Neue Sinnlichkeit 76 Blätter für Menschen, die sich nach mir sehnten

Juni 10, 2021

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am Donnerstag, 10. Juni 2021

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Liebe Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT, es folgt ein Vorgeschmack auf die neueste Ausgabe Neue Sinnlichkeit 76 Blätter für Kunst und Kultur – die im November 2020 – im 41. Jahrgang und in loser Folge – erscheint. Der Versand an die Abonnenten auf Lebenszeit ist erfolgt.

Mit dieser Ausgabe Neue Sinnlichkeit 76 beginnt eine Textserie, eine umfangreiche Fortsetzungsreihe. Als damit hier gegonnen wurde, waren zunächst drei, dann fünf, dann acht, dann elf Folgen vorausgeplant. Das wird nicht jede Leserin und nicht jeden Leser so intensiv interessieren, wie es aber vorausgesetzt ist, die behandelten Aspekte erfassen zu können. Dabei geht es um unser heutiges demokratisches Verhalten, um unsere individiuelle Kultur mit diesem komplexen Geschehen überhaupt hinzukriegen. De L’Esprit des Loix ist die Thematik, die als Kraft aus der europäische Geistesgeschichte im Jahr 1848 im Namen Montesquieus publiziert wurde. Montesquieu zeigt uns wie eine Wirklichkeit werden kann, wenn man sich Gesetze setzt, aber jeden Tag ein verwirrender Tanz um die Spielräume betrieben wird. Jeder treibt da mit, geht zum Rechtsanwalt, ruft Normklagen, ruft Betrug! ruft nach Ordnung. Und die als Stellvertreter gewählten Politiker müssen dann selbst zusehen, wie sie dem Geist der Gesetze ihr Ermessen spendieren, damit die Gesellschaft gelingt, anstatt dass man ruft: Holt ihn da runter!

In Neue Sinnlichkeit 76 beginnt die eng an die Wirklichkeit gehaltene Abhandlung mit dem Titel

>Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<.

Dabei wird der Lügenkomplex um einen Verbrecher, Heinrich Göbel in Springe, angeblicher Glühlampenbastler in New York, wird unter dem Aspekt der amtlichen Lügen, die der föderalen Obrigkeit gesetzlich verboten ist und unter Verwaltungsaufsicht zu stehen hat, auf die Bewährung des RECHTSSTAATS geprüft (macht der Staat da etwa Rechtswidrigkeiten, die er Opportunitätsprinzip tituliert?) oder macht die allgemeine, nicht offizial genormte Öffentlichkeit zur Alltäglichkeit des LAUTEREN, mehr selbstgefällige Ausnahmen zur Wahrheit, als es dem Gemeinschaftsgeist dient. Reicht es schon, zu sagen, Lügen machen wach? Wer rumtrickst erzieht zur Skepsis und zum Selberdenken?

Nach langer Zeit habe ich ein Inserat in der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT veranlasst – womit sich die Bezieher zusätzlich in den gelebten Zusammenhang unserer Massenmedial-Welt eingebunden fühlen können.

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Neue Sinnlichkeit 76 Blätter mit wechselnden Untertiteln in loser Folge

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Zum Geleit

Grüß Gott, liebe Neger, Frauen und Männer aller Verwertungsbedenken. Seit Ewig glaube ich, dass Autohupen im Straßenverkehr meist zweckentfremdet erschallt. Sollte es doch ein Warn- und Notsignal sein, an alle Beteiligten, die möglicherweise eine unmittelbar brenzlige Zuspitzung in der Verkehrssituation nicht erkennen, so ist Hupen meist nur ein Posieren, meist, wo es umsichtige Benutzung der Bremsen auch täte. Ein Fahrer hupt, weil noch ausreichend Reaktionszeit einen Unfall zu vermeiden durch gutgemeintes Steuern möglich ist, sein Hupen eine Verletzung des ersten Ordnungsparagrafen ist: >Vermeidung von Belästigung<. Es wird gehupt und selten gerügt. Da ist der Knopf und da sind die Knöpfedrücker schnell dabei, wenns nichts kostet.

Dies neue Blatt eröffne ich mit erfrischenden Gedanken, steigere mit verdaulicher Substanz. Dann folgt Heinrich Goebel 2020 als Verwaltungsakt in 8 Folgen Teil I. Mit Sehnsucht nach Robert Walser findet man noch gut gelaunte Beiträge als Abrundung. Ich will nicht nur leichtgängige Wiedererkennungsmelodien in Kurzform in der Neuen Sinnlichkeit anstimmen. Sondern, wenn vom NEGER die Rede ist, dann ist es ein Klimmzug, ein gedachter Grenzgang. Wohl für das Gute zu sein oder berechtigt Klagenden zuzustimmen (ist obenhin immer gegen Böse, Vorurteile, Diskriminierung, Entrechtung, Stereotype, Gepflogenheiten): Der Neger, dem es schlecht geht, klagt. Er wünscht, auf das Majoritätssofa des herrschenden Mobs wechseln zu können. Ich klage und rüge aber “Life Matters”, das zum unmündigen “White Life Matters” tendiert.

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CORONALISIERTE POLITIK

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Dietmar Moews

Ich will eine pointierte Kurzbewertung darlegen, die die Aufforderung beantwortet, “es sei doch jetzt in der Corona-Seuche Aufgabe der Soziologie, Anhaltspunkte und Bedenken zu erkennen, zu analysieren und damit der Gesellschaft zu dienen” und füge hinzu:

“Angesichts des Todes”.

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Mein soziologischer Untersuchungsbefund kommt zusammengefasst zu zwei Hauptaussagen:

EINS Jeder Mensch kann die bislang unbeherrschte Virus-Seuche “Corona” durch ein weitmöglichst Risiko minimierendes, waches Verhalten an seiner Infektion hindern. Es geht um konkrete Selbstdisziplin und Verhaltensänderungen der persönlichen Hygiene und des öffentlichen Umgangs. Es geht – angesichts des Todes – um die Fallen der Gewohnheiten und dem sozialen Anpassungsdruck durch Eigenständigkeit und Selberdenken zu widerstehen. Es ist freundliche sozio-geistige Teilnahme geboten anstatt Tabuisierung und Verdrängung.

ZWEI Mit geduldiger Wahrnehmung können die Leute erkennen, welche politischen Sprecher verlässlich informieren und Führung und Fühlung verbindlich erklären. Die unbekannte Seuche bringt fortwährend Änderungen und Interpretationsänderungen der Forscher, die die Allgemeinheit in Alarmstimmung und Misstrauen bringen, auch weil zwischen Medizinern, Politikern, Alltagsmenschen und den inzwischen zu hetzerischer Propaganda aufgeschaukelten Profit-Unternehmensprechern ständig erklärungsbedürftige Stellungnahmen publizieren.

Besonders die weitgehend irreführenden Ratschläge und Verheißungen auf digitale Technologie und angeblich künstliche Intelligenz zielen auf Absatz der IT-Wirtschaft und vertröstende Täuschung durch Prothesen-Aktionismus mit gleichzeitiger “big Brother”-Datenenteignung der freiwilligen und unfreiwilligen (z. B. offiziale Kommunikationszwänge) Teilnehmer per Internetz – angesichts des Todes.

Auch weil – immer angesichts des Todes – jeder Alltagsmensch in seiner individuellen Sozialität einem sehr varianten Mix von Interessenssphären angehört bzw. ausgesetzt ist. Ein Aktienkapitalist kommuniziert andere Werte als ein Covid 19-Patient, ein Parteipolitiker anders als ein Quoten-Publizist, behandelnder Arzt anders als die Unterhaltungs- und Freizeitin-dustrie, die Polizei anders als die Gesundheits-Dienstklasse, ein Internetz-Blogger anders als ein Spitzenmanager und ein bindungsloser Paria oder die Katholische Kirche – alle angesichts des Todes – im föderalen Rechtsstaat. Zersetzung, Misstrauen, Lügenpresse, Angst und Verschwörungsverdacht, sind hierbei die Alles durchfärbenden sozialpsychologischen Kolate-ralschäden. Solidarität, Empathie und Nachbarschaftshilfe entstehen ebenfalls als nützliche Nebenwirkungen der Corona-Integration wie auch legale und kriminelle Trittbrettfahrerei, Preistreiberei bei Angebots-Engpässen und besonders in der kontrollschwachen intermediär organisierten lieben Not und Nächstenliebe im deutschen Wohlfahrtsverbändesystem.

Liebe Leser, es ist immer undienlich, da wo Orientierungsdefizite überhand haben, noch durch Provokation mit falschen Signalen oder Irritation – angesichts des Todes – aufzuwarten.

Wer sich beliebt machen will, verbreitet Optimismus und wiegelt ab. Dem kommen “normale” Verdrängungsverhalten zum Zwecke der Wirklichkeitsflucht oder der sozialen Schweigespirale (sich lieber innerhalb der mehrheitlichen Wertskala aufzuhalten, als die tatsächlichen Entwicklungen der Seuche kritisch mitzugehen und Furcht zu nähren).

Dazu, wenn es an sich eine vorrangige Pflicht einer Wissenschaft ist, verlässliche und belastbare Erkenntnisse mit geltungsberechtigten Methoden und gesicherten Verfahren zu erschließen zu versuchen, also auch aktuell anzuzeigen, wenn man wenig weiß, warum und was daran so unzugänglich oder oft auch ambivalent und ephemer und unverlässlich aufkommt, um – angesichts des Todes – bald ganz anders umzuschlagen.

Aus meinem Verständnis einer empirischen Soziologie bietet die Struktur der Corona-Seuche im inzwischen über zehn Monate entfalteten Verlauf, Ende Oktober 2020, durchaus einige Anhaltspunkte zur naturwissenschaftlichen Lage, zu den politischen Eingriffen und Gestaltungsversuchen, zur Kommunikationsintelligenz der Alltagsleute, sich – angesichts des Todes – individuell und massenkommunikativ lebensdienlich einzustellen. Der Schwall an Innovation sollte tunlichst nicht im Rezeptionsdurcheinander ziellos ausufern. Die überfordern-de Situation sollte zur soziologischen Orientierungshilfe soziologisch bewertet und für den Alltag nutzbar gemacht werden. Da helfen keine Märchen oder Narrative, sondern nüchterne Bestandsaufnahme und Transparenz zu den Wissens- und Vorstellungslücken, um die allgemeine Öffentlichkeit in den lebendigen Orientierungsprozess zur Corona-Seuche einzubinden.

Jede Informationsexklusivität führt zu abenteuerlichen Ersatzimpulsen der Laienwelt innerhalb der vielfältigen informellen Kommunikation einer jeden Gesellschaft. Corona ist ein Stimulans für alle Teilnehmer, angesichts des Todes, individuell und sozial die kollektiven Angewiesenheiten zu begreifen, was es heißt von Mensch zu Mensch zusammenzuhalten und interdependent zu interagieren und welche Anforderungen das Gelingen dabei an unsere Rhetorik stellt. Bildung und Kulturtechniken gewinnen an Wertschätzung.

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1. Eine soziologische Analyse muss vorab ansehen, wie der Mensch “tickt” und was von dieser anthropologischen Ausgangsbegabung her verhaltensmäßig zu erwarten ist und was eher nicht. Wir alle, heutzutage – ob Stadtbewohner oder dörflich-nachbarschaftlich – haben entwickelte Gepflogenheiten eines eigenen Informationsgewinnes, stündlich, täglich oder auch vollkommen ignorant den Neuigkeiten gegenüber. Das betrifft uns individuell durch Vertraute, Familie, Bekannte. Die weitere Öffentlichkeit, wie in Massenmedien, vom Handzettel, den Litfaßsäulen, der kommerziellen Presse, dem Kneipengespräch sowie staatlich geführte, herausgehoben ausgewählte Propaganda durch staatliche Fernseh- und Radiosendeanstalten. Noch weniger gesettet, dennoch als typische Spielart zwischen P to P und Massenkom-munikation verstehbar, kommen die inzwischen auch aktuell auftretenden Internetz-Komplexe der vermischten Bereitstellungen als “verwilderte” Formen freier Kommunikationsbeteiligung durch selbsternannte Internetz-Akteure hinzu. Besonders verhaltensbestimmend für aktives Informationsinteresse sind die sehr varianten Anforderungen durch erwerbsberufliche Szenerien, vom Tagelöhner, zu Lohnabhängigen, Angestellten der Dienstklasse und Politikberuflern, aber auch Kapitalbürgern und Unternehmern – immer angesichts des Todes. Was immer jemand arbeitet, erschließen sich für ihn durch seine Arbeit als Nebeneffekt immer lebenswichtige soziale Urteilskraft.

Eine soziologische Forschung wird hierzu stets auf beobachtende Feststellungen des interaktiven und interdependierenden Sozialverhaltens seiner Probanden und Untersuchungsgruppen zu achten haben, ob und was die mit Corona tun, wie sie sich gegenseitig beobachten, ob es zu sozialdynamisierenden oder indifferenten oder lähmenden Verhaltenspraktiken, möglicherweise freiwilligen und zwangsläufigen Verhaltensveränderungen – angesichts des Todes – kommt. Hierzu sind Beobachtung entscheidend sowie konkrete Tiefeninterviews über tatsächliche Verhaltensnormen und den ausgesprochenen Erklärungsnomen, also, was die Befragten diskret befragt an Wertäußerungen von sich geben und was an quasi öffentlichen kollektiven Verhaltens- und Wertäußerungen – angesichts des Todes – festzustellen ist.

2. Die naturwissenschaftlich erfasste Drohlage durch eine Seuche, die in kürzester Verlaufs-zeit seitens der politischen Sprach-Stellvertreter als Epidemie, dann als Pandemie und – vermutlich zutreffend – als Endemie hingestellt und behandelt wird, das heißt über Staatsgrenzen hinweg, weltweit und zeitlich unabsehbar, hat markante Opferzahlen durch Befall gebracht und damit die Medizin, die Patienten und die bedrohten Individuen der Gesellschaft direkt “erweckt”, die Alltagsvorstellungen zu öffnen und sich persönlich ihrem belastenden Thema “Innovationsfaulheit” zu stellen.

Hiermit muss die naturwissenschaftliche Stellvertreter-Gemeinde sich einlassen, denn blanke positive Fakten kann der individuelle Nichtfachmensch wie auch die Gesellschaft als Kollektiv-Intelligenz nicht relevant aufnehmen, formulieren, artikulieren und umsetzen.

Wir erleben also, wie Virologen ihre Arbeit vorstellen und die bescheidenen Erkenntnisse in Massenmedien bereitstellen und erklären, hieraus Nutzen zu signalisieren bzw. für komplexes Verständnis dafür zu werben, dass weder Heureka noch Spontanerlösung erwartet werden dürfen.

3. So weit also das naturwissenschaftliche Geschehen der Lage vom Soziologen festgestellt werden kann, muss eine sozialwissenschaftliche Fokussierung auf die ebenfalls empirischen Erkrankungsfälle und die individuell sehr vielfältigen (Gesundheitsstatus, Lebensalter, ökonomische Zuordnungen, Bildung, Kommunikationsgewohnheiten) CORONA-FÄLLE systematisch katalogisiert werden, um damit auf die örtlichen, regionalen und weiteren geografischen Bedrohungslagen Aussagen treffen zu können.

4. Der Soziologe hat es stets mit Individuen zu tun, die zwischen Stillhalten, Lähmung, Aktivierung und Aggressivität, auf die Außenwelt reagieren und dadurch gleichzeitig sozio-kulturelle und sozio-politische, also kollektive Lebensweisen und Sprachregelungen mitgestalten. Bei Corona erleben wir konkret Fluchtversuche, sich der völligen Unerfahrenheit, der Neuheit und auch der fachlichen Hilflosigkeit, eine solche anscheinend virtuell schwebende Bedrohung an Sündenböcke zu deligieren, an Ärzte, an Politiker, an “Recht und Ordnung” und “Chaos-Lustprinzipler” oder eben an Ergebenheit und Unmittelbarkeit bzw. kollektiven Erleichterungs-Spontanitäten oder Gott- und Schicksals-Ergebenheit – angesichts des Todes.

Die empirische Soziologie kommt nicht umhin, keine Boulevard-Reizbegriffe hinkotzen zu können, sondern nachhaltig und verlässlich das Neue am Neuen, die Entwicklung teils unangenehmer Meliorations- und Falsifikationsverläufe darzustellen, die angesichts des Todes überwiegend Ablehnung und Frustration erzeugen. Auch sind nicht Abstumpfung und Zynismus vermeidbar, wenn es um die Gesamtführung und -stimulans geht, die dem föderalen Stellvertretersystem – angesichts des Todes – obliegt. Bei Führung und Fühlung sind Fehler immer möglich, aber niemals reversibel. Durchlöchertes Vertrauen ist soziales Gift angesichts des Todes. Krank ist nicht Tot. Trost ist nicht Heilung. Tröstung ist Vertröstung. Anteilnahme umreißt das Schicksal unseres individuellen Daseins.

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Inhalt

Umschlag: Dresdner Zwinger-Plakat 1998 mit Holbein-Portrait 1

Zum Geleit 2

INHALT 3

IMPRESSUM 3

ERFOLGSKINDER 4

DIETMAR MOEWS: Nicht nur ZDF Johannes B. KERNER HAT HÖRNER 9

DIETMAR MOEWS: Coronalisierte Politik 11

LAYOS DAYATOS: >Goebel Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit< Folge I 18

DIETMAR MOEWS: SPRINGER STADTMUSIKANTEN 50

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzung XXVI 51

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO 53

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: Lauterkeit 54

ROBERT WALSER: Onkel Toms Hütte 55

ROBERT WALSER: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews 59

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Superadelsgau im großen Wald 60

Auflösung Qualitätsrätsel 75: Christian Hofmann von Hofmannswaldau (1617-1679)

QUALITÄTSRÄTSEL 76: Wer hats geschrieben? 62

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In Folge I von >Goebel-Springer 2020 – Rechtsstaat und Lauterkeit<in Neue Sinnlichkeit 76, erschienen November 2020, wird der zugängliche Materialreichtum zu THEMA und WERTE um die GOEBEL-SPRINGER 2020 vorgestellt. Die Goebel-Springer meinen, Goebel sei in USA gerichtlich bestätigt worden, Goebel habe die 4711-Flasche in Springer, Goebel habe eine Wunderkammer an handwerklichen Geschicklichkeiten geschaffen, Goebel habe 1854 seine Lampen gezeigt, Goebel habe gewichtige Zeugen, wie Pope und VanderWeyde. Springer besäße (etikettengefälschte) Prozessakten, im Stadtarchiv lägen laut Prof. Callies die Gerichts-Beweise. Nach Überlieferungen der Frau Göbel war der Lebenskampf der Auswandererfamilie Heinrich Göbel in New York von dessen Rücksichtslosigkeit geprägt. Er verbrauchte seinen Erwerb ohne mit Mutter und Kindern zu teilen.

Wenn FAKE durchgesetzt wird, geht es um POLITIK mit Recht und Moral: Der Springer Verwaltungschef, alle Schullehrer und Neue Deister Zeitung kreieren im Jahr 2020 NDZ v. 18. 9. einen „Stolz auf einen Pionier“. Doch Unwahrheiten offizial, also amtlich, zu verbreiten, ist gesetzwidrig. Dem geschichtlichen Goebel kommt der Begriff Krimineller und Verbrecher zu (in Deutschland heute für Meineid ein Jahr Haft). Damit ist das Springer Göbel-Bild 2020 weiterhin entscheidend irreführend. Nicht, dass jemand ungenau oder angeberischen Quatsch erzählt und bezeugt, sondern dass im Jahr 1893, bei den letzten drei Gerichts-Anträgen Edisons, es um Millionen-Dollar-LIZENZ-Betrug ging. Diese Betrugsfirmen hat Henry Goebel Sr. mit gezielten Lügen zu stützen versucht. Zudem betrieb er seit 1882, die Wahrheit als Selbstbezeuger rückwirkend zu fälschen. Das zeigen die in Neue Sinnlichkeit 76, Folge 1 den Forschungsstand aufschließenden OFFENEN BRIEFE von Dr. Dietmar Moews an den Springer Bürgermeister Springfeld (RECHTSSTAAT) und an die Springer Heimatzeitung NDZ (PRESSERAT).

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

Lauterkeit

Lauterkeit, L. bedeutet Reinheit, Anständigkeit. L. ist ein Begriff, mit dem faires und ehrliches Verhalten bezeichnet wird. Der Ausdruck findet auch Verwendung in nationalem und internationalem Recht für Wettbewerb, Handel, Marketing, Werbung, Journalismus. Das L. zugehörige Adjektiv lauter  (mhd. lūter, ahd. (h)lūttar = rein; hell, klar, eigtl. = gereinigt, gespült) hat zwei Bedeutungen: (1): reinunvermischt (z. B.: „lauteres Gold“, „lauteres Quellwasser“, „Er sagt die lautere Wahrheit.“) (2) anstän-digedel (z. B.: „ein lauterer Charakter“, „Sie hat lautere Absichten.“, „ein lauteres Gemüt“, „ein Mensch von lauterer Gesinnung“). Das Substantiv L. bezieht sich dabei auf die zweite Bedeutung. Das zugehörige Verb läutern bezeichnet verschiedene Formen der Reinigung. Das Lauterkeitsrecht bildet zusammen mit dem Kartellrecht das Wettbewerbsrecht für die gesetzlichen Regelungen gegen verschiedene Arten unlauteren Verhaltens im wirtschaftlichen Wettbewerb. Danach sind irreführende Werbung und Handlungen unzulässig (also Verbrauchertäuschung aktiv oder durch Unterlassen gebotener Information etwa über die Anschrift des Gewerbetreibenden), ebenfalls sind aggressive Beeinflussung durch Bedrängen oder Nötigen, wahrheitswidriges Werben mit einem Verhaltenskode oder  Gütesiegel,  Lockvogelangebote, ferner das hartnäckige unerwünschte Ansprechen über Telefon oder E-Mails, unlautere Geschäftspraktiken. In Deutschland setzt die Richtlinie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Regeln zum Schutz der Verbraucher gegen Irreführung hat die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 vom 25. Oktober 2011 Verstöße gegen die Grundsätze zur L. der Informationspraxis  sind in Deutschland strafbar. Moralische Aspekte von L. werden nicht unmittelbar gesetzlich geschützt.

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Impressum

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift und Abonnement auf Lebenszeit bei:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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FINE E COMPATTO

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Marita Scheffler in der NDZ/Neue Deister Zeitung am 6. März 2021 als schwimmendes Amtsblatt in Springe am Deister

März 6, 2021

NDZ am 6. März 2021, Autorin Marita Scheffler

Lichtgeschwindigkeit 10184

am Sonnabend, 6. März 2021

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Während ein sparsamer Ortsbürgermeister von Springe am Deister mit sparsamen Mitteln die öffentlichen amtlichen Lügen mit weißer Folie beseitigt, freut sich die Verleger-Firma Schaper schon auf die neue Reklamations-Tafel am Verlagshaus in der Springer Bahnhofstraße.

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Freigiebige Lokalpatrioten haben jetzt, im März 2021, sich vorgenommen, für die sehr stark über viele Jahre verbreitete Irreführung der Bürger von Springe durch die NDZ, eine erhellende Annotation für ein an sich der Verlässlichkeit und Lauterkeit verpflichtetes kulturindustrielles „Amtsblatt“, wie die NDZ sein müsste verlauten zu lassen. Der Text auf dem NDZ-Schild wird lauten:

„Hier wird seit dem Jahr 1893 Heinrich Göbel, der der Welt einen Schatten brachte, wiedergeboren und wird von den Redakteuren seitdem ständig wiederbelebt. Und die NDZ übergeht bis heute vollkommen den für den Hype der „Goebel-Defense“ unerlässlichen Sohn Henry Goebel Junior, ohne den die Springer keinen Kriminellen als einen Heiligen idolisiert hätten.“

In Springer wird sehr auf Beschilderung gegeben, ohne anscheinend die NDZ und viele irregeführte NDZ-Leser nicht leben können.

Nun hat die Autorin MARITA SCHEFFLER, für die NDZ, in der Rolle der presserechtlichen Eigenverantwortung erneut die Irreführung ausgebaut.

Am 6. März 2021 publizierte die NDZ auf Seite 8 in ziemlicher Uninformiertheit über die inzwischen zumindest in OFFENEN BRIEFEN allgemein zugänglichen Sachverhalte einer Anzeige beim Niedersächsischen Ministerpräsidenten – Überschrift, Seite 8:

„Göbel-Kritiker drohen Ortsrat mit Klage“

und wieder kann die NDZ nicht die Wahrheit ihrer Verkündigung belegen und nicht beweisen – vielmehr scheint es sich um einen schwimmenden Text von Frau Scheffler zu handeln, die in der Not, eine kommende Ortsrats-Sitzung im Lokalblatt mit quasi Amtsblatt-Funktion den auf Verlässlichkeit der NDZ vertrauenden Bürger zu bedienen.

Doch dagegen sprechen viele sachliche und rechtlich relevante Schulden der NDZ an der presserechtlich verlangten Lauterkeit. Jemand meinte nun in dieser Diskussion, von der weder NDZ noch Frau Scheffler zu wissen scheinen, dass die Lösung der Beseitigung der amtlichen Unwahrheiten zu Goebel sehr gut ohne diese äußerst manipulative NDZ-Linie stattfinden. Während die NDZ ohne Diskussion die Lobpreisung des Kriminellen fortsetzt. NDZ und Autorin Marita Scheffler würdigen das eigene lancierte Idol eines Kriminellen schlicht unlauter. Was in der Rechtsgeschichte als „Goebel-Defense“ eine empirisch-historische Variante der Prozessverschleppung ist, wurde von Goebel selbst verursacht. Dass Goebel heute als Krimineller mit seinem meineidlichen Glühbirnen-Betrug haarklein (gerichtsnotorisch) dokumentiert worden ist ist völlig idolfern. Dadurch wurde der an sich unbekannte kriminelle Göbel mitsamt seinem kriminellen Sohn eindeutig als vielfältiger Edison-Dieb, mit Meineiden, mit Fake-Lampen, mit Versuchen existierende Patente von Edison und Perkins anmelden zu lassen weltbekannt. (Und man muss schon wissen, dass Patentrecht Wirtschaftsrecht ist; ein Patent sagt nichts über den Erfinder und den Marktwert der Patentqualität – bei Goebels sogenannten Patenten wurde nur Unfug angemeldet, den niemand gebraucht hat – auch Goebel selbst nicht).

Deshalb wäre es längst angemessen, wenn die Springer Lokalzeitung NDZ die Bürger aufklären würde, was das Gesetz verlangt und was an Legenden und freien Meinungen alles denkbar ist, aber keinesfalls amtlich verkündet werden darf.


Es wäre die Pflicht, ganz eindeutig zu schreiben, dass der Ortsrat

nicht die politische Entscheidungskompetenz hat, seine Goebel-Meinungen über das geltende Recht zu stellen. Niemand hat das Recht.

Und jemand meint dazu: „Korrekt, aber weiß Frau Scheffler das? Ich fürchte, sie steht im Nebel und weiß nicht mehr als Friedrich (A.d.V. der Springer Ortsbürgermeister) ihr gesagt hat.
Nicht einmal hcr hat die NDZ noch über seine Veröffentlichung informiert. Deren Input kommt von Friedrich und Gerber, die haben sich selbst ins Abseits verirrt.“

Nun ist eine Lokalredakteurin nicht vollkompetente Verwaltungsrechtlerin. Und das ist hier jetzt der Irrgang obiger NDZ-Überschrift: „Goebel-Kritiker drohen mit Klage“.

Die Rechtslage für den SPRINGER-GOEBEL bestimmt verwaltungrechtlich, dass die Stadt Springe gegen die Verwaltungsaufsicht der Region mittels einer Verwaltungsklage das Recht erstreiten müsste, eine Geschichtsfälschung amtlich öffentlich weiter zu betreiben. Der Rechtsstaat versagt einer amtlichen Verwaltung mit Unwahrheit oder Irreführung willkürlich umzugehen.

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Dietmar Moews meint: Man müsste von der NDZ erwarten dürfen, nachdem mit den Erfinder-Gerüchten aufgeräumt ist, nun auch mal kurz die Quellen des publizierten Materials aus der heute gültigen Tatsachenlage des Forschungsstandes zu beziehen, anstatt die Rohde-Legenden mit „Irren ist menschlich“ weiter irrezuführen:

  1. Das Verwaltungsrecht enthält ohne jegliche Aufregung das amtliche Wahrheitsgebot bzw. das Verbot der öffentlichen amtlichen Verbreitung von Unwahrheit, Lügen, Fortsetzung von Irrtümern, Irreführung, auch in veränderte Kenntnisstände der Geschichte „Der Erfinder ist weg“/NDZ 2020 einzulenken. Im Falle Goebel liegen zu jeder Regung gerichtsnotorische Dokumente vor -Göbel war ein Krimineller – so belegt es sein eigener freiwilliger Zeugen-Spuk in New York noch im Jahr 1893; doch bereits seit dem Jahr 1881 verbreitete Goebel Lügen und inszenierte (ebenfalls gerichtsnotorisch) Geschäftsmodelle für Glühlampen mit Geldgebern, über Patente, die Goebel gar nicht hatte, aber die betrog er ganz konkret serienweise: Goebel nahm Geld und brachte nicht die Leistung; wenn das aufflog, bestritt er alles, ließ sogar seinen Sohn Henry Sr. stellvertretend Geld annehmen, das er dann abstritt erhalten zu haben (die Quittungen liegen vor usw.)
  2. Die Verwaltungsaufsicht verfährt gesetzlich mit Verwaltungsfehlern ausdrücklich zunächst „nachsteuernd moderat“. Dann heißt es im Gesetz top down „eepressiv“. Der Springer Verwaltungschef Bürgermeister Springfeld hat also nicht die Kompetenz, dem Ortsbürgermeister und dem Ortsrat eine freie Meinungsmehrheit zu erteilen (vgl NDZ) über das Gesetz zu beschließen. Folgt aber die Stadtverwaltung nicht der Rechtsstaats-Forderung, erst dann kommen Verwaltungsklagen in betracht – sowohl gegen die Stadtverwaltung weg amtlicher Irreführung und Unwahrheit wie auch gegen die Landesregierung/Region wegen Aufsichts-Pflichtverletzung.

Von Drohung mit Klage kann keineswegs gesprochen werden. Die Niedersächsische Verwaltung hält sich selbst in gesetzlicher Ordnung – zumindest dürfen die Bürger das erwarten. Eine Lokalzeitung sollte das geltende Recht nicht missachten.

Wenn Goebel nicht derart plump und rücksichtslos aufgetreten wäre, wüsste man heute nicht derart präzise über alle seine Aktivitäten als betrügerischer Prioritäts-Selbstbezeuger bescheid (s. Gutachten 2021). Er hat bis ins Detail immer ohne oder mit gefälschten Beweisen weitergelogen, setzte sich auch in Widersprüche zu seinen lügnerischen Söhnen, wie es die Gerichte derart schroff ermittelten, dass zuletzt Goebel Senior und Goebel Junior, beide wegen Betrugs und Bestechlichkeit, von den Prozessen ausgeschlossen werden mussten. Diese gerichtliche Disqualifikation wurde vom Richter wie von der Klägerseite und ebenfalls von der Beklagtenseite ausgehandelt.

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Ich würde der Frau Scheffler raten, mal die aktuelle PRESSEMITTEILUNG zum aktuellen Gutachten des asz zur Quellenkritik Goebel 2021 anzuschauen. Es kann nicht die Frage ernsthaft gestellt werden, welche Meinungsmehrheit innerhalb der NDZ-Redaktion zu diesem Thema SPRINGER GOEBEL 2021 vertreten wird? Auch die Verlagsleitung hat dieses Recht nicht, sich mit Stimmungsmehrheit über geltendes Recht hinwegzusetzen.

Eine Internetzbereitstellung ist leicht zu finden:

PRESS RELEASE asz March 1, 2021 expert opinion on the source criticism Goebel 2021

Lichtgeschwindigkeit 10183

am Montag, 1. März 2021

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PRESS RELEASE

March 1, 2021

COLOGNE. the asz alphons-silbermann-zentrum Köln has published a new expert opinion (GUTACHTEN) on the source criticism Goebel 2021. In the course of new possibilities of internet-supported fieldwork in the module „Remembering and Forgetting a Small German Town“, the sociologist Dietmar Moews has examined the following state of research on the idol Heinrich Goebel, allegedly the inventor of light bulbs before Edison, under three controversial aspects in need of clarification (Goebel and Goebel – both spellings have been in use since 1818):

German-American Henry Goebel (1818-1893) was not an incandescent lamp inventor or developer prior to Edison’s 1879 achievement.

Goebel was not involved in the electrification era as a producer, but merely as a consumer of his time.

Goebel was respected as an idol in his German place of origin since 1929. The expert opinion states that Goebel, as a result of his voluntary participation as a witness during numerous Edison patent and license suits between 1885 and 1893, acted on his own responsibility as a criminal in court.

Thus Heinrich Goebel may not, as hitherto, officially be called the pioneer of the incandescent lamp. Goebel drops out as a „role model for school children“ on the basis of the empirical social findings.

Consequence of this finding to the source criticism Goebel 2021 is now the constitutional duty on the officially responsible local administrative level, also under control by administrative and factual supervision of the region, to omit untrue narratives to Heinrich Goebel in the future. Monuments and official texts about Goebel must no longer show untrue or misleading statements. The asz expert opinion makes far-reaching publications on Goebel, such as Johannes B. Kerner on ZDF „Die größten Erfinder“, many Brockhaus volumes since 1926 and the presentations in the Deutsches Museum in Munich invalid. Civil liberty of opinion and fairness remain thereby untouched. asz

Press contact and ViSdP:

Dr. phil. Dipl.-Ing. Dietmar Moews, Mainzer Straße 28, 50678 Cologne, e-mail: globusmitvorgarten@gmx.de

asz alphons silbermann zentrum

Institut für europäische

Massenkommunikations-

und Bildungsforschung

Leiter: Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing.

Mainzer Straße 28

50678 Köln

Expert opinion on the source criticism „Heinrich Göbel

Occupied with Göbel for years, I conducted an empirical-sociological study to interpret the current „remembering and forgetting“ as a collective good. For this purpose, a resilient source situation on the subject of Göbel and lamps had to be explored and subjected to a critique of the existing source criticism. New in this process are today’s IT-means for a worldwide archive search. The applied method is a systematic content analysis, on the basis of text evaluation, written inquiries, interviews with standardized questionnaires and depth interviews with selected guarantee persons.

The expert opinion is published for the „Springer-Goebel 2020“ and includes an expert critique of the two published unscientific essays – „Irren ist menschlich“ on „Göbel-Legende Der Kampf um die Erfindung der Glühlampe; zu Klampen 2007“ and „Die Glühlampe – eine deutsche Erfindung? On the Heinrich Goebel Monuments in Springe“ in Hannoversche Geschichtsblätter 2020 – by Hans-Christian Rohde from. The essays are unscientific, operate the further legend aberration, ignore the research status in 2007, undercut the empirical local idolization forces until 2007 or 2020. In addition, a university publication (according to doctoral regulations) is missing.

It has to be said in advance that my following expert opinion does not concern Heinrich Goebel directly, also not the history of the electric light, also not the socio-cultural and socio-political communication events of the idolization, but aims in the very narrow sense at what is to be regarded today, thus at present, as state of the science and contradiction-free, uncontradicted critical to sources for „Goebel as inventor, developer, publicist or rebuilder of electric light bulbs“ is known and held for true. The rank of the sources meaningful for this lies in the conclusiveness of the assignment to the Goebel question and the Goebel indicators for the still or as unsettled put curant questions: 1. whether Goebel invented the first usable electric light bulb in 1854, i.e. already 25 years before Edison? Supplemented with the idea also spread by the ZDF in 2005: „Goebel fought in America before court for the first inventor designation and Goebel’s family received thereupon high compensation payments from Edison“. 2. whether Goebel was involved with incandescent lamp work as a pioneer in electrification? 3. whether Goebel was a recognized capable person or a criminal with mob-like social behavior and in no way suitable as a Springer local idol? The expert opinion applies to the existing scientifically determined source criticism as well as such pseudo sources, whose origins indicate so far without sufficient source criticism misleading data or interpretations to the temporary lamp mechanic Goebel, from the century before last.

As a document for this expert opinion I sifted the field and evaluated the following subject areas to sources and the source criticism situation belonging to it:

1. source criticism on the history of the technology of electric light

2. new publications and source criticism on existing, publicly available Goebel documents and testimonies (museums, internet, archives, asz Dresden / today Cologne, university libraries, mass media of all kinds, newspaper publications etc.)

3. source criticism of documents on the course of the patent disputes, on the judgements and criminal perspective

Due to the subject of the investigation, I came to the following expert conclusion, always with regard to the scientific tenability:

The entire finding was first searched and worked up as versatile source research after sources and possibly existing source criticism or summarizing interpretation and public Goebel exposition. Thereby the scientific objectivity benefits from the fact that opinions and knowledge of numerous experts could be obtained.

Core of today’s source-critical situation in 2021 is found in deposited original documents and in copied, certified and uncertified real time text documents and transcripts, partly with wrong or uncertain translations (Goebel sworn German texts; the courts had the texts in U. S. English). It was presented in the year 2005 of the asz alphons silver man center, of Dr. Dietmar Moews a source criticism „ZDF expert’s assessment“ as well as by the same author, likewise of the asz, in the year 2006, the „Munich criticism 2006“ published. These expertises have led to the revision of the Göbel representation in the Deutsches Museum Munich (see annex Deutsches Museum, 2006, Dr. Dittmann). Further there is no valid German-language book publication with source criticism.

The following questions were taken into account as source-critical criteria for the selection of sources used by the experts: How far have the text documents been traced back to their origins? How are they verified from today’s perspective? And how are they qualitatively anchored to valid primary sources, e.g., original documents? To what extent are these origins traceable today and certain in their temporal and material quality for conclusiveness or contradiction with regard to the Göbel question? The recorded state of affairs is subject in the appraisal as well as in the source criticism itself, methodically to the semantic text-secondary content analysis. Moreover, interpretative perspectives were evaluated in the principle of systematic thinking and ideology criticism.

The basic scientific requirement for the validity of qualitative content-analytical procedure of a sufficient representativeness of the appraisal of the source criticism to Heinrich Goebel and thus to the case Goebel is reached, in which the most important sources were considered. Insofar the expert opinion claims validity as a full analysis.

From this results today the following situation of the source criticism to the specific Goebel conceptions:

In all three source-critical perspectives -.

1. history of electric light;

2. existing Goebel documents;

3. patent disputes and judgements – today there are both source-critically valid, comprehensible and source-critically likewise materially justified non-valid and finally historically unanchored Goebel images. It offers itself to the sober view of the available material:

To 1. source criticism to the history of the electric light

If one looks at the world-renowned public history of technology, in encyclopedias, reference books and museums (e.g. German Museum of Technology in Berlin, Siemens Forum in Munich, European Patent Office in Munich or German Museum in Munich and others), first the history of development and discovery of electricity and electric light appears, then numerous individual developments, then step by step experimental electric lamps as well as the history of patents as part of the economy. In the process – always in the course of internationalization – the power sources, batteries and since 1866 the dynamo (Siemens/Hochhausen) play just as much a contributing role as the production and distribution of technical products as well as the exchange of knowledge at universities and research institutes, plus patent law and the competition for patents. The source criticism on the history of electric light basically includes all publications on the history of technology worldwide. However, only the primary „Göbel question“ is examined: When did Göbel have a real lamp? The historical factuality and its scientific, insofar expert, also juridical – i.e. external proof – is valid. Starting from the hard dispute between the patent owner Edison and all others who did not submit to his U.S. patent. S. patent, it was not until 1892, in the Edison vs. United States Electric Company dispute, that the New York judgment in favor of Edison followed the suit filed in 1885. It also emphasized the outstanding quality justifying the patent claim with regard to the furniture question:

Carbon incandescents, platinum wires, blown glass bodies, Torricelli vacuums, were old and well known long before Goebel (before the unproven year of 1854). The quality of the Edison patent lay essentially in the practical design and manufacturing practice of a durable incandescent lamp. In particular, that by means of a tool drawer, the final curved shape and dimensional accuracy of the bamboo carbon filament is fixed even before carbonization, as well as a special tar putty fastening of the incandescent element and current wires, as well as an extremely high vacuum (air-washing), implies a special durability of the system. The structural practical composition of the Edison lamp was the patent achievement, not the general physical knowledge of the parts (Richter Wallace/New York: 1892; see below: to 3.). The judge thus decreed a kind of general claim with a ban on thinking for others. The technical-historical finding is source-critically flawless on the basis of the court documents (National printed Records) (see also the technical journal Electrical World/copy in asz-archiv: EW Vol XXII., No. 3, July 15. 1893, p. 35 u.S.45-49f). There it is rightly stated (p. 35): „This trial will go down in the history of patent battles as one of the most carefully prepared and densely argued preliminary hearings. Both sides say that hardly ever has a final trial been so mindfully prepared.“ (loc. cit.) This electro-historical pro-and-con argumentation of the then opponents of the years 1892 and 1893 is supplemented with a rounding view, whether thereafter additional or better or new, e.g. today’s findings are available.

Thus the source-critical situation supplies an essentially doubtless development history of the incandescent lamps, with from today’s view perfect validity: With the Englishman DeMoleyn, 1841 and the Americans Starr/King, 1845, electrical vacuum glass lamps with resistance incandescent elements of different kind are internationally demonstrated, published and also patented. Other, lesser known lamp makers, appear on this technical trail. They are, Staite Lamp, 1848, with Iridium incandescent element, 1848; Shepard Lamp, 1850; Roberts Lamp, 1852; all before the alleged Goebel year of 1854. Edison’s first carbon filament lamp with special durability vacuum and his Paper Horseshoe Lamp appeared in 1879, followed by Edison/United States Patent Office patent number 223,898 dated October 12, 1879. It states „exclusive right to manufacture incandescent lamps includes the imprint of a high resistance carbon filament enclosed in an all-glass container in which a high vacuum is achieved; In this sequence, „Henry Goebel one-half to John W. Kulenkamp/ United States Patent Office Patent-Numero 266,358, appeared on October 24, 1882, as a pretense of a lamp invention: Wire Connection and Wire Flattening for Incandescent Lamp“; as well as Sawyer-Man Lamp in the basic dispute with Edison in 1885, where likewise Goebel is awarded only unremarkability (soon came Westinghouse’s alternating current technology, while Edison’s patent expired in October 1894). Goebel, as a rebuilder in 1882, with a quasi-redundant performance and his lies, is entitled to the marginal note as a criminal perjurer in the history of technology, who was finally excluded in the court case for fraud and bribery by the parties to the dispute (however, Goebel did not become part of the real development history of the incandescent lamps). In the overview, a perfect document situation with regard to the invention publications and patents as well as their discussion in the patent processes in detail is determined.

Re 2: New publications and source criticism of existing Goebel documents

In addition to the biographical evidence of Goebel’s life – birth in 1818 in Germany, emigration in 1848 by ship to the United States, there in New York until his death in 1893, until 1886 working in a one-man business as a tenant of a jewelry store with a small workshop, repair mechanic and itinerant showman -, enough is known from original archival documents concerning the question of sources for Goebel’s actual lamp relations. The history of technology proves that the development of incandescent lamps lasted for more than a hundred years and grew in small steps.

About Henry Goebel, as Heinrich Goebel called himself as a U.S. American from 1849, the technology history research as well as the Goebel research have few – exactly three primary sources on this. These are distributed in copies. Their content can be reliably assigned in terms of source criticism, i.e. in terms of content, semantics, material and time, is homogeneous and is not subject to any serious doubts in this respect. These primary sources on the Göbel question are:

a written service contract;

a lamp exhibition published in public or in two newspapers;

a lamp patent duly granted by the U.S. Patent Office:

– 1881: service contract with American Electric Light Company New York.

No earlier dated other pertinent primary source has come to the attention of the appraiser that was considered secure at the time and is still secure today, or that has surfaced in addition, except for this service contract for incandescent lamp manufacture entered into between Henry Goebel and the American Electric Light Company New York on September 5, 1881. This contract is available in copies and in several translations, from US-English into German, was also considered and stated in the court hearings of the year 1893, and does not cause any source-critical doubts. Furthermore, there is no source criticism of later found documents, later added evidence or later published, backdated arguments, which can justify the assumption of an earlier date than the year 1881 (see below to 3. and appendix to 2), except already in the „Gutachten zur Quellenkritik 2006“ of Dietmar Moews, published by the asz at that time.

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– 1882: Goebel’s exhibition

Goebel entered the public field of electric light with a small exhibition of incandescent lamps in his last store at 468 Grand Street. This was reported in The New York Times on April 30, 1882 and The New York World on May 1, 1882 (reprinted in EE v. Feb. 1, 1893, p. 121). It is Goebel’s first lamp appearance. The lamps in the exhibition were from American Electr. Light. This secondary source is deposited in numerous archives as copies, is generally accessible and undisputed. The exhibition itself is mentioned in the case of Edison et al. vs. Beacon, Feb. 1893, thus confirmed.

– 1882: Goebel’s lamp patent

Goebel’s lamp patent No. 266,358 from the United States Patent Office is the decisive primary source. It was applied for on January 23, 1882, and granted on October 24, 1882. In the patent specification and the technical system/design drawing, the skilled person finds that the subordination to Edison is factually and technically documented by the patent applicant Goebel himself. This patent achievement, which is awarded to Goebel in half with Kulenkamp, consists of a wire application which, moreover, is illustrated on a typical Edison lamp technology. This patent No. 266,358 then had a decisive weight in the later court proceedings.

To 2. from this I conclude that the earliest existing primary sources on the Goebel question, which prove Goebel in connection with incandescent lamps, were already known in real time – that is from September 5, 1881 – and were judicially negotiated and judged, as there are: 1. the service contract between Henry Goebel and the American Electric Light Comp. for system lamp construction of September 5, 1881; 2. the exhibition with such system lamps on May 1, 1882 in Goebel’s store back room in the Grand Street 468, reported in The New York World of May 1, 1882, among others, and 3. The Goebel-Kulenkamp Lamp Patent of October 24, 1882, U. S. Patent Office No. 268,358.

Re 3: Source criticism and documents on the course of the patent litigation, on the judges‘ decisions, and criminal law perspective

This third field on the Goebel question has to consider documented judge’s rulings, arguments of the opposing parties, plaintiffs and defendants, as well as testimonies and trial strategy facts.

What already disqualifies itself as truth of reason, because Goebel came only after – among others – Starr/King in 1845, allegedly in 1854 – now occupies the largest space in this expert opinion. Because still those court cases and judgments of 1893 are seen as key evidence in the view of the stray priority question „Edison vs. Goebel“, without there ever having been and not having been any resilient sources for it. However, the decisive factual truth does not lie in the temporal priority (rational truth: Goebel after Starr 1845), but it lies in the technical quality and superiority of the Edison system (Goebel 1882 worse than Edison).

In short: The expert opinion, after examining the sources and the source criticism on the court proceedings, which are secured in extensive reports and records, comes to the following conclusion: The Goebel question and the so-called Goebel Defense were not confirmed or decided in favor of Goebel in any of the judge’s decisions. No other conclusion can be drawn from these trials than sources and source criticism to 1) and to 2) show.

There are a total of 7 affidavits, allegedly by Henry Goebel sr. from the spring of 1893 on the Goebel question. The source analysis cannot acknowledge their contents. Hand signatures are missing for two affidavits and payment receipts, further contradictory testimonies of the son Henry Goebel jr. as quasi crown witness and further Goebel sons, Charles, William, George, are available. In addition, 12 close family members of Henry Goebel first for Boston/1893 about 30, then for St. Louis and Oconto/Milwaukee a total of more than 100 affidavits go out, which want to support Goebel, but in their amateurishness or inaccuracy do not help, but rather create on this side the suspicion of a perhaps harmless machination. While on the side of the lawyers and companies civil law and criminal law facts are supposed to help to manipulate the patent business, witness purchases with a view to share prices and share purchases. This should be added without further ado because the so-called „Goebel Defense“ was not raised to clarify the Goebel issue and was not conducted and negotiated to that end on the part of the defense. Main hearings were not even held after the appeal decision on Electrical Manufacturing Company vs. Edison Oconto 1894.

For the sake of brevity, it is considered useful here to give the opinion a two-part appendix – to 2.) and to 3.). Connections of the patent disputes are unfolded in the appendix to such an extent that the often quoted but not certified source-critically questionable transcripts of affidavits can be assigned, without offering more than a preliminary source criticism.

Finally, the situation of the source criticism in 2021 is to be summarized for the following reason only as provisional to an overall expert opinion. The field of investigation on the Göbel question is ideologically characterized by two opposing ideologies. On the one hand, with regard to the history of technology, the development of light bulbs and the scientific approach, a predominantly unambitious basic position, leaning towards scientific positivism, has been decisive until today. The author feels ideologically bound to such a position. According to this position, one knows what one knows – the borderline to not knowing or only thinking is determined by the existing findings. From this position, presumed assumptions have not been investigated further than it happened in the thorough processes of the Edison era (e.g. Goebel’s narrative of a Professor Münchhausen, who would have had current lamp knowledge in Hannover before 1848) and can be regarded as safe from a source-critical point of view. On the other hand partly – only in the German language area – the ideology of the conjecture suitable for a certain self-image prevails. According to this, not scientific clarification, not enlightenment and collective reason prevail, but the openly handled value setting of a desired ideologization: One tries to defend the light inventor Heinrich Goebel like an existential component of the self-esteem and the self-image against the historical being binding and the source situation.

The source situation is altogether source-critically flawless and sufficient. It consists of clear (to 1 and to 2) primary and secondary qualities. In particular, official documents and documents published in real time on the Goebel question and on the person of Heinrich Goebel are safe as concrete primary sources. In the elaborate legal proceedings in the USA (between 1879 and 1894) – for the entire light bulb development period relevant to the Göbel question, which begins with the year 1841 and extends to the Edison year 1880 – this field was analyzed and documented, is archived and accessible. It has to be emphasized, there were no personal objects or invention pieces of Goebel at that time and there are none today, or only mentioned, which support the Goebel Defense, but opposites, like the technically impossible perfume bottle or the glass tubes, which are too small for the bamboo incandescent element. Documented are all judge’s decisions in printed, partly book-bound form in the U. S. National Archives. Furthermore, the course of the trial was extensively reported in the specialist journals, so that the controversies in the hearings and argumentations, also after taking into account all other interpretative criteria such as implicitness and tangible facts, are to be regarded as reliable from a source-critical point of view and still verifiable today. Insofar as the Goebel question was touched upon or negotiated in the narrow sense of the Goebel Defense, these findings and secondary sources are presented in the appendix of the report.

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Summary of the expert report of March 1, 2021:

I thus come to the expert conclusion that the source-critical treatment of the existing known sources in 2021 on the Goebel question is unequivocal. That is, the sources on Göbel as a subaltern craftsman in the field of electric incandescent lamps begin chronologically on September 5, 1881. Materially, on Göbel’s own craftsman shares, no incandescent lamps were available as verified evidence workpieces at that time. Only such lamps were subsequently submitted in 1893, but they could not be submitted since 1882, or at least they were not submitted in court. In September 1881, Goebel became an employee of a rival lamp company set up by Edison specialists only in 1881 as a hostile spin-off. It was here that Goebel gained his first lamp knowledge. In May 1882, Goebel held a lamp exhibition that was covered by two newspapers. In October 1882, Goebel acquired a lamp patent filed to deceive investors under the Edison patent. In particular, the series of replica lamps from 1893, which were produced with Goebel’s assistance at Beacon in Boston for submission to the courts, shows that there was not a single piece that structurally corresponded to the No. 4. lamp, which was of most interest to the Göbel question. The Goebel incandescent lamps presented to the courts in 1893, which were not verified at the time, are now kept in the Henry Ford Museum in Michigan/USA. An age investigation of such lamps could hardly prove the time of their assembly, since the individual parts can have their age origin much earlier (when did a wood fiber grow? when was it carbonized? when was it installed? how old were the glass blanks before tube lamps were cut from them? etc). The furniture question: when did who build it? – does not depend on it.

All Goebel conceptions to the contrary, as they are handed down in German books and in Goebel’s native town Springe, are an enduring desired idol formation, a shared collective conception, which gets along without concrete proofs and testimonies, but have been refuted judicially in the year 1893. A historical anchoring of the German-born US-American Henry Goebel (1818-1893) can be referred, with all conceptions existing on the opinion market, again and again only to the sample of the source criticism of the respective source. All allegedly „new Goebel sources“ used for idolization, which ignore this situation, like most recently HC Rohde with the formulation „Goebel had made an insignificant contribution to further development with his patent only three years after 1879“, in „The light bulb – a German invention? About the Heinrich Göbel monuments in Springe“ in Hannoversche Geschichtsblätter 2020, thus waive validity.

Springe, March 1, 2021, Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. Cologne

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Appendices to the expert opinion of the source critics on 2.) and on 3.)

Appendix to the expert opinion of the source critics on 2.)

In this point the Goebel question about the Goebel Defense, goes from the small boasting and showmanship of Henry Goebel into imposture and into fraud – and in the legal sense fraud – Henry Goebel srs. According to this, Henry Goebel sr. in 1882, at the age of 64 years was fully capable of fraud, from the point of view of the year 1894. It concerns the connections of the lamp manufacturing company American Electric Light Company, New York, and its founder on the one hand. On the other hand, it concerns Goebel’s dealings with the lamp metier in general, as evidenced only since Goebel’s service contract. All efforts of the expert to find serious sources or indications for Goebel’s occupation with lamps, light and batteries – before 1881 – from the view of the year 2021, as already in 2005 and 2006, did not yield any results. Neither from the point of view of 1848, nor in Germany, nor 1854 or 1859 – these dates were thrown on the market at the beginning of 1893 by the electrical lobbyist Pope (with an illustration of the Lampen-Exp. No. 3, which had only been manufactured in 1892 and had in no way the technical level of the Edison patent) – nor from the time of the American Electric Light Company, nor from the thorough and source-critically viable negotiations in the patent trials, from 1885 to 1894. Finally, false assurances of witness and fraud become clear when the genesis of Goebel’s lamp patent is reviewed, especially in light of the documented falling out between the two one-half patent owners, Henry Goebel and John W. Kulenkamp, and Goebel’s assault of patent attorney Paul Goepel at his attorney’s offices in 1882.

In the expert’s judgment, a semantic-content secondary analysis of the available personal court testimony in the disputes between Goebel and his family friend, Masonic brother, and then business partner John William Kulenkamp, from the 1850s to 1893 alone shows Goebel’s brutal imaginings and actions as a U.S. citizen in east-side South Manhattan N. Y. N. Y., that an idolization for Springer schoolchildren cannot meet the least ideas of fairness in today’s „FAKE and TRUMP age“.

At the end of 1880, 3 important employees of Edison, William McMahon, George Crosby, Edwin M. Fox, leave Edison Laboratories to found their own lamp company to rival Edison: American Electric Light Company New York was founded on March 1, 1881 (asz-archiv: Electrical Engineer, New York, of Feb. 8, 1893 Vol. XV. No.249, p.148ff; EW, New York,of July 22, 1893 Vol. XXII. pp. 68-80: Oconto case). They asked Goebel in his „jewelry store“ if he had ever made incandescent lamps. Goebel denied, but he could make coals like Edison. Goebel knew about Edison’s inventions and praised Edison as a great inventor. All the people were excited about the electric light and all knew that Edison had made the invention. Had anyone had better ideas for incandescent lamps, he would have had unlimited capital to develop and bring them out as Edison’s competitor. The American et al. intended to do that. Goebel and his son obviously had motives and every reason to make big promises for pay, got paid, and would have given anything to make such lamps if they had ever made anything in the trade. Goebel entered into the above service contract on September 5, 1881, to work for American et al. in lamp making, adhering to American et al.’s technical specifications. American built lamps that infringed the Edison patent. They had taken the technical knowledge with them when they „spun off“: Goebel was a subaltern lamp parts manufacturer after Edison (op. cit.). And Goebel told that he still had good secret ideas for the lamps. It was tried in the case of Edison vs. Beacon, of Boston in February 1893 and in the verdict Judge Colt stated: „Had interested parties, such as the American Electric Light Company, been presented with a lamp such as No. 4 by Goebel and the associated knowledge anticipating Edison’s patents, it would have been worth a fortune to Goebel. But Goebel had nothing and could do nothing.

At the same time Goebel’s son Henry jr. went to Edison Laboratories to offer Edison the Edison patent knowledge of his father (cheating the business partner Goebel Srs. Dreyer) for sale. He demanded $20,000.00 (Goebel’s house rent was $700.00 annually, for comparison). Edison’s office, Mr. Eaton, demanded proof of the offered knowledge and practical samples. Goebel Jr., however, had nothing to show. The much later lamp No.4. presented only in 1893, which, if it had already existed and worked, and had been old, could have been relevant for the Edison patent, had only been made in 1883 by glassblower Heger. Goebel had nothing – Eaton’s office declined. (asz-archiv: EW of 25.2.1893, Vol. XXI. No. 8, p.141ff a.o.a.)

Even more hair-raising was Goebel’s „patent trade“ with Dreyer in 1882. Dreyer – an investor in stock and innovation deals, liaison to Edison and to Arnoux-Hochhausen – also tried to set up a lamp company on his own account. Dreyer negotiated an option with Goebel to supply all of his inventions alleged (lied about) by Goebel on April 30, 1882, and his incandescent lamp knowledge. Goebel received a $500.00 advance in return and substantial profit sharing if Dreyer went into business with Goebel lamps. Goebel could show nothing. Couldn’t rebuild an old lamp either. Dreyer paid another $425 to extend his option (see payment receipts). The trouble was especially great when Dreyer found out that Goebel was also negotiating with Edison, respectively that his son Henry jr. Goebel had thereby tried to evade the Dreyer/Goebel contract. The handwritten receipts that exist today also show Henry Goebel Jr. as the recipient of the money, claiming in 1893 that his son had taken money without his consent that Goebel Sr. never received.

The fraud against Dreyer became official with Goebel’s multiple attempts to register a lamp patent in 1882. Goebel involved John W. Kulenkamp, a non-expert, to solicit investors with the patent. The idea was to pretend that Goebel had patent qualities to sell, including incandescent lamps that had been manufactured before Edison, thus making it possible to manufacture lamps free of Edison’s patents. Goebel and his sons promised to participate as lamp manufacturers themselves.

Since Kulenkamp did not succeed in acquiring the money he had hoped for – as Goebel himself and his sons had succeeded with Dreyer and Arnoux-Hochhausen (through Dreyer’s mediation), except with Edison Laboratories – Goebel and Kulenkamp fell out in 1882. In this context, Kulenkamp, as Edison’s confidant, and Goebel, on the side of the patent infringers, appeared in opposition in the Edison patent suits in 1893. Therefore, this background story has become part of the court proceedings and is documented very precisely.

Appendix to the expert opinion of the source critique on 3.)

The transcripts from the file archive of the attorneys Witter&Kenyon, representing the defendant side at that time, of the collection of selected affidavits on the patent disputes and judge’s verdicts of 1893 are the often quoted, but not certified source-critically questionable transcripts, which officially exist since 1953 in Springe in two folders, labelled „Heinrich-Göbel-Prozeß“. These sources, however, the Jewish Berufsverbots teacher in Springe, then city chronicle writer from 1939, Dr. Heinz Brasch, however, already seemed to know in his accounts. In the following, as an appendix to the expert opinion on the Heinrich Goebel source criticism, contexts are unfolded for the reader, which are to serve an assigning understanding.

They were recorded by the attorneys, Witter&Kenyon, of the patent infringing Edison defendant Beacon et al, Boston, and the Columbia Electric Lamp Company, St. Louis, in New York, partly in German, partly in English (Goebel was allegedly not sufficiently competent of English) and sworn to by the witnesses, partly hand-signed. The collection in Springe is an incomplete selection – who ever selected them, where and from which text collection is still unclear – it is not complete. For example, the first unsigned important statement by Goebel of January 21, 1893 is missing, as well as the first one by the glassblower Heger and various others. In particular, however, this GOEBEL source collection in two folders of the Witter&Kenyon affidavits, in Springe, perhaps since 1939, in 1953 presented to the school teacher Dr. Gresky for translation work with his English students, contains only a patchy selection. Among them are no affidavits of the final case Edison vs. Electrical Manufacturing Company Oconto, and even the cross-examination with 800 questions and answers of Goebel’s son William Goebel, which took place in California, as voluntarily brought forward by the Witter&Kenyon defenders in defense, is missing in the Springer folders. William Goebel clearly could not withstand the cross-examination questions of the plaintiff sides. All Goebel children like father Henry Goebel, gave their testimonies voluntarily as self testimonies. Henry Sr. – as a witness vis-à-vis the notarially active defense attorneys Witter&Kenyon – in New York gave his alleged statements partly in German, but also in English, respectively he swore and signed them partly. The also sworn translator, German native speaker, with perfect US English knowledge, was present at Goebel’s statements. This is how it is certified on the documents. Goebel could understand US English himself. The demonstrable contradictions and mistranslations of Goebel’s statements in these texts – which have been attempted to be used in the Goebel Defense throughout – and have been introduced in U.S. English into the pleadings are therefore not translator’s treason, but Goebel’s responsibility, unless one wants to deny Goebel’s testamentary capacity. These texts have been produced by interested parties (Witter&Kenyon/attorneys of the patent infringers, New York) and they have been transcribed and selected by interested parties (either by Witter&Kenyon, where the original defense documents are archived or who had brought these documents to Germany – later in Springe – by Dr. Brasch, 1939 or Dr. Degenhardt, city director of Springe after 1948, who operated the Goebelidolization). These copies are not certified. As far as they are again already US-American texts of original testimonies given in German, this is a further source-critical restriction of the reliability of their contents. HC Rohde in his essays (2007 u. 2020) in ignorance, under renunciation of a research state 2007, did not bring these cross-examination documents from a USA trip. In any case, they are publicly accessible in the magazine THE ELECTRICAL WORLD page 69 ff, of July 22, 1893, since 1893 in the archive of the Technical University – today Leibniz University Hannover, in the branch office Rethen.

– on January 21, 1893 Henry Goebel gives the first affidavit

He declares to have brought his lamp knowledge from Germany, where he had learned in Springer from a Professor Münchhausen – already before 1848, his emigration to New York – about incandescents, arc lamp and vacuum incandescent lamp. Furthermore, he claimed to have known nothing about Edison’s work. While his youngest son William Goebel in an extensive affidavit and cross-examination, in July 1893 in California, for Milwaukee says: „The father took to himself certain papers dealing with Edison’s patents. William Goebel and a daughter-in-law say the claimed vacuum pump for venting the glass bulbs was not seen in the shop until the American Electric Light, late 1881. Henry Goebel himself mentions the perfume bottles, which were not suitable for glass processing, and describes the manufacture of his alleged incandescent lamp as it could not have been with respect to evacuation by the Torricelli mercury method. Apart of it, his glass bodies were spatially too small to be able to attach – in terms of the necessary resistance – a bamboo carbon filament of sufficient length, the replica lamps presented in 1893 all failed to work. Goebel describes preheating the carbon filament to be able to eliminate mercury buildup in the Torricelli mercury spill application, but Edison’s preheating is „air-washing“ to eliminate occluded oxygen from carbon filament and platinum.

– On March 7, 1893, Heinrich Goebel says and swears in writing: „…I never claimed to him (Goebel speaks of a business liaison with Edison Comp. and with the electrical firm Arnoux&Hochhausen, to whom Goebel had offered his services; A.d.V.) that I had any inventions which were patented or which could be patented or for which I had applied for patents, except the invention concerning the pump and the improvement of the connection of carbon filament and wires, nor did I give him any dissenting impression concerning this.“ Dreyer had bought the Edison patents from Henry Goebel in 1882, which Goebel did not own, had paid $500 once and $425 once, but had not received or seen a single real lamp – only those of American Light Comp.

Goebel’s excuse was, „He couldn’t find the lamp.“ – apparently could not produce any others on his own. (from the Colt/Boston decision of February 18, 1893)

– on May 6, 1893, the son Henry Goebel Jr. swears in an affidavit for Witter&Kenyon for State of New York that he threw the glassblower witness for the prosecution, Henry Goebel Sr.’s workmate, Hetschel, out of the workshop for drunkenness; that he himself had used Lamp No. 4 in the household before 1872; that he, Henry Jr. himself, had hung and unhung the lamp at that time so that his sister Sophie Goebel would have electric light for sewing machine sewing.

– on July 1, 1893, the Edison attorneys present to Judge Seaman in Milwaukee, for their part, an affidavit from the principal witness for the defendant Witter&Kenyon, Henry Goebel, Jr. testifying that in October 1892, he himself had taken to the court as allegedly old Goebel lamps no. 1, 2 and 3; that lamp No. 4 was made by the glassblower Heger in 1883; and that the allegedly old tool No. 6 was made by the toolmaker Korwan in 1883. There are corresponding affidavits from witnesses Heger and Korwan, while Witter&Kenyon defense attorney Allan Kenyon swears that Henry Goebels Jr. was hired by Witter&Kenyon in October 1892 to expose its implausibility as a „double agent“.

Another key witness for the Witter&Kenyon defense, Professor Van der Weyde swears that Witter&Kenyon had exactly reversed his statements, he never confirmed Goebel’s timing or lamp making and did not testify. The lamps allegedly made by Goebel, which numerous personal friends had sworn to have seen, may have been magnesium incandescents, Geissler tubes or arc lamps made by other lamp makers. With such foreign lamps Goebel had – according to statements of the son William Goebel – experimented a lot. These witnesses cannot distinguish such lamps and cannot say anything about who built which ones (asz alphons silbermann zentrum institut für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung-archiv: THE ELECTRICAL WORLD of July 15, 1893, Vol. XXII. No. 3, p.45-S.50; EW of July 22, 1893 Vol. XXII. No 4, p.60ff))

Furthermore, the text material is only available in the Us-English of the original journals; thus, a short evaluation and summary by the expert is helpful to understand the expert weighting to 3.): That the whole Goebel question was raised in the trials only indirectly and much too late by third parties, while Goebel personally signed only texts in lieu of oath, whose translations introduced in court were already faulty, and otherwise, on the basis of numerous contradictions in content, little can be said about Goebel’s state of mind in the last year of his life. For he had not been brought before any court in person, seen or interrogated.

The Edison electrification period was full of patent infringements, applications for preliminary injunctions and patent disputes. It was common for knowledge and new developments to be „stolen“ – whether patented or not, „ab igne ignem.“ In those years, law firms specializing in patent litigation were founded, such as the law firm Witter&Kenyon, New York, which was involved in almost all of the proceedings here and was still one of the largest patent law firms in the USA until 2016 as Kenyon&Kenyon. Their archive can be requested from the successor firm „HUNTON Andrews Kurth“. Edison’s patent for the incandescent lamp was first applied for in 1879 and granted by the United States Patent Office on Jan. 27, 1880. Numerous other applications by Edison followed, which were patented as further developments and improvements. Edison thought that he could hold all other competitors under his patent and take them under license. In particular, the lamp manufacturer Sawyer, in New York, who together with the lawyer Man, with his own vacuum incandescent lamps, was on a par with Edison in terms of development, practically, but not in terms of patent law, did not submit to Edison’s patented prerogative. Other companies joined in, built lamps and marketed them unlicensed. Edison’s patents, which had been developed through lengthy and costly research and development, brought him neither royalties nor market advantages, but substantial litigation costs. –

Judge Wallace decision in October 1892, New York Court of Appeals

In 1885, Edison sued the United States Electric Lighting Company New York in the United States District Court for the Southern District of New York for the validity of the technical scope of his patented lamp system. Judgment was not rendered for Edison, now merged as General Electric Company &Edison Laboratories, until July 23, 1891, and again after appeal by United et al. to the District Court of Appeals for the Second District of New York, by decision in October 1892. The Court of Appeals decided to uphold Edison’s patent claims for the Edison incandescent lamp patents of January 27, 1880, and July 23, 1881, and to order the defendant to cease and desist and to pay costs. The case file contains over 6,000 pages of records (asz-archiv: EW, Vol. XXI. No.8. of February 25, 1893, p.133).

Subsequently, General Electric/Edison sought injunctions to restrain unlicensed lamp making against other patent infringers. The courts granted the relief sought, as against Sawyer-Man Electric Company, December 19, 1892; Westinghouse-Electric Company in Pensylvania; Perkins Electric Lamp Company and Mather Electric Company in Connecticut. By this time, 13 years had passed without Edison being able to practically translate his now costly patent protection into market advantages. Patent law is commercial law and aims at gaining time for economic results. General Electric as patent holder of the Edison light bulbs sued for market power and licensing, not primarily for the fame of the inventor Thomas Alva Edison. The infringing companies, on the other hand, did not dispute the patent infringement at all, but also tried to defend themselves on the grounds of delay. With the subsequent applications for preliminary injunction by Edison et al., the defense of the patent infringers, Witter&Kenyon, adopted a new defense strategy – in view of the expiry of the Edison patents in 1894 – the „Goebel Defense“. The Goebel idolization in Germany is erroneously or misleadingly related to these Goebel Defense proceedings, if one wants to historically anchor the Goebel fame in retrospect – but cannot. They are therefore given special attention:

Judge Lebaron B. Colt confirms Edison on February 18, 1893

– January 1893 motion for preliminary injunction of Edison et al. vs. Beacon Vacuum Pump and Electrical Company in Boston, Massachusetts, in the United States District Court for the District of Massachusetts in Boston, for injunction of patent infringement. The decision affirmed petitioner Edison on February 18, 1893, by Judge Lebaron B. Colt. (Side effect: Goebel Defense is examined and rejected).

Substantiation: The sole purpose of the decision is to determine whether the claimed patent infringement exists. Only if the patent infringement is disputed or doubtful shall the preliminary injunction be denied and remitted to a trial on the merits. The definition most recently adopted by the District Court of Appeals for the Second District of New York, per decision in October 1892 as interpreting patent protection and delineating patent infringement in affirming the Edison patent claims, is met. Further, Judge Colt saw the defendant Beacon adjudicated patent infringement following the decisions against Sawyer-Man Electric Company, December 19, 1892; Westinghouse-Electric Company in Pensylvania; Perkins Electric Lamp Company and Mather Electric Company in Connecticut, which also did not dispute the patent infringement itself at all. The alleged claimed priority of Goebel was not confirmed on the basis of the non-functional so-called Goebel lamps, whose date of manufacture is uncertain, particularly because these lamps clearly do not attain in their composition those Edinsonian qualities which have been adequately discussed in court in all previous proceedings.

Judge Moses Hallett denies Edison’s motion on April 21, 1893.

– Application in January 1893 for preliminary injunction by Edison et al. vs Columbia Incandescent Lamp Company St. Louis, in the United States District Court for the Eastern District of Missouri. The decision denies Edison’s motion. On April 21, 1893, Judge Moses Hallett in St. Louis publishes his decision, which differs from New York and Boston, and the following reasoning: Due to additional affidavits of new witnesses submitted by the defense, there is a change in the evidence for the court compared to Boston and increased doubts about the arguments of the petitioners. It is sufficient for Judge Hallett to have doubts about the claim (without making a decision in the disputed matter that would have come to a main hearing). Doubts are sufficient to deny an application for a preliminary injunction and to hand it over to a main hearing, while the applicant has to present his case beyond doubt. Instead of deciding the evidence on patent infringement, Judge Hallett refers to doubts that the patent was rightly granted to Edison in 1880. Judge Hallett states that this in no way recognizes or even adjudicates the claims of the Goebel Defense, but that new testimony nourishes doubt requires to be tried: „A defense that puts the case in doubt is sufficient to defeat the motion.“ … „Certainty can only be achieved at a trial where witnesses appear in person and are cross-examined.“ Judge Hallett’s dissent ignores the fact that the scope and validity of Edison’s patent claim had been resolved in extremely extensive investigations and negotiations, temporally, pecuniarily and factually, and that the sole issue here was one of infringement, which has not been disputed by the defendant. Judge Hallett states that plaintiffs‘ proffered argument that a Goebel performance of the type described is impossible is obviously nonsensical and not on target, „even though many Goebel opinions show them to be untrue.“ Hallett also ignores the decision of Colt in Boston, which found, acknowledged, and reasoned that the Goebel arguments in the Goebel Defense were not only unproven, but even under a hypothetical assumption that the Goebel position was proven, the Goebel performance was clearly qualitatively inferior to the Edison patent according to Edison’s patent reach. At the heart of the Goebel Defense was the question of whether Goebel had a bamboo charcoal thread of the claimed quality prior to Edison. The finding in the alleged Goebel proof lamps did not have that quality at all. It thus fell to Judge Hallett to argue before the patent trial of 1885, so that to the eye is revealed a play for time through proceedings to Edison’s disadvantage and to the advantage of the infringers. The Goebel Defense remained factually unsettled in this decision. This is because the Goebel issue had not been addressed at all in this proceeding, Edison et al. vs Columbia. At stake was that the entire Edison patent infringing lamp industry, upon rejection of the application, became free to market unlicensed Edison lamps, particularly because an appeal or further proceedings could not have been completed within the expiring patent term, at the end of 1894. Thus, the litigation goal of patent protection for General Electric&Edison was no longer achievable due to time constraints. Insofar as Judge Hallett stated in his reasons for the ruling that – given the state of the evidence and the legal situation – he would not have reached this verdict in a main hearing, the decision is, as a consequence for the lamp industry, an anti-competitive savagery. From a legal point of view, Hallett’s judgement is an uncertainty of the applicable law. Because in the protracted negotiations Doubts are sufficient to deny an application for a preliminary injunction and to remit it to a main hearing, while the applicant has to present evidence beyond reasonable doubt. Instead of deciding the evidence on patent infringement, Judge Hallett refers to doubts that the patent was rightly granted to Edison in 1880. Judge Hallett states that this in no way recognizes or even adjudicates the claims of the Goebel Defense, but that new testimony nourishes doubt requires to be tried: „A defense that puts the case in doubt is sufficient to defeat the motion.“ … „Certainty can only be achieved at a trial where witnesses appear in person and are cross-examined.“ Judge Hallett’s dissent ignores the fact that the scope and validity of Edison’s patent claim had been resolved in extremely extensive investigations and negotiations, temporally, pecuniarily and factually, and that the sole issue here was one of infringement, which has not been disputed by the defendant. Judge Hallett states that plaintiffs‘ proffered argument that a Goebel performance of the type described is impossible is obviously nonsensical and not on target, „even though many Goebel opinions show them to be untrue.“ Hallett also ignores the decision of Colt in Boston, which found, acknowledged, and reasoned that the Goebel arguments in the Goebel Defense were not only unproven, but even under a hypothetical assumption that the Goebel position was proven, the Goebel performance was clearly qualitatively inferior to the Edison patent according to Edison’s patent reach. At the heart of the Goebel Defense was the question of whether Goebel had a bamboo charcoal thread of the claimed quality prior to Edison. The finding in the alleged Goebel proof lamps did not have that quality at all. It thus fell to Judge Hallett to argue before the patent trial of 1885, so that to the eye is revealed a play for time through proceedings to Edison’s disadvantage and to the advantage of the infringers. The Goebel Defense remained factually unsettled in this decision. This is because the Goebel issue had not been addressed at all in this proceeding, Edison et al. vs Columbia. At stake was that the entire Edison patent infringing lamp industry, upon rejection of the application, became free to market unlicensed Edison lamps, particularly because an appeal or further proceedings could not have been completed within the expiring patent term, at the end of 1894. Thus, the litigation goal of patent protection for General Electric&Edison was no longer achievable due to time constraints. Insofar as Judge Hallett stated in his reasons for the ruling that – given the state of the evidence and the legal situation – he would not have reached this verdict in a main hearing, the decision is, as a consequence for the lamp industry, an anti-competitive savagery. From a legal point of view, Hallett’s judgement is an uncertainty of the applicable law. In the lengthy proceedings Edison et al. vs. United States et al in New York, Judge Wallace had found that the individual components of the patent lamp had been known since 1845; Edison’s practical character was decisive. Goebel did not know this at all – but the alleged Goebel proof lamps certainly did not have these qualities either. For all patent infringers already successfully prosecuted by Edison, this provided new evidence, with the prospect of a retrial.

Edison affirmed by Judge William H. Seaman on July 20, 1893.

– Motion in January 1893 for preliminary injunction by Edison et al. vs Electrical Manufacturing Company, Oconto, in the United States District Court for the Eastern District of Wisconsin, opened May 16, 1893, in Chicago, stayed and reopened July 3, 1893, in Milwaukee. Decision affirms petitioner Edison on July 20, 1893, by Judge William H. Seaman. (Side effect: Goebel Defense is reviewed and denied). Reason: This is the most remarkably comprehensive and thorough judicial clarification ever in the history of such litigation in patent matters. Judge Seaman argues the decision, as did Judge Colt in Boston.

Judge Seaman judges the core of the Goebel Defense to be „ex parte“ (not in the context of effect/not part of the issue). Goebel himself had stated that he had made lamps according to the knowledge of Professor Munchausen of Springer, but had not collaborated in the general step-by-step development of incandescent lamps or thought so.

There was no reason for bamboo filament in Goebel’s alleged battery operation, as the known incandescent carbons were more suitable, easier to manufacture and more durable. On the other hand, the patented Edison bamboo carbon filaments would have required a perfect manufacturing technique and a high vacuum, which the lamps presented for Goebel did not have, and he with his alleged home-made primary wet batteries it was not technically possible either.

Finally, new affidavits were submitted by the plaintiff, in which the main witness for Henry Goebel Sr. the son Henry Goebel Jr. as well as other former colleagues of Goebel’s at the American Electric Light Comp. of the time between 1881 and 1883, now stated and testified that not Goebel but they had made the lamps in question in the time after 1882 or in the year 1892. These testimonies were eventually invalidated in mutual bribery allegations by the parties, in that it came out that Henry Goebel Jr. had initially worked for the defendant side and the attorneys Witter&Kenyon as a paid consultant and witness tug. Goebel’s trip from New York to Boston, to the lamp replica demonstration in February 1893 was arranged, paid for and controlled by Witter&Kenyon. At last, towards the end of the trial, the plaintiff side was able to produce opposing affidavits Henry Goebel jrs; who had last changed sides. It was noted that Henry Goebel Jr. had tried several times on his own account to testify to alleged knowledge of this dispute in exchange for payment.

The court further found Goebel’s Srs. Credibility unconvincing, in that it could not be reasoned why he had not communicated the claimed achievement for real time – while living and working in the midst of the incandescent lamp development scene In New York – and why he had not applied for a patent for it, while he had brought an incidental sewing machine part under his own patent in 1865. Even if one would have accepted the alleged Edison participation as factual truth to the Goebel question as true, thus to believe a light bulb production of Goebel in the year 1854, only the long since published light bulb developments of the Englishman De Moleyns, in the year 1841, the light bulbs of the Us-Americans Starr and King from the year 1845 and those of the US-American Roberts from the year 1852 would have been reached technically-qualitatively. (Copies in the asz-archiv: EW Vol. XXI. No. 8 p.142 of February 25, 1893).

The alleged Goebel proof lamps presented in 1893 Exp. No, 1, 2 and 3 lacked both novelty of the individual elements and the fact that none of the alleged Goebel lamps was functional at all, compared to the contested Edison quality. The series of replica lamps manufactured in March 1893 with Goebel’s participation at Beacon in Boston had some of the sought-after element combination (platinum/bamboo carbon filament/Torricelli vacuum), but not the durability and longevity of the incandescent elements. The 1893 replica carbon filaments were also made at Beacon with new tooling. While the supposedly old Goebel tools really dated from 1883, as sworn to by the toolmaker in 1893 who had built them for the American in 1883. (Copy asz-archiv: op. cit.). Until then, since September 1881, Goebel had cut the bamboo wood fibers free hand with a knife – which did not yield suitable precision (copies in asz-archiv: EW Vol. XXII. No.8, p.46 of July 15, 1893). It is thus unquestionable that the allegedly old proof lamps, which have at least the components of the Edison lamps, were created only during Goebel’s American Electric Light collaboration in 1883. Finally, that American Electric Light Company glassblower, Heger, also swore by written affidavit that he made these very lamps with his own hand after 1882 and that Goebel was incapable of such perfect glasswork. Similarly, Goebel’s son William Goebel testifies in the records of cross-examination when he says, „Father was a botcher.“ (asz-archiv: op. cit.)

Edison, in his testimony, declared it an impossibility that Goebel, who had really clumsily worked glass tubes, such as Exp. 1, 2 and 3 presented to the Boston court as home-made, had spent half his business life (and allegedly earlier in Germany for the Technische Hochschule laboratory glass) selling over hundreds of home-made barometers.

Goebel was at liberty to specifically follow the publication of the Edison patents (extensively reported in 1880 also in the German-language „Staats Zeitung“), to bring claims of proof and priority to the discussion or to file a suit against Edison, according to the situation. The lamps brought in 1893 Exp. No, 4, and 11 would have been worth recognition and money in 1880 – only Goebel could not present such lamps at that time despite having received payments – from Dreyer and from Arnoux&Hochhausen (loc. cit.).

Judge James G. Jenkins confirms the preliminary injunction on May 9, 1894.

– Appeal filed immediately after decision on July 20, 1893 by Electrical Manufacturing Company, Oconto, Wisconsin vs. Edison et al,against preliminary injunction in Edison et al. vs Electrical Manufacturing Company, Oconto,/Judge Seaman in United States District Court at Milwaukee, admitted to United States Court of Appeals at Chicago. Judge James G. Jenkins upheld Judge Seaman’s preliminary injunction against the petitioner Electrical Manufacturing Company, Oconto, on May 9, 1894. Reason: All arguments and evidence had already been considered in the previous trials, dragging out the entire patent term (Edison’s patent expired on November 19, 1894). In summary, no new evidence had arisen, which for this very reason could not – already – have caused other decisions in the previous trials.

Regarding 3.), the overall context of Henry Goebel’s appearance in the Edison light bulb court cases was to be determined here for the assessment of the sources. The verification and the interpretation of the contents of the secondary sources are flawless with regard to the Goebel question from a source-critical point of view. Because the important arguments that led to the verdicts can be read in several versions of competing journals, in archives all over the world (e.g. library of the Leibniz University Hannover; city library Springe; city archive Springe; museum archive Springe, asz-archiv and others). While the judgments themselves are preserved as primary sources in the relevant court archives as well as at the Electrical History Institute of MIT, Boston, and are available to the scientific community. So Goebel Sr. appeared at the law firm Witter&Kenyon on the side of the Beacon Pump Company, Boston (copies in the asz-archiv: div. issues EW; ER; EE; ETZ from 1893 and 1894) in January 1893, with affidavits and construction drawings and as a lamp rebuilder at Beacon in Boston, on the plan of Edison’s last patent year. Goebel was unable to produce his own lamps. He also did not own a single photograph of a homemade lamp or battery, although there are various family photographs, with store, telescope and horse-drawn wagon, to date there is not a single lamp photograph that would have been taken prior to Edison’s patent year of 1879. Goebel had worked in New York his entire life, since immigrating in 1849. He was a contemporary witness to the electrification of New York. He claimed knowledge and interest in arc lamps (carbon arc), in electric batteries, in electric motors, in wires and conductors, in Torricelli’s evacuation and glass blowing craft, in sealing and coking, etc. However, he allegedly took no notice of Edison’s incandescent lamp publications and patents in 1879 and therefore did not publicly claim his own at that time. Goebel did so only after he had become active in lamp manufacturing for American Light. Furthermore, for the significance of the verdicts of the year 1893 and 1894, it is still noteworthy that the manifold gainful activities of the Goebel family included that – according to the evidence – especially by the sons Charles, Adolph and Henry jr. at lamp companies in New York, all of them unlicensed Edison patents. Finally, the main witness for Henry Goebel’s self testimony, Goebel’s son Henry Goebel Jr. is revealed as a briber and bribe-taker in court in Oconto. His gainful entry into the law firm of Witter&Kenyon, as it were as a consultant, tug and corrupter of witnesses, in the fall of 1892 (copies in the asz-archiv: EW Vol. XXII. No. 8. of July 1893 p.35 u. p. 45-50), who further allegedly presented old, non-functional proof lamps and recruited witnesses from Goebel’s relatives and acquaintances for Witter&Kenyon. This cannot lead the litigants to cross-examine Henry Jr. as a witness (asz-archiv: EW loc. cit.). However, these were precisely not civil or prosecutorial court proceedings, but motions for preliminary injunction, for patent infringement, not for fraud. With the son Henry Goebel Jr. as a disqualified key witness, the Goebel Defense was factually without any chance of success for the defense. On the contrary, false testimony and contradictions of old Goebel alone now stood against testimony of numerous lay witnesses from his own circle of relatives and acquaintances (copy in asz-archiv from the National Archives and Records, Group 21, printed case files of the Court of Equity no. 3096 Boston: affidavit of Henry Goebel, January 21, 1893, 21 pp.: e.g., Munchausen; oil lamps instead of incandescent lamps; dating errors for evacuation of alleged proof lamps; mercury purification and deposits on copper wires, etc.).

It is this first affidavit of January 21, 1893 Goebel’s source-critical for the evaluation of all Witter&Kenyon texts typically problematic. Here, from the point of view of the expert on this source (original text in copy) until the expert opinion „Munich Criticism 2006“, the source criticism has not discovered the following problem. According to the source, the US-American Goebel gave his affidavit allegedly in German. This happened in the rooms of the law firm Witter&Kenyon (defenders against Edison). A lawyer acted in an official role (notary) and swore in the witnesses. Also allegedly present was a translator. Immediately following Goebel’s oral statement, which was recorded in writing, the statement was translated into U.S. American, then signed and notarized by the witness and the notary. This US-American text, sworn by Goebel, is submitted to the district court in Boston, a personal examination of Goebel as a witness or a cross-examination are not carried out. Then the German text of Goebel says: „…I also made a good number of physical instruments under the general direction of this Professor Munchhausen, mostly for teachers of the School of Technology in Hanover and for Professor Munchhausen and others. We made a large number of experiments on electric lamps, were familiar with the electric arc and its behavior, and made the same frequently. Münchhausen was a very witty man and often stayed in my study for long periods of time. …“. This Goebel text is quoted by the reviewer Pope according to the certified Us-American translation in the Electrical Engineer, who stated that -according to the state of the evidence- and thus: „to repair philosophical apparatus for the instructors in the Technological School of Hannover, he soon became much interested in physical research, in which he was encouraged by one Professor Mönighausen, a tutor in a neighboring wealthy family, for whom he made various pieces of apparatus, and who was accustomed to spend a great deal of his leisure time in Goebel’s little store…“ (Copy in asz-archiv: Electrical Engineer, New York. Vol. XV. No 247, p. 78, dated January 25, 1893). Just as the suggestive family name „Münchhausen“ becomes the name „Mönighausen“, which does not exist at all in the German language, the sensational news of a famous German already appears in ETZ Heftor in Springer“, especially since the lamp knowledge of that time was unknown in Hannover, also in the forerunner of the Technical University. 7, p. 89f of February 17, 1893: „… Goebel, stimulated by Prof. Mönighausen from Hanover, made experiments in this regard…. “ and already „Mönighausen in Hannover“ in the Neue Deister Zeitung Springe, 19th volume, of February 14, 1893, where still living contemporaries of Heinrich Goebel would have been very surprised about „Professor Mönighausen from Springer or in Springer“, especially since the lamp knowledge of that time was unknown in Hannover, also in the forerunner of the Technical University.

Quite funny are then language flowers, like the hometown Springe at the Deister named as Springer, the family name Göbel or Goebel as Gobel and – quite unbelievable – Goebel’s German announcement Angelrute, in the back translation as Fischerstange.

Copyright: Cologne, March 1, 2021 Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. dito translation

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All original texts and translations into German are available on the Internet: at http: WordPress Dietmar Moews‘ blog under LICHTGESCHWINDIGKEIT, plus other informative original documents, whose templates are often difficult to copy and translations are very time-consuming.

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On Dietmar Moews‘ Blog at WordPress in the Internetz KEY DOCUMENTS are provided, like the Affidavits of the Goebelfriend JOHN WILLIAM KULENKAMP, the facsimile patents, Electrical World publications on the 800+ cross-examination questions, affidavits, and the 1893 Boston, Chicago, and St. Louis court decisions on Edison’s motions for immediate injunction of license infringement.

Press contact:

Dietmar Moews, Mainzer Strasse 28 50678 Cologne, Germany – e-mail >globusmitvorgarten@gmx.de<


PRESS RELEASE asz March 1, 2021 expert opinion on the source criticism Goebel 2021

März 1, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10183

am Montag, 1. März 2021

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In Deutschland wurden mit viel falschem Ehrgeiz falsche Lampen mit Edisons Schraubsockel, Abbildungen und bis in die Schulen durch tausende Lehrer seit 1948 amtliche Goebel-Lügen verbreitet. Das begann mit Feldhaus, 1915, ging über die ETZ /Elektrotechnische Zeitung, das Deutsche Museum, bis hin zum ZDF 2005 „Unsere Besten“.

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PRESS RELEASE

March 1, 2021

COLOGNE. the asz alphons-silbermann-zentrum Köln has published a new expert opinion (GUTACHTEN) on the source criticism Goebel 2021. In the course of new possibilities of internet-supported fieldwork in the module „Remembering and Forgetting a Small German Town“, the sociologist Dietmar Moews has examined the following state of research on the idol Heinrich Goebel, allegedly the inventor of light bulbs before Edison, under three controversial aspects in need of clarification (Göbel and Goebel – both spellings have been in use since 1818):

German-American Henry Goebel (1818-1893) was not an incandescent lamp inventor or developer prior to Edison’s 1879 achievement.

Goebel was not involved in the electrification era as a producer, but merely as a consumer of his time.

Goebel was respected as an idol in his German place of origin since 1929. The expert opinion states that Goebel, as a result of his voluntary participation as a witness during numerous Edison patent and license suits between 1885 and 1893, acted on his own responsibility as a criminal in court.

Thus Heinrich Goebel may not, as hitherto, officially be called the pioneer of the incandescent lamp. Goebel drops out as a „role model for school children“ on the basis of the empirical social findings.

Consequence of this finding to the source criticism Goebel 2021 is now the constitutional duty on the officially responsible local administrative level, also under control by administrative and factual supervision of the region, to omit untrue narratives to Heinrich Goebel in the future. Monuments and official texts about Goebel must no longer show untrue or misleading statements. The asz expert opinion makes far-reaching publications on Goebel, such as Johannes B. Kerner on ZDF „Die größten Erfinder“, many Brockhaus volumes since 1926 and the presentations in the Deutsches Museum in Munich invalid. Civil liberty of opinion and fairness remain thereby untouched. asz

Press contact and ViSdP:

Dr. phil. Dipl.-Ing. Dietmar Moews, Mainzer Straße 28, 50678 Cologne, e-mail: globusmitvorgarten@gmx.de

asz alphons silbermann zentrum

Institut für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung

Leiter: Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing.

Mainzer Straße 28

D – 50678 Köln

Expert opinion on the source criticism „Heinrich Göbel“

Occupied with Göbel for years, I conducted an empirical-sociological study to interpret the current „remembering and forgetting“ as a collective good. For this purpose, a resilient source situation on the subject of Göbel and lamps had to be explored and subjected to a critique of the existing source criticism. New in this process are today’s IT-means for a worldwide archive search. The applied method is a systematic content analysis, on the basis of text evaluation, written inquiries, interviews with standardized questionnaires and depth interviews with selected guarantee persons.

The expert opinion is published for the „Springer-Goebel 2020“ and includes an expert critique of the two published unscientific essays – „Irren ist menschlich“ on „Göbel-Legende Der Kampf um die Erfindung der Glühlampe; zu Klampen 2007“ and „Die Glühlampe – eine deutsche Erfindung? On the Heinrich Goebel Monuments in Springe“ in Hannoversche Geschichtsblätter 2020 – by Hans-Christian Rohde from. The essays are unscientific, operate the further legend aberration, ignore the research status in 2007, undercut the empirical local idolization forces until 2007 or 2020. In addition, a university publication (according to doctoral regulations) is missing.

It has to be said in advance that my following expert opinion does not concern Heinrich Goebel directly, also not the history of the electric light, also not the socio-cultural and socio-political communication events of the idolization, but aims in the very narrow sense at what is to be regarded today, thus at present, as state of the science and contradiction-free, uncontradicted critical to sources for „Goebel as inventor, developer, publicist or rebuilder of electric light bulbs“ is known and held for true. The rank of the sources meaningful for this lies in the conclusiveness of the assignment to the Goebel question and the Goebel indicators for the still or as unsettled put curant questions: 1. whether Goebel invented the first usable electric light bulb in 1854, i.e. already 25 years before Edison? Supplemented with the idea also spread by the ZDF in 2005: „Goebel fought in America before court for the first inventor designation and Goebel’s family received thereupon high compensation payments from Edison“. 2. whether Goebel was involved with incandescent lamp work as a pioneer in electrification? 3. whether Goebel was a recognized capable person or a criminal with mob-like social behavior and in no way suitable as a Springer local idol? The expert opinion applies to the existing scientifically determined source criticism as well as such pseudo sources, whose origins indicate so far without sufficient source criticism misleading data or interpretations to the temporary lamp mechanic Goebel, from the century before last.

As a document for this expert opinion I sifted the field and evaluated the following subject areas to sources and the source criticism situation belonging to it:

1. source criticism on the history of the technology of electric light

2. new publications and source criticism on existing, publicly available Goebel documents and testimonies (museums, internet, archives, asz Dresden / today Cologne, university libraries, mass media of all kinds, newspaper publications etc.)

3. source criticism of documents on the course of the patent disputes, on the judgements and criminal perspective

Due to the subject of the investigation, I came to the following expert conclusion, always with regard to the scientific tenability:

The entire finding was first searched and worked up as versatile source research after sources and possibly existing source criticism or summarizing interpretation and public Goebel exposition. Thereby the scientific objectivity benefits from the fact that opinions and knowledge of numerous experts could be obtained.

Core of today’s source-critical situation in 2021 is found in deposited original documents and in copied, certified and uncertified real time text documents and transcripts, partly with wrong or uncertain translations (Goebel sworn German texts; the courts had the texts in U. S. English). It was presented in the year 2005 of the asz alphons silver man center, of Dr. Dietmar Moews a source criticism „ZDF expert’s assessment“ as well as by the same author, likewise of the asz, in the year 2006, the „Munich criticism 2006“ published. These expertises have led to the revision of the Göbel representation in the Deutsches Museum Munich (see annex Deutsches Museum, 2006, Dr. Dittmann). Further there is no valid German-language book publication with source criticism.

The following questions were taken into account as source-critical criteria for the selection of sources used by the experts: How far have the text documents been traced back to their origins? How are they verified from today’s perspective? And how are they qualitatively anchored to valid primary sources, e.g., original documents? To what extent are these origins traceable today and certain in their temporal and material quality for conclusiveness or contradiction with regard to the Göbel question? The recorded state of affairs is subject in the appraisal as well as in the source criticism itself, methodically to the semantic text-secondary content analysis. Moreover, interpretative perspectives were evaluated in the principle of systematic thinking and ideology criticism.

The basic scientific requirement for the validity of qualitative content-analytical procedure of a sufficient representativeness of the appraisal of the source criticism to Heinrich Goebel and thus to the case Goebel is reached, in which the most important sources were considered. Insofar the expert opinion claims validity as a full analysis.

From this results today the following situation of the source criticism to the specific Goebel conceptions:

In all three source-critical perspectives -.

1. history of electric light;

2. existing Goebel documents;

3. patent disputes and judgements – today there are both source-critically valid, comprehensible and source-critically likewise materially justified non-valid and finally historically unanchored Goebel images. It offers itself to the sober view of the available material:

To 1. source criticism to the history of the electric light

If one looks at the world-renowned public history of technology, in encyclopedias, reference books and museums (e.g. German Museum of Technology in Berlin, Siemens Forum in Munich, European Patent Office in Munich or German Museum in Munich and others), first the history of development and discovery of electricity and electric light appears, then numerous individual developments, then step by step experimental electric lamps as well as the history of patents as part of the economy. In the process – always in the course of internationalization – the power sources, batteries and since 1866 the dynamo (Siemens/Hochhausen) play just as much a contributing role as the production and distribution of technical products as well as the exchange of knowledge at universities and research institutes, plus patent law and the competition for patents. The source criticism on the history of electric light basically includes all publications on the history of technology worldwide. However, only the primary „Göbel question“ is examined: When did Göbel have a real lamp? The historical factuality and its scientific, insofar expert, also juridical – i.e. external proof – is valid. Starting from the hard dispute between the patent owner Edison and all others who did not submit to his U.S. patent. S. patent, it was not until 1892, in the Edison vs. United States Electric Company dispute, that the New York judgment in favor of Edison followed the suit filed in 1885. It also emphasized the outstanding quality justifying the patent claim with regard to the furniture question:

Carbon incandescents, platinum wires, blown glass bodies, Torricelli vacuums, were old and well known long before Goebel (before the unproven year of 1854). The quality of the Edison patent lay essentially in the practical design and manufacturing practice of a durable incandescent lamp. In particular, that by means of a tool drawer, the final curved shape and dimensional accuracy of the bamboo carbon filament is fixed even before carbonization, as well as a special tar putty fastening of the incandescent element and current wires, as well as an extremely high vacuum (air-washing), implies a special durability of the system. The structural practical composition of the Edison lamp was the patent achievement, not the general physical knowledge of the parts (Richter Wallace/New York: 1892; see below: to 3.). The judge thus decreed a kind of general claim with a ban on thinking for others. The technical-historical finding is source-critically flawless on the basis of the court documents (National printed Records) (see also the technical journal Electrical World/copy in asz-archiv: EW Vol XXII., No. 3, July 15. 1893, p. 35 u.S.45-49f). There it is rightly stated (p. 35): „This trial will go down in the history of patent battles as one of the most carefully prepared and densely argued preliminary hearings. Both sides say that hardly ever has a final trial been so mindfully prepared.“ (loc. cit.) This electro-historical pro-and-con argumentation of the then opponents of the years 1892 and 1893 is supplemented with a rounding view, whether thereafter additional or better or new, e.g. today’s findings are available.

Thus the source-critical situation supplies an essentially doubtless development history of the incandescent lamps, with from today’s view perfect validity: With the Englishman DeMoleyn, 1841 and the Americans Starr/King, 1845, electrical vacuum glass lamps with resistance incandescent elements of different kind are internationally demonstrated, published and also patented. Other, lesser known lamp makers, appear on this technical trail. They are, Staite Lamp, 1848, with Iridium incandescent element, 1848; Shepard Lamp, 1850; Roberts Lamp, 1852; all before the alleged Goebel year of 1854. Edison’s first carbon filament lamp with special durability vacuum and his Paper Horseshoe Lamp appeared in 1879, followed by Edison/United States Patent Office patent number 223,898 dated October 12, 1879. It states „exclusive right to manufacture incandescent lamps includes the imprint of a high resistance carbon filament enclosed in an all-glass container in which a high vacuum is achieved; In this sequence, „Henry Goebel one-half to John W. Kulenkamp/ United States Patent Office Patent-Numero 266,358, appeared on October 24, 1882, as a pretense of a lamp invention: Wire Connection and Wire Flattening for Incandescent Lamp“; as well as Sawyer-Man Lamp in the basic dispute with Edison in 1885, where likewise Goebel is awarded only unremarkability (soon came Westinghouse’s alternating current technology, while Edison’s patent expired in October 1894). Goebel, as a rebuilder in 1882, with a quasi-redundant performance and his lies, is entitled to the marginal note as a criminal perjurer in the history of technology, who was finally excluded in the court case for fraud and bribery by the parties to the dispute (however, Goebel did not become part of the real development history of the incandescent lamps). In the overview, a perfect document situation with regard to the invention publications and patents as well as their discussion in the patent processes in detail is determined.

Re 2: New publications and source criticism of existing Goebel documents

In addition to the biographical evidence of Goebel’s life – birth in 1818 in Germany, emigration in 1848 by ship to the United States, there in New York until his death in 1893, until 1886 working in a one-man business as a tenant of a jewelry store with a small workshop, repair mechanic and itinerant showman -, enough is known from original archival documents concerning the question of sources for Goebel’s actual lamp relations. The history of technology proves that the development of incandescent lamps lasted for more than a hundred years and grew in small steps.

About Henry Goebel, as Heinrich Goebel called himself as a U.S. American from 1849, the technology history research as well as the Goebel research have few – exactly three primary sources on this. These are distributed in copies. Their content can be reliably assigned in terms of source criticism, i.e. in terms of content, semantics, material and time, is homogeneous and is not subject to any serious doubts in this respect. These primary sources on the Göbel question are:

a written service contract;

a lamp exhibition published in public or in two newspapers;

a lamp patent duly granted by the U.S. Patent Office:

– 1881: service contract with American Electric Light Company New York.

No earlier dated other pertinent primary source has come to the attention of the appraiser that was considered secure at the time and is still secure today, or that has surfaced in addition, except for this service contract for incandescent lamp manufacture entered into between Henry Goebel and the American Electric Light Company New York on September 5, 1881. This contract is available in copies and in several translations, from US-English into German, was also considered and stated in the court hearings of the year 1893, and does not cause any source-critical doubts. Furthermore, there is no source criticism of later found documents, later added evidence or later published, backdated arguments, which can justify the assumption of an earlier date than the year 1881 (see below to 3. and appendix to 2), except already in the „Gutachten zur Quellenkritik 2006“ of Dietmar Moews, published by the asz at that time.

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– 1882: Goebel’s exhibition

Goebel entered the public field of electric light with a small exhibition of incandescent lamps in his last store at 468 Grand Street. This was reported in The New York Times on April 30, 1882 and The New York World on May 1, 1882 (reprinted in EE v. Feb. 1, 1893, p. 121). It is Goebel’s first lamp appearance. The lamps in the exhibition were from American Electr. Light. This secondary source is deposited in numerous archives as copies, is generally accessible and undisputed. The exhibition itself is mentioned in the case of Edison et al. vs. Beacon, Feb. 1893, thus confirmed.

– 1882: Goebel’s lamp patent

Goebel’s lamp patent No. 266,358 from the United States Patent Office is the decisive primary source. It was applied for on January 23, 1882, and granted on October 24, 1882. In the patent specification and the technical system/design drawing, the skilled person finds that the subordination to Edison is factually and technically documented by the patent applicant Goebel himself. This patent achievement, which is awarded to Goebel in half with Kulenkamp, consists of a wire application which, moreover, is illustrated on a typical Edison lamp technology. This patent No. 266,358 then had a decisive weight in the later court proceedings.

To 2. from this I conclude that the earliest existing primary sources on the Goebel question, which prove Goebel in connection with incandescent lamps, were already known in real time – that is from September 5, 1881 – and were judicially negotiated and judged, as there are: 1. the service contract between Henry Goebel and the American Electric Light Comp. for system lamp construction of September 5, 1881; 2. the exhibition with such system lamps on May 1, 1882 in Goebel’s store back room in the Grand Street 468, reported in The New York World of May 1, 1882, among others, and 3. The Goebel-Kulenkamp Lamp Patent of October 24, 1882, U. S. Patent Office No. 268,358.

Re 3: Source criticism and documents on the course of the patent litigation, on the judges‘ decisions, and criminal law perspective

This third field on the Goebel question has to consider documented judge’s rulings, arguments of the opposing parties, plaintiffs and defendants, as well as testimonies and trial strategy facts.

What already disqualifies itself as truth of reason, because Goebel came only after – among others – Starr/King in 1845, allegedly in 1854 – now occupies the largest space in this expert opinion. Because still those court cases and judgments of 1893 are seen as key evidence in the view of the stray priority question „Edison vs. Goebel“, without there ever having been and not having been any resilient sources for it. However, the decisive factual truth does not lie in the temporal priority (rational truth: Goebel after Starr 1845), but it lies in the technical quality and superiority of the Edison system (Goebel 1882 worse than Edison).

In short: The expert opinion, after examining the sources and the source criticism on the court proceedings, which are secured in extensive reports and records, comes to the following conclusion: The Goebel question and the so-called Goebel Defense were not confirmed or decided in favor of Goebel in any of the judge’s decisions. No other conclusion can be drawn from these trials than sources and source criticism to 1) and to 2) show.

There are a total of 7 affidavits, allegedly by Henry Goebel sr. from the spring of 1893 on the Goebel question. The source analysis cannot acknowledge their contents. Hand signatures are missing for two affidavits and payment receipts, further contradictory testimonies of the son Henry Goebel jr. as quasi crown witness and further Goebel sons, Charles, William, George, are available. In addition, 12 close family members of Henry Goebel first for Boston/1893 about 30, then for St. Louis and Oconto/Milwaukee a total of more than 100 affidavits go out, which want to support Goebel, but in their amateurishness or inaccuracy do not help, but rather create on this side the suspicion of a perhaps harmless machination. While on the side of the lawyers and companies civil law and criminal law facts are supposed to help to manipulate the patent business, witness purchases with a view to share prices and share purchases. This should be added without further ado because the so-called „Goebel Defense“ was not raised to clarify the Goebel issue and was not conducted and negotiated to that end on the part of the defense. Main hearings were not even held after the appeal decision on Electrical Manufacturing Company vs. Edison Oconto 1894.

For the sake of brevity, it is considered useful here to give the opinion a two-part appendix – to 2.) and to 3.). Connections of the patent disputes are unfolded in the appendix to such an extent that the often quoted but not certified source-critically questionable transcripts of affidavits can be assigned, without offering more than a preliminary source criticism.

Finally, the situation of the source criticism in 2021 is to be summarized for the following reason only as provisional to an overall expert opinion. The field of investigation on the Göbel question is ideologically characterized by two opposing ideologies. On the one hand, with regard to the history of technology, the development of light bulbs and the scientific approach, a predominantly unambitious basic position, leaning towards scientific positivism, has been decisive until today. The author feels ideologically bound to such a position. According to this position, one knows what one knows – the borderline to not knowing or only thinking is determined by the existing findings. From this position, presumed assumptions have not been investigated further than it happened in the thorough processes of the Edison era (e.g. Goebel’s narrative of a Professor Münchhausen, who would have had current lamp knowledge in Hannover before 1848) and can be regarded as safe from a source-critical point of view. On the other hand partly – only in the German language area – the ideology of the conjecture suitable for a certain self-image prevails. According to this, not scientific clarification, not enlightenment and collective reason prevail, but the openly handled value setting of a desired ideologization: One tries to defend the light inventor Heinrich Goebel like an existential component of the self-esteem and the self-image against the historical being binding and the source situation.

The source situation is altogether source-critically flawless and sufficient. It consists of clear (to 1 and to 2) primary and secondary qualities. In particular, official documents and documents published in real time on the Goebel question and on the person of Heinrich Goebel are safe as concrete primary sources. In the elaborate legal proceedings in the USA (between 1879 and 1894) – for the entire light bulb development period relevant to the Göbel question, which begins with the year 1841 and extends to the Edison year 1880 – this field was analyzed and documented, is archived and accessible. It has to be emphasized, there were no personal objects or invention pieces of Goebel at that time and there are none today, or only mentioned, which support the Goebel Defense, but opposites, like the technically impossible perfume bottle or the glass tubes, which are too small for the bamboo incandescent element. Documented are all judge’s decisions in printed, partly book-bound form in the U. S. National Archives. Furthermore, the course of the trial was extensively reported in the specialist journals, so that the controversies in the hearings and argumentations, also after taking into account all other interpretative criteria such as implicitness and tangible facts, are to be regarded as reliable from a source-critical point of view and still verifiable today. Insofar as the Goebel question was touched upon or negotiated in the narrow sense of the Goebel Defense, these findings and secondary sources are presented in the appendix of the report.

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Summary of the expert report of March 1, 2021:

I thus come to the expert conclusion that the source-critical treatment of the existing known sources in 2021 on the Goebel question is unequivocal. That is, the sources on Göbel as a subaltern craftsman in the field of electric incandescent lamps begin chronologically on September 5, 1881. Materially, on Göbel’s own craftsman shares, no incandescent lamps were available as verified evidence workpieces at that time. Only such lamps were subsequently submitted in 1893, but they could not be submitted since 1882, or at least they were not submitted in court. In September 1881, Goebel became an employee of a rival lamp company set up by Edison specialists only in 1881 as a hostile spin-off. It was here that Goebel gained his first lamp knowledge. In May 1882, Goebel held a lamp exhibition that was covered by two newspapers. In October 1882, Goebel acquired a lamp patent filed to deceive investors under the Edison patent. In particular, the series of replica lamps from 1893, which were produced with Goebel’s assistance at Beacon in Boston for submission to the courts, shows that there was not a single piece that structurally corresponded to the No. 4. lamp, which was of most interest to the Göbel question. The Goebel incandescent lamps presented to the courts in 1893, which were not verified at the time, are now kept in the Henry Ford Museum in Michigan/USA. An age investigation of such lamps could hardly prove the time of their assembly, since the individual parts can have their age origin much earlier (when did a wood fiber grow? when was it carbonized? when was it installed? how old were the glass blanks before tube lamps were cut from them? etc). The furniture question: when did who build it? – does not depend on it.

All Goebel conceptions to the contrary, as they are handed down in German books and in Goebel’s native town Springe, are an enduring desired idol formation, a shared collective conception, which gets along without concrete proofs and testimonies, but have been refuted judicially in the year 1893. A historical anchoring of the German-born US-American Henry Goebel (1818-1893) can be referred, with all conceptions existing on the opinion market, again and again only to the sample of the source criticism of the respective source. All allegedly „new Goebel sources“ used for idolization, which ignore this situation, like most recently HC Rohde with the formulation „Goebel had made an insignificant contribution to further development with his patent only three years after 1879“, in „The light bulb – a German invention? About the Heinrich Göbel monuments in Springe“ in Hannoversche Geschichtsblätter 2020, thus waive validity.

Springe, March 1, 2021, Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. Cologne

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Appendices to the expert opinion of the source critics on 2.) and on 3.)

Appendix to the expert opinion of the source critics on 2.)

In this point the Goebel question about the Goebel Defense, goes from the small boasting and showmanship of Henry Goebel into imposture and into fraud – and in the legal sense fraud – Henry Goebel srs. According to this, Henry Goebel sr. in 1882, at the age of 64 years was fully capable of fraud, from the point of view of the year 1894. It concerns the connections of the lamp manufacturing company American Electric Light Company, New York, and its founder on the one hand. On the other hand, it concerns Goebel’s dealings with the lamp metier in general, as evidenced only since Goebel’s service contract. All efforts of the expert to find serious sources or indications for Goebel’s occupation with lamps, light and batteries – before 1881 – from the view of the year 2021, as already in 2005 and 2006, did not yield any results. Neither from the point of view of 1848, nor in Germany, nor 1854 or 1859 – these dates were thrown on the market at the beginning of 1893 by the electrical lobbyist Pope (with an illustration of the Lampen-Exp. No. 3, which had only been manufactured in 1892 and had in no way the technical level of the Edison patent) – nor from the time of the American Electric Light Company, nor from the thorough and source-critically viable negotiations in the patent trials, from 1885 to 1894. Finally, false assurances of witness and fraud become clear when the genesis of Goebel’s lamp patent is reviewed, especially in light of the documented falling out between the two one-half patent owners, Henry Goebel and John W. Kulenkamp, and Goebel’s assault of patent attorney Paul Goepel at his attorney’s offices in 1882.

In the expert’s judgment, a semantic-content secondary analysis of the available personal court testimony in the disputes between Goebel and his family friend, Masonic brother, and then business partner John William Kulenkamp, from the 1850s to 1893 alone shows Goebel’s brutal imaginings and actions as a U.S. citizen in east-side South Manhattan N. Y. N. Y., that an idolization for Springer schoolchildren cannot meet the least ideas of fairness in today’s „FAKE and TRUMP age“.

At the end of 1880, 3 important employees of Edison, William McMahon, George Crosby, Edwin M. Fox, leave Edison Laboratories to found their own lamp company to rival Edison: American Electric Light Company New York was founded on March 1, 1881 (asz-archiv: Electrical Engineer, New York, of Feb. 8, 1893 Vol. XV. No.249, p.148ff; EW, New York,of July 22, 1893 Vol. XXII. pp. 68-80: Oconto case). They asked Goebel in his „jewelry store“ if he had ever made incandescent lamps. Goebel denied, but he could make coals like Edison. Goebel knew about Edison’s inventions and praised Edison as a great inventor. All the people were excited about the electric light and all knew that Edison had made the invention. Had anyone had better ideas for incandescent lamps, he would have had unlimited capital to develop and bring them out as Edison’s competitor. The American et al. intended to do that. Goebel and his son obviously had motives and every reason to make big promises for pay, got paid, and would have given anything to make such lamps if they had ever made anything in the trade. Goebel entered into the above service contract on September 5, 1881, to work for American et al. in lamp making, adhering to American et al.’s technical specifications. American built lamps that infringed the Edison patent. They had taken the technical knowledge with them when they „spun off“: Goebel was a subaltern lamp parts manufacturer after Edison (op. cit.). And Goebel told that he still had good secret ideas for the lamps. It was tried in the case of Edison vs. Beacon, of Boston in February 1893 and in the verdict Judge Colt stated: „Had interested parties, such as the American Electric Light Company, been presented with a lamp such as No. 4 by Goebel and the associated knowledge anticipating Edison’s patents, it would have been worth a fortune to Goebel. But Goebel had nothing and could do nothing.

At the same time Goebel’s son Henry jr. went to Edison Laboratories to offer Edison the Edison patent knowledge of his father (cheating the business partner Goebel Srs. Dreyer) for sale. He demanded $20,000.00 (Goebel’s house rent was $700.00 annually, for comparison). Edison’s office, Mr. Eaton, demanded proof of the offered knowledge and practical samples. Goebel Jr., however, had nothing to show. The much later lamp No.4. presented only in 1893, which, if it had already existed and worked, and had been old, could have been relevant for the Edison patent, had only been made in 1883 by glassblower Heger. Goebel had nothing – Eaton’s office declined. (asz-archiv: EW of 25.2.1893, Vol. XXI. No. 8, p.141ff a.o.a.)

Even more hair-raising was Goebel’s „patent trade“ with Dreyer in 1882. Dreyer – an investor in stock and innovation deals, liaison to Edison and to Arnoux-Hochhausen – also tried to set up a lamp company on his own account. Dreyer negotiated an option with Goebel to supply all of his inventions alleged (lied about) by Goebel on April 30, 1882, and his incandescent lamp knowledge. Goebel received a $500.00 advance in return and substantial profit sharing if Dreyer went into business with Goebel lamps. Goebel could show nothing. Couldn’t rebuild an old lamp either. Dreyer paid another $425 to extend his option (see payment receipts). The trouble was especially great when Dreyer found out that Goebel was also negotiating with Edison, respectively that his son Henry jr. Goebel had thereby tried to evade the Dreyer/Goebel contract. The handwritten receipts that exist today also show Henry Goebel Jr. as the recipient of the money, claiming in 1893 that his son had taken money without his consent that Goebel Sr. never received.

The fraud against Dreyer became official with Goebel’s multiple attempts to register a lamp patent in 1882. Goebel involved John W. Kulenkamp, a non-expert, to solicit investors with the patent. The idea was to pretend that Goebel had patent qualities to sell, including incandescent lamps that had been manufactured before Edison, thus making it possible to manufacture lamps free of Edison’s patents. Goebel and his sons promised to participate as lamp manufacturers themselves.

Since Kulenkamp did not succeed in acquiring the money he had hoped for – as Goebel himself and his sons had succeeded with Dreyer and Arnoux-Hochhausen (through Dreyer’s mediation), except with Edison Laboratories – Goebel and Kulenkamp fell out in 1882. In this context, Kulenkamp, as Edison’s confidant, and Goebel, on the side of the patent infringers, appeared in opposition in the Edison patent suits in 1893. Therefore, this background story has become part of the court proceedings and is documented very precisely.

Appendix to the expert opinion of the source critique on 3.)

The transcripts from the file archive of the attorneys Witter&Kenyon, representing the defendant side at that time, of the collection of selected affidavits on the patent disputes and judge’s verdicts of 1893 are the often quoted, but not certified source-critically questionable transcripts, which officially exist since 1953 in Springe in two folders, labelled „Heinrich-Göbel-Prozeß“. These sources, however, the Jewish Berufsverbots teacher in Springe, then city chronicle writer from 1939, Dr. Heinz Brasch, however, already seemed to know in his accounts. In the following, as an appendix to the expert opinion on the Heinrich Goebel source criticism, contexts are unfolded for the reader, which are to serve an assigning understanding.

They were recorded by the attorneys, Witter&Kenyon, of the patent infringing Edison defendant Beacon et al, Boston, and the Columbia Electric Lamp Company, St. Louis, in New York, partly in German, partly in English (Goebel was allegedly not sufficiently competent of English) and sworn to by the witnesses, partly hand-signed. The collection in Springe is an incomplete selection – who ever selected them, where and from which text collection is still unclear – it is not complete. For example, the first unsigned important statement by Goebel of January 21, 1893 is missing, as well as the first one by the glassblower Heger and various others. In particular, however, this GOEBEL source collection in two folders of the Witter&Kenyon affidavits, in Springe, perhaps since 1939, in 1953 presented to the school teacher Dr. Gresky for translation work with his English students, contains only a patchy selection. Among them are no affidavits of the final case Edison vs. Electrical Manufacturing Company Oconto, and even the cross-examination with 800 questions and answers of Goebel’s son William Goebel, which took place in California, as voluntarily brought forward by the Witter&Kenyon defenders in defense, is missing in the Springer folders. William Goebel clearly could not withstand the cross-examination questions of the plaintiff sides. All Goebel children like father Henry Goebel, gave their testimonies voluntarily as self testimonies. Henry Sr. – as a witness vis-à-vis the notarially active defense attorneys Witter&Kenyon – in New York gave his alleged statements partly in German, but also in English, respectively he swore and signed them partly. The also sworn translator, German native speaker, with perfect US English knowledge, was present at Goebel’s statements. This is how it is certified on the documents. Goebel could understand US English himself. The demonstrable contradictions and mistranslations of Goebel’s statements in these texts – which have been attempted to be used in the Goebel Defense throughout – and have been introduced in U.S. English into the pleadings are therefore not translator’s treason, but Goebel’s responsibility, unless one wants to deny Goebel’s testamentary capacity. These texts have been produced by interested parties (Witter&Kenyon/attorneys of the patent infringers, New York) and they have been transcribed and selected by interested parties (either by Witter&Kenyon, where the original defense documents are archived or who had brought these documents to Germany – later in Springe – by Dr. Brasch, 1939 or Dr. Degenhardt, city director of Springe after 1948, who operated the Goebelidolization). These copies are not certified. As far as they are again already US-American texts of original testimonies given in German, this is a further source-critical restriction of the reliability of their contents. HC Rohde in his essays (2007 u. 2020) in ignorance, under renunciation of a research state 2007, did not bring these cross-examination documents from a USA trip. In any case, they are publicly accessible in the magazine THE ELECTRICAL WORLD page 69 ff, of July 22, 1893, since 1893 in the archive of the Technical University – today Leibniz University Hannover, in the branch office Rethen.

– on January 21, 1893 Henry Goebel gives the first affidavit

He declares to have brought his lamp knowledge from Germany, where he had learned in Springer from a Professor Münchhausen – already before 1848, his emigration to New York – about incandescents, arc lamp and vacuum incandescent lamp. Furthermore, he claimed to have known nothing about Edison’s work. While his youngest son William Goebel in an extensive affidavit and cross-examination, in July 1893 in California, for Milwaukee says: „The father took to himself certain papers dealing with Edison’s patents. William Goebel and a daughter-in-law say the claimed vacuum pump for venting the glass bulbs was not seen in the shop until the American Electric Light, late 1881. Henry Goebel himself mentions the perfume bottles, which were not suitable for glass processing, and describes the manufacture of his alleged incandescent lamp as it could not have been with respect to evacuation by the Torricelli mercury method. Apart of it, his glass bodies were spatially too small to be able to attach – in terms of the necessary resistance – a bamboo carbon filament of sufficient length, the replica lamps presented in 1893 all failed to work. Goebel describes preheating the carbon filament to be able to eliminate mercury buildup in the Torricelli mercury spill application, but Edison’s preheating is „air-washing“ to eliminate occluded oxygen from carbon filament and platinum.

– On March 7, 1893, Heinrich Goebel says and swears in writing: „…I never claimed to him (Goebel speaks of a business liaison with Edison Comp. and with the electrical firm Arnoux&Hochhausen, to whom Goebel had offered his services; A.d.V.) that I had any inventions which were patented or which could be patented or for which I had applied for patents, except the invention concerning the pump and the improvement of the connection of carbon filament and wires, nor did I give him any dissenting impression concerning this.“ Dreyer had bought the Edison patents from Henry Goebel in 1882, which Goebel did not own, had paid $500 once and $425 once, but had not received or seen a single real lamp – only those of American Light Comp.

Goebel’s excuse was, „He couldn’t find the lamp.“ – apparently could not produce any others on his own. (from the Colt/Boston decision of February 18, 1893)

– on May 6, 1893, the son Henry Goebel Jr. swears in an affidavit for Witter&Kenyon for State of New York that he threw the glassblower witness for the prosecution, Henry Goebel Sr.’s workmate, Hetschel, out of the workshop for drunkenness; that he himself had used Lamp No. 4 in the household before 1872; that he, Henry Jr. himself, had hung and unhung the lamp at that time so that his sister Sophie Goebel would have electric light for sewing machine sewing.

– on July 1, 1893, the Edison attorneys present to Judge Seaman in Milwaukee, for their part, an affidavit from the principal witness for the defendant Witter&Kenyon, Henry Goebel, Jr. testifying that in October 1892, he himself had taken to the court as allegedly old Goebel lamps no. 1, 2 and 3; that lamp No. 4 was made by the glassblower Heger in 1883; and that the allegedly old tool No. 6 was made by the toolmaker Korwan in 1883. There are corresponding affidavits from witnesses Heger and Korwan, while Witter&Kenyon defense attorney Allan Kenyon swears that Henry Goebels Jr. was hired by Witter&Kenyon in October 1892 to expose its implausibility as a „double agent“.

Another key witness for the Witter&Kenyon defense, Professor Van der Weyde swears that Witter&Kenyon had exactly reversed his statements, he never confirmed Goebel’s timing or lamp making and did not testify. The lamps allegedly made by Goebel, which numerous personal friends had sworn to have seen, may have been magnesium incandescents, Geissler tubes or arc lamps made by other lamp makers. With such foreign lamps Goebel had – according to statements of the son William Goebel – experimented a lot. These witnesses cannot distinguish such lamps and cannot say anything about who built which ones (asz alphons silbermann zentrum institut für europäische Massenkommunikations- und Bildungsforschung-archiv: THE ELECTRICAL WORLD of July 15, 1893, Vol. XXII. No. 3, p.45-S.50; EW of July 22, 1893 Vol. XXII. No 4, p.60ff))

Furthermore, the text material is only available in the Us-English of the original journals; thus, a short evaluation and summary by the expert is helpful to understand the expert weighting to 3.): That the whole Goebel question was raised in the trials only indirectly and much too late by third parties, while Goebel personally signed only texts in lieu of oath, whose translations introduced in court were already faulty, and otherwise, on the basis of numerous contradictions in content, little can be said about Goebel’s state of mind in the last year of his life. For he had not been brought before any court in person, seen or interrogated.

The Edison electrification period was full of patent infringements, applications for preliminary injunctions and patent disputes. It was common for knowledge and new developments to be „stolen“ – whether patented or not, „ab igne ignem.“ In those years, law firms specializing in patent litigation were founded, such as the law firm Witter&Kenyon, New York, which was involved in almost all of the proceedings here and was still one of the largest patent law firms in the USA until 2016 as Kenyon&Kenyon. Their archive can be requested from the successor firm „HUNTON Andrews Kurth“. Edison’s patent for the incandescent lamp was first applied for in 1879 and granted by the United States Patent Office on Jan. 27, 1880. Numerous other applications by Edison followed, which were patented as further developments and improvements. Edison thought that he could hold all other competitors under his patent and take them under license. In particular, the lamp manufacturer Sawyer, in New York, who together with the lawyer Man, with his own vacuum incandescent lamps, was on a par with Edison in terms of development, practically, but not in terms of patent law, did not submit to Edison’s patented prerogative. Other companies joined in, built lamps and marketed them unlicensed. Edison’s patents, which had been developed through lengthy and costly research and development, brought him neither royalties nor market advantages, but substantial litigation costs. –

Judge Wallace decision in October 1892, New York Court of Appeals

In 1885, Edison sued the United States Electric Lighting Company New York in the United States District Court for the Southern District of New York for the validity of the technical scope of his patented lamp system. Judgment was not rendered for Edison, now merged as General Electric Company &Edison Laboratories, until July 23, 1891, and again after appeal by United et al. to the District Court of Appeals for the Second District of New York, by decision in October 1892. The Court of Appeals decided to uphold Edison’s patent claims for the Edison incandescent lamp patents of January 27, 1880, and July 23, 1881, and to order the defendant to cease and desist and to pay costs. The case file contains over 6,000 pages of records (asz-archiv: EW, Vol. XXI. No.8. of February 25, 1893, p.133).

Subsequently, General Electric/Edison sought injunctions to restrain unlicensed lamp making against other patent infringers. The courts granted the relief sought, as against Sawyer-Man Electric Company, December 19, 1892; Westinghouse-Electric Company in Pensylvania; Perkins Electric Lamp Company and Mather Electric Company in Connecticut. By this time, 13 years had passed without Edison being able to practically translate his now costly patent protection into market advantages. Patent law is commercial law and aims at gaining time for economic results. General Electric as patent holder of the Edison light bulbs sued for market power and licensing, not primarily for the fame of the inventor Thomas Alva Edison. The infringing companies, on the other hand, did not dispute the patent infringement at all, but also tried to defend themselves on the grounds of delay. With the subsequent applications for preliminary injunction by Edison et al., the defense of the patent infringers, Witter&Kenyon, adopted a new defense strategy – in view of the expiry of the Edison patents in 1894 – the „Goebel Defense“. The Goebel idolization in Germany is erroneously or misleadingly related to these Goebel Defense proceedings, if one wants to historically anchor the Goebel fame in retrospect – but cannot. They are therefore given special attention:

Judge Lebaron B. Colt confirms Edison on February 18, 1893

– January 1893 motion for preliminary injunction of Edison et al. vs. Beacon Vacuum Pump and Electrical Company in Boston, Massachusetts, in the United States District Court for the District of Massachusetts in Boston, for injunction of patent infringement. The decision affirmed petitioner Edison on February 18, 1893, by Judge Lebaron B. Colt. (Side effect: Goebel Defense is examined and rejected).

Substantiation: The sole purpose of the decision is to determine whether the claimed patent infringement exists. Only if the patent infringement is disputed or doubtful shall the preliminary injunction be denied and remitted to a trial on the merits. The definition most recently adopted by the District Court of Appeals for the Second District of New York, per decision in October 1892 as interpreting patent protection and delineating patent infringement in affirming the Edison patent claims, is met. Further, Judge Colt saw the defendant Beacon adjudicated patent infringement following the decisions against Sawyer-Man Electric Company, December 19, 1892; Westinghouse-Electric Company in Pensylvania; Perkins Electric Lamp Company and Mather Electric Company in Connecticut, which also did not dispute the patent infringement itself at all. The alleged claimed priority of Goebel was not confirmed on the basis of the non-functional so-called Goebel lamps, whose date of manufacture is uncertain, particularly because these lamps clearly do not attain in their composition those Edinsonian qualities which have been adequately discussed in court in all previous proceedings.

Judge Moses Hallett denies Edison’s motion on April 21, 1893.

– Application in January 1893 for preliminary injunction by Edison et al. vs Columbia Incandescent Lamp Company St. Louis, in the United States District Court for the Eastern District of Missouri. The decision denies Edison’s motion. On April 21, 1893, Judge Moses Hallett in St. Louis publishes his decision, which differs from New York and Boston, and the following reasoning: Due to additional affidavits of new witnesses submitted by the defense, there is a change in the evidence for the court compared to Boston and increased doubts about the arguments of the petitioners. It is sufficient for Judge Hallett to have doubts about the claim (without making a decision in the disputed matter that would have come to a main hearing). Doubts are sufficient to deny an application for a preliminary injunction and to hand it over to a main hearing, while the applicant has to present his case beyond doubt. Instead of deciding the evidence on patent infringement, Judge Hallett refers to doubts that the patent was rightly granted to Edison in 1880. Judge Hallett states that this in no way recognizes or even adjudicates the claims of the Goebel Defense, but that new testimony nourishes doubt requires to be tried: „A defense that puts the case in doubt is sufficient to defeat the motion.“ … „Certainty can only be achieved at a trial where witnesses appear in person and are cross-examined.“ Judge Hallett’s dissent ignores the fact that the scope and validity of Edison’s patent claim had been resolved in extremely extensive investigations and negotiations, temporally, pecuniarily and factually, and that the sole issue here was one of infringement, which has not been disputed by the defendant. Judge Hallett states that plaintiffs‘ proffered argument that a Goebel performance of the type described is impossible is obviously nonsensical and not on target, „even though many Goebel opinions show them to be untrue.“ Hallett also ignores the decision of Colt in Boston, which found, acknowledged, and reasoned that the Goebel arguments in the Goebel Defense were not only unproven, but even under a hypothetical assumption that the Goebel position was proven, the Goebel performance was clearly qualitatively inferior to the Edison patent according to Edison’s patent reach. At the heart of the Goebel Defense was the question of whether Goebel had a bamboo charcoal thread of the claimed quality prior to Edison. The finding in the alleged Goebel proof lamps did not have that quality at all. It thus fell to Judge Hallett to argue before the patent trial of 1885, so that to the eye is revealed a play for time through proceedings to Edison’s disadvantage and to the advantage of the infringers. The Goebel Defense remained factually unsettled in this decision. This is because the Goebel issue had not been addressed at all in this proceeding, Edison et al. vs Columbia. At stake was that the entire Edison patent infringing lamp industry, upon rejection of the application, became free to market unlicensed Edison lamps, particularly because an appeal or further proceedings could not have been completed within the expiring patent term, at the end of 1894. Thus, the litigation goal of patent protection for General Electric&Edison was no longer achievable due to time constraints. Insofar as Judge Hallett stated in his reasons for the ruling that – given the state of the evidence and the legal situation – he would not have reached this verdict in a main hearing, the decision is, as a consequence for the lamp industry, an anti-competitive savagery. From a legal point of view, Hallett’s judgement is an uncertainty of the applicable law. Because in the protracted negotiations Doubts are sufficient to deny an application for a preliminary injunction and to remit it to a main hearing, while the applicant has to present evidence beyond reasonable doubt. Instead of deciding the evidence on patent infringement, Judge Hallett refers to doubts that the patent was rightly granted to Edison in 1880. Judge Hallett states that this in no way recognizes or even adjudicates the claims of the Goebel Defense, but that new testimony nourishes doubt requires to be tried: „A defense that puts the case in doubt is sufficient to defeat the motion.“ … „Certainty can only be achieved at a trial where witnesses appear in person and are cross-examined.“ Judge Hallett’s dissent ignores the fact that the scope and validity of Edison’s patent claim had been resolved in extremely extensive investigations and negotiations, temporally, pecuniarily and factually, and that the sole issue here was one of infringement, which has not been disputed by the defendant. Judge Hallett states that plaintiffs‘ proffered argument that a Goebel performance of the type described is impossible is obviously nonsensical and not on target, „even though many Goebel opinions show them to be untrue.“ Hallett also ignores the decision of Colt in Boston, which found, acknowledged, and reasoned that the Goebel arguments in the Goebel Defense were not only unproven, but even under a hypothetical assumption that the Goebel position was proven, the Goebel performance was clearly qualitatively inferior to the Edison patent according to Edison’s patent reach. At the heart of the Goebel Defense was the question of whether Goebel had a bamboo charcoal thread of the claimed quality prior to Edison. The finding in the alleged Goebel proof lamps did not have that quality at all. It thus fell to Judge Hallett to argue before the patent trial of 1885, so that to the eye is revealed a play for time through proceedings to Edison’s disadvantage and to the advantage of the infringers. The Goebel Defense remained factually unsettled in this decision. This is because the Goebel issue had not been addressed at all in this proceeding, Edison et al. vs Columbia. At stake was that the entire Edison patent infringing lamp industry, upon rejection of the application, became free to market unlicensed Edison lamps, particularly because an appeal or further proceedings could not have been completed within the expiring patent term, at the end of 1894. Thus, the litigation goal of patent protection for General Electric&Edison was no longer achievable due to time constraints. Insofar as Judge Hallett stated in his reasons for the ruling that – given the state of the evidence and the legal situation – he would not have reached this verdict in a main hearing, the decision is, as a consequence for the lamp industry, an anti-competitive savagery. From a legal point of view, Hallett’s judgement is an uncertainty of the applicable law. In the lengthy proceedings Edison et al. vs. United States et al in New York, Judge Wallace had found that the individual components of the patent lamp had been known since 1845; Edison’s practical character was decisive. Goebel did not know this at all – but the alleged Goebel proof lamps certainly did not have these qualities either. For all patent infringers already successfully prosecuted by Edison, this provided new evidence, with the prospect of a retrial.

Edison affirmed by Judge William H. Seaman on July 20, 1893.

– Motion in January 1893 for preliminary injunction by Edison et al. vs Electrical Manufacturing Company, Oconto, in the United States District Court for the Eastern District of Wisconsin, opened May 16, 1893, in Chicago, stayed and reopened July 3, 1893, in Milwaukee. Decision affirms petitioner Edison on July 20, 1893, by Judge William H. Seaman. (Side effect: Goebel Defense is reviewed and denied). Reason: This is the most remarkably comprehensive and thorough judicial clarification ever in the history of such litigation in patent matters. Judge Seaman argues the decision, as did Judge Colt in Boston.

Judge Seaman judges the core of the Goebel Defense to be „ex parte“ (not in the context of effect/not part of the issue). Goebel himself had stated that he had made lamps according to the knowledge of Professor Munchausen of Springer, but had not collaborated in the general step-by-step development of incandescent lamps or thought so.

There was no reason for bamboo filament in Goebel’s alleged battery operation, as the known incandescent carbons were more suitable, easier to manufacture and more durable. On the other hand, the patented Edison bamboo carbon filaments would have required a perfect manufacturing technique and a high vacuum, which the lamps presented for Goebel did not have, and he with his alleged home-made primary wet batteries it was not technically possible either.

Finally, new affidavits were submitted by the plaintiff, in which the main witness for Henry Goebel Sr. the son Henry Goebel Jr. as well as other former colleagues of Goebel’s at the American Electric Light Comp. of the time between 1881 and 1883, now stated and testified that not Goebel but they had made the lamps in question in the time after 1882 or in the year 1892. These testimonies were eventually invalidated in mutual bribery allegations by the parties, in that it came out that Henry Goebel Jr. had initially worked for the defendant side and the attorneys Witter&Kenyon as a paid consultant and witness tug. Goebel’s trip from New York to Boston, to the lamp replica demonstration in February 1893 was arranged, paid for and controlled by Witter&Kenyon. At last, towards the end of the trial, the plaintiff side was able to produce opposing affidavits Henry Goebel jrs; who had last changed sides. It was noted that Henry Goebel Jr. had tried several times on his own account to testify to alleged knowledge of this dispute in exchange for payment.

The court further found Goebel’s Srs. Credibility unconvincing, in that it could not be reasoned why he had not communicated the claimed achievement for real time – while living and working in the midst of the incandescent lamp development scene In New York – and why he had not applied for a patent for it, while he had brought an incidental sewing machine part under his own patent in 1865. Even if one would have accepted the alleged Edison participation as factual truth to the Goebel question as true, thus to believe a light bulb production of Goebel in the year 1854, only the long since published light bulb developments of the Englishman De Moleyns, in the year 1841, the light bulbs of the Us-Americans Starr and King from the year 1845 and those of the US-American Roberts from the year 1852 would have been reached technically-qualitatively. (Copies in the asz-archiv: EW Vol. XXI. No. 8 p.142 of February 25, 1893).

The alleged Goebel proof lamps presented in 1893 Exp. No, 1, 2 and 3 lacked both novelty of the individual elements and the fact that none of the alleged Goebel lamps was functional at all, compared to the contested Edison quality. The series of replica lamps manufactured in March 1893 with Goebel’s participation at Beacon in Boston had some of the sought-after element combination (platinum/bamboo carbon filament/Torricelli vacuum), but not the durability and longevity of the incandescent elements. The 1893 replica carbon filaments were also made at Beacon with new tooling. While the supposedly old Goebel tools really dated from 1883, as sworn to by the toolmaker in 1893 who had built them for the American in 1883. (Copy asz-archiv: op. cit.). Until then, since September 1881, Goebel had cut the bamboo wood fibers free hand with a knife – which did not yield suitable precision (copies in asz-archiv: EW Vol. XXII. No.8, p.46 of July 15, 1893). It is thus unquestionable that the allegedly old proof lamps, which have at least the components of the Edison lamps, were created only during Goebel’s American Electric Light collaboration in 1883. Finally, that American Electric Light Company glassblower, Heger, also swore by written affidavit that he made these very lamps with his own hand after 1882 and that Goebel was incapable of such perfect glasswork. Similarly, Goebel’s son William Goebel testifies in the records of cross-examination when he says, „Father was a botcher.“ (asz-archiv: op. cit.)

Edison, in his testimony, declared it an impossibility that Goebel, who had really clumsily worked glass tubes, such as Exp. 1, 2 and 3 presented to the Boston court as home-made, had spent half his business life (and allegedly earlier in Germany for the Technische Hochschule laboratory glass) selling over hundreds of home-made barometers.

Goebel was at liberty to specifically follow the publication of the Edison patents (extensively reported in 1880 also in the German-language „Staats Zeitung“), to bring claims of proof and priority to the discussion or to file a suit against Edison, according to the situation. The lamps brought in 1893 Exp. No, 4, and 11 would have been worth recognition and money in 1880 – only Goebel could not present such lamps at that time despite having received payments – from Dreyer and from Arnoux&Hochhausen (loc. cit.).

Judge James G. Jenkins confirms the preliminary injunction on May 9, 1894.

– Appeal filed immediately after decision on July 20, 1893 by Electrical Manufacturing Company, Oconto, Wisconsin vs. Edison et al,against preliminary injunction in Edison et al. vs Electrical Manufacturing Company, Oconto,/Judge Seaman in United States District Court at Milwaukee, admitted to United States Court of Appeals at Chicago. Judge James G. Jenkins upheld Judge Seaman’s preliminary injunction against the petitioner Electrical Manufacturing Company, Oconto, on May 9, 1894. Reason: All arguments and evidence had already been considered in the previous trials, dragging out the entire patent term (Edison’s patent expired on November 19, 1894). In summary, no new evidence had arisen, which for this very reason could not – already – have caused other decisions in the previous trials.

Regarding 3.), the overall context of Henry Goebel’s appearance in the Edison light bulb court cases was to be determined here for the assessment of the sources. The verification and the interpretation of the contents of the secondary sources are flawless with regard to the Goebel question from a source-critical point of view. Because the important arguments that led to the verdicts can be read in several versions of competing journals, in archives all over the world (e.g. library of the Leibniz University Hannover; city library Springe; city archive Springe; museum archive Springe, asz-archiv and others). While the judgments themselves are preserved as primary sources in the relevant court archives as well as at the Electrical History Institute of MIT, Boston, and are available to the scientific community. So Goebel Sr. appeared at the law firm Witter&Kenyon on the side of the Beacon Pump Company, Boston (copies in the asz-archiv: div. issues EW; ER; EE; ETZ from 1893 and 1894) in January 1893, with affidavits and construction drawings and as a lamp rebuilder at Beacon in Boston, on the plan of Edison’s last patent year. Goebel was unable to produce his own lamps. He also did not own a single photograph of a homemade lamp or battery, although there are various family photographs, with store, telescope and horse-drawn wagon, to date there is not a single lamp photograph that would have been taken prior to Edison’s patent year of 1879. Goebel had worked in New York his entire life, since immigrating in 1849. He was a contemporary witness to the electrification of New York. He claimed knowledge and interest in arc lamps (carbon arc), in electric batteries, in electric motors, in wires and conductors, in Torricelli’s evacuation and glass blowing craft, in sealing and coking, etc. However, he allegedly took no notice of Edison’s incandescent lamp publications and patents in 1879 and therefore did not publicly claim his own at that time. Goebel did so only after he had become active in lamp manufacturing for American Light. Furthermore, for the significance of the verdicts of the year 1893 and 1894, it is still noteworthy that the manifold gainful activities of the Goebel family included that – according to the evidence – especially by the sons Charles, Adolph and Henry jr. at lamp companies in New York, all of them unlicensed Edison patents. Finally, the main witness for Henry Goebel’s self testimony, Goebel’s son Henry Goebel Jr. is revealed as a briber and bribe-taker in court in Oconto. His gainful entry into the law firm of Witter&Kenyon, as it were as a consultant, tug and corrupter of witnesses, in the fall of 1892 (copies in the asz-archiv: EW Vol. XXII. No. 8. of July 1893 p.35 u. p. 45-50), who further allegedly presented old, non-functional proof lamps and recruited witnesses from Goebel’s relatives and acquaintances for Witter&Kenyon. This cannot lead the litigants to cross-examine Henry Jr. as a witness (asz-archiv: EW loc. cit.). However, these were precisely not civil or prosecutorial court proceedings, but motions for preliminary injunction, for patent infringement, not for fraud. With the son Henry Goebel Jr. as a disqualified key witness, the Goebel Defense was factually without any chance of success for the defense. On the contrary, false testimony and contradictions of old Goebel alone now stood against testimony of numerous lay witnesses from his own circle of relatives and acquaintances (copy in asz-archiv from the National Archives and Records, Group 21, printed case files of the Court of Equity no. 3096 Boston: affidavit of Henry Goebel, January 21, 1893, 21 pp.: e.g., Munchausen; oil lamps instead of incandescent lamps; dating errors for evacuation of alleged proof lamps; mercury purification and deposits on copper wires, etc.).

It is this first affidavit of January 21, 1893 Goebel’s source-critical for the evaluation of all Witter&Kenyon texts typically problematic. Here, from the point of view of the expert on this source (original text in copy) until the expert opinion „Munich Criticism 2006“, the source criticism has not discovered the following problem. According to the source, the US-American Goebel gave his affidavit allegedly in German. This happened in the rooms of the law firm Witter&Kenyon (defenders against Edison). A lawyer acted in an official role (notary) and swore in the witnesses. Also allegedly present was a translator. Immediately following Goebel’s oral statement, which was recorded in writing, the statement was translated into U.S. American, then signed and notarized by the witness and the notary. This US-American text, sworn by Goebel, is submitted to the district court in Boston, a personal examination of Goebel as a witness or a cross-examination are not carried out. Then the German text of Goebel says: „…I also made a good number of physical instruments under the general direction of this Professor Munchhausen, mostly for teachers of the School of Technology in Hanover and for Professor Munchhausen and others. We made a large number of experiments on electric lamps, were familiar with the electric arc and its behavior, and made the same frequently. Münchhausen was a very witty man and often stayed in my study for long periods of time. …“. This Goebel text is quoted by the reviewer Pope according to the certified Us-American translation in the Electrical Engineer, who stated that -according to the state of the evidence- and thus: „to repair philosophical apparatus for the instructors in the Technological School of Hannover, he soon became much interested in physical research, in which he was encouraged by one Professor Mönighausen, a tutor in a neighboring wealthy family, for whom he made various pieces of apparatus, and who was accustomed to spend a great deal of his leisure time in Goebel’s little store…“ (Copy in asz-archiv: Electrical Engineer, New York. Vol. XV. No 247, p. 78, dated January 25, 1893). Just as the suggestive family name „Münchhausen“ becomes the name „Mönighausen“, which does not exist at all in the German language, the sensational news of a famous German already appears in ETZ Heftor in Springer“, especially since the lamp knowledge of that time was unknown in Hannover, also in the forerunner of the Technical University. 7, p. 89f of February 17, 1893: „… Goebel, stimulated by Prof. Mönighausen from Hanover, made experiments in this regard…. “ and already „Mönighausen in Hannover“ in the Neue Deister Zeitung Springe, 19th volume, of February 14, 1893, where still living contemporaries of Heinrich Goebel would have been very surprised about „Professor Mönighausen from Springer or in Springer“, especially since the lamp knowledge of that time was unknown in Hannover, also in the forerunner of the Technical University.

Quite funny are then language flowers, like the hometown Springe at the Deister named as Springer, the family name Göbel or Goebel as Gobel and – quite unbelievable – Goebel’s German announcement Angelrute, in the back translation as Fischerstange.

Copyright: Cologne, March 1, 2021 Dr. phil. Dietmar Moews, Dipl. Ing. dito translation

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Neue Deister Zeitung unverlässlich

September 19, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10100

am 20. September 2020

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Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Liebe Benutzer*ienen der LICHTGESCHWINDIGKEIT bei WordPress, es folgt ein Text/Bild-Beitrag, den ich für die Leser der NDZ (Neue Deister Zeitung Springe) verfasst habe. Der Text ist wegen meiner Urheberrechtsansprüche bislang nicht von der NDZ publiziert worden. Der informative Text bringt Fakten, die beweisen, dass und wie durch Jahrzehnte hindurch den Lokalblattlesern der Kleinstadt Springe am Deister durch die Neue Deister Zeitung (NDZ) eine IRREFÜHRUNG eingebrannt worden ist.

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In einem mit kommunalem Geld erstellten Bildband der beiden Springer Heimatzeugen, Heinrich Kalisch (1925-2003) und Dr. rer. nat. Hans-Heinrich Seedorf (1923-2020), mit dem Titel „Zeitzeugengeschichte von Springe von 1925 bis 1956“, wurden zahlreiche Erinnerungen von Zeitzeugen mit Briefen, Worten und Bildern und Archivgütern dokumentiert. Die historisch wertenden Teile von Kalisch/Seedorf sind wesentlich irreführend oder gar falsch. Sie behaupten z. B., der Springer Heinrich Göbel habe im Jahr 1854 die elektrische Glühlampe erfunden. Sie verschweigen den ersten Verfasser der Orts-Chronik, den umgekommenen Juden und Springer Juden Dr. Heinz Brasch. Dabei danken Kalisch/Seedorf allen möglichen Geschichtsfälschern, den Lehrern Wilhelm Hartmann, Friedrich Fischer und Wilhelm Haverkamp sowie dem Alt-Bürgermeister Jürges, der den Juden Brasch persönlich für diese Stadtgeschichte indienst genommen hatte und ekelhaft ist dann folgender Nachsatz:

„…Die Rücksichtnahme auf noch Lebende, die undurchsichtigen Verhältnisse dieser Zeit und die völlig unzureichende Quellenlage machten eine eingehende Behandlung der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit für die Verfasser unmöglich. Das nachzuholen war auch eine Aufgabe des jetzigen Buches …“. Und Kalisch/Seedorf schwingen sich geschichtsklitternd auf: „18. Bericht: Der Führerstaat: (Einparteienstaat) Die Nationalsozialisten verfügten über eine straffe Organisation, die sie befähigten, in kürzester Zeit von der Spitze bis zur Basis taktische Entscheidungen zu fällen und umzusetzen. Die Partei war eine lückenlose Superorganisation. Sie erfasste über die verschiedenen Gliederungen alle Berufe und Stände des deutschen Volkes. Keiner durfte abseits stehen. Alle wurden erfasst, nicht nur im öffentlichen Leben. alle Organisationen der Partei waren hierarchisch aufgebaut und jede Stufe mit einem verantwortlichen Führer besetzt, der streng den Anweisungen seiner Vorgesetzten zu folgen hatte …“ (S. 37).

Wer nicht studierter Historiker hätte in den Tagebüchern von Goebbels oder Rosenberg lesen können. In den Aufzeichnungen und Analysen zum NSDAP-Innenleben, dem SS/SA-Konflikt, den geografischen und linken/rechten Gruppenkämpfen, wird keineswegs mitgeteilt, dass – wie vom Führer gefordert – Staat und Politik sich führen ließen (vgl. Brendan Simms 2019). Und wer Zeuge war, wie die beiden Kalisch/Seedorf, sollte verstanden haben, dass und warum die „Superorganisation“ den totalen Untergang verursachte. Das entging den beiden heimatfreundigen Pioniere der Zeitzeugenschaft offensichtlich

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>Pioniere der Irreführung als lokale Domäne der Neuen Deister Zeitung von Springe< – 18. September 2020

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Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Im hinteren Teil des Provinzblattes NDZ, auf Seite 8, wird nämlich ein Pionier als Idol der historischen Wahrheit zuwider eingepflegt. Auch die aktuelle Leitung der NDZ deckt bis heute nicht die eigene führende Rolle daran auf. Ein Unterklassen-Auswanderer, 1848 aus Springer, wird 2020 weiterhin als Pionier der Entwicklung des elektrischen Lichts den Einheimischen Lesern erklärt. Man tut so, als habe ein Heinrich Göbel (1818-1893) in USA gegen Edison prozessiert, vor Gericht gesiegt, als „Pionier“ große Abstandsgelder erhalten und sei dann zu früh gestorben. So lehrten auch die Lehrer nach dem Krieg (1939-1945) ihren Schülern in Springer. Man hatte sogar eine Heinrich-Göbel-Schule benannt und wollte den Volkspark „Heinrich-Göbel-Park“ nennen. Schon der Orts-Chronik-Verfasser, der Lehrer Dr. Heinz Brasch, erfand bereits 1943 die Göbel-Pionier-Idolisierung.

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Als Göbel-Gutachter erhielt ich die Anfrage, ob ich die Einstein-von Braun Atomexperimente im Springer „Wegemeisterhaus“ für möglich halte, und habe darauf meinen folgenden Text für die NDZ geschrieben. Jedenfalls treten für mich ganz harte soziologische Tatsachen der proaktiven lokalen Führungs- und Meinungsmacht hervor zur Frage: „Was halten die Bewohner der Kleinstadt Springer für wahr? woher haben sie ihr vermeintliches Wissen? Wozu schweigen sie lieber? Vielleicht können die Menschen aus folgendem Narrativ etwas über Massenkommunikation im Kleinen lernen:

>Springer* als moderner Pionierort mit Einstein

Der Springer Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich (CDU) freute sich über kostengünstige neue Idole und Pioniere für den kreativen Ort hinterm Deister. Zumal bereits Einsteins Familienunternehmen als Pioniere des elektrischen Lichts große Straßen-Beleuchtungsprojekte in München, Zürich und Wien realisierten, womit zusätzlich Bezug zur Lichtstadt Springer offenkundig ist. So könnte auch der Leuchtkörper am Ebersberg zur „Einstein-Bastei“ umgewidmet werden, der den ersten Atomsprengkörpern, von 1915 aus Springe, sehr ähnelt.

* Springer (sic!) nannte Henry Goebel Sr. seine Heimatstadt Springe in seiner ersten von sieben Eidesstattlichen Erklärungen im Januar 1893 in New York.

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Es ist zu vermuten, dass auch lange nach dem geistigen Aufkommen von Münchhausen in Springe (Göbels Lehrer), auch Einstein und Wernher von Braun bereits im Jahr 1914 in Springe die ersten erfolgreichen Experimente mit kleinen Atombomben durchführten (Jahrzehnte vor Großbritannien).

Wie die NDZ jetzt vom „Einsteinkreis“ erfuhr, der aus Mitgliedern des Springer Geschichtsvereins und dem damaligen Nachkriegs-Superintendent Heinrich Grimm bestand, gab es ein Labor im ehemaligen Wegemeisterhaus, nahe der Kaiserrampe. Dort sollen die ersten Testexplosionen erfolgreich stattgefunden haben

Einstein/ von Braun hatten jeweils die Nachtzeit des 31. Dezember genutzt, wo die Sylvesterfeiern und das übliche Feuerwerk, für akustische Deckung sorgte. Die radioaktiven Rückstände wurden in den Nebengebäuden des

Laves-Jagdschlosses zwischengelagert. Sie sollen die ehemalige „Kaiserrampe“ und einen Sonderzug der Reichsbahn benutzt haben und direkt in der Einsiedlung (ehem. Lohöfer) gewohnt haben. Schwerer persönlicher Streit zwischen dem älteren Einstein und dem jüngeren Wernher von Braun um verfügbare Forschungsgelder beendete deren Zusammenarbeit in Springe.

Während die beiden Pioniere der Atomphysik, Einstein und von Braun, später von den USA angeworben wurden, hatte Hitler (in Springe) gegen Ende der Weimarer Republik noch selbst versucht, die fortschrittliche Waffentechnik in Deutschland zu halten.

Der NDZ liegen Auszüge der Korrespondenz zum Atomlabor „Wegemeisterhaus Springe“ vor, die aus dem Nachlass der Springer Geschichts- und Naturwissenschafts-Professoren, Horst Callies und Hans Heinrich Seedorf, stammen sollen. Vor einigen Jahren präsentierte Museumspionier Prof. Callies sogar ein Glasgehäuse (NDZ berichtete), das mutmaßlich zum Bau der Einstein/von Braun-Atombomben-Modelle verwendet worden sei. Callies bezeichnete dieses Gehäuse als „Fliegenfalle“. Dafür erhielt er sogar das Bundesverdienstkreuz.

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Der Springer Ortsrat besitzt vom eigenen Rang als Pionier-Stadt bislang nur Geheimpapiere im Stadtarchiv, die von Patent-Gerichtsprozessen zur Kernspaltung aus den USA stammen. Vom geheimen Atomlabor im Springer Wegemeisterhaus besitzt das Stadtarchiv keine Dokumente, obschon sowohl Prof. Callies wie auch Prof. Seedorf im Museum auf dem Burghof  jahrzehntelang aktiv waren. Man könnte allerdings im Museumsarchiv oder in den geheimnisumwitterten Oscar Musal-Papieren, des Amtsgerichtsrats, fündig werden.

Sollte jetzt ein Sturm der Springer, besonders auch der Schüler, auf das Stadtarchiv erfolgen, selbst zu sehen, was die geheime Orts-Geschichte noch alles sagt, hätte die NDZ allerdings viel zu tun, wenn sie die Führungsrolle fortsetzen möchte. Und es drängt erneut der akute Personalmangel für Stadtarchiv und Museum wieder auf die Tagesordnung von Stadtrat und Ortsrat (nach Abgang des Stadtarchivars Andreas Lilge; NDZ berichtete).

An sich kann preisgünstig die „Einstein-Bastei“ aus der bislang so genannten „Göbel-Bastei“ gemacht werden – der Leuchtkörper ist durchaus als Fantasieform eines Atomsprengkörpers gut geeignet. Auch ließe sich ein zweiter Pferdehalfter am alten Springer Amtsgericht neben dem ersten anbringen, der an den Stadtarchivar Andreas Lilge mit folgenden Worten erinnert: „Herausgeber der Ortschronik Springe im Jahr 2002 und Pionier des Archivwesens“.

Eine Verdi-Göbel-Lilge-Darstellung lässt sich als Idolisierungs-Symbol für den Fremdenverkehr und durchaus auch international vermarkten, sobald es um Idole und Pioniere geht. In der Pipeline des Springer Stadtmarketings befinden sich auch weitere Modelle, z. B. Bill Wyman als Hannah Arendt-Double, Keith Moon als Charles Aznavour und Mireille Matthieu.

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Dietmar Moews, Köln am 18. September 2020, meint: Die beiden Zeitzeugen, Kalisch und Seedorf, haben ihre persönlichen Erlebnisse und ihre „Heimatverbundenheit“ – als Weltkriegsflüchtlinge – zusammengetragen und publiziert, wofür ich ihnen danken möchte. Springe hat gar nichts sozio-geistiges hervorgebracht – die beiden sind damit alleinstellend. Ich bedauere die Lücken, aber ich finde die Brasch-Verleugnung beachtlich.

13. Änderung / Ergänzung des Wortlautes auf den Gedenktafeln von Heinrich Göbel. Herr Friedrich stellt den Antrag vor. Er bittet den Bürgermeister, Herrn Springfeld, eine Stellungnahme zu der Thematik abzugeben. Herr Springfeld stellt klar, dass aus seiner Sicht die Stadt weiterhin stolz auf Heinrich Göbel sein darf. Der Teil gehört zur Stadtgeschichte und dieser solle auch nicht gestrichen werden. Er informiert, dass es keine rechtliche Verpflichtung etc. gibt, die eine Anpassung, Ergänzung oder Ähnliches an den Göbel-Denkmälern vorsehe. Der Ortsrat sei hier vollkommen frei in der Entscheidung. Er könne sich vorstellen, kleine Tafeln zur Einordnung des Sachverhaltes zu ergänzen. Am Ende solle man einen positiven Schlussstrich unter die Thematik ziehen. Der Ortsrat befürwortet die Idee. Bis zur nächsten Sitzung solle nun ausgearbeitet werden, wie ein Hinweistext auf der Tafeln aussehen könnte

Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Liebe Benutzer*ienen der LICHTGESCHWINDIGKEIT bei WordPress, es folgt ein Text/Bild-Beitrag, den ich für die Leser der NDZ (Neue Deister Zeitung Springe) verfasst habe. Der Text ist wegen meiner Urheberrechtsansprüche bislang nicht von der NDZ publiziert worden. Der informative Text bringt Fakten, die beweisen, dass und wie durch Jahrzehnte hindurch den Lokalblattlesern der Kleinstadt Springe am Deister durch die Neue Deister Zeitung (NDZ) eine IRREFÜHRUNG eingebrannt worden ist.

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In einem mit kommunalem Geld erstellten Bildband der beiden Springer Heimatzeugen, Heinrich Kalisch (1925-2003) und Dr. rer. nat. Hans-Heinrich Seedorf (1923-2020), mit dem Titel „Zeitzeugengeschichte von Springe von 1925 bis 1956“, wurden zahlreiche Erinnerungen von Zeitzeugen mit Briefen, Worten und Bildern und Archivgütern dokumentiert. Die historisch wertenden Teile von Kalisch/Seedorf sind wesentlich irreführend oder gar falsch. Sie behaupten z. B., der Springer Heinrich Göbel habe im Jahr 1854 die elektrische Glühlampe erfunden. Sie verschweigen den ersten Verfasser der Orts-Chronik, den umgekommenen Juden und Springer Juden Dr. Heinz Brasch. Dabei danken Kalisch/Seedorf allen möglichen Geschichtsfälschern, den Lehrern Wilhelm Hartmann, Friedrich Fischer und Wilhelm Haverkamp sowie dem Alt-Bürgermeister Jürges, der den Juden Brasch persönlich für diese Stadtgeschichte indienst genommen hatte und ekelhaft ist dann folgender Nachsatz:

„…Die Rücksichtnahme auf noch Lebende, die undurchsichtigen Verhältnisse dieser Zeit und die völlig unzureichende Quellenlage machten eine eingehende Behandlung der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit für die Verfasser unmöglich. Das nachzuholen war auch eine Aufgabe des jetzigen Buches …“. Und Kalisch/Seedorf schwingen sich geschichtsklitternd auf: „18. Bericht: Der Führerstaat: (Einparteienstaat) Die Nationalsozialisten verfügten über eine straffe Organisation, die sie befähigten, in kürzester Zeit von der spitze bis zur Basis taktische Entscheidungen zu fällen und umzusetzen. Die Partei war eine lückenlose Superorganisation. Sie erfasste über die verschiedenen Gliederungen alle Berufe und Stände des deutschen Volkes. Keiner durfte abseits stehen. Alle wurden erfasst, nicht nur im öffentlichen Leben. alle Organisationen der Partei waren hierarchisch aufgebaut und jede Stufe mit einem verantwortlichen Führer besetzt, der streng den Anweisungen seiner Vorgesetzten zu folgen hatte …“ (S. 37).

Wer nicht studierter Historiker hätte in den Tagebüchern von Goebbels oder Rosenberg lesen können. In den Aufzeichnungen und Analysen zum NSDAP-Innenleben, dem SS/SA-Konflikt, den geografischen und linken/rechten Gruppenkämpfen, wird keineswegs mitgeteilt, dass – wie vom Führer gefordert – Staat und Politik sich führen ließen (vgl. Brendan Simms 2019). Und wer Zeuge war, wie die beiden Kalisch/Seedorf, sollte verstanden haben, dass und warum die „Superorganisation“ den totalen Untergang verursachte. Das entging den beiden heimatfreundigen Pioniere der Zeitzeugenschaft offensichtlich

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>Pioniere der Irreführung als lokale Domäne der Neuen Deister Zeitung von Springe< – 18. September 2020

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Heute brachte die NDZ in ungewöhnlichem Großformat den folgenden Titel:

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Im hinteren Teil des Provinzblattes NDZ, auf Seite 8, wird nämlich ein Pionier als Idol der historischen Wahrheit zuwider eingepflegt. Auch die aktuelle Leitung der NDZ deckt bis heute nicht die eigene führende Rolle daran auf. Ein Unterklassen-Auswanderer, 1848 aus Springer, wird 2020 weiterhin als Pionier der Entwicklung des elektrischen Lichts den Einheimischen Lesern erklärt. Man tut so, als habe ein Heinrich Göbel (1818-1893) in USA gegen Edison prozessiert, vor Gericht gesiegt, als „Pionier“ große Abstandsgelder erhalten und sei dann zu früh gestorben. So lehrten auch die Lehrer nach dem Krieg (1939-1945) ihren Schülern in Springer. Man hatte sogar eine Heinrich-Göbel-Schule benannt und wollte den Volkspark „Heinrich-Göbel-Park“ nennen. Schon der Orts-Chronik-Verfasser, der Lehrer Dr. Heinz Brasch, erfand bereits 1943 die Göbel-Pionier-Idolisierung.

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Als Göbel-Gutachter erhielt ich die Anfrage, ob ich die Einstein-von Braun Atomexperimente im Springer „Wegemeisterhaus“ für möglich halte, und habe darauf meinen folgenden Text für die NDZ geschrieben. Jedenfalls treten für mich ganz harte soziologische Tatsachen der proaktiven lokalen Führungs- und Meinungsmacht hervor zur Frage: „Was halten die Bewohner der Kleinstadt Springer für wahr? woher haben sie ihr vermeintliches Wissen? Wozu schweigen sie lieber? Vielleicht können die Menschen aus folgendem Narrativ etwas über Massenkommunikation im Kleinen lernen:

>Springer* als moderner Pionierort mit Einstein

Der Springer Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich (CDU) freute sich über kostengünstige neue Idole und Pioniere für den kreativen Ort hinterm Deister. Zumal bereits Einsteins Familienunternehmen als Pioniere des elektrischen Lichts große Straßen-Beleuchtungsprojekte in München, Zürich und Wien realisierten, womit zusätzlich Bezug zur Lichtstadt Springer offenkundig ist. So könnte auch der Leuchtkörper am Ebersberg zur „Einstein-Bastei“ umgewidmet werden, der den ersten Atomsprengkörpern, von 1915 aus Springe, sehr ähnelt.

* Springer (sic!) nannte Henry Goebel Sr. seine Heimatstadt Springe in seiner ersten von sieben Eidesstattlichen Erklärungen im Januar 1893 in New York.

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Es ist zu vermuten, dass auch lange nach dem geistigen Aufkommen von Münchhausen in Springe (Göbels Lehrer), auch Einstein und Wernher von Braun bereits im Jahr 1914 in Springe die ersten erfolgreichen Experimente mit kleinen Atombomben durchführten (Jahrzehnte vor Großbritannien).

Wie die NDZ jetzt vom „Einsteinkreis“ erfuhr, der aus Mitgliedern des Springer Geschichtsvereins und dem damaligen Nachkriegs-Superintendent Heinrich Grimm bestand, gab es ein Labor im ehemaligen Wegemeisterhaus, nahe der Kaiserrampe. Dort sollen die ersten Testexplosionen erfolgreich stattgefunden haben

Einstein/ von Braun hatten jeweils die Nachtzeit des 31. Dezember genutzt, wo die Sylvesterfeiern und das übliche Feuerwerk, für akustische Deckung sorgte. Die radioaktiven Rückstände wurden in den Nebengebäuden des

Laves-Jagdschlosses zwischengelagert. Sie sollen die ehemalige „Kaiserrampe“ und einen Sonderzug der Reichsbahn benutzt haben und direkt in der Einsiedlung (ehem. Lohöfer) gewohnt haben. Schwerer persönlicher Streit zwischen dem älteren Einstein und dem jüngeren Wernher von Braun um verfügbare Forschungsgelder beendete deren Zusammenarbeit in Springe.

Während die beiden Pioniere der Atomphysik, Einstein und von Braun, später von den USA angeworben wurden, hatte Hitler (in Springe) gegen Ende der Weimarer Republik noch selbst versucht, die fortschrittliche Waffentechnik in Deutschland zu halten.

Der NDZ liegen Auszüge der Korrespondenz zum Atomlabor „Wegemeisterhaus Springe“ vor, die aus dem Nachlass der Springer Geschichts- und Naturwissenschafts-Professoren, Horst Callies und Hans Heinrich Seedorf, stammen sollen. Vor einigen Jahren präsentierte Museumspionier Prof. Callies sogar ein Glasgehäuse (NDZ berichtete), das mutmaßlich zum Bau der Einstein/von Braun-Atombomben-Modelle verwendet worden sei. Callies bezeichnete dieses Gehäuse als „Fliegenfalle“. Dafür erhielt er sogar das Bundesverdienstkreuz.

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Der Springer Ortsrat besitzt vom eigenen Rang als Pionier-Stadt bislang nur Geheimpapiere im Stadtarchiv, die von Patent-Gerichtsprozessen zur Kernspaltung aus den USA stammen. Vom geheimen Atomlabor im Springer Wegemeisterhaus besitzt das Stadtarchiv keine Dokumente, obschon sowohl Prof. Callies wie auch Prof. Seedorf im Museum auf dem Burghof  jahrzehntelang aktiv waren. Man könnte allerdings im Museumsarchiv oder in den geheimnisumwitterten Oscar Musal-Papieren, des Amtsgerichtsrats, fündig werden.

Sollte jetzt ein Sturm der Springer, besonders auch der Schüler, auf das Stadtarchiv erfolgen, selbst zu sehen, was die geheime Orts-Geschichte noch alles sagt, hätte die NDZ allerdings viel zu tun, wenn sie die Führungsrolle fortsetzen möchte. Und es drängt erneut der akute Personalmangel für Stadtarchiv und Museum wieder auf die Tagesordnung von Stadtrat und Ortsrat (nach Abgang des Stadtarchivars Andreas Lilge; NDZ berichtete).

An sich kann preisgünstig die „Einstein-Bastei“ aus der bislang so genannten „Göbel-Bastei“ gemacht werden – der Leuchtkörper ist durchaus als Fantasieform eines Atomsprengkörpers gut geeignet. Auch ließe sich ein zweiter Pferdehalfter am alten Springer Amtsgericht neben dem ersten anbringen, der an den Stadtarchivar Andreas Lilge mit folgenden Worten erinnert: „Herausgeber der Ortschronik Springe im Jahr 2002 und Pionier des Archivwesens“.

Eine Verdi-Göbel-Lilge-Darstellung lässt sich als Idolisierungs-Symbol für den Fremdenverkehr und durchaus auch international vermarkten, sobald es um Idole und Pioniere geht. In der Pipeline des Springer Stadtmarketings befinden sich auch weitere Modelle, z. B. Bill Wyman als Hannah Arendt-Double, Keith Moon als Charles Aznavour und Mireille Matthieu.

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Dietmar Moews, Köln am 18. September 2020, meint: Die beiden Zeitzeugen, Kalisch und Seedorf, haben ihre persönlichen Erlebnisse und ihre „Heimatverbundenheit“ – als Weltkriegsflüchtlinge – zusammengetragen und publiziert, wofür ich ihnen danken möchte. Springe hat gar nichts sozio-geistiges hervorgebracht – die beiden sind damit alleinstellend. Ich bedauere die Lücken, aber ich finde die Brasch-Verleugnung beachtlich.

13. Änderung / Ergänzung des Wortlautes auf den Gedenktafeln von Heinrich Göbel. Herr Friedrich stellt den Antrag vor. Er bittet den Bürgermeister, Herrn Springfeld, eine Stellungnahme zu der Thematik abzugeben. Herr Springfeld stellt klar, dass aus seiner Sicht die Stadt weiterhin stolz auf Heinrich Göbel sein darf. Der Teil gehört zur Stadtgeschichte und dieser solle auch nicht gestrichen werden. Er informiert, dass es keine rechtliche Verpflichtung etc. gibt, die eine Anpassung, Ergänzung oder Ähnliches an den Göbel-Denkmälern vorsehe. Der Ortsrat sei hier vollkommen frei in der Entscheidung. Er könne sich vorstellen, kleine Tafeln zur Einordnung des Sachverhaltes zu ergänzen. Am Ende solle man einen positiven Schlussstrich unter die Thematik ziehen. Der Ortsrat befürwortet die Idee. Bis zur nächsten Sitzung solle nun ausgearbeitet werden, wie ein Hinweistext auf der Tafeln aussehen könnte

 


„Eintrag ins Beschwerdebuch der Geschichte“ – OFFENER BRIEF

Juni 15, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10048

am Montag, den 15, Juni 2020

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OFFENER BRIEF

Dr. Dietmar Moews 11. Juni 2020 (9 Blatt)

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln

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An den Verlag I. C. Erhardt GmbH

die Neue Deister Zeitung

Herrn Burkhard Schaper,Verlagsleitung und Herrn Christian Zett, Redaktionsleitung

Bahnhofstraße 18

31832 Springe

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„Eintrag ins Beschwerdebuch der Geschichte“ 

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Sehr geehrter Herr Schaper, sehr geehrter Herr Zett,

wie folgt, werfe ich Ihrem Haus mutwillige Falschberichterstattung und Lügenführung vor. NDZ/I. C. Erhardt begann damit bereits mit einem ersten „Göbel-Bericht“ im Jahr 1893. Der Text ist bei Ihnen archiviert

Meinen Vorwurf belege ich durch entscheidende in Springe vorhandene, leicht zugängliche Dokumente (siehe unten).

Meinen OFFENEN BRIEF veranlassten Sie, in dem Sie mich angreifen und verleugnen – aktuell ausgelöst mit aktuellen Lügen und Irreführungen der Öffentlichkeit zu Göbel in der Lokal-Kommunikation in Springe, geführt durch I. C. Erhardt, Schaper/NDZ, s. NDZ am 9. Juni 2020 „Neue Unruhe an der Göbel-Front“/ Marita Scheffler und am 11. Juni 2020 „Es irrt der Mensch, so lang er strebt“, von Anne Brinkmann-Thies.

Ich schreibe Ihnen, als wissenschaftlicher Göbelaufklärer („Systematische semantische Vollanalyse s. Anlage Dr. Moews/ „Deutsches Museum“, Dr. Moews/Gutachten für das ZDF 2005, vgl. WordPress Dietmar Moews‘ Blog, wo sie in Lichtgeschwindigkeit die Sachlage dokumentiert finden können). Ich schreibe auch als Alt-Springer, der die Heinrich-Göbel-Schule besuchte und der mit Karl, dem Vater von Burkhard, Tischtennis spielte. Kurz, ich bin der einzige, der das gesamte vorhandene Textmaterial in Originalen und Kopien studiert, übersetzt und ausgewertet hat – die NDZ weiß das auch – desungeachtet prolongieren sie den falschen Göbel-Doktor Rohde als Zeugen. Wäre Herr Rohde seriös, hätte er bei seiner Göbel-Neugestaltung im Museum die Lücken und Fehler seines Klampen-Buches aufzuklären. Leider konnte ich das nicht in der aktuellen Fassung sehen.

Ich nehme neuere Redakteurinnen und Redakteure der NDZ von meinen Vorwürfen aus, denn ich weiß, dass zum vertieften Quellenstudium zu wenig Arbeitskraft vorgehalten wird (aber man kann in Rethen in der Uni-Bibliothek all die Original-Elektrozeitungen durchfilzen, falls man den jeweiligen Stand der 1870er, 1880er und 1890 Jahre in der Elektrifizierung der Welt erfahren möchte: ich habe das im Jahr 2005 gemacht und wichtige Kopien gezogen). Ich habe keine Lust, hier über Lügenpresse und Fake zu streiten – als Wissenschaftler macht man zwangsläufig enorme Quellenarbeit.

NDZ-Falschberichterstattung und Lügenführung besteht in der fortlaufenden Göbel-Führung, scheinbar in Unkenntnis, dass der Kerl ein krimineller übler Wicht war, kaufbar als Falschzeuge und in unfassbarer sozialer Rücksichtslosigkeit (divers gerichtsnotorisch in New York). Ich habe hier 5 Klappboxen voller Texte auf 9 Seiten kurzgefasst – es ist viel.

Sie schreiben aktuell: Irren ist menschlich? – und erklären oftmals, was Leute so tun und glauben, „Es irreführt der Mensch, so lang er danach strebt“ – Goethe, Reinecke Fuchs.

In der NDZ hinsichtlich des kriminellen Henry Goebel SR (1818-1893) ist es aber Irreführung in der öffentlichen Kommunikation.

1. Pope* veranlasste die „übersehene Erfindung“ in der US-Fach-Zeitung EE 1893 (ein Edisonfeind und Elektrofizierungs-Lobbyist, um in die Lizenzprozesse einzuwirken)

2. Die ETZ (deutsche Fachzeitung) zitierte das 1893 – „Pope habe eine Original-Goebel-Lampe von 1859 als Foto vorgelegt, welche angeblich lange vor 1879 (Edisons Patentanmeldung) angefertigt worden sei. Pope füttert damit die Verteidigung der beklagten Edison-Patentverletzer in Boston gegen die GE (General Electric/Edison als Kläger). Manche (NDZ) machten daraus 1854.

3. Die NDZ druckte 1893 den Pope-Fake als ETZ-Zitat: „Goebel vor Edison“ (NDZ-Archiv, Archiv Dietmar Moews, Stadtarchiv/Kalisch-Nachlass)

4. Nachdem die US-Fachzeitungen die Lügen (Text+Bild) Popes bereits 1893 korrigierten – angeschlossen auch die deutsche ETZ, berichtete die NDZ diese Korrektur nicht. Die NDZ blieb seit 1893 bei „Göbel vor Edison“ (prüfen Sie den Vorwurf!).

5. Im Deutschen Technikmuseum Berlin / Feldhaus-Archiv liegen öffentlich die Korrespondenz und die Publikationen (Arendt an Feldhaus) zu der in Deutschland aufgebrachten Göbel-gegen-Edison-Lüge, schon 1905, (Alt-Lehrer Rohde war persönlich im Technikmuseum, hat dort unterschrieben). Die Kenntnisse hat Rohde unterschlagen, schrieb dann aber einen Ersterfinder Göbel dem Publizisten Beckmann, mit dessen ETZ-Artikel von 1923, im Jahr 2007 zu. Rohde wusste, dass Beckmann das Feldhaus-Archiv in Berlin kannte – dass also Beckmann den Deutschen Göbel, wider besseres Wissen, zugunsten von OSRAM publizierte.

6. Hiermit wurde nachweislich der erste Göbel-Eintrag im BROCKHAUS durchgesetzt, „Göbel 1854 vor Edison“. Die Betreiber, ETZ, OSRAM und Beckmann, waren im vollen Bewusstsein der Geschichtsfälschung.

7. In der Nazi-Zeit (1933-1945) wurde in Springe eine Mittelschule angebahnt, die bald den Namen „Heinrich-Göbel-Mittelschule für Jungen und Mädchen“ erhielt. Die Göbel-Benamung wurde von Rohde als Deutschismus der Goebbels-Nazipropaganda interpretiert. Hitler hatte aber bei seinen Springe-Besuchen Heinrich Göbel nicht beachtet. Daran hatte auch das NSDAP-Mitglied und I.C.- Erhardt-Chef Städler nichts geändert. Hingegen Beckmann und die ETZ, die Firma OSRAM, der Elektriker-Verband und der BROCKHAUS brachten dann den Lichtgöbel auch persönlich nach Springe. Die NDZ berichtete.

8. Anfang der 1950er Jahre tauchten sogenannte Umdruckkopien von angeblichen „Göbel-Prozessakten“ in Springe auf, von denen gesagt wurde, sie kämen aus den USA vom Prozess, den Göbel (aus Springe) gegen Edison (in New York) geführt und gewonnen habe – und große Entschädigungszahlungen von Edison bekommen habe. Alle Papiere habe ich analysiert. Mir ist aufgefallen, dass der naziverfolgte Springer Lehrer, jüdische Autor der ersten Stadtchronik, Dr. Heinz Brasch, Informationen aus den Prozessakten (schon vor 1945) brachte. Alles, was man in Springe über Göbel glaubte und unter den Springer Göbel-Idolisierern noch immer annimmt, ist in jedem Sinn völlig falsch und irreführend. Jedenfalls keiner weiß, wie und wer diese in den USA lückenhaft ausgewählten Texte von dort beschafft hat und, wer sie viel später nach Springe brachte. Man weiß nicht einmal ob alle Papiere wirklich vor einem Gericht vorgebracht worden waren oder gar nicht – es sind eben Verteidigungsanwälte-Unterlagen. Sie gehören zu den vier Streitfällen „Edison gegen Lizenzverletzer“ im Jahr 1893, in vier verschiedenen US-Staaten. Die Kopien stammen aus dem Archiv der noch heute großen New Yorker Anwaltskanzlei Witter& Kenyon, die als Beklagten-Vertreter diverser Lizenz-Verletzer der GE-Edison-Glühlampen-Patente USA-weit gegen Edison mandatiert waren. Mit Göbel hatte Edison gar nichts zu tun. Den kannte in der Glühlampen-Geschichte bis 1881 niemand aus der Fachwelt. Erst ab 1892 brachten Witter&Kenyon eine sogenannte „Goebel-Defense“ vor die Gerichtsstände. Man bestritt den Patentanspruch Edisons nicht, man beanspruchte keinen Erfinderanspruch Goebels. Witter & Kenyon waren explizit einzig auf Prozessverschleppung ausgerichtet.

So berichteten damals alle Fachblätter. Das Edison Glühlampen-Patent galt nur noch bis 1894. So behaupteten Witter&Kenyon: Die relevanten Edison- Patente von 1879 und 1880 seien unberechtigt erteilt worden! – schon 1854 oder zumindest vor 1879 habe Goebel hochohmige Glühlampen mit Bambus-Kohle-Filament im Vakuum gebaut, ohne dafür Patentschutz zu erwerben. Beweis: 7 Eidesstattliche Versicherungen (affidavits) im Jahr 1893 von Henry Goebel SR. denen allerdings Widersinn eingeschrieben war, teils nicht von Goebel unterschrieben, hunderte Zeugenaussagen produzierten Witter & Kenyon, der Familie Göbels, der Nachbarn und von Zufallszeugen. Da nennt z. B. Goebel den Ort seiner Herkunft in Deutschland „Springer“ und, Goebel habe bei einem Professor Münchhausen in Hannover bereits elektrische Lichter kennengelernt (vor 1848 Batteriebetrieb – wurde als Edison-Patenttechnik reklamiert. Den Münchhausen in Hannover gab es nicht.

Obige Prozesse-Papiere hätte in New York nur jemand auswählen können, der Kenntnisse von dem wirklich langjährigen und komplizierten Lampen-Lizenz-Betrugsgeschäft hatte. So ist eher anzunehmen, dass jemand ein unsortiertes Konvolut Stichwort „Goebel-Defense“ bei Witter&Kenyon bestellt hat – es könnte OSRAM gewesen sein. Und dann muss jemand in Deutschland diese Texte durchgesucht und ausgewählt haben, sodass einem unbedarften Leser erscheinen soll, Goebel habe gegen Edison geklagt. Nahe liegt, dass OSRAM/ Beckmann diese Auswahl der Anwaltspapiere, die man für Prozesspapiere Goebel vs. Edison halten wollte, nach Deutschland geholt haben – in englischer Sprache, der Goebel nicht mächtig war. Nachdem diese Anwaltspapiere in Springe angekommen waren, kamen sie für das Lichtfest 1954 zum Einsatz. Der damalige Englischlehrer und Rektor der Mittelschule von Springe, Gresky, machte fast ein Jahr lang mit seinen Schülern Übersetzungen der „Prozessakten“ in die deutsche Sprache (wozu Schüler keineswegs alleine fähig waren). Ich habe persönlich im Jahr 2005 Zeitzeugen von 1953 hierzu interviewt. Zur Frage, warum die Übersetzungen 1953 völlig unvermittelt abgebrochen wurden? wusste keiner der damaligen Schüler eine Antwort. Meine semantische Analyse ergab jedoch, dass überall dort, wo die ganze Göbel-Idolisierung, als Erfinder der Glühlampe, kippte, der Lehrer Gresky die Übersetzungen stoppte. Innerhalb der Übersetzungen finden sich diverse Sinnfälschungen, auf die die ahnungslosen Springer Mittel-Schüler gar nicht hätten kommen können. Z. B. wurden die us-amerikanisch vorliegenden Arbeitsverträge zwischen den Goebels und der American Electr., die 1881/82 Edison-Lampen unlizensiert versuchten nachzubauen, mal dem Sohn Adolph als Hilfskraft und Henry SR. als Spezialist für elektrische Lampen, übersetzt. So steht es aber im englischen Text gar nicht. Und das höhere Entgeld für Henry SR. im Vertrag schloss die Nutzung der Goebelgeschäftsräume als Werkstatt mit ein, während Sohn Adolph in die Firmenräume der American Elec. zu gehen hatte. Henry Goebel SR. erhielt schon nach wenigen Wochen die Kündigung, weil er nichts zustande brachte, keine Lampen, keine Glühfäden, nichts was funktionierte (dazu gibt es zahlreiche Bezeugungen von Handwerkern, die in dieser Goebelwerkstatt abgeordnet gearbeitet hatten. Deren Prozessaussagen finden sich nicht in den Springer Schülertexten usw. Es ist insgesamt ein einziges Elend, was Goebel da fortwährend durch Betrug herumprobierte. In Rohdes Goebelbuch ist von diesen Arbeitsverträgen und von dem Übersetzungsdrama keinerlei Rede – sei es, dass er es nicht gelesen hatte oder eben verschwieg, was da herauskam: Goebel entnahm Edison-Birnen Bambusfäden und gab sie als eigene Produktion aus.

Mit den „Prozessunterlagen-Übersetzungen“ zogen die Springer Idolisierer nun in die Lichtfest-Gestaltung von 1954. Aber hier sind es neben der NDZ die Alt-Nazis in Springe. Sie brachten mit großem Aufgebot, OSRAM, ETZ, Beckmann, alle Schullehrer und Schüler, die Kirchen und Bürgermeister Walter Lichtenberg zum Straßen-Umzug. Namentlich irregeführt und gelogen haben der zugewanderte Stadtdirektor Alt-Nazi Dr. Degenhardt, die Springer Lehrerschaften, Dr. Gresky, der Bildhauer Benna, der Komponist, später der SPD-Funktionär Dr. Horst Callies. „Göbel gegen Edison“ hieß die Devise von 1954 her. Die NDZ machte ganz groß auf. Kratzin, Link oder Glitza – alle machten dicke Extra-Beilagen.

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Callies hat in die Weltgeschichte Briefe versendet, er, der Professor, habe im Archiv die Beweise, Prozessakten und Dokumente zum Springer Lichtgoebel. – Callies hatte unvollständige Anwaltspapiere der Kanzlei Witter&Kenyon, die Lizenzverletzer gegen GE-Edison verteidigten. Es gab keinerlei Prozess zwischen Goebel und Edison.

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Im später gegründeten Museum auf dem Burghof in Springe hat Callies seinen Anteil an der Göbel-Vitrine. Callies veranlasste, dass im Jahr 2002 eine Neufassung der Springer Stadtchronik vom nachmaligen Stadtarchivar Andreas Lilge erarbeitet werden musste. Dr. Heinz Brasch wurde verschwiegen. Lilge musste das „alte Göbel“-Kapitel aus der Stadtchronik von 1953/54 unverändert übernehmen. 2003 kam dann die Göbel-Briefmarken-Korrespondenz von Callies.

Die damalige Behauptung, das Lichtfest 1954 habe die geschwächte kleinstädtische Nachkriegs-Kampfmoral wieder aufgerichtet, steht wohl gegen den WM-Sieg in Bern 1954 ziemlich läppisch da. Bennas-Holzschnitt mit der Glühbirne und dem Schraubverschluss spricht es doch bis ins Lachhafte aus.

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NDZ-ÖFFENTLICHKEIT IN ZIELGRUPPEN:

1. Die durch in NDZ-Publikationen aufgestellten „Göbel-Fronten“, zuletzt am 9. Juni 2020, die aber durchaus nicht der Göbel-Wahrheiten halber integriert worden sind und nicht werden.

2. Ich selbst, Dietmar Moews, finde mich dem Kampfbegriff „Göbel-Front“ subsumiert.

3. Alt-Lehrer Rohde wird weiterhin als Göbel-Insider eingesetzt (mit seinem Göbelbuch-Schnellschuß – Rohde, der die in Springe vorliegenden Dokumente selbst gar nicht ausreichend gelesen hatte).

4. Die Springer Lehrerschaften, seit 1947 insgesamt,

5. Die Springer Altnazis, Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, Altnazi NDZ-Chef Städler und in lückenloser Nachfolge, SPD-Multifunktionär Dr. Horst Callies. Sie alle haben die Idolisierung Göbels wissentlich, seit 1953 in vielen Schritten, geschichtsfälschend betrieben und betreiben sinngemäß weiter. Göbel-Briefmarke 2003, eine 4711-Glühflasche von 1971, eine ZDF-Bezeugung der „Genies“ bei Kerner – eine regelwidrige Promotion, des Lehrers Rohde, als Externer der Leibniz-Universität, von Prof. Dr. Callies verantwortet – nach wie vor ohne regelgerechte Publikation; denn das Zu Klampen-Göbelbuch ist keine Dissertation – Fake-Gutachter* haben dieses Buch entgegen der geltenden Pomotionsordnung der Universität regelwidrig dazu gestempelt; * sie haben nachgewiesen den Text nicht gutachterlich durchgearbeitet).

5. Als letzte zu respektierende Gruppe nenne ich die Springer Mitbürger, die nicht wissen, dass die Bahnhofstraße mal Adolf-Hitler-Straße hieß, die davon wenig wissen und nur gelegentlich mehr wissen wollen, wenn daraus Vergünstigungen folgen müssten. Die NDZ sollte die Bürger nicht dazu überreden, über die Wahrheit mehrheitlich Willkür zu beschließen.

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ZUR SACHE des NDZ-ARTIKELS vom 9. Juni 2020:

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Die namentliche Autorin Marita Scheffler ist spätestens seit meinen ersten Auftritten an der Göbelbastei in der NDZ 2005 kundig in der Springer Göbelei.

Die einzigen historisch festgestellten Fakten zu Goebel und Glühlampen kommen aus den Jahren 1881 und 1882 und sind folgende – Nichts sonst:

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1. Zwei seit 1893 gerichtsbestätigte Arbeitsverträge Göbels SR. sowie seines Sohnes Adolph, aus dem Jahr 1881.

2. Marginale Original US-Patente des Henry Goebel SR von 1882 sowie schriftlich vorliegende dreimalige Patentanmaßungs-Anträge Goebels auf geltende Edison-Patente und weitere, und deren begründete Ablehnungen durch das US-Patent Office.

3. Original-Partnerschafts-Verträge sowie etliche Bezahlquittungen, zwischen Goebel und Kulenkamp von 1882 sowie Goebel und Dreyer und Goebel und Hochhausen.

4. Goebels Gewaltauftritt in der Anwaltskanzlei PAUL GOEPEL 1882.

5. Goebels bösartige Intrige gegen Kulenkamp in der Freimaurer-Loge

6. New York, 30. 4. 1882: Öffentliche Lampenvorführung und Goebels Lügen in der Tagespresse, New York Times und New York World

7. Bezahlquittungen von Goebel für William C. Dreyer 1882

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MEIN APPELL AN DIE NDZ

Verlassen Sie ab sofort den irrelaufenden Weg der NDZ zur deutschen Lampe mit Göbel, der seit 1893 in der NDZ gedruckt wurde.

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Informieren sie die Einheimischen, welch ein übler Wicht dieser Goebel war, sodass die Forderung, das falsche Etikett abzuräumen als Lernen und Hygiene auf der Hand liegt. Eine OSRAM-Birne für EDISON wäre besser als die Fake-Glühflasche hinter den Bäumen.

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Dem „Vorbild der Springer Schüler“ (von 1954) schuldet die NDZ nun wichtige Lebenszeugnisse des Heinrich Göbel, der im Ort vielfach namentlich angebunden worden ist. Immer hieß es: Über Göbels Leben ist wenig bekannt. Heute ist die Lage aufgeklärt. Es gibt ungewöhnlich ausgiebige Gerichtsdokumente über Heinrich Göbel als Henry Goebel SR. – genug ein kleinkriminelles Familienschicksal aus dem 19. Jahrhundert erleuchten zu lassen. Dafür gibt es in Springe ein Stadtarchiv – und nicht zur Irreführung.

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„Man war nicht dabei – man weiß es nicht genau“. Und das erneut irreführende „irren ist menschlich“, sollte die NDZ jetzt mit Goethe (11. Juni 2020: „Physik statt Metaphysik“) fortsetzen, indem die NDZ weiter mutwillig Irren und Irreführen verwechselt?

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Das muss aufhören. Die NDZ ist am Zug – ich warte und verbleibe mit freundlichem Gruß,

Ihr Dietmar Moews

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Dietmar Moews meint:

„Heinrich-Göbel-Front“ nennt die Neue Deister Zeitung (9. + 11. Juni 2020) die inzwischen 125 Jahre währende Irreführung der Öffentlichkeit durch die NDZ im I. C. Erhardt-Verlag, Springe. Inzwischen steht Ihr Göbel als Fake unzweifelhaft fest. Alle Tatsachverhalte zum kriminellen Henry Goebel Sr., dem USA-Einwanderer von 1849, sind ausgehend von meiner wissenschaftlichen Arbeit, das gesamte Textmaterial zu analysieren, längst öffentlich im Stadtarchiv Springe belegt.

Die Bestätigung durch das Deutsche Museum, München, 2006 (Anlage), fand in einem Veranstaltungshinweis in die NDZ (Anlagen). Der armselige Auftritt von Mitgliedern des „Göbel-Stammtisches“ (im damaligen „Mariechen“), woher die NDZ-Zeugen Rohde und zu Klampen bei mir die Aufklärung holten, wurde dann Quelle der „Göbel-Legende“.

Sie reklamieren nun in der NDZ: „.. Das Thema jetzt endlich mal abschließen“ – während der Artikel „die Irreführung durch die NDZ“ „weiter als „Irren der Öffentlichkeit“ hinstellt.

Die Göbel-Fake-Front ist nazimäßig belastet. Z. B. der Brief des Altnazi Stadtdirektor Dr. Degenhardt (im Volksmund „Knochengustav“, s. Anlage) an den Präsident der USA wird von vielen Blüten durch Callies u.a., die ich in meinem Archiv habe, bis heute zur notpeinlichen Stadtgeschichte. Hören Sie bitte als traditionelles Lokalblatt mit der Irreführung auf.

So weit ich es als empirischer Soziologe sehe, schadet die bisherige Göbelkampagne dem Ansehen Springes.

Vor der Neugestaltung der Göbelbastei, 1998, hatten wir andere Sorgen und eine Osramreklame-Birne. Sie leuchtete als Nachkriegswerk ins Calenberger Land. Der Hang wucherte zu, das Gestell erlosch.

Der heute peinliche Göbelquatsch beginnt mit der neugeformten Leuchte und ist mit der rohde-calliesschen Göbelstory, aus dem Museumsverein, im neuerlichen Abseits gelandet. Indem man bis heute die Springer Archivschriften nicht las, aber von Osram gelieferte Tuben und die 4711-Camouflage auf eine Briefmarke, schließlich bei ZDF-Kerner plazierte, liegen Heimatliebe und Unehrlichkeit im Konflikt. Aber sogar eine sogenannte Doktorarbeit, ohne den Forschungsstand unserer Zeit, die laienhafte und unzulängliche Auskunft zu Heinrich Göbel brachte, glaubte man, in Springe hinnehmen zu können. Zu Klampens Göbelbuch von 2007 ist keine den Vorschriften entsprechende Publikation einer Doktorarbeit. Eine solche liegt nicht vor. Publikation und Disputation wäre aber Voraussetzung für eine Promotion nach der Promotionssatzung der Leibniz-Universität. Darin werde ich namentlich, inhaltlich unzutreffend, angeführt.

Im Jahr 2009 wollte die NDZ mal wieder Göbel-Scherze machen? Die Sorger von Springe täten gut, ihre Distanz zu bewahren. Vor mir liegt Herr Aden, im Zeitungsausschnitt aus dem Jahr 2002, und steht am eingerüsteten Unfug am Ebersberg.

Der Auswanderer Göbel war ein übler Typ, handwerklich sehr ungeschickt, keinesfalls erfinderisch. Wieso hier wieder die „drei Patente“ ins Spiel kommen (diese Kaffeetassen für Linkshänder: Henkel auf der anderen Seite) – kurz, was es mit diesen Teil-Patenten auf sich hat, findet sich in Originalkopien in Springe. Da liest man – 15 Jahre nach Edison hat Göbel vielfach versucht, Edisons Patentqualitäten als Patente anzumelden – die technisch begründeten Ablehnungen von Göbels Betrugsversuchen. Was dann schließlich patentiert worden war, waren nutzlose Varianten sogenannter Verbesserungspatente, die keiner brauchte. Keine der von Göbel nachgeschobenen Bastelgläser waren nach seinen Patentqualitäten ausgeführt. Die Handwerker, die die Dinger gemacht hatten, waren später gerichtsnotorisch: Archivalien auch in Springe!

Es ist zweifellos die Urteilskraft oder der gute Wille derjenigen, die hierzu den Springer Meinungsmarkt verzieren, nicht ausreichend. Göbel ist weder als Idol für die Jugend noch als Maskottchen der touristischen Ambitionen geeignet.

So lange in Springe Menschen einen Göbel als Folie für ihren Behauptungswillen verwenden, bleibt das ein unentgeltlicher lokaler Wert. So lange die Springer Dokumente zu Göbel, 1849-1893 in New York, in Springe nicht zur Kenntnis gebracht werden können, werden weiterhin Lehrer den Schülern Unkenntnis, Blödsinn und Schweigen zu Göbel bieten.

Die NDZ jedenfalls hatte mit einer ersten Göbelnotiz vom Februar 1893 bereits Unfug verbreitet, der noch heute nicht ausgeräumt worden ist. In der Leibniz-Universitäts-Bibliothek, in Rethen, liegen alle elektrotechnischen Fachzeitschriften, seit damals. Die NDZ hat verfälschend berichtet.

Nun fragen Sie, was ist zu tun?

Stellen Sie doch einfach diese Tatsachen heraus.

Der NDZ-Kollege Glitza hatte eine große Göbel-Beilage erstellt, die alle Leser in Springe kennen und die zweifellos zeitaufwendig war, anzufertigen.

Da frischt die NDZ den Unfug von 1893 und von Nazi Dr. Degenhardt, von 1954, unter Redakteur Mark Fuegmann erneut auf. Zeit ist also da, wenn man will. Ohne den tatsächlichen Befund zum Springer Anteil an der Idolisierungssache, halte ich die Frage:

Was bietet sich an, zu versuchen?

nicht für den nächsten Schritt.

Der nächste Schritt, den ihre jüngsten Artikel insinuieren, endlich mal die Vermutung, dass jemand von Ihnen Schluss mit der Irreführung der Springer zu machen hätte, liegt doch auf der Hand.

Die Vermutung, dass jemand von Ihnen in Springe eine Heinrich-Göbel-Idol-Wohnadresse hat, die er nicht ändern möchte, wäre verständlich. Aber die Bahnhofstraße hieß auch mal Adolf-Hitler-Straße und Springe hat die Peinlichkeit beseitigt.

Die NDZ hat nunmehr Herrn Redakteur Zett. Die NDZ im Verlag I. C. Erhardt, Springe am Deister, muss jetzt endlich die Wahrheit verbreiten, so, dass die Information nachprüfbar auch ankommt, anstatt weiter die Bürger vorzuführen.

Dieser Schritt hieße: Heraus mit den Wahrheiten. Was es bedeutet, dass einmal Pech Pech ist, zweimal Pech vielleicht auch Pech ist, dreimal Pech den Geruch von Dummheit atmet, lässt auf Klärung hoffen.

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Ganz ohne echte Recherche zu den Dokumenten über den kriminellen Henry Goebel Sr. und seine schreckliche Familie, die allesamt im Jahr 1893 vielfältig vor US-Gerichten falsche widersprüchliche Zeugnisse beschworen hatten, wird die NDZ nicht auskommen. Goebel wurde in New York vielfach zivil beklagt und verurteilt. Auch das kann man in Springer Archiven finden (allerdings nicht in Rohdes „Göbel-Legende“ von 2007).

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Die zitierten Dokumente als Papieranlage im OFFENEN BRIEF kann ich hier in der LICHTGESCHWINDIGKEIT leider nicht einstellen, verweise aber auf alle Bereitstellungen in der Lichtgeschwindigkeit der vergangenen Jahre – überbordende Archivgüter, die ein intensives Studium ermöglichen; ich habe hunderte Seiten aus dem juristischen US-English der Prozessdokumente und Zeitungsartikel in verständliches Deutsch übertragen.

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Wahlbeteiligung unter 50 bei Landtagswahlen SACHSEN 2014

August 31, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4839

am Sonntag, 31. August 2014

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L1010327

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Das Wahlergebnis der Landtagswahlen 2014 in Sachsen aus Dresden hat eigentlich die Erwartungen bestätigt: Ministerpräsident Tillich (CDU) wird erneut eine Regierung bilden können. Verhandlungen für eine Regierungsmehrheit werden mit der SPD (so, wie in Berlin) oder mit den Grünen vereinbart werden. Eine Große Koalition mit der Linkspartei und auch mit der AfD sind aufgrund einiger essentiellen Unvereinbarkeiten nicht zu erwarten.

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Die FDP und die NPD wurden mit unter fünf Prozent abgewählt.

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EINS Das Wahlergebnis ist eine zu erwartende Bestätigung der Regierung Tillich, mit der eine sichere Mehrheit der wahlberechtigten Sachsen zufrieden ist.

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ZWEI Die Wahlbeteiligung von 49 Prozent plus ist nicht an sich bedeutend klein:

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a) Die bisherige Regierung sollte in Sachsen wiedergewählt werden.

 

b) Es war sehr schlechtes regnerisches Wetter: Die Vorhersagen und noch mittags während des Wahltages in staatlichen Sendern (das ist rechtswidrig) zeigten, dass die CDU eine Regierungsmehrheit erhalten wird. Sodass nachmittags die Wahlberechtigten, die mit diesem vorausgesagten Ergebnis einverstanden sind, nicht mehr notwendig ihre Stimme dazu abgeben mussten.

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c) Eine Wahlbeteiligung ist immer dann bedenklich, wenn sie ungewöhnlich hoch ist (im Vergleich zu der gewohnten Beteiligung) oder, wenn besonders wenig Wähler sich beteiligen. Heute, bei der Sachsenwahl 2014, wurde zwar die Marke von 50 Prozent Wahlbeteiligung der Wahlberechtigen unterschritten. Doch ist die Abweichung gegenüber der vorherigen Landtagswahl Sachsen 2009, von 52 Prozent, nicht gravierend: Sachsen hatte schon mehrfach eine eher geringe Beteiligung gemessen an 100 Prozent. Nach den publizierten offizialen Statistiken hat Sachsen heute die zweitniedrigste Wahlbeteiligung nach dem Krieg gewählt.

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d) Der Anteil der Wahlberechtigten Sachsen, die noch eigene biografische Erfahrungen mit dem Quasi-Zwang zur Stimmabgabe zu DDR-Zeit haben, drücken ihre Beteiligung ganz im Sinne der „freien demokratischen Wahlen“ aus, nämlich auch das Recht nicht zu wählen.

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e) Die soziologischen Bedenken über geringe Wahlbeteiligung, wie in Sachsen 2014, müssen den soziologischen Erkenntnissen entsprechend interpretiert werden: Wir haben keine Radikalisierung, aus der Mitte weg, nach links oder rechts. Im Gegenteil, die Linken und Rechten, haben verloren. Die NPD ist sogar mit unter fünf Prozent abgeschlagen in der außerparlamentarischen Opposition gelandet.

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f) Unter dem Aspekt der Nichtradikalisierung nach links und rechts, ist der hohe gestiegende Anteil der Nichtwähler nicht in dem Sinne bedenklich, dass hieraus die „größte Partei der Nichtwähler“ die absolute Mehrheit anzeigt, die abgeholt werden könnte.

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g) Die Parteien können die Nichtwähler nicht als Ausdruck von Zufriedenheit unter den Wahlberechtigten werten. Es muss ausdrücklich erkannt werden, dass die neue Militär- und Kriegspolitik der Großen Koalition auf Bundesebene, wegen der Bundeskompetenz zwar nicht bei der Landtagswahl gefragt war. Dennoch sind es die sogenannten Volksparteien, die als Regierungsparteien damit rechnen müssen, dass die Wähler „hitlerschlau“ sind: Man kann das heutige Erfolgsergebnis für CDU und SPD tatsächlich nicht als Bestätigung für die aktuelle deutsche Kriegspolitik bewerten.

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h) Wahltag am Ende der Schulsommerferien dämpft die Wahlbeteiligung.

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Dietmar Moews meint: Ob Krieg oder Merkel-Sprechblasen – die Wähler in Sachsen bewegt überwiegend lediglich, wie es ihnen besser gehen könnte als Bayern. Man sollte von den sächsischen Wählern nicht erwarten, dass nun gerade die Leute mit DDR-Geschichte diese deutsche Demokratie besonders wertschätzen sollten.

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Die geringe Wahlbeteiligung sollte die gewählten Politiker daran erinnern, dass sie ohne den Respekt der Mehrheit Politik machen. Der AfD-Zuspruch ist keine Regierungsbestätigung.

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Offener Brief an die Heimatstadt Springe: SCHULNAME

August 28, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4832

am Donnerstag, 28. August 2014

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L1010327

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Die Kernstadt Springe braucht einen Namen für die Schule. Ich bekomme das in der Ferne mit und war selbst auf der nach Göbel benannten Mittelschule in Springe. Bürgerbeteiligung ist verlangt. Etwas Kenntnisse zur Stadtgeschichte, der Tradition, der Abhängigkeiten und der Veränderlichkeiten, speziell der Menschen dieses Ortes, wären wünschenswert, damit ein guter passender Name gefunden wird.

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Springe am Deister, an der Eisenbahn von Hannover nach Hameln, in Niedersachsen, ist heute eine Samtgemeinde von etwa 30 000 Bewohnern, mit 16 Ortsteilen zahlreicher ursprünglich eigenständiger Orte. Alle haben eine eigene Schulgeschichte. Hauptort und Kommunaladministration ist die sogenannte Kernstadt Springe. Hier befinden sich heute die wichtigen Schulen von Gesamtspringe. Es gibt eine angestammte Heimatzeitung – zeitweise gab es sogar drei Redaktionen: BILD, HAZ und NDZ. Man hat also Erfahrung mit Namenslöschungen und Neunamensgebungen (inzwischen tragen alle außerdem das Ehrenzeichen des Fortschritts – wie Lise Meitner – nämlich ein „.de“, NDZ.de, HAZ.de, BILD.de).

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Namensvorschlag für die zukünftige IGS in Springe:

Vorab noch eine Grundvoraussetzung für den zu suchenden Namen. Frei, je nach politischem Willen der Springer, ließe sich jedes Jahr ein anderer attraktiver Name für die Schule wählen – es bliebe immer IGS-Springe.

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Welcher Name passt zum Otto-Hahn-Gymnasium von Springe am Deister?

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Die Grundvoraussetzung für den Schulnamen sind Wertschätzung, Achtung und Respekt und Liebe, die jede Gesellschaft mit jeder Schule haben sollte. Es sind also alle Bürger gemeint, alle Springer gefragt, alte wie junge, Steuerzahler und Schulkinder, Alteingesessene und Zugezogene. Doch ist nicht die Frage, ob der Name den Unbedarftesten gefallen soll (IGS-McDonald), ob kleine Mädchen eine IGS-Barbie cool fänden oder die IGS-Manuel-Neuer mehrheitsfähig wäre – es zählt hingegen die Bedeutung des Namens für eine imaginierte Wertschätzung durch alle Menschen in unserer Welt.

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Hat man dies verstanden, dann drängt sich der Name der Schule für Springe auf. Denn in Springe gibt es eine Otto-Hahn-Schule. Das OHG hat auf diesem Weg bereits mit Springe und mit den Springer Schulnamen zu tun.

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Dazu passt wunderbar der Name einer bedeutenden Frau und Naturforscherin, der, wie man weiß, selbst Otto Hahn sehr viel verdankte.

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Folglich lautet der Vorschlag: Lise Meitner – die bedeutende Naturwissenschaftlerin für die IGS-Springe.

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Lise Meitner ist nämlich Kollegin von Otto Hahn gewesen – für den sich schon vor vielen Jahren berufene Springer Namensfinder gemeinsam entschieden hatten – der das Otto-Hahn-Gymnasium seitdem in Springe verziert.

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Lise Meitner. Beide, Meitner und Hahn haben in Berlin am Wannsee ihre unglaublichen Entdeckungen zur Atomphysik gemacht und erste labortechnische Versuchsanlagen gebaut und zur Forschung eingesetzt.

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Was also Legionen von Schülern auf Berlin-Klassenfahrten erleben, den Besuch des Lise-Meitner-Instituts am Wannsee, fände mit „Otto Hahn“ und „Lise Meitner“, zwei Sternen der Wissenschaft unserer Welt – durch die Benennung der wichtigen Schulen in Springe Ausdruck des Hoffens auf Können durch Wissen.

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Zum Peinlichen noch dies: Ich hatte als Wissenschaftler für das ZDF im Jahre 2005 ein Gutachten zu dem aus Springe stammenden Heinrich Göbel erstellt. Darauf hat das ZDF und auch das Deutsche Museum München bestätigt, dass Göbel keinerlei Teilhabe an der Entstehung der Osram-Glühlampen gehabt hatte. Das Deutsche Museum hat etwaige Zuschreibungsverirrungen seitdem auch benannt.

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Was ich nach jahrelangem Gesamtstudium des sehr umfangreichen Konvoluts in us-amerikanischer Sprache, ca. 6.000 Blatt Gerichtsakten (im Springer Heimatmuseum) sowie des unerwartet umfänglichen Quellenreichtums in den internationalen Elektrotechnischen Zeitungen der Elektrifizierungszeit im 19. Jahrhundert (in Rethen, im Archiv der Leibniz-Universität) fand, war zweifelsfrei aufschlußreich und äußerst zeitintensiv.

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Es wundert mich nicht, dass der flüchtige „Göbel-Kriminalroman“ des Lehrers Chr. Rohde, der beim Verlag von Dietrich zu Klampen als Schnellschuss erschien, ohne das Studium all dieser Dokumente auskommen muss. Man glaubte so, irgendwie -, statt nach wissenschaftlichem Wissen zu fragen.

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Was ich an Rohde, zu Klampens und Callies Springer Irreführung der Öffentlichkeit bedauere ist, dass die Schlusszusammenfassung von Rohdes Göbelbericht aussagt:

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Der eine glaubt dies, der andere das – Rohde glaubt an Professor Callies und die Althistoriker von Hannover, die von der Elektrotechnik-Geschichte so wenig wie von einer methodisch ordentlichen systematisch-semantischen Inhaltsanalyse verstehen. Oder den Text gar nicht gelesen und nicht betreut haben. Das heißt ganz einfach, ein Kategorienfeld von Hilfshypothesen zusammenzustellen, also ein vollständiges Fragensystem und dazu sämtliches Textmaterial durch zu prüfen, den Befund zusammenzufassen und zu interpretieren.

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Rohde hätte besser das vorhandene Material gesichtet und vollständig gelesen, bevor er mit lückenhaften Etwaigkeiten rausgekommen wäre – und die Universität Leibniz hätte sich einen Promotions-Skandal erspart, wenn professionelle Technikgeschichtler und nicht Althistoriker mitgewirkt hätten. Rohdes LEGENDE argumentiert nicht wissenschaftlich, sondern mutmaßlich, und kommt zu der Kernansage:

 

Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht, so lautet nach der Universität Hannover der aktuelle „Forschungsstand“.

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Hätte Rohde einen belastbaren Forschungsstand zu Göbel erarbeitet und die vorhandenen Dokumente gründlich ausgewertet, wäre auch ihm klar geworden, dass keinerlei elektrotechnische Leistung dem Springer Auswanderer entsprang. In Wirklichkeit entsprach dem eine zeitlang das Deutsche, heute nur noch das Springer Gerücht zur Göbel-Bastei, zum Geburtshaus und zum 4711-Flaschen-Nachbau des Museumsgründers, Architekt Günter Haupt, aus den 1970er Jahren, die Professor Callies mittels Lügenbriefen an Ministerien und Briefmarkengremium, im Jahre 2004 noch,  auf die Briefmarke hat hieven lassen.

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Modell Callies / Rohde 2004

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Was für ein törichter Mann Herr Göbel war, wird an der Transatlantikausreise deutlich: Göbel, der bis dahin das Deistertal höchsten zu Fuß oder auf einem Langholz-Pferdewagen verlassen hatte, beschliesst auszuwandern. Wie idiotisch das geschah, kann man empfinden, wenn man weiß, Göbel, Ehefrau und zwei Wickelkinder überquerten den Atlantik im Winter. Sie stachen ohne außergewöhnliche Not im November 1848, von Bremen aus, mit einem kleinen Zweieinhalbmaster in See.

Im April 1849 landeten sie in New York Eastside Manhattan. Zwei Querstraßen vom Kai entfernt mietete sich Heinrich Göbel als Henry Goebel, Optiker (wo von er überhaupt keinerlei Ahnung hatte: Mehrere Meter breit stand am angemieteten Laden der Schriftzug in Versalien „OPTICIAN“; darauf ließ „Optiker“ Goebel Visitenkarten drucken), in der Monroe Street ein und machte eine Art An- und Verkauf Empfangsgeschäft für Einwanderer aus Deutschland (woher er auch eine Auswahl von Kuriositäten und Raritäten hatte, die er gegen die ersten Dollars zu Tiefpreisen in Zahlung nahm – Beschiss und Streit sind überliefert – und im Schaufenster als Eigenmanufaktur ausgab). Da blieb er bis zum Lebensende.

Noch einmal:

November bis April, also über den Winter, mit einem kleinen Segler und zwei Kleinkindern über den Nordatlantik – kein moralisch sauberer Mensch macht sowas ohne Zwang?

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Zwischen 1878 und 1895 wurden von den führenden Technikern, Edison, Westinghouse, Tesla und zahlreichen im Fach prominenten Physikern und Handwerkern, die Elektrifizierung, Folge des neuen Elektromotors, weltweit diskutiert, von Amerika bis Russland, England, Frankreich, selbst Werner von Siemens in Berlin entwarf Glühlampenideen u. a., zehn Jahre dauernde Prozesse zwischen Lampenentwicklern, Patenthaltern und der damals neuen Lampenindustrie wurden in New York geführt. Alle Prozesse gingen zunächst um Patentqualitäten und dann um Lizenzbetrug. Henry Goebel hatte mit diesen Prozessen gar nichts zu tun, lediglich als Stadtklatsch über Prozesse zum Elektrischlicht fanden die deutschen Einwanderer ab 1880 auch in der deutschen Zeitung Informationen – und man redete natürlich darüber. Goebel hatte eine kleine Mappe mit ausgeschnittenen Zeitungsberichten zu den Edison-Entwicklungen gesammelt, haben seine Kinder vor Gericht bezeugt.

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Dabei sind die Entwicklungsgeschichte und die tatsächliche Patentgeschichte der Glühlampen vollkommen klar und eindeutig. Es wurden in allen modernen Ländern Elektro-Fachzeitschriften gegründet, die noch heute da sind (s. die deutsche ETZ). Sie waren damals so epochal und avantgardistisch wie heute die IT-Revolution ist. Geradezu jeder kleine Trick wurde international diskutiert und ist in den Fachzeitschriften sowie in Briefwechseln dokumentiert.

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Die Elektrophysik beginnt zielgerichtet bereits im 17. Jahrhundert und schleppte sich hin, weil man nur schlappen Batteriestrom erzeugen konnte. Dann, mit der Dampfmaschine und dem Dynamo explodierte die Elektrifizierungsgeschichte. Und das ganz neue Patentrecht entstand, das lediglich innerhalb nationaler Grenzen galt und überall extra anzumelden war. So standen die Laboratorien von Edison / General Electric mit französischen und insbesondere britischen Entwicklern in engem persönlichen Kontakt und Austausch, was geht und was nicht.

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Edisons Durchbruch für die High-Tech-Lampe erfolgte im Jahr 1879, mit der Konzeption die der Brite Lane-Fox in England – mit dem Edison in engem schriftlichem Austausch stand –  bereits 1878 patentieren gelassen hatte – doch Lane-Fox konnte seine eigene Entwicklung nicht bauen und hielt das dann auch für unmöglich. Als alle anderen die hochohmige Vakuum-Konzeption aufgegeben hatten, gelang dann dem Edison-Team in New York eine zu bauen und, die eine bemerkenswerte Betriebsstunden-Brenndauer erreichte.

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Bauen konnte das Erfolgspatent dieser feinmechanischen Hightech-Entwicklung von Edison im Jahr 1879 nur Edison selbst. Wichtiger Bestandteil der ersten Patente waren nicht mal technische Neuerungen, sondern bestanden in der delikaten Herstellungsgeschicklichkeit. Von Serienproduzierbarkeit, Transportfähigkeit, Stromverbrauchsgünstigkeit und marktgängigen Verkaufspreisen war noch nichts zu sehen. Deshalb wurden dann auch sehr bald verbesserte, technisch sehr veränderte Folgelampen entwickelt und patentiert (Wechselstrom, Metallglüher, Gas usw.).

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Mit seinen Glühbirnenpatenten und den Lizenzprozessen gegen Lizenzbetrüger war das in Deutschland so sehr beneidete Universal-Erfindergenie Thomas Alva Edison pleite gegangen und hatte seine Laboratorien an eine Aktiengesellschaft verloren – General Electric. Erst die Finanzkraft der General Electric half die Patente durchzusetzen – als sie nach 15 Jahren ausgelaufen waren – wurde also dennoch kein Geld damit verdient.

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Heinrich Göbel Senior taucht als Henry Goebel SR. am Ende der vier Elektro-Lampen-Lizenz-Klagen, ganz kurz, im Jahr 1892 (also über zehn Jahre nach den wichtigen Edisonpatenten, in den Elekrotechnischen Fachblättern) als gekaufter Zeuge auf, in vier verschiedenen US-Staaten, mit von ihm bezeugten schriftlichen Erklärungen, auf Seiten der Lizenzbetrüger (belegt ist auch, dass sich Goebel bereits im Jahr 1885 den Anwälten als falscher Zeuge gegen Edison angeboten hatte – die haben ihn geprüft und als nutzlosen Betrüger erkannt. Während der selbe Quatsch dann 1891 zur Verschleppung der Verfahren als „Goebel-Defense“ in die Lizenzprozesse eingeführt wurde: Man wollte Edison die Patent-Lizenzen nicht zahlen, mit der unerwiesenen Behauptung begründet, angeblich Goebel habe bereits 25 Jahre vor Edison eine elektrische Lampe gebaut, was der beschwören wollte) – es erwies sich als Unsinn. Aber die frühesten Edison-Glühlampen-Patente verjährten durch Prozessverschleppung:

Gerichtlich ging es um die Verletzung eines geltenden staatlichen Patents. Die „Goebel-Defense“ dagegen argumentierte mit technischen Qualitäten, war also im Sinne der forensischen Streitformalen EX PARTE, d. h. ungeeignet, gegen einen Antrag auf unverzügliche Unterlassung der Patentverletzung.

Es waren Firmen gegründet worden, die mit Edisons Patenten Lampen herstellten und vermarkteten, aber keine Lizenzen von Edison erwarben oder an ihn bezahlten. Die brachten 12 Jahre nach der entscheidenden staatlichen Edisonpatent-Erteilung schließlich den alten Goebel, der auch noch nach Boston reisen musste, um Beweisstücke nachzubauen – was ihm weder gelang, noch wusste er, wie es gehen sollte. (Vorgelegt wurden „Affidavits“ – es handelt sich um von Anwälten aufgesetzte Texte, die nur ausnahmsweise Goebels Unterschrift tragen; das Gleiche mit den Patentanmeldungsversuchen – überall fremde Handschriften, ab und zu nur Goebels Maikäfergekracksel; Goebel hatte dem Gerichtsvollzieher beglaubigt, dass er nur in deutscher Sprache bezeugen könne – bald ging es dann munter in Juristen-Amerikanisch weiter (Fotokopien davon in Springe und in meinem eigenen Archiv). Goebel hat da als bezahlter falscher Zeuge Sachen unterschrieben und bezahlt genommen, die er gar nicht lesen konnte – Bezahlungen sind für Henry Goebel Jr. belegt.

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Heraus kommt außerdem – und das ist eben haarklein und peinlichst belegt – dass Göbel ausgehend von den frühen Edisonpatenten und von den frühen Edisonlampen in New York als Patentbetrüger aufgetreten ist und Investoren betrügerisch um viel „Kleingeld“ gebracht hat.

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In diesen Fällen war Goebel selbst von den verschiedenen Geschädigten als Betrüger entlarvt, in Zivilklagen in New York angeklagt und verurteilt worden. Mal hat er eine Dampfmaschine mit Stromgenerator geklaut bzw. unterschlagen, mal hat er das Investment einfach verbraucht und keine Lampen liefern können. Dann hat er keine Abrechnungen gemacht, unterschlagen, wenn Rendite zu zahlen gewesen wäre.

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Goebel ist also selbst als Betrüger in Gerichtsverfahren verurteilt worden! (Davon auch NICHTS bei Chr. Rohde und zu Klampen)

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Mehrfach hat Goebel von Patentanwälten Edisonpatente auf seinen eigenen Namen anzumelden versuchen lassen, was vom US-Patentamt natürlich mehrfach – ausführlich mit Textbegründung, an welchen Stellen Goebel zu klauen versucht hatte – abgelehnt worden ist (liegt Alles schriftlich in Springe vor).

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Nachdem die ersten Bogenlampen in New Yorks Straßen grell leuchteten und knatterten und Edisons Demonstration seines maßvollen, stillen Glühlampensystems eindrucksvoll vollbracht war, begann ein Elektrolampen-Goldrausch in New York.

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Einige von Edisons Speziallaboranten hatten eine eigene Lampenfirma (American Light) ausgegründet, um mit ihrem Insiderwissen selbst auf den Markt zu kommen. Henry Goebel Sr., der davon Zeitungsausschnitte in der Deutschen Zeitung gefunden hatte. Auf die Suche nach einem Handwerker, zunächst einen Uhrmacher (drei Goebels hatten sich die Berufsbezeichnung „Uhrmacher“ genommen, Henry Sr, Adolph Otto und Henry Jr.) der Verbindungsklemmen anfertigen sollte, meldeten sich die Goebels. Später suchte die American Light einen Handwerker, der Kohle-Glühfäden brennen könne. Die Goebels verpflichteten sich bei dieser neuen Lampenfirma, ganz in der Nähe, Grand Street. Henry Sr. behauptete später, entgegen des schriftlichen Arbeits-Vertrags, er sei als angeblicher Spezialist angestellt worden. Sein Sohn Adolph Otto brachte zunächst seinen Vater, Henry Sr. gleich noch als eingeweihten Handlanger mit. Goebel Sr. erhielt Ende 1881 (5. September 1881) einen Arbeitsvertrag auf Probe für sechs Monate, bereits im Mai 1881 Adolph, am 5. September 1881 Henry Sr. (diese Verträge sind in Springe im Museum und in der Schule, als Abschriften oder Kopien archiviert). Goebel wurde sehr bald, vor Ablauf der Probezeit, entlassen, weil Goebel keine einzige brauchbare Kohle herstellen konnte.

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Die Glasbläser, die von der American-Lampenfirma in Goebels Werkstatt-Laden Monroestreet geschickt wurden, um Goebels Kohlen einzubauen, haben unabhängig von einander in den Gerichtsprozessen bezeugt, dass Goebel handwerklich sehr ungeschickt war und ihnen Kohlen (Glühelemente) gab, die er aus gekauften Edison- und Maxim-Glühlampen herausgeholt hatte. Denn die Goebel selbst zustande brachte ließen sich nicht verwenden. Und das wars.

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So hatte aber Goebel Sr. ERSTMALIG 1881 direkt und konkret mit der ganz jungen New Yorker Lampenindustrie Kontakt gehabt. Sein Sohn Adolph Otto war noch bis 1882 als Hilfsarbeiter dort tätig und konnte noch von den weiteren Misserfolgen berichten, bis die Firma „American Light“, pleite war. Das hieraus bezogene Insiderwissen versuchte Goebel dann selbst zu vermarkten, was zumindest indirekt – als falscher Zeuge in den Prozessen 1892 – noch auf kriminelle Weise geschah. Während Goebel selbst sich schon vorher als Zeuge, im Jahr 1885, New Yorker Anwälten angeboten hatte. Wurde er von denen interviewt. Sie durchschauten Goebels Versuch als Trittbrettfahrer und schickten ihn weg (auch das steht in den Prozessakten, zitiert in den Elektro-Zeitungen; nachzuprüfen in Universitätsbibliothek der Leibniz Universität Hannover in Rethen).

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Das ist schon kurios, dass Henry Goebel Sr, der mit einem kleinen Ponywagen und einem Fernrohr für Pennyspenden in Manhattan nächtliche Sternbeschauungen für Touristen durchführte, mit einer Guiseppe Verdi-Verkleidung seiner Zeit, dem Bart, Gehrock und Zylinderhut herumzog, und wie er die Touristen mit Judenwitzen unterhielt. Die Leute lachten, wenn Goebel den Stern „Jupiter“ als „Jew Peter“ aussprach. Er sprach nur gebrochen Amerikanisch, hatte Öllampen auf dem Ponywagen, die 30 Jahre später von nachbarschaftlichen, bezahlten Zeugen, in Eidesstattlichen Erklärungen als Glühlampen beschrieben worden sind.

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Betrachtet man die Lebensszenerie der Einwandererfamilie Henry Goebel Sr, ergeben sich soziologische Tatsachen, die hervorzuheben sind, will man sich ein Bild machen.

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Goebel war ohne Geld und ohne soziale Beziehungen nach Manhattan gekommen, wendete sich an Deutsche, die er zufällig traf. Dadurch bekam er die Adresse einer deutschen „Pilgrim“-Freimaurerloge in New York – ein Geselligkeitsverein – dem er bald beitreten konnte. In diesem Verein von Deutschen in New York verkehrte Goebel wie unter Parteigenossen. Man beredete die Belange der Einwanderer, gab sich Tipps, vermittelte Kontakte oder schloss auch persönliche und familiäre Freundschaften. In diesem Deutschenverein fand Goebel alle seine Möglichkeiten der sozialen Expansion, einen Buchhalter, der ihm Geld lieh, einen Schmuckhändler der kleine Erfindungen machte und ein Patent hatte, der ihm Kommissionsware in den Laden besorgte, der Goebel einen deutschen Patentanwalt vermittelte, Herrn Paul Göpel. Innerhalb vieler Jahre seiner Mitgliedschaft bei den „Pilgrims“ hatte Henry Goebel Sr. – davon selbst völlig unbekümmert – zahlreiche schreckliche Streitereien und Prozesse, beklagt vor dem New Yorker Gericht.

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Man muss es selbst nachlesen: Goebel lebte ausschließlich in Eastside, Downtown Manhattan, dem Deutschen-Einwanderplatz von New York in Amerika. Goebel verkehrte mit neuen deutschen Einwanderern und mit den Deutschen, die er in der Pilgrim-Loge kannte. Goebel sprach kaum Amerikanisch. Aber auch Deutsch lesen und schreiben konnte er kaum – Goebel hat nie Deutsch lesen und schreiben geübt. Sein täglicher Kampf mit dem Trödelladen im Wohnhaus Monroestreet, und den Reparaturaufträgen spannte die gesamte Familie mit ein. Wir können das daher wissen, weil zu den von Goebel im Jahr 1891 für die Anwälte der Edison-Widersacher unterzeichneten Eidesstaatlichen Erklärungen, die eigentlich das gesamte Leben Goebels in America zeitlich umfassen, sämtliche noch fassbaren Zeugen persönlich vor Gericht gezogen worden waren. Diese Zeugen, meist solche, die in Goebels Werkstatt gearbeitet hatten oder Hausnachbarn waren (und gar nichts von Lampen wussten), wurden ja unabhängig voneinander in den Prozessen, teils in Kreuzverhören, vernommen, aber jeweils zu den selben Geschehnissen. Also:

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War Goebel im Jahr 1854 bei der Polizei, weil er auf seinem Hausdach eine Explosion verursacht hatte?

Konnte Goebel 1854 über eine Batterie verfügen, mit der ein solches Bogenlampenfeuer auf dem Dach hätte von ihm verursacht werden können? ANTWORT: NEIN. Weder technisch noch bezahlbar hatte Goebel zu jener Zeit 1854 eine solche Batterie.

Hatte Goebel eine öffentliche Vorführung von angeblich „eigenen Lampenpatenten“? Welche Unregelmäßigkeiten gab es mit Kuhlenkampf, dem Patentpartner von Goebel? usw. usf.

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Es finden sich also Gerichtsakten – die gar nichts mit Edison oder mit Lampenpatenten zu tun hatten – und Zeugenprotokolle über all die Jahre in America. Allein die Angebergeschichten Goebels über die teils kuriosen Raritäten in seinem Ladenschaufenster, eine Zahnarztpuppe, eine Fernrohrlinse, gläserner Wohnzimmerspringbrunnen, Kuckucksuhren u. a. die er verschiedenen Zeugen zu verschiedenen Zeiten erzählt hat, ergeben eine disaströse Farbe.

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Es ging eigentlich immer um grenzwertige Ausnutzungen und Betrügereien, Vertrauensbrüche und Rücksichtslosigkeiten. Goebel hinterlässt ein wirklich übles niederträchtiges Persönlichkeitsbild, gerissen und dumm gleichzeitig, vermutlich auch aus einer gänzlich unkultivierten Kreatürlichkeit des Lebenskampfes, unfähig sozial verlässlich zu sein. Anbetracht all der Zeugnisse zum Verhältnis Goebels innerhalb der Goebelfamilie und der unglaublich platten Denunziationen seiner Söhne, als falsche  Zeugen vor Gericht

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Sieht man Goebels Handschrift, auch die seiner Söhne (Postkarten von Sohn John C. Goebel im Deutschen Technikmuseum Berlin), war es eben damals für Einwanderer mit der Sprache, Lesen und Schreiben, schwer. Und wir wissen, dass Heinrich Göbel als Kind schon in Springe kaum die Schule besucht hatte und ein unglaubliches Abgangszeugnis als Abschrift im Archiv liegt, auf dem ein mitleidiger Pastor noch mildernde Worte drunterschrieb.

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Goebel Sr. sowie weitere Söhne und Töchter sowie besonders Henry Goebel Jr. wurden von den Gerichten der gerichtlichen Falschaussagen und der Bestechlichkeit überführt. Henry Jr. hatte zuletzt behauptet, Vater Henry Sr. sei ein Stümper gewesen, hätte handwerklich gar nichts gekonnt, weder Löten noch Glasblasen. Die zerbrochenen angeblichen Göbellampen habe er, Henry Jr., gemacht.

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Dann waren alle möglichen New Yorker Glasbläser vor Gericht und jede einzelne vorliegende Lampe konnte den verschiedenen Glaskünstlern zugeordnet werden – von der Einkaufsquittung der Rohlinge (zusätzlich Zeugnis des Glasverkäufers) bis zu den benutzten Werkzeugen. Solche evakuierten Elektrokolben waren sehr schwierig herzustellen. Es ist von allen Glasbläsern bezeugt, die bei Goebel in der Werkstatt /Ende 1881 im Auftrag der American Lights (aus der Grand Street) Glasarbeiten gemacht hatten, dass Göbel selbst absolut nicht fähig war einen Kolben abzuisolieren, sodass das Vakuum hielt. Goebel hatte aus Edisonlampen die Glühfäden entnommen, um sie in den Glasarbeiten der Glasbläser zu verwenden. Er hatte zwar ein Brenneisen, konnte dennoch selbst keine haltbaren Bambus-Glühfäden herstellen.

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Das Wort „air-washing“ und die Bedeutung für das „filament“ kannte Goebel bis zu seinem Lebensende nicht. Dabei handelt es sich um einen technische Erfindungstrick Edisons, ohne den keine haltbaren Bambus-Glühfäden herzustellen waren, nämlich okkludenten Sauerstoff durch Vorglühen aus den Kohlefäden herauszuholen. (Vom „air-washing“ hat Krimiautor Lehrer Rohde, der die Glühlampenentwicklung thematisiert, nichts gewusst. Es ist aber exakt das technische Nadelöhr hinsichtlich der Tauglichkeit von Bambus als Filament, worum es den Springer Göbel-Indianern stets ging).

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Göbel hatte noch im Jahr seines Todes versucht, zur Demonstration seiner Behauptungen in Boston, Nachbauten vor Zeugen zu machen. Er fuhr dafür auf Anweisung der Anwälte Witter & Kenyon nach Boston – konnte und wusste es aber nicht wie es ging. Zum Beispiel fehlte das „air-washing“. Der alte Göbel, mit zittrigen Händen, war extra von New York nach Boston gereist und konnte nicht mal mehr ein Glas erhitzen – war zwar scharf auf das Zeugengeld, doch er konnte nichts, was vor Gericht Geltung hätte haben können). Die dabei entstandenen „Beweisstücke“ wurden von verschiedenen Lampenbauern der Beacon-Pump in Boston gebaut, hatten keine Leistung im Test (und wurden inzwischen in einem US-Museum in einer Kiste wiedergefunden – die wurde alle nicht von Goebel, bei Goebel, sondern in Boston von namentlich bekannten Lampenbauern (Cary) erstellt).

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Noch heftiger der Goebelsohn Henry Jr. Der Sohn Henry brachte für Bestechungsgeld einige nachgebastelte Glaskolben vor Gericht und beschwor Alles und wurde schließlich wegen Falschaussage überführt, weil er plötzlich von Allem das Gegenteil behauptete. Henry Jr. hatte die Seiten gewechselt und erhöhtes Bestechungsgeld von der Gegenpartei vor Gericht bezogen. Schließlich wurde er vom Gericht als Betrüger, an der Grenze von Schwachsinn und Trunkenheit, rausgeschmissen.

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Man kann es in den weltweit publizierten Dauerberichten über die Patentprozesse nachlesen (Alles in Rethen frei zugänglich). Alles peinlich für Goebel. Aber soll das auch peinlich für Springe sein?

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Henry Goebel Sr. hatte die letzten Gerichtseskapaden seiner Söhne, insbesondere Henry Jr.s, der ihn ja vor Gericht denunziert und beleidigt hatte, nicht mehr mitgekriegt. Es war in Goebels Todesjahr und er lebte in einem Altenheim – ohne Eigenbau-Elektrolampen.

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Aula der Heinrich-Göbel-Realschule in Springe, 1967

Aula der Heinrich-Göbel-Realschule in Springe, 1967

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Nach all den niederträchtigen – ich will es mal „Überlebenskampf eines armen Einwanderers“ nennen – Zeugnissen, wie Goebel alle seine deutschen Einwandererfreunde betrog und belog, die Freimaurerloge der Deutschen, die ihn anfänglich mit einem Patentanwalt zusammengebracht hatte (der lesen und schreiben konnte), den er dann betrog und tätlich angegriffen hat (gerichtsnotorisch). Wie er seine eigene Ehefrau, Mutter von 13 bis 14 Kindern, fertig machte, sie über die Fähre nach New Jersey jagte, Botengänge zu machen, wie er seine erwachsenen Söhne schlug, wie er unglaubliche Angebereien verbreitete. Die Akten sind voll damit: Goebel war ein übler, geifernder Wicht. Bis hin zu einer in New York in der Zeitung angekündigten Vorführung neuer Goebel-Elektropatente, die er dann aber gar nicht vorzeigen konnte, weil er keine hatte – all das ist dokumentiert (allerdings nicht in Rohdes Kriminal-Legendenroman).

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Dass hauptsächlich einige deutsche Hochstaplernaturen, einschließlich der Neuen Deister Zeitung (NDZ) von IC Erhardt in Springe, einen Göbel-Erfinder erfanden (NDZ-Beleg aus dem 19. Jahrhundert), dem muss man schrittweise nachgehen, um sich vor den Kopf zu schlagen, wenn man sieht, wie Calenberger-Kollektiv-Intelligenz geführt werden kann:

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Eine Elektrozeitung wird zum Geburtstag falsch zitiert. Ein späterer Widerruf „the biggest fraud in electric-history“ wurde dann zwar wieder von der ETZ (Elektrotechnische Zeitung) gebracht, jedoch in der NDZ vom kleinen Springe stand das nun nicht. Die NDZ stützte sich später lieber auf die deutsche Lampenindustrie und den Brockhaus, voran OSRAM. Später stützten dann auch Siemens und das Deutsche Museum München diese rein deutsche Göbelaffäre. Bis die Nazis „Göbel vs. Edison“ hochzogen.

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Schließlich konnten Altnazis, wie der zugewanderte Springer Stadtdirektor Gustav Degenhardt, der nach dem Krieg den Springer Juden den Judenfriedhof als Wohnhaus-Baugrundstück abschacherte, ja abpresste (links neben der alten Superintendentur, Völksener Straße). Dieser Degenhardt baute auf dem Judenfriedhof sein Privathaus -, der sich nicht gescheut hatte, an Bundespräsident Theodor Heuss verlogenen Briefe aus Springe zu schreiben, und zum Jahrestag 1954 ein Stadt-Fest zur Lampenerfindung inszenierte. – Mancher Springer, nach dem Krieg, im Gefühl der Deutschen Fußballmeister von Hannover 96 und der Fußballweltmeisterschaft in Bern, wird sich noch erinnern können, wie groß der Umzug war, ein Licht-Chor, ein Motivwagen mit Riesenfernrohr, ein großes OSRAM-Reklameleuchtzeichen an der Deisterpforte, alle Schulen machten mit, alte Springer und die vielen zugewanderten Heimatvertriebenen – sogar das Wetter war gut beim Licht-Fest 1954.

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Mit der 1939 auf den Weg gebrachten Mittelschule für Springe kam es zur ersten Namensnennung.

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Ich ging selbst zur Heinrich-Göbel-Kreisrealschule für Jungen und Mädchen in Springe. Zuerst in der „Baracke“, dann der „Neuen Schule“, 1951 Hinter der Burg / Ecke Schulstraße gebaut, später mit Umzug zum Erstbezug in den Schulneubau von 1965 (Schulzentrum Süd / Schwarzer Koppelweg).

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Ich finde und wir – ehemalige Schüler mit denen ich noch heute Kontakt habe – finden dieses Idolproblem der Nachkriegszeit heute, nach dem Motto „wir haben ja sonst nichts“ oder „Hameln hat ja auch den Rattenfänger“, nun, nachdem man das besser weiß oder wissen könnte, als Geschichtstatsache für erledigt. Das amtliche Springe allerdings bricht mit offizialer Lügenverbreitung unseren Rechtsstaat mit Fake.

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Wie absurd einige Springer Geschichtsfälscher aufgeladen waren und sind, sieht man noch im Ankauf der letzten überhaupt gedruckten Brockhaus-Ausgabe für die Springer Stadtbibliothek. Man sieht den Göbel-Idolisierer Chr. Rohde auf dem Zeitungsphoto, OHG-Lehrer in Springe, der den neuen Brockhaus vorzeigt, in dem wiederaufgenommen unter dem Buchstaben „G“, ganz in der Nähe von Goebbels, infolge vollen Einsatzes der Springer Museumsaktivisten gegen die Brockhaus-Redaktion, Callies und Rohde, wieder „Göbel“ gedruckt worden war:

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„Göbel, Heinrich (geboren 1818 in Springe -1893 in New York gestorben) der 25 Jahre vor Edison…“ (also fast noch in Springe) bereits die erste Parfüm-Pressglasflasche zur Glühflasche umgebastelt haben soll, die im Jahr 2004 von Professor Callies, Lehrer Manthey und Rohde auf die Briefmarke gebracht worden war. 

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Also, so eine 4711-Lampe ist technisch nicht möglich, weil das Pressglas nicht zu verarbeiten ist. Batteriestrom hatte Göbel vor seiner Auswanderung 1848 nicht. Außerdem haben die Strom führenden Drähte völlig anderes Wärme-Ausdehnungsverhalten als das Glas, so dass kein Vakuum zu halten wäre. Ohne Vakuum verbrennt aber jeder Glühfaden usw usf. Es ist einfach nur dummer Quatsch, den bis heute kein Springer Physiklehrer den Springer Schülern mal demonstriert hätte – wirklich schlimm. Kein Springer Lehrer hatte den Mut oder das technische Wissen, als ich meine empirische Forschung zum Idol Göbel durchführte (in den Jahren 2004 und 2005), in den Tiefeninterviews hierzu Angaben zu machen.

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Die meisten Lehrer in den sechzig Jahren seit 1950 waren ja ebenfalls fremde zugezogene Neuspringer, die das Lokalidol nicht anzweifeln mochten.

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Und so ist auch das Lavieren des Lehrers Rohde zu erklären: Die einen glauben dies – die anderen nicht.

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Da stehen schließlich eine Göbel-Bastei, ein falsches Göbel-Geburtshaus, eine Göbelstube mit Göbelteller (Wirt Koch zeigte inzwischen Einsicht), eine Göbelstraße, eine Unter der Göbelbastei, eine Göbelabteilung im Museum, Jubiläumstage, die Lexikoneinträge, lügenhafte „Stadtchroniken“ von 1953 und 2002, die Briefmarke, ein Schulname und all die Lehrer der HGR auf dem Spiel – wie bitte? über sechzig Jahre lang haben Lehrer in Springe die Schüler mit dem großen Sohn der Stadt belogen und getäuscht.

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Man sollte jetzt aufhören damit.

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Hinterm Deister, aus Hannoverscher Sicht, sollten mehr zukunftsweisendere Impulse entstehen können. (Es gibt ja eine wegweisende LED-Lichtelektrik-Industrie in Völksen). Das Paar Lise Meitner und Otto Hahn zu versöhnen wäre ein überregionales Zeichen und für das Deistertal eine selbstgestellte Aufgabe für die Zukunft.

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Man hat uns Schüler damals bewusst angelogen. Der damalige Rektor der Mittelschule hatte mit Schülern im Englischunterricht Gerichtsakten mit Göbel ins Deutsche übersetzt (liegen in der Schule). Ich habe die Originale aufgesucht und musste erkennen, dass der Rektor an all den Stellen diese Übersetzungen abgebrochen hatte, wo deutlich war, dass Göbel ein Idiot und ein peinliches Grossmaul war. Ich habe noch Schüler von damals gefragt, warum denn da, wo es interessant wird, die Übersetzungen abbrechen? Die Schüler der Mittelschule von 1953 und 1954 wussten es nicht.

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Ich weise zuletzt auf eine Gedicht von Martin Jäger hin, dem Springer Forstmann, der in Springe den städtischen Forst leitete und der zur ersten Werbung der deutschen Lampenindustrie mit dem Namen Göbel in Springe „50 Jahre Glühbirne“ – das Ganze fand im bedrängten Jahr 1929 statt – mitwirkte. Martin Jäger, der eingewanderte Sachse aus Leisnig und Kamenz, der in der Springer Feldmark im Deistertal Windbrüche und Pappeln als Blickpunkte pflanzte und die „Jäger“-Allee anpflanzen ließ, dichtete: „das Licht wurde den Springern von Fremden gebracht“ und machte sich noch lustig (Das Gedicht hat auch die NDZ gebunkert). Der Martin-Jäger-Allee“- Jäger, der hatte das Licht im Schatten von Springe verstanden.

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Martin Jäger hätte auch für Lise Meitner als Namenspatronin für eine wichtige Schule gestimmt, davon bin ich überzeugt.

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P. S. Im Springer Stadtarchiv sind zahlreiche Ausgaben der „Neue Sinnlichkeit“ Blätter für Kunst und Kultur vorhanden, in denen umfangreiche Göbelmaterialien und Studien, Gutachten und faksimilierte Dokumente zu finden und ins Deutsche übersetzt sind, die ich herausgegeben habe.

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