ZDF-Wahlkampf mit Shakuntala Banerjee für Nichtwähler

August 9, 2021


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am Montag, den 9. August 2021

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Das Staatsfernsehen ZDF bringt im Bundestagswahlkampf Interviews für das allgemeine Fernsehprogramm mit Spitzenkandidaten der Spitzenparteien. Mit der Redakteurin Shakuntala Banerjee brachte das ZDF dazu auch die derzeitige ZDF-Spitzen-Redakteurin.

PROBLEM bei dem Interview, wie im gesamten arschkriecherischen Psychologiekonzept der Fernsehsender – nicht anders als die Kommerz-Sender es auch tun – ist die Zielgruppe für den Fernsehsender:

Zielgruppe sind Fernsehzuschauer und mögliche Fernsehzuschauer, die man mit solchen Interviews zur Einschaltquote verleiten will. Das ZDF und Frau Banerjee legen ihre Interviews auf FERNSEH-UNTERHALTUNG aus – und nicht auf POLITISCHE WERTÄUSSERUNGEN der Partei-Interviewpartner.

Während also hier der GRÜNE ROBERT HABECK in diesem ZDF-Interview die Vorzüge im Bundestagswahlprogramm der GRÜNEN herausbringen wollte, fummelte die ZDF-Fragestellerin lieber im sexistischen Mann-Frau-Konflikt zwischen HABECK und BAERBOCK herum.

Es fehlten nur noch indiskrete Details aus der Eheberatung mit einer Psychologin.

gmx.de bringt als KRITIK von Christian Vock:

Robert Habeck will über Inhalte sprechen – das ZDF aber lieber nicht

Am Strand von Wassersleben, einer Siedlung nördlich von Flensburg, trifft Robert Habeck trifft Shakuntala Banerjee den Co-Vorsitzenden der Grünen. Ein idyllisches Plätzchen und dementsprechend passend, um erst einmal sanft ins Gespräch zu kommen. Doch Banerjee geht mit ihrer ersten Frage direkt in die Vollen. Wie oft er diese Atmosphäre seiner Heimat brauche, um nicht zu verzweifeln über den „vermurksten“ Wahlkampf der Grünen, will Banerjee wissen.

Der grüne Wahlkampf hatte ein paar Probleme, aber er ist das Gegenteil von dem, was Sie gesagt haben und ich freue mich auf den August und den September“, antwortet Habeck. Worüber er sich nicht freut, sei die Lage im Saarland, wo die Grünen mit der Landesliste nicht mehr zur Bundestagswahl antreten dürfen. „Das ist wirklich eine bescheidene Situation“, äußert Habeck seinen Unmut. Er will die Stimmen, die dort verloren gehen, woanders wettmachen.

Banerjee hakt an dieser Stelle immer wieder nach, während Habeck klarzumachen versucht, dass es aufgrund der aktuellen Dramatik der Klimakrise wichtiger sei, nach vorne zu blicken: „Die Entscheidung, dass das Saarland nicht die Grünen wählen kann, ist zeitgleich gewesen mit der Nachricht, dass der Golfstrom kollabiert.“

Robert Habeck sieht die Grünen dicht an der Union: „Alles ist möglich“

Doch Banerjee will statt über Inhalte weiterhin lieber über Wahlkampfstrategien sprechen, zum Beispiel darüber, wer die Verantwortung trage, dass die Grünen in Umfragen nicht mehr gleichauf mit der Union liegen. Es habe ein Zwischenhoch gegeben, aber „wir haben immer noch eine sehr gute Ausgangsposition. Die Union hat eigene Probleme. Wir sind so weit nicht auseinander. Alles ist möglich“, antwortet Habeck und versucht erneut, über Inhalte zu reden – mit einem Wink über diese Art von Interviews: „Wir müssen jetzt sehen, dass wir deutlich machen – und das scheint, wenn ich an Interviews denke, die ich diese Woche gegeben habe, noch nicht einmal bei informiertem Journalismus angekommen zu sein, was die Dringlichkeit ist -, wie sich das Wetter immer extremer gebiert, wie Leben und Freiheit von Menschen in Gefahr sind und dass wir jetzt handeln müssen.“

Das ZDF und Banerjee scheinen aber erst einmal weiter nicht an Inhalten, sondern lieber an persönlichem Klein-Klein interessiert zu sein. Ein 60-Sekunden-Einspieler rollt noch einmal vergangene Fehler im Wahlkampf auf, damit Banerjee sich auf die nächste Irrelevanz stürzen kann: „Wie schwer ist es eigentlich für Sie, der Frau, der Sie unterlegen sind, jetzt beim Scheitern zuzuschauen?“ Genauso gut hätte Banerjee Habeck fragen können, was er von Baerbocks Kleiderwahl hält – für eine Entscheidungsfindung der Bürger, wen sie wählen sollen, hat jedenfalls beides keinerlei Bedeutung.

Das versucht Habeck seiner Interviewerin auch durch die Blume zu sagen. Ihn fülle seine Rolle aus, aber: „Es geht gar nicht um die Grünen in diesem Wahlkampf. Es geht darum, dass die Gesellschaft entlang der Analysen der Wirklichkeit handlungsfähig wird. Und das sind wir nicht.“ Übersetzt bedeutet das: Es ist völlig egal, ob jemand im Wahlkampf irgendwo eine Zeile abgeschrieben oder an unpassender Stelle gelacht hat. Die Probleme, die wir haben, sind so groß, dass sie endlich angegangen werden müssen.

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Bei Ihnen geht’s buchstäblich ums Überleben der Menschheit“: Banerjee scheint erst nach knapp der Hälfte der Interviewzeit ein Gespür dafür zu bekommen, worauf ihr Interviewpartner die ganze Zeit hinauswill, degradiert diese Erkenntnis aber wieder zu einer Personalie: „Müssen Sie dann nicht sagen: Es ist jedes Mittel recht, um ins Kanzleramt zu kommen, auch der Austausch der Kanzlerkandidatin Baerbock gegen einen Kanzlerkandidaten Habeck?“

Man muss es wirklich nicht mit den Grünen halten oder Mitleid mit Habeck haben, aber es ist ein journalistisches Trauerspiel, dass Banerjee erst nach zehn von zwanzig Minuten die erste inhaltliche Frage stellt und bis dahin lieber mit Umfrage- und Beliebtheitswerten hantiert. Dementsprechend wenig Zeit bleibt dem Zuschauer, etwas über die Pläne der Grünen zu erfahren. Über den Ausschluss von Ungeimpften von gewissen Aktivitäten sagt Habeck etwa: „Es geht nicht darum, Ungeimpfte auszuschließen. Es geht darum, Geimpften ihre Grundrechte und freies Leben zurückzugeben.“

Bei den Impfungen will Habeck die Quote durch niedrigschwellige Angebote erhöhen, Coronatests sollten auch weiterhin kostenlos sein: „Es geht ja darum zu erkennen, wo das Virus ist.“ Zur Situation in Litauen befragt, wo aus Weißrussland Geflüchtete Richtung EU geschickt würden, antwortet Habeck: „Litauen und Europa haben das Recht und die Notwendigkeit, ihre Außengrenzen zu schützen. Wir müssen wissen, wer zu uns auf den Kontinent kommt. Umgekehrt haben Geflüchtete, die einen Anspruch auf Asyl haben, das Recht, diesen Asylantrag zu stellen.“

ZDF-Sommerinterview: Als es konkret wird, ist Schluss

Kurz vor Schluss kommt Banerjee dann noch kurz auf die Pläne der Grünen zum Schutz der Menschen vor den Folgen der Klimakrise zu sprechen: „Da kommen unglaubliche Summen zusammen. Trügt da der Schein oder sagen Sie tatsächlich: Wenn’s ums Klima geht, spielt Geld gar keine Rolle mehr?“ Habeck erklärt: „Das ist eine andere Logik. Wir haben die Notwendigkeit, zu investieren. (…) Das reiche Deutschland hat nicht genügend investiert. Nicht genug für Wachstum, Beschäftigung und eben in zukünftige Techniken und in den Industriestandort getan.“ Für die Investitionen wolle er „die Zinssituation nutzen“, erklärt Habeck und ergänzt: „Ich will ein Geheimnis verraten: Irgendjemand muss es bezahlen. Und das verschweigen Union, SPD und FDP.“

Es ist bezeichnend für die gesamte Art dieses Sommer-Interviews, dass Banerjee genau in dem Moment, in dem das Gespräch inhaltlich Fahrt aufnimmt und Habeck erklären will, was in den vergangenen 16 Jahren von der Regierung alles an wichtigen Themen liegen gelassen wurde, das Interview beendet: „Den Ausflug können wir jetzt leider nicht mehr machen aus Zeitgründen.“ Für den Zuschauer ist das ein Schlag ins Gesicht.

Armin Laschet wurde und wird immer wieder auch von Medien vorgeworfen, sich auf nichts festlegen zu wollen. Nun hat man in den Sommerinterviews eine gute Gelegenheit, die Gäste auf genau diese Inhalte festnageln zu können – auch, damit der Zuschauer sich vor der Wahl ein besseres Bild von der Auswahl machen kann. Wenn diese Gelegenheit dann bei einem Gast, der von sich aus über Inhalte reden möchte – egal, ob man sie teilt oder nicht –, derart mit Nebensächlichkeiten vertan wird, dann hat der Zuschauer rein gar nichts von solchen Interviews.“

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Dietmar Moews meint: Die weit verbreitete Meinung über den diesjährigen Bundestagswahlkampf 2021 lautet, positiv formuliert: Ausdruck des lahmen aber zynistischen Zustand des aktuellen gesellschaftlichen Kommunikationsanspruches in Deutschland:

Der Kritiker für gmx.de, Christian Vock, war unfähig, diesen konkreten Zielkonflikt zwischen Wählern/Nichtwähler mit Fernsehunterhaltung/Politikinformation zu benennen und zu erklären. Ich bin nicht sicher, dass Herr Vock nicht genau weiß, dass er mit seiner sogenannten KRITIK ebenfalls nur auf seine QUOTE schleimt, anstatt politische Information zu liefern. Information und Aufklärung sind die geforderten Qualität von KRITIK anstatt gmx-Schleim.

Die Leute vermeiden Anstrengung. Die Leute wollen nicht die ungelösten Probleme als Politikthema sehen und hören. Die Leute wollen schon gar nicht die angekündigten Kosten für die Problemlösungen zur Kenntnis nehmen. Mit dem allfälligen „Überbringer der schlechten Botschaft“ machen sich Wahlkampfpolitiker bei einer Majorität der Wähler eher unbeliebt, bei der Majorität der Fernsehzuschauer erst recht, denn das sind ja auch sehr viele Nichtwähler.

Nun ja, wenn die GRÜNEN den vergeigten Zauber durch politische Argumente neuentzünden wollen, werden sie viel Gottglauben ausstrahlen müssen. Das ZDF macht dummblöd weiter auf QUOTE.

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Parlamentsdebatte? WER? Was? – Die HITLERSCHLAUHEIT

Dezember 8, 2014

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am Montag, 8. Dezember 2014

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Der deutsche Parlamentarismus erzeugt immer weniger gesellschaftliche Beachtung: Wenn das Fernsehen überträgt, wird nicht zugeschaut.

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Nicht mehr 50 Prozent der Deutschen haben im vergangenen Jahr mal eine Parlamentsdebatte verfolgt. Was da debattiert wurde, ist kaum erinnerlich. Sie wissen auch nicht, welche Parteien derzeit im Deutschen Bundestag in der Opposition sind.

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Drei Strukturaspekte verursachen das Desinteresse: Des Inter Esse: Es besteht für die weite Öffentlichkeit keine Möglichkeit mehr, sich in den politischen Auseinandersetzungen und Entscheidungen auszukennen, weil die Blockparteien, die Politik untereinander auskungeln.

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EINS: Die Herrschenden Politiker stellen sich nicht einer kritischen Befragung. Stattdessen werden nette Sitzrunden am Strand der Spree von den Staatssendern durchgeschaukelt.

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ZWEI: Die Fachabgeordneten der Regierungs-Fraktionen debattieren nicht und argumentieren nicht in Gegenvorhaltungen, sondern lesen unbeirrt vorgefertigte Vorlesetexte ab. (Mit Ende der „Elefantenrunden“ – jede Parlamentspartei brachte den Führer – wurden keine wirklichen Diskussionen mehr geführt, wie Kohl, Brandt, Bahr, Geissler, Genscher, Bangemann, Strauss, Schmidt es konnten. Schon bei Schröder oder Merkel wurde nicht argumentiert).

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Die Opposition kommt kaum in Debatten mit ausargumentierten Gegenvorschlägen. Echte politische Alternativen werden im Bundestag nicht diskutiert.

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DREI: Die Fernseh- und Rundfunkübertragungen sind völlig zersetzt und ungenießbar, sich als Zuschauer eine Parlamentsdebatte anschauen zu können.

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Stattdessen treten politische Antagonisten in staatlichen TV-Unterhaltungssendungen auf (ARD und ZDF) und brüllen unverständlich durcheinander, Hauptargument:

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Lassen Sie mich mal ausreden.

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Nebenargument: Die Interviewer oder Gesprächsleiter haben zu geringes Wissen, Urteilskraft und kein eigenes argumentatives Gewicht. Die TV-Moderatoren bilden ständig nur ein Echo des Widerhalles der vorgebrachten Behauptungen. Keinesfalls wird ein Dissens gründlich ausargumentiert.

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Dietmar Moews meint: Ja – wenn das Fernsehen (z. B. der Staatssender Phoenix) überträgt, überträgt das Fernsehen gar nicht. So gut wie keine Debatte wird so ungeschnitten übertragen, dass ein intelligenter Zuschauer die Reden und Debatten mitverfolgen könnte: Immer wird geschnitten, wird gekürzt, wird das Publikum gezeigt oder dazwischen kommentiert.

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Die heutige Bekanntgabe, dass sich das Interesse der Öffentlichkeit an Parlamentsdebatten halbiert habe, wird als Verhaltensweise des Publikums falsch herausgestellt (Bertelsmann-Studie).

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Natürlich geht das Thema um das Parlaments-Erlebnis, das aus der sozio-geistig substantiierten Aktion von Produzenten, Debattensubstanz und Konsumenten entsteht:

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Wenn also die Produzenten nicht Argumente, Motive, Ziele, Nebeneffekte, Gegengründe und Abhängigkeiten, Traditionen und Veränderlichkeiten, Kosten und Profitziele, Wege und Zeitdispositionen, Personen und Staaten nennen, dann kommt ein Debattenthema ja gar nicht wirklich auf den Tisch.

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Wenn ein Debattenthema nicht auf den Tisch des Parlaments kommt, kann sich niemand interessieren, dann ist Inter esse nicht möglich, nur abklatschen.

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Das Publikum und die politische Öffentlichkeit wird massenmedial vom Parlament weggeführt. Massgeblich sind die großen Staatsender von ARD, ZDF, DLF sowie die Landessender: Statt Parlament werden Skandal und Gag-Berichte zusammengebastelt. Aus zusammengeschnittenen Kurzstatements werden leblose O-Töne montiert, wobei die verschiedenen Politiker nicht aufeinander antworten, sondern ohne Interdependenz verlauten.

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BEISPIELE: Der Deutsche Parlamentarismus hat einen Sündenbock für politisches Misslingen: DER FÖDERALISMUS.

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Es findet also alle naselang statt, dass das Wort Föderalismus-Reform in den Ring geworfen wird. Welche politik-organisatorischen Strukturen und Unterschiede in einer Föderalismus-Debatte relevant sein müssten, wird keineswegs erwähnt – weder seitens der Politiker, noch seitens des freien Journalismus‘.

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ABER DANN: Kommt plötzlich irgendein Parlamentsbeschluss,eine Abstimmung, ohne öffentliche Debatte: FÖDERALISMUS-Reform oder Kompetenzverschiebung im Föderalismus: KEINER weiss bescheid.

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BEISPIELE: Abschaffung der Bundeswehr als deutsches Landesverteidigungs-Militär: Es wurde immer eine Abschaffung – ohne ernsthafte Debatten – völlig ausgeschlossen. Plötzlich hieß es: Abstimmung: Die Regierungsmehrheit bestimmt nun die Bundeswehr zum Berufsmilitär.

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Welche Implikationen und Folgen damit verbunden sind, wird bis heute einfach verschwiegen.

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BEISPIELE: Atomausstieg. Nun zeigt sich für den letzten Trottel, wie E.on pleite geht, wie RWE und EnBW und Vattenfall das Weite suchen, weil die Abzockerei ausläuft, aber die Kosten der Entsorgung natürlich veruntreut werden (das war vermutlich Allen längst klar). Und wieso gibt es jetzt keine Haftbefehle für die CEO’s?

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Klar, dass sich kein privater Mensch zu diesen Aufführungen des deutschen USA-Statthaltertums herbeilässt. Stattdessen:

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DIE HITLERSCHLAUHEIT: Ich weiß nichts. Die sagen einem ja nichts. Dafür interessiere ich mich nicht.


MH 17 Wrackteile und keine Aufklärung

November 21, 2014

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am Freitag, 21. November 2014

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Es gibt einen Fortschritt in der Verhinderung der Aufklärung zu dem Absturz des MH 17-Zivilflugzeuges über der Ukraine vor vier Monaten:

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Es wurden große Wrackteile und Leichenreste geborgen. Aber es gibt keinerlei aufklärende Argumente, die der Hetzpropaganda und der gegenseitigen Schuldzuweisung den Boden nehmen könnten:

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Der Westen behauptet, Russland oder russische Separatisten hätten MH 17 abgeschossen.

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Die Donbas-Separatisten beschuldigen das ukrainische Militär – nur die hätten die entsprechenden Raketen, die in zehn Kilometer Höhe überhaupt abschießen könnten.

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Dietmar Moews meint: Entscheidend für die Nichtklärbarkeit der MH 17-Zerstörung ist, dass heute jede auf dem Markt befindliche Waffentechnik von allen mächtigen Geheimdiensten zur Sabotage angeeignet werden kann. Man kann auf dem Schwarzmarkt außerhalb Russlands privatwirtschaftliche russische Technik und die operativen Spezialisten (Veteranen) mieten.

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Selbst, wenn also die Waffentechnik der Zerstörung von MH 17 geklärt wird, ist dadurch alleine jedenfalls nicht nachzuweisen, wer, in wessen Auftrag den Schlag ausführte.

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Das Flugzeug MH 17 kann durch

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Sabotage-Sprengung an Bord,

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durch Kampfflugzeug-Beschuss,

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durch Boden-Luft-Rakete oder

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durch Unfall abgestürzt sein.

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Heutige Erkenntnisse (siehe MH 17 Lichtgeschwindigkeit) schließen nur die Boden-Luft-Raketen ein (Unfall, Kampfflugzeug, Selbstsprengung sind inzwischen anhand der Unfallforschung als technisch nachweislich ausgeschlossen).

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Die allgemein naheliegende Interpretation, dass es jemand gewesen sein müsste, der von diesem MH 17-Abschuss Vorteile hätte ziehen wollen und können, ist nicht erkennbar.

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Weder Kiew noch die Donbas-Russen, weder Obama noch Netanjahu oder Putin haben hiervon propagandistische oder materielle Vorteile.

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Es hat 298 zivile Flugpassagiere getötet – es schadet deren Angehörigen und Familien.

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Es schadet den Niederlanden und dem Flughafen Amsterdam.

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Es schadet der malaysischen Fluggesellschaft.

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Dass die niederländisch-internationale Untersuchungskommission keine Erkenntnisse über Metallreste eines Sprengkörpers in Absturzleichen vorlegen, zeigt nicht nachvollziehbare Motive dieser Kommission.

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Falls die in Verdacht gezogenen russischen BUG-Raketen nachweislich wären, führen die bisherigen Erkenntnisse dazu, wer solche mobilen Spezial-Abschusseinrichtungen überhaupt bedienen kann auf, entweder, russisches Militär, ukrainisches Militär oder freiwillige russische Veteranen (es ist bekannt, dass alte Militärs und Militärtechniker aus Sowjetzeiten, inzwischen auf dem Welt-Arbeitsmarkt als Spezialsöldner „arbeiten“ (nicht auszuschließen, dass ein solches Spezialkommando gegen Bezahlung auch noch eine eigene Rakete mit Lafette mitbringen kann).

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Wir sehen, wie die ukrainischen Separatisten die Absturzgegend sperrt, und weder die USA-Weltraum-Überwachung zeigt ihre Bilder, noch werden vorhandene russische Radar- oder Observierungsdokumente gezeigt, noch die niederländische Untersuchungskommission erklären der Öffentlichkeit, was sie weiß..

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POLITIK-KLAMAUK im ZDF: Die Anstalt „FIFA la Revolucion“

Mai 28, 2014

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am 28. Mai 2014

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Fernsehkritik: Politisches Kabarett im staatlichen Fernsehprogramm

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Am Dienstag den 27. Mai 2014 übertrug das ZDF eine aufgezeichnete „wie-Live-Bühnen-Sprechshow“ in der Reihe „politisches Kabarett“, jetzt unter dem Titel „Die Anstalt“. Die Anstalt folgt der abgeschlossenen ZDF-Sendefolge „Aus der Anstalt“ mit Urban Priol, wo neben zahlreichen anderen Autoren-Darstellern, zuletzt Barwasser, vorher auch der herausragende Georg Schramm und Bruno Jonas auftraten.

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Das ZDF hat in dieser Linie auch stets dem Nachwuchs einen Einstieg gegeben. Und hier kommt jetzt der Punkt dieser Kritik:

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Man glaubt es eigentlich nur schwer, wenn wieder ein altes Polit-Schlachtroß in die ewigen Jagdgründe gewechselt ist, wie zuletzt Dieter Hildebrandt: – Es wächst nach. Nachwuchs wächst nach. Meist nach jahrelangen bereits erwerbsmäßigen Kleinbühnenkarrieren sind anscheinend plötzlich neue Autoren da, die mit Kraft und Dynamik, mit Können und mit der geistigen Schärfe einer ganzen Universität den Tag im Fernsehen abrunden können.

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Nachdem ich Meister Yoda unter Georg Schramm in höchsten Tönen mit einer Lichtgeschwindigkeit bei Youtube bezeugt habe, möchte ich jetzt Claus von Wagner loben.

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Der junge Autor und Polit-Entertainer Claus von Wagner gestaltete gestern die ZDF-Die Anstalt-Sendung mit. Das war äußerst beeindruckend.

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Wir können nur voraussetzungslos die geistige Kraft und die eigenartige Angriffsweise, zwischen Ironie und Ernst, Argumentation und Moralpredigt, Lebenslust und Dicht- und Textkunst dieses Entertainers anerkennen. Denn, was alles dazu gehört, im heutigen Sendeformen-Mischmasch und kurzgeschnittenen Hackformaten Sprache rauszubringen, die noch reingeht, teile ich mit, ist mit Claus von Wagner ein neuer artiste étoile. Ihn muss jeder sehen.

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Ich spare mir hier die Regie und Bildregie, die mir auf den Geist geht, wenn von der Performance des atemlosen Vorträgers abgelenkt wird. Klamauk-Bemühungen der Entertainer genau wie Umschnitte auf die ewig begeisterten Zuschauer-Gesichter und Klatschgeräusche, die ich nicht kontrollieren kann, sind mir lästig.

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Dietmar Moews meint: Claus von Wagner hat vor weniger Tagen einen grandiosen Einzelauftritt bei 3 Sat (Staatsfernsehen) gehabt.

Seine Inhalte sind von hoher Reflektionsdichte und nahe an der politischen Realität, wo es heute brennt:

Von Wagner erkennt die Desintegration durch den stalinistischen Fake.

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Während die meisten jüngeren Publizisten in starkem Maße tatsächlich den Unfug des Marshall Mc Luhan glauben: The Medieum is the Message. Wer verantwortet eigentlich diese Irreführung – Dekonstruktion ohne Konstruktion.

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In der heutigen Publizistik kommen in zunehmendem Maße Leute zum Zuge, Autoren in den Schnitt, Redakteure an die Entscheidungsstellen, die wirklich glauben machen wollen, „Dekonstruktion sei Alles“ (ich schelte besonders pauschal Professorinnen in den abstürzenden Geisteswissenschaften-Gender-Germanistik-bleibt Leistung schuldig). Sie tun so, als lebten wir in einer Kapitalwelt der virtuellen und gefakeden Zielgeschäfte, der Derivate und fiktiven Wettpools – kurz, so, als lebten wir in einer Lebenswirklichkeit am Körper ohne sinnliche Seinsbindung. Die Leibesaussichten dieser fernfuchtelnden Idioten hat inzwischen flächenmäßig Überhand genommen.

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Mit Claus von Wagner hat das ZDF einen Autor und Entertainer, der hoffentlich ordentlich bezahlt werden kann. Denn seine Texte können nicht wie eine Tageszeitung herausgespuckt werden. Dafür sind die Angelegenheiten und Botschaften zu intensiv und arbeitsaufwendig.

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Claus von Wagner bringt die heutige Blödheit, den Witz der Integrationsverwirbelung und die falsche Prophetie der durchegstilten Propaganda und Massenkommunikation thematisch auf die Punkte – er hat alle wichtigen Themen und Arbeitsfelder (Israel / der sogenannte Westen ausgenommen -das konnte Harald Schmidt auch nicht).

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Die Anstalt brachte am 27. Mai 2014 hauptsächlich „Fifa la Revolucion“ – also das Feld der Schweinegeschäfte im internationalen Fußball, von Blatter bis Beckenbauer, von Putin bis Merkel – wer es genauer wissen möchte, dem empfehle ich, dieser ZDF-Sendung nachzugehen: Internetz, Medienarchive – irgendwas wird da schon bereitgestellt sein, zur Not Youtube.

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Okee Dokee: Herzlichen Dank Claus von Wagner. Auf dass Sie nicht totgeschlagen werden. Besten Dank ZDF-Verantwortliche für diese Sendung am 27. Mai 2014. Damit erreichen Sie die Erreichbaren – um die anderen muss man sich nicht sorgen. Leider brennt Deutschland. Die Staatssender wirken konzertiert mit. Kämpfen Sie um solche Kritikmultiplikatoren. Nur solche Kritiker, wie Claus von Wagner, die Zauber und Poesie, Emphase und Urteilskraft umsetzen, haben mehr als Zeitvertreibwirkung: Trost, Aufklärung, sachliche Information – Eins Zwei Drei im Sauseschritt, es läuft die Zeit, wir laufen mit.

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ZUGINSFELD 37 gemalt von Dietmar Moews Berlin 2010 Öl auf Leinwand 190/190cm

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ZUGINSFELD 36 gemalt von Dietmar Moews in Berlin 2008 Öl auf Leinwand 190/190cm

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ZUGINSFELD 35 gemalt von Dietmar Moews, Berlin 2008, Öl auf Leinwand, 190/190cm

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