E U-Bauern und Polizeieinsatz in Brüssel

September 9, 2015
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vom Mittwoch, 9. September 2015

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In Brüssel liefen vergangene Tagen 1000e demonstrierende Bauern aus Europa mit Landmaschinen, Traktoren und Transparenten auf. Die Bauern fordern Geld von Brüssel – das bedeutet:

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Die Bauern fordern von der E U -Landwirtschaftspolitik den Ausgleich, also die Subvention, der verlorenen Balance zwischen den am Markt erzielten Preisen für Agraprodukte und den eigenen Kosten der Produzenten (sie werden irrtümlich immer noch BAUERN genannt, sind aber Industrieproduzenten mit Milchfabriken, Überkapazitäten und Überproduktionsmengen):

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Die Erzeugerkosten und Ertragsziele der industriellen E U-Milchproduzenten, hauptsächlich Milchpreise, die diese Milchproduzenten von Molkereien pro Liter bekommen, reichen nicht mehr aus, die Jahreskalkulation eines solchen Betriebes zu decken.

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Badische Zeitung titelt (mit Fotoabbildung) am Dienstag, 8. September 2015:

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Polizeieinsatz gegen Bauern in Brüssel. Eselsgeduld mussten am Montag die Brüsseler Polizei aufbringen. Sie standen rund 6.000 Bauern gegenüber, die gegen den Verfall der Milchpreis demonstrierten. Radikale Bauern bewarfen die Polizei mit Stroh …“

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Dietmar Moews meint: EINS Eine hochsubventierte und dirigierte Industrielandwirtschaft, die ihren Absatz über den Weltmarkt suchen will, muss entweder so hoch subventionieren, dass die Ware marktgängig wird – also über den Niedrig-Abgabepreis die Konkurrenz unterbieten kann.

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ZWEI Oder die Produzenten müssen ihre Produktionsmenge auf die erwartbare Absetzbarkeit einer produzierten Milchmenge am freien Markt zuschneiden, also reduzieren. Das bedeutet Selbstbeschränkung der Produktionskapazität oder Pleite.

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DREI Von speziellem Marketing-Design durch „Höchstwertige Milch“ oder sonstige Aufwertungssperenzien ist die Verbesserung der schlechten Absetzbarkeit von Überproduktionen nicht zu erreichen:

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Man hat einen Bedarf von Konsumenten an Milch aus der E U. Mehr davon ist nur durch Absatzsteigerung auf dem Weltmarkt möglich, nicht durch Subvention und nicht durch Demonstration auf marktwidrige Industriesubvention.

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VIER Es wurden inzwischen in allen neuen Absatzmärkten für EU-Produktion,in Russland, in China, selbst in Afrika,wo Milchtrinken gar nicht besonders gängig war und ist, eigene Milchproduzenten aufgebaut: Und es gibt weltweit einen Wettbewerb über die Kampfpreies.

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Die Forderung der E U-Milchproduzenten wird von der EU-Direktion fehlgesteuert und von den „E U-Landwirten“ auf absurde Weise missverstanden.

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Wenn VW massenhaft Autos herstellt, dabei durch die überhöhte Stückzahl auf eine schöne Ertragsrechnung kommt, wenn diese Massenware abgesetzt werden könnte – dann aber diese VWs nicht konkurrenzfähig sind und auf Halde stehen statt verkauft werden zu können, kann nicht Subvention von der E U verlangt werden, sondern VW muss sich auf die Nachfrage einstellen.

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Das ist das Problem der dirigierten „Bauern“ und der „dirigierten Milch“. Es ist so alt, wie Klosbrühe, dass der „Butterberg“ überproduziert wurde und in Kühllagern aufgetürmt werden musste:

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Was sollen die Demonstrationen? Soll ein unterirdischer Milchsee auf Industriesubvention angelegt werden?

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Die E U muss sich entscheiden, wie viel E U-eigene Ernährungs-Produktionskapazität will man der Unabhängigkeit von Importwaren durch Subvention erhalten? Wieviel Subvention kann zur Absatzsteigerung der Überproduktion von der E U finanziert werden?.

Das ergibt einen klaren Rechnungsansatz – folglich eine klare Vorhersage der dirigierten Milchprouzenten:

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Der E U-Kommissar ist gefordert. Die E U hat ihre Arbeit nicht vernünftig gemacht. Die Bauern klagen zu recht. Ihre Forderungen sind allerdings Unfug.

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DEFLATION im DEUTSCHLANDFUNK

Oktober 4, 2014

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am Samstag, 4. Oktober 2014

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Wir wissen zwar, dass eine Tagesschau stets ca. 15 Minuten dauert, egal ob es viele dringende Neuigkeiten der Information gibt oder etwa mal Nichts.

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Die Nachrichtensendungen werden nicht von Relevanz und Wichtigkeit bestimmt, sondern allein von der Dauer in Sekunden für das kompositorische „Menue“ der Sendung („Kultur, der Sport, das Wetter).

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Da wird jetzt der Redakteur weghören: Völliger Quatsch, keine Ahnung und ähnlich. Doch fragen wir nach den Fußballergebnissen, den Verlautbarungen von Hinz und Kunz und Bosbach oder nach dem Wetter? Nein, hier gilt die Kritik der Informationspflicht staatlicher Sender und Redaktionen: ZUM ZWECKE der INFORMATION, URTEILSFÄHIGKEIT, AUFKLÄRUNG und MÜNDIGKEIT der Bürger.

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Allein die Behandlung der maßlosen Verschuldungs und Bereicherungspraktiken der politischen Klasse müssten klargestellt werden: Dann dürfen nicht INFLATION und DEFLATION verwechselt werden.

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Dietmar Moews meint: Voreinigen Tagen erklärte der Deutschlandfunk in der der täglichen Sendung „Information am Mittag“, der Rubrik Wirtschaft am Mittag“: Dass wir momentan einen von der Zentralbank festgelegten Inflationssatz von 0,05 Prozent hätten – das sei DEFLATION.

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Impliziert wurde: Deflationsgefahr sei eine Lebensbedrohung für uns alle.

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Der DLF sollte mal aufklären, was denn INFLATION und was DEFLATION ist? Welche Aspekte sind für unser Leben beachtlich, wenn es heißt INFLATION? Was ist DEFLATION?

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Es wird ständig in der Wirtschaftsberichterstattung so getan, als sei Deflation das Gegenteil von Inflation. Und das ist völliger Schwachsinn.

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Das Gegenteil von einem Tisch ist weder kein Tisch noch ein Stuhl.

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Inflation in Höhe von 0,05 Prozent ist Inflation. Sogar Minusraten der Zentralbankzinsansätze oder der Aufwertung der Währung (Aufwertung ist das Gegenteil von Inflation) sind praktisch INFLATION, wenn dem Geldeigentümer für sein Sauerverdientes Strafzinsen auferlegt werden, ist das praktisch eine Entwertung seines Geldes.

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So können durchaus Geldentwertung (INFLATION) durch Luftgelddrucken der Notenbank und durch Abwertung gegenüber ausländischen Währungen eintreten (wenn die eigene Volkswirtschaftsleistung zu schwach ist und Minuswachstum, nämlich Verlustwirtschaft stattfindet).

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Ebenso kann DEFLATION – eine Folge von Rezession – bereits bei konkreten Inflationsraten eintreten. Denn Deflation ist ein umgekehrtes Wachstumsrad: Absatz, Erträge, Produktion sinken, wegen geringerem Konsum, geringerem Absatz, geringerer Kaufkraft.

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Was der Deutschlandfunk mal eindeutig erklären müsste, ist: Es gibt keine Konjunktur durch Luftgeld-Inflation, wenn die Nachfrage am Markt gar nicht vorhanden ist. Warum sollte jemand Schulden machen, wenn er gar keinen bedarf hat? Wer investiert in eine sparsam erfolgreiche Firma, wenn er dadurch Schulden und Zinslasten erhält, aber keinerlei Verbesserung seiner Betriebsrechnung in der Wertschöpfungskette?

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Schließlich: Deflation ist auch nur ein Marktereignis. Wenn Sparsamkeit und Vernunft sinnlosen Konsum vermeiden, ist das ein lebenstüchtiger Beitrag zur volkswirtschaftliche Leistungsbilanz einer Nationalwirtschaft. Wer sagt eigentlich, dass Sparsamkeit kein Erfolgsrezept für Wirtschaftserfolg sei?

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Einzig die kriminelle Bagage der Bankiers und Casino-Manager verlören ihre unkontrollierten Fetttöpfe. Das wird auch höchste Zeit. Und es wird höchste Zeit, dass hierfür seriöse Bankkaufleute die Verantwortung übernehmen.

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Warum erklärt uns das „Wirtschaft am Mittag im DLF“ und der stets dämlich kichernde Redakteur Günter Hetzke nicht?

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Konsumklima – Kauflaune – Banker-Abzocke

September 26, 2014

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am Freitag, 26. September 2014

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Ja, noch immer tragen Bankangestellte Banker-Kleidung (dunkelblauer Zweireiher verboten; keine hellen Schuhe am Abend). Was können diese armen Würstchen auch tun? Wer für einen US-Konzern arbeitet, kann auch als Heimarbeiter keine politischen Blog-Kommentare unter eigenem Namen sich leisten, sonst wars das.

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Lebt es sich unter dem Dach der bayerischen Polizei ganz gut – so lange man mitmacht bzw, bayerische Rechtsanwälte bezahlen kann.

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So verbreiten Banker nach wie vor gegenüber den Kunden (die man natürlich über Google, Schufa und Creditreform etc. in Echtzeit inspiziert) Geschäftsgerüchte über ihre eigene Seriösität.

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Es ist nicht zum Lachen, selbst wenn man in sich hineinkichern muss, wie Deutschbankmitarbeiter, an dem Tag an dem in der FAZ in VERSALIEN steht:

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Fittschen ist ein Chlorhühnchen

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Fittschen auf Mindestlohn

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Fittschen Deutsche Bank: Strafverfahren

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Jürgen Fittschen wegen schweren Betrugs angeklagt (aber noch nicht verurteilt?)

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Fittschen: Das Beste kommt noch

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Fittschen hat eine Idee

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Oh – Fittschen hat eine Idee? – ALARM. Das alarmiert den Bankangestellten in Köln. Was könnte bedeuten, wenn ein Vorstand der Deutschen Bank eine Idee hat?

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Nun, zunächst greift man in den Verbal-Kasten der Sprachregelung: Kommt eine Idee, aber keiner weiß, was das bedeutet, dann nennt man das „SWITCH“: Fittschen switcht – also Schneefittschen.

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Und dann heißt es: Die Konjunkturdaten sehen momentan nicht so gut aus: Das KONSUMKLIMA in Deutschland hat sich verändert – man switcht einfach aus dem RISIKO.

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Dann heißt es: Die KAUFLAUNE der Deutschen trallala.

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Die Deutschbanker tun so, als sei Kaufen, Konsum, Nachfrage, abhängig von Klima, Laune oder was auch immer. Man weiß es aber besser:

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Ist das Weihnachtsgeschäft schlechter, ist das Nachweihnachtsgeschäft besser – und umgekehrt. Die Leute haben eine Kaufkraft und einen grenzwertigen Kreditrahmen – mehr geht auch mit Lust und Laune niemals. Denn es droht die Privatinsolvenz.

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Dietmar Moews meint: Es wurden Bankiers zu Bankern. Das Gerede der Abzocker-Banker von Konsumklima und Kauflaune ist eine Frechheit. Wieso sollte jemand drei Schnitzel essen, wenn er nur ein Schnitzel braucht? Da vergeht einem doch der Appetit.

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Wieso sind nun die subalternen Bankmitarbeiter derart schranzig, dass sie jede Scheiße erzählen und sich noch wundern, dass ihr Berufsimage völlig vor die Hunde geht?

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Wieso sollten Unternehmen Schulden machen, nur weil die EZB Luftgeld pumpt?

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Wieso wird so getan, als sei Straßenreparatur in Deutschland Investition? Es ist Konsumtion und Subvention! Wer über seine Verhältnisse Straßen anschafft und diese nicht bezahlen kann, geht einfach Pleite. Das Argument, man brauche doch die Straßen, hat jeder Bankräuber der blank ist.

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Man kann nur investieren

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EINS wenn man eine unternehmerische Idee hat, die fruchtbar ist.

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ZWEI Man kann nur investieren, wenn man sich etwas leisten kann“ – wenn man Wachstum durch Leistung erzeugt hat!

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Es hängt zuletzt von Kauflust oder Konsumklima ab. Wer Wachstum durch Schulden oder Inflationsrate durch die Notenbank als Wachstum deklarieren will, ist einfach Scheiße: Bankerscheiße.

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Es gibt kein Wachstum durch Schulden. Und es gibt nur ein DOMINO-DRAMA, wer seine Kauflust durch Schulden finanzieren möchte. Es ist nicht das Konsumklima, sondern das üble Bankerklima, das derzeit die Finanzwelt zusätzlich zersetzt. Quatsch erzählen konnte Schlingensief, weil er die SPD-Staatskulturknete im Untergrund hatte – die haben ihn sogar noch zum „staatlichen Professor“ hingehievt, damit er sein Auskommen hat (Beruf? Erwernsfrechdachs für die SPD gegen CDU-KOHL)

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FITTSCHEN for PRISON!

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