RENTE, Rentenpolitik und MASCHINENSTEUER

Dezember 3, 2014

Lichtgeschwindigkeit 5146

am Mittwoch, 3. Dezember 2014

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Es ist längst an der Zeit, dass die MASCHINENSTEUER kommt.

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Rentenversicherung als „pro Kopf“-Modus ist längst von der heutigen Produktionsweise ausrangiert, weil heutige Produktivität aus Maschinen und automatisierten Prozessoren geschöpft wird und nicht aus pro-Kopf-Arbeitskraft.

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Rente entstand ursprünglich aus einer Art Sparkasse, in die „pro Kopf“ alle Arbeitnehmer von ihrem Lohn einen festgesetzten Betrag abgezogen bekamen, der ihnen als eine Rentenempfangsanspruch im Altersruhestand den Lebensunterhalt sichern sollte.

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Die im früheren Industriezeitalter (Otto von Bismarck in Preussen) eingeführte Rentenversorgung, als materielle Sicherung des Altersruhestands für Arbeiter und Angestellte hatte mehrere Auslöser und Motive:

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ORDNUNGSPOLITISCH wurde im damaligen preussisch-deutschen Kaiserreich durch den Rentenmodus ein „materieller Geschäftsvertrag zwischen dem einzelnen Arbeitnehmer und dem politisch genormten Arbeitsleben getroffen. Dadurch entstand eine Abhängigkeit der Arbeitnehmer zu kapitalistischen Unternehmensentwicklungen, die dadurch die Arbeiter zum Hinnehmen und Mitmachen zwingen sollten.

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SOZIALVERSORGUNG durch die Arbeitswelt wurde um 1860 zuerst von dem Erfinder und Ingenieur Werner Siemens eingeführt, während die städtische Lebensweise der neuen Industriearbeiter die Großfamilie, in der die arbeitende Generation die Alten und die Kinder versorgte, ablöste.

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Durch die besondere Absicherung der Siemens-Arbeiter, insbesondere auch zur Einführung der neuen Berufe in der Elektrifizierungs-Manufaktur, Elektriker, Maschinenbauer, Monteure, erfand Siemens eine Invalidenabsicherung, die Altersrente, baute Arbeitnehmer-Wohnungen in Berlin, Hinterbliebenen-Versorgung im Todesfall eines Arbeitnehmers u. ä.

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Diese einzigartige Leistung des genialen Erfinder und Unternehmer Werner von Siemens wurde sehr bald von den neuentstehenden Sozialvereinen und Gewerkschaften übernommen und fand Aufnahme in die Parteiprogrammatik der bald entstehende Sozialdemokratischen und kommunistischen Parteien.

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Nicht viel später griff der Reichstagspolitiker Otto von Bismarck das Rentenkonzept der „Pro Kopf“-Rentenversicherung auf, das seitdem vielfältige Varianten durchlaufen hat – im Prinzip immer wie „eine Sparkasse fürs Alter“ – allerdings haben Regierungen der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 sehr bald das Arbeiter-Spargeld für andere Ausgaben genutzt.

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Rentenzahlungen der staatlichen Rentenkassen wurden bald nicht mehr vom Angesparten zurückgezahlt, sondern nunmehr erhielten die Rentner ihre Rente von der jeweiligen arbeitsaktiven Generation.

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Nun haben sich durch den Fortschritt der industriellen Produktions- und Konsumgesellschaft zunehmend Maschinen und Automaten als Schlüssel der Produktivität (Stückzahlen) einsetzen lassen.

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Für Arbeitermassen gibt es keine Arbeitsplätze mehr. Die Machtsprache hat dafür den zynischen Begriff „Freisetzung“ erfunden. Damit werden auch keine Renten mehr ausreichend angespart und das Massenelend ist programmiert.

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Die heutige Rentenproblematik ist ein Ergebnis der Sozialpolitik.

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Keine oder zu geringe Rentenversorgung ist das Versagen der Regierungen, die einerseits die Wirtschaft ermächtigen profitorientiert aktiv zu sein, andererseits so tun, als würde sich die Versorgung der Gesellschaft dadurch kapitalistisch“, so nebenbei, selbst organisieren.

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Die Regierungen und die Parteien sehen keinen Geist dafür, die soziale Frage zu beantworten. Dabei geht ihnen allerdings ordnungspolitisch die Führungsfunktion verloren, die in zunehmendem Maße von Propaganda, Medienarbeit und kommunikativer Irreführung ersetzt wird. Was sich bislang bei den allgemeinen Wahlen noch immer zu lohnen scheint.

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Dabei ist es längst an der Zeit, dass die MASCHINENSTEUER kommt.

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Dietmar Moews meint: Die Demokratie schafft sich durch Desintegrationsstrukturen selbst ab.

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So lange die Simulation von Integration die Wähler nicht zur Vernunft und zur politischen Mündigkeit zwingt, geschieht einfach, was unseren machiavellistischen Statthaltern im Sinne des StaMoKap und auf Geheiß der USA einfällt:

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Es gibt kein Rentensolidaritätsmodell mehr, sondern staatliches Almosen.

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Ein heraufbeschworener Generationskonflikt wird allein durch eine „Maschinensteuer-Umlage“, weg von der „Pro Kopf“-Sparrente, abgefedert werden können.

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MASCHINENSTEUER heisst das Zauberwort.

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Lichtgeschwindigkeit 126

Dezember 28, 2009

Lichtgeschwindigkeit 126

PIRATEN KINDERPORNO THEATER „SEX SELLS“

Spiele zum BERLINER MANIFEST Teil 2,

von und mit Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland,

Volltext BERLINER MANIFEST hier unten 11. Dezember 2009

am Sonnttag, 27. Dezember 2009, im Globus mit Vorgarten,

Berlin-Pankow Niederschönhausen:

Es spielen:

Schneewittschen die Schneeflocke (the mytic creature with wings),

Simon Medienpirat, Dietmar Ur-Pirat, Robbi Telemat. Frosch

und Bulle

BULLE Hallo, noch keiner hier?

CREATURE: Doch ich bin hier der Käptn – da kommen

noch welche. Erstemal hier?

BULLE: Ich habe heute Simon im Studio bei

Lichtgeschwindigkeit getroffen – das macht einer von

den Piraten. Der hat gesagt, ich soll doch mal vorbeischaun.

Man muss nicht gleich eintreten.

CREATURE: Ja, herzlich willkommen beim Piraten

Kinderporno Theater. Da kannst du gleich mal sehn,

wo der Hammer hängt. Die Medienpiraten sagen nämlich

gerne SEX SELLS.

FROSCH, TELEMAT und SIMON kommen

CREATURE: Prinzen und Prinzessinnen, Das Berliner Manifest

hier im Spiel, damit so Dies und Das deutlich wird.

Bei PIRATEN hört man schon mal SEX SELLS – sowas

sagen Medienpiraten. Naja..“

TELEMAT: Wieso jetzt ein Manifest? Piratenziele sind doch

klar: Bürgerrechte schützen, für Schutz der Privatsphäre, sowohl

online wie auch offline, für informationelle Selbstbestimmung

und gegen Online-Durchsuchungen, für freien Wettbewerb

und gegen Monopolbildungen, für freies Wissen und gegen

Patentwahn, für den transparenten Staat anstatt eines gläsernen

Bürgers, für mehr Basisdemokratie gegen Lobbyismus.

SIMON Ja, so isses, sagt der Hamburger Jung. Wo issn

eigentlich der Doktor. Also ich scheiße ja auf Titel. Kann

man nicht mal bessere Musik machen?

DIETMAR Ja Simon, du scheißt. Wir wollten heute das

BERLINER MANIFEST kritisieren.

Ich mache mal etwas ruhigere Stimmung.

SIMON: Also – wir haben doch alle Punkte in der Piratensatzung.

Was soll sexuelle Revolution?

DIETMAR: Simon, wenn hier ein Buchstabe oder ein Wort

zuviel steht, müssen wir es streichen. Wenn aber alles wichtig

ist, dann musst du erstmal abwarten, was alles kommt.

Jedenfalls PUNKT 1 Keine Freiheit den Feinden der Freiheit

und PUNKT 2 Was geschieht, geht mich an – das sind Punkte,

die im Hintergrund immer gelten sollten.

Das Berliner Manifest sagt nun: Neue Sinnlichkeit weltweit,

in der menschlichen Sexualität und durch die neuen virtuellen

Echtzeitkollektive und Fernfuchtelei.

Das neue Jahrhundert hat revolutionär begonnen.

Das gilt für alle Menschen, für die ganze

Welt – kapiert haben es die meisten noch nicht.

Das sollten die Piraten annehmen.

CREATURE so weit sind wir doch noch gar nicht.

DIETMAR: Nun, Computerpolitik haben die anderen

Parteien auch. Sozialpolitik haben andere auch. Bürgerrechtsphrasen,

Reaktionärsliberalismus – kannste alles haben.

In der Lichtgeschwindigkeit 124 BERLINER MANIFEST Teil 2

hieß es: Lebenslust, Sehnsucht und Dynamik und das Anderssein

als Menschenrecht.

SIMON Ja , dann laber uns doch nicht so voll.

TELEMAT Könntest du dich nicht klarer ausdrücken? Klarer?

BULLE Muss hier jeder studiert haben? IT?

DIETMAR Demokratie heißt schon Mitwirken, nicht alleine.

Wenn bei uns immer mehr asoziale Kinder Piraten spielen,

die nur selber reden und nicht die anderen Argumente anhören,

dann bilden wir keine Partei. Was heißt das denn, Partei?

FROSCH: Die Trolle, die flamen gerne – wo ist jetzt der Kinderporno?

Simon Ausziehn Ausziehn Ausziehn:

SIMON Aber keine Mitschnitte hier – kein Podcast, sonst gibt’s

wieder Ärger mit der Jungen Freiheit.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahme und Admin, Piratencrew Berlin;

Werbemusik: Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium sowie

The Rolling Stones: Who wants yesterdays papers + My Obsession


Lichtgeschwindigkeit 126

Dezember 28, 2009

Volltext BERLINER MANIFEST hier unten 11. Dezember 2009