Nationalismus als ideologisches Gift

Januar 14, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8843

am Dienstag, den 15. Januar 2019

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Was haben normale Alltagsbürger mit der Politik zu tun?

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Erstaunlich ist, zu beobachten, dass die deutschen Bürger, wenn sie persönlich betroffen sind, dass infolge von neuen Gesetzen und amtlichem Handlungsstil konkret Nachteile auf sie wirken, sie überwiegend sehr duldsam und kleinlaut sind – wenn es auch hin und wieder zu Eklats kommt; bishin, dass ein Bürger aufs Amt geht und handgreiflich wird.

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Allgemein sprechen die deutschen Menschen nicht besonders freimütig ihre politischen Ansichten aus. Dissidenz und gründlichere Erklärungen, ausgefallene Meinungen, die oft durch Nachfragen herausgefordert werden, vermeiden die gemütskonsonanten deutschen Mitmenschen am liebsten, mitzuteilen.

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Dagegen, wenn es um die große Politik sich handelt, da lässt sich an öffentlichen Äußerungen, Stimmungsbildern und Proklamationen – oft im individuellen Anschluss an bestimmte Gruppen, Verbände oder Organisationen, Parteien, Gewerkschaften oder Firmen – ist ein fortlaufender Prozess der freimütigeren Meinungsäußerung erkennen, des Wandels von Wertbesetzungen und auch von Reizbarkeit und Vehemenz bzw. oft auch von Indolenz unter den deutschen Alltags-Wahlbürgern.

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Was den meisten Bürgern in ihrer mangelhaften Bildung nicht recht verständlich ist, ist ihre eigene ideologische Prägung und Färbung – die Unkenntnis, was IDEOLOGIE überhaupt ist.

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DLF.de, am 14. Januar 2019:

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„Neujahrsempfang – Steinmeier bezeichnet Nationalismus als ideologisches Gift

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Bundespräsident Steinmeier hat sich gegen nationale Egoismen gewandt und für internationale Zusammenarbeit plädiert.

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Beim Neujahrsempfang für das Diplomatische Corps in Berlin sagte Steinmeier, immer offener werde die Überzeugung in Frage gestellt, dass Zusammenarbeit und feste Regeln allen Beteiligten nutzten. Internationale Organisationen – so die These – würden den Interessen ihrer Mitglieder schaden. Richtig sei allerdings das Gegenteil, betonte Steinmeier. Freie und souveräne Staaten müssten gemeinsame Regeln finden, damit ihr Handeln nicht ein ums andere Mal in Konfrontation, Feindseligkeit und Krieg münde. Nationalismus sei ein ideologisches Gift, das in neuem Gewand nicht weniger giftig sei. Gerade wir in Europa würden das niemals vergessen, sagte Steinmeier. Europa dürfe nie wieder ein Wettkampfplatz der nationalen Egoismen werden. Vereint könne man mehr Freiheit, mehr Lebens-Chancen und mehr Wohlstand schaffen.“

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Die meisten Leute verwechseln IDEOLOGIE mit politischen VORURTEILEN (oft im Anschluss an bestimmte Partei-Programmatiken, etwa „liberal“, „sozial“, „kompetitiv“, „solidarisch“, „religiös“ oder „friedlich“). Sie halten sich selbst für weitgehend frei von „Ideologie“.

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Man verkennt, dass jeder Mensch seine Ideologie hat – was er für wahr hält, was er für wahrscheinlich und unwahrscheinlich hält, wie risikoreich oder vorsichtig die eigene Urteilskraft in konkrete Lebensaktionen eingelassen wird oder lieber nicht: Eine Ideologie der Hoffnung, der Utopie, der Wünsche oder der Skepsis, Angst und ständiger Alarmbereitschaft, der Hartleibigkeit oder der Resilienz, von Treu und Redlichkeit oder dass jemand weltanschaulich von verschlagener Raubrittermoral überzeugt ist.

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Oft hört man von Leuten, sie hielten IDEOLOGIE-frei zu sein für eine Grundfordernis an einen demokratischen Mitbürger. Oft meinen die meisten, selbst ohne Ideologie zu sein, keine Ideologie zu haben, einen unideologischen Verkehr für wünschenswert zu halten.

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Dietmar Moews meint: Bei öffentlichen Meinungskonflikten, gerade auch, wenn es sich um extreme rechte oder linke Wertvorstellungen handelt, sollte die soziologische Einschätzung beachtet werden:

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Alle Meinungs-Äußerungen, die nicht als Blödsinn oder Albernheit, sondern aus der Notwendigkeit politischer Wertvorstellungen ausgebracht werden, sollten auch respektvoll ernst genommen werden, allerdings auch kritisch hinterfragt und geprüft werden.

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Auch „Nationalisten“ haben eine Motivation mit Wirklichkeitsbezug. Sie sind mit politischen Erlebnissen unzufrieden. Sie sind davon überzeugt, dass mehr „Recht und Ordnung“, mehr Direktion bei nationaler Begrenzung das politische Leben verbessern würde. Sie glauben, zu wenig Nationalismus sei Grund für Missstände. Sie glauben, mehr Nationalismus, Ein- und Ausgrenzung, würden die von ihnen gewünschten Wertvorstellungen einlösen helfen.

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Mit „Nationalismus“ – so als Pauschalforderung – sind meist Intoleranz und Rassismus, Segregation bis zu faschistischen und totalitären Überzeugungen verbunden.

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Weder allgemeine empirische kulturelle Varianten des Sozialen sind wirklich rassisch begründet. Noch gibt es Auswahlzucht bei Menschen, wie es die Ideologie der Identitären annimmt. Denn praktisch sind fast alle Menschen – mehr oder weniger- bastardisiert.

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Ich halte die heutige Wertäußerung in seiner Neujahrsansprache 2019 des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, hinsichtlich der nationalistischen Ideologie, für nützlich und auch für bedeutend. Könnte er doch ganz andere polarisierender Töne von sich geben und Schaden auslösen oder Missachtung steigern.

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Dabei ist es grundsätzlich notwendig einen ständigen offenen Meinungsstreit aufzuziehen. Denn was heute in der veröffentlichten Meinung so Alles enorm verbohrt und unaufgeklärt als „Überzeugungen“, als „freie Meinung“, als „politische Bürgerpflicht“ hingestellt wird, hat viel Geltungsanspruch, aber wenig Geltung. Während in Wirklichkeit auf diskrete soziale-Peergruppen hin Arschkriecherei und Großmäuligkeit als persönliche Zivilcourage hingestellt wird, z. B., dass bestimmte „Wahrheiten“ proklamiert werden, die teils absurde, ideologisch abgefederte Unwahrheiten sind.

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Unter IDEOLOGIE verstehen wir (nicht nur wissenschaftlich) etwas Ähnliches wie„Ideenlehre“. IDEOLOGIE steht im weiteren Sinne bildungssprachlich für Weltanschauung.

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Dabei ist der Irrglaube bei vielen Menschen weitverbreitet, selbst keine Ideologie zu haben. Und das ist mehr in dem Sinne gemeint und verstanden, „man versuche objektiv, auf Fakten und auch auf gewisse Deutungsvielfalt hin, tolerant mit seinen Mitmenschen umzugehen.“ Dabei ist nicht ein Missverständnis über „objektiv oder subjektiv“ im Spiel, sondern vielmehr eine geduldige Offenheit, ohne durch Vorurteile verblendet sein zu wollen.

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Denn so ist es bei dem sowohl historisch-empirischen Befund von NATIONALISMEN. So ist es aber auch aktuell mit dem in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wie auch in Deutschland zunehmend ins Spiel kommende Nationalismus.

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Es ergibt wenig Sinn, dabei auf die Kampagnen und Auftritte von Nationalisten oder Internationalisten, von Rechten und Linken, von machtpolitisch Interessierten oder anderen Lautsprechern einzugehen, sondern einfach zu präzisieren, um welche Werte es den verschiedenen Vertretern wirklich geht, wenn sie streiten?

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(Streiten sie etwa aus Rechthaberei oder stellvertretend um andere verkappte Wertverwirklichungen und diskrete Interessen?)

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Der Nationalismus eines Nationalisten wird nominell auf den durch Staatsgrenzen eingegrenzten Geburtsort und die Nationalstaats-Konstitution bezogen, die der Nationalist vertritt. Es muss gar nicht seine eigene sein. (Ich könnte durchaus die Werte eines israelischen Nationalismus vertreten, ohne selbst Israelit zu sein).

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In dieser Nationaleingrenzung herrscht dann ein politisches Ordnungssystem – sei es Despotismus, Demokratie, Oligarchie, Plutokratie, Totalistarismus, Idiotie – dem sich die dieser Nation angehörigen Menschen einzeln und kollektiv zu gesellen haben. Wobei allerdings nationale Souveränität als nationale Selbstbestimmung verstanden wird, die nicht Fremdbestimmung oder koloniale Fremdherrschaft sein dürfe.

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Oder, eine Variante, die augenblicklich in der Europäischen Union angängig ist, dass die lokalen Lebenssphären der basisdemokratischen Selbstverwaltung durch zentralistischere Bestimmungssphären von den Menschen abgekoppelt werden, bis hin zu politischer Entmündigung – Brüssel ignoriert die EU-Wahlbürger.

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Diese Zersetzung der Verhältnisse in der EU, wie sie zentralistisch von Brüssel veranstaltet wird, basiert ja auf Pervertierung der demokratischen Konstition und nicht auf der apodiktischen Alternative zwischen EUROPA oder NICHTEUROPA.

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Folglich sind die derzeit aufkommenden Nationalismus-Kräfte am Wertkonflikt vorbei, nicht auf eine bessere reformierte EU-Konstitution gerichtet, sondern auf NATIONALISMUS, mit allen Begleiterscheinungen durch nationale Konfliktlinien.

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Man kann durchaus Heimattreue und Patriotismus von Nationalismus so unterscheiden, dass klar wird, dass Nationalismus weder Heimat noch das Eigene zu ehren verwirklichen kann. Denn Nationalismus tritt gegenüber anderen Nationen und internationalen Einstimmungen an.

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Ich möchte deshalb Bundespräsident Steinmeier zwei Akzente anmerken:

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EINS Steinmeier war derjenige Verantwortliche in der Gerhard Schröder-Bundesregierung, in dessen Entscheidungsbereich das Angebot der USA auf Rückgabe und damit Freilassung des Guantanamo-Gefangenen aus Bremen, MURAT KURNAZ, an Deutschland gefallen war. Steinmeier lehnte die Abnahme des USA-Gefangenen Kurnaz durch Deutschland ab. KURNAZ verbrachte daraufhin noch vier Jahre in dem völkerrechtswidrigen amerikanischen FOLTER-CAMP Guantanamo auf Cuba. Steinmeier kommentierte auf Vorhaltung:

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„Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort …“

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ZWEI Jeder unzufriedene Deutsche, der mit den aggressiven Erklärungen der „Nationalisten“ politische Probleme in seinem Sinne bssern zu können glaubt, sollte einen Moment verweilen und Dreierlei (A, B, C) fragen:

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A) Sind Unzufriedenheiten und Missstände wirksam auf nationale Defizite hin zu verstehen und zu lösen?

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B) „Wenn du das Feste löst und das Flüchtige festigst und das Geflügelte festmachst, wirst du sicher leben“; alchemistischer Sinnspruch aus La Fontaine des amoureux.

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C) Man bedenke stets, ob ein Gelingen politisch besser anzustellen ist oder ob schlechte Affären lieber unterbleiben sollen. Man untersuche missliebige Aktionen stets gründlich und auf gewisse Dauer hin. Ob für politische Affären Nationalismus den täglichen weltweiten Tanz besser balancieren könnte, ist wirklich nur für den machtpolitisch überlegenen Staat vorstellbar. Allerdings um den Preis der weltweiten internationalen Geringschätzung (siehe USA, siehe GUS).

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Niemand solle unterschätzen, wie weit der Wunsch nach Recht und Ordnung mit Durchgriffen a là SPD-Bluthund Noske aus Kiel verwechselt wird, wenn mal die Durchgreifer an der Macht sind.

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Es ist eine Ideologie, die den Nationalisten eingibt, Politik ließe sich viel einfacher entkomplizieren und „sine ira et studio“ organisieren lassen.

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NEUE DEISTER ZEITUNG tarnt Hitlers Geburtstag am 20. April mit einem selbstgemachten Lampenschreck

Februar 21, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7965

Vom Donnerstag, 22. Februar 2018

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aus „Zeitzeugengeschichte von Springe 1925-1956“ Kalisch u. Seedorf, 2001

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ERSTER BLOGBEITRAG zum 20. April 2018 in Springe, und wird fortgesetzt, in LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews hier folgend:

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Was geht das den Rest der Welt an, wenn in Springe am Deister, in der Region Hannover, ein gefälschtes LOKAL-IDOL auf gefälschte Berichterstattungen durch die traditionelle, lokale Neue Deister Zeitung gestellt wird?

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Noch zur Nazizeit war der Springer Herausgeber der „Neuen Deister Zeitung“, Willi Städler, Mitglied der NSDAP. Städler wurde nach 1945 durch die Amerikaner interniert und der Umerziehung (re-education) unterzogen (vgl. S. 162, Kalisch/Seedorf 2001).

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Sind die heutigen Reporter der NDZ dumm? Ist der Chefredakteur korrupt? Ist die Umerziehung misslungen? Ist der Verleger verschlagen? Sind die Käufer und Finanziers des Blattes in Not? LÜGENPRESSE ist auch ein regionales Thema.

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Den 20. April als Geburtstagsfeier vorzubereiten ist für eine Kleinstadt, die ihre Bahnhofstraße zur Nazizeit „ADOLF-HITLER-STRASSE“ genannt hatte, oder war es die Friedrichstraße? – doch nur ein nebensächlicher Versuch, ein Bisschen was Eigenes und Lokales den Lesern bieten zu wollen. Es gibt natürlich Dokumente im Stadtarchiv, es gibt Photos, wie der Führer-Hitler im offenen Wagen durch die Stadt Springe fuhr, es gibt gedruckte Stadtchroniken, die das belegen. Doch wer interessiert sich dafür? Wir sind hier nicht weit von den großen NAZI-Feiern zum Erntedankfest, bei den Externsteinen / Bückeberge, entfernt.

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SPRINGE steuert also auf einen Geburtstag zu, der einem LOKAL-IDOL gewidmet werden soll, für das man, außer die eigenen SEKUNDÄR-LÜGEN rein gar nichts anzuführen weiß. Auch, weil die umfangreichen Dokumente zu dem Fall eindeutig den UNFUG und die fälschenden Eingriffe, besonders durch das Heimatblatt NDZ (Neue Deister Zeitung) belegen – die auch in Springe, im Stadtarchiv, teils bei der heute „Heinrich-Göbel-Realschule“ genannten städtischen Schul-Einrichtung und im Archiv des Heimatmuseums, sich befinden.

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in NDZ-Springe, Januar 2018

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Die ZEITUNG von Springe begann bereits im Jahr 1893, als die NDZ eine Falschmeldung druckte, die in der ETZ (Elektrotechnischen Zeitschrift, des deutschen Elektrik-Ingenieur-Verbandes) zu lesen war, „dass ein Gericht in den USA den am 20. April in Springe geborenen US-Bürger, Einwanderer im Jahr 1848 aus Deutschland, zum Prozesssieger über EDISON erklärt hätte“. (Das Dementi hierzu, wie es die ETZ und die gesamte internationale Elektro-Fachpresse anschließend brachte, druckte die Neue Deister Zeitung damals nicht. Immerhin ging Edison an diesen Prozessen wirtschaftlich unter und musste sich an die spätere General Electric verkaufen). Stattdessen behielt die NDZ bis ins neue Jahrtausend und bis heute ihre gefälschte IDOLISIERUNG konkret aufrecht (s. aktuelle NDZ-Repros hier).

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in NDZ Springe im Februar 2018

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Zu dieser Gerichtsnachricht aus den USA, die in der Formulierung „the biggest fraud in electrification-history“ zusammenfassend abgeschlossen wurde, hat sich desungeachtet sehr bald ein deutschistischer Historiker herbeigelassen, gegen die gesamte nichtdeutsche Glühlampen-Industrie zu kämpfen. Das setzte sich bis in Legendenbildung bei OSRAM, im Brockhaus und in nationalistischen Propagandaveranstaltungen der NSDAP fort.

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Schließlich eröffnete die deutsche ELEKTRO-Spitzen-Lobby im Jahr 1929 eine „ewige Lampe“ in Brand, die an einem erlogenen Geburtshaus in Springe, am 20. April, in Bronze gerahmt worden war.

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Man kann es sich denken: Es folgten Jubiläumsfeiern, Namensbenennungen von Straßen und der Springer Mittelschule für Jungen und Mädchen. Dann wurden vom Rathaus Stadtchroniken herausgebracht, die vom „großen Sohn unserer Stadt“ schreiben (1953 und zuletzt 2002, unverändert, mit dem Unsinnstext von 1953). Man konnte jetzt die Heinrich-Göbel-Straße zur Deisterpforte hinaufgehen, zur Göbel-Bastei, wo eine große OSRAM-BIRNE, bis zur Konkurrenz von Philipps in Harburg (so steht es in den Papieren im Stadtarchiv hierzu), des Nachts heimleuchtete. Wenn man es Edison-Bastei genannt hätte, wäre der Konkurrenz auf dem Glühbirnenmarkt, von OSRAM / deutsch, mit PHILIPPS / niederländisch, auch Genüge getan gewesen.

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Dietmar Moews war von 1961 bis 1967 Schüler der Heinrich-Göbel-Schule in Springe. Er hat bereits in den 1980er Jahren das Idol angezweifelt (s. Neue Sinnlichkeit 15, Blätter für Kunst und Kultur) und nach 2004, wieder wohnhaft in Springe, die dort vorhandenen Dokumente erfasst und analysiert, für das ZDF und für das Deutsche Museum in München, von dort bestätigte Gutachten abgefasst und darüber in der Zeitschrift NEUE SINNLICHKEIT 52 (- 57) Bericht erstattet. Diese Ausgaben der Zeitschrift Neue Sinnlichkeit sind auch im Springer Stadtarchiv zugänglich.

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So viel zu diesem nunmehr soziologischen Thema einer konkreten sozialen Situation im Jahr 2018, wo die Heimatzeitung den 20. April feiern möchte.

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Der für Elektrik zuständige Abteilungsleiter, Dr. Frank Dittmann, Deutsches Museum München

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Dietmar Moews meint:

Zu Goebel-Korrektur und Namensänderungen, anlässlich des 20. April.

Nachdem die NDZ nun, 2018, erneut das IDOLISIERUNGSRAD dreht, habe ich mir alle Unterlagen in meinem Archiv noch einmal durchgesehen (Ich habe ein eigenes vollständiges Goebel-Archiv, auch NDZ-Ausschnitte ab 1893 und alle US und GB-Elektro-Fachzeitschriften jener Zeit in von mir selbst erlesenen und kopierten Dokumente, bis heute).

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Mir scheint, wenn ich mir alle möglichen Freunde und Bekannten aus Springe vor Augen führe und all unsere Gespräche und Diskussionen sowie meine systematisch-strukturierten Tiefeninterviews, als standardisierte Fragebögen während des Interviews erläutert, ausgefüllt und aufbewahrt, mit Springer Bürgern bedenke, dass wir es heute, zu einer Goebel-Korrektur im engen Sinn, mit zwei verschiedenen Innovationsfeldern zu tun haben:

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EINS In Springe wird einerseits und in der interessierten Publizistik andererseits, das gutgängige Vorurteil „Goebel vor Edison“ nach wie vor auf Propaganda und Idolisierung gestellt. Wirksamer „Mitspieler“ ist immer noch diese NDZ. Dem vorausgesetzt ist die sympathische Vorstellung, dass auch in Springe ein ungebildetes Wolfskind mal einen Doppelkorn finden kann und – im Falle Goebels – gefunden zu haben vortäuschte. Schön wär’s doch.

Die technologiegeschichtliche Leistung, die Entwicklung und schließlich die Erfindung und Herstellung einer tauglichen Elektrolampe, einer hochohmigen Vakuum-Glühlampe, war ein genialer Erfolg, allein vom Autor Edison, im Zuge der Elektrifizierung. Die internationale fachwissenschaftliche Kommunikation der damaligen Koryphäen und die von Edison praktizierte neue, durch Gruppenarbeit systematisierte Anwendungsforschung, sind aber so vollständig eindeutig und nachweislich, sowohl völlig ohne persönliche oder geistige Beteiligung Goebels, von den damals berühmten Lampenentwicklern entwickelt worden. Der Tagedieb Goebel Sr. war dabei geistig, sozial, materiell, zeitlich, örtlich, an dieser Leistung unbeteiligt. Das ergibt die sachliche, wissenschaftliche Würdigung der empirisch belegten Lage (semantische Sekundär-Textanalyse) um den Zeitraum von der intensiven Entwicklungsarbeit der Elektrifizierung seit den 1870er Jahren, nämlich mit Erscheinen internationaler Elektrik-Fachzeitschriften, der Entwicklung von Elektrogeneratoren sowie der Einführung internationaler Anspruchsweite des Patentrechts (zuerst 1837).

(Goebel konnte nicht lesen und schreiben – er reklamierte aber gegenüber den Streitparteien nicht Englisch sondern Deutsch zu sprechen – und ließ sich auch Texte auf Deutsch übersetzt vorlesen).

Und noch beim Versuch, als Beweis seiner Fähigkeiten, im Jahr 1893 in Boston, eine „Goebel-Leuchte“ von Hand anzufertigen, scheiterte Goebel völlig. Nicht nur, dass er keine Glühlampe machen konnte, Glasarbeiten und Elektrikarbeiten sowie das Evakuieren nicht auszuführen fähig war – nein, ihm fehlten immer noch wesentliche Kenntnisse, die eine solche Lampenmanufaktur erfordert. Seine in Boston, bei Beacon Vacuum Pump, im Jahr 1893 zusammengewurstelten Fehlversuche sind in den USA archiviert.

Doch darin gibt es keine Ungewissheiten. Die in dokumentierten riesigen Gerichtsprozessen, vom Zeitpunkt der relevanten Patentierung durch Edison bis zum Auslaufen des Patentschutzes im Jahr 1894, ermittelten Fakten und Beweise liegen öffentlich archiviert vor. Da wurde mit dem bekannten Verfahrensmittel durch Verteidigungsanwälte Prozessverschleppung aufwendig ORGANISIERT: „Goebel-Defense“ in den drei Prozessen ausdrücklich so benannt; die Anwälte von WITTER & KENYON gaben dabei ihre Falschbehauptungen eines Glühlampen-Erfinders Goebel ausdrücklich auf und gaben die Prozessverschleppung ausdrücklich sogar zu (s. in den Fachzeitungs-Berichten von 1893) – es ging WITTER & KENYON um das Verfallsdatum des EDISON-PATENTS im Jahr 1894, nicht um einen Goebel, den man als Zeugen gekauft hatte. Verteidiger und Richter hielten diesen alten Goebel für so satisfaktionsunfähig, dass er nicht einmal persönlich vors Gericht in eine Zeugenaussage zitiert wurde, sondern es mit sieben AFFIDAVITS vom Anfang 1893 beließ, die eine Ansammlung nichtbeweisbarer und nicht bewiesenen Selbstbezeugungen darstellen (so im Original archiviert).

Es wurde also um Zeitverzug und die nicht gezahlten Lizenzansprüche Edisons gegen die Lizenzbetrüger prozessiert. Dabei fiel Goebel S. als Falschzeuge und Spinner heraus – den Ablauf des Patentschutzes im Jahr 1894 erreichten die Verteidiger aber gegen Edisons titulierten Rechtsansprüche.

Es wurde also 1893 von Edison gegen drei Lampenfirmen um sein Lizenzrecht und  um Lizenzgeld gestritten, nicht um Goebels „affidavits“ vom – wörtlich – „Professor Münchhausen“ – der ihm bereits in Springe, also vor seiner Emigration nach NY, 1848, die Glühlampe eingeflüstert gehabt hätte.

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Zuerst, ab 1881, wurde das Edison-Patent in den patentierten Qualitäten generell gerichtlich von Konkurrenz-Lampenfabriken angefochten und bestritten. Als dann – nach neunjährigen Prozessen 

– Edisons im Jahr 1892 entgültig sein Patent durchgefochten hatte, das gerichtlich tituliert war) – ein Patent ist ein staatlicher Akt, wie ein Gesetz – damit der Anspruch abgeklärt und für Edison titulierbar geworden war, klagte Edison auf Lizenzahlung gegen die Lampenhersteller, die „seine“ Lampen bauten und unlizensiert vermarkteten.

Die verfielen alsdann auf die „Goebel-Defense“, also auf Prozessverschleppung. Doch die Verteidigungsargumentation war EX PARTE angelegt. Man stritt gegen den Patentinhalt – während Edison auf die Verwirklichung des titulierten Anspruches klagte.

Sie brachten allerdings – sachlich – lückenlose Beweise für die Aktivitäten und Zuarbeiten des Goebel als betrügerischen Falschzeugen. Goebel Sr. nebst seinen Söhnen drängte sich jahrelang (nachweislich seit 1885) den Anwälten der Lizenzbetrüger geradezu auf, um dadurch, als „Trittbrettfahhrer“ für sich selbst eigene Erfinder-Rechte nachträglich zu versuchen, geltend zu machen. Man sprach die Verteidigungs-Strategie der Anwälte damals publizistisch als „Goebel-Defense“ an: Denn indem Goebel als Zeuge der Lizenzbetrüger behauptete, bereits im Jahr 1854 Lampen gebaut zu haben, seien Edison die Patente zu Unrecht erteilt worden usw. Es wurden vier weitere Prozesse verschleppt. Erfolg war, dass die Patente ausliefen.

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Nebenerfolg war allerdings für Goebel, dass seine Erfinder-Hochstapelei vollkommen durchleuchtet und abgewiesen wurde. Die Behauptung, Goebel habe vor irgendeinem Gericht irgendeine „Priorität“ beweisen können und zugeurteilt bekommen, ist schlicht unzutreffend. Goebel selbst war in diesen Prozessen lediglich mit seinen geltungslosen schriftlichen Eidesstattlichen Erklärungen (affidavits) beteiligt. Goebel wurde nicht wegen Bribery und Falschaussage belangt, weil er am 4. Dezenber 1893 starb. Sein krimineller bestechlicher Sohn und Falschzeuge Henry Goebel Jr. wurde dafür verurteilt.

Auch für unsere heutige Welt ist diese dümmliche Angeberei nicht so wichtig, wie die Tatsache, dass heute in Völksen/Springe, bei Paulmann erfolgreich neue Elektrolichter entwickelt und hergestellt werden. Im Aspekt EINS haben die Expositionen zum lokalen Unwesen „Idol Goebel“ und die hoffärtige Rede vom „erfinderischen Vorbild der Springer Schulkinder“ inzwischen mehrere Generationen Springer Bürger und jeden einzelnen Bürger erreicht.

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aus SCHÜLER-ZEITUNG 1 1962

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Wer sich überhaupt zur Glühbirne ein Bild gemacht hat, ist weitreichend davon überzeugt, dass nur noch in einer einschlägigen Springe-Propaganda und allerdings durch die Dauerhaftigkeit von Falsch-Dokumentationen in aller Welt (Brockhaus; Deutsches Museum u. a.), dieser „Idol-Goebel“ beibehalten werden könnte. Fachlich-historisch sind seit dem anerkannten Gutachten von Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing. des Jahres 2005 und 2006, dazu keine wesentlichen Fragen offen oder unbeantwortbar: Es gab den Lampen-Goebel keineswegs vor 1882 (s. New York Times und New York World), nicht etwa 1854, und nur als „the biggest fraud“ als Falschzeuge vor den Gerichten der USA, zwischen 1885 und 1893.

Die entscheidenden Ideen wurden von Lane-Fox in England und Edison in New York zwischen 1878 und 1879 gefunden – beide korrespondierten miteinander. Die entscheidenden Patente in USA wurden 1879 bis 1881 vom Patent Office angenommen und dann von Edison praktisch in taugliche Glühlampen umgesetzt. Kernqualitäten sind dabei die hochohmige Stromleiter-Teilung, tauglich für geringe Stromstärke, Hochvakuum, das Bambuskohle-Filament und das Air-Washing-Verfahren, das Edison für sich geheim hielt (sodass nur Edison eine haltbare Lampe bauen konnte). Es ist bezeugt, dass Goebel, der im Jahr 1882 selbst als Hilfsarbeiter in der Lampenmanufaktur in unmittelbarer örtlicher Nähe der Edison-Laboratories von New York Erwerb suchte, mit Zeitungsausschnitten zu Incandescent Lamp und mit Lampenteilen von Edison, sich im Kreise der Handwerker der East-Side Manhattan hervortat. Daher weiß man auch, dass Goebel handwerklich sehr ungeschickt war: Er konnte nichts. Und flog raus.

(man kann seine Arbeitsverträge sogar im Springer Stadtarchiv finden und in einer der kommenden Folgen in LICHTGESCHWINDIGKEIT

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ZWEI Ein völlig anderer Aspekt der irrlaufenden deutschen Idolisierung ist die sozialgeschichtliche Szenerie. Sie ist auf der lokale Ebene von Springe voll mit eitlen Selbstbildern, mit Minderwertigkeitskomplexen, mit armseliger lokaler Kommunikationsführung durch die kleine Heimatzeitung NDZ. Hinzu kommen Hunderte von Schullehrer im Laufe von Jahrzehnten seit dem Zweiten Weltkrieg, auch die Nazipropaganda und Nationalismus, Nationalstolz, USA-Feindlichkeit, Siemens-Osram/General Electric-Konkurrenz u. v. a. So wird das hierauf bis heute gehandelte Lokalidol Goebel gehalten.

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Es gibt BENAMUNGEN von Straßen und Plätzen in Springe und noch in Berlin und Bremen u. a. Es gibt auch Ehrentage und öffentliche Selbstpreisungen. In Springe wird die eigentliche Schande, einem dümmlichen Deutschismus aufgesessen zu sein, geradezu tabuisiert. Und die NDZ bettet diese Lokalblüte durch Fortführung des Gerüchts weiter in die sozio-geistige Dürftigkeit einer Kern-Stadt, die immerhin ein „Otto-Hahn-Gymnasium“ hat und den dazugehörigen Ortsteilen (Völksen, Bennigsen, Eldagsen, Altenhagen I, Holtensen, Wülfinghausen, Lüdersen, Gestorf, Hüpede, Mittelrode, Bockerode, Boitzum, Alferde, Alvesrode) ziemlich peinlich ist.

Die Springer umgehen mit dem aufrechterhaltenen Anschein, dass es sich mit dem Idol lediglich nur um örtliche Farbe im Alltäglichen handelt –  jeder Ort habe schließlich seinen Eulenspiegel, Münchhausen oder Rattenfänger von Hameln, Springe hat sogar einen Teufelsstein am Hallerbrunnen – für hinreichend, vollkommenen Schwachsinn zu glauben und zu verbreiten.

Diese Idolisierer winken keineswegs ironisch oder humorvoll mit „Buxtehude“, wo angeblich die Schildbürger beheimatet sein sollen, sondern ballen wütend die Fäuste.

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Wie kann also EINS zur freiwlligen und allerdings massenmedialen Korrektur von ZWEI, der Abschaffung der angeberischen Dummheiten bis in die gedruckten Stadtchroniken, praktisch im Ort Springe mit dem Gemeinsinn der Bürger organisiert werden, solange Herr Callies immer noch dafür sorgt, dass diese alten Goebel-Stadtchroniken nicht korrigiert werden?

Die Erlösung von dieser Mediokratie-Affäre von Springe und seinen Generation nach dem Zweiten Weltkrieg, die sich dieses Idol erschaffen ließen und erhalten hatten, hängt an verschiedenen erkennbaren ORGANISATIONS-TATSACHEN, die geradezu als soziologische Strukturen die weiterlebende IDOL-FUNKTION – zwar inzwischen ziemlich leblos – andauern lassen.

Eine dieser wirklich hartleibigen Strukturen ist die Heimatzeitung NDZ, die sich alle Spielräume lokaler Fehlinformation und Irreführungen, Mobbing usw. traditionell als LÜGENPRESSE erlaubt.

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Eine andere Struktur sind die Lehrer in den Schulen – quasi von oben betrachtet, die niedersächsische Schulaufsicht.

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Eine andere Struktur sind die verarmenden sozio-kulturellen Traditionen im Ort Springe, das dieses Deisterstädchen seit etwa dreißig Jahren abbaut und verarmt. Damit leben die Springer Bürger angesichts einer durchgreifenden Verschlechterung ihres ortsgebundenen Lebens, des Verlustes der Infrastruktur und des sehr mäßigen Anschlusses an die fortgeschrittene Internetz-Lebensweise. Man sieht sich auf der Verliererstraße und will deshalb festhalten, anstatt hergeben. Man möchte die schöne, ins weite Calenberger Land hinausleuchtende Glühlampe am Deisterhang, auf der sogenannten Göbel-Bastei, behalten, anstatt durch Fremde „enteignet“ zu werden.

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Dazu gibt es ein gewitztes mehrstrophiges Gedicht vom damaligen Springer Honorator Stadtoberförster Martin Jäger, von 1929, als die Elektro-Nomenklatura in Springe auflief um die deutsche Lampe auszurufen, denn Jäger schrieb: „Und dann wurde den Springern die Erleuchtung von Fremden gebracht.“

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(Quelle: Heinrich Kalisch)

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Wie verhält sich also der normale Springer, der zwar jetzt weiß, dass Goebel einerseits nur peinlich ist, andererseits aber Bestandteil des idolbedürftigen Selbstbildes der Springer seit 1945 ist, wo noch der Stadtdirektor Degenhardt seinen NSDAP-Persilschein selbst hergestellt hatte, der dann auf dem Jüdischen Friedhof an der Völksener Straße sein Privathaus erbauen ließ. Und wo noch heute ein emeritierter SPD-Professor die Goebel-Akten verleugnet.

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Eine nicht ordungsgemäß begutachtete dilatorische Dissertation, im Jahr 2007 zertifiziert und promoviert an der Leibniz-Universität Hannover, wurde als Glühlampenforschung publiziert. Ein Springer Lehrer aus dem Kreis der IDOLISIERER beim Springer Heimatmuseum, der übrigens darin Dr. Dietmar Moews falsch zitiert, kam in seinem Überblick, zu der These:

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„Die Einen sehen es so, die Anderen anders. Man wird nie genau wissen können, ob der Springer Goebel einen Bambus-Filament und etwa im Jahr 1854 in New York, eine Parfümflasche in eine Elektro-Vakuum-Glühlampe umgebaut hat, wie er selbst nach 1882 behauptet hat.“

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Leider hat dieser Lehrer die vorhandenen Argumente nicht verfolgt und die vorhandenen Dokumente nicht ausreichend erfasst und analysiert. So hat der Dietrich zu Klampen Verlag, Springe-Völksen, im Jahr 2007 einen Buchtitel rausgebracht, der die Irreführung in Springe zunächst noch weiter fortsetzt.

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Der Todestag war nicht der 20. April, sondern der 4. Dezember 1893

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ZWEI 7971 Deister-Anzeiger 20. April? IDOLISIERUNG und Liste der Lügen

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DREI 7976 Edisonpatent, Sudetenstr. Hitler+Hische

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38169&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1777824555

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VIER: 7978 CALLIES Gutachten über den Gutachter von 2007

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38188&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1778913961

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FÜNF: 7987 affidavit 1 Kulenkamp 5. April 1893, Patentoffice Streit

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https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1782510745

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SECHS: 7990 affidavit Kulenkamp 2 18. April 1893

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38316&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1783699711

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SIEBEN 7995: NDZ-Hitler-Bild 1933; Degenhardt-Brief-Zitat an Bundespräsident Heuß195 ; Gutachten zur Quellenkritik 2006;

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/05/neue-deister-zeitung-bringt-zum-20-april-information-zur-goebel-forschung/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1785401719

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ACHT 8001: 8. März; NDZ-Hitler-Bild 1933; Geburtsurkunde; Buch-Umschlag-Bilder; Exp.1,2,3; mercy LsD 1967-Bild;

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/08/springe-informiert-die-ndz-zum-20-april-und-zum-24-april-zur-goebel-lage-hinterm-deister/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1788884852

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NEUN 8014: ; Deister-Anzeiger Was geschieht?; Edison-Patent; Lacombe und Shipman 4. Oktober 1892 Urteil; Exp. 1,2,3 sowie 4; Göbel gerettet; NDZ-Hitler-Bild 1933

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1795042907

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ZEHN 8020 16. März Die 26 unabweisbaren Dokumente Goebel-Hypothese von 1882: Das zerrissene Kulenkamp-Assignment; das Pumpen-Patent 1882; THE WORLD New York 1. Mai 1882; NDZ-Artikel 1893; NDZ 1933 Hitler; Deister-Anzeiger 2017 Was geschieht mit Göbel?; NDZ 11.3.2006 Was wird mit Göbel?

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=38534&action=edit

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1797253569

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ELF 8023 16. März; NDZ 1893; TANNER in Electrical Review 1894; Stadtgeschichte 1954 und Ortschronik 2002

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/17/neue-deister-zeitung-informiert-zum-20-april-nicht-ueber-heinrich-goebel/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1798462356

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ZWÖLF 8027 19. März; „Goebel-Defense“; Edison 1. affidavit transl.

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/19/springe-informiert-sich-durch-die-ndz-zum-20-april-ueber-goebel-defense-hinterm-deister/

https://wordpress.com/read/feeds/10511894/posts/1800048524

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DREIZEHN 8930 20. März; Elektr Gitarre vor Fender 21. März

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/20/ndz-clark-gable-als-heinrich-goebel-erfinder-der-ersten-elektrischen-gitarre-25-jahre-vor-leo-fender/

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VIERZEHN 8934 22. März; Edison 1. Affidavit

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/14/neue-deister-zeitung-informiert-zum-20-april-ueber-heinrich-goebel/

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FÜNFZEHN 8938 24. März; Edison 2. affidavit + Lichtfest-Ankünd. der Stadt

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/24/neue-deister-zeitung-organisiert-den-goldenen-20-april-dietmar-moews-informiert-ueber-heinrich-goebel/

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SECHZEHN: 8943 26. März 2018; Stadtchroniken Hartmann/Netzel/Callies Dr. HEINZ BRASCH

: https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2018/03/25/neue-deister-zei…nisten-dr-brasch/

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SIEBZEHN: 27. März; Arbeitsvertrag und Brasch-Quellen und Langer

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