Schoki-Test mit Ritter SPORT WINTER KREATION GEBRANNTE MANDEL

Oktober 24, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6857

Vom Dienstag, 25. Oktober 2016

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Dietmar Moews meint:

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Wenn wir abends sitzen und bedenken

Miteinander, wie das alles kam,

Und wir plötzlich unsere Blicke senken

Und wir werden alle still vor Scham.

Denn ein jeder weiß

Hier in unserem Kreis,

Wie das Unheil seinen Anfang nahm –

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Wenn wir schweigend sitzen und tief innen

Überzählen jede Jahreszahl,

Und uns des Vergangenen entsinnen

Und wir fragen noch und noch einmal,

Und es wird gefragt

Wird auch nichts gesagt:

Wie ein neues Leben wir gewinnen –

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Alsdann ist es oft, als tritt ins Zimmer

Einer ein, wie ist er leis genaht,

Um sein Haupt, das dunkle, fließt ein Schimmer –

Sei willkommen du in unserm Rat!

Wird die Hand gedrückt,

Wird ein Stuhl gerückt,

Denn es ist ein guter Kamerad.

…“

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(Johannes R. Becher, 1950, „Wenn wir abends…“

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Ich probierte eine neue deutsche Ritter SPORT WINTER KREATION GEBRANNTE MANDEL, die in der Typenbezeichnung tatsächlich die Unverfrorenheit vorführt sich industrielle Vollmilchschiokokade zu nennen, mit karamellisierten Mandel-Stückchen (15,5%), mindest 30 % Schokoladenanteil, hergestellt von dem Hersteller Alfred Ritter GmbH & Co. KG D-71111 Waldenbuch, Deutschland.

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www.ritter-sport.com

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Kurz vorab: Dieser Süß-Fett-Riegel ist übel und ruft wegen Zuckersättigung bereits beim Öffnen Sodbrennen hervor. Diese „Vollmilchschokolade“ ist nach der Schokolade-Definition, die mindestens 30% Kakaoanteil verlangt, keine Schokolade. Das Süß-Fett-Gemisch besteht zu angeblich 15,5 % aus einer Mandel-Zucker-Mischung. Folglich besteht dieser Süß-Fett-Riegel nur aus 84,5% aus dem Restgemisch, also sind 30 pro 84,5 viel weniger als 30 pro 100. Sie erscheint dem verwöhnten Tester, nebst mehreren Mitessern als ungenießbar. Sie ist mit 1,09 EURO für 100 Gramm im Internetz kostspielig. Sie ist unfein bzw. grob und mit unter 30% Kakao ist sie insgesamt keine Schokolade. Dass sie kaum knackt, nicht beeindruckend bricht, ist ähnlich einem billigen Zusammenziehen der Kiemen des Testers. Sie ist dem Tester viel zu süß. Bei aufmerksamer Nachrechung kommt deise Süß-Fett-Tafel auf annähernd 70 Prozent ZUCKER auf 100 GRAMM. Bei angeblich 58 Prozent Gezucker und 30 Gewichtsprozente Gramm Fett, genmanipuliertes Sojalecithin, Vanillearoma, weitere Aromen, 0,18 Gramm Salz ist vergleichsweise viel gesalzen – eine mediokre braune Pappe, kommen die karamelierten Mandeln hinzu. Mit 8 Gramm Karamellzucker an den Mandeln sowie zuzüglich Zucker im Milchpulver und im Kakao. Unfasssbar süß. Beim Öffnen der Packung schlug ein undefinierbarer Geruch heraus, der keinerlei Spuren der außen abgebildeten gebrannten Mandel ausstrahlte – nach Öffnen der Vakuumfolie bleibt die Nase ein ungemütliches Olfaktotum.

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Das Unternehmen Alfred Ritter präsentiert sich mehrsprachig im Internetz:

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Die Marke RITTER SPORT ist für uns Verpflichtung und Kapital in einem. Ihre Stärke und Unverwechselbarkeit zu fördern und auszubauen ist ein wichtiger Grundpfeiler für die Erhaltung der Selbständigkeit. Unsere Markenaussagen vermitteln dem Verbraucher die Sicherheit, dass er bei der Wahl unserer Produkte hochwertige Genussmittel erwirbt. Wir weisen auf die Qualität unserer Produkte hin, ohne ungerechtfertigte Erwartungen zu wecken…. Wir stellen qualitativ hochwertige Schokolade her. Wir haben den Anspruch, dass jede Sorte in ihrer Kategorie Klassenbeste ist. Geschmack und Qualität gehören für uns zusammen. Guter Geschmack fordert zwingend eine durchgängig hohe Qualität der Rohstoffe und der Verarbeitungsprozesse. Unser Ziel ist es, im Einklang mit der Natur zu wirtschaften. Wir nutzen dabei die Ressourcen effektiv und setzen unsere Arbeitskraft optimal ein. Wir versuchen so wenig wie möglich zu verschwenden. Wir initiieren und setzen erfolgreich Maßnahmen um, die positiv auf die Menschen wirken, die vom Anbau von Kakao und anderen Rohstoffen leben. Wir messen und bewerten stetig die von uns ausgehenden Umweltauswirkungen. Wir bevorzugen erneuerbare Energien und setzen sie sinnvoll ein. … Nachhaltige Verbesserungen unserer Produktionstechnik setzen wir auch dann um, wenn sie bis zu 10 % eurer sind als bisherige Methoden. Obwohl Investitionen in diesem Bereich die Erträge zunächst belasten, sind wir überzeugt, dass sich rechtzeitige Maßnahmen langfristig auszahlen. Wir fördern und unterstützen das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nachhaltigkeitsaktivitäten werden bei der Auswahl der Lieferanten und Dienstleister berücksichtigt. …“

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Statistisch gesehen zählen Schokolade und gebrannte Mandeln zu den liebsten Wintergenüssen der Deutschen. In Kombination sind sie ein echtes Winterhighlight. Denn wenn man das eine mit dem anderen verbindet, kommt unsere beliebte Wintersorte Gebrannte Mandel heraus. Knackige, karamellisierte Mandelstückchen in feinster Vollmilchschokolade. Damit können Sie den Winter noch ein Stückchen mehr genießen.“

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Diese WINTER-KREATION wird irreführend Vollmilchschokolade mit karamellisierten Mandel-Stückchen (15,5%) genannt. Kakao: 30% mindestens im Schokoladenanteil.

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ZUTATEN: Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Mandeln (7,5%), Milchzucker, Magermilchpulver, Butterreinfett, Emulgator: Lecithine (Soja), Bourbon Vanille Extrakt. Kann Spuren von Erdnüssen, anderen Schalenfrüchten, Gluten und Ei enthalten.

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Ritter SPORT gibt Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen des Kakaos nicht an – wir haben es immer mit BLEND, also Gemisch – zu tun.

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Ritter SPORT ist keine „Bean to Bar“ gefertigte Qualität. Der deutsche Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ nicht vorgestellt. BERNARDINIS SCHOKOLADENBUCH hat einen ziemlich verlässlich hohen Qualitätsanspruch (LINDT und andere Einzelbeispiele ausgenommen).

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Im Schoki-Test der LICHTGESCHWINDIGKEIT steht Ritter SPORT 30% Kakao sehr weit hinten, fast bei den Tiefqualitäten Hershey, Milka, Stollwerck, Trumpf.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. So käme Ritter SPOORT infrage. Aber, leider, diese mind. 30 % Kakao-Milchschokolade kommt lediglich in einer hübschen Verpackung. Sie hat dem Tester einen zu geringen Kakaogehalt. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt tot, ohne natürlichem Duft, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition viel zu süß und fett, ist kakaogeschmacklich öde. Man schmeckt keine VOLLMILCH und fragt sich, was das soll.

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Die quadratische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf je Bruchstück ein geprägtes Schlagwort Ritter SPORT. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind mittelhart, dass man sie noch brechen kann. Man beißt ab und das nicht so feine, eher fette lecithinschmierige Gemisch ist Ungemach im Mund. So ein Abbiss löst sich zwar auf, aber die Schokoladenmasse verkleistert, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Hier kann Nichts schmelzen. Insgesamt dominiert die weiter aromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht Zusatzaromen, Vanillearoma, Soja-genmanipuliertes Lecithin – der Cacao bei Ritter SPORT liefert mit der MELK 30% zweifelsfrei ein billig gemachtes „Markenprodukt“, so dass der Tester mal das Wort Hochstapelei gebrauchen möchte.

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Was man mit der Kennzeichnung als „WINTER KREATION“ mit der wörtlichen und abbildlichen Anspielung auf „GEBRANNTE MANDELN“ vortäuscht, lässt sich geschmacklich und als Duftausstrahlung nicht ahnen. Mit GEBRANNTEN MANDELN und WINTER hat diese Süß-Fett-Tafel gar nichts zu tun. Allenfalls als Badezimmerfliesen „QUADRATISCH. PRAKTISCH. GUT“ ließe sich hier ein anderer Testzweck prüfen.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Ritter SPORT hat die bekannte quadratische Verpackung, die sich mittig brechen und gleichzeitig öffnen lässt – vakuumverpackt, keine Konservierungsstoffe – im Oktober 2016 haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 12.07.17.

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Ein schöner grüner Kunststoff-Folie-Umschlag mit weißen, blauen und grünen Schriften und Kunstschriften, einem Ritter SPORT-Wappen, rückseitig eine grünfarbene Grundfläche mit goldenen Linien und relativ leserunfreundlicher Kleinschrift in weißer Farbe und kleinem Schriftgrad vieler Fremdsprachen:

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Deutsch, Österreichisch, Schweizerisch, Italienisch, Polnisch – das ist schon eine internationale Spitzenmarktreichweite.

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Ausgepackt wird die süße Übel-Tafel nicht wiederverschlossen, ohne Innenpapier.

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Eine Nährwerte-Tabelle bietet Ritter SPORT nicht, dafür irreführende Angaben zum Zuckergehalt.

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Nährwerte pro 100g: Energie 2255 kj / 540 kcal; Fett 30 g; davon gesättigte Fettsäuren 17 g; Kohlehydrate 58 g; davon Zucker 56 g; Eiweiß 6,9 g; Salz 0,18 g.

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ACHTUNG: Diese Ritter SPORT 30% ist nicht BIO! Diese Ritter SPORTist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Anzumerken ist hierzu besonders, dass gerade die großindustrielle Produktions- und Handelsqualität die seitens er E U aufgebauten BIO- und FAIR TRADE-Labels erfüllen müssten. Denn viele BEAN to BAR-Chocolatiers sind so klein, dass sich eine Zertifizierung nicht ermöglichen lässt. Weder der kleine Kakaoanbauer, noch er kleine Export-Transporteur, noch der Kakaoverarbeiter – mit insgesamt 2 oder 3 Werktätigen je Herstellungsstufe, können keine Zertifikate auf „nicht genmanipulierten Kakao“ bringen. Allerdings Massenindustrie wie Ritter SPORT oder Lindt&Sprüngli müssten den Anstand haben, solche QUALITÄT zuzusichern. Tun sie nicht.

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EMPFEHLUNG:

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Ich kann diese Ritter SPORT 30% nicht empfehlen. Sie mag für zuckervergiftete Kinder funktionieren – aber nicht Kakaogeschmack kennenzulernen. Gar nicht, um einen himmlischen Schokoladengenuss kennenzulernen.

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Schoki-Test mit KAOKA NOIR NOISETTES ÉCLATS CARAMÉLISÉS

August 1, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6698

vom Dienstag, 2. August 2016 2016

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Dietmar Moews meint.

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„Ich hab‘ diese ganze Gegend mit Seufzern gefüllt,

beim Blick von diesen rauen Hügeln auf die sanfte

Ebene, wo die geboren wurde, die mein Herz in der Jugend und in reifen

Jahren

In der Hand hielt

und die zum Himmel gegangen ist und mich zu einem solchen Zustand

mit ihrem

plötzlichen Aufbruch gebracht hat, daß ich schon von Ferne meine Augen

müde

mache bei meiner vergeblichen Suche nach ihr, und in ihrer Nähe lassen sie keinen

trockenen Platz zurück.

Und kein Reisig und keinen Stein gibt es in diesen Wäldern und keinen

Zweig

Oder belaubten Ast in diesen Auen, keine Blume in diesen Tälern und kein Blatt

Grün,

und kein Wassertropfen kommt aus diesen Quellen, und keine wilden

Tiere haben

diese so wilden Wälder, die nicht wüssten, wie bitter mein Leiden ist.“

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(Petrarca 1304-1374 „Canzoniere“, S. 1148, etwa 1340)

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Ich probierte eine französische Schokolade, KAOKA PLANTEUR DE CHOCOLAT NOIR CACAO ORIGINE SAO TOMÉ NOISETTES ÈCLATS CARAMÉLISÉS, mindestens 66% Cacao-Anteil. Sie ist bean to bar hergestellt für KAOKA – 145 avenue de Fontvert – 84130 LE PONTET, France.

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www.kaoka.fr

und

http://www.consignesdetri.fr

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Kurz vorab: Dieser Überraschungstest ist ein Kreuzfahrt-Mitbringsel – also unbezahlbar kostbar – und sie trifft hier auf die höchsten Qualitätsvorstellungen, etwa so. Diese KAOKA kommt mit sehr gutem Duft aus der dekorativen klassisch geformten Papp-Packung. Beim Öffnen des inneren Staniols schlägt ein dezenter guter Kakaoduft heraus – prima, denkt, aber dann. Die vergleichsweise flache Schokoladentafel des 100 Gramm-Gebindes schmeckt. Dann aber ist sie eigentlich zu zuckersüß, auch zu fett, die Haselnuss-Krokant-Splitter sind angenehm knackelig, aber man weiß, je kleiner die Stückchen, desto weniger gute Zutaten. Sonnenblumenlecithin hält die gutfeine Masse zusammen – KAOKA schmeckt nach ganz guter Schokolade.

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Die Beschriftung verspricht den sauberen BIO-Anbau und die FAiRTRADE-Kautelen, samt der anerkannten Ecocert, AB Biologique, PENSEZ AU TRI, FSC, und BIO-Lables.

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Georg Bernardini, der Schokoladenteser schreibt in „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK von 2015“ auf Seite 476 zu KAOKA:

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„Kaoka wurde im Jahr 1993 von André Deberdt, ausgestattet mit einem sehr großen und fundierten Wissen über Kakao, gegründet. Fast zwanzig Jahre intensives Engagement in den Ursprungsländern und noch viel mehr Erfahrung in der Schokoladenindustrie waren eine großartige Basis, um mit diesem Wissen eine eigene Schokoladenmarke zu gründen.

André Deberdt hatte stets zum Ziel, fair gehandelten Kakao in sehr guter Qualität zu Schokolade zu verarbeiten. Schnell kam die Erkenntnis, dass ein biologischer Anbau die idealen Voraussetzungen für qualitativ hochwertigen Kakao ist. Von Beginn an baute Kaoka in diversen Herkunftsländern Partnerschaften mit Kooperationen auf. In Madagaskar, Papua Neu-Guinea, in der Dominikaischen Republik und Sao Tomé war André Deberdt aktiv.

Kaoka produziert die Schokolade nicht selbst, sondern lässt die selbst eingekauften Bohnen vom französischen Unternehmen Cémoi, zu dem Koaka mittlerweile gehört, zu Schokolade verarbeiten. Der Pionier André Deberdt ist Anfang 2012 nach der Rückkehr von „seiner“ Insel Sao Tomé verstorben.“

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie sie hier KAOKA NOIR heißt, das Schönste. Aber diese schwarze schmeckt tatsächlich neben Übersüße und Überfett doch wirklich nach Kakao. Und darauf kommt es an. Diese NOIR enthält eben keine Milch. Auch die karamellisierten Nusssplitter (etwa 12% Gewichtanteile) sind eher übersüßer Designergag als Geschmack, das natürliche Vanillearoma, naja, Rohrzucker. Die Tafel besteht Halbe Halbe aus Zucker und Fett; Kakaobutter. Man möchte keine zweite essen, weils ziemlich intensiv in Richtung „arme Ritter“ geht.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß weich. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Sie reicht nicht an türkische oder asiatische Süßspeisen heran, aber sie schmeckt höllisch süß.

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Eine dezente altweiß-farbene Pappschachtel im klassisch-flachen Tafel-Format, wiederverschließbar, dazu oben gut sichtbar die dunklebraunen VERSALIEN KAOKA, ein rechteckig-formatiger hellgrüner Spiegel mit den rechtwinklig angeordneten Titel-Stichworten und eine Kakaobäumchen-Vignette als symmetrische Kunst der Dummen sowie all die EKO, BIO und FairTrade-Lables. Dreht man die Packung auf den Bauch, finden sich Zutatenangaben in vielen Kleinstschrift-Sprachen, FR, GB, NE, RU, ES – nicht Deutsch.

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Die Zutaten: Organische schwarze Schokolade mit karamellisierten Haselnußsplittern: Kakao mindestens 66%, Kakaopaste von San Tomé-Kakao, heller Rohrzucker, karamellisierte Haselnußsplitter 12%, Kakaobutter, Butterkonzentrat, Emulgator: Sonnenblumen-Lecithin, Vanilleextrakt. Alle Zutaten sind aus biologisch-kontrolliertem Anbau.

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Eine winzige Nährwerttabelle per 100 Gramm mehrsprachig sichtbar:

Energie 485kcal / 2015kj

Fett 35 g

davon gesättigte Fettsäuren 22 g

Kohlenhydrate 32 g

davon Zucker 29 g

Fasern/Fibres 8,2 g

Eiweiß 6,5 g

Salz 0,007 g

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Ausgepackt findet sich die dunkelbraune KAOKA NOIRl in Silberstaniolfolie als Dauerkonserve verpackt, haltbar bis 09.2017. Kaufpreis 3 EURO 50 – zu hoch, 2,50 wäre passend.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese süße 66%-Schwarze mit Haselkandis und Kakaogeschmack, durchaus fein und hochwertig, schon. Die Testprobe war interessant und den test wert. Hochqualität ist was anderes – sagen wir DREI von SECHS Kakaobohnen plus einen Zuckerwürfel.

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FAZIT Georg Bernardini: Die KAOKA-Schokoladen sind insgesamt ordentlich gelungen. … Die Qualität aller Schokoladen hat sich gegenüber dem Jahr 2911 merklich gebessert.

Er gab mal drei von drei Kakaobohnen – also ziemlich gut, wenn der Fachmann Etwas für eßbar hält.

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Schoki-Test mit iChoc WHITE NOUGAT CRISP VEGAN

Juli 22, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6682

vom Samstag, 23. Juli 2016

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Dietmar Moews meint.

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Wilde kamille

schachtelhalm

fürs i ging

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Aus vorbei

der sommer der goldene

herbst dahlien anemonen

aus vorüber vorbei

fahrende autos busse

frauen hinter dem steuer

junge gesichter gestresst

vorüber aus vorbei

das alter zwischen den augen

not

rem,

geschluckt

auszutragen für kommende

halbwertzeiten und spätfolgen.

Wilde kamille

schachtelhalm

fürs i ging

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Gold

staubfäden

in den himmel gewirkt“

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(Rudolph Bauer 1989 „“Am rand der b 1 nach helmstedt“ aus „Ätze Terra – Literarische Texte“)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, iChoc WHITE NOUGAT CRISP VEGAN RICE CHOC MIT HASELNUSSKROKANT. Sie ist nicht bean to bar hergestellt und stammt vom Hersteller EcoFinia GmbH 32020 Herford,

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http://www.ichoc.de

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Kurz vorab: Diese i Choc ist eine von inzwischen sechs verschiedenen Sorten veganer Schokoladen-und Nougat-Süßtafeln von EcoFinia, die in den vergangenen Jahren verschiedene Preise und Goldmedaillen erhielt, so auf der ISM Köln und von der DLG. Das Zeug ist wirklich so süß, dass kaum mehr als ein zwei Riegel erträglich wären. Es duftet beim Öffnen der Packung ungewöhnlich stark nach Nougat. Haupt-Bestandteil ist Roh-Rohrzucker, dazu Karamellsirup und Mais-Glukose-Sirup. Der Kaufpreis im Reform-Haus ist mit 1 Euro 95 für 80 Gramm zu hoch.

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Alle Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio schwören, empfehlenswert … die veganen Schokoladen sollten alle in Betracht ziehen, die gerne helle Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen..“ Diese Reisdrinktafel ist nicht FAIR TRADE gehandelt.

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Dem Internetz-Auftritt von EcoFinia entnehmen wir zum Konzept mit VEGANEN Süßtafeln iChoc – Die neue deutsche Schokolade für Veganer und Milchallergiker von den Machern der bekannten VIVANI Bioschokolade. „White Nougat Crisp“, „Choco Cookie“, „White Vanilla“, „Mandel Orange“: Vier spannende Sorten, die wie klassische Vollmilch-Schokolade schmecken, aber – dank der Verwendung von Reisdrink (Reismilch) anstelle von Kuhmilch – völlig tierproduktfrei gefertigt sind, von der EcoFinia in Herford. Die Rohstoffe der iChoc Schokoladen stammen allesamt aus 100 % geprüftem Bio-Anbau, der Kakao aus Bio-Mischkulturen von fair bezahlten Bauern-Kooperativen in der Dominikanischen Republik. Bei den Rezepturen werden keine künstlichen Aromen und keine Emulgatoren (wie Sojalezithin) eingesetzt. Ein Qualitätsmerkmal, das die iChoc-Schokoladen zu einem besonders hochwertigen Genuss für vegan lebende Schokoladen-Liebhaber macht. Erhältlich sind die iChoc Bioschokoladen im ausgewählten Einzelhandel, gut sortierten Biomarkt und Reformhaus sowie im VIVANI Onlineshop www.bioschokolade.de.

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Georg Bernardini schreibt zu iChoc von EcoFinia aus Herford nicht. So gibt es auch keine Bewertung und Empfehlung vom Bernardini:

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man sie hier Reisdrink-Tafel nennt, das Schönste. Das 80 Gramm Tafelgebinde reicht aus, weil es zu süß ist. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese iChoc kommt zunächst wie Schokolade daher, schmeckt aber ideal nach feiner niedrigprozentiger Milch-Schokolade, man schmeckt den geringen Kakaoanteil durchaus nicht. Vielleicht wollte die designer in der weitgefächerten Design-Palette noch für einen VEGAN-Schlenker anfügen? – die kleinen Aromen, Reisdrinkpulver, Haselnuss-Pulveranteile Vanille, kein Salz, kein Lecithin.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß weich. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Sie reicht nicht an türkische oder asiatische Süßspeisen heran, aber sie schmeckt höllisch süß.

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Ein dezente anthrazitfarbene Pappschachtel im klassischen Tafel-Format dazu gut oben gut sichtbar verkleinerte Foto-Repros von Haselnüssen, Choc-Stückchen, Vanilleschoten und Reisbröckchen und das geschützten Labels für EU-BIO, rückseitig in Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Niederländisch, Spanisch die einheitliche Rundumfarbigkeit mit unlesbarer dunkelbrauner Kleinstschrift, die Zutaten:

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Bio cremeweiße Nougat Reisdrink Tafel mit Haselnusskrokant, Roh-Rohrzucker, Haselnussmark 23%, Kakaobutter, Reisdrinkpulver 11,5%, Haselnusskrokant 8% (Roh-Rohrzucker), Haselnüsse, Mais-Glukosesirup, Karamellsirup), Bourbon Vanille-Extrakt aus biologischem Anbau.

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Eine winzige Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch sichtbar:

Energie 586kcal / 2441kj

Fett 39 g

davon gesättigte Fettsäuren 15,5 g

Kohlenhydrate 54,3 g

davon Zucker 44 g

Eiweiß 3,6 g

Salz 0,0 g

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Ausgepackt findet sich die hellbraune Reismilchtafel in Zellulosefolie als Dauerkonserve eingeschweißt, haltbar bis 07.2017.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese äußerst süße Nougat-Reismilchtafel mit wenig Kakao, durchaus fein und hochwertig, eigentlich nicht. Die Testprobe – was heißt da vegan? – war eher unangenehm zu süß. Ichioc ist mit 1 Euro 95 für 80 Gramm zu teuer.

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Wäre nicht Schokolade ein Kompositum aus Kakao – käme der Kritiker und Tester zu spät.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Die Bougat-REIS-Milchtafel meist – bietet wenig Schokolade und wenig Kakao. Ich gebe drei Zuckerwürfel von sechs.

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Blätter Neue Sinnlichkeit

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Schoki-Test mit zotter Mitzi Blue MARRAKESCH Milchtafel mit Mandelnougat

Juli 21, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6679

vom Freitag, 22. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Dies ist ein Wort vom großen Werk,

das Menschen frisst wie Tiere Gras,

das Menschen trinkt wie Meere Fluss,

wie Sonne Schnee, wie Nacht den Berg.

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Dies ist ein Wort vom großen Werk,

als Abfall stirbt der sanfte Reim,

zwölftausend kommen her zur Schicht,

zwölftausend kehren heim vom Werk.

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Es ist ein Schrei und kein Gedicht,

Gedichte gelten lang nicht mehr,

des Frühlings Stimme hörst du nicht,

im Gas des Werks wird Sanftheit stumm.

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Aus Türmen nässt der Regenfall,

die Kühlturmwolke schwankt im Wind,

dem Heizer wird beim Schaufeln heiß,

er ist schon lang nicht mehr gesund.

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Der Bagger wühlt die Erde auf,

wie Bettlerhand den toten Müll,

wie Hundesinn den Abfallhauf,

das Werk frisst Menschen wie ein Wurm.

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Die Kohlenbahn unendlich rollt,

wirft Schatten über manch Gesicht,

wirft Kühle über manches Herz.

Der Tod im Werk unendlich rollt.

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Das Wort vom Werk geht nicht zu End,

das Menschen frisst wie Tiere Gras,

das Menschen trinkt wie Meere Fluss,

wie Sonne Schnee, wie Nacht den Berg.“

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(Walter Bauer 1904-1976, aus „Stimme aus dem Leunawerk“, 1930)

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Ich probierte eine österreichische Spitzen-Schokolade, zotter schokoladen Mitzi Blue MARRAKESCH, Milchtafel mit Rosenblüten, & Mandelnougatscheibe, Orangen und Kardamon. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem österreichischen Hersteller zotter Schokoladenmanufaktur GmbH Bergl 56, A-Riegersburg.

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www.zotter.at

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Kurz vorab: Diese zotter Milchtafel ist eine derjenigen kostbaren zotter-Kompositionen, mit der sich zotter den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient. Allerdings ist die Süßtafel eigentlich eine dünne runde Scheibe wie eine CD im Durchmesser, zwar allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao hat sie kaum. Mitzi MARRAKESCH besteht hauptsächlich aus Rohrzucker, Kakaobutter und fein abgestimmte Aroma-Impfungen, wie Kardamon, Orangen, Mandelnougat, Salz, Rosenblütenpulver, Vanillepulver, Orangenblütenöl. Der Kaufpreis bei Temma in Köln ist mit 4 EURO 70 für 65 Gramm luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität.

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Alle Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade schwören, empfehlenswert … die handgeschöpften Schokoladen sollten alle in Betracht ziehen, die gerne Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen..“ Diese MARRAKESCH soll etwa zu 74% FAIR TRADE gehandelt sein.

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Dietmar Moews lehnt sein Liebhaber-Werturteil nicht an den Fachmann Bernardini an. Da der Produzent ZOTTER ständig seine Produkte modifiziert – nicht nur die Werbetexte auf den Packungen – können Kakaosorten und Herkunft der Kaufpackung nicht entnommen werden.

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Georg Bernardini schreibt zu Zotter:

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Josef Zotter ist gelernter Koch und Konditor. Bis 1987 war er sowohl im Inland als auch im Ausland tätig. Von 1987 bis 1999 führte er eine Konditorei mit vier Filialen, mit der er im Jahr 1996 Insolvenz beantragen musste. Aus dieser Insolvenz heraus hat sich Josef Zotter in beeindruckender Weise eine neue Existenz aufgebaut… Schon damals waren alle seine Produkte Fair-Trade-zertifiziert. Mit dem Bau seiner neuen Schokoladenproduktion im Jahr 2007 stieg er komplett auf Bio um. Zur Krönung produziert Zotter seither alle seine Schokoladen von der Bohne weg … ist wohl das einzige Unternehmen, das ausschließlich in Bio- und Fair-Trade-Qualität produziert… Das Jahr 2011 war einmal mehr ein besonderes zotter-Jahr …eröffnete seinen 27 Hektar großen Essbaren Tiergarten mit Attraktionen wie Schoko-Melkmaschinen, Bauerngolf, oder einem Streichelzoo. Dazu kann man artgerechte Speisen von den Tierbewohnern genießen und auch Picknicken.“

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Empfehlung / Bernardini:

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Diese Sorte Mitzi Blue MARRAKESCH Milchtafel mit Mandelnougatscheibe von Zotter ist „Bean to Bar“ hergestellt, trägt die Bezeichnungen „Bio und Fair“ „organic and fair“ und „fair for life“ – ja was denn sonst? Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und mit maximaler Einschätzung ausgezeichnet: SECHS von SECHS KAKAOBOHNEN – diese Sorte der Produktlinie Mitzi Blue hat Bernardini nicht besonders vorgestellt und getestet.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man sie hier Milchtafel nennt, das Schönste. Das 65 Gramm Tafelgebinde reicht gerade mal als Teaser. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese Zotter-Schokolade schmeckt ideal nach feiner niedrigprozentiger Milch-Schokolade, man schmeckt den geringen Kakaoanteil durchaus. Vielleicht wollte Herr Zotter in der weitgefächerten Design-Palette noch für einen Schlenker anfügen? – die kleinen Aromen, Orangenöl, Rosenblätter, Vanille, sind dezent eingemischt. Der Emulgator von Lecithin macht einen genmanipulierten Sojaanteil.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß fasst wie eine Paste. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Winzige mineralische Beißwiderstände in seltener Verteilung, deren Geschmacksbeitrag nicht fassbar ist wie auch die Rosenblättchen-Dekoration geben einen zusätzlichen Kaureiz – mehr ein Design-Gag. Aber sie schmeckt köstlich.

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Ein farbig reizender Trickfaltungs-Pappkontainer in Violett und Organe-Komplemenär mit weißen Figuren-Silhouetten, dazu gut sichtbar die geschützten Labels für EU-BIO und FAIRTRADE, rückseitig die einheitliche Rundumfarbigkeit mit unlesbarer Kleinstschrift, Alles in deutsher Sprache, die Zutaten.

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Aufgeklappt wird eine Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch sichtbar:

Energie 573kcal / 2384kj

Fett 40 g

davon gesättigte Fettsäuren 24 g

Kohlenhydrate 44 g

davon Zucker 43 g

Eiweiß 7,2 g

Salz 0,27 g

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Ausgepackt findet sich die kreisrunde hellbraune Milchtafel in Zellulosefolie als Dauerkonserve eingeschweißt, haltbar bis 16.03.2017.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Milchtafel „zotter MARRAKESCH – passend gesüßt, wenig Kakao, fein und hochwertig, auch die Mandelnougatscheibe setzt einen echten alternativen Geschmacksakzent:

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Wäre nicht Schokolade ein Kompositum aus Kakao – käme der Kritiker und Tester zu spät.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Die Milchtafel mit den dekorativen Rosenblätterschnitzeln – steht an der mir bekannten Qualitätsspitze. Nur – wie meist – bietet zotter wenig Schokolade und wenig Kakao.

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Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao

Juli 14, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6660

vom Donnerstag, 14. Juli 2016

 

Dietmar Moews meint:

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„Ich greife keinen alten Gentleman an“

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(Schweizer Altbundesrat Pascal Couchepin, 2016, „Über die Grenzen der direkten Demokratie“)

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Ich probierte eine französische Spitzen-Schokolade, CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem französischen Hersteller Stephane Bonnat, Voiron, France.

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Kurz vorab: Diese Chocolat Bonnat ist vermutlich eine derjenigen hochprozentigen dunklem und kostbaren Bonnats, mit der sich Bonnat den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient hat und zu halten scheint. 75 Prozent „Equateur“ Chocolat noir, allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao, Kakaobutter und knapp 42,6 Prozent Süße, davon knapp 25,9 Prozent Zucker. Der Kaufpreis bei Hernando Cortez in Köln ist mit 6 EURO 70 für 100 Gramm ist luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität, während es dagegen weniger hochqualitative andere Anbieter mit schicken 50 Gramm-Gebinden auf dem Markt gibt, So lege ich hier das Gewicht auf die höchste Qualität und tadele nicht weiter über unbillige Hochpreiserei (z. B. bietet PFUNDS-Molkerei Dresden eigene hübsche Souvenir-Auftrags-Tafeln an, die hier höchstens etwa vier von sechs Qualitätspunkten erreichen könnten, aber extrem teurer als die Spitzenschokoladen von Bonnat sind).

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Das heutige Unternehmen BONNAT wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt bei dieser „Equateur“ das Herkunftland und die Anbauregion der Cacao-Sorte an – es heißt: „les grands crus du cacao sont sélectionnés par Stéphane BONNAT und bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“, S. 220-221): Hergestellt mit Kakao des Volkes Tsschila, auch Los Colorados genannt. Mild, ,eicht herb, mit ausbalancierter Süße und nichtz zu fettig sowie einem dezenten Röstgrad. Mit angenehm fruchtigen und auch blumigen Aromen.“

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Diese Sorte Bonnat Schokoladen Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao gehört zur Spitze weiterer Bonnat-Sorten, sowie eigentlich noch neben einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne. Sie ist am 7. Juli 2016 frisch (bis November 2017 supergut) wird ohne FAIR-TRADE-Siegel angeboten. Mit diesen Einschränkungen erhält dieses BONNAT von Tester Dietmar Moews eine Bewertungs-Bohne Abzug.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Purschokolade ist dem Tester aber, obschon mit 75% Cacao, nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition überhaupt nicht fettschmierig, klebt vorm Runterschlucken nicht im Rachen. Man schmeckt den Cacao. Die Süße stimmt – sie ist extrem fein: SUPERLATIV; nur zu kostspielig.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNAT und VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind unglaublich fein und sehr sehr gut. Man kann sie hervorragend brechen. Man beißt ab. So ein Abbiss löst sich leicht, und superlativ klar und ganz sauber. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte „Zartbitter“-Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – es ist: NUR Cacao, Cacaobutter, Zucker. Die BONNAT Chocolat Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao liefert hiermit zweifelsfrei beste Qualität.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: November 2017.

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Ein schöner gebrochen-kobaltblauer Papierumschlag mit schwarzen und golden-grünen Kunstschriften, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit Kathedrale der Ursprungsstadt Voiron (Isère) vorne, dazu in weißer Schrift „VOIRON …“ sowie „Chocolat Pur Beurrede cacao“ sowie rückseitig feine grünfarbene Verzierungen, dazu ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE.

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“ – „Was dem Gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht überzeugend gut, Kakaogeruch leicht wie Tabak.

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Der Kaufpreis liegt mit 6 Euro 70 für 100 Gramm unter den Bonnat-Spitzensorten über der Mitte – aber man muss das mal probieren. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann! Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht trotzdem Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade mit Herkunftsangabe, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, (75% Cacao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2576 kj / 621 kcal; Fett 46 g; davon gesättigte Fettsäuren 29,65 g; Kohlehydrate 42,6 g; davon Zucker 25,9 g; Eiweiß 8,8 g; Salz 0,01 g.

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Auffällig für diese hochbewertete Spitzensorte Bonnat 75% ist die maßvolle  Abstimmung durch vergleichsweise wenig Zucker, mäßig Eiweißanteil, eine winzige Spur Salz.

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EMPFEHLUNG: Der Tester Dietmar Moews empfiehlt diese Schokolade – sie ist von höchster Qualität und eine der Spitzensorten von BONNAT – während seine persönliche Lieblingssorte eine andere BONNAT ist – aufgepasst:

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Die 200 Gramm „Blockschokolade“ „Bonnat maitre chocolatier, chocolat à cuire, VOIRON CHARTREUSE, RENOMMÉE mondiale, Cacao 60%, Sucre 40%“ – sie kostet EURO 8,80 – das ist eine sensationelle dicke SUPERTAFEL und kostet weniger als die Hälfte der überfeinen kostspieligen Porcelana:

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ OHNE Zusatzaromen möglich ist, nichts KÜNSTLICHES, dezenter Zucker-Anteil, wenig Eiweiß nur eine Spur Salz. Georg Bernardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell getroffen!

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ACHTUNG: Diese BONNAT ist nicht BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen die superlative Wertschätzung 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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Schoki-Test mit TIROLER EDLE 48% purissima

Juli 10, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6653

vom Sonntag, 10. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Das junge Ding hieß Ilse Watt,

Sie ward im Waisenhaus erzogen,

Dort galt sie für verstockt, verschlagen,

Weil sie kein Wort gesprochen hat

Und weil man ihr es sehr verdachte,

Dass sie schon früh, wenn sie erwachte,

Ganz leise vor sich hinlachte.

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Man nannte sie, weil ihr Betragen

So seltsam war, das Hexenkind.

Allüberall ward sie gescholten.

Doch wagte niemand, sie zu schlagen,

Denn sie war von Geburt her blind.

Die Ilse hat für frech gegolten,

Weil sie, wenn man zu Bett sie brachte,

Noch leise vor sich hinlachte.

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In ihrem Bettchen blaß und matt

Lag sterbend eines Tages die kranke

Und stille, blinde Ilse Watt,

lächelte wie aus anderen Welten

Und sprach zu einer Angestellten,

Die ihr das Haar gestreichelt hat,

Ganz laut und glücklich noch: „Ich danke.“

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(Joachim Ringelnatz, „Das Hexenkind“ aus „Kinder=Verwirr=Buch“,

aus 1931)

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Ich probierte eine handgefertigte österreichische Schokolade, sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem Tiroler Hersteller Konditorei Haag, Maisengasse 19; A -6500 Landeck.

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Kurz vorab: Diese TIROLER ist eine feine Edelmilchschokolade nicht „ohne Zuckerzusatz“.

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Alles schmeckt eintönig und ist bei normaler Raumtemperatur kaum knackend brechbar. Vollmilchpulver, Kakao, Kakaobutter, Emulgator: Soja-Lecithin rechtfertigen das Attribut: „purissima“ nur begrenzt. Der Kaufpreis ist mit 4 EURO 90 für 50 Gramm viel zu hoch – man erlebt zwar EINE Spitzenqualität, mit sonderbarem Geschmack. Jedoch gibt es viel preisgünstigere hochqualitative andere Anbieter auf dem Markt. Diese TIROLER EDLE 48% Kakao riecht und schmeckt wie „olle Kuh“ – sorry Mister.

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Dem Tester fiel sofort der Witz aus Kinderzeiten zur Frage: Was ist Geduld? ein: „Geduld ist, einer Kuh vorne Zucker ins Futter streuen und hinten am Arsch lecken, bis es süß wird.“

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TIROLER EDLE 48% ist angeblich „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und kritisiert – jedoch nicht diese neue Sorte.

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… Die Initiatorin von Tiroler Edle, Therese Fiegl, ist studierte Agraökonomin und verantwortlich für Marketing, Produktentwicklung und die Marke. …Hansjörg Haag … passionierter Konditormeister hat die Kunst der Herstellung von Schokoladenerzeugnissen in der Schweiz erlernt.

Das besondere an den Produkten ist die Verwendung von Milch des Tiroler Grauviehs, einer seit 3000 Jahren in den Tiroler Bergen beheimatete Rasse, die noch nie mit anderen Rinderrassen gekreuzt wurde, kein Silo- und Kraftfutter kennt und die Sommermonate auf den Hochalmen Tirols verbringt….Grauvieh -Trockenmilch verwendet (Schokolade kann fast ausschließlich mit Trockenmilch hergestellt werden).Für eine Jahresproduktionsmenge von 120.000 Tafeln benötigt Tiroler Edle ca. 25.000 Liter Grauviehmilch.

Die Schokolade wird zu einem Teil von dem qualitativ anerkannten Hersteller Domori produziert … kooperiert auch mit dem Schokoladenhersteller Fechlin aus der Schweiz…“ zitiert nach Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ S. 774/775; 2015

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Der Geruch dieser TIROLER EDLE purissima passt nicht zur Verpackung: Sie riecht nach Kuhstall. Das Gebilde, das auf Spitzenqualität zielt – ist gar nicht süß – ohne Zuckerzusatz, nur ganz leicht süßlich vom Milchpulver.

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Dem Schokoladenfreund wird die Ideal-Schokoladen-Genusserwartung völlig enttäuscht, sei es nur, weil Milchschokolade draufsteht, vom Geschmack, Konsistenz, Gewürzen, Fettigkeit, Süßheit, Kakaoart, natürlich die Feinheit, Klebrigkeit, Mundgerechtheit – muss als leicht salzig, gagig zusammengefasst werden.

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Es beginnt mit dem (kuh-) tierischen Geruch, anstatt eines erwarteten (kakao-) pflanzlichen Duftes. Der Abbruch ist wenig prägnant, mehr dauerelastisch. Der Abbiß und Schmelz wird schleimig, wie man es von „laktatminimierten“ Gemischen kennt. Diese Sorte TIROLER weichschleimige angeblich ungesüßte, lecithiniert emulgierte Edelmilchschokolade schmeckt zu wenig nach charaktervollem Kakao. Die Herkunft und Sorte des Kakaos wird nicht angegeben. In der Nährwerttabelle werden 27 Gramm Kohlehydrate und 9,4 Gramm Zucker angegeben – also angedeutete Zuckersüße, die angeblich von der Graumilch herrühre.

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TIROLER EDLE teilt folgende Zutaten mit: 51% Vollmilchpulver, 48% Kakao, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator (Soja-Lecithin) weist auf genmanipulierte Schrecklosigkeit hin.

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Haltbar bis 30.11.17 – also eine Dauerkonserve und, wer hätte es gedacht, nicht durch besondere Frische ansprechend.

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Der Preis ist doppelt zu hoch, für 50 Gramm 4 EURO 90 handgefertigt, sind spitzfindiger Luxus mit Fragezeichen beim Genuss.

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Die hübsche Papppackung lässt sich einfach öffnen und wieder verschließen. Man blickt auf die im „Goldenen Schnitt“ in zweigeteilte Aufsicht in einem kleineren dunkelbraunen – in Weiß fein beschriftet „purissima“ und „48% Kakaoanteil“ – und einen silberbeschichteten oberen Teil – beschriftet in Weiß TIROLER EDLE 48% – mit einem rosarotfarbenen Aufkleber mit der Schrift „Ohne Zuckerzusatz“. Die Rückseite ist statt mit Silbermetallic in Grau mit weißer Kleinstschrift der ZUTATEN und NÄHRWERT-Tabelle.

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Alle Aufschriften stehen in italienischer, englischer, französischer und deutscher Sprache klein geschrieben drauf.

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Es gehört zur Standardauszeichnung, dass man Angaben zu Nutritional Values – also Nährwerte per 100 Gramm findet:

Energie: 2528 kj ; 509 kcal;

Fett: 48 Gramm;

davon gesättigte Fettsäuren 30 Gramm

Kohlehydrate 27 Gramm

davon Zucker 9,4 Gramm

Proteine/Eiweiß: 15 Gramm Gramm;

Salz 0,7 Gramm

Broteinheiten 2,7

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ACHTUNG: Diese TIROLER EDLE ist zwar laut Aufdruck von „WEIBERWIRTSCHAFT“ designed, doch leider nicht BIO! Diese TIROLER EDLE ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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DIETMAR MOEWS ungeduldiges FAZIT und NICHTEMPFEHLUNG:

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Ich empfehle diese TIROLER EDLE nicht. Sie schmeckt nach „olle Kuh“. Es ist Zucker hinzugefügt, entgegen der Purissima-Reklame. Sie ist extrem zu teuer, bei 4 EURO 90 für nur 50 Gramm. Sie bekäme als Bewertung ein Euter mit drei von fünf Zitzen. Der Tester Dietmar Moews bezweifelt, dass der Chocolatier Georg Bernardini hiervon mehr als zum Test notwendig war, gekauft und gegessen hat.

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Georg Bernardini schreibt zu TIROLER EDLE 48%: Hergestellt mit Rio Caribe-Kakaobohnen aus Venezuela. Gutes Kakaoaroma, mild und leicht herb, milchig-cremig aber auch mit deutlicher Süße …“

 

BERNARDINIS EMPFEHLUNG: zum Hersteller TIROLER / DOMORI:das Lob für die puren Schokoladen gebührt eigentlich Domori. Natürlich können der Einfluss und die Wünsche des Kunden das Endergebnis der Schokolade aber beeinflussen. Die puren Schokoladen können auf jeden Fall alle überzeugen…“

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DIETMAR MOEWS Stillleben, Öl auf Leinwand

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Schoki-Test mit Venchi Cuor di Cacao 56%

Juli 9, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6651

vom Samstag, 9. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Gerechtigkeit ohne Gewalt ist ohnmächtig,

Gewalt ohne Gerechtigkeit ist tyrannisch“.

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(Blaise Pascal (1623-1662), „Gedanken“)

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Ich probierte eine italienische Schokolade, Venchi Cuor di Cacao 56%. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem italienischen Hersteller Venchi S.p.A. – Via Venchi 1, 12040 Caxstelletto Stura (CN) ITALY.

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Kurz vorab: Diese Venchi ist eine feine, dicke, nicht zu süße Zartbitter-Tafel. Alles schmeckt eintönig süß und ist bei normaler Raumtemperatur gut knackend brechbar. Kakao, Zucker. Kakaobutter, Emulgator: Soja-Lecithin, Natürliche Vanille-Aroma, etwas Salz. Der Kaufpreis ist in Venedig mit 4 EURO 70 für 100 Gramm luxuriös hoch – und man erlebt KEINE Spitzenqualität, während es zu dem Preis hochqualitative andere Anbieter auf dem Markt gibt. Hauptgewichtsanteil ist Zucker – und so schmeckt’s.

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… 1878 von Silvio Venchi in Turin gegründet, ist eines der traditionsreichsten Unternehmen der italienischen Schokoladenbranche, mit vielseitigen Spezialitäten im Produktangebot. Nach der Fusion mit der Firma Cuba im Jahr 2000, wurde das Unternehmen 2003 von Cuba Venchi wieder in Venchi umbenannt. Heute findet man sowohl Venchi- als auch Cuba-Produkte im, Handel. .. 1998 bis 2005 … enormes Umsatzwachstum von 1,6 auf 17 Millionen… „

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Venchi ist angeblich „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und kritisiert – jedoch nicht diese Sorte. Zu einer Venchi-Schoko-Mandarine hieß meine Kurzbemerkung: Schon interessant, aber nicht erstklassig.

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Der Geruch dieser Venchi-Süßigkeit passt zur Verpackung: Plastik und Talk oder kaum ein Duft. Das Fettgebilde, das auf Gewicht und nicht auf Spitzenqualität zielt – ist süß wie ein Mars oder Lions, nur weniger gesalzen und dem kurzen Blitzgedanken: Sodbrennen.

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Ich setze hinzu: Jeder Schokoladen-Liebhaber weiß wie Kakao schmeckt – dass Schokolade aber nach Schokolade und auch nach Kakao schmeckt, aber nicht wie Kakao. Diese Venchi schmeckt süß – nicht mehr.

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Venchi Milchschokolade Kakaogehalt 56% mindestens teilt folgende Zutaten mit: Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Emulgator (Soja-Lecithin), Natürliche Vanille Aroma.

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Haltbar bis 30.04.18 – also eine Dauerkonserve und, wer hätte es gedacht, nicht durch besondere Frische

ansprechend.

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Alle Aufschriften stehen in italienischer, englischer, französischer und deutscher Sprache klein geschrieben drauf. Die hübsche klassische Tafelverpackung lässt sich einfach öffnen und nicht wieder verschließen. Dunkelbraunes Umschlagpapier, goldener Schreibschriftzug Venchi 1878, eine bräunliche Tümelgrafik mit sitzenden Frauen von 1878, weiße Schrift “Fondente/Dark Cuor die Cacao 56%“. Innenpapier goldbeschichtetes Papier, nicht luftdicht, und die Rückseite ebenfalls braunflächig mit winziger weißer Schrift und einem weißen Scanfeld.

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Weder mit kleinem Nippen und Kosten, noch mit einer größeren Kaumenge wurde die gleichförmige Masse irgendwie angenehmer – zu süß.

 

Es gehört zur Standardauszeichnung, dass man Angaben zu Nutritional Values – also Nährwerte per 100 Gramm findet:

Energie: 2347 kj ; 564 kcal;

Fett: 37,0 Gramm;

Kohlehydrate 48,1 Gramm;

davon Zucker 42,7 Gramm

Proteine: 6,2 Gramm;

Salz 0,11 Gramm.

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DIETMAR MOEWS ungeduldiges FAZIT und EMPFEHLUNG:

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Ich empfehle diese Venchi. Sie ist besser als sie von Milka wäre, besser als Lindt, nur teuer. Diese bekäme drei von sechs Zuckerhütchen.

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Dietmar Moews hat auch in LICHTGESCHWINDIGKEIT die Venchi Nougat CREMINO getestet und war nicht zufrieden.

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Georg Bernardini schreibt zu Venchi:

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… Bei Venchi erlebt man ein Wechselbad der Gefühle: Mal bietet sich, zum Beispiel mit „Il Giandujotto“, ein besonderes Produkt, dann erlebt man, zum Beispiel mit dem Konfekt Tronchetto Nocciolato Ripieno oder auch mit der Sorte Tartufo al coco rapè, eine Enttäuschung. Eine etwas regelmäßigere Qualität wäre wünschenswert.

…bei den veredelten Schokoladen heben sich die Sorten Minze und Absinth hervor. Leider werden jedoch wohl beide in Zukunft nicht mehr zu finden sein. …Aufgrund der schwankenden Qualitäten kann nicht pauschal von guten Produkten sprechen, man muss schon recht selektiv sein. Die guten Produkte lohnen sich aber.

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BERNARDINIS EMPFEHLUNG: zum Hersteller VENCHI: Wer gerne italienischen Nougat oder italienischen Confiserie-Stil mag, ist bei Venchi gut aufgehoben. Für die Auswahl sollte man sich aber Zeit nehmen.“

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