MARIE BÄUMER, eine Männerpension im „Brief an mein Leben“ von Miriam Meckel und Egger / Stieler

April 26, 2016
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Vom Dienstag, 26. April 2016

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DIE WELT, Seite 22 Feuilleton, am Montag, 25. April 2016, Elmar Krekeler

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Montag abends (am 25. April 2016 bei arte und im ZDF) stundenlang Fernsehen – nun ja – der Vergleich der ansehnlichen Frauen, der Schauspielerin, Regisseurin und Autorin MARIE BÄUMER, und der früheren Musikmoderatorin Heike Makatsch, wie sie einstmals in dem Detlev Buck-Film „Männerpension“ am Sternchenhimmel erschienen und mit dem jungen Till Schweiger um Resozialisierungsspielchen kämpften, kann auch mal unterhalten oder zum Gespräch anregen.

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Mit der Hauptdarstellung der Toni Lehmstedt, in dem von einem autobiografischen Frauenroman der Miriam Meckel abgeleiteten Drehbuch von Urs Eggers, war jetzt in dem 2014 gedrehten ZDF-Drama „Brief an mein Leben“ eine herausstehende künstlerische Leistung von Marie Bäumer als Schauspielerin zu sehen. Das alte Wort „Charakterdarstellung“ führt zwar in die Irre, weil die Maßnahmen, eine zersetzte Person und eine zersetzte Lebensweise naturgemäß etwas Ungefähres haben – die eine ist so irre, die andere anders. Waren es doch die durchgängig überzeugenden Patchwork-Szenen, der szenischen Vielfalt, in denen Marie Bäumer glaubwürdig wirkte und wirkt.

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Selbst ein Waldlauf in Joggingklamotten sieht zwar bei Joggern anders aus, kann aber für einen kontrollgeschwächten „Charakter“ gelten. Die Partnerin der Toni, die Geliebte, dargestellt von Christina Hecke, spielte ebenfalls sehr beeindruckend und vollkommen überzeugend ihre antwortende Rolle.

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Süddeutsche Zeitung, Seite 23, MEDIEN schreibt Christian Meyer am 25. April 2016

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Wir sehen, was in der heutigen deutschsprachigen Videoindustrie und Filmindustrie, die in hohem Maße vom Placet staatlicher Entscheider abhängen, an fürs Fernsehformat produzierten „Geschichten“ überhaupt durchkommt.

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Wenn das dann als eine irre Frau in irrender Lebensweise kaleidoskopisch irrlichtend zu spielen ist, angelegt und geschnitten sein muss, so ist der am Rande der Maßlosigkeit entlang dramatisierende Regisseur um so mehr auf eine stark zugreifende Darstellerin angewiesen, je wirrer die einzelnen Szenen abgedreht werden. Dieses Projekt hat Gewicht bekommen, weil Marie Bäumer fähig war, den Zugriff und damit diese Rollen, zu spielen, die auch eine Spielart der heutigen Resozialisierungs-Fantasien sind.

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Die frühere „Männerpension“ und die Resozialisierungs-Ironie war eine fröhlichere Gelegenheit zum Filmmodelling. Die Darstellerin Heike Makatsch hat inzwischen ebenfalls Erfolg, wir sehen „Tatort-Fernseh-Krimi“ (ich nicht), wir sehen Kosmetik-Werbung und Talkshow-Auftritte und das Modell Heike Makatsch ist noch immer wiederzuerkennen. Das ist auch ein schöner Erfolg.

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Süddeutsche Zeitung, Seite 38 am 24. März 2016, Josef Grübl interviewt Franz Xaver Kroetz

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Franz Xaver Kroetz sagte kürzlich in einem Interview auf die Frage: „Haben Sie den Historienfilm „Das Geheimnis der Hebamme“ (in dem Kroetz spielt), der bei der ARD lief, schon gesehen?, Sie hätten ihn bei der Premiere im Gloria-Kino anschauen können:

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Für einen Fernsehfilm muss ich nicht unbedingt im Kino sitzen … aber es war schon vorher klar, dass ich da nicht hingehe. Ich bin ja hier im Sanatorium.“

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Dietmar Moews meint: So viele kleine Prinzessinnen und kleine Prinzen, die da die Aufmerksamkeit wünschen, fragt man sich schon mal:

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Was will man uns sagen? Was will man mir sagen? – es sollte schon dringend sein.

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„Männerpension“? – Wir haben es bei dem ZDF-Drama „Brief an mein Leben“ wie auch bei der gleichnamigen Geschichte von Miriam Meckel mit einer künstlerischen Umsetzung einer Frauengeschichte in der männerdominierten Welt zu tun. Das ist auch das situative sozialgeschichtliche Momentum, das Pneuma der Aktricen, Miriam Meckel, Marie Bäumer, Heike Makatsch, – was immer sie tun, spielt in dem heutigen zweigeschlechtlichen kaufvertragsgesteuerten öffentlichen Sozialwesen, bei dem Männer, aus Sicht vieler Frauen, Rollenvorteile eignen. Sie ahnen zu wenig von der Lebensjagd der Männer und empfehlen Wohlfühl-Badetabletten.

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So war dann der erste Teil des „Zwei im Wilden Westen(1/5) Im Sattel nach New Mexico (arte, 25. April 2016, 19. 30 Uhr), die amerikanische Natur und die Naturfreunde mit Marie Bäumer als Touristin zu Pferd, zu sehen. Es wurde ein gelungenes Format (43 Minuten Dauer) mit aufwendigen Schnitten, auch aus der Luft, schöne Pferde sowie die bewährte Musik, in der Art von Ry Cooders Slide Guitar. Auch hier zeigt sich, wie gut, wenn eine Darstellerin den Zugriff beherrscht, hier, Pferde und Sattel.

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zu Händen Dr. Dietmar Moews


Lichtgeschwindigkeit 107

Dezember 13, 2009

Lichtgeschwindigkeit 107 BANG BANG BLUTGELD

die ungeschnittene Podcast-Piraten-Presseschau –

am Samstag, 12. Dezember 2009, von Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, im Alphons Silbermann Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen;

dazu Brechts KRIEGSFIBEL von 1955, BERLINER ZEITUNG

und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. Dezember 2009,

BILD Berlin/Brandenburg nebst bild.de, DLF, heise.de,

piratenpartei.de

Drei Piratenthemen hier: GUTTENBERG muss gehen. BLUTGELD,

KRIEGSRECHT auf dem Rücken der Bundeswehr und

BILLIONENPLEITE in Deutschland: Schlechte Nachrichten

selbst gemacht. Das darf nicht sein Frau MERKEL wird im

Untersuchungsausschuß lediglich darlegen müssen:

HAT sie was gewusst vor der Wahl? – oder: HAT sie NICHT gewusst?

Beides reicht entweder ihre Unglaubwürdigkeit bzw. und ihre

Urteilsschwäche als Kanzlerin der Deutschen.

Das BERLINER MANIFEST der Piraten aus Berlin – Ausarbeitung

des Parteiprogramms für die Piratenbewegung von Dr. Dietmar Moews.

Es schneit erstmalig in diesem kommenden Winter in Berlin.

Dazu die Winterreise von Franz Schubert, in einem Arrangement

von Hans Zender: Der Leiermann.

BRECHTS Kriegsfibel zeigt Studenten im Hörsaal und das

Winterleid von geschundenen im Krieg: 1959 im

Eulenspiegelverlag erschienen.

WO SIND DIE DEUTSCHEN? Die deutschen Kriegsparteien CDU,

CSU, SPD, FDP haben die Bundestagswahlen am 27. September 2009

überwältigend gewonnen. Sind alle Kriegsparteienwähler für

diese Kriegsbeteiligung? PIRATEN, LINKE, GRÜNE haben bei

den Deutschen kaum einen Stimmenanteil, der aussreicht,

eine Verfassungsklage zu beantragen.

Doch der Krieg in Afghanistan kann nicht über UN-ISAF über

unsere deutsche Verfassung gestellt und interpretiert werden.

Die Bundeswehr ist nicht in der Nothilfe tätig, noch in der

Landesverteidigung – weder in der NATO-Bündnispflicht

gegen die USA noch gegenüber den UN.

Den deutschen Wählern wird der FINANZABSTURZ

von 1,6 Billionen Schuldenlast im Schatten von GUTTENBERGS

BLUTGELD untergejubelt: BANG BANG.

BILD Berlin/Brandenburg vom 12. Dezember 2009 titelt:

Deutschland zeigt ein Herz für Kinder – soll heißen,

der BILD-Spendenaktion-Dauerbrenner wird heute im TV Gegenstand

einer sogenannten Spendengala beim Staatsfernsehen promotet.

ZDF- das ist der Sender, dem Westerwelle und Merkel, statt Brender,

den Parteilakaien zum Chefredakteur gemacht haben.

Unsere BILD-Prominenz die den BILD-Titel ziert sind Frau Burda,

Thomas Gottschalk, Till Schweiger, Franz Beckenbauer, Andre Agassi

u. a. Frauen immer in Röcken und Kleidern bei BILD.

BILD Seite 4: Guttenberg in Afghanistan: Die Kritik wird schärfer.

(nik.) schreibt: „Mit dem Geist der Bundestagsmandate für

Afghanistan wären gezielte Tötungen absolut nicht vereinbar.“

BERLINER ZEITUNG titelt: Klimaschutt – Das Eis schmilzt,

Europa will zahlen. Berlin fliegt künftig ab Willy-Brandt-Airport.

Schwarz-Gelb blockiert sich selbst. Karrikatur zu Guttenberg/Afghanistan

von Berliner Zeitung/Thomas Plaßmann.

Seite 8: Foto mit BLUTGELD-Guttenberg im Kaftan über Schutzweste.

Seite 8: UNO: Abgang ohne bedauern. Der UN-Beauftragte für

Afghanistan aus Norwegen, Kai Eide, hat angekündigt, dass sein

Mandat ausläuft und Eide nicht verlängert. Eide kritisiert die

Machenschaften des Wahlbetrugs bei der Karzaiwahl – während

der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den Herrn Eide deswegen

ablösen wollte.

Und BERLINER ZEITUNG S. 8: BLACKWATER Brüderliche

kooperation mit der CIA.

FRANKFURTER ALLGEMIENE ZEITUNG titelt: SOS Sinkendes

Staatsschiff der Finanzpleite Griechenlands, die allerdings

unsere Banken verschulden.

BLUTGELD Guttenberg wird vom FAZ-Kriegsfreund und

Militärfachmann Günther Nonnenmacher kommentiert:

Hi Wirtschaftssprüchemacher – Da Kriegsunglaubwürdigkeit.

Guttenberg versprich unbürpkratische Entschädigung für die

Kundusopfer, zehnmal höher als die USA.

FAZ Seite 9: Der KSK-Mann führte das Tagebuch. Ferner:

Ein Bremer Anwalt für Kundus. BESONDERS:

Kai Eide gibt in Afghanistan auf.

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin;

Musik: Franz SCHUBERT, Winterreise, Der Leiermann,

arrangiert von Hans Zender


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Dezember 13, 2009