1. FC KÖLN in DORTMUND hat den Pfiff gehört

September 17, 2017
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Vom Montag, 18. September 2017

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Streitpunkt ist beim Spielstand von 1:0 der irreguläre 2:0-Treffer für den BVB vor der Pause.

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BILD.DE berichtete am 17. September 2017 über das Bundesliga-Punktspiel – Abendspiel in Dortmund – das mit 5:0 für Borussia Dortmund endete, aber, wir finden draufhin in allen Agenturen und allen Massenmedien dazu die folgende SONDER-NACHRICHT:

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Schon kurz nach dem Spiel kündigt Köln-Manager Jörg Schmadtke (53) einen Beschwerde beim DFB an.

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Schmadtke stinksauer: „Wir legen Protest ein und geben den Spielberichtsbogen heute nicht frei.“

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Der Kölner erklärt: „Der Schiedsrichter hat gepfiffen, bevor der Ball die Linie überquert.

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Dann kann er danach nicht Tor geben. Das ist ein klarer Regelverstoß.“

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Schmadtke war in der Halbzeit wutentbrannt zum „Sky“-Wagen gerannt.

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Dort habe ich mir die Bilder angesehen. Die Situation ist eindeutig“, so der FC-Manager. „Und für mich ist es ein Unterschied, ob man mit 0:1 oder 0:2 in Dortmund in die Pause geht. Ich bin ein Befürworter des Videobeweises. Aber man muss sich an das Protokoll halten und hier gab es erstens keinen Bedarf, dass der Videoschiri einschreitet, weil es keine krasse Fehlentscheidung war. Und zweitens ein Regelverstoß.“

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Zusätzlich besteht vermutlich noch ein befristeter Formzwang des Protests für den 1. FC Köln gegenüber dem DFB / DFL, der offiziell einzureichen wäre. Köln müsste exakt die reklamierte Spielsituation schriftlich aufweisen. Außerdem müsste der angesprochene Regelmodus genannt werden (Regelhaftigkeit von Schiedsrichterpfeifen) sowie das Ziel des Protests, etwa Spielanullierung, Spielwiederholung, Nichtbewertung von Spiel und Spielergebnis, Neuansetzung.

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Dietmar Moews meint: Zwar befinden wir uns mit einem solchen Profi-Unterhaltungs- und Erwerbssportereignis in einem rechtsstaatlich relativierten Rechtsbereich.

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EINS Der DFB und seine DFL genannte Profi-Abteilung spielen nach einer eigenen, internen Sportsgerichtsbarkeit. Das bedeutet, dass ein Rechtsstreit von den Parteien zunächst die DFB-interne Gerichtsbarkeit, Schiedsgericht, und die Geschäftsführung anzurufen hätte, deren Entscheidung abzuwarten wäre. Und erst eine endgültige DFB-Entscheidung, die die Spielbewertung des Schiedsrichters bestätigt, könnte der 1. FC Köln für sich versuchen, vor einem Zivilgericht anzugreifen (dazu gelten Vertragsklauseln zwischen den Lizenzspieler-Vereinen, der DFL und den Unterhaltungsindustrie-Rechtehaltern, nebst Folgerechten).

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ZWEI Der Kölner Sprecher SCHMADTKE musste direkt und in unmittelbarer zeitlicher, örtlicher und persönlicher Form seinen Protest gegenüber dem Spielleiter (Schiedsrichter) erklären. Das hat Schmadtke ordentlich getan – nachdem er zunächst, während des laufenden Spieles, sich noch einmal die Videobilder genau angesehen und angehört hatte, die Schmadtkes Spielbeobachtung unzweifelhaft bestätigen.

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DREI Die DFB-Spielregeln legen exakt fest, wie ein Fußballspiel ordnungsgemäß zu spielen ist und welche Pflichten dabei ein Spielleiter bestmöglich auszuführen hat.

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Dazu gehört neuerdings auch die Möglichkeit, dass ein „VIDEO-BEOBACHTER“, der neben dem Spielgeschehen den Spielablauf per Video-Monitor beobachtet und dokumentiert, in akute Schiedsrichterentscheidungen eingreifen kann, indem er das Spiel kurzerhand stoppt. Wenn das der Fall ist, setzen sich Schiedsrichter und Videobeobachter über die Echtzeit-Gegensprech/Hörverbindung in Kommunikation, klären und wägen die Zusatzinformation, eventuell schaut sich der Schiedsrichter sogar die Videoaufzeichnung selbst kurz an usw. usf. … in diesem Sinn werden Regelbrüche, die hinter dem Rücken des Schiedsrichters und des Schiedsrichter-Teams von Spielern oder von Spielstörern begangen werden, mit Hilfe des Videobeweises unverzüglich in eine daraus folgende Schiedsrichterentcheidung in diesem Spiel aufgenommen und zur Geltung bzw. Anerkennung gebracht.

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Im aktuellen Streit – denn der Dortmunder Gegenpart von dem Kölner Jörg Schmadtke, Watzke, findet die Kölner Intervention „unsportlich“ – kann der VIDEOBEWEIS zeigen, dass der Schiedsrichter eine konkrete Fehlentscheidung zugunsten Borussia Dortmund gepfiffen hatte, indem der Schiedsrichter selbst einen Regelbruch im zeitlichen Anschluss nach dem Videobeweis, mit Anerkennung eines ausserhalb der Spielzeit gefallenen Tors (sowas gibt es gar nicht), verursacht hatte:

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Der Schiedsrichter hat seine Schiedsrichterpfeife dazu, Spielentscheidungen akut den Mannschaften akustisch mitzuteilen – wenn er pfeift, ist das Spiel unterbrochen. Das ist die geltende Regel.

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Tatsächlich hatte der Schiedsrichter gepfiffen, angeblich nicht nur versehentlich, sondern um nach einem angeblichen Foul das Spiel durch den Pfiff zu unterbrechen. Alsdann war die Berechtigung seines Foul-Pfiffs aber in Zweifel gekommen und mit Anrufen des Videobeobachters tatsächlich als Fehl-Pfiff aufgeklärt und revidiert worden. Zwar hatte der Schiedsrichter also gepfiffen. Aber was er als Foul gesehen zu haben meinte, wurde nach Videobeweis widerlegt, und hat – so soll es gemacht werden – seine Fehl-Entscheidung zurückgenommen. Regelgemäß müsste das Spiel nach einem solchen Vorgang mit einem Schiedsrichterball (Hochball) fortgesetzt werden, nicht mit einem Tor/Anstoß.

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Aber egal, ob der Pfiff nun berechtigt oder unberechtigt war, hatte der Schiedsrichter gepfiffen. Folglich war das laufende Spiel genau in diesem Moment durch den Pfiff gestoppt und unterbrochen. Man konnte es hören, der Schiedsrichter hat seinen Pfiff auch bestätigt, man kann es auch auf der Videowiederholung nachprüfen, sehen und hören.

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Da war also einfach dem Schiedsrichter ein Fehler unterlaufen. Er pfiff ab, ließ ein nach dem Pfiff fallendes Tor für Dortmund, gegen Köln, gelten und mit Anstoss, statt mit Hochball weiterspielen zu lassen.

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Also verhielt sich der Schiedsrichter REGELWIDRIG. Denn er erkannte nach Revidierung der Foul-Fehlentscheidung nunmehr an, dass der Ball, der nach dem Abpfiff im Kölner Tor landete, als reguläres Tor erzielt worden sei, zum Stande von 2:0 für Dortmund. Damit gings mit 2:0 in die Halbzeitpause.

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VIER Der DFB-Ausschuss wird die eigene Regel, „erster Schiedsrichter-Pfiff ist Spielunterbrechung“ nicht umgehen können und nicht rückwirkend ändern.

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Folglich wird man um eine ANNULLIERUNG des heutigen Spiels und eine Neuansetzung DORTMUND versus KÖLN nicht herumkommen.

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FÜNF keinesfalls ist die allgemeine Fußballregel, die jeder versteht, „Schiedsrichter-Entscheidung ist Momententscheidung – sie gilt immer“, auch, wenn sie sich als eine Fehlentscheidung herausstellen sollte und diese nachträglich bewiesen würde.

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„Schiedsrichter-Entscheidung gilt“ wurde auch ausdrücklich durch die Zurhilfenahme von Video-Beobachter und Headset-Kommunikation im laufenden Spiel am 17. September 2017 in Dortmund die höchste Instanz. Sie gilt abschließend. Ausnahme könnten nur Beeinträchtigungen von außerhalb, gravierende Regelverletzungen sowie übergeordnete Geschehnisse der öffentlichen Ordnung oder höherer Gewalt bewirken, sodass die Staatsmacht mit Polizeigewalt eingreifen könnte – und den Schiedsrichter bevormunden könnte.

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Das war aber heute in Dortmund nicht der Fall.

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Der Schiedsricher kann jedenfalls durch seinen Pfiff eine Fehlentscheidung treffen (er könnte auch einen von außerhalb des Spielfeldes erschallenden Pfiff, als regelwidrige Außenstörung, zur Spielunterbrechung führen). Aber der Schiedsrichter kann keinesfalls durch seinen Pfiff die Spielregeln aussetzen oder ändern. Regelwidrigkeit – wenn sie erwiesen ist – fällt nicht in die Kompetenz des Schiedsrichters.

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1. FC Köln gegen SV Werder Bremen 4:3 Sieben-Tore-Fest um den Sonnenplatz

Mai 5, 2017
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Vom Sonnabend, 6. Mai 2017

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Eine normales DFB-Fußball-Bundesliga-Freitags-Begegnung um die internationalen Qualifikationszulassung (bis Platz 7 in der Meisterschaft) zwischen dem 1. FC Köln (Platz 8) und SV Werder Bremen (derzeit Platz 7) endete mit einem 4 zu 3 Sieg für den EFFZEH.

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Nach einer ehrgeizigen Mann-gegen-Mann-Deckung der gut eingestellten Kölner gegen die technisch überlegenen Bremer überraschten die Kölner nach offenem Kampf mit einer 2:0 Führung nach etwa 20 Minuten.

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Der Goalgetter Anthony Modeste konnte durch eine unübersichtliche „Billardsituation“ im Werderaner Torraum mit einer Thomas-Müller-Spreizbewegung die 1:0 Fhrung erzielen. Die kalt erwischten Bremer zogen weiter ihre Spielkultur hoch und in einem zunächst bedeutungslosen Konterangriff kam von rechts eine Flanke, die der rekonvaleszente Bittencourt in einem eigentlich unterlegenen Kopfballduell zur 2:0-Führung für Köln ins lange Ecke unhaltbar verwandeln.

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Man konnte diese Spielentwicklung kaum fassen. Und – wie es kommen musste – zeugten die besseren Spieler aus Bremen mit überlegenen und schnelleren Passspielern und dem Stürmer Finn Bartels, der bei Löw auf der Liste stehen muss, den unwiderstehlichen Anschluss zum 2:1. Nicht lange kamen mehrere weitere dominante Angriffszüge der Bremer vors Kölner Tor, und der überfällige Ausgleich fiel durch den schnellen Bremer Stürmer Gebre Selassi.

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Während das Kölner Pulver verschossen schien, erzielten die Rheinländer die 3.2 Führung im bejubelten Heimspiel – auch weil die Bremer Abwehr immer wieder nicht optimal justiert war. Abschlag Timo Horn, weit nach vorne, eine weitere Station auf Simon Zoller in die Spitze, der über den herausstürzenden Bremer Torwart perfekt einlupfte. Das war ein kalter Schlag für die Halbzeit-Besinnung.

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3:2 kamen die Mannschaften‘wieder in das Müngersdorfer Stadion zurück. Und erneut brillierten die Bremer mit Max Kruse, mit Finn Bartels, mit Gebre Selassi, mit Serge Gnabry in schönen weiten Pässen und Dispositionen, wobei den Kölner die Lauferei blieb. Im Mann-gegen-Mann-Kampf zeigte sich über das gesamte Spiel, dass besonders die in überzeugendem Einsatz mitwirkenden Kölner Abwehrspieler, wie Matthias Lehmann und Neven Subotić, nicht die schnellen Bremer Gegenspieler kontrollieren konnten. Besonders Bartels und ebenso Kruse brachten immer wieder höchstgefährliche Bälle in aussichtsreiche Positionen. Kölns Torwart Timo Horn flog nur so in die Ecken oder faustete in höchster Not unkontrolliert vors eigene Tor.

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Doch das fällige Tor schossen erneut die Kölner – Modeste sein zweites zum 4:2 in der zweiten Halbzeit, aus halbrechter Position und ziemlich spitzem Winkel von der Strafraumgrenze scharf ins kurze Eck. Im Prinzip eine Torwartschwäche, dieser Treffer. So dass Kölner Fans bereits in der 56 Minute riefen: ABPFEIFEN.

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Die Bremer Abwehr war vor dem eigenen Tor nicht hinreichend stellungsspielsicher, während zweite Bälle im Mittelfeld von Bremern meist gewonnen wurden. Auch der Bremer Torwart Wiedwald zeigte nun ebenfalls wieder seine Extraklasse in vielen Abwehrsituationen.

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Und erneut kam Bremen mit einem gut herausgespielten Rasenschach mit dem zuletzt frei ins lange Eck einschießenden Gnabry, der eingewechselt worden war. Entsetzlich anzusehen, dass eigentlich alle Bremer Tore überlegen und unwiderstehlich herausgespielt und abgeschlossen waren, sodass der Super-Torwart Timo Horn nichts dran machen konnte.

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Noch knapp 20 Minuten – es war unheimlich spannend und hochklassig, was Köln und Bremen boten – und Bremen hatte den Ausgleich verdient. Dann fiel das 4:4 – erneut völlig unwiderstehlich – doch man erkannte auf Abseits.

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Der 1. FC Köln gewann nach 90 plus fast vier Minuten Nachspielzeit dieses „Spitzenspiel“ mit 4:3 und steht damit für eine Nacht auf dem Europa-Lige-Platz 6.

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BILD.de titelt: „Das geilste Spiel des Jahres“ und „Köln feiert ein 7-Tore-Fest“.

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Dass eine von der Spielerbesetzung her unterlegene Mannschaft, wie Köln, durch die Intelligenz-Zugabe des Trainers Stöger die stärkere Mannschaft stoppen kann – wie heute – ist ein Wunder, indem es sogar gelang, vier Tore selbst zu erzielen.

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Die Kölner Fußballfreunde haben dieses Spiel enorm genossen und singen noch immer, während ich hier tippe. Sieben Tore und geradezu theatralische Spannung.

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Gurken-Studie: AUGSTEIN BLOME bei Phoenix TV

Februar 28, 2015
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vom Samstag, 28. Februar 2015

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Vor einigen Tagen hatte das TV-Kurzformat „Walser & Blome“ beim Staatssender Phoenix-TV das Thema der kürzlich durch „Volkes Stimme“ bei Jürgen Kaube in der FAZ (siehe auch LICHTGESCHWINDIGKEIT) zur Zeitungsnachricht gemachten Meinungserhebung der Berliner Humboldt Universität: „Gewaltmonopol des Staates in frage stellen“ und „wäre eine Revolution wünschenswert“.

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Kurzaussage: Ein markant hoher Anteil der Antworten von Deutschen sei gegen das etablierte „Gewaltmonopol“ und für eine „Revolution“, zur Verbesserung des für unheilbar gehaltenen herrschenden deutschen Politik-Systems.

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Während nun der Journalist Nikolaus Blome die Studie als „Gurgen-Studie“ bezeichnete – diese Position aber nicht konkret mit kritischen Beaurteilungskriterien darlegen konnte, was zeigt, wie unsere LÜGENPRESSE heute konstituiert ist: durch schlecht ausgebildete Publizisten.

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Sagte also Jakob Augstein nicht wie Blome „Gurken-Studie“, sondern er zweifelte die Aussagen der Publizisten der fragwürdigen Studie an, in dem Augstein meint: Die in der Studie erfassten Prozentanteile von Staatsdissidenten bzw. Revolutionsgestimmten sowie von den Gegnern des Waffenmonopols, also in der Konsequenz Befürworter von Anarchie bzw. Selbstjustiz? – egal wie sonst, er zweifelte einfach an:

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Jakob Augstein, der auch noch erklärte, er habe genau dort in Berlin studiert, wo jetzt die politologisch angehauchten Meinungserhebungen angestellt worden waren, konnte eben auch nur zeigen, dass weder sein Institut noch Augstein selbst je etwas von empirischen Sozialforschungs-Methoden und -Verfahren gehört hat (bzw. Augstein lässt es sich weder explizit noch implizit anmerken). Folglich kann Augstein nur sein Gefühl und seinen gesunden Menschenverstand ausdrücken bzw. was er glaubt, dass seine Kundschaft von ihm erwartet:

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Augstein denkt, die Befragten sind nicht für Selbstjustiz und nicht für revolutionären Umsturz von Links oder von Rechts, sondern: Die Leute seien sehr unzufrieden.

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Welch ein Schwimmen vor der Phoenix-Öffentlichkeit!!

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Eine dumpfe grassierende defätistische Unzufriedenheit? Eine Kriegsstimmung? Viele individuelle Missmutige?

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Oder haben wir einen neuen zeitgeistlichen Umschwung, indem die Deutschen andere Innenpolitik brauchen? Andere Aussenpolitik befürworten? Andere Militär-und Bündnispolitik? Indem die Deutschen zu bedeutenden Anteilen „mehr Demokratie“ verlangen, mehr Transparenz? Mehr Basisdemokratie? Die Wiederbelebung des Föderalismus und der Basisdemokratie? Oder sind sie für braune Einfarbigkeit oder ausdrücklich für Toleranz, Freiheit und Pluralismus, wie es unser geltende Verfassung gebietet.

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Dietmar Moews meint: Welch ein Schwimmen vor der Phoenix-Öffentlichkeit!! Welch eine Gurkentruppe Blome und Augstein.

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Und was passiert jetzt? Nachdem wichtige Massenmedien dieses Thema „Revolution / Gewaltmonopol“ rausgebracht haben?

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Wird jetzt über „Hitlerschlauheit“ und über die „Verpitbullung“ der Gesellschaft und über die „Lügenpresse“ a la Alt-Nazi Elisabeth Noelle-Neumann vom Allensbacher FAZ-Propaganda-Institut diskutiert?

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Nö – schon wird die nächste Sau durchs Dorf gejagt: Bayern vs. Effzeh 4:1- großartige Torwartleistungen von Timo Horn und Manuel Neuer – toller Fußball.

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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Neue Sinnlichkeit bei Köln Süd Offen! 2014 in der Galerie Smend mit DIETMAR MOEWS und FRANZ OTTO KOPP am 4. Mai 2014

Neue Sinnlichkeit bei Köln Süd Offen! 2014
in der Galerie Smend
mit DIETMAR MOEWS und FRANZ OTTO KOPP
am 4. Mai 2014

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EFFZEH siegt 2:1 gegen Champions League und FIFA-Blatter? Untersuchungsergebnis

Oktober 18, 2014

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am Samstag, 18. Oktober 2014

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Im heutigen Punktspiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund konnte der Aufsteiger EFFZEH den ersten Sieg und die ersten Heimtore erzielen.

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In Köln herrscht Begeisterung und unheimlich gute Laune.

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Es ist Verdienst der gesamten EFFZEH-Organisation, den Kader so zu begeistern, dass vom ersten Spiel an Einsatz wie bei Pokalspielen gebracht wird. Teils stürzen sich drei, vier Verteidiger im Strafraum den Torschussversuchen entgegen. Meist gelingt es abzuwehren.

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Der heutige 2 : 1 Heimsieg war hochverdient. Die Spielklasse ist erschütternd. Und Borussia Dortmund hat neben dem Weltmeisterschafts-Kater und zahlreichen Wechseln und Verletzungen nun auch eine uneinheitliche soziale Spielform: es misslingt sehr viel. So kommt sogar Köln zu Toren, ohne Torchancen.

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Dietmar Moews meint: Köln schlägt Dortmund, aber keiner redet von der Champions League. Das scheint hier eine gute neue Kölner Linie anzudeuten, wie Schmadke, Schuhmacher, Spinner und der Trainer Stöger sich den spielerischen Erfolg erarbeiten könnten.

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Der EFFZEH muss so weiter versuchen, glanzlos zu punkten. Dortmund hingegen muss einfach die überdurchschnittliche Champions-League-Qualität laufen lassen. Die Dortmunder Abwehrspieler müssen fit werden, das Auge der Spieler füreinander neu justieren und das Laufen wieder einführen. Wenn Gündogan wieder fit sein wird, wird sich manche Überlegenheit von selbst zeigen und Tore fallen.

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Wenn ein Kader wie Dortmund gegen Köln die meisten zweiten Bälle nicht gewinnen kann, stimmen Fitness und Einsatzbereitschaft nicht. Gündogan ging vor dem ersten Kölner Tor nicht ins Kopfballduell – nichts mit Überzahlspiel oder „alle Mann hinter den Ball“. Kommende Woche auf Champions-Kampf werden andere Borussen zu sehen sein.

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Der Weltfußballverband FIFA, mit Sitz in der Schweiz und sein langjähriger Präsident Sepp Blatter, werden von dem 1. FC Köln, immerhin DFB-Erstliga-Verein, nicht um Aufklärung zu den anhängigen FIFA-Skandalen aufgefordert.

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Hätten nicht Köln und Dortmund mal eben in der Pressekonferenz zum Punktspiel eine Resolution verlesen können: Blatter weg!

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Auch beim deutschen Fußball ist die „Hitlerschlauheit“, nicht wissen, nichts wissen wollen, nicht Rechtstaatlichkeit zu fordern, übliches Verbandsverhalten.

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Zweitklassenmeister 2014 und Aufsteiger 1. FC Köln

April 21, 2014

1. FC Köln vs. VFL Bochum 3 : 1

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am 21. April 2014

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Mit dem heutigen Spieltag – die Verfolger Fürth und Paderborn trennten sich 2:2 gestern unentschieden, ist die Profifußballmannschaft des 1. FC Köln in die erste Fußballbundesliga aufgestiegen.

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Komisches 0: 1, dann Risse, Helmes, Ujah – mir jon mit dir, Effzeh Kölle.

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Für die Fußballbegeisterung der Kölner in nächster Zukunft ist also gesorgt.

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Die derzeitige Gesamtaufstellung des 1. FC Köln für die 1. Liga lässt erwarten, dass mehr als die bereits gewohnte Fahrstuhlroutine erspielt werden könnte.

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Den vergleichsweise jungen Spielern im aktuellen Kölner Kader ist eine herausragende sportliche Saisonleistung gelungen. Mit einem hochbegabten Torwart und einer immer stärker spielenden Abwehr, kann der Effzeh zunächst mit einer Peter-Stöger-Gegenkultur versuchen, den Lauf- und Sturmmannschaften in Liga Eins zu trotzen. Man kann mit ausschließlich Remisspielergebnissen die Klasse halten – , man muss nur immer zu Null spielen:

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Ganz in Weiß, elegant und glänzend.

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P. S. Torwart Timo Horn könnte sich mal von seinem BVB-Look trennen und mit einer roten Vorderseite der Feuersalamander-Mimik die Ehre geben.

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Und weiter gehts – in der Kunst gibt es keine Pause