Papst Franz konfrontiert Israel-Staatspräsident Rivlin in Rom

September 5, 2015
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vom Samstag , 5. September 2015

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Aus der Nachrichtenagentur AFD, erreichte mich die Nachricht vom ersten Besuch des israelischen Staatspräsidenten Reuven Rivlin in Rom.

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Das Gespräch fand am vergangenen Donnerstag vor dem Hintergrund zahlreicher Konflikte statt, die zwischen der römisch-katholischen Kirche und Israel in jüngster Zeit auftraten“, schreibt das „neue deutschland“ am Freitag, 4. September 2015 auf Seite 6.

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Papst Franz soll Israel zur Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche mit den Palästinensern aufgefordert haben.

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Es müsse eine Lösung gefunden werden, „die dem legitimen Streben zweier Völker“ gerecht werde. Ein entsprechendes Abkommen sei von „grundlegender“ Bedeutung für den Frieden und die Stabilität in der Region.

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DIETMAR MOEWS SPORTFLAGGE Palästina Eisschnelllauf

DIETMAR MOEWS
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Palästina Eisschnelllauf

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Israels neuer Staatspräsident, Reuven Rivlin, der das höchste Staatsamt seit Juli 2014 ausübt, tritt anders als sein Vorgänger Schimon Peres nicht für einen unabhängigen Palästinenserstaat ein, er engagiert sich stark für die Gleichberechtigung der arabischen Minderheit in Israel.

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DIETMAR MOEWS Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, Köln Südstadt, Mai 2014

DIETMAR MOEWS
Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen, Köln Südstadt, Mai 2014

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Dietmar Moews meint: Die Formulierung „zahlreiche Konflikte“ ist irreführend. Denn es handelt sich um „schwerste Verbrechen an der Menschlichkeit“, die Israel gegen Palästienser fortlaufend begeht und dadurch gegen alle für Palästina geltenden völkerrechtlichen Verträge verstößt:

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Mord, Totschlag, Massaker, Atombedrohung und Annexionskrieg und Vetreibung – Millionen Kinder und Jugendlichen müssen in Gaza auf ausgebomten Ruinen auf den Winter warten und sind von Hilfe abgeschnitten. Hierfür ist „Konflikt zwischen Papst und Israel“ als Formulierung reine Propaganda, die israelischen Verbrechen gegen die einheimische Bevölkerung von Palästina zu vertuschen.

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Rivlins Israelpolitik einer Gleichberechtigung der israelischen Staatsbürger – seitlich der jüdischen Glaubensdoktrinen und orthodoxen Antisemitismus bzw. radikalem Rassismus gegen Bürger arabischer Abkunft weicht vom Thema und vom Problem ab, denn es ist israelische Innenpolitik.

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Die israelischen Verbrechen der Massaker und Vertreibung der Palästinenser aus deren Land Palästina ist aggressive Außenpolitik und Militarismus.

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Die einseitige Abschaffung der im Jahr 1948 von den Weltstaaten vereinbarte Teilung Palästinas zur „ZWEISTAATEN-Theorie“, je ein Teil Staat Palästina, je ein Teil Palästinas Staat Israel, liegt nicht einseitig in Händen Israels.

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Wenn die Palästinenser eine Aufgabe der ZWEISTAATEN-Theorie wünschen, wäre das ihre eigene Entscheidung.

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Durch die seit 1948 von Israel mit höchster Aggression durchgeführten Vertreibung und Vernichtung der Einheimischen Palästinas wird die Lüge ISRAELS ganz klar, die heißt „Volk ohne Land (Juden) für Land ohne Volk (Palästina)“.

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Palästina war und ist nicht ohne Bewohner – es sind traditionell einheimische Araber.

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Palästina ohne Volk bedeutet: Gewaltsame Vertreibung und Vernichtung der arabischen Menschen durch Juden-Zuwanderer ganz unterschiedlicher Herkunft – als Zionisten aus Europa und USA, als Wirtschaftsflüchtlinge und Militaristen aus Moskau, als Religionszugehörige aus Afrika.

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Außer dem „neuen deutschland“ fand ich bislang keine Informationen im deutschen Blätterwald oder in den elektronischen Massenmedien. Gibt es in Deutschland keine Katholiken, Juden und Araber, die das konkret betrifft und interessiert?

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Papst Franz, als Sprecher des Vatikan und der Römisch-Katholischen Kirche, hatte bereits durch seinen letzten Israelbesuch gezeigt, welche Werte- und Glaubensgemeinschaft Juden und Christen verbindet und verpflichtet, wenn sie sich ihrer geistigen Herkunft aus der Thora stellen.

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Der jüdische Denker Hillel hat das jüdische Diktum eindeutig auf die Texte und die darin geforderte soziale Lebensdienlichkeit der Menschheit angemahnt, ausdrücklich gegen einseitige Selbstsucht:

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Bei Hillel ist „ISRAEL“, „das auserwählte Volk“, stets durch das ausgewählte menschliche Verhalten „selbst auserwählt“. Weder ein Tanz um das „Goldene Kalb“, noch andere blutige Praktiken heutiger Massaker-Israelis könnten die Juden Israels davor retten, eben nicht „ISRAEL“ zu sein.

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Damit ist Israel und der aggressive Teil jenes Gewaltstaates nicht auserwählt, sondern eine übers Land ziehende Mörderbande mit High-Tech-Waffen und Verletzung der internationalen Atomkontrollen, die die gesamte Welt bedroht.

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Ich missbillige, dass Deutschlands demokratische gewählte Repräsentanten – im Schatten der USA – dem heutigem Massaker-Israel Solidarität und Waffenlieferung bietet, sogar von Bestandsgarantie wird geredet – und dadurch den permanenten Verbrechen gegen Menschen Vorschub leistet.

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Dafür sind nicht die kecken Kommentare der Netanjahu-Massaker-Regierung entscheidend: „Israel sei auf deutsche Hilfe nicht angewiesen“ – angebuntet von den forwährenden propagandistischen Unflätigkeiten gegen die heutigen Deutschen, als „Antisemiten“, „Holocaust-Schuldige“ und Ähnliches, bis hin zum Sprachherrschaftsanspruch in der heute gesprochenen Sprache in Deutschland und in der Welt über Deutschland:

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Was soll „Antisemitismus“ bedeuten? Was ist der israelische Rassismus? Was bedeutet der „Judenstaat“ als Gemeinschaftsorganisation als „Demokratie? Was sind Denk-, Publikations- und Sprechverbote? Was bedeutet Friedensordnung? Was gehört zu einem geltenden Verfassungstext, der internationalen Normen gerecht werden soll?

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Israel hat heute keine Verfassung in der der rechtliche Geltungsbereich durch Staatsgrenzen erkennbar wäre.

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Von einer Anbindung der theologischen und glaubenspraktische Wertediskussion von Israels Judentum und römischem Papst können wir nichts entdecken, außer zwischen Buchdeckeln der Elfenbeintürme.

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Hilft Israel syrischen Flüchtlingen? – nein, denn Israel macht ja gemeinsame Sache mit den USA, Saudi-Arabien und Erdogans Türkei, also mit ISIS gegen Kurden und Syrer und Christen.

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5775 Abie Nathan: Voice of Peace

Juli 27, 2015
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vom Montag, 27. Juli 2015

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Dieser Blogbeitrag 5775 ist die 5775ste LICHTGESCHWINDIGKEIT (seit August 2009 täglich) in lückenloser Folge von mir selbst verfasste und im Internetz bereitgestellte aktuelle Tageslieferung.

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Die Zahl 5775 entspricht der laufenden Jahreszahl im heutigen Jüdischen Kalender.

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Ich möchte diesen Beitrag allen meinen Freuden widmen, ausdrücklich meinen jüdischen Freunden und möchte allen zusammen die Hoffnung zusprechen:

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Was man will, muss man tun! – jeder kann sich für Frieden und eine Friedensordnung einsetzen – Jeder kann die Ächtung des Krieges vertreten:

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Friedlichsein ist schön.

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Deshalb möchte ich diesen Blockbeitrag 5775 dem jüdischen Staatsmann und Friedenskämpfer Arie Nathan widmen – dem Nothelfer und Friedensorganisator mit seinem Mittelmeerschiff und seinem Piratensender Voice of Peace.

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Das Reich der jüdischen Khasaren (ab dem Jahr 800 n.Chr.)

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Aschkenasis als Ostjuden von den Khasaren her gewandert

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Voice of Peace ist der Name eines Piratensenders, der sich über viele Jahre für die Versöhnung von Arabern und Israelis eingesetzt hat. Voice of Peace wurde 1973 von Abie Nathan gegründet, der den Radiosender fast 20 Jahre lang vom Mittelmeer aus sendend betrieb.

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Am 1. Oktober 1993 strahlte Voice of Peace seine letzte Sendung aus. Grund hierfür war zum einen der schlechte Zustand des Sendeschiffes, zum anderen die gegenseitige Anerkennung von Israel und PLO, was zu einem (vorläufigen) Schlusspunkt des Anliegens des Senders sowie zum Ausbleiben vieler Werbeeinnahmen führte. Da es keinerlei Sponsoren oder Interessenten für das Schiff gab, wurde es vor der israelischen Küste bei Ashdod versenkt.

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Abie Nathan was born in Persia in 1927 and spent his adolescent years in Mombay. At the age of seventeen he became a pilot in the British air force. In 1948 he volunteered as a pilot in Machal (Volunteers in Israel’s War of Independence) and stayed in Israel ever since. In the nineteen fifties he worked as a pilot in El-Al and in the early nineteen sixties he opened the “California” restaurant in central Tel Aviv which, alongside “Casit”, became the centre of Tel-Aviv bohemian life.

In 1965 he ran for the Knesset. Although he failed to be elected, he promised that should he gain pubic support he would fly to Egypt – then an enemy country – with a message of peace. Abie fulfilled his promised on the 28th February 1966 and returned two days later labeled a peace activist, by his supporters, and an excessive publicity seeker, by his critics. The flight, known as the “peace flight”, changed the course of his life. It was followed by peace missions to Europe, the United States and Russia. Many leaders refused to meet with what they saw as a “gimmick” but others took him more seriously including the Pope, Bertrand Russell and other cultural and spiritual leaders. Returning to Israel, he decided to dedicate his resources and energy to the advancement of peace and humanitarian aid for the needy.

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For over thirty years, he spread his ideas, collecting money with the help of international organisations and set up refugee camps for the victims of earthquakes, hunger and war in South America, Africa, Cambodia and other countries. In Israel he contributed to many organisations in particular the Cancer Association, Ilan (Foundation for handicapped children), Yad Sarah (an Israel-wide network of volunteers aiding disabled, elderly, and housebound people) and many others. In 1967 he set up a radio station aimed at advancing peace in the Middle East. From 1973 till October 1993 the “Voice of Peace” broadcast messages of peace and love from the Mediterranean. From 1989 to 1992 Abie was engaged in a fight for repealing the law that banned meetings with the PLO, and met other heads of terrorist organisations in particular Yasser Arafat – as a result of which he was twice imprisoned.

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In 1993, following the Oslo Peace Accord, he scuttled his ship and continued with his humanitarian work particularly in Africa. In 1997 while he was travelling to the United States to write his autobiography, he suffered a severe stroke that left him partially paralyzed.

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Abie Nathan starb am 27. August, 2008.

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Der jüdische Kalender zählt die Jahre ab dem Zeitpunkt der biblischen Schöpfung der Welt, die Hillel II. (etwa im Jahr 359 n. Chr.) nach den biblischen Chroniken auf das Jahr 3761 v. Chr. berechnete. Dadurch befindet sich der jüdische Kalender bereits im sechsten Jahrtausend. Gelegentlich werden jüdische Jahreszahlen aber nur dreistellig angegeben, hier wird das jüdische Jahrtausend als bekannt vorausgesetzt. Der jüdische Kalender gilt etwa seit dem 11. Jahrhundert n. Chr.

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Der jüdische Kalender (hebr. הלוח העברי ha-lu’ach ha-iwri) ist ein Lunisolarkalender. Die Monate sind wie bei einfachen Mondkalendern an den Mondphasen ausgerichtet. Neben einem Normaljahr mit 12 Mondmonaten (ordentlich 354 Tage lang) gibt es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten (ordentlich 384 Tage lang) zur Angleichung an das Sonnenjahr. Die kalendarischen Ausnahmeregeln können zu einer Verlängerung oder Verkürzung der ordentlichen Jahreslängen um jeweils einen Tag führen.

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Das jüdische Jahr beginnt heute im Herbst mit dem Tischri, der nach jüdischer Auffassung der Monat ist, in dem die Menschheit erschaffen wurde. In biblischer Zeit begann das Jahr mit dem Nisan im Frühjahr. Der Nisan ist nach dem Mythos der Monat der Erlösung, in dem die jüdischen Vorfahren aus Ägypten ausgezogen. Dieser Mythos der Erlösung wird auch heute noch höher bewertet als die geglaubte Schöpfung.

Die Monatsnamen im jüdischen Kalender sind chaldäisch und stammen aus dem babylonischen Exil.

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Dietmar Moews meint: Das aufgeklärte liberale Judentum von heute definiert sich nicht über „die“ oder die orthodoxe jüdische Religion und Gläubigkeit, sondern über Zugehörigkeitsstrukturen der Selbstsignatur des jüdischen Volkes, weltweit. Auch das heutige Staatswesen vom Staat Israel in Palästina bildet ein Grundelement für die weltweite jüdische Gemeinschaft, das grundsätzlich jedem Juden Zuflucht bietet.

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Damit hat sich das Judentum des Jahres 5775, dass nur als Nomaden- und Wandervolk in steter Diaspora die Jahrtausende überlebt hat, jetzt einen Heimatstaat.

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Zwar hat der aktuelle Staat Israel noch keine eigene Verfassung, auch keine völkerrechtlichen Grenzen. Die Juden Israels leben seit der Staatsgründung im Jahr 1948 in einem fortwährenden Annexionskrieg, ohne Friedensordnung, gegen die angestammten Araber im Land.

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DIETMAR MOEWS SPORTFLAGGE Israel -Barrenturnen

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Doch werden die politischen Kämpfe der Juden in Israel um eine Friedensordnung schließlich in eine Friedensordnung übergeleitet werden müssen, wenn es eine weltweite Anerkennung geben soll.

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Und die orthodoxen Vernichtungsfeindschaften müssen von dem Diktum „Israel schafft sich ab“, mit den Mitteln jüdischer Intelligenz und Lebenskunst wegkommen:

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Jeder Jude hat das Recht auf Intelligenz und Selbstveränderung.

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HASS-Theorie in der JÜDISCHEN ALLGEMEINE wie EBOLA

November 18, 2014

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am Dienstag, 18. November 2014

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Wer leidet, bestimmt, was Leid ist. Wer Probleme hat, hat Recht und Pflicht, sich den Problemlösungen selbstbestimmt zu stellen.

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Wenn das Leid zwischen zwei oder mehreren Opponenten erzeugt wird, muss auf Konsens hin gedacht und gehandelt werden. Hier ist der Weg in der der ganzen Welt geläufigen „Goldenen Regel“ zu finden.

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In der Geschichte des Judentums, das ausdrücklich textgläubig gelebt wird, ist der vorchristliche Exeget Hillel für Deutung und Seinsbindung maßgeblich.

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Hillel weist bei allen Mehrdeutigkeiten oder eindeutigen Widersprüchen in den alten Texte auf stets die gleiche Geltung hin: Es muss dem Leben gedient werden.

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Hillel weist in sozialen Beziehungen auf die „Goldene Regel“ – auf leben und leben lassen.

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Die Verbandszeitung „JÜDISCHE ALLGEMEINE Nr. 46, vom 13. November 2014 bietet ein Interview des Martin Krauß mit einem Gidon Bachar, „Leiter der Abteilung im israelischen Außenministerium zur Bekämpfung des Antisemitismus“, zur OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus diese Woche in Berlin. Es erscheint auf der Titelseite unter der Überschrift:

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INTERVIEW

Entscheidend ist in Wirklichkeit die Macht, die vorhanden ist, die Geschehnisse in Palästina zu bestimmen und zu ändern. Ungekürzt hier das INTERVIEW in JÜDISCHE ALLGEMEINE 26, 2014 – es fragt Martin Krauß Gideon Bachar.

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Hass auf Juden ist wie Ebola“ –

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Herr Bachar, in Berlin findet derzeit die OSZE-Konferenz zur Bekämpfung des Antisemitismus statt. Vor zehn Jahren hat die OSZE weitreichende Beschlüsse gefasst. Sehen Sie irgendwelche Fortschritte?

Wir wissen, dass viele Länder in der OSZE bereits etliche Anstrengungen unternommen haben, den Antisemitismus zu bekämpfen. Das reicht allerdings nicht aus. Der Hass auf Juden wächst weiter, besonders in Europa, sodass wir einfach nicht nachlassen dürfen.

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Könnte es sein, dass die Mittel, die zur Bekämpfung gewählt werden, falsch sind?

Nein, es hat damit zu tun, dass die Empfehlungen, die im Abschlusspapier gegeben wurden, noch nicht ganz erfüllt wurden. Wenn Sie das Papier, das 2004 beschlossen wurde, Punkt für Punkt durchgehen, sehen sie, dass einige Länder sich nicht ernsthaft dran gemacht haben, die Forderungen zu erfüllen.

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Welche zum Beispiel?

Das sind etwa sehr konkrete Programme, die in der Erziehung Anwendung finden sollen. Gewiss, da wurden ganz viele aufgelegt, aber das ist nicht genug. Antisemitismus können Sie vergleichen mit dem Ebola-Virus: Wenn Sie ihn nicht bekämpfen, breitet er sich aus. Er ist eine Hauptgefahr dieser Zeit, eine Bedrohung ähnlich dem Terrorismus.

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Kann man ein Phänomen wie Antisemitismus überhaupt mit politischen oder juristischen Mitteln bekämpfen?

Antisemitismus ist kein jüdisches Problem. Er betrifft die Juden, aber er ist ein globales Problem. Als solches berührt er die Zivilgesellschaft. Es geht um Medien, NGO, Religionsgemeinschaften et cetera. Schon aus Eigeninteresse müssen die handeln, denn Antisemitismus bedroht ja auch sie selbst. Er ist eine Gefahr für die Demokratie. Antisemitismus ist etwas, das mit den Juden beginnt, aber nicht mit ihnen aufhört, später geht es gegen andere Minderheiten.

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Immer wieder wird ein Zusammenhang zwischen der Politik Israels und dem Anwachsen des Antisemitismus hergestellt. Was ist ihre Antwort darauf?

Was die OSZE angeht, hat sie schon vor zehn Jahren eindeutig festgestellt, dass es diesen Zusammenhang nicht gibt, Und alle Studien, die in jüngster Zeit erschienen sind, zeigen eindeutig, dass das Anwachsen völlig unabhängig von der Situation im Nahen Osten und den Maßnahmen der israelischen Regierung geschieht. Dass wir es in Ländern wie Ungarn mit einem dramatischen Anstieg von Antisemitismus zu tun haben, hat wirklich nichts mit Israel zu tun.

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Sind Sie dennoch optimistisch, dass ihr Bemühen einmal erfolgreich sein wird?

Es ist mein Job, optimistisch und pessimistisch zugleich zu sein. Solange ich mir die Studien anschaue und die Berichte aus den Ländern lese, bin ich pessimistisch. Aber ich glaube fest daran, dass wir Erfolg haben, wenn wir nicht nachlassen. Daher bin ich auch optimistisch.“

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Dietmar Moews meint: Was die Propagandisten der JÜDISCHEN ALLGEMEINE sich von diesem sinnlosen Worte-Gemisch des sogenannten Interviews, in dem der Interviewer keine Nachfrage zum Augenstaub und Begriffsnebel bietet und der Interviewte selbst keinen Mangel daran erkennt, was er denn eigentlich sagt.

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Ich hatte in meinem Leben zahlreiche persönliche Begegnungen mit orthodoxen zionistischen Juden, deren geistige Erkrankung zu ähnlich irrlaufenden Hilfskonstrukten führen wie hier Herr Gideon Bachar ausdrückt:

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Hass auf Juden ist wie Ebola“. Ist es denn nun Hass? Wer hasst wen? Warum? Oder ist es Antisemitismus? Antisemitismus unter Semiten? Der Israelische Politiker verwechselt mal einfach die Worte und es wird aus dem Luftwort „Antisemitismus“ das Wort „Hass“.

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Nun – man kann Hass substantiieren und fassen – man kann Hass behandeln. Erforderlich ist allerdings eine prozessurale Situationsanalyse. Ja, meine Lieben. Kommen wir also zu den Sachen und zu den Machenschaften der Beteiligten.

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Was heißt denn konkret „OSZE-Konferenz gegen Antisemitismus diese Woche in Berlin“? Welchen Antisemitismus in Berlin meint er? Welche Anknüpfung zu EBOLA will er anzeigen? Soll man meinen, EBOLA ist nur Propaganda, wie ANTISEMITISMUS?

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Wenn, Hass – was sind die Gründe und Ursachen? Kann man dem Hass seine Ursachen nehmen? Wenn in Jerusalem die Rede von Hass gegen Hass ist – wird hier ein öder materialistischer Schraubengang gedreht oder kann man da herauskommen? Wie? Was kann man tun?

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Er nennt nicht und kann auch nicht nennen, was er mit Befunden in Studien oder Berichten als Antisemitismus bestätigt zu erhalten behauptet – so lange er sich nicht mit ganz allgemeinen Mobverhaltensweisen befassen will, die allerdings die überwiegende Menschheit prägt, ohne Unterschied auch Juden, Israelis, Jüdischkeit, Volkstum, Sprache, Rassen und Bastardisierungen, insbesondere Orthodoxie aller Ausprägungen.

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Was hat wo die OSZE vor zehn Jahren herausgefunden?

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(Hass auf Araber ist wie Ebola; Hass auf Deutsche ist wie Ebola; Hass auf Zigeuner ist wie Ebola; Hass auf Neger ist wie Ebola; Hass auf schwarze Juden ist wie Ebola; Ebola ist wie Antisemitismus) – Was also will er?

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Welch ein ödes und fatales Geschäft betreiben solche Propagandisten!

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Des ungeachtet müsste sich aber bei den Massaker-Juden Israels Ansprechpartner finden lassen, die auf Kritik an den Massakern intelligent reagieren und antworten möchten. Es ließe sich an den aktuellen Hass-Befunden konkret ansetzen.

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Wem nützt Sterbehilfe? – EINSPRUCH in JÜDISCHE ALLGEMEINE

Oktober 26, 2014

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am Sonntag, 26. Oktober 2014

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Als im Feld des Judaismus und der heutigen Israel-Problematik belesener Soziologe, beachte ich auch fortlaufend die in Deutschland publizierten und zugänglichen Medien, besonders die wöchentlich erscheinende Verbandszeitung des „Zentralrates der Juden in Deutschland“, die „JÜDISCHE ALLGEMEINE“.

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Geschmacksäußerung vorab: Mich interessieren die Neuigkeiten und von den jüdischen Redakteuren und Autoren ernsthaft betriebenen rückwärtigen Manipulationen des historischen Judentums – immer aus der heutigen lebensdienlichen Erwartung: Wer schreibt, der bleibt. (Nichts Anderes tut auch der jeweilige Papst mit seinen „Fortschritten“ – stets neu zu definieren, wie man an Gott – durch den Papst – glaubt).

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Und es stehen stets mich interessierende Darstellungen in der JÜDISCHEN ALLGEMEINEN. Ich finde das Blatt immer „wertvoll“, durchzuschauen, zu lesen und zu genießen. Und – rennhuhngestählter Leser von massenhaftem Zeug, das mir überhaupt nicht gefällt, mich aber interessieren „muss“, möchte ich ausdrücklich sagen: Die Wertvorstellungen zu allem möglichen Tun, Lassen, Vorstellen und Denken, mein eigenes Leben betreffend, stimmen meist mit denen in der JÜDISCHE ALLGEMEINEN gedruckten überein (wenn es nicht die Massakerkriegs-Krankheit in Israel betrifft). Das liegt am sozialliberalen jüdischen Wesen – ungeachtet religiöser Spezifitäten und orthodoxer jüdischer Lebensvorschriften. Dabei hilft zum Verständnis die geistreiche Bandbreite jüdischen Witzes, jüdischen Humors, und einer Abu Telfan-artigen Lebensbejahung.

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Mir gelten die Zeugnisse des vorchristlichen Juden Hillel zum Verständnis mehr als Talmud und alle späteren Textauslegungen. Was Juden nach Hillel, gegen Hillel bis zu den heutigen Staatsdoktrinen eines Massakerstaates Israels gereichen, halte ich nicht für jüdisch und nicht für lebensdienlich.

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BEISPIEL aktuell: „JÜDISCHE ALLGEMEINE“ vom 23. Oktober 2014, Titel-Kommentar EINSPRUCH“ von Yves Nordmann: „Wem nützt Sterbehilfe?“

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Nordmann ist Kinderarzt in Basel, meint: „gewerbliche Rechtsstellung für Sterbehilfe in Deutschland per Gesetz herbeizuführen, sei aus moralischen Gründen abzulehnen“.

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Sollen Ärzte Patienten beim Suizid unterstützen dürfen? Aus jüdischer Sicht ist eine Legalisierung der medizinisch assistierten Selbsttötung, wie sie gegenwärtig diskutiert wird, strikt abzulehnen. Der Rabbiner, Arzt und Philosoph Maimonides definierte im 12. Jahrhundert den Suizid explizit innerhalb des in der Tora definierten Tötungsverbotes.

Dahinter steht das Grundprinzip, dass der Mensch generell gemäß der jüdischen Tradition seinen Körper als Leihgabe zu betrachten hat. Dieses Konzept steht im Gegensatz zum aktuellen Trend der säkularen Ethik, der Autonomie des Patienten einen immer größeren Stellenwert einzuräumen. Es ist aber ein Irrtum, anzunehmen, dass die Entscheidung, sich selbst umzubringen, nur das Individuum selbst betrifft – und nicht die ganze Gesellschaft.

Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass vor allem alten und armen Menschen, die sich ohnehin am Rande der Gesellschaft befinden, am häufigsten das „Recht zu sterben“ zugebilligt beziehungsweise nahegelegt wird. Der moralische Druck auf diejenigen, die trotz ihrer Leiden und trotz ihrer „kostenverursachenden Wirkung“ weiterleben möchten, würde dann zweifellos steigen.

Wem würde durch eine Legalisierung des ärztlich assistierenden Suizids geholfen? Dem leidenden Individuum, das unsere emotionale Unterstützung benötigt? Oder der Gesellschaft, welche die Probleme der stetig steigenden Gesundheitskosten und der limitierten Ressourcen …sich dabei „unbequemen“ Patienten entledigen könnte.

Aus jüdischer Sicht dürfen fundamentale Prinzipien wie die Unantastbarkeit und Heiligkeit menschlichen Lebens sowie das biblische Verbot der Tötung und der Selbsttötung nicht aufgehoben werden …“

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Dietmar Moews meint: Ich bin für Selbstbestimmung. Und das Würdepostulat der Präambel des Grundgesetzes reicht aus, dass sich jeder Mensch selbst entscheidet: Hillel – forderte die Lebensdienlichkeit des Wortes. Man könne und dürfe nicht die Tora gegen „Gott“ wenden.

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Etwas völlig anderes ist, dass informelles Individualschicksal zum staatlich geschriebenen Gesetz erhoben und durch Kontrolle in das Ureigenste hinein aufgewühlt werden soll.

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Natürlich kann Maimonides das Tötungsverbot extrapolieren – aber nicht gegen den älteren Hillel. Maimonides ist nicht biblisch, sondern mittelalterlich. Und das Argument scheint ja sehr gummiartig zu gelten, solange der Massakerstaat Kinder tötet. Denn Selbsttötung gemäß Tötungsverbot wird gewissermaßen hingebeugt, indem das Tötungsverbot ignoriert wird.

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Man macht mit der gesetzlichen Sterbehilfe Druck auf die an sich schon am Rande lebenden Kranken und Alten, die leben wollen und keine „Sterbehilfe-Verweigerer“ werden möchten. Denn man macht sofort die gesellschaftliche Geldabrechnung für pflegebedürftiges „Restleben ohne Sterbehilfe“.

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Ich stimme Herrn Nordmann final – nicht seinem nichtbiblischen Maimonides-Diktum – ausdrücklich zu und lehne ein Sterbehilfegesetz ab.

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Es gilt für alle die Weisheit: Ein Geheimnis kennt niemand.

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ISRAEL SCHAFFT SICH AB: Erneut Landnahme und keine Raketen aus Gaza

September 2, 2014

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am Dienstag, 2. September 2014

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Der Schock ist ehrlich: Ich bin schockiert, wie weitreichend vergiftet die Hitlerschlauheit im Sommer 2014 in Köln ist – ich brauche nur vom Massakerstaat zu berichten und schon bestimmt Schweigen, eisiges Schweigen oder grober Protest die Situation. Keiner will über die Kriegspolitik sprechen und eine eigene Meinung benennen, insbesondere, wenn dabei ISRAEL zu tun hat: Israel = Aussatz.

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Ich bin schockiert, wenn ich die folgenden Zeitungsnotiz lese – weil ich weiß, das steht hier fett und deutlich drin. Aber ich könnte das mit niemand besprechen. Weil es keiner glaubt, dass  Sowas in einer deutschen Tageszeitung gedruckt stünde:

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Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

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Im Kölner Stadt-Anzeiger von Montag, am 1. September 2014, Seite 06, POLITIK heißt es:

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WESTJORDANLAND. Israel plant Enteignung von 400 Hektar Land. Tel Aviv. Die Militärverwaltung im israelisch besetzten Westjordanland hat 400 Hektar Land westlich von Bethlehem zum „Staatsland“ erklärt. Die palästinensischen Eigentümer haben nun 45 Tage Zeit, sich an den Militärischen BERUFUNGSAUSSCHUSS ZU WENDEN, BESTÄTIGT EIN Sprecher der Verwaltung am Sonntag in Tel Aviv.

Die israelische Bürgerrechtsbewegung „Peace now“ geht davon aus, dass das Land – wie schon in zahllosen früheren Fällen – enteignet werden wird, um darauf eine Siedlung zu errichten. Wie „Peace Now“ in einer Erklärung am Sonntag mitteilte, lägen konkrete Pläne des Bauministeriums für die ERRICHTUNG EINER Siedlerstadt auf dem Gebiet des Außenpostens GVAOT vor (dpa).“

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DIETMAR MOEWS ZUGINSFELD 38 am 23. Juni 2014

DIETMAR MOEWS
ZUGINSFELD 38
am 23. Juni 2014

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Dietmar Moews meint: „Außenposten“ ist der israelische Begriff für widerrechtlich errichtete militärisch gesicherte Ansiedlung auf zweifelsfrei palästinensischem Land. „Enteignung“ ist hier die Bezeichnung für eine gewaltsame Wegnahme von Privatbesitz. Es ist aber der Außenposten immer „ANNEKTION“ von fremden – hier von palästinensischem Mandatsgebiet seit 1948 und 1967 – Grund und Boden: Das völkerrechtlich mit Mandat der UN gebildete Israel raubt Palästina, dass von der UN mit den gleichen Rechten versehen ist.

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Ich weise auf Gershom Gorenberg „Israel schafft sich ab“, die schockierende Abhandlung der terroristischen Staatsgeschichte des Staates Israel (s. Lichtgeschwindigkeit: Israel schafft sich ab, bei „dietmarmoews“ auf youtube)

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HILLEL und die Massakermenschen

August 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4809

am Freitag, 22. August 2014

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Eskalation, allüberall, nach dem Motto: Ein Krieg bricht aus.

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Ja, dieser böse Krieg. Keiner will ihn. Aber zur Überraschung aller, bricht er mal wieder aus. Aber – und wir sind natürlich vorbereitet.

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Zunächst mal sind wir materiell vorbereitet. Haben tolle Waffen. Haben viele junge Soldaten. Haben immer auch genügend Veteranen, die noch was gut zu machen haben.

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Als Nächstes besorgen wir uns die sprachlich-wertorientierte Vorbereitung für Krieg. Dazu gehört heute nicht viel. Das machen Sprachcomputer ganz algorithmisch in wenigen Sekunden: Flash + Mob.

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Dann ist noch der Vorwand parat: Für das Gute, gegen das Böse.

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Schließlich das Alibi des religiösen Menschen. Der religiöse Mensch hat ein Entlastungsschema: Das ist die in Zweifelsfällen immer vorgeschobene Religiösität – ein in aller Welt hoch im Kurs stehendes Gestell. Oder einfacher gesagt: Was halte ich für wahr? Was glauben wir?

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Zauberformel: Glauben heißt nicht wissen – kurz: Der Krieg bricht einfach aus.

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Bei den monotheistisch eingeschwungenen Juden, Christen und Moslemen hält man sich alte Textsammlungen zur Ernährung des Glaubens. Der deshalb aber nicht ein einheitlicher Glauben sein muss.

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Die alten Texte, dieser vom biblischen Abraham benamten abrahamitischen Religionen – also Juden, Christen und Mosleme – , sind eine Sammlung aus griechisch jüdischer Überlieferung: Die Bibel bzw. das Alte Testament – als erster älterer Teil der Bibeltexte. Die heutigen Juden nennen das Tora. Toratexte sind in vielen semitischen Sprachen entstanden. Überliefert sind sie lediglich in griechischen Abschriften und es sind wenig echte alte Texte (Qumran, die alte Kopien sind) vorhanden, denen man semantisch beikommen könnte: Man weiß meist nicht, was es soll.

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HILLEL ist der Name eines in seiner Zeit (im Jahrhundert vor Christi Geburt, des Juden Jesus von Nazareth), anzusetzen mit der Jahreszahl 100 vor Chr. bis um die sogenannten Zeitwende (Juden zählen anders). Dieser Hillel soll überdurchschnittlich klug und im jüdischen Lebenskreis prominent gewesen sein.

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Hillel hat zur richtigen Auffassung und gläubigen Lebensweise alle Toratexte so sinngemäß zusammengefasst:

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Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu (davon gibt es vielerlei variante Formulierungen, die auch teils verfängliche Bedeutung haben), aber Hillel meine einfach: Wie du mir, so ich dir bzw. es war eine auf Gegenseitigkeit-Stellung und Zumutbarkeit gemeint: Bringst du Blumen, bekommst du Blumen, bringst du Feuer, dann Feuer.

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Wir kennen es als „kategorischer Imperativ“ des bedeutenden Immanuel Kant positiv gewendet, der den Rat gab, wie man handeln solle: Wie man Gesetze schreiben sollte, die eben für alle, auch für den Gesetzeschreiber selbst, gelten und anwendbar sein sollten:

 

Wie soll ich handeln? Kant sagt: Du sollst so handeln, dass danach allgemeine Gesetze gemacht werden können.

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Dieses Prinzip wird oft nicht als Vergeltungsprinzip verstanden (Aug um Aug, Zahn um Zahn). Aber, was immer ein Gesetzschreiber sich selbst zuzumuten bereit ist, kann durchaus für den anderen trotzdem unakzeptabel sein.

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Kurz, Hillel ist ein Ober- und Vordenker des jüdischen Vorstellungsspiels.

 

Aber die Juden in ihrer religiösen Ausrichtung – strengere und gemütlichere – kommen mit dem Problem des Begriffes „Israel“ – das auserwählte Volk, als das sie sich halten möchten, nicht klar, wenn Moses Geschichte mit der Definition für „das Volk Israel“ verlangte: Auserwählt ist, wer sich auserwählt verhält (statt ums goldene Kalb zu tanzen).

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Und so ist der Hillel keineswegs heute so populär bei den Juden.

 

Und witziger Weise – ist der Hillel als Interpret der Tora auch maßgeblich für die erst später kommenden Jesus-Christen und die noch später kommenden Mohammed-Gläubigen – als Text-und Glaubensquelle durchaus maßgeblich. Aber was wissen die von Hillel? Und wie halten die es mit der Goldenen Regel – alle zusammen (oder richtiger: Alle gegeneinander).

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ZUGINSFELD auf dem Eierplätzchen Köln Südstadt am 19. Juli 2014

ZUGINSFELD auf dem Eierplätzchen Köln Südstadt am 19. Juli 2014

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Dietmar Moews meint: Man sollte den Krieg mal beruhigt ausbrechen lassen und zwischendurch über seinen eigenen Glauben sprechen.

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Zunächst in Selbstgesprächen.

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Dann, wenn man irgend was Sinnvolles gefunden zu haben meint, sprechen mit dem Nachbarn.

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Dann über den Gottesglauben und die alten Texte der Bibel und dann über Hillels Auslegungen und Leitvorstellungen:

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Wir sehen: Was immer der Kriegsmächtige an Kriegsmassaker veranstaltet, weil der die stärksten Waffen und die intelligentesten Technologen und Rohstoffe, die willfährigsten Soldaten und die verpitbullte soziale Szenerie dazu verfügt, der kann leicht sagen: Ja: GOLDENE REGEL! Jeder darf tun, was die Krieger tun. Jeder darf eskalieren, was sein Zeug hält.

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Bummsti

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Gaza-Massaker ohne Fairness mit Israel Finkelstein

August 20, 2014

 

Massakermenschen

Massakermenschen

Lichtgeschwindigkeit 4802

am Mittwoch, 20. August 2014

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Massakermenschen

Massakermenschen

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Nach den wissenschaftlichen Analysen des vorhandenen Materials durch die jüdischen Wissenschaftler Israel Finkelstein und Neil A.Silberman, zur archäologischen Wahrheit über die Bibel, „Keine Posaunen vor Jericho“ (C.H. Beck /dtv 2002) lassen sich so gut wie keinerlei Geschichtstatsachen nachweisen, von denen jüdische Glaubensgewissheiten ableitbar sind. Finkelstein zeigt so gesehen, dass und wie Glaubensfragen sozio-kollektive Religionsfähigkeiten sind, die auf materielle Argumente gar nicht angewiesen sind.

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Aus diesem Zusammenhang lassen sich dann aber umgekehrt, materielle politische Zielvorstellungen nicht auf „geglaubte Geschichtsvorstellungen“ stützen. Sondern für heute und morgen gelten die handlungsmotivationalen Grundvorstellungen der Fairness auf Gegenseitigkeit – im jüdischen Monotheismus ist die vom bedeutenden jüdischen Vordenker Hillel vertretene „Goldene Regel“ das Leitbild. Kurz, Judentum sei Fairness.

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ZUGINSFELD am 19. Juli 2014 aktuell: KÖLNER LICHTER mit Zeitungstitel

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Dietmar Moews meint: Wie wenig die monotheistischen Religionszweige des Abrahamitismus heute die Menschheit überzeugen können, sind durch den heuchlerischen Spagat zwischen den heiligen Texten und blutrünstigen Machenschaften gekennzeichnet.

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Mit der heute weltweit publizierten Fortsetzung der Gaza-Massaker durch den Massakerstaat und den Abbruch der vollkommen unfairen Verhandlungspositionen des Massakerstaates gegenüber den Palästinensern in Kairo, ruft die Situation nach einer internationalen Ächtung des Massakerstaates. Fairness und Goldene Regel des Hillel sind den Massakermenschen offensichtlich unbegreiflich. Damit haben sie die menschliche Gemeinschaft der Welt verlassen.

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Der aktuelle Absturz dieses Teils der Menschheit wird von der artikulierten Opposition im Massakerstaat deutlich unterstrichen.

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Katholisches Verbrecher-Moralunternehmen

Juni 4, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4486

am 4. Juni 2014

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Wir müssen immer unterscheiden, was wir empfinden, ob wir davon sprechen, wie wir davon sprechen und, ob wir eine Meinung begründen mögen.

Wer seine Meinung äußert, muss wissen, „die Gedanken sind frei“, die „Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz“ schließt nicht die Verletzung der Rechtsgüter anderer ein.

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Jetzt haben wir gehört, gelesen und auch selbst im Fernsehen sehen können, wie der neue Papst Franz im Vatikan aufräumt.

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Der Papst der katholischen Kirche hat Amts-Personen der Kurie ausgetauscht und er hat das Arbeitsfeld der Vatikanbank erheblich geändert, weil kriminelle Machenschaften dieser Vatikanstrukturen beendet werden sollen.

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Die katholische Kirche als Moralunternehmen kann, gestützt auf diverse Vorrechte in diversen marktwirtschaftliche Arbeitsfeldern, diese Wettbewerbsverzerrung hervorragend zur Bereicherung nutzen und hat das namentlich im zwanzigsten Jahrhundert gründlich und ausgiebig betrieben. Stichwort Erzbischof Marcinkus.

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Aktuell wird laut Süddeutsche Zeitung vom 30. Mai 2014 ein polnischer Rockmusiker wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ verfolgt. Er muss mit Bestrafung rechnen. Er hatte im Jahr 2007 bei einem Konzert in Danzig auf der Bühne eine Bibel zerrissen und die katholische Kirche als „verbrecherische Sekte“ bezeichnet. Gegen einen Freispruch in erster Instanz geht die Staatsanwaltschaft vor.

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Dietmar Moews meint: Rechtsbrüche im Namen der katholischen Kirche,

Mord im Vatikan, Waffengeschäfte oder Geschäfte mit Anti-Babypillen bei gleichzeitigem Verhütungsverbot – langweilig diese Machenschaften aufzuzählen.

Bibel zerreißen? – nun, wenn es eine katholische Bibel war. Denn die Bibel insgesamt gehört auch den Moslems – das Alte Testament gehört auch den Juden. Sippenhaft für Verbrechen des Vatikans sind gewissermaßen den anderen Abrahamiten nicht nachzutragen.

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Der Begriff Sekte ist auf die katholische Kirche oder auf den Katholizismus bezogen sowohl rechtlich wie soziologisch falsch. Nun erlauben sich aber die Katholiken selbst ziemlich poetische Freiheiten in der Sprache: Jesus, den Sektenführer, als Gott oder als Katholik zu bezeichnen, liegt wohl ebenso daneben, wie das Moralunternehmen Römisch-Katholische Kirche als Sekte zu verstehen. Dazu wäre eine Definitionsprüfung aufs polnische Recht bezogen hilfreich, wenn man in den Bereich von grenzwertiger öffentlicher Meinungsfreiheit hineingeht.

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Z. B. die Vatikanbank „banco Ambrosiana“ war ein staatlich lizenziertes Bankgeschäft, also eine marktwirtschaftliche Firma, keine Sekte. Z. B. die Bibel als Textkompilat ist als Gedankensammlung kein Verbrechen. Vielleicht war der Rockmusiker einfach zu faul, genau zu sagen, was seiner Meinung nach ihm an der katholischen Kirche auf die Bibel bezogen sektenhaft und rechtswidrig scheint.

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