Lichtgeschwindigkeit 409

Juni 19, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 409

WM-KIRCHE: DEUTSCHLAND vs. AUSTRALIEN 4:0 und

Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der Piratenbewegung –

live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der

Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, in Tommis Fußballkino

in Berlin Charlottenburg, am Sonntag, den 13. Juni 2010

mit Welt.de, Bild.de, dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de,

heise.de sowie Phoenix.de, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Erstes Gruppenspiel der deutschen

Nationalmannschaft, das Sündenbockmuster von Südafrika

nimmt Konturen an:

Es war das brillanteste Spiel der Nationalmannschaft seit über

20 Jahren. Berti Vogts ist endlich vergessen. Schon mit den

ersten Torchancen war klar, dass Australien mit höchstem

athletischen Kampfspiel wenig machen kann. Podolskis

Torschuss (7. min), brachte die Sicherheit. Es folgten im

gesamten Spiel über 20 blendend herausgespielter Torchancen,

das herausragende Kloses Kopfballtor (26. min) von Sturmspitze

Klose, ferner in der zweiten Halbzeit nach zwingendem

Kombinationsspiel Thomas Müller (67. min) mit wunderbaren

Drehschuss und schließlich Cacau Torabschluss (69. min),

ausgehend von einem tötlichen Flachpass von Badstuber in die

Tiefe auf Özil, dessen geschickte Hereingabe dann auf Cacau.

Alle Tore waren außergewöhnlich zwingend, meist im

Flachpassspiel, herausgespielt. Herausragend Passinitiatoren

der feinsten Art, besonders Özil, ebenfalls Thomas Müller,

auch Khedira, Podolski, Schweinsteiger, Lahm, Badstuber,

in präzisem Zuspiel, ungewöhnlichen Laufwegen und Antizipation,

meist in drei bis vier Kurzpässen bis zum Abschluss.

Torwart Manuel Neuer zeigte anfangs einige souveräne

Abwehrparaden und strahlte damit auf das Gesamtbild.

Die deutsche Mannschaft ist topfit. Wenn das Deutschlandlied

nach dem Spiel gesungen würde, sängen gewiss alle mit.

Auf Sky-Tv hörte man den unsäglichen Beckenbauer die

public Viewing Zones übertönen, unwürdig dessen gesülzte

Folklore noch zu kritisieren: geht’s raus und halt’s die Schnauzn.

Gruppengegner Serbien unterlag Ghana 0:1 durch Elfmeter.

Dieses 4:0 war eine Werbung, ein Genuss fürs Publikum und

der Gegner Australien hatte sich – nach Platzverweis von Cahill –

nichts vorzuwerfen. Chancen, hier viel zu gewinnen, wird

Australien in dieser Konstellation nicht haben. Während

Deutschland meisterlich aufspielte. Mit dieser Leistung in

einem Endspiel hätten wir eine Legende gesehen, so gut war das.

Ich sah die Fernsehübertragung im ZDF, kommentiert von

Bela Rety, die deutsche Mannschaft in Schwarz-Weiß im

Hohenzollern-Preußen-Dress gegen Australien in Bleu Marine

mit Rot und Weiß, Vuvuzela-Trötenlärm, Vuvu-Ohrstöpsel, in

Durban auf Meersehöhe, Verkehrsstau behindert die

Stadionbesucher, Diebstähle an Fußball-Touristen, Anstoß 20:30.

wenn die WM schlecht ausgeht, kann die Bundesregierung

einpacken.

Neuer, Lahm, Badstuber, Friedrich, Mertesacker, Schweinsteiger,

Khedira, Podolski, Müller, Özil, Klose, eingewechselt Cacau,

Gomez, Marin.

Die Achse des Blöden, Neuer, Friedrich, Podolski, Klose, hinten

und vorne als Mitläufer konnten gut mitlaufen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 408

Juni 18, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 408

REISEN kleinbürgerlich/bürgerlich DURCHS DEPPENDORF

und Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der Piratenbewegung – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, im Regierungsviertel in Berlin, am Sonntag,

den 13. Juni 2010 mit Frankfurter Allgemeine Zeitung und

Süddeutsche Zeitung, Bild.de, dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de,

heise.de sowie Phoenix.de, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF, BMF.de.

Piratenthema: Reisen durchs Deppendorf: Nach der Bundestagswahl

2009 wurde von Dr. Merkel die neue CDU/CSUFDP-Regierung,

Verkündung des Koalitionsvertrages, November 2009, FDP wie

CSU mit aggressivem Wahlkampf, jeweils die schwammigen

Passagen des Koalitionsvertrages, zwischen bürgerlich(kapitalistisch

und kleinbürgerlich/sozialdemokratisch, im Blick. Sparen,

Umverteilung, Themensetzung, Personalkult, Angst/Sicherheit.

Insbesondere in bayern hatte sich durch den Verlust der absoluten

Mehrheit und dem Einzug der FDP in die bayerische Landesregierung

ein verbaler Kampf um bürgerliche Themen.

Merkel gibt Gutachten über guttenberg in Auftrag, um

Unklarkeiten im Kundus-Ausschuss einzuschätzen. Schäuble

erklärt zum Haushaltsentwurf 2011: Das Sparpaket vermeidet

Steuererhöhungen, wahrt den Koalitionsvertrag (Steuersenkungen)

und stellt in Aussicht, dass der Bundestag durchaus noch zu

Steuererhöhungen für den Haushalt 2011 kommen könne.

Guttenberg bricht in die Auflösung der Bundeswehr-Tabus ein.

Der CDU-hesse Roland Koch kündet seinen Rückzug an.

Bundespräsident Köhlers Rücktritt ist ein Affrond gegen Merkel

und wird nicht geklärt. Merkel reisst die Nominierung eines

Bundespräsidentkandidaten an sich: Christian Wulf. Joachim

Gauck wird als SPD/Grüne-Kandidat. Die Koalitionsparteien

beginnen gegenseitige Beschimpfung.

Die im Regierungsviertel tätigen Staatsmedien versuchen die

Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten, können dabei

ihre unabhängige Rolle als Kritiker und Kommentatoren

nicht zureichend erfüllen: Ulrich Deppendorf, ARD, kommentierte,

die Schwimmübungen der Regierung: Zerfällt Merkels

Wunschkoalition? Wie kann das sein, dass die Haushaltsklausur s

o schlecht vorbereitet war? Das müssen Sie mich nicht fragen.

Das weiß ich nicht. Unvorhersehbarkeiten?

Sinnfrage für die FDP: Steuerentlastungen, es sei denn man hat

einen Wortrick, so eine kleine Abgabe. Ich bin nicht sicher,

wie das ausgeht. Sollbruchstelle.

Gesundheitsreform, Wehrpflicht, alles Baustellen, verbale

Kraftmeiereien: da muss man erst drauf kommen: in so kurzer

Zeit so viel Unsinn zu reden.

Bei den Wahlen in Holland sind die Wähler mehrheitlich

nach rechts geschwenkt. Die Slowakei haben den Rechtsschwenk

bei den Wahlen. Und in Belgien scheinen besonders die Flamen

mit fundamentalistischen Wertvorstellungen die Auflösung

Belgiens nicht abwenden zu wollen. In der E U scheinen die

Wirtschaftsprobleme bei den Wahlen keinen Wettbewerb

der Lösunugsideen, sondern den Rechtsruck zu rufen. Was

dürfen wir in Deutschland nun hoffen?

Sind das Zerfallserscheinungen? Jedenfalls keine zeichen

von Stärke. ARD-Deppendorf meinte: So wie die sich fetzen,

ist das kein Zeichen von großer Liebe, sondern als wenn

es kurz vor Ende ist.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;