Lichtgeschwindigkeit 171

Januar 23, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 171

Wiederaufbau Wideraufbau Widerlich,

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage von

dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Samstag, 23. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, mit Frankfurter Rundschau,

BILD Berlin/Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung und

DIE WELT, tageszeitung, vom 23. Januar 2010 sowie zuguttenberg.de,

BMVg.de, BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf,

DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: Wiederaufbau Wideraufbau Widerlich – die

Sprachlüge der Kanzlerinsprache. BMV Schäuble behauptet:

In der Krise kann man nicht sparen. Schäuble nennt seine Ausgaben

Investitionen, es sind aber Subventionen durch Staatsverschuldung.

Wiederaufbau ist die Wiederherstellung etwas Vorherigen.

Deutschlands Wiederuafbau des zusammengebrochenen

Nazi-Deutschlands ist unerwünscht. Wer will Naziland

wiederaufbauen? Oder sind wir auf dem Weg des Wiederaufbaus?

Der unglaubwürdige Selbstverteidigungsminister „bleibt bei

seiner Auffassung: Mehr Klarheit und mehr Wahrheit.

Genug: Ich zeige, was es mit dem Sparen auf sich hat.

Frankfurter Rundschau titelt: Chronik einer Katastrophe;

David Bowies Gitarre mit Autogramm zur Verlosung;

BILD Berlin/Brandenburg titelt: Heimliche Hochzeit.

Gewichtheber frisch verheiratet;

tageszeitung titelt: Die chse der Börsen; Mehr Truppen aus

Deutschland; Obamas Flucht nach vorn

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Obamas Griff ins

Spinnennetz; Schäuble plant Finanzgipfel mit Kommunen;

Leitartikel von Holger Steltzner: Im Kern der Krise;

Kommentar von Frank Schirrmacher: Ist Google schuld?

DIE WELT titelt: Bundeswehr vor Truppenaufstockung in

Afghanistan; Kommentar von Clemens Wergin: Die Angst

vor dem Bürger; Obama erntet Kritik von Banken und Beifall

von Regierungen

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musikwerbung: The Rolling Stones Start me Up;


Lichtgeschwindigkeit 171

Januar 23, 2010


Lichtgeschwindigkeit 165

Januar 18, 2010

Lichtgeschwindigkeit 165

RECHTSSTAAT STAATSRÄSON,

täglicher Kommentar der Medienlage, von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing., Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Montag, 18. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit TAZ tageszeitung, DER TAGESSPIEGEL, New York Times-SZ-Beilage,

Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine Zeitung,

alle vom 18. Januar 2010 und DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de,

faz.net, piratenpartei.de, faz.net, Sueddeutsche.de, Spiegel.de,

Piratenthema hier: RECHTSSTAAT STAATSRÄSON: der Fall

Strafprozess gegen Karl-Heinz Schreiber, den Waffenlobbyisten in

Augsburg, an dem Altkanzler Kohl, CSU-Chef Franz Josef Strauß,

Finanzminister Schäuble, Kanzlerin Angela Merkel u. a. dranhängen

als Mitwisser und Mittäter und als Falschspieler. Deshalb: Viel davon

Online, weniger davon in den meinungsführenden Holzmedien. Aber:

Die Millionen-Wahlkampfspenden an die FDP in bestechungsverdächtigem

Zusammenhang mit der Steuersenkung für Hotels.

Heute kann man etwas über Meinungsführung und Themenführung der

Leitmedien lernen: Auch Staatsräson. Wir sind nicht alle vor dem Gesetz gleich:

Schreiber als Privatsteuerhinterzieher ist uns nicht wichtig:

SCHREIBER als Staatsagent sollte nicht verknackt werden, aber es soll

geklärt werden, was und wie da mit Schwarzkonten, Geldtransporten und

Einflussnahmen gelaufen ist.

Tageszeitung Berlin titelt Montag, 18. Januar 2010: Haiti

New York Times titelt Montag, 18. Januar 2010: Inside the mind of a Terrorist,

Seite 2: EDITORIAL OF THE TIMES: Privatized War, And its Price

Süddeutsche Zeitung titelt Montag, 18. Januar 2010: USA leiten Hilfseinsatz

in Haiti

DER TAGESSPIEGEL titelt Montag, 18. Januar 2010: Haiti Hilfe kommt nur

schleppend an.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt Montag, 18. Januar 2010: Die UN

sprechen von der größten Katastrophe in ihrer Geschichte:

FAZ Seite 25 von James Davis und Miriam Meckel: Gefangen in der

Echo-Kammer. Die Unionsfraktion im Bundestag entdeckt eas Internet

und will eine Enquête-Kommission, die SPD plant ein „netzpolitisches

Programm“. Aber es wird klar, dass das Netz kein Spaßmedium ist, wie

man in Deutschland meint. Barack Obama spürt das in Amerika.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 BEADS 8 Days MP3 zum gratis Download von dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 165

Januar 18, 2010


Lichtgeschwindigkeit 143

Januar 6, 2010

Lichtgeschwindigkeit 143

STAMOKAP

täglicher Kommentar der Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing., Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Dienstag, 5. Januar 2010,

im Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit Neue Sinnlichkeit 42 Blätter für Kunst und Kultur 2002

sowie Tageszeitung Berlin, Neues Deutschland

und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 5. Januar 2010,

ferner DLF, dradio.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

nebst „STAMOKAP

Piratenthema hier: STAMOKAP und G8-MOKAP:

Staatsmonopolkapitalismus: Nationalstaaten machen

Gesetze zur Begünstigung kapitalistischer Monopolbildung

und zur Ausschaltung des wirtschaftlichen Wettbewerbs,

Aussetzung des Kartellrechts und Begünstigung der Syndikatsbildung.

Nationale Politik verschleiert die Entkopplung von Rüstungs-

und Kriegswirtschaft von demokratischer Gesellschaftspolitik

und Frieden.

NEUE SINNLICHKEIT 42, August 2002, Seite 16: „G8-Mokap,

bezogen auf Stamokap (Staatsmonopolkapitalismus), bezeichnete

in den 68er Diskussionen der deutschen ungsozialisten (SPD)

die gesellschaftskritische Diskussion, in der dem Staat vorgeworfen

wurde, Gesetze und Entscheidungen zu fassen, die

monopolkapitalistische Bestrebungen des Großkapitals, zum

Nachteil der sonstigen Wirtschaft und der Gesellschaft, zu

begünstigen. Dieser Kritikansatz hat im Wettbewerb der

großkapitalistischen Globalisierung, eingangs des neuen

Jahrtausends, eine erweiterte Bedeutung gefunden. Dadurch,

dass Nationalpolitik zugunsten vagabundierender, internationaler,

nicht nationalwirtschaftlich gebundener Kapitalkonsortien

betrieben wird, geraten die nationale Volkswirtschaft, die

nationalen Wirtschaftsunternehmen und die nationalen

Wirtschaftsstandorte und Arbeitsplätze in bedrängnis.

G8-Mokap-Politik wird im Jahre 2002, zugunsten der

Globalisierung und der multinationalen Konzerne, von

der Politiker-Generation betrieben, die das Thema

„Stamokap“ 1968 zur Diskussion brachte und seit der

Wahl Willy Brandts zum deutschen Bundeskanzler (1969)

sich davon zurückzieht. Eine Folge davon war seitdem die

Entwicklung der „Alternativbewegung“, der

Friedensbewegung, der Gründung der GRÜNEN, 1978,

Greenpeace, u. a. Heute die Anti-Globalisierungsbewegung „attac“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Keine Kritik und keine

Aufklärung auf Seite Eins. Keine Piraten, keine Piratenpartei.

Als Scherzartikel ein Foto zweier flöhender Schimpansen.

Tageszeitung TAZ ausgezeichnet heute titelt: Bitte scannt uns –

Dann wäre die absurde Debatte über Nacktscannen endlich

vorbei. Dietmarmoews zeigt: Hier ist Lichtgeschwindigkeit

Meinungsführer. Auch Piratenpartei.de schließt sich

Pirat Moews an.

Neues Deutschland vom 5. Januar 2010 titelt: Zu viele

Kinder für zu wenig Geld. Sowie: Käßmann fordert

Abzugsplan für Afghanistan. Dietmarmoews meint:

Auch wenn Bischöfin Margot Käßmann nunmehr als

„Käßmann“ Seite-Eins-fähig ist, werde ich noch abwarten,

ob Käßmann Ehrenpirat werden kann – den Christen

ist nicht zu trauen.

ND Seite Zwei: RÜSTUNGSBERICHT? Die Kontrolleure

müssen warten. Die Bundesregierung lässt sich Zeit und

den Parlamentariern somit keine Chance zum schnellen

Reagieren. Dietmarmoews meint: Genau da zeigt sich

die Unglaubwürdigkeit des Merkel-Stamokap-Kriegsgeschäfts.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musikwerbung: STILLE NACHT mit Schnittke, Gidon und Elena Kremer


Lichtgeschwindigkeit 143

Januar 6, 2010


Lichtgeschwindigkeit 141

Januar 5, 2010

Lichtgeschwindigkeit 141

STAMOKAP

täglicher Kommentar der Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing., Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Montag, 4. Januar 2010,

im Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit BILD Berlin/Brandenburg, Tageszeitung Berlin und

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. Januar 2010, ferner DLF,

dradio.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: STAMOKAP: Staatsmonopolkapitalismus,

so lautete dieses Idee, wie LENIN sie 1917 erstmalig publiziert

hatte, um damit an den Kapitalisten Karl Marx anzuschließen.

STAMOKAP sollte aus dem profitgierigen Kapitalismus ein

politisch gesteuertes Betriebssystem der Gesellschaft machen.

STAMOKAP begegnet uns in Form des „bürokratischen

Staatsmonopolkapitalismus der DDR (Rudolf Bahro: „Die Alternative“)

wieder. STAMOKAP thematisierten die westdeutschen Jungsozialisten

(Freimut Duwe, Norbert Gansel, Gerhard Schröder, Karsten D. Voigt,

Johanno Strasser u. a. Zu jener Zeit war auch der spätere Kanzler

Gerhard Schröder aufgefallen, durch Rabattmarkenbücher und

Sparbücher, nicht durch Diskussionsbeiträge zu STAMOKAP.

Die SPD ließ die STAMOKAP-Debatte verhungern, weil die

Kanzler Brandt und Schmidt selbst STAMOKAP-Politik machten

und mit der immensen Staatsverschuldung begannen.

NEUE SINNLICHKEIT 42 von 2002 Blätter für liberale Tätigkeiten,

Seite 13: 11/11/01 Noch immer wüten falsche Propheten:

Dem unbeholfenen Integrations-Gestell von einerseits global

vagabundierendem überwiegend amerikanisch ausgerichtetem

Kapital und andererseits nationalstaatlicher Gesellschaft tritt

erstmalig Al Qaida als eine NGO mit Atombombe drohende

Tatsache auf den Plan, die nicht mitspielen will. Für Deutschland

lautet die Frage nicht nur: Solidarität, wie, mit wem? Sondern:

Ob sich Bill Gates oder die Deutsche Bank zukünftig militärische

Direktmandate nehmen? „G8-Mokap“ statt „Stamokap,

„tüchtige Kerls“ statt Diskussion im Parlament.

BILD Berlin/Brandenburg titelt: Die neue Hormon-Diät.

Dazu Lolita lästert über Loddar. Und innen: Der Burj-Tower –

Einweihung des angeblich höchsten Gebäudes der Welt in Dubai.

Schmidt, der USA-Architekt weiß wie man bomben-und terrorsicher

baut. Mit digital statt analog Nacktkontrolle, kann man kontrollieren,

ohne Passagiere zu belästigen. Und oben sind Fenster zum öffnen,

mit Sicherheitskästen, mit Fallschirmen zum Absprung oder

Schwimmwesten bei Hochwasser. Gebaut wird nach dem System

STAMOKAP: Staatsschulden.

Tageszeitung titelt am 4. januar 2010: Angriffsziel Jemen.

Und „ELENA“ unbeliebt. Sowie auf Seite 22: Begehrtes Volk:

Direkte Demokratie, der Verein für mehr Demokratie sammelt

Unterschriften. Dietmarmoews meint: PIRATEN sind kampagnenfähig,

indem sie sich Bürgerinitiativen anschließen: Mauerpark,

Volksentscheid, Freiheit statt Angst usw.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Streit über den Sinn des

Afghanistan-Einsatzes Scharfe Kritik an Käßmann/geringe

Erwartungen Berlins an die Konferenz in London.

Dietmarmoews meint: Piraten! Ziviler Ungehorsam,

STAMOKAP, Volksinitiative, alles Aktivitäten aus APO-Sicht

in LICHTGESCHWINDIGKEIT, stehen uns kostenlos zu Gebote.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: O du fröhliche, Sizilianische Volksweise, Streichquartett


Lichtgeschwindigkeit 141

Januar 5, 2010


Lichtgeschwindigkeit 119

Dezember 26, 2009

Lichtgeschwindigkeit 119, täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing.,

Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung,

am Donnerstag, 24. Dezember 2009,

im Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit der Tageszeitung, Neues Deutschland, Frankfurter Rundschau,

BILD, Süddeutsche Zeitung, newyorker.com, bild.de, DLF,

heise.de, piratenpartei.de.

Rundfunkmittschnitte von 1942, Hitler, Stalingrad, Weihnachten:

deutsche Soldaten singen in einer weltweiten

Weihnachts-Radiokonferenz-Ringsendung gleichzeitig v

on Eismeerhafen Linehameri, Stalingrad, Lapplandfront,

Südfrankreich, Riviera, Rischewsk, Golf von Biskaya,

Leningrad, Kanalküste, Kaukasusfront, U-Bootfahrer,

Catania, Zakopane Hohe Tatra, Kreta, Schwarzmeerhafen

Krim, singen das Weihnachtslied STILLE NACHT.

BILD am 24. Dezember 2009: Heute gibts nur gute

Nachrichten, Afghanistan …

Dietmarmoews: Am deutschen Wesen wird die

Welt genesen, am Neuen Deutschland auch.

Neues Deutschland am 24. Dezember 2009 titelt

mit Festtagsgruß, christlich soll es sein: Liebe deinen

Nächsten, wie dich selbst. Dein Nächster ist der Staat.

Dietmarmoews: Das klingt erstmal ganz witzig, aber

es ist viel weitreichender und bedeutender als es im

ersten Moment erscheint. Dein Nächster ist der Staat –

bedeutet auch: Dein Nächster ist nicht der nächste

Mensch, nicht deine Familie, nicht deine Freunde,

nicht die Gesellschaft, sondern Du und der Staat.

Und dann bist Du natürlich der ganz Große und der

Staat ist völlig klein. Mit anderen Worten, wie kriegen

wir eine Piratenpartei auf die Beine, in der das Verhältnis

zwischen den Menschen und der Sozialität und damit

der Staat, der uns dienen soll, besser wird, als es uns

erscheint? Liebe Piraten, wir haben mit Ehrgeiz und

Hingabe gearbeitet. Wir haben viel zusammengearbeitet

und viel zustande gebracht. Und trotzdem erscheint

Manches dann wie die persönliche Selbstverwirklichung

auf Kosten anderer. Und die Konflikte liegen nahe.

Wir müssen aber darauf achten, dass uns nicht nur von

anderen etwas aufgedrückt wird. Weder Kinderpornopartei

sind die Piraten, weder eine Nischenpartei, noch eine

Kinderspornopartei, noch sind wir eine stalinistische

Links-2.0-Partei, noch sind wir eine Ultra-Liberal-Partei,

sondern wir die Rechtsstaat-Partei mit eigenen Grundsätzen

mit Offenheit und Transparenz und des Gemeinschaftsgeistes.

Und mit Blick auf die sexuelle Revolution und mit Blick auf

die digitale Revolution, sind die Aufgaben gestellt. Und die

anderen Parteien haben es nicht kapiert. Und die Piraten

müssen sich formieren, damit sie überhaupt in die

gesellschaftliche Rolle eintreten können, damit diese

wichtigen Themen tatsächlich befördert werden.

Liebe Piraten, wir müssen also arbeiten. Und wir können

nicht auf das biblische Pfingsterlebnis warten, in dem

alle anders denken, anderes Wissen haben, andere

Sprache sprechen, alle einen anderen Geist haben, und

nicht auf die Erleuchtung erwarten, in Form einer kleinen

Flamme, und dann sind wir alle erleuchtet und haben

den gemeinsamen Geist – so wird es nicht sein. Und

deshalb möchte ich sagen: die Ansprache des

Bundespräsident Köhler, die ich heute dem Radio

entnommen habe, der den Soldaten zugerufen hat –

ICH HABE MIR DAS NOTIERT, Moment: „machen wir

uns klar, was ihr Dienst bedeutet, es gibt noch viel zu tun“, –

ja, klasse, was das wohl sein kann. Dazu möchte ich

sagen: Frau Bischöfin Käßmann aus Hannover wurde

heute von mir zur Ehrenpiratesse aus der Marktkirche

ernannt, ich grüße Sie. Auch wenn die Piraten meinen,

die Piraten seien geschlechtsneutral, der Pirat, es gibt

auch Piratessen. Und wir sind ja, wie der Herr Wagner

von Bild heute schrieb, Pest von Wagner: er ist ein

Macho, „die Männer seien alle Machos“, dass wir

alle Einzelgänger sind, wie Murmeltiere, wie Hamster

Einzelgänger, nachtaktiv und kommen eigentlich

höchstens zur Paarung zusammen und wenn das

nicht nötig ist, unterbleibt das. Und, liebe Piraten,

wir müssen zusehen, dass wir uns unsere Wünsche

auch selber erfüllen. Und dazu müssen wir an den

Stammtischen reden und wir müssen von den Führern

ausgearbeitete Vorschläge bekommen, die wir

diskutieren können, die wir dann auch zu politischen

Absichtserklärungen abstimmen können. Entscheidend

ist nicht, ob wir sowas ins Programm tun können,

nicht mehr, ob die Zukunft der Partei im Aufstellen

von Programmen bestehen, sondern, dass wir

handlungsfähig werden; liebe Piraten, dazu ist noch

viel zu tun. Ich freue mich drauf. Und hier wird jetzt in

Zukunft nicht mehr Pressschau sein, sondern es wird

Pressekommentar heißen, was ich hier ohnehin

schon und bis dahin, Ahoi liebe Piraten.

Piratenthema heute: Piratenbewegung, Piraten,

Piratessen, Piratenpartei, Piratengeist, Piratenkommunikation

auf Lichtgeschwindigkeit mit Ehrgeiz und Hingabe

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Originaltöne Hitler und der Kriegsberichterstattung Winter 1942


Lichtgeschwindigkeit 119

Dezember 26, 2009