Adolf Hitler schrieb „Mein Kampf“ – das Buch wird 2016 frei

Dezember 28, 2015
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Vom Montag, 28. Dezember 2015

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DIETMAR MOEWS in Vogelsang I. P. -NAZI-West-Kader-Internat in der Eifel, von Hitler gebaut

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Das Buch, das der Nazi und Massenmörder, deutscher Reichskanzler zwischen 1933 und 1945, Führer der NSDAP, im Zuchthaus Landsberg anfang der 1920er Jahre in zwei Teilen schrieb, wurde viele Millionen mal verbreitet und von den Deutschen als staatspolitischer Kanon gekannt und unterstützt.

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Es ist unzutreffend, wie es heute der ZDF-Klaus Kleber in ZDF-HEUTE-Nachrichten behauptete, „Mein Kampf“ sei Hitlers späteres Regierungsprogramm gewesen.

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Das Buch, dass von den Kriegsgewinnern zum Verlag und Vertrieb bis jetzt für Deutschland gesperrt worden war, entsprechend ist es in Israel verboten, mit der Bewertung „Mein Kampf“ sei verbrecherisch und Volksverhetzung – wird urheberrechtlich frei.

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Dietmar Moews malt ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges und zu Otto Nebels Kriegsgedicht

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Während das Buch antiquarisch millionenfach auch in Deutschland zugänglich war und ist und von allen seriösen Wissenschaftlern auch intensiv studiert und kritisiert werden konnte und worden ist – wird die Freigabe jetzt diskutiert – aber welche Argumente?

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Kaiser Wilhem II(2., ZUGINSFELD 18

Kaiser Wilhem II (2., ZUGINSFELD 18

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Mit dem Jahr 2016 wird der Text, der seinem Urheber Adolf Hitler und dessen bayerischem Verlag gehört, nach Ablauf von 70 Jahren nach dem Tod des Autors, urheber- bzw. lizenrechtlich frei.

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Seit Längerem wird die Diskussion geführt, ob und wie ein solcher Termin dazu genutzt werden könnte oder eventuell als bedenklich oder volksverhetzerisch gefährlich anzusehen sei, wenn „Mein Kampf“ nun ungebremst käme. Bis hin, dass das völlige Verbot durch staatliche Zensur verlangt wird.

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Ich möchte dazu Zweierlei anmerken:

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EINS Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit, auch zu strittigen Fragen der Pressefreiheit.

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Odeonsplatz München ZUGINSFELD – Dietmar Moews und Schwabing EXTRA

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Während Meinungsfreiheit völlige Zwanglosigkeit sein soll und auch die absurdesten Meinungen billigt (ausgenommen Rechtsverletzungen anderer Menschen). Bedeutet das, es soll jedes aufgeladene politische Thema auch im öffentlichen Meinungskonflikt unzensiert ausgetragen werden dürfen.

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Sieht es mit der Pressefreiheit nicht wie bei der Meinungsfreiheit aus: Die Presse unterliegt verschiedener freiwilliger und rechtlicher Qualitätsanforderungen zur „Professionalität“, zu „Pflicht zur Wahrheit“, der „Sittenwahrung“, „Hartporno-Restriktion“, keine „Volksverhetzung“, Lizenz- und Folgerechte und entsprechend weitere Qualitätskriterien.

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Insofern ist ein Streit, ob und wie oder nicht Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“, von 1925 in den damaligen Fassungen (in zwei Bänden; dann in einem Band) in Deutschland zugänglich sein dürfen soll, gelesen und diskutiert werden darf – diese Diskussion ist jederzeit freimütig und öffentlich erlaubt.

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ZWEI Die Behauptung, von einem Buch gingen möglicherweise zu verbietende geistig-soziale oder sozi-politische konkrete Verbrechen aus, ist schlicht UNFUG.

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Leutnant 2, ZUGINSFELD 9

Leutnant 2, ZUGINSFELD 9

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Wer sich über Natur und Kultur nur die mindesten kritischen Vorstellungen zugelegt und geklärt hat, weiß, dass man die Natur vergewaltigen kann, wie ein Menschenleben ein anderes Menschenleben auslöschen kann. Nur ist das nicht die Natur des Menschen an sich. Das natürliche Töten ist durchaus möglich – wir müssen es als Naturkatastrophe verstehen, die kaum zu verhindern wäre.

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Das Töten der Menschen von Menschen, von Selbsttötung zu Selbstmord zu Nachlässigkeit mit Todesfolge, zu fahrlässiger Tötung, zu Totschlag, ja zu Mord, zu Massenmord und zu massenhaftem Massenmord, wie die Nazi-KZ-Menschenvernichtung mit industriellen Auswüchsen bis 1945, ist nicht natürlich oder als Natur zu verstehen. Man darf hier auch nicht die Natur eines „Rassenkampfes“ eines „Überlebenskampfes“, eines „Auslese-Genozids“ hinstellen – wie es Adolf Hitler in seinem absurden Buch „Mein Kampf“ unter anderem hinstellt.

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Die massenhafte Mordbereitschaft der Deutschen, verschärft auf den Zusammenbruch im totalen Krieg bis 1945 hin, von Deutschen an Deutschen, von Nachbarn an Nachbarn, von Plündern der Nachbarwohnung bis zum Schnäppchenkauf von Kiensegg am Sameistersee im Allgäu, wo eine Berliner Nazi-Familie Graf von der Goltz einer jüdischen Familie Haus und Land mit See „günstig abkaufte“, ist nicht dem Zwang der „Natur“ gezollt, sondern entspringt der Freiheit der „Kultur“ zur Hinterhältigkeit und Menschenverachtung- hier der niedrigsten Ausprägung von Kultur, Tiefkultur, breite Kulturtiefpunkte.

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Der Militärarzt, Zuginsfeld 7

Der Militärarzt, Zuginsfeld 7

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Kurz: Wie aus einem Buchtext „Mordkultur“ oder „Totalitarismus“ werden kann oder wird, kann nicht von einem Buch herrühren oder davon ausgehen. Von dem Buch „Mein Kampf“ wird nicht mal eine Diskussion über politische Staatsfragen ausgehen. Wer es heute nicht kennt, wird es nicht durchzulesen vermögen.

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Zuginsfeld 5, Der Schreiber

Zuginsfeld 5, Der Schreiber

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Die Idee, man könne durch editorisch aufgeblasene kommentierte Tausendseiter „Mein Kampf“ lesbarer machen, ist eine Augenwischerei der Verlage, die ihre „Makulatur“ gerne absetzen wollen, die wollen, dass „Mein Kampf“ ein Bestseller werden würde.

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Ich werde demnächst daraus mal eine Probe spendieren:

 

Hitlers Buch war eher ein Hinderungsgrund als ein Regierungsprogramm – man lese nur Hitlers Argumentation, dass ein Zweifrontenkrieg einen aussichtsreichen Krieg für Deutschland unmöglich macht, über den Zweifrontenkrieg und die Idiotien des späteren Reichsaußenministers und Sektvertreters Joachim von Ribbentropp als Botschafter in England. Wobei nebenbei Hitlers schwache Urteilskraft seiner ausgewählten Spezls deutlich wurde, Bormann, Goebbels, Heydrich, unglaubliche Nebelkerzen in der NSDAP und den Parteiorganisationen SS und SA.

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Wer das Buch „Mein Kampf“ aufmerksam liest, erkennt leicht, dass die dort dargelegten Vorstellungen Hitlers viel mehr aus den ungelösten Problemen der Weimarer Republik und der nichtbewältigten deutschen historischen Zweitrangigkeit in Europa herrühren. Ohne dass dafür Hitler Ideen oder Problemlösungen oder auch nur gültige Analysen vorlagen oder er selbst als Autor von politischen Wegen hervorgetreten sei, die dem heraufbeschworenen 12-jährigen „Tausendjährigen Reich“, von 1933 bis 1945, ein Gelingen auf dem deutschistischen Weg hätten eröffnen können.

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Im Gegenteil, es liegen Dokumente z. B. der Diskussionen zwischen Hitler und dem Nazi-Denker Rosenberg, schon von 1934 vor, in denen zweifellos ein Krieg, ausdrücklich diskutiert worden ist, wie er später angerichtet worden ist, nicht zu gewinnen gewesen wäre.

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Das wusste man auch mit dem Wechsel des englischen Thronfolgers 1936. Das wusste man bereits im August 1939 – mit einer Verbindung Englands mit Stalin. Das wusste man schon kurz nach dem Angriff auf Polen mit der angekündigten und dann wahrgemachten Kriegserklärung Englands.

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Schließlich haben alle Insider des Hitler-Stabes, auf höchster Ebene – also z. B. Rosenberg, Göring, Rudolf Hess – wie auch die Intelligenz wie auch die Militärelite bereits im Jahr 1941 gewusst, dass Stalin zu stark war, dass nichts aus dem Blitzkrieg im Osten werden konnte.

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Und die Nazi-Bewegung reklamiert bereits 1941, dass der eigentlich beabsichtigte Nationalsozialismus als völkische Bewegung längst zu einer Weltkriegs-Oper mit Dilettanten und einem verirrten Hitler eine Eigendynamik angenommen hatte, die rein gar nichts mit Kultur zu tun hatte, sondern mit einem Verhängnis und Irrsinn. Die Insider-Geschichte zwischen Hitler und dem peinlichen Goebbels war damals schon bekannt und nicht anzweifelbar „unmöglich“.

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Mein Kampf“ hatte während er Weimarer Republik (bis 1931) nicht die beschworene Höllenwirkung. Und während der Nazizeit, ab 1933 hätte das Buch deutsche Leser nur irritiert: Es steht zu viel Quatsch und Folklore drin.

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Und heute kann die Lektüre bestenfalls eine Diskussion über den Irrsinn heraufrufen – die dann aber wegen Facebook und Dumfbackigkeit und Hitlerschlauheit der Menschen ausfällt (seit Langem kann jeder „Mein Kampf“ im Internetz finden und lesen – macht aber keiner):

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Wir wissen nichts, man sagt uns ja nichts, wir haben nichts gewusst, wir können bei Krauss-Maffei und bei Heckler&Koch keine Flüchtlinge gebrauchen und haben keine Zeit, Hitlerbücher zu lesen.

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Lustig wird die darwinistische Selbstkritik der deutschen Bastarde über die „Mendelschen Erbgesetze“ und die Verrassung der PEGIDA-Sachsen als Stasi-V-Leute mit Wahrheits-Glaskugeln. Es grüßen Thilo Sarrazin und der Geheimdienste-Koordinator im Bundeskanzleramt der Großen Koalition:

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Wer vom heutigen Kapitalismus nicht reden will, braucht für fachistische IT-Dummheiten kein „Mein Kampf“.

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Tote 20-Jährige hält den NSU-Mund

April 2, 2015

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vom Donnerstag, 2. April 2015

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Schon wieder ist ein ZEUGE der DEUTSCHEN JUSTIZ totgegangen – diesmal eine erst 20-Jährige ZEUGIN im NSU-Prozess, wo Frau Beate Zschäpe noch immer lebt, die sicher wissen wird, warum sie nicht sagt, was sie weiß.

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An welchem Datum wollen wir die Zählweise politischer Morde in Deutschland beginnen.

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Mein Vorschlag lautet: Mit dem letzten Datum, an dem ein Mensch ein Deutsches Bundesverdienstkreuz „verliehen“ bekommen hat:

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oder: Mit dem Erscheinen der ZWEITEN AUFLAGE von Thilo Sarrazins Volksverhetzungsbuch: „NSU schafft sich ab“.

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Will man alle zur Einschüchterung der türkischen Gastarbeiter in Deutschland überraschend gestorbenen Todesopfer mitzählen, kommt man bei den unaufgeklärten Gewaltfällen auf über EINHUNDERT.

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Nach der staatlichen NSU-Zählweise, werden ZEHN MORDE gezählt. Diese ZEHN seien NSU vom sogenannten NSU-TRIO.

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Alle danach Gestorbenen – es sind im NSU-Fall weitere FÜNFEINHALB –

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die beiden im Camper, Böhnhard und Mundlos bei Heidenheim,

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der „Zuckerkranke“,

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der „Selbstverbrenner“ und

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die 20-Jährige „EMBOLIKERIN“.

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Dazu die halbe Frau BEATE ZSCHÄPE, der man kaum noch mit dem Argument näher kommen kann: Wenn ihr das Leben lieb ist.

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt dazu Rüdiger Soldt am 31. März 2015 auf Seite 4:

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Dieses Mal gründlich ermitteln. Der Tod einer Frau wirft abermals ein grelles Licht auf die Sicherheitsbehörden im Südwesten“ … „Selbstmord .. gab es im Südwesten eine Neo-Nazi-Organisation .. waren am Polizistenmord nur Uwe Böhnhard und Uwe Mundlos beteiligt? … baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) .. Früher behauptete er „kein anderes Bundesland“ habe „die Vorkommnisse um den NSU“ so intensiv aufgearbeitet wie Baden-Württemberg. Der bisherige Verlauf des NSU-Untersuchungsausschusses gibt ihm nicht unbedingt recht.“

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Ja, wie schön – es waren Vorgesetzte der Polizeileiche Kiesewetter beim Kuklux-Klan KKK – da fehlt jetzt nur noch die zweite Blackbox – ach ja, hielt etwa die Leiche einen Zettel in der Hand: „Ich war’s selbst, keinesfalls der Staatsanwalt?“

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Der KÖLNER EXPRESS am 31. März 2015, Seite 2 bringt:

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Der mysteriöse Tod einer jungen NSU-Zeugin. 20-Jährige stirbt in ihrer Wohnung. Ihr Freund verbrannte vor eineinhalb Jahren in seinem Auto“ …„Die jetzt in ihrer Wohnung gestorbene Zeugin war vor kurzem vom Untersuchungsausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung vernommen worden, weil sie sich bedroht gefühlt hatte. Die Behörden teilten weiter mit, die junge Frau habe am vergangenen Dienstag einen leichten Motorradunfall gehabt und sich eine Prellung im Knie zugezogen. Zwar sei die Frau mehrfach ärztlich behandelt worden, trotzdem habe diese Verletzung letztlich eine Verstopfung eines Blutgefäßes der Lunge ausgelöst“

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Und „last, not least“ das „neue deutschland“ auf der Titelseite mit zwei Autoren:

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neues deutschland, 31. März 2015, Titelseite oben links: „STANDPUNKT Überfordert von der Realität. Réne Heilig zu NSU-Ermittlungen und detailreicher Desinformation …“ sowie

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neues deutschland, 31. März 2015, Titelseite oben rechts: „NSU-Zeugin tot – natürliche Ursache vermutet. Untersuchungsausschuss-Chef: Kein Ansatz für weitere Ermittlungen …“ Seite 5 von Réne Heilig:

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Der Tod einer Zeugin und das Signal: Mund halten! Neue Aufregung bei NSU-Ermittlungen in Baden-Württemberg – Staatsanwalt geht nicht von „Fremdeinwirkung“ aus.

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… Bei Nachforschungen zum KKK-Ableger in Baden-Württemberg kam zutage, dass auch Polizisten Mitglied der Kapuzenbande waren. Ursprünglich war von 29 die Rede, die Zahl reduzierte sich wundersam auf drei. Darunter war immerhin ein Vorgesetzter der ermordeten Michele Kiesewetter.

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Wie immer die drei Neonazis auch zu Tode kamen, ein Signal an andere ist so oder so klar: Wer redet, lebt nicht lange. Das wird die Aufklärung der Verbrechen der NSU sowie die der „Unachtsamkeit“ von Sicherheitsbehörden nicht einfacher machen.“

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Dietmar Moerws meint: Seit Sarrazins Buch sind Türken in Deutschland nur noch im Schatten Erdogans oder der Ditib wahrzunehmen – sie verhalten sich politisch vollkommen still.

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Gegen Neonazis in Verbänden und Parteien ermittelt kein deutscher Staatsanwalt weiter als bis zur Personalie IM, Verfassungsschutz oder 007 –

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ist es nicht wie im Film?

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FROHE OSTERN, liebe Benutzer auf diesem deutschen GLOBUS MIT VORGARTEN.

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Sarrazins NSU-Konzept der Türkeneinschüchterung

August 27, 2014

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am Mittwoch, 27. August 2014

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Wieso Sarrazin NSU?

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Nun – liebere Leserin und lieber Leser dieser klugen täglichen Bemühungen von Information, Analyse, Räsonnement und Meinungsvorschlägen in LICHTGESCHWINDIGKEIT – stellen Sie sich doch nur einfach diese Frage:

Interdependenz bzw. scheinbare Wirkungszusammenhänge eines sozial-zeitgeschichtlichen Prozesses im neuen Deutschland nach 1990 von Sarrazins-Volksverhetzung und dem NSU-Komplex? – stets auf das aktive Staatsverhalten bezogen:

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Was macht der Staat? offiziell? inoffiziell? und was tut er nicht? und was fälscht der Staat?

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Nun diese Beobachtung zu unaufgeklärten Serienmorden und der NSU-Rolle der Geheimdienste.

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EINS Welches Interesse haben Geheimdienste zu morden? Haben Geheimdienste Interesse zu morden? Welcher Geheimdienstler mordet? Welcher Geheimdienstler erteilt Mordauftrag? Welches Geheim-, Überwachungs- und Kontrollwissen erlangen Geheimdienstler durch Mordorganisation?

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Welches Geheimwissen haben die NSU-Geheimdienste gewinnen können?

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Wieso war die Gestapo (geheime Staatspolizei im Nationalsozialismus) bewaffnet? Sind die heutigen Geheimdienstler bewaffnet? Tragen die heutigen Geheimdienstler Uniformen?

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Nachdem wir nunmehr einige Fragen gestellt haben, die wir nicht sinnvoll beantworten können, kommen wir zu folgender Beobachtung:

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ZWEI Der normale tägliche Nachrichtenhörer erfuhr in den vergangenen 15 Jahren von zahlreichen Morden an Ausländern, die unerklärlich schienen, dann irgendwelchen ausländischen Banden zugeschrieben worden sind, schließlich aber nicht aufgeklärt wurden.

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Allein die vagen Verdachtsrichtungen ermöglichten dem Staat, die polizeilichen und staatsanwaltlichen Untersuchungen solcher Todesfälle von Ausländern in Deutschland hinsichtlich der rechtsstaatlichen Aufklärung und Strafverfolgung, ziemlich unübersichtlich, in wechselnde Zuständigkeiten zu legen.

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So haben wir bei dem derzeitigen NSU-Prozess in München zum Beispiel einen Untersuchungsausschuß-Bericht des Deutschen Bundestages vorliegen, einen vom Thüringer Parlament u. a. keinen vom bayerischen Landtag.

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Aufschlussreich ist das Alles nicht. Und aber die vorhandenen Beweismittel und Beweisaufnahmen, Verhörprotokolle, offizielle und inoffizielle bzw. informelle Geheimdienstbeteiligung und aktive Mitwirkung von „Schlapphüten“ wird vom Staat wesentlich nicht zugelassen – der Rechtsstaat wird ausgesetzt:

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Es wird geschwärzt und gesperrt, es verschwinden Dokumente, deren Erhebung aber in den Akten dokumentiert ist, es dürfen Beteiligte nicht als Zeugen vorgeladen werden bzw. dürfen nicht gerichtlich erfasst werden.

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DREI Es sind also zahlreiche unaufgeklärte Morde – jeweils haben staatliche Interpretatoren gesagt: Es wird angenommen, dass die Mörder aus dem Milieu der Opfer und von Ausländerkriminalität, wie Mafia, Schutzgelder, Drogenhandel, Schwarzgeldwäsche, Waffenhandel, Wettspielbetrug, Mädchenhandel u. a. stammen müssten. In jene Richtung liefen die Verdächtigungen und polizeilichen und geheimdienstlichen Nachforschungen und Erkenntnisse.

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Doch gibt es den gerichtsnotorischen Beweisfall, dass während eines solchen Mordes ein Geheimdienstmitarbeiter (Video-Dokument) zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes sich aufgehalten hatte.

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Dazu passt dann gar nicht, dass viel mehr Morde, als eine sinnlos aneinandergereihte Mordfälle-Zahl von zehn genannt wird, die man nun NSU nennt.

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NSU-Morde sollen mit einer identifizierten Handschußwaffe durchgeführt worden sein – die „NSU-Waffe“ (die Hülsen selbstauswerfende Pumpgun eingeschlossen).

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VIER Es erschien ein Buch des SPD-Politikers Thilo Sarrazin (geb.1945), dass sich weitreichender Ausländer- insbesondere Türkenproblematik widmete. Danach hätten Türken ein religiöses (Islam) und rassistisches (Schwarzköppe) Spannungsverhältnis zum deutschen Heimatland und stellen dadurch angeblich ein bedrohliches Problem für Deutschland dar.

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Das Buch wurde zwei Jahre lang in den staatlichen deutschen Medien derart durchgehechelt, dass es wie eine Kampagne aussah – bis zum Überdruss. Während Sarrazin durchs Land zog und persönlich das Thema (aber nicht die Werte) seines Buches diskutierte.

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Sarrazins Prinzip der Diskussion bestand darin, dass er zunächst behauptete, dass die Diskutanten das Buch nicht oder nicht richtig gelesen hätten.

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Ferner bestritt er eine biologistische, rassistische Grundbehauptung, die aber expressis verbis so gedruckt und auch semantisch nicht anders zu deuten ist, als eben als verbaler Rassismus und Aufforderung an den Leser sich dieser Haltung, im Sinne Deutschlands, anzuschließen.

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FÜNF a) Kurz: Sarrazin hat ein Hetzbuch geschrieben und Sarrazin ist aktiv Volksverhetzer. Ob und wie er persönlich rassistisch eingestellt ist bzw. wie er handeln würde, ist damit nicht unterstellt.

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Ganz kurz: Sarrazins massenmediale Breitseit-Attacke des Türken- bzw. Ausländerproblems wurde von den Türken, die davon erfuhren, auch als Aufhetzung und als Ängstigung und Einschüchterung empfunden.

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FÜNF b) Die Morde an den ganzen Türken im Zusammenhang mit den geheimdienstlichen NSU-Aktivitäten, den genannten Toten und die Verdächtigungsszenarien, einerseits der zufälligen Opferauswahl, wie auch andererseits der willkürlichen Beschuldigungen als Milieu-Beziehungskriminalität, haben Aufhetzung, Einschüchterung und Ängstigung bei vielen Türken, ja bei fast allen, ausgelöst.

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FÜNF c) Das von Geheimdienstlern gezielt geistig, materiell und sozial organisierte Freizeitwesen von überwiegend Jugendlichen in den ehemaligen DDR-Gebieten (sogenannte neue Bundesländer) zu sogenannten „Neo-Nazis“ als gesellschaftliches Problem von Rechtsradikalität und Untergrund- Gewaltgefahr, ist als gezielte staatliche Ordnungspolitik organisiert.

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So haben es inzwischen ehemalige Geheimdienstler der werten Öffentlichkeit eröffnet – es wurde streng gezielt gesteuert und kontrolliert ein gewissermaßen „junge-Leute-Potenzial“ zu Jugendkollektiven zusammengeholt. Diese jungen Deutschen wurden als „Neonazis“ mit Kleidung, Emblemen, mit SSS-Vereinssatzungstexten,mit Musikfestivals sowie mit gezielten Geld- und Materialinterventionen und Einzel-IM-Finanzierung aufgebaut.

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Diese „NSU“-Verdächtigen (sogenannten Neo-Nazis) wurden durch das Dreier-PAKET der Einschüchterung von Ausländern, vornehmlich Türken: Sarrazin-Buch, Ausländermorde, NSU-Signierung kalmiert.

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Dietmar Moews meint: Außer vorstehende einfache machiavellistische Holzhammer-Interpretation (immer im Wissen, dass da keine genialen Schlapphüte aktiv waren) wurde mir bislang von handelnden und Sprachregelungen prolongierenden Staatsstellen keine andere Plausibiltät zum Verständnis angeboten, wie das sonst Alles hätte geschehen können.

Es ist keine NSU-Verschwörungstheorie zu möglichen geheimdienstlichen Machenschaften, sondern es ist eine systematische NSU-Organisationserfassung und Analyse.

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Trotz umfangreicher Verhandlungen am Landgericht in München wurde außer den Beschuldigungen in der staatsanwaltlichen Anklage noch keine einziger Beweis für die Beschuldigungen gegen die drei aus Zwickau (Jena) vorgelegt oder erhoben – die Verdächtigungen basieren weiter auf nichts weiter als auf Verdächtigkeit (wurde etwas vergessen?):

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Die Ausländer kuschen und die vernachlässigte Jugend wird hochgenommen.

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Deutschland hat eine Ruhe – deren geniale Problemverschiebung jetzt aktualisiert wird: Wann haben Sie mal eine Demonstration oder Publikation von Türken über die soziale Diskriminierung und Ausgrenzungen durch das Leben in Deutschland erlebt? Wann haben sich Türken über die deutschen Gastgeber beschwert? Ruhe herrscht. Auch Kurden blockieren keine Autobahn mehr.

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Die Ausländereinschüchterung Sarrazin / NSU hat stattgefunden. Die Ruhe ist da.

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Angeblich drohen uns jetzt deutsche ISIS-Krieger, heim in Reich zu kommen.

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Peinlich wirken die Entschuldigungen der Thüringer NSU-Untersuchungs-Parlamentarier bei den Opferfamilien im Kontrast zu allen anderen, die entweder leere oder gar keine Untersuchungen vorlegen wollen.

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P. S. Es ist mir unerfindlich, wie dieser edle Text LICHTGESCHWINDIGKEIT 4826 nur karge Beachtung findet, während er Furore machen müsste (D. M. 11. Sept. 2014)

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Anti-Rassismus-Kommission ECRI kritisiert Deutschland

Februar 25, 2014

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am 25. Februar 2014

Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) mahnt den Umgang Deutschlands mit Rassismus an. In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht wirft sie der Bundesrepublik zu wenig Engagement bei der Bekämpfung von Diskriminierung vor. Auch die Debatte um Thilo Sarrazin wird von der Kommission kritisiert.

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Dietmar Moews meint: Die ECRI verbreitet momentan Dummheiten in der Öffentlichkeit. Dazu sollten nicht Bücher von Thilo Sarrazin studiert werden, sofern dann die BILD-Zeitung das Thema zu anderen Zwecken „entführt“.

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Die ECRI klagt über Rassismus.

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Die Problembeschreibung der ECRI ist falsch und damit dumm.

Ein Problem muss man zunächst zu verstehen suchen. Dann erst kann man es benennen. Diskriminierungsverhalten sind soziale Erscheinungen. Solche sind zuerst nur in ihrem Wirkzusammenhang festzustellen und daran anschließend auf die Beschaffenheit zu untersuchen.

Wir kennen beispielsweise Rassenhass gegen Menschen mit angeblichen Rassemerkmale. Während abweichende Merkmale weder Minderwertigkeit oder Zurücksetzung begründen, noch zu Diskriminierung berechtigen. Meist haben die Diskriminierten die ihnen als Rassismus angelasteten Merkmale nicht.

Meist ist die Diskriminierung seitens der Diskriminierer anders begründet und rührt von Eigenschaften der Diskriminierern her. Z. B. sind Diskriminierer von Prestige- und Machtstreben getrieben, sind möglicherweise Wichtigtuer oder einfach niederträchtig.

Während die Diskriminierten weder als eine Gruppe auftreten, noch als solche erscheinen, sind sie als Solidaritätsschwache von geringem Sozialstatus im Fremdbild erkennbar und dadurch für die „Opferrolle“ geeignet.

Oft sind Rassismusopfer ohne eigeninitiativen Gruppenbezug, und verhalten sich selbst nicht gruppenspezifisch. Erst durch die Diskriminierung finden sich Verfolgte in einer Gruppenrolle ein. Sie werden allein durch die Rassisten zu „Mitgliedern einer verfolgten Minderheitsgruppe.

Sie sind aber gar nicht Angehörige einer gemeinsamen „Rasse“ oder einer einheitlichen Ethnie. Oft fehlen den Diskriminierten gemeinsame sozio-kulturelle Eigenschaften (es werden z. B. Zigeuner verschiedener Herkunft mit Indern verwechselt; es wurden z.B. negroide US-Amerikaner zur Zeit der Apartheid in Südafrika mit Homeland-Siedlern verwechselt).

Erst wenn die sozialen Interdependenzen zwischen Diskriminierern und Diskriminierten, z. B. zwischen Rassisten und Rassismusverfolgten geklärt sind, können diese Probleme benannt und möglicherweise hilfreich verstanden, gelöst oder gebessert werden.

Die Etikettierung eines Problem als wahr oder falsch, gut oder böse, darf nicht irreführend zu Scheinlösungen oder neuen Problemen führen.

Der missliebige Tatbestand des das öffentliche Leben und den Rechtsstaat beschädigenden „Rassismus“ äußert sich in feindlichem Druck durch Mehrheiten auf Minderheiten bzw. auf gesellschaftlich-öffentlich schwache oder hilflose Mitglieder. Diese „Opfer“ haben zunächst keinerlei Anteil an der auf sie gelenkte Aggression der Rassisten.

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Das Rassismusthema muss also unter einer Bestandsaufnahme der Schwächen der rassistisch Aktiven angegangen werden, nicht zuerst auf Eigenschaften oder Aktivitäten der Opfer. Die Schwächen und Begehrlichkeiten der „Rassisten“ bilden Antrieb und Motiv zu ihren Feindlichkeiten.

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Rassismus ist keine kreative Motivation, nicht innovativ, nicht problemlösend.

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Rassismus, Fremdenhass, Intoleranz, Antisemitismus – sind stets verbunden mit einer leicht verfügbaren Intrige: Man ruft durch gruppenbildende Hetzerei stereotype Sündenbock-Feinde aus. Die stereotyp-orientierte Methode, eine Mehrheit für sich zu sammeln, macht es leicht einen Sündenbock zum Opfer zu machen. Das läuft heutzutage auch deshalb so leicht, weil es massenmediale Verstärkung bzw. Skandalierung geradezu an der Tageskasse geschenkt bekommt.

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Rassistische Hetzer sind in ihrem Wesen „Drückeberger“, die besonders gerne „Sündenböcke“ unter den Begleitrufen „haltet den Dieb“  gegen vermeintliche Opfertypen richten.

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Dietmar Moews weist auch darauf hin:

Die Öffentlichkeit erlebt drei ungeklärte Varianten des „Rassismus“:

1. Es gibt echten Rassismus, indem ein Individuum oder eine Gruppe, Menge oder Masse andere Menschen mit besonderen Rassemerkmalen auffällig bevorzugen oder ablehnen. Dabei handelt es sich überwiegend nicht um naturwissenschaftlich gestützte Ausrichtungen auf Rassemerkmale oder genetisch-ethnologische Sachverhalte, sondern meist um sozio-psychologische Vorstellungen als Vorurteile behufs Selbstabgrenzung v. v. Ausgrenzung anderer.

Dieser empirische Rassismus, wo er tatsächliche rassespezifische Unterschiede äußerlicher Eigenschaften von Menschen fokussiert, ignoriert einerseits die weitreichende Bastardisierung der Menschheit, insbesondere im europäischen Abendland. Dabei wird auf sozio-geistige Charakteristika abgestellt, die selbst unter genetischen Aspekten von „Reinrassigkeit“ keinesfalls als Rassenstruktur gelten können, sondern eine kulturelle Funktion unterschiedlicher Lebensräume sind bzw. daher rührt, dass und wie jedes Individuum ein Unikum und ein Sonderling ist. Selbst eineiige Zwillinge entfalten im Lebenszusammenhang erhebliche individuelle Abweichungen und Ausprägungen ihrer Merkmale (als kämen Rassismus-Feindlichkeiten als Grund für Feindschaft in betracht, wenn sich eineiige Zwillinge streiten).

2.  Es gibt stereotype Mehrheitsfeindschaft gegen einen Sündenbock oder eine Sündenbock-Gruppe, die der Vereinfachung halber als Rassismus bezeichnet wird.

3. Es werden durchaus als innen-und ordnungspolitische Kampagne von Geheimdiensten aufgezogene Rassismus-Kampagnen. Sie erzeugen Ängstigung, Einschüchterung und Öffentlichkeitsscheuigkeit, damit der Bürger in seiner Burg bleibt, statt als Demokrat Teilnahme zu fordern.geheimdienstaktivitäten sind stets und rigoros geheim, werden immer abgestritten und getarnt. Geheimdienstkontrolle ist deshalb stets unmöglich, also gleichzeitig immer Zersetzung und deshalb nicht leicht zu identifizieren. Wir könnten uns fragen: Wieviel Geheimdienst brauchen wir, um uns selbst in Schach zu halten?

Deshalb ist geraten, dass sich jeder Leser dieses Dietmar-Moews-Textes einfach selbst leise fragt: Bin ich Rassist? Bin ich gegen Andere? Reicht meine Toleranz für das Recht der Anderen auf Andersein? Wo könnte ich darüber nützliches Wissen erlangen? Ist die ECRI rassistisch aufgezogen?

Unter dem Mehrheiten aggregierenden Kampfmodus „Rassismus“ tritt ein Problem auf, dessen soziale Verstärker und Vertreter festgestellt werden. Was diese „Hexenverbrenner“ treibt, muss erkennbar und verständlich gemacht werden. Wenn stattdessen Dummheiten mangels besseres Wissen nur hilfsweise oder zur Irreführung ausgegeben werden, werden soziale Missstände nicht gebessert. Dann steigen letztlich Desinteresse und Demotivation der Adressaten. Die Aufmerksamkeit rückt aus den Augen an den Rand. Wir haben dadurch die Marginalisierung des Problems auf der medialen und parlamentarischen Agenda.

Dietmar Moews sagt: Wenn wir bei ungewünschten Geschehnissen mit gelebter Intoleranz und angeblichem Rassismus zu tun haben. Ist das Problem also auf gegenseitigkeit gestellt. Eine gegenseitige oder einseitig rassisch begründete Missachtung und Ablehnung hätte es dann statt mit dem Thema „Toleranz“ mit „Gleichgültigkeit“ zu tun. Und bei dem Thema „Achtung“ hätten wir es mit „Angst“ der Intoleranten zu tun haben. Dann stellen sich die Interpretationen und Problemlösungswege anders. Dann wäre Druck auf das falsch verstandene Problem ungeeignet bessere „Toleranz und Achtung“ zu gewinnen.

Dietmar Moews erklärt: Intoleranz kann als Ausdruck von Achtung erkannt werden, nämlich als Respekt des Andersseins, als Zuerkennengeben der Verschiedenheit, der Ungleichheit. Dann ließe – vorausgesetzt, die Beteiligten sehen sich gegenseitig als untersschiedlich an – Achtung nur in Form der Anerkennung der Verschiedenheit erwarten. Dann wäre Achtung der Verschiedenheit das praktizierte „Fundament Europas“. Darauf müsste dann der gemeinsame Wert der Toleranz gestellt werden. Hierauf hin müssten Bildungsinhalte gleichermaßen bei Allen organisiert werden. Dann wäre die Diversität und nicht die Gleichmacherei Grundsatz der Intigrität und nicht Desintegration als Folge der unterdrückten Verschiedenheiten.

Dietmar Moews meint: Diversität ist der kulturhistorisch teuer erworbene Vorteil im heute zur Verfügung stehenden Werkzeugkasten der Europäer, in der Welt zu bestehen.

Wir Europäer müssen uns fragen: ob wir einen vereinheitlichten europäischen Bildungkanon mit dem Ziel der Vereinheitlichung unserer kulturellen Eigenarten überhaupt organisieren wollen? Zur verselbständigten Lebenshaltung der Europäer sind in und von:

Demokratie, Teilnahme, Zugang, Selbstbestimmung, Pluralismus, Aufklärung, Bildung, Emanzipation, Fortschritt zum selbst gesetzten gemeinsamen „Zivilisationswesens“ notwendig. Diese Werte sind folglich zu fokussieren und auch in kultureller Vereinheitlichung abzufangen. Die gegenwendigen Wirkungen von Vereinheitlichung müssten ein Hauptthema für die ECRI sein – nicht indes die falsche Hexenjagd. „Bekämpfung von Diskriminierung“, Diskriminierung von Diskriminierung? Wir haben es mit einerseits der ECRI als Institution zu tun, andereseits mit lauter individuellen Menschen auf dem Weg ihres Glückes. enn jemand einen anderen diskrimiert, ist das unakzeptabel und öde. Aber welchen Einfluss hätte darauf eine ECRI, wenn sie Druck erzeugt, dabei aber Irreführung und Irrlauf herausbringt, die der einzelne Europäer vermutlich für sich nicht überzeugend finden kann. Wenn sich Thilo Sarrazin mit der organisierten Metaphysik wichtig tut, kann das den Einzelnen und sein Eigentum nicht anbinden – der liest dann lieber Max Stirner oder Walter Serner.

Dietmar Moews meint: Rassismus – also gegenseitige aggressive Ausgrenzung – ist von einem blinden Fleck geprägt. Rassisten sehen nicht den eigenen Wwert des Andersseins. Aber im Sinn von „das eigene Recht auf Anderssein“, wird stets „das Recht des Anderen auf sein Anderssein“ erkennbar. Wer sich derart im Anderen wiedererkennt verbessert damit seine Fähigkeiten, „Toleranz und Achtung“, zu entfalten, statt die gesamte Sozialität repressiv unter Druck zu setzen.

Dietmar Moews zeigt, wie aus angeblicher Verantwortung und bürgergesellschaftlicher Zuständigkeit der ECRI zum Thema Rassismus eine absurde Abirrung entsteht, die sich verläppern muss:

Die ECRI erklärt in Ihren Grundsätzen folgenden Aberglauben besonders heraus (zitiert nach Com./GMX am 25. Februar 2014)

Auch wenn die Meinungsfreiheit gewahrt werden müsse, stelle die „Toleranz und Achtung der gleichen Würde aller Menschen das Fundament einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft“ dar. (com)

Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) wurde von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliederstaaten des Europarats 1993 beschlossen, um die wachsenden Probleme mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen. Alle Staaten des Europarats sind Mitglied von ECRI.

…“

Dietmar Moews sagt: Der Europarat hat im Jahr 1993 ein empirisches soziales Problem aufgegriffen, aber falsch genannt

wachsende Probleme mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“

und daran den Selbstauftrag geknüpft,

wachsende Probleme mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen“.

Ferner behauptet die ECRI in diesem ausdrücklichen Verständnismuster:

„stelle Toleranz und Achtung der gleichen Würde aller Menschen das Fundament einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft“ dar.“

Dietmar Moews erklärt:Toleranz und Achtung“ wird als gemeinsame Wertsetzung so deklariert. Diese Deklaration, „Toleranz und Achtung“, wird ganz offen angesichts der anders geprägten gelebten Wirklichkeit im Bereich der ECRI formuliert und gesetzt: Es ist ein Ideal. Es ist ein Soll. Es ist eine Zielsetzung. Es ist sogar eine Rechtsnorm:

Ganz anders erscheint dann, nur des Verständnis halber zur Probe vorgestellt: „Die ECRI erkläre „MORD“ als schlecht. Die ECRI beschlösse, MORD zu verbieten. Doch: Wird weiterhin gemordet? Ja, mit Verbieten, Bekämpfen, Bestechen, Bezwingen wird gar nichts erreicht, es sei denn der Übermächtige wendet totalen Vernichtungszwang auf den Andersdenkenden an. So wollen wir Europäer es aber nicht. Deshalb müssen wir Problemfeststellungen empirisch anstellen. Deshalb müssen wir nicht auf Hexenjagd verfallen und auf Sündenböcke einschlagen. Deshalb dürfen wir keine Drückeberger und dummen Arschkriecher organisieren.

Folglich zuwiderläuft die heutige Wirklichkeit der Verhaltensnormen der gesatzten Erklärungsnorm der ECRI. Was folgt darauf wirklich? Was bedeutet, wenn die europäischen Medien, wie heute, verbreiten:

…In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht wirft sie der Bundesrepublik zu wenig Engagement bei der Bekämpfung von Diskriminierung vor….“

Dietmar Moews meint: Wenn es also tatsächlich an „Toleranz und Achtung“ in Europa gebricht, dann stellt dieses Gebrechen wohl kaum das Fundament des europäischen Zusammenlebens dar. Wollte man also verstehen, ob, was und wie kulturelle Muster als „Fundament“ erkannt werden können, ist es wohl kaum mit dem Hinweis auf Sachverhalte und Verhaltensweisen getan, die dieses Fundament schwächen oder gar zerstören, wie es mangelnde „Toleranz und Achtung“ angeblich seien.

Dietmar Moews erklärt: Der wissenschaftlich empirisch festzustellende Grad der heute gelebten „Toleranz und Achtung“ ist nach Definition der ECRI eben nicht „Toleranz und Achtung“, wie normativ verlangt (angeblich als Fundament Europas), sondern ist davon gekennzeichnet, wie Intoleranz und Missachtung, zu wenig Toleranz und zu wenig Achtung angeblich gelebt werden.

Dietmar Moews erklärt: Toleranz-und Achtungsmangel sind also die empirisch feststellbare Tatsache, heute. Dies ist das Fundament – recht und schlecht – auf dem wir Europäer miteinander leben. Hier müsste die ECRI mit der Problemerfassung beginnen. Dann hätte die ECRI mit der ihrer Forderung Aussicht weiterzukommen: bessere, mehr Toleranz und Achtung.

Die mit dem Stichwort Rassismus von der ECRI herausgestellte Verhaltensqualität zeigt sich bei genauer Betrachtung überwiegend als ein Irrlauf geringer und mangelhafter Bildung der „Rassisten“, während die von diesem Pseudo-Rassismus Diskriminierten durch Falschetikettierung als ein Scheinproblem hingestellt werden. Die ECRI betreibt damit sozialen Druck, den sie kontrolliert und steuert, der durch Überwachen und Strafen eine freie demokratische Lebensweise für alle vernichtet.

Die Dummheit des Pseudo-Rassismus der ECRI wird gepflegt, statt dass deren Kundschaft, der Mob und der potentielle Mob, aufgeklärt und auf den möglichen sozialen Reichtum durch Vielfalt und Toleranz hingeführt werden könnte.

Rassismus ist eine scherbengerichtartige Hexenjagd, die von „Oben“ verstärkt wird. Damit werden dumpfe rechte Orientierungen begünstigt. Deren Nachteile – auch für die Rechten selbst – werden verschleiert. Die ECRI ist hiermit aufgefordert, Selbstaufklärung durch empirische Sozialforschung zu initiieren – Thema: Vorurteile, Individualismus und Bildung.