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Das große Werbegeld lässt sich auch durch die Joint-Ventures mit Google, Facebook und Tralala nicht steigern sondern eher mindern, wenn der Ballast zu groß wird.

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Im ersten Quartal gab es einen Verlust von 162,4 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 74 Prozent auf 436 Millionen Dollar. Twitter verfehlte damit aber sowohl die eigenen Vorhersagen als auch die Erwartungen der Analysten. Auch die Prognose für 2015 wurde gekappt.

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Die Twitter-Aktie verlor nach Auftauchen der Zahlen binnen weniger Minuten fast sechs Prozent. Danach wurde sie vom Handel ausgesetzt. Nach der Wiederaufnahme stürzte sie ab.

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Dabei kündigte Twitter auch eine Übernahme und eine Partnerschaft mit Google an, um das Werbegeschäft in Schwung zu bringen. Der Konzern kauft die Firma TellApart, die auf Anzeigen-Dienste für Handelsunternehmen spezialisiert ist. Twitter-Chef Dick Costolo war ein früher Investor bei TellApart. Außerdem wird Twitter künftig Anzeigenplätze auch über Googles Plattform Doubleblick vermarkten. Das könnte großen Werbekunden entgegenkommen.

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Zwar ist die Zahl der aktiven Nutzer bei Twitter binnen drei Monaten von 288 auf 302 Millionen im Monat gestiegen. Rund 80 Prozent von ihnen greifen auf den Dienst von Smartphones und Tablets zu. Twitter gab außerdem eine Kooperation mit Googles Werbefirma Doubleclick sowie die Übernahme des Anzeigen-Spezialisten TellApart bekannt.

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Schon im Vorjahresquartal hatte Twitter knapp 132,4 Millionen Dollar verloren. Dass die Umsatzziele im Quartal verfehlt wurden und auch im gesamten Jahr nicht erreicht werden, erklärt der Konzern mit dem starken Dollar. Das lässt Auslandseinnahmen bei der Umrechnung in die US-Währung niedriger in der Bilanz erscheinen.

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