Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 25

Mai 14, 2014

 

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am 14. Mai 2014

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Die hier aufgeführten Kolumnen zum Thema von Moral in unserer Zeit, bezogen auf die Prominenten-Berichterstattung des steuerkriminellen Fußballmanagers Uli Hoeneß aus Bad Wiessee und die Staatskrise des Freistaates Bayern unter der Prüfung als Rechtsstaat, kommt jetzt langsam zum Ende.

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Der Schwerkriminelle Hoeneß hat seine Straftaten nicht gestanden, sondern über den Urteilsspruch hinaus bekundet, was er von vom Gesetz und seinen Rechtsbrüchen hält.

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Hoeneß hat der Öffentlichkeit über das Fernsehen mitgeteilt, dass er infolge aufgeflogen zu sein und als prominenter Krimineller von vielen Menschen in der Öffentlichkeit abgelehnt wird, nunmehr „Hass“ hat.

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Hoeneß hat neuerlich seine Sonderrolle mit der Forderung der Sonderbehandlung an seinen Amigo-Staatskrisenstaat Bayern gerichtet. Hoeneß möchte nicht in die Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech, weil es dort transparent zugeht (nicht Hoeneß allein, sondern alle Einsitzenden von Stadelheim befinden sich in einer staatlichen und öffentlichen Anstalt). Seine Rechtsvertretung hat bei der Staatsanwaltschaft für das Landgericht München II Einspruch gegen seine Unterbringung in der JVA Landsberg eingelegt: wegen Verletzung seiner Privatsphäre. Hoeneß möchte ein Privatgefängnis, aber keine Sonderbehandlung, in dem seine Privatsphäre eben lieber nicht in einem oberbayerischen Gefängnis und bei unter Umständen Gefängnis-Wärtern oder anderen Häftlingen, die mit Geld geködert werden könnten, öffentlich bekannt werden könnte.

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Kürzlich erzählte Hoeneß vor einer Bayern-München-Presseveranstaltung, dass es völlig abzulehnen ist, wenn Geschäfte wegen Gewinngier gemacht würden, wie im Falle von laufenden Buchpublikationen zum Fall Hoeneß.

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Dietmar Moews meint: Ohne Sonderbehandlung dringt hier eine eher peinliche Farbe durch, die den etwa bislang als eher intelligenter erschienenen Fußballer, Metzgerssohn und Unternehmer, Uli Hoeneß (geb.1952), ziemlich gedankenlos – kurz: dumm wirken lässt:

Merkt der Schwerkriminelle nicht, wie er in seiner Sonderrolle eines besonders Prominenten eine Vorbildfunktion hat, die er nicht wählen oder abwählen kann, sondern die ihn als Staatsbürger verpflichtet, anständig zu sein? Wenn er nicht an sich halten kann, muss er keine solchen Presseauftritte veranstalten.

Über Geschmack streite ich hier nicht, wenn die Geschmacklosigkeit jedes Eigenmaß verloren hat.

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Nach objektiver Lage der Bewährungsbedingungen hätte ein Schwerkrimineller wie Hoeneß mit diesem Benehmen bereits die günstigere Beurteilung zur Haftminimierung vergeben, wenn es sich nicht um den Sonderfall Hoeneß in der bayerischen Staatskrise handeln würde.

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Ich sage es voraus: Nicht nur Berlusconi wird nach seiner symbolischen Sozialarbeit nicht mehr wie der alte zurückkommen – Uli Hoeneß dürfte während seiner Haftzeit noch mehr einfallen, als dass er 3 Millionen verspielt habe. Er wurde als Schwerkrimineller strafrechtlich verurteilt und gehört nun zu den erheblich vorbestraften deutschen Staatsbürgern. Wenn Hoeneß erstmal seine Zivilkleidung abgegeben und den Staatsrock angezogen hat, kann er seinen Hass – von einem normalen, sauberem polizeilichen Führungszeugnis unverbrämt – gegen sich selbst wenden.

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Ein beachtlicher Nebeneffekt des Falles Hoeneß sind nunmehr von den Finanzministern der Länder vergleichsweise geschwind durchgeführte Änderungen der Regeln der Selbstanzeige. Wer dem Staat nicht gegeben hat, was diesem zusteht, muss künftig deutlich mehr Geld nachzahlen, auch wenn er sich selbst angezeigt hat. Und auch die Anzeige selbst soll schwieriger gestaltet werden.

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Ganz abgeschafft werden soll die Selbstanzeige nicht, denn momentan hat der Staat dadurch erhebliche Einnahmen.

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Nach den neuen Regeln muss man auch in minder schweren Fällen die Steuerangelegenheiten der vergangenen zehn Jahre tadellos offenlegen. Das birgt das Risiko, dass etwaige Fehler die Straffreiheit verdürbe. Und der scheinbar großzügige Weg in die Steuerehrlichkeit führte in die Falle.

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Hoeneß hatte jedenfalls keine tadellose Selbstanzeige erstattet und ist bis heute seiner Pflicht, ordnungsgemäße Nacherklärungen vorzulegen, ebenfalls nicht nachgekommen. Hoeneß genießt als Schwerkrimineller eine Sonderbehandlung. Darin liegt die Staatskrise der Amigos.


Uli Hoeneß – Kampfmoral und Unmoral eines Steuerkriminellen 6

März 16, 2014

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am 16. März 2014

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Der verurteilte Prominente Uli Hoeneß erklärte nun schriftlich, wie er sich Anstand als öffentliche Pflichterfüllung vorstellt. Hoeneß verzichtet auf die Beantragung eines Einspruches gegen das Urteil.

Hoeneß bewegt sich damit in mehrerlei Hinsicht geradlinig in der Spur von Kampfmoral und Unmoral – wie hier als „Verpitbullung“ bezeichnet wird.

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Schweigen oder nicht – zum „FC-Bayern-Heiligen“ Uli Hoeneß bis Weihnachten

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Konkret wird die zuständige Finanzbehörde Hoeneß‘ Steuer-Dokumente der exakt abzuschließenden und zu bescheidenden steuerpflichtigen Aktivitäten der zurückliegenden sieben Jahre durcharbeiten müssen. Hierdurch werden wahrscheinlich bislang nicht bekannte und weder durch die Geständnisse im Prozess noch durch die unvollständige Selbstanzeige herausgekommene weitere Straftaten gerichtsnotorisch.

So lange das Urteil vom 13. März 2014 nicht rechtsgültig ist, sind die anhängigen Straftaten nicht abschließend vom Tisch. Und es kann in den bereits verhandelten Schuldfragen zu erneuter und höherer Verurteilung kommen.

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Hoeneß Verzicht auf Einspruch dient also nicht dem Anstand sondern der zeitlichen Beschleunigung zum rechtsgültigen Abschluss hin.

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Die im bisherigen Gerichtsverfahren herausgetretenen offenen Fragenkomplexe, zuzüglich all der mangels Beweisen oder wegen Verjährung von der staatsanwaltlichen Klage ausgeschlossenen Vorgänge, werden noch erhebliche Belastungen gegen Hoeneß erbringen:

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Es wird ein „Herstatt-Dany Dattel-Komplex“-Betrug untersucht werden müssen

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Es sind die Geldquellen für die „Zockerei“ undeutlich

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Es gab Mitwirkende, die zu verfolgen sind

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eventuell weitere, in konkreten Funktionen zuzuordnende Nummernkonten und Depots,

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weitere Unterstützer und „Hintermänner“ in der Wirtschaft und

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beim FC Bayern,

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eventuelle Zusammenhänge mit der CSU

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weitere Rechercheansätze beim STERN und anderen Redakteuren

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Informationen aus Bankkreisen zum Schutze des Schweizer Bank-Images

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Es wird noch zu klären sein, wie und wodurch das Steuergeheimnis in Sachen Hoeneß ausgespielt worden ist

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Fragen von möglichen Insidergeschäfte bei den Zielgeschäften sowie

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weitere Betrugsumstände hinsichtlich der irregulär erlangten Verlustvorträge

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mögliche weitere Schwarzkapitalien von Uli Hoeneß

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Die Staatsanwaltschaft des Landgerichts München hat erhebliche Einspruchsgründe gegen das Urteil. Es liegen Revisionsgründe hinsichtlich der gescheiterten Selbstanzeige wie auch ein Katalog von Berufungsgründen aufgrund der nicht ausermittelten offenen Belastungsszenerie offen zutage.

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Fortsetzung folgt