Pegasus: Edward Snowden fordert weltweites Verbot für Handel mit Spähsoftware

Juli 20, 2021

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am Dienstag, 20. Juli 2021

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http://www.derstandard.de am 20. Juli 2021:

„Pegasus: Edward Snowden fordert weltweites Verbot für Handel mit Spähsoftware

Der NSA-Whistleblower zeigt sich von der Überwachungsaffäre schockiert und geht mit der NSO Group und ihren Kunden hart ins Gericht

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Aus einem Interview der ZEIT zitiert der Standard heute:

Als ehemaliger Mitarbeiter von einem der größten und mächtigsten Geheimdienste der Welt sollte Edward Snowden von wenig zu erschüttern sein, trug er doch als NSA-Whistleblower entscheidend dazu bei, die umfassenden Abhöraktivitäten seines Ex-Arbeitgebers aufzudecken. Doch die Affäre bewegt auch ihn sehr, wie er in einem Interview mit dem Journalistenkonsortium The Pegasus Project („Die Zeit“) erklärt.

Er sei schlicht „schockiert“ vom Umfang der Überwachung, auch weil es vor allem Menschenrechtsaktivisten, Oppositionelle und Journalisten trifft. Und er sieht sich neuerlich in dem Verdacht bestätigt, „dass Missbrauch mit Überwachungsmöglichkeiten getrieben wird“.

Profit als oberste Maxime

Seine Kritik richtet sich aber nicht nur

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an jene Regierungen, die mithilfe des Pegasus-Spähtools die Überwachung betrieben haben, sondern auch an

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die israelische NSO Group, die die Software entwickelt und seit mindestens 2013 verkauft.

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Sie sei ein „Repräsentant“ einer neuen Art des Malware-Handels. Regeln und Gesetze seien nicht von Bedeutung, das Unternehmen habe nur Interesse daran, sein Produkt an möglichst viele Kunden zu verkaufen, ohne dabei erwischt zu werden.

Tatsächlich hält NSO seinen Kundenstamm unter Verweis auf vertragliche Verpflichtungen geheim. Bekannt ist, dass Pegasus von Saudi-Arabien, mehreren anderen Golfstaaten und Mexiko eingekauft wurde. Die jüngsten Fälle deuten aber auf einige weitere Abnehmer, darunter Ungarn, hin.

„Industriezweig, der nicht existieren sollte“

Faktisch wirft Snowden allen Anbietern sogenannter Intrusion-Software Heuchelei vor. Unter dem Deckmantel der Verbrechensbekämpfung würden diese ihre Werkzeuge verkaufen, in vollem Wissen, dass tagtäglich damit Personen bespitzelt werden, die „keine legitimen Ziele“ seien, diese mitunter im Gefängnis landen und auch zu Tode kommen.

„Es handelt sich um einen Industriezweig, der überhaupt nicht existieren sollte“, so Snowden weiter. Pegasus und ähnliche Tools würden nichts zu Schutz oder Vorbeugung beitragen, sondern lediglich ein Computervirus. Das Vorgehen der Journalisten in der aktuellen Causa lobt er. Diese würden sensibel arbeiten, etwa indem sie Betroffene identifizieren, ohne sie „zwingend kontaktieren“ zu müssen – und ließen sich auch nicht von der Sensibilität der Daten abschrecken.

Keine Entwickler, sondern „Infizierer“

Das Maß der Bespitzelung übersteige deutlich das, was mit kommerziellen Absichten bereits durch Facebook und Co praktiziert werde. Denn mit Pegasus wird die „volle Kontrolle“ über ein Smartphone übernommen, das Gerät gegen seinen Nutzer gerichtet und ihm so im Prinzip sein Besitz entzogen. Und weil das Knacken eines (aktuellen) iPhones bedeutet, dass man mehr oder weniger alle knacken könne, sei dies in Wahrheit ein Angriff gegen kritische Infrastruktur, der alle betrifft.

Die Entwickler von Spähsoftware stellt er im aktuellen Kontext mit bösartigen Wissenschaftern gleich. Es seien „Infizierer“, die „eine Art Krankheit“ für Handys erschaffen und gezielt nach Schwächen suchen würden. Es sei, wie wenn man „maßgeschneiderte Covid-Varianten“ entwickeln würde, die immun gegen alle Impfstoffe sind. Sie würden auch nicht grundsätzlich anders vorgehen als Ransomware-Entwickler, mit dem Unterschied, dass keine offensichtliche Erpressung stattfindet.

Verbot als einzige Lösung

Die NSO und der Markt, auf dem sie sich bewegt, sollten den Menschen jedenfalls „mehr als alles andere Angst machen“. Man müsse alle zur Rechenschaft ziehen, die sich an diesem Markt beteiligen, sagt Snowden, und fordert ein weltweites Moratorium auf den kommerziellen Handel mit Sicherheitslücken. Außerdem müsse man „Schutzforschung“ betreiben, um diesem Geschäft seine Profitabilität zu entziehen. Ein globales Verbot ist seiner Ansicht nach der einzig gangbare Weg, nachdem Exportkontrollen „voll und ganz“ versagt hätten.

Dies sei auch wichtig, da die Bürger selbst sich vor Cyberwaffen wie Pegasus eben so wenig schützen könnten wie vor nuklearen, biologischen oder chemischen Waffen. Im Gegensatz zu diesen werde aber etwa der kommerzielle Handel mit Atomsprengköpfen nicht geduldet, während beim Geschäft mit Angriffsvektoren „rein gar nichts“ unternommen werde. „Wir müssen den Verkauf dieser Intrusionstechnologie stoppen“, sagt der NSA-Aufdecker. „Das ist der einzige Weg, wie wir uns schützen können.“ (red, 20.7.2021)

Dietmar Moews meint: Ich warte darauf, dass die GRÜNEN im angängigen Bundestagswahlkampf auf diese PEGASUS Geheimdienste-Hölle eine klare Absage in das Wahlprogramm der GRÜNEN festschreiben.

Was in dem ZEIT/Standard-Text unerwähnt bleibt ist ISRAEL. Die Trojaner-Firma NSO steht unter israelischer Steuerung, verkauft angeblich nicht an IRAN, RUSSLAND, CHINA, sodass davon auszugehen ist, dass ISRAEL den IRAN mit PEGASUS bearbeitet. Das ist gewaltsame Machtpolitik. Das ist anzuerkennen.

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Nur darf man denen – NSO und ISRAEL – dann gar nichts glauben, was sie zu ihrer PEGASUS-IT-Sabotage selbst publizieren.

Wo bleibt der Vorschlag für Edward Snowden von 2016 im Jahr 2021 zum FRIEDENS-NOBEL-PREIS?

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Trojaner-Angriff auf Bundestag: BSI-Präsident weist Vorwürfe zurück

Juni 14, 2015
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vom Sonntag, 14. Juni 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-06-14 21:26:06

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Der freie Bürger kann sich zu den wichtigen Angelegenheiten des neuen IT-Totalitarismus informieren – bei Heise.de.

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Heute, Sonntag, 14. Juni 2015 wird das Thema der vergangenen Woche, wo der Deutsche Bundestag etwas per Gesetz verboten hat, das er selbst nicht einhält, bei Heise thematisiert.

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Und mit diesem gesetzlichen Zwang, der von der Regierung verlangten Benutzung von nicht sicherer Sicherheitssoftware sowie dem Meldezwang – quasi der vollkommenen Offenbarung aller eigenen Daten an die staatliche Bürokratie, die selbst nicht dicht ist – das ist jetzt bei Heise.de nachzulesen.

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Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

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Dietmar Moews meint: Bei Heise findet der Nutzer momentan ca. 300 Kommentare, zum Thema „Bundestrojaner“, die aktuell von Selberdenkern zur heutigen Sicherheits-Katastrophe durch die IT der NSA und den Folgen, gepostet worden sind – ich zitiere, was wirklich „zum KOTZEN“ ist:

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Heise exponiert: „Nur Dilettanten in der IT-Verwaltung des Bundestags? Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt kontra und verweist auf ignorante Abgeordnete. Völlige Sicherheit könne es außerdem nicht geben.

Auf der 3. Potsdamer Konferenz für nationale Cybersicherheit hat sich BSI-Präsident Michael Hange gegen Vorwürfe gewehrt, dass die Bundestags-IT unzureichend gesichert sei. Um angemessen mit der Cyberattacke auf den Bundestag umgehen zu können, sei die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsdiensten, insbesondere mit dem auf Spionage spezialisierten Verfassungsschutz notwendig. Nach Ansicht des BSI liegt damit allerdings ein klassische Fall vor, in dem Netzwerk-Betreiber und Netzwerk-Nutzer nicht verlässlich zusammenarbeiten“.

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Kommentar zu Heise: „Keine 100%-ige Cybersicherheit möglich: Auf der Pressekonferenz stellte der BSI-Chef seine Behörde als Beratungsstelle für Sicherheitsfragen vor, die nur begrenzte Möglichkeiten habe. Mehrfach erklärte Hange auf Nachfragen der Journalisten, dass es keine 100%-ige Sicherheit geben könne und Computersicherheit ein fortlaufender Prozess sei. Ein Zustand, in dem das BSI sagen könnte „dieses Netz ist absolut sicher“, könne es nicht geben, dazu habe heutige Software einfach zu viele Schwachstellen. Hange wollte weder eine Einschätzungen darüber abgeben, wie teuer der Schaden im Bundestag wird, noch wer für den Angriff verantwortlich sein könnte. Das BSI arbeitet nach seinen Angaben zusammen mit Sicherheitsspezialisten von verschiedenen Fraunhofer-Instituten am Problem.

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Kommentar auf Heise: „Den Geheimdiensten Zugriff geben, während das Parlament gegen sie ermittelt?

Für wie blöd halten die das Wahlvolk?

Was wir von den Geheimdiensten brauchen ist genau eins:

Ihre Abschaffung.

Und Politiker die mehrmals für die Einführung verfassungswidriger Gesetze stimmen, sollte per GG das passive Wahlrecht entzogen werden.“

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Kommentar auf Heise: „Biografie eines Sicherheitssoftware-Entwicklers: Ich habe einmal für so eine Sicherheitssoftware Firma gearbeitet. Dann haben die ihren Standort wegen der Steuervergünstigungen gewechselt. Da ich nun schon mit meiner Familie ein Haus und Kinder hatte konnte ich leider diesen Standortwechsel nicht mit vollziehen. Dann habe ich meinen Job, den ich sehr möchte, verloren.

Na ja. Es gab eine nette Abfindung von der ich heute noch ganz gut leben kann.

Die Umstellung, als ich mir etwas Neues aufbauen wollte, war für meine Frau einfach zuviel. So hat meine (Ex-)Frau mittlerweile einen anderen. Und die Kinder sagen auch schon Papa zu diesem und leben alle gemeinsam in unserem Haus – natürlich ohne mich. Ich hatte ja schließlich keine Zeit mehr und hatte alles da hineingesteckt.
Das Ganze entwickelte sich natürlich dann zum Flop. Weil wenn nichts mehr da ist, was man einst so sehr liebte… kennen einige sicherlich auch schon.

Was habe ich da noch zu verlieren, mit all dem Wissen das ich in mir trage? Also kiffe ich mir täglich einen und denke mir so ein paar andere Sachen aus. Kennt ja sicherlich auch jeder.
„SNIP“: Auszug einer gescheiterten Entwicklers, der seine Zeit damit totschlägt sich andere „Sachen“ auszudenken .

Frage: Was würde passieren, wenn es so einen Fall oder einen ähnlichen, zum Beispiel „Ablehnung wegen einer dummen Vorstrafe aus der Jugendzeit“, wirklich gäbe?

Ich will damit darauf anspielen, dass nicht jeder sich wie ein Snowden verhält oder verhalten würde und die Öffentlichkeit über sein Wissen und dass was in solchen „Anstalten“ geschieht, informiert.

Ob dies die Hohlköppe vom BSI auch auf ihrer Rechnung haben?
Sicherlich nicht, indem sie in ihren Mutmaßungen damit beschäftigt sind, sich und ihre Interessen, mit weiteren Sprüchen gegen alle möglichen Gegner zu verteidigen.“

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Kommentar zu Heise: „Es gibt ja wirklich keinen Grund mehr, so eine Software wie (die staatliche) ELSTER als vertrauenswürdig zu betrachten.

Genauso wie es so ziemlich das Gegenteil von vertrauenserweckend ist, wenn das BSI zusammen mit dem Hasso-Plattner-Institut (das sind die, die Kreditscoring basierend auf Facebook-Postings entwickeln wollten) eine Webseite anbietet, auf der man „prüfen kann ob die eigene Mailadresse auch gehackt wurde“.

Ach Mist. Jetzt hab ich die Tastatur vollgekotzt.“

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Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing., verantwortlich für diese LICHTGESCHWINDIGKEIT, ruft Heise.de täglich auf, um Informationen und Kommentare zu finden, die in der LÜGENPESSE nicht zum Zug kommen.

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