ÖSTERREICH WAHLKAMPF 2017 – nationalistischer

Oktober 9, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7650

am Dienstag, 10. Oktober 2017

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URDUNKLE kam aus der OSTMARK

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Österreich ist ein befreundeter deutschsprachiger Nachbarstaat Deutschlands, mit engen kulturgeschichtlichen Gemeinsamkeiten.

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Österreich hat keine Atomkraftwerke. Österreich prosperiert wirtschaftlich auf eigene Weise.

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Österreich hat längst abgeschliffene demokratische Spielformen, keinen Karl Kraus, stattdessen eine zweitklassige Publizistik.

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Österreich hat inzwischen Wahlkampf fürs Parlament in Wien, mit einem Wahlkampf, der – wenn das nicht täuscht – über den miserablen Geschmack und das bösartige Ressentiment der politischen Österreicher gegeneinander unverblümt ins Posthorn bläst.

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Österreich ist eher nicht militaristisch und durchaus in kritischer Distanz zur NATO und zum US-Militarismus.

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Deutschland macht immer politik-kulturelle Anleihen und Vergleichsübungen mit Österreich, ob ehedem die österreichischen Sozialdemokraten, als Kreisky-Sozialisten mit interessantem Geschmack für Willy Brandt oder dem libertären Jörg Haider mit der bayerischen CSU, ob mit Thomas Bernhard oder Elfriede Jelinek, ob mit Josef Harder oder Hermes Phettberg.

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Heuer möchte man fast annehmen, ist es ein Segen, dass die deutschen Bundestagswahlen bereits durch sind und nicht mehr unter dem Einfluss der aktuellen Farbigkeit des österreichischen Wahlkampfes stehen, denn:

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EINS: Da geht es jetzt schmutzig zu

ZWEI: Es ist ein durchaus rechter und nationalistischer Ruck in der politischen Öffentlichkeit, den momentan die wahlkämpfenden Spitzenkandidaten, Außenminister KURZ von der ÖVP-Bewegung / Christdemokraten-Konservative, Bundeskanzler KERN von der SPÖ / Sozialdemokraten-Sozialisten und Heinz Christian Strache von der FPÖ /Liberale-Freiheitliche aufführen.

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RECHTS heißt immer EXKLUSIV (exklusiv Wir gegen die Inklusion der Anderen); NATIONALISTISCH heißt immer NATIONALE-Ziele vor und gegen internationale Politikauslagerungen.

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Wir haben natürlich keinen „Ruck“ – einen Ruck gibt es nur bei Wasserstoffbomben – sondern die Österreicher erleben einen Wandel der politischen Ausdrucksformen. Darin müssen nicht einmal nationalistische Politikziele stecken, denn Österreich lebt gut vom Handel und Wandel. Es sind allerdings Verhärtungen der rechten „exklusiven“ Wertambitionen – soziale Rücksichtslosigkeit der vermeintlich Starken gegenüber Solidaritätsbedürftigen.

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KARL KRAUS, der Wiener Chronist, der die „FACKEL“ publizierte

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DLF am 9. Oktober 2017 von Stephan Ozsváth mit

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„Wahlkampf in Österreich – Die Alpenrepublik vor dem Rechtsruck

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Österreich werde wohl demnächst Schwarz-Blau regiert werden, kommentiert Stephan Ozsváth. Mit einem äußerst machtbewussten Kanzler Kurz – und einer starken FPÖ an der Seite. Ein deutlicher Rechtsruck stehe nach der Parlamentswahl am 15. Oktober bevor….“

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Die Spitzenkandidaten Heinz Christian Strache (FPÖ), Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) lassen die Funken fliegen.

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“ …Wer mit wem regiert stellt sich nach der Wahl am 15.10. heraus

Österreich, Land der Berge – so beginnt die Nationalhymne. Nach der Schlammschlacht der letzten Tage im Wahlkampf müsste man eigentlich umdichten: Österreich, Land der politischen Zwerge.

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Ein unwürdiges Schauspiel wird vor den Augen der Öffentlichkeit abgeliefert. Frisierte Facebook-Seiten aus einer Hinterzimmer-Werkstatt der Sozialdemokraten zielen auf den konservativen Kanzlerkandidaten und Außenminister Sebastian Kurz. Dessen Partei, die er mittlerweile zur Bewegung umgetauft hat, soll einen PR-Söldner versucht haben, als Maulwurf zu installieren. In der Presse werden private Mails und SMS-Kurzmitteilungen veröffentlicht. Geldsummen werden genannt. Es gibt die kleine Dosis Antisemitismus. Es gibt Dementi, eine Partei verklagt die andere, und das alles vor den Augen einer Öffentlichkeit, die sich in ihrem Urteil bestätigt fühlen darf:

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Politik ist ein schmutziges Geschäft.

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Das Erbe der „Ewigen Großen Koalition“ – das Stück, das gegeben wird, ist die lautstarke Zerstörung des Politik-Biotops „Große Koalition“, das so typisch war für die Zweite Republik. Bis auf die Kreisky-Jahre und die schwarz-blauen Chaos-Jahre unter Kanzler Schüssel, der sich mit der Haider-FPÖ ins Koalitionsbett legte, war die Große Koalition das politische Vorzugsmodell in Österreich.

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Es garantierte nach dem Zweiten Weltkrieg Stabilität. Große Koalition und Neutralität – das gehörte zusammen. Und es gehörte zu Österreich. Aber die Große Koalition teilte die Alpenrepublik auch in politische Einfluss-Sphären auf:

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Rot oder Schwarz, das war die etwas dürftige Farbauswahl. Ein Einfallstor für Freunderlwirtschaft und Hinterzimmer-Absprachen.

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Das hat die FPÖ groß gemacht, so groß wie sie jetzt ist.

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Sie ist die neue Arbeiterpartei. Sie setzt die Themen, die der 31-jährige Kanzlerkandidat der Konservativen übernommen hat. Wir gegen die, heißt die Parole. Gemeint sind die Fremden. Das Völkische wird wieder modern. Deutschland versucht den Spagat zwischen Grün und CSU – in einer Koalition, einen wirklich breiten Konsens. Österreich wird wohl Schwarz-Blau regiert werden, mit einem äußerst machtbewussten Kanzler Kurz – und einer starken FPÖ an der Seite. Ein deutlicher Rechtsruck steht bevor. Grüne gespalten, Liberale zu schwach, Sozialdemokraten am Boden. Das ist das Erbe der Ewigen Großen Koalition. Sie ist ein Fall für den Zentralfriedhof. Aber dort ruht sie nicht in Frieden. Die beiden Totengräber schlagen am offenen Grab aufeinander ein.“

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DIETMAR MOEWS zeigt ÖSTERREICH beim Volleyball

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Neue Zürcher Zeitung am 9. Oktober 2017 schreibt:

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„Österreichs Wahlkampf wird noch schmutziger. Koalitionspartner SPÖ und ÖVP drohen einander mit Klage.

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Der österreichische Wahlkampf gerät in seiner Endphase immer mehr zur Schlammschlacht. In der Affäre um die gefälschten Facebook-Seiten, die ein Team des israelischen SPÖ-Beraters Tal Silberstein zur Diskreditierung des ÖVP-Chefs Sebastian Kurz bis vor einer Woche betrieben hatte, kommt nun auch die ÖVP unter Druck. Das Wochenmagazin „Falter“ und die „Presse“ haben über Gespräche mit dem PR-Berater Peter Puller berichtet, der die beiden Facebook-Seiten in Wien operativ leitete … Mitte August nach einer Festnahme in Israel von der SPÖ aufgelöst wurde … Kurz‘ Sprecher habe … Verdacht gehabt, das Puller für die SPÖ arbeite .. habe den Berater zur Rede gestellt … ein solches Engagement vehement abgestritten .. habe man über eine zukünftige Kooperation gesprochen. … Die SPÖ holte darauf zum Gegenangriff aus, indem ihr Generalsekretär Kurz zum Rücktritt aufforderte und rechtliche Schritte gegen seinen Sprecher wegen Bestechungsverdachts androhte.

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… Kurz sowie auch der SPÖ-Chef und Bundeskanzler Christian Kern äusserten sich entsetzt über die Vorgänge, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen …

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Wie sich die Affäre bei der Wahl kommendes Wochenden auswirkt, ist offen. Beobachter mutmaßen, dass sie den ohnehin hohen Ärger über die Politik schürt und deshalb am ehesten der FPÖ nützt …

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Der vorläufige Höhepunkt im zerrütteten Verhältnis zwischen SPÖ und ÖVP macht eine Neuauflage der grossen Koalition nach der Wahl noch weniger denkbar. Das erhöht wiederum die Chancen der FPÖ, an die Macht zu kommen.“

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Dietmar Moews meint: Österreich ist Vollmitglied in der EU, die sich als eine rechtsstaatliche demokratische Lebensform imaginiert.

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Egal was es ist – Alles färbt ab und steckt an. So wie eine EUROPA-Begeisterung wachsen könnte, so haben auch Unabhängigkeitsmythen immer wieder ihre Konjunktur. Wo es dann heißt: Selbständigkeit, Eigenverantwortung, Basisdemokratie, Dezentralismus.

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In den vergangenen Jahren ist festzustellen, dass viele rückständige ehedem kommunistische Sateliten der Sowjetunion begehrlich in die EU und in die NATO wollten. Inzwischen zeigen gerade diese Jungdemokratien ein nationalistisches ROLL-BACK, wählen nationalistisch, bevorzugen harte Machtpolitik, auch unerbittlich gegen die sozialen Defizite im eigenen Staat.

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RECHTS und NATIONALISTISCH heißt der REFLEX, wenn die oberen zentralen Politikebenen, der EU in BRÜSSEL, in den Augen der Regionen versagen, dann will man national und autark gestalten. Wenn andererseits die ökonomischen Netze der EU gefragt sind, entdeckt man plötzlich wieder das Subsidiaritätsprinzip und die Staaten-Ausgleichshilfen.

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Es kann gar nicht ausbleiben, dass dieser Reflex auch die deutschen Parlamente treffen wird. Die Stimmengewinne der AfD zeigen das bei den diesjährigen Wahlen in Deutschland. Für Deutschland ist Nationalismus noch unsinniger als für das kleinere Österreich.

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Deutschland lebt mitten in Europa mit sehr verschiedenen Nachbarstaaten. Man braucht auskömmliche, freundliche Beziehungen, anstatt nationalistische Konflikte und militärische Grenzbefestigungen.

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Schottischer Ökonom Angus Deaton NOBEL durch ARMUTS-Wirtschaftswissenschaft

Oktober 12, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5950

Vom Montag, 12. Oktober 2015

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William C. Campbell Nobel 2015 mit Bart

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Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaft geht in diesem Jahr an den britischen Ökonomen Angus Deaton. Das teilte die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm mit.

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Dieser Brite ist zwar Schotte aber US-Amerikaner in Princeton – er hat vermutlich ein internationales Heimatbild.

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Der 69-jährige Forscher beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Entwicklungs- und Gesundheitsökonomie. Der gebürtige Schotte lehrt an der US-Eliteuniversität Princeton.

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Die Auszeichnung ist mit acht Millionen schwedischen Kronen (etwa 850.000 Euro) dotiert. Anders als die traditionellen Nobelpreise geht sie nicht auf das Testament des Dynamit-Erfinders Alfred Nobel zurück. Die Reichsbank in Schweden stiftete den Preis erst 1968.

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Soziologe Alphons Silbermann im Kölner Exzellsior

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Dietmar Moews meint: Leider ist mir im Augenblick nicht möglich, genauer darzustellen, in wie fern oder nah der Preisträger ANGUS DEATON mit Ansätzen, Mitteln und Methoden der Wirtschaftswissenschaften zu empirischen Erkenntnissen aus dem empirischen Leben der Menschen gekommen ist, die sich dem Thema der ARMUT zwar mit Blick auf die Wirtschaft, aber unabdingbar auf das konkrete Sozialleben der Armen beziehen konnte.

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Wirtschaftswissenschaft ist weder empirisch noch theoretisch SOZIOLOGIE.

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Ohne harte sozialwissenschaftliche Empirie sind alle darauf gestellten wirtschaftswissenschaftliche Schlüsser reine MUTMASZUNGEN.

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Der Wirtschaftswissenschaftler bleibt dann bei den Überlegungen – indem er einfach Armut Armut nennt, ohne darin einen dynamischen wirtschaftsrelevanten Prozess zu identifizieren – ohne die Armut als TATSACHE auf Extrapolationen auf WIRTSCHAFT durchzuspielen:

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Welche Auswirkungen, Vorteile, Nachteile, Verwertungszwecke usw. bedeutet Armut für Wirtschafts-Betrieb, Wirtschaftsziele, Wirtschaftsplanung, Wirtschaft als Sozialpolitik, Wirtschaft als Kommunikations- und gesellschaftlicher Integrationsschlüssel?

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Angus Deaton ist jedenfalls ein preiswürdiger Wissenschaftler, indem er den Stand der heutige Lage in seinem Fach – Fragen der Entwicklungs-, Wohlfahrts- und Gesundheitsökonomie – überblickt und zu Fragestellungen wie ARMUT vordringt, die nicht in den allfälligen Wirtschaftsmotiven von Profit und Marktmacht sich erschöpfen.

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Deaton bekommt den Preis „für seine Analyse von Konsum, Armut und Wohlfahrt“, sagte Göran Hansson, Generalsekretär der Akademie. „Der diesjährige Preis handelt von Konsum im Großen und Kleinen.“ wird heute, 12. Oktober 2015 bei rp.de.

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Dabei handelt es sich aber um statistisch-quantitative Forschung, nicht um Analysen der Armut und den Veränderlichkeiten, Traditionen und Abhängigkeiten aus sozialen Blickwinkeln.

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Solche Sozialerkenntnisse hätten auch jeweils auf spezielle Kultur- und Lebensbereiche empirisch angelegt zu werden. Armutsverhalten ist beispielsweise in Kenia anders „wirtschaftlich relevant“ als im Hasenbergl in München.

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Was wäre denn ein Nobelpreis für empirische Soziologie? – Ein zivilisatorisches Wunder. Wunder sind selten.

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TENNIS US-OPEN 2014 – Sieg für Marin Cilic in Flushing Meadows

September 9, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4871

am Dienstag, 9. September 2014

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Überlegen stark gewann der Kroate Marin Cilic (25) das Endspiel der US-Open gegen den Japaner Kei Nishikori (24) mit 3 : 0 völlig eindeutig.

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Damit gewann Cilic sein erstes Grand Slam Turnier.

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Cilic bestritt die Dramaturgie des vergleichsweise kurzen Männer-Finale durch seine unglaubliche Aufschlagquote. Seine Returnvarianten sind meist sehr lang und haben einen speziellen zusätzlichen Seitendrall, den der Gegner zwar voraussehen kann, aber der die Bälle zusätzlich erschweren.

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Nishikori hatte nicht Entscheidendes entgegenzusetzen. Meist hatte sein Spiel nicht den Mut zur Länge. Wenn er es wagte, brachte er Cilic stets in Not. So gewann Nishikori auch ein Spiel zu Null.

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Mit dieser riesigen Stärke hat Marin Cilic den die Maßstäbe des genialen Tennis setzenden Roger Federer ausgeschaltet, der erklärte: „… ich muss anerkennen, dass Marin einfach unglaubliches Tennis gespielt hat“.

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Cilic selbst erklärte, das Match gegen Federer sei das bisher beste überhaupt.

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DIETMAR MOEWS Sportflagge Japan / Hammerwurf

DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Japan / Hammerwurf

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Dietmar Moews meint: Es bestätigt erneut, dass beim Tennis und beim Tischtennis ein nicht überbietbare Dramatik nur entstehen kann, wenn die Gegner etwa gleichstark sind. Im US-Open Finale 2014 war der Sieger Cilic mit einem Quäntchen stärker, sodass der Gegner Nishikori – zumindest an diesem Tag – seine eigene Spielkunst in keiner Phase des Spieles entfalten konnte.

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Meine Erwartung von Federer als Sieger scheiterte an dem ungewöhnlich hohen Druck im Spiel von Marin Cilic (der von Goran Ivanisevic betreut wird – einem ehedem Extrem-Aufschläger aus Kroatien).

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