Arnulf Baring 1932 – 2019 Kurznachruf

März 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8982

am Sonntag, den 3. März 2019

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Arnulf Martin Baring wurde am 8. Mai 1932 in Dresden geboren, und ist jetzt 86-jährig, am 2. März 2019, in Berlin gestorben. Baring war ein deutscher Publizist und Autor und emeritierter Professor an der Freien Universität Berlin.

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Seit 1986 war er in zweiter Ehe verheiratet mit der heute als Familientherapeutin tätigen, 1954 geborenen Gabriele Baring, geborene Oettgen. Baring war Vater von vier Kindern, die Töchter Juliane und Susanne entstammen der ersten Ehe Barings, die Kinder Anna und Moritz seiner zweiten Ehe.

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Baring war Angehöriger einer deutsch-britischen Großfamilie.

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Kurzfazit: Baring war privilegiert geboren, erhielt alle Zugänge und wurde durchgefördert, bis hin zu Kissinger/Harvard und Bundespräsidialamt, samt SPD-Mitgliedschaft seit 1952.Wer mal Jurisprudenz studiert hat, findet so ein Wanderstudieren in mehreren Fächern für unmöglich, wenn es stimmen sollte, was Baring bei Wikipedia angab: Hamburg, Berlin, Freiburg im Breisgau, New York, Speyer und Paris.

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Arnulf Baring besuchte das Gymnasium in Berlin-Zehlendorf. Von 1943 bis 1945 lebte er bei einer Großmutter in Dresden; dort überlebte die beiden Tage der Bombenangriffe auf die Altstadt, den vor allem britische Bomber im Februar 1945 verursachten. Nach dem Abitur studierte Baring Jura und politische Wissenschaft in Hamburg, Berlin, Freiburg im Breisgau, New York, Speyer und Paris. In dieser Zeit war er Stipendiat des Evangelischen Studierwerks Villigst (wieso bekam er als wohlhabender Student ein solches Stipendium?) 1957 erwarb er einen Master of Arts der Columbia University. Von 1956 bis 1958 war er Assistent am Institut für Staatslehre, Staats- und Verwaltungsrecht der Freien Universität Berlin, wo er 1958, mit seinem SPD-Ticket, auf Basis der Dissertation Der Vertreter des öffentlichen Interesses im deutschen Verwaltungsprozeß zum Dr. jur. promoviert wurde.

 

Anschließend war Baring, ehemaliger Schüler von Karl August Bettermann, Lehrbeauftragter an der Deutschen Hochschule für Politik. An der Fondation nationale des science politiques der Pariser Universität gastierte er von 1960 bis 1962. Von 1962 bis 1964 war er Redaktionsmitglied (Politik) des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln.

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Von 1976 bis 1979 war er im Bundespräsidialamt tätig. 1983 wurde Baring, weil er Hans-Dietrich Genscher im Bundestagswahlkampf unterstützt hatte, aus der SPD ausgeschlossen, deren Mitglied er seit 1952 gewesen war. Später stand er keiner Partei nahe; er unterstützte Stiftungen wie die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung, die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung und war Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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Baring, der zuvor Sympathisant von Karl-Theodor zu Guttenberg gewesen war, kritisierte diesen aufgrund seiner plagiierten Dissertation und warf ihm charakterliche Mängel vor.Dafür beschimpfte er pauschal DDR-Wissenschaftler.

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Baring hat all die Jahre durch seinen Zugang zu der us-amerikanisch gestimmten Kulturindustrie mit affirmativen Hypothesen viel Entmutigung und Verwirrung gestiftet. Seine unsäglichen unzähligen Auftritte in TV-Diskussionsrunden des Staatsfernsehens haben stets das Gepräge von Propaganda und Vorurteilen gehabt. Er trat auf wie ein Vordenker, doch fehlte ihm dazu die Kapazität und Urteilskraft. Seine Klamaukpositionen reichten von Willy Brandt bis Auschwitz, Antisemitismus und Atomkraft.

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