Lyndon LaRouche 1922 – 2019 Kurznachruf

Februar 14, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8941

am Freitag, den 14. Februar 2019

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Lyndon Hermyle LaRouche, Jr. wurde am 8. September 1922 in Rochester, New Hampshire geboren und ist jetzt 97-jährig, am 12. Februar 2019, gestorben. Er war ein US-Amerikanischer Politik-Aktivist. LaRouches Organisation LaRouche/Pac gab seine Tod bekannt, aber ohne genaue Todesumständen und den Sterbeort mitzuteilen.

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Auf Lyndon LaRouche geht auf die Gründung der international vertretenen LaRouche-Bewegung zurück. Seit 1976 bewarb er sich mehrfach erfolglos für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Zunächst kandidierte er für die von ihm geleitete „U. S.Labor Party“, später bemühte er sich erfolglos bei den Vorwahlen um die Kandidatur für die Demokraten. LaRouche war bis 1994 inhaftiert, nachdem er in mehreren Strafverfahren zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt worden war.

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LaRouche war ein Gegner des gegenwärtigen Weltwirtschaftssystems, dem er einen baldigen Zusammenbruch voraussagte. Als Alternative propagierte er ein „neues Bretton-Woods-System“ mit festen Wechselkursen, eine protektionistische Wirtschaftspolitik und eine Reihe von Technologieprojekten. Er hielt unter anderem massive Investitionen beispielsweise zur Erweiterung der Neuen eurasischen kontinentalbrücke für notwendig. LaRouche war ein Verschwörungstheoretiker, der die Gegner seiner Bewegung etwa in der Bank of England, dem Club of Rome und vielen Einzelpersönlichkeiten sah, die Teil einer weltweiten Verschwörung sein sollen, deren Aktivitäten gegen das Leben, gegen Wachstum und gegen Wissenschaft und Fortschritt gerichtet sind. Für Terrorismus, Kriege, Aids und andere Übel machte LaRouche jeweils aktuelle weltverschwörerische Zentren verantwortlich, die er beliebig variierte

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LaRouche selbst sah in der Verurteilung einen Versuch, ihn als Politiker zu „eliminieren“. Die Verurteilung sei das Ergebnis einer Verschwörung unter der Leitung Henry Kissingers, in die neben dem FBI auch das Wall Street Journal, der Fernsehsender NBC, die Zeitschrift Reader’s Digest und die Anti-Defamation League verwickelt seien.

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Unter Zusammenarbeit mit Lyndon LaRouche erschien bis November 1995 das Monatsmagazin „Code“, publiziert im Diagnosen-Verlag. Die Publikation verbreitete gemäß Verfassungsschutzbericht 1992 schwerpunktmäßig revisionistischen, die Kriegsschuld und NS-Verbrechen leugnenden Inhalt. Lizenznehmerin der deutschsprachigen Ausgaben war 1980 die C.O.D.E. Verlagsanstalt in Vaduz. Das Magazin ist 1996 aufgegangen in der Zeitschrift Memopress.

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DAVOS Weltwirtschafts FORUM mit No. 45 in USA-ISOLATION

Januar 24, 2018
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Vom Mittwoch, 24. Januar 2018

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Noch bis Freitag werden auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in DAVOS Positionen zur Lage von wichtigen Staatsführern vorgetragen.

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Gestern sprach er indische Staatschef und der italienische Staatschef. Heute sollen unter anderen die deutsche Bundeskanzlerin Merkel sprechen sowie später der französische Staatspräsident Macron.

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Für morgen wird No. 45 aus USA erwartet.

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Dabei geht es um jeweils nationalökonomische Neuorientierungen, aber auch um vielseitige internationale Beziehungen und mögliche Vertragsänderungen.

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Und man wird nicht umhinkommen, ein weltökonomisches Balancespiel unter den Aspekten von Kriegen und Friedenspolitik zu reflektieren.

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Wer, über was, zu klagen hat und Änderungen zu eigenen Vorteilen wünscht.

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No. 45 hat bereits mit AMERICA FIRST seine ostinate Angriffsformel hinreichend verbreitet. Vor einigen Tagen interpretierte er zusätzlich seine Vorstellung, dass AMERICA FIRST für alle gut und nützlich sei:

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Wenn es den USA besser geht, wird es auch dem Rest der Welt besser gehen.

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Nun schweben da unauflösliche Wertkonflikte, z. B. dass viele Staaten gerne selbst bestimmen würden, ob und wann sie Krieg machen.

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Ebenso sind viele Staaten der Welt der Überzeugung, dass die ökonomische Ungleichheit der Staaten als Tatsache anzusehen ist. Aber, dass eine erfolgreiche Verbesserung dieser Lage viele Staaten sich von freiem Austausch, freiem Handel und Kulturtransfer versprechen, wenn dabei eine gewisse FAIRNESS (UN-Charta) eingehalten würde.

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Davon hält nun No. 45 traditionell sehr wenig, eigentlich nichts, während doch viele seiner Vorgänger zumindest stets FAIRNESS vortäuschten, von Recht und von Freiheit ihre ideologischen Schwingen über er modernen Menschheit ausbreiteten. No. 45 sagt dagegen, er sei ganz ehrlich. Er ist davon überzeugt, dass AMERICA FIRST die Welt rettet, während Demokratie etwa das ist, was Göring und Hitler darunter verstanden:

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Unproduktiver Organisationsmist politischer Verantwortungsverschleierung, – entkopplung und – Zeit- und Geldverlust ohne Effizienz.

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Die New York Times hat schon mal – vorsichtig – TRUMPS Auftritt in DAVOS, morgen, noch gar nicht bereitgestellt. Da wird nur kurz auf die Zollerhöhung gegen Waschmaschinen und Solartechnik-Importe thematisiert.

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Doch CHINA, dieses Jahr nicht mit dem Staatschef Xi Jinping, sondern mit einem Ökonomen angetreten, plädierte für FREIHANDEL – allerdings mit Ausnahme der chinesischen MAUERN, gegen ökonomische Ventures anderer Staaten oder nichtchinesischer Firmen in China.

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Deutschlandfunk.de bereitstellt heute, 24. Januar 2018 zu DAVOS:

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„Davos – China wirbt für offene Märkte

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Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat China sein Bekenntnis zu offenen Märkten und zur Globalisierung erneuert.

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Der Wirtschaftsberater der chinesischen Regierung, Liu He, sagte, die Volksrepublik werde Handelsbeziehungen vertiefen, Barrieren abbauen und Reformen der Wirtschaft vorantreiben. In einer fragmentierten Welt sei es wichtig, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. US-Präsident Trump hatte Anfang der Woche mit der Ankündigung neuer Strafzölle Ängste vor einem Handelskrieg mit China geweckt.
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Am Nachmittag wird Bundeskanzlerin Merkel in Davos eine Rede halten. Ein Schwerpunkt soll unter anderem die Europapolitik sein. Nach Angaben der Bundesregierung plant Merkel zudem mehrere Treffen, unter anderem will sie mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu zusammenkommen. Am frühen Abend wird auch Frankreichs Präsident Macron zu den Spitzenvertretern aus Politik und Wirtschaft sprechen.“

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The New York Times.com am 24. Januar 2018:

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„Opinion

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Mr. Trump’s Tariffs Will Not Bring Back Manufacturing Jobs

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By The Editorial Board

President Trump’s pledge during the presidential campaign to help manufacturing workers by reducing imports from China and other countries sounded half-baked. His administration’s decision on Monday to impose import tarfiffs on solar energy cells and panels and on washing machines makes clear just how difficult it will be to deliver on that promise.

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The move will most likely raise the price of solar panels and washing machines in coming years and yet may not even lead to many more jobs. That outcome might sound paradoxical, but analysts say it’s due to changes underway in both industries well before Mr. Trump took office.

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Tariffs will not be high enough to create new manufacturing jobs because the cost of production in countries like Malaysia and South Korea will remain significantly lower than in the United States. Also, American factories would probably be highly automated and require far fewer workers. Meanwhile, the higher tariffs — and thus higher prices — for solar cells and panels will reduce demand from residential customers, businesses and utilities. That will hurt American businesses that install panels and produce equipment used in solar systems. The Solar Energy Industries Association estimates that the tariffs could cost that industry 23.000 jobs.

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Whirlpool, which sells more washing machines in the United States than any other company, says that the Trump administration’s decision, which will apply tariffs to imports from most countries, will lead to the creation of 200 jobs at a factory in Ohio, in anticipation of increased sales. But foreign appliance manufacturers like Samsung and LG have already built or are building factories for washing machines in the United States. So any advantage Whirlpool might enjoy could fade away as a new Samsung factory in South Carolina and an LG factory under construction in Tennessee begin churning out machines, creating more competition.

The Trump administration imposed the tariffs in response to complaints by domestic manufacturers — Suniva and SolarWorld in the solar case and Whirlpool in the washing machine case — that competition from a surge of imports had hurt their businesses. The tariffs on solar products last four years starting at 30 percent, falling to 15 percent in the fourth year. Each year, the first 2.5 gigawatts of solar cells imported into the country will be exempt from the tariffs. The washing machine tariffs last three years and start at 20 percent on the first 1.2 million units and 50 percent for the rest, declining to 16 percent and 40 percent in the third year.

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The tariffs, though, could have a domino effect. The Trump administration imposed them under a federal trade law that allows the president to protect, or “safeguard,” domestic industries hurt by imports. Other countries will very likely challenge these tariffs at the World Trade Organization and seek to impose retaliatory tariffs against American exports.

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Mr. Trump is hardly the first president to use tariffs to help domestic industries. Barack Obama and George W. Bush took similar actions to help the tire and steel businesses respectively. But those presidents also tried to strike trade agreements with other countries, with varying degrees of success.

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Mr. Trump seems uninterested in the painstaking diplomacy and negotiation such agreements require. Just look at his threats in recent months to withdraw the United States from the 24-year-old North American Free Trade Agreement should Canada and Mexico not quickly agree to changes his administration is demanding.

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The White House needs to put forward a coherent and convincing trade policy if Mr. Trump wants to do right by his working-class supporters. The current piecemeal approach is not working on behalf of American consumers, nor is it likely to put anyone to work.“

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Dietmar Moews meint: Man kann leicht einen Zustand verschlechtern und zerstören, den man nie mehr neuherstellen könnte und Heilversuche sind immer von Misstrauen und Zweifel belastet.

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Der Konflikt mit den USA sollte deshalb als lebendige Diskussion und Argumentationsvorträge hochgehalten werden – nicht mit apodiktischem Kollaps.

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Wenn die deutsche Bundeskanzlerin Merkel nicht bei No. 45s Redeauftritt in DAVOS anwesend sein wird – der extra mit dem Flugzeug über den Atlantik einfliegen will – und es fehlen vielleicht noch andere Europäer, dann ist das eine zwar logische Antwort auf AMERICA FIRST. Aber, wenn schon die New York Times nicht oder nur beiläufig über No. 45 in DAVOS berichtet, dann wird das die Empathie-Bereitschaft in der USA-Politik keine neuen Anhänger in den USA gewinnen können.

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Merkel kommentierte: Wenn ich Trump treffen will, muss ich nicht nach Davos fahren.

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Klar ist heute, die E U wirbt für die Entfaltung der Europäischen Union, für ökonomische Integration Europas. Dabei liegt durchaus ein funktionaler Begleiteffekt in einer Interessenpolarisierung der E U mit No. 45 und damit den gegenwärtigen USA, deren GLOBALISIERUNG und deren PROTEKTIONISMUS für AMERICA FIRST.

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Sieht man aufs Welt-Menü, wird deutlich, dass No. 45 in Isolation in Kriegsnähe kommt. Weder Indien, noch China, noch Russland, noch Afrika, noch Iran und jetzt auch NATO-Europa teilen die Überzeugung der USA für eine protektionistische Selbsthilfe.

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Es sieht so aus, als sei die Welt (mit Ausnahme der unfairen China-Wirtschaft) mehr für Integration gemeinamer Zielsysteme als mit offenem Konflikt.

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FREIHANDEL ist in der Welt ein hoch angesehener Wert. AMERICA FIRST überzeugt außer No. 45 nur noch seine Wähler.

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Aber die Daten der Weltwirtschaft haben momentan durchaus gute Qualitäten. No. 45 sieht darin die Bestätigung für seine Bevorrechtigungs-Ideologie der USA.

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Deutsche EUROPA-Anforderung durch No. 45

Januar 4, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7836

Vom Donnerstag, 4. Januar 2018

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Heute, am 4. Januar 2018, sind die CDU/CSU sowie die SPD-Verhandler verabredet, zu erörtern, ob sie kommende Woche „konkrete“ Regierungs-Koalitionsverhandlungen sondieren wollen. Die Parteien machen daraus ein direkt-basisdemokratisches Theater – denn es bestehen geltende Parteisatzungen, Parteiprogramme und gewählte Parteiführer. Sollen denn nunmehr taktische Fragen in Vollversammlungen mehrheitlich beantwortet werden? – wie absurd.

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Lächerlich, dass die staatliche LÜGENPRESSE seit Tagen so tut, als sei eine Große Koalition wünschenswert für die Deutschen.

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Wer sagt das?

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Mit welchen Argumenten?

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Man unterschätzt doch, dass es nicht nur um Volksbelustigung geht. In einer repräsentativen Demokratie sollten die Volksvertreter wirklich vom Geist der Bürger erfüllt sein. Dieser Geist verzagt aber immer mehr, weil eben diese Volksvertreter gar nicht daran denken, das Volk zu vertreten. Technik der Verantwortlichen ist dabei stets Verantwortungsflucht und Ausreden.

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Hierfür die AfD herbeikampagniert zu haben, ist eine riesige Schweinerei. Und sie kommt tatsächlich von Volksverhetzung, z. B. wenn die Diesel-Betrüger nicht zahlen müssen. Z. B. wenn die Flüchtlingshilfe-Bereitschaft der Deutschen in weiten Zügen wirklich angegriffen hat und hilfsbereit ist – daraus ein „Boot ist voll“ / „Überfremdungsangst-Thema“ hochzujazzen. Wer hats gemacht? Ricola.

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Und jetzt ist diese Situation derart bescheuert, dass da Union, die eine vollkommen zerstrittene Fraktion und eben keine Union überhaupt seit 2015 bis zum bayerischen Landtagswahltag war und sein wird, mit der entseelten SPD eine Große Koalition nur deshalb bilden will, weil sie sich eine Minderheits-Regierung von MERKEL nicht vorstellen mögen. Aber ansonsten NEUWAHLEN ein noch zerschmetternderes Ergebnis und weitere Stimmenverluste bringen würde.

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Nur, die Herausforderung ist doch eine weltpolitische und eine europapolitische – nicht nur eu-politische und deutschlandpolitische.

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Dazu titeln unsere deutschen Vollzeitungen ungefähr so, 3. Januar 2017:

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Kölner Stadt-Anzeiger titelt: „Köln will Fahrverbot vermeiden“.

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Revolutionsführer Chamenei macht Ausland für Proteste verantwortlich“ und

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das „neue deutschland“ titelt: „Kein Frieden, kein Plan – Palästinenser rufen Gesandten aus USA zurück“

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JA – SIND DIE NOCH BEI TROST?

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Die NEW YORK TIMES, die so gut wie nie Deutschland und MERKEL überhaupt namentlich erwähnt, hat heute, 4. Dezember 2017, dagegen folgenden Meinungsartikel:

 

„Is the Trans-Atlantic Relationship Dead?“ von Anna Sauerbrey

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Ich fasse kurz zusammen und übersetze:

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Seit der Präsident Donald Trump / No. 45 vor einem Jahr sein Amt antrat und sehr bald Bundeskanzlerin Merkel empfing, war die bisherige transatlantische Verbindung zwischen USA und Deutschland weitgehend bewährt und verlässlich, verunsichert.

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Nun soll Europa selbst mehr tun, d. h. mit No. 45 Worten: Mehr zahlen!

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Deutschland muss gewissermaßen das US- Patronat ersetzen. Das bedeutet in Selbsthilfe und Abstimmungszwängen mit der Europäischen Union eigenständige Maßnahmen einzuführen. Aber dazu ist Deutschland und die deutschen Parteien, insbesondere CDU-Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nicht fähig – schon für Deutschland nicht, schon gar nicht für 28 verschiedene EU-Partnerstaaten:

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Merkel schafft es nicht, sich mit den EU-Staaten so aufzustellen, dass die neue Distanz der USA nachrangig würde.

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Merkel ist aber auch nicht so stark, dass Deutschland sich selbst so stark aufstellt (wie es z. B. das waffenstarrende ISRAEL gegen den Rest der Welt macht), dass es No. 45 sich zur Ehre und Freude gereichen würde, solche militär-propperen deutschen Freund in Europa zu haben.

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Und die Kommentatorin der NEW YORK TIMES argumentiert sehr amerikanisch, wenn sie schreibt:

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„Was haben die Deutschen denn für Ängste?“

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Weder der militärische Schirm der USA wird abgezogen, noch die Finanz- und Handelsbeziehungen zwischen USA und Deutschland hängen durch.

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Ja, tatsächlich beachten die USA die Militärherrschaft und die Wirtschaftsstärke als entscheidend für die transatlantischen Beziehungen. Wie doof sich dabei die Deutschen innerhalb der EU fühlen (wenn BREXIT läuft und Visegrad rummotzen und Griechenland pleite ist), hält jemand wie No. 45 für neurotisches Sigmund Freud-Gespiele.

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BERLIN — It has been almost a year since Donald Trump took office, and Germany is still debating what, exactly, his administration means for Europe. Is Mr. Trump just a hiccup in the American political system or an indicator of a chronic disease? Will the trans-Atlantic relationship ever be the same again or is it time Germany and Europe prepared for a post-Atlantic era? But rather than providing insight into the future of the United States, the debate is turning into a Freudian analysis of Germany’s own troubles.

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It started in May, when Chancellor Angela Merkel, shocked by Mr. Trump’s first visit to Europe as president, said that “the times we can fully rely on others are somewhat over” and that Europe had to become more self-reliant. Since then, two factions have formed: those who believe Germany can wait out Mr. Trump and then return to normal and those who call for a strategic shift because they think the days of American leadership are over.

The first faction is represented by a group of foreign policy experts who published a “Trans-Atlantic Manifesto,” which appeared in October in The New York Times and the German weekly newspaper Die Zeit. They argue that guarding the trans-Atlantic relationship is crucial to the liberal world order and that a firm trans-Atlantic commitment gives Germany the liberty to act as a leader in Europe without stirring old fears of German predominance. They find supporters in conservative policymakers such as Norbert Röttgen, the head of the Bundestag’s external affairs committee. He, too, stresses that mutual values, not just mutual interests, constitute the trans-Atlantic relationship.

The other side is represented by Germany’s acting foreign minister, Sigmar Gabriel, a Social Democrat. In a speech at a foreign policy forum in Berlin in December, he stated flatly that “the relations between the U.S.A. and Europe won’t be the same anymore — even when Donald Trump leaves the White House.” He called for Germany to reconceive its strategic posture and to plan for a new era when it could no longer rely on American leadership.

Niels Annen, a leading Social Democrat and a member of the Bundestag, agrees. He cites the president’s isolationist core constituency, the destruction of America’s political culture and the cuts to the State Department as long-term threats to American power. He also believes that the recently passed tax cuts will further erode American society from within, knocking down a middle class that was long a bulwark for America’s activist foreign policy. “We should not write off the United States, of course,” he said. “On the contrary, we have to increase our efforts to work with policymakers in Washington and in the federal states. But we have to be realistic as to what to expect.”

It’s a strange debate, in that it is both hypothetical and emotional.

It is hypothetical, because economically, Germany and the United States remain close business partners, despite the failure to establish a trans-Atlantic trade deal and the shifting orientation of both economies toward China.

Militarily, Germany and Europe depend on the United States, too, still ducking under its nuclear umbrella. True, the European Union has recently taken steps toward military cooperation and independence, but there is neither the will nor the resources to provide the level of protection that America still offers. While many German voters probably feel flattered by the talk of their country’s leading role in the world, the majority is still not willing to accept the cost. Germany is an aspiring power that lacks both the public support and the strategic culture to live up to the expectations.

And yet, the debate over where, exactly, German-American relations are headed is passionate, and sometimes angry. It is not just about budgets and defense plans; it is also an emotional issue, a question of love and dependence and letting go. Many Germans still look fondly to America; we study there, travel there, have family there, buy clothing and food and music from there, and will continue to do so, whoever is president.

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Today, though, there is a new current of anti-Americanism rising as well, different from the usual continental grumblings. It believes that America has overstayed its welcome on the world stage, that it still insists on dominating both culturally and politically. It believes that American culture is superficial and phony, that Americans are hypocritical and uneducated. “What good has ever come from the United States of America?” a reader in Berlin wrote to me recently in response to an editorial.

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The roots of this new anti-Americanism go deeper than Mr. Trump. Germans point to George W. Bush’s invasion of Iraq and war on terrorism, and to Barack Obama’s tendency to overpromise American action on foreign policy while furthering many of his predecessor’s worst policies. But finally, in Donald Trump, we have a cartoon bad guy, the essence of every anti-American prejudice: a rude, uneducated bully who drinks giant amounts of Diet Coke.

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Hardcore anti-Americanism is still a minority view in Germany. A study published last year, before Donald Trump became president, found that about 10 percent of Germans hold such views. Very few policymakers apart from the radical fringes are openly anti-American.

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Still, it can be found lingering underneath the surface of the current debate — for example, when Mr. Gabriel said that Germany “needs to seek a strategic relationship, not submission to U.S. politics, as we have never seen it in the past.”

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Social Democrats have always played on the theme of the European David against an American Goliath, but this time it seems to be catching on elsewhere. Anti-Americanism is not just an opportunity to vent. It also serves as an outlet for the insecurity of a nation faced with a new global environment that seems to demand radical change, while practically speaking, radical change is impossible.

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As a world player, Germany can act only through Europe, the British historian Timothy Garton Ash writes. But as it does so, it is inhibited by the inertia of masses in movement, the other 26 European Union states. Germany must fill the post-American vacuum; Germany cannot fill the vacuum. Talk of a strategic shift is a reverie — a way to escape the limitations to real action.

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Anna Sauerbrey is an editor on the opinion page of the newspaper Der Tagesspiegel and a contributing opinion writer.“

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Dietmar Moews meint: Wie weit unsere derzeitige Nomenklatura, die glaubt, sie sei als Koalitionäre für Deutschland unersätzlich, dazu fähig wäre, mit einem großen Gedankenschluss demnächst in Brüssel die EU für eine reife europäische Politik anzukurbeln, sieht und hört man an den Figuren: Die Körperhaltung von Martin Schulz, Andrea Nahles, Angela Merkel – mein Gott Walter – welch ein geistiges Armenhaus! – die stets überlegen, was sie nicht sagen.

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Und unsere geniale Kulturindustrie schwafelt inzwischen über Analogien zum Dreissigjährigen Krieg, darüber, dass es eben Religionsgegensätze gibt, darüber, dass erst dann Frieden möglich sei, wenn alle Kräfte erschöpft sind.

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ALAN BULLOCK zitiert also HITLER (ARNOLD wurden alle Söhne nach dem Krieg umgetauft, die vorher als ADOLF getauft worden waren), aus einem Kommunique zur „Europäischen Neuordnung“ von Hitler und Mussolini aus dem Sommer 1941, das eine Erwiderung auf die „Joint Declaration of War Aims“ zwischen England und USA sein sollte:

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„…die „Europäische Neuordnung“ .. die die beiden Diktatoren zu errichten schworen. Die Kriegsursachen sollten beseitigt, der Bolschewismus ausgemerzt, der „plutokratischen Ausbeutung“ ein Ende gesetzt und eine enge und friedliche Zusammenarbeit der europäischen Völker eingeleitet werden. Dies war eine Erweiterung von Hitlers früherer Idee einer „Monroedoktrin für Europa“; sie richtete sich gegen die angelsächsischen Mächte und war gedacht als Gegenstück zur englisch-amerikanischen Atlantik-Charta … Jetzt ist das Schlagwort, „Europäische Solidarität“ in Mode. Europa – sagt der Führer – sei nicht nur ein geographischer, sondern auch ein kultureller und sittlicher Begriff. Im Krieg gegen den Bolschewismus wären die ersten Anzeichen der kontinentalen Solidarität zutage getreten … er sprach von Deutschland als dem Gemeinwesen, das Klassentrennungen und Privilegien ausgemerzt habe, er sprach von dem neuen Deutschland im neuen Europa … eine Kundgebung europäischer Solidarität, die, wie sie behaupteten, unter Deutschlands wohlwollender Führung zustande gekommen sei. Vertreter von neun europäischen Ländern wurden zusammen mit Vertretern Japans und Mandschukos nach Berlin bestellt, um den alten Antikomintern-Pakt zu erneuern … (Ciano schreibt) „Die Deutschen waren die Herren des Hauses und ließen es uns spüren, auch wenn sie mit uns Italienern außerordentlich liebenswürdig waren. Jetzt ist die europäische Hegemonie errichtet. Ob sie gut oder schlecht sein wird, ist eine andere Frage, aber sie existiert. Darum ist es am besten, zur Rechten des Hausherrn zu sitzen, und wir sitzen an der Rechten. … S. 661 ff.

„… Wie die Neuordnung in der Praxis aussah, geht am deutlichsten aus einem Gespräch hervor, das Ciano in Berlin mit Göring führte. Sie sprachen, wie Ciano an Mussolini berichtete, über Griechenland und die für dort bald zu befürchtende Hungersnot. Göring war wenig daran interessiert: „Wir können uns nicht auch noch um die hungernden Griechen kümmern“, sagte er, „das Unglück kann noch vielen anderen Völkern passieren. In den Gefangenenlagern haben die Russen angefangen, sich gegenseitig aufzufressen. In diesem Jahr werden in Rußland zwischen 20 und 30 Millionen Menschen verhungern. Und vielleicht ist das gut so, denn gewisse Völker müssen dezimiert werden …“ (zit. nach Alan Bullock, „Hitler – Eine Studie über Tyrannei“, aus dem Englischen von W. u. M. Pferdekamp, Düsseldorf 1961

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Da war also mal nichts von Rasse, Arier, Versailles oder Juden aufgebracht. Graf Ciano, Schwiegersohn Mussolinis und begabter italienischer Außenminister, wurde noch vor Kriegsende offiziell verhaftet und von den Nazis ermordet.

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