Theaterkollaps von Seehofer-CSU ohne Pressekonferenz in Berlin

Juli 4, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8278

Am Mittwoch, 4. Juli 2018

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Ohne hier die CDU-Politik der Dr. Angela Merkel, I bis IV, als wünschenswert oder in Kernaspekten der kleinbürgerlichen Rechtsstaatlichkeit nur verfassungsgemäß anzuerkennen, möchte ich doch Frau Merkels enorme Kraft anerkennen, auch die Bereitschaft mit Ehrgeiz und Hingabe ihren Beitrag zur deutschen Politik täglich zu bringen.

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Dass sie inzwischen mit der Haartönung von Alt-Kanzler Gerhard Schröder punkten zu können glaubt, lasse ich gerne ihrem persönlichen Freiheitsrecht auf Selbstausdruck und Ideologie anheimgestellt.

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Die Geduld, mit der nun wochenlang nicht nur die deutschen Kaufzeitungen ihren Absatz epochal beschädigt haben, in dem sie als LÜGENPRESSE einen SEEHOFER-CSU-JAZZ akzelleriert haben, der ein unbekanntes „Cremaster-Plan MIGRATION 63 Punkte“-Papier vorschob.

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Dann aber, nachdem endlich die Volten und Pirouetten des abgehalfterten SEEHOFER gestürzt waren, noch nicht mal eine verbindliche PRESSEKONFERENZ von Kanzlerin und Bundesinnenminister, vor der Bundespressekonferenz oder im Bundeskanzleramt Berlin, gegeben wurde.

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Und noch einmal – die deutsche LÜGENPRESSE, alle die staatlichen Redakteure und Publizisten, all die Politikprofessoren als Fachauguren – die in unserem Staat für unsere Gesellschaft damit als demokratiekompetent täglich dafür bezahlt werden –

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Es wurde von diesen Journalismus-Staatsdienern KEINE PRESSEKONFERENZ gefordert.

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Es wurde keine PRESSEKONFERENZ mit eindeutigen Ergebnissen und dem Beginn der Beratungsergebnisse, ab sofort, der deutschen Öffentlichkeit mitgeteilt.

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Welch eine SCHEISSE!

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Natürlich hat eine Kanzlerin die Richtlinienkompetenz. Natürlich kann sie Minister rausschmeißen, wenn die Krankheit auf die Regierung, aufs Parlament, auf den Staat und auf die Restwelt mutwillig erzeugt wird, wie in den vergangenen Monaten von CSU-SEEHOFER und deren schmachmatischer WILLKOMMENS-Kultur.

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Jetzt hat Merkels Geduld veranlassen können, daß SEEHOFER als Bundesinnenminister mit Österreich und Italien persönlich den Freistaat Bayern mit seinem Unfug lächerlich machen muss – MERKEL hat SEEHOFER mit Richtlinienkompetenz an seine Arbeit geschickt (Zurücktreten kann er ja jederzeit, wenn er auf die CSU-Arschtritte von Söder, Dobrindt und Scheuer nicht geduldig warten kann, bis die Wahlniederlage der Bayernwahl im Oktober 2018 natürlich ihm zugerechnet werden wird).

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Dietmar Moews meint: Es ist offensichtlich, dass Kanzlerin Merkel zunächst mal ihre Familie, ihre Mannschaft, ihre Regierung – wie Immanuel Kant im kategorischen Imperativ – zu behandeln versucht: Sie ist für die ganze Familie verantwortlich, auch für ungezogene oder irre Kinder oder kriminelle Täter – keiner wird rausgeschmissen oder gekillt. Folglich hat sie Seehofer erduldet und ausgeguckt:

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Politik ist auch immer Werte, Themen, Medien – immer auch Dynamik, Wachheit, Stil und Geduld sowie immer eine Kultur der Aggregation fremder Ressourcen:

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MERKEL hat mit MERKEL-Stil SEEHOFER, nebst seinen unsäglichen Unstetigkeiten, ausgeguckt und abserviert, wie die Haushaltsberatung 2018, am 4. Juli 2018 im Deutschen Bundestag ergab – Merkel schickt Seehofer folglich zur Aushandlung seiner idiotischen Fokussierungen der Fremdenfeindlichkeit nach Wien und Rom.

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Schön wäre, wenn uns die LÜGENPRESSE jetzt endlich mal die Lächerlichkeit der CSU-Wahlkrämpfe gegen die AfD präzise ausspricht und kritisiert. Und dass endlich Schluß gemacht wird, die absurden Sprachlügen von Obergrenzen, Ankerzentren, Transitzentren, Asylrecht, Wirkungsgleichheit immer weiter ostinat zu wiederholen. Die Lügensprache ist Zersetzung und muss aufhören.

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Das Würderecht in der Präambel es deutschen Grundgesetzes – unser Verfassung – gebietet und schützt WÜRDE – also Ernsthaftigkeit und verbietet Bullshit.

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Klar, dass SEEHOFER bstenfalls Milliardensummen nennen können wird, die er spendieren will, wenn er ansonsten an Italien und an Österreich abblitzt. Seine 30 missliebigen Ablehnungsfälle kann er mit nach Ingolstadt nehmen, die passen alle 30 in den privaten Spielekeller SEEHOFERS seiner elektrischen Eisenbahn.

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FINE E COMPATTO

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ANGELA MERKEL-CDU: Aviation-War-Junkie

Februar 8, 2015
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vom Sonntag, 8. Februar 2015

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Die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zeigt in diesen Tagen die Anzeichen psychologischer Zerrüttung durch Pausenlosigkeit.

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Die pausenlose Arbeiterei im wichtigen Staatsamt kennzeichnet ihre Leistungsbereitschaft und das Verantwortungsgefühl; das mag durchaus auch von einem geschickt angelegten Gewohnheitsrahmen getragen sein.

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Vermutlich lebt Angela Merkel in einem beweglichen Muster von Zeitfenstern – zum Ausruhen, Schlafen und Erholen – gepaart mit der Grundbereitschaft der atemlosen Themenwechsel. Unabdingsbar dafür sind diverse Mitarbeiter- bzw.- Zuarbeiter-Teams die fortwährend untereinander ein enormes Kommunikations-Zusatzpensum abarbeiten müssen.

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Bildschirmfoto vom 2015-02-06 15:35:42

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Merkel sollte in ihrem Zeit-, Stoff-, Themen-, Personal- und Reisedrang sowie den ständig notwendigen elastischen Spontanänderungen nicht noch mit Kommunikationsdefiziten ihrer Zuarbeiter-Teams zu tun haben:

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Koordination und organisationelles Augenmaß, auch für kritische Eskalation der Arbeitsbelastung, gemessen an der Leistungsfähigkeit und den Aufgaben, ist von höchster Bedeutung, damit nicht ein schwimmender Junkie-Zauberberg im Kanzleramt entsteht.

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Was hier angesprochen wird betrifft also im Zentrum die Bundeskanzlerin individuell. Es trifft aber zugleich auf das innere Aktionsteam in einer Weise zu, wie es einerseits eine hervorragende Personalauswahl-Kunst der Kanzlerin ausweist. Andererseits sieht die derzeitige Lage zweifellos nach „High Noon“ aus – es ist zu viel.

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Die gegenwärtig erkennbare Dauerüberlastung ist konkret am Gewichtsverlust durch Stress wahrzunehmen (Krankmachen? – kein Vokabular für Elite).

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Für die deutsche Kriegsöffentlichkeit kommt dadurch klar zum VORSCHWEIN, was natürlich die Lügenpresse (ohne Gänsefüßchen) nicht kritisiert:

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Es signalisiert für die Ukraine-Deutschland-Situation den Übergang größter militärischer Bedrohung für Deutschland zur unumkehrbaren Gewalteskalation.

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Dietmar Moews meint: Ich bin zwar für die Freigabe von Drogen, statt deren Bewirtschaftung.

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Ich bin auch für das von Frau Dr. Merkel klar demonstrierte ELITE-KONZEPT in der höheren Politik. Man braucht einfach herausragend begabte Kraft-Leute, solche Führungs- und Fühlungsarbeiten verantwortlich zu machen.

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Wer mal an einer Messe am fremden Ort teilgenommen hat, aus dem Koffer leben musste, wer mal geschäftlich in ein Stakkato von Pressekonferenzen und Medienkampagnen geraten war, wer mal – z. B. als Künstler – eine Veranstaltungstournee hatte oder als Geigerin beim Zirkus Roncalli im Wohnwagen gelebt hat, als Zigeuner eine längere Autoreise von Parkplatz zu Parkpkatz oder im Krieg auf dem Vormarsch oder auf der Flucht, wie Clemens Forell, außer der Himmelsrichtung, oft Oben und Unten nicht mehr unterscheiden konnte – wird meine kritische Meinung hier verstehen:

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Die deutsche Bundeskanzlerin befindet sich derzeit in einer verschärft abgehobenen Überlastungssituation.

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Ich nenne es ANGELA MERKEL: Aviation-War-Junkie.

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Heute Berlin, morgen Wolfsburg, Kiew, Berlin, Moskau, München, Berlin, Washington – das bedeutet mehr Stunden im Flugzeug, im mobilen Büro, mit wechselndem Reisebegleitungs-Staff, mit Dauertelefonaten und Kurzbesprechungen, Aktenstudium und Up-Dates der angängigen Wechselthemen, als gewohnt – ist nicht ohne Veränderung der psychosomatischen Sensibilität möglich.

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Es entsteht eine Junkie-Koordination des Nervensystems. Ich sehe den parkinsonschen Pillenhitler mit den Jungvolk-Pfadfindern, ich sehe Keith Moon, wie er mitten im Song über dem Drumkit kollabiert, ich sehe den Mollath-Richter Otto Brixner, der nach einem Erwerbsleben als Jurist vor Gericht plötzlich jede Contenence verliert, weil er selbst nicht glaubt, was er sagt:

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Wer so viel hin- und herfliegt, wie die deutsche Bundeskanzlerin, verliert im Sinne des Wortes die Bodenhaftung. Wer koordiniert und evaluiert das?

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Der Umstand bezeichnet eine klassische Situation der Neuen Sinnlichkeit:

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Die Seinsprozesse erfordern eine nicht mögliche analoge Verhaltensintensivierung, um den virtuellen Kommunikationserfordernissen nachzukommen:

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Fernfuchtelei – also virtuelle Echtzeitkommunikationstechniken – liefert nicht die notwendigen sinnlichen persönlichen Begegnungs-Interaktionen, sondern nur die entkoppelten elektronischen. Der Versuch, dem Problem durch analoge Reise-Intensivierung nachzukommen, ist sinnlich begrenzt.

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Das Drama lässt sich auch in den inzwischen global einsetzbaren militärischen Bedrohungstechniken kennzeichnen: Die Reichweite und Echtzeitverwendbarkeit der Waffen wurde derart gesteigert, dass die Militärpolitiker im Sinne des Wortes „nicht mehr mitkommen“: Major Tom.

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Man muss das ganz nüchtern betrachten: Heute magert Frau Merkel ab, morgen frisst sie mit Peter Altmaier ihre Hautfalten wieder voll, übermorgen hat sie den wirren Blick, dann zittern die Hände, beim ersten Kollaps treten die neuen Dicken an die Reisefront und setzen den Krieg der Neuen Sinnlichkeit fort (während Mc Cain mit seinem Joy-Stick in Kentucky spielt).

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Bildschirmfoto vom 2014-09-15 15:09:39

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Lichtgeschwindigkeit 28

Oktober 11, 2009

Lichtgeschwindigkeit 28 Piraten-Presseschau

am Sa, 10. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews am

Plenarsaal des Sächsischen Landtags in Dresden,

Vorspiel: Zamba por vos, Erinnerung an Mercedes Sosa;

Aufnahmezeit um 20 Uhr;

Piratenthema hier:

Die ehrenamtliche Aufbauarbeit der Piraten, Organisation

und Professionalität, Freiwilligenarbeit, Personalentscheidungen,

Mindestbürokratie, dazu Dresdner Neueste Nachrichten,

Sächsische Zeitung, Dresdner Morgenpost, BILD-Dresden

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor Schäfer & Piratencrew Dresden

&


Lichtgeschwindigkeit 27

Oktober 9, 2009

Lichtgeschwindigkeit 27 Piraten-Presseschau

am Frei, 9. Okt. 2009, von Dr. Dietmar Moews

s. a. flaschenpost 27

vom Canalettoblick in Dresden bei Nacht um 22 Uhr,

Vorspannpiratengesang: Die Aktuelle Piratenkamera

Piratenthema hier: Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit

beim Landesverband Sachsen der Piratenpartei, in Dresden,

Der Aufstand der Massen von Ortega Y Gasset von 1930

und Liquid Democracy, dazu der SPIEGEL und Zusatzspiegel

und die ZEIT Nr. 42: Kapert die Piratenpartei!

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor


Flaschenpost 27

Oktober 9, 2009

Flaschenpost 27

zu Lichtgeschwindigkeit 27, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der täglichen Piraten-

ankündigung der Themen der täglichen Presseschau

in Lichtgeschwindigkeit: Ahoi, am Frei 9. Okt. 2009,

von Dr. Dietmar Moews vom Canalettoblick in Dresden

bei Nacht um 22 Uhr, Vorspanngesang:

Die Aktuelle Piratenkamera

Themen:

Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit

1. SPIEGEL-Wochenzeitschrift und Wahl-Sonderheft 09

2. DIE ZEIT Nr. 42, Wochenzeitung vom 8. Oktober 2009

3. Piratenthema hier:

Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit beim Landesverband

Sachsen der Piratenpartei, in Dresden, Der Aufstand der

Massen von Ortega Y Gasset von 1930 und Liquid Democracy

1. SPIEGEL-Wochenzeitschrift zeigt wiederum, wie IT-Politik

als Folge der IT-Wirtschaft , wie von selbst, entsteht, statt aus

der IT-politischen Sicht der Piraten als totales Konstitutiv

eines globalen Themas durch globale Piratenpolitik anzugehen

wäre. Das SPIEGEL-Sonderheft zur Bundestagswahl 2009,

für ein Extrageld nach der Bundestagswahl, enthält das

Parteien-Establishment und alle möglichen

Verwertungsbedenken, bringt die Piratenpartei lediglich

immerhin mit einer Farbabbildung mit Pirat Jana und

Piratenfahne, von der Wahlparty am 27. September,

dazu zwei kurze Sätze Augenstaub im Text. Nicht einmal,

dass sowohl Kanzlerin Merkel wie die FDP dem

Piratenwahlerfolg Aufmerksamkeit und das IT-Thema

anerkennende Statements widmeten.

Mehr – also viel zu wenig – haben diese SPIEGEL-Ausgaben

nicht. Dass IT-Politik zukünftig mit einem Veto alle Politik

begleiten müsste, hat der SPIEGEL noch nicht kapiert.

2. DIE ZEIT Nr. 42, S. 7, vom 8. Oktober 2009 ist erstmalig

auf die piratige Politik angesprungen, wie es die Piraten

selbst seit Wochen diskutieren, nämlich, wie es Ralf Dahrendorf

bereits längst gesagt hat: Die Partei muss gegründet werden,

aber die anderen Parteien haben das Thema ebenfalls.

Die ZEIT 42 jetzt also auf Politik, Seite 7, bringt Heinrich Wefing:

Kapert die Piraten!…Vom Urheberrecht bis zum Datenschutz:

Schwarz-Gelb hat die Chance, Politik für das Internet zu erfinden …

Tatsächlich sind all dies Fragen, die über den schlichten

Gegensatz von Freiheit versus Sicherheit hinausweisen.

Sie brauchen mindestens europäische, eigentlich globale

Antworten. Aber es braucht auch nationale Akteure, die

die notwendige Adaption des Rechts an der technologischen

Revolution beginnen./ Und das sollen ausgerechnet Union

und FDP sein? Durchaus möglich. Immerhin hat Angela Merkel

die Piratenpartei, die bei der Bundestagswahl zwei Prozent

erzielt hat, anschließend gleich zweimal erwähnt und damit

ihre Strategie bestätigt, jede neue gesellschaftliche Bewegung

möglichst umstandslos anzubinden … Wenn Union und FDP

also etwas Zukunftsträchtiges in Gang setzen wollten: Hier wäre

ein Thema. Schief, die ZEIT, schief Wefings Argumente – au point:

die Bewegung findet in der Gegenwart vor aller Augen statt,

Teilnahme bei den Piraten ist offen und alle sind dazu

eingeladen. Während Angela Merkels DSL-Offensive im

Abseits als sicherer Ort von Peter Brückner bzw. in Mecklenburg

versandet ist – leere Versprechungen von der CDU.

Ja, und Dahrendorf? Warum war der noch aus der FDP ausgetreten?

Die sinnliche Vergegenwärtigkeit der Unsinnlichkeit tatsächlich –

der virtuellen Welt – des Chips im Schienbein und der Maut über

der Autobahn wir nicht mehr kontrollieren können und nicht

wissen, was geschieht.

Das Mobile Büro für Lichtgeschwindigkeit versucht die Neue

Sinnlichkeit, mit den Virtualpiraten in real life persönlich

zusammenzutreffen. Das Dresdner Piratentreffen heute war

eine inspirierende Erfahrung, weil Mitglieder des sächsischen

Landesvorstands, der aktive Stamm, gerade eingetretene

Piraten und an den Piraten Interessierte gemeinsam die

aktuellen Piratenthemen referieren und diskutieren konnten,

wie Satzungsverbesserungen, wer übernimmt was,

wer fährt zu welcher Veranstaltung, wer arbeitet mit wem

auf Bundesebene für die Piratenausweise, wer räumt das

wiki auf, wie kann man Eltern piratisieren, wie kann man

Liquid Democracy ausprobieren statt nur theoretisch

zu erörtern u. v. a. m.

Piratenthema hier:

Mobiles Büro für Lichtgeschwindigkeit beim öffentlichen

Piratentreff beim Landesverband Sachsen der Piratenpartei,

in Dresden, Der Aufstand der Massen von Ortega Y Gasset

von 1930 und Liquid Democracy. Die dumpfen Massen

bewegen sich quasi wie die Lemminge ins Meer. Das ist

aus soziologischer Sicht Riesenunsinn. Es gibt keine dumpfen

Massenbewegungen. Sondern auch eine Masse besteht

aus Menschen, einzelnen Menschen, die ganz unterschiedlich

ticken. Die Bedrohung durch solche Massen ist nicht, wie

die Massen bei Ortega, so schrecklich. Es wäre eine

Ungerechtigkeit z. B. die Massen im Dritten Reich mit Ortega

entschuldigen zu wollen. Denn jeder Einzelne ist verantwortlich,

auch in der sogenannten Masse. Im Gegenteil beansprucht

die Piratenidee des Liquid Democracy, dass wir aus einer

großen Zahl von Teilnehmern vernünftige Ideen

basisdemokratisch generieren können – daran arbeiten wir.

Aber wir können noch kein Liquid Democracy praktisch

instrumentalisieren. Daran wird gearbeitet – alle Parteien

und die gesamte politische Elite ist dazu aufgefordert.

Das Glockenspiel am Bildrahmen des „Königsblicks auf

den Balkon Europas“ von der Neustädter, rechten, Elbseite

spielt auf besonderen Wunsch: Der Mond ist aufgegangen.

Ahoi

Aufnahmeort: vom Canalettoblick an der Elbe in Dresden bei Nacht

Aufnahmezeit: 9. Oktober, ca. 22 Uhr

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Gregor

&


Flaschenpost 26

Oktober 5, 2009

Themenbaum der Piratenpartei Deutschland

Flaschenpost 26 ist auf Piratenthemen der

Lichtgeschwindigkeit 26 bezogen:

Gesellschaftstheorie für die Piratenpartei Deutschland aus IT-soziologischer Sicht

zitiert nach NEUE SINNLICHKEIT 61, c. Dietmar Moews 2009 VG-Wort


THEMENBAUM der Piraten

Piratenpartei Piratenbewegung IT-Bewegung Gesellschaftstotal


Themendynamik

Themen Medien Werte


Themen

Zeitgeist-Kassensturz: Veränderlichkeiten, Abhängigkeiten, Traditionen

Forschungsstand

Organisationsprinzipien

Ligaturen und Anomie

Wertewandel und geltende Wertsetzungen

Parteistrukturierung und Handlungsstil

politisch-strategisch Intraorganisation Extraorganisation

politisch-strategisch IT-Fachlichkeit

liberaler Markt und Markt der Ideen


Medien

Vereinsrecht und Judikative

sinnlich sozio-kulturell

organisatorische Intermediarität

technische Medialität

Virtualität


Werte

Menschenbild

Kreativität und Wertewandel

Multirollenspiel und Authentizität

Leistung und Kontingenz bzw. Inkonstanz

Pragmatismus, Idealismus, Utopie

Naturphilosophie oder was?

Freiheit, Notwendigkeit und Konfliktkultur

Lokalpolitik und Weltpolitik

Perfektion der Technik Robotik und alte Sinnlichkeit

siehe unten lichtgeschwindigkeit 26

und

fortsetzung folgt

&


Lichtgeschwindigkeit 25

Oktober 1, 2009

am Donnerstag, den 1. Oktober 2009, ab 14 Uhr am Reichstag Berlin

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2010-03-10-183434

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Presseschau für die Piraten

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Ahoi liebe Piraten, liebes Publikum. Die Lage: Heute, am 1. Oktober

2009, das erste mal nach der Bundestagswahl. APO von den Piraten.

Wir stehen hier jetzt als außerparlamentarische Opposition. Wir

versuchen unsere Vorschläge für die Politik namhaft zu machen und

versuchen durch Aufklärung Einfluss zu nehmen. APO heißt, für uns

praktisch zukünftig nicht mehr vor dem Bundestagsgebäude, dem

alten Reichstag in Berlin zu stehen, sondern APO heißt für die Piraten,

dort zu stehen, wo die Gesellschaft ist, mit der Idee, mit dem

Hintergedanken für mehr Demokratie. Wir müssen die Machtfrage

stellen, da, wo die Macht ist, nämlich bei der Gesellschaft, bei den

Wählern, einerseits, andererseits bei den Medien, die die öffentliche

Meinung führen, und andererseits dann da, wo die abgeriegelte, von

der Dienstklasse gelähmte Macht, die Gesetzgebung, die politischen

Entscheidungen, sind. Deshalb bitte ich auch um

Nachsicht für unsere Mandatsträger, die Bundeskanzlerin, die

Abgeordneten. Wir dürfen nicht denken, dass die wirklich die Macht

haben und einfach machen können mit ihrer Macht, was wir uns

wünschen. Sondern es gibt eine ganze Reihe Verwertungsbedenken

und Einflussgrößen, die nicht immer in Erscheinung treten. Weshalb

wir dann immer sagen: Die da Oben machen sowieso was sie

wollen – während die das gar nicht wollen. Ich habe also

gestern in Szene in Berlin mit Leuten geredet, die nicht gewählt

haben, die SPD gewählt haben, die ganz verzweifelt sind, die

alles Betrug finden. Oder die sagen, Jetzt muss nur noch der

Westen auch noch kommunistisch werden und dann sind wir

durch, aus Sicht der Linkspartei.

Themen

1. Berliner Woche -Annoncen-Gratis-Wochenblatt vom 30. Sept.

2009

2. BILD von Do 1. Okt. 2009 Titel und Kommentar

3. Handelsblatt Titel von Do 1. Okt. 2009

4. ZEIT 41 von Do 1. Okt. 2009 – Wochenzeitung

Interessante Artikel in den Zeitungen heute. Die

Zeitungen in Deutschland sind die Informationsgeber und

Leitmedien für die Meinungsführung, immer noch nicht das

Internetz. Das muss auch gar nicht umkämpft werden in

unserer gesellschaftlichen Kommunikation, denn wir

wirken ja alle zusammen auf den gesellschaftlichen Prozess.

5. Das Piratenthema: Nach der Wahl – wie bewerten die Piraten

das Wahlergebnis? Was tun die Piraten? Was tun die Piraten

binnenorganisatorisch in der Piratenpartei, um zu zeigen,

dass sie auch fähig ist Ansagen zu machen? Und was, mit

Blick auf die Gesellschaft und den gesamtgesellschaftlichen

und weltinnenpolitischen Prozess?

Berliner Woche -Annoncen-Gratis-Wochenblatt vom

30. Sept. 2009: Diese Gratis-Wochen-Werbezeitung von Berlin

stelle ich vor, um aufzuklären. Diese Zeitungen werden von den

Politikern wirklich sehr gefürchtet. weil dort, wo die

Abstimmungen und wo die Stimmen geworben werden müssen,

da wirken diese Zeitungen bei all den Menschen, die keine

Zeitungen kaufen. Die gucken da rein und sehen, was ist los.

Da kann ich noch mal an meiner Kunstpolitik-Kritik an der

Salonpersonnage anknüpfen. Diese Blätter sind voll mit von

dieser ganzen kleinen Staatskunst, wo die Bezirksämter den

kleinen Funktionären die 1000 Euro-Überweisungen machen.

Das ist wirklich klasse in der Weise, dass jetzt das Geld

knapp wird. Dann hört das endlich auf. Und die müssen einfach

zum Arbeitsamt gehen. Solche Werbezeitungen,

wie die Berliner Woche, sind also sehr beachtlich,

wenn man wissen will, was die Leute wissen und nicht nur,

was sie selbst denken.

BILD Titel und Kommentar: BILD-Bundestitelblatt in meiner

Wind- und Segelaktion mit dem Tsunami in Indonesien.

Das furchtbare Todesbeben. BILD erscheint in 16 oder 17

Regionalausgaben. Die Berliner-Brandenburger

Ausgabe berichtet, Herr Sarazzin Türken in Berlin beleidigt.

Ich gehe nicht darauf ein, denn wir berichten für die

ganze Welt. Der Kommentar des Briefschreibers Wagner

ist von mir diesmal mal nicht ironisch gemeint, ausnahmsweise:

Herr Wagner schreibt: >Liebe SPD Du bist in der Situation eines

Fußballclubs wie Hertha BSC, letzte Saison um Meisterschaft,

Championsleague, heute Tabellenende … der Fußballclub SPD

ist 146 Jahre alt. Er ist die Partei der Aufklärung. Die Partei der

Entrechteten. Mein Vater hat SPD gewählt. Die

Nazis haben die SPD verboten, Die SPD hat überlebt. Ohne

Brandt ohne Schmidt sähe die anders aus. …<

beachtlich.

Die BILD-Zeitung wird von vielen Leuten nicht geliebt.

Aber in Wirklichkeit ist das , was die Leute sagen die

Erklärungsnorm. Nicht das, was die Leute wirklich

empfinden. Hier auf dieser Wiese habe ich Fußball

gespielt Der grandiose Fußballabend unserer

Bundesliga in der Championsleague. Der Fußball

sowohl FC Bayern und VFL Wolfsburg haben gestern

in der Champions Leaque internationale

Spitzenleistungen gebracht – Bayern gegen Juventus

Turin 0:0; Wolfsburg gegen Manchester United 1:2 –

die Ergebnisse waren nicht so erfreulich.

Es war wunderbar anzusehen. Ich freue mich auf

die nächsten Spiele.

Handelsblatt: Es ist voll von Wirtschaftssachen. Deshalb

die Sparten- und Nischenpartei mein Piratensignet die FDP

will Solarförderung kappen. Die FDP-Idee,

dass wir mit Atomstrom billig fahren, heute –

was morgen ist, wird hier nicht gefragt. Ich kann das

hier nicht so weitermachen, in den Böen habe

ich hier Windstärke 6 bis 7. Tut mir leid für

das Handelsblatt. Ich muss das hier abbrechen.

ZEIT 41 vom Do 1. Okt. 2009 – Wochenzeitung:

Die ZEIT ist ein Riesenpaket.

Hat heute einen Titel: >Ein komisches Gefühl<.

Und eine Vignette, ein Bild, mit einer piratisch

kopftuchgetarnten Studentin. Und hat eine große Beilage

mit dem gleichen Titelbild, aber dieses ganze Studententeil

mit der Piratenmimikry behandelt gar nicht die Piraten.

Dazu ein Artikel mit Hunnenfoto und Wikinger auf hoher

See – nur die Piratenpartei wird dabei nicht erwähnt. Aber

die ZEIT hat tatsächlich einen großen Artikel zur Piratenpartei –

ich jetzt hier fast unter, es läuft schon wasser ins Boot – der

korrigiert werden muss. Der Piratenchef Seipenbusch hat

gesagt: Dass die ganze Gesellschaft der elt steht unter dem

Eindruck der neuen Sinnlichkeit wovon wir ja auch

viele Vorteile haben, also das wird hier gesagt. Hätte jeder

auf die Bühne gedurft hätte ich 85 bis 90 % der bei der

Feier Anwesenden kommen lassen können, weil

sie viele Ideen haben und klasse sind. Da ich selbst als

Schäferhund die Bühne bewacht habe, weiß ich

dass ich drei Sunden lang Jörg Tauss daran hindern

konnte, die Bühne zu nutzen. Das Thema Kinderporno

sollte jetzt nicht mehr als Kampagnethema von

den Medien genutzt werden, denn verbindlicher,

intelligenter und einfühlsamer als die Piraten,

hätte man mit der anhängigen Klage hinsichtlich der

Verpflichtung gegenüber Jörg Tauss nicht umgehen

können.

Das Piratenthema:

Nach der Wahl, wie bewerten die Piraten das

Wahlergebnis? Was ist ab sofort zu tun?

Die Piraten haben ein sehr sehr gutes Ergebnis erzielt.

Eine Sensation ist das aber nicht. Insofern war die Freude

auf der Wahlparty auch von offenen Augen für die Krise

von Finanzen und Wirtschaft geprägt, nämlich angesichts

des Votums, wie es jetzt das neue Parlament und

die nächste Regierung erwarten lassen.

Frage: Was müssen die Piraten also jetzt machen?

Antwort: Aus der Sicht der empirischen Soziologie

haben die Piraten ihre Selbstfindung in dreierlei Hinsicht

zu betreiben: Welches sind die Themen der Piraten?

Welches sind die Medien der Piraten? Welches

sind die Werte der Piraten? Als Themen sind sowohl

als parteipolitischen und -organisatorischen Fragen

entschieden werden, alle Sachthemen, alle Medienfragen,

schließlich alle Wertefragen. Dazu wird morgen,

Freitag, 2. Oktober 2009, weitergedacht.

&