Beckenbauer-Aufsteiger-Absturz von Giesing nach Kitzbühel

September 1, 2016
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Vom Freitag, 2. September 2016

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Süddeutsche Zeitung mit BR-Staatsfunker und Erdogan

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Die Schweizer Bundesanwaltschaft (oberste Staatsanwaltschaft) hat am 1. September 2016 Untersuchungen gegen den deutschen Chef des Organisationskommitees zur Fußball-WM 2006, Franz Beckenbauer, wegen des Verdachts auf Geldwäsche, Untreue und Betruges (Straftaten) offiziell eingeleitet und weltweit durch Presseerklärungen dargestellt. Da geht es auch um nachweislich illegale Geldtransfers in Höhe von 6,7 Millionen, die Beckenbauer zur Last gelegt werden und um ein mögliches Strafmaß von bis zu 5 Jahren Gefängnisstrafe (in Österreich oder in der Schweiz; sollte Beckenbauer – der Steuerflüchtling – sich nicht in das Nichtauslieferungsland Deutschland zurückziehen).

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Franz Beckenbauer hieß der außergewöhnliche junge Sportler, der durch das aufkommende Fernsehgeschäft im Laufe von über 40 Jahren, seit dem Erstligaaufstieg der FC Bayern-Jugendmeister-Mannschaft, mit Erwerbsfußball zum deutschen Kulturtyp und hochbezahlten Öffentlichkeits-Möbel werden konnte.

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Die Massenmedien machten Franz Beckenbauer zum „KAISER FRANZ“ im Kommunikationsbetrieb und Hochwert-Marketing der Kulturindustrie.

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Genie-Fußballer „dünnes Müller“

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Erst war er der leuchtende Stern der jungen Bayernmannschaft. Bald war er der neue LIBERO der Nationalmannschaft, dessen Weltruhm als Schatten von SIR Bobby Charlton entstand. Es folgten Deutsche Meisterschaften, es folgte der WM-Titel 1974, es folgte der Marketingschritt nach Cosmos New York, es folgte bald die ehrenamtliche Mitwirkung bei der FC Bayernvereinsführung, es folgte die „Nötigung“ die Bundestrainer-Misere abzulösen und als nicht „berufsqualifizierter“ Manager/Trainer der Deutschen Nationalmannschaft die WM in Italien zu führen und zu gewinnen. Es folgten die Begehrlichkeiten der deutschen, der europäischen und der weltweit internationalen Fußballfunktionäre, prominente SPITZENFUSSBALLER als Grüßonkels einzubinden. Wie der Brasilianer Pelé kam auch Kaiser Franz in die komfortable Rolle, einmal als Spieler, 1974 Weltmeister, einmal als Coach, 1990 Weltmeister, nun doch zusätzlich, auch als Mitglied des FIFA-Boards, für den DFB eine WM 2006 nach Deutschland zu holen.

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Franz Beckenbauer, der gelernte Erwerbsfußballer, der professionelle Werbe-A-Promi mit Manager, der A-Promi als Namensgeber für diverse „Medien-Berater-Verträge“, wo andere Redakteure im Namen Beckenbauers Texte, Werturteile und Provokationen publizieren durften, während der Kaiser bezahlt nahm, hatte er die Maßstäbe nicht, Im FIFA-Haifischbecken unbeschadet zu schwimmen.

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Franz Beckenbauer war einer der weitreichsten und höchstbezahlten Welt-Promis als Werbungs-Reizfigur – seine „Beraterverträge“ reichten für mehrere warme Essen pro Tag, mehrere Familien, mehrere bezahlte Rollen in der Kulturindustrie und mehrere Funktionen im internationalen Verbandsfußball, hauptsächlich auch bei der FIFA in Zürich.

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Das war etwa ab 1990 bis 2006, als Beckenbauer, „der Kaiser“, seine Spitzendotierungen abschließen und kassieren konnte, was er mit seiner hochbegabten Fußballerei niemals hätte einnehmen können.

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Reißtrikots der Schweizer NATI (Nazi).

Die FIFA-Entscheidung, die WM 2006 nach Deutschland zu vergeben, war unzweifelhaft auch der bereitwilligen Mitwirkung sowie der enormen sozialen Dynamik des international anerkannten deutschen IDOLS Franz Beckenbauer zu verdanken.

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Dem Fußballer Franz waren immer seine charmante freundliche Art und seine grundfreundlichen Einlassungen behilflich, Sympathie zu erwerben, wenig Neid oder Missgunst zu erregen und im Erfolg stets verlässliche Berater und Freunde zu haben. Man hat den „Kaiser“ nie als Angeber oder Hochstapler erwischt. Er war ohne politische Ambitionen, ob Militärspieler, Staatsamateure, Dopingsünder oder Bundesliga-Bestechung – FRANZ hat immer abgewiegelt, nie schlecht gesprochen und noch mit einem flotten „schaun mer mal“ sehr nett NICHTS zu sagen vermocht, wo eigentlich ein moralischer Standpunkt und eine Vorbildverantwortung verlangt gewesen ist.

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Doch sehr glaubhaft ist Beckenbauers letztes Inquisitions-Echo und die Fragen nach seinen Unterschriften bei den WM 2006-Betrügereien – er sagte:

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Ich habe Alles unterschrieben und nichts gelesen, auch blanko …“

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DIETMAR MOEWS DMW „Der Mexicano“, 140cm / 140cm, Öl auf Leinwand, im Jahr 2000 in Dresden gemalt

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Dietmar Moews meint: Der heute von der Schweizer Staatsanwaltschaft mit Razzia und Hausdurchsuchungen unter starken Betrugs u. a.-Verdacht gestellte Beckenbauer ist wie folgt zu verstehen:

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Franz war ein sehr begabter erfolgreicher Sportler mit enormer sozialer Kompetenz und Dynamik, mit dem Sportlerglück, seine Karriere ohne schwere Sportverletzungen und ohne von Geschäftsleuten schwerwiegend betrogen und reingelegt worden zu sein, zu entwickeln.

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Als er auf Rat seine Karriere – auch als Vertragspartner von ADIDAS und DAIMLER BENZ und TOYOTA und MITSUBISHI und Weiteren – nach COSMOS NEW YORK wechselte, um auch in den USA zum Welt-Promi und zum Werbeträger zu werden, die Sprache und die fremde Kultur kennenzulernen, war sich Beckenbauer durchaus nicht ganz darüber im Klaren, dass er im Begriff war, den Erwerbsberuf zu wechseln, vom Fußballer zum verfügbaren Kommunikations-Träger seiner „Führer“. Beckenbauer spielte dann, nach New York, noch beim HSV als Libero, weiterhin hochbezahlt und vollkommen in die Fernsehkulturindustrie eingebunden – bis es aus Alters- und Gesundheitsgründen für ihn nicht mehr auf dem hohen sportlichen Niveau ging. Darauf spielte er Golf mit guter Hand.

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Das war für Beckenbauer vollkommen normal – wirtschaftlich ausgesorgt hatte er längst. Neue Angebote in anderen Arbeitsfeldern wurden Beckenbauer angetragen. Am einfachsten waren hochbezahlte sogenannte „Beraterfunktionen“ in Massenmedien, Ehrenamtsangebote beim Heimatverein FC Bayern bzw. bei den Fußballverbänden sowie als Werbeikone in Zeitungen, Produktplakatwerbung, Fernsehwerbung usw.

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DIETMAR MOEWS DMW „Stillleben mit MILLE LIRE und Melone“, Öl auf Leinwand

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Beckenbauer hatte nicht die Absicht, eine Fortbildung als „Fußballtrainer“ zu machen, wollte nach seiner individuellen Aktiven-Zeit keine „Teamplayer“-Rolle im weiteren Fußballgeschäft anstreben.

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Dann kamen Angebote, Deutscher Fußball Bund Nationaltrainer unter der Funktionsbezeichnung „Manager“ für die WM 1990 in Italien zu werden.

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Franz zierte sich aus ganz praktischen Gründen. Er wollte den Sportlerdruck nicht, nachdem er auf Weltniveau Berühmtheit erlangt hatte. Man nötigte Beckenbauer, lobte ihn, bauchkitzelte den LICHTFIGUR-KAISER, seine Kurse stiegen weiter, Geschäfte drängten sich auf:

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DIETMAR MOEWS, 2015 beim Aftermath in Köln mit Axel Milberg und Marie Bäumer

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FRANZ sagte zu, wurde Bundestrainer zur WM 1990. Er hatte Freude an begabten Spielern wie Olaf Thon oder Pierre Littbarski, Rudi Völler und Lothar Matthäus – sie fraßen Beckenbauer alle aus der Hand und gewannen die WM in ROM.

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Inzwischen hatte Beckenbauer alle Hintergründe in der Verbandsorganisation und in internationalen Bewerbungskampagnen, an den Hintergrundpersonen und den weltweiten Personalnetzen, die hart arbeiteten und unerbittlich bestimmten, kennengelernt, die allerdings den wenigen PROMINENTEN, wie Beckenbauer, immer die Zuckerseiten zeigten.

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Beckenbauer trat in Samstag-Abend-ZDF-Shows auf, überall, wo TOP-Prominenz zugelassen war, bei den Parteien, bei Regierenden, mit anderen Weltstars – immer zur Prime-Time und auf den Titelseiten.

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Lässig und fahrlässig als kriminelle Grundhaltung eines bildungsschwachen Neureichen

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Beckenbauer hatte erlebt, wie einfach es war, die mafiotische FIFA nicht abzulehnen, sondern anzunehmen, mitzumachen und noch bezahlt zu bekommen.

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Beckenbauer hat nicht gelernt, weiter zu fragen, wann es angesagt wäre NEIN zu sagen, nicht mitzumachen oder auszuweichen.

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Franz Beckenbauer tut bis heute so, als sei das Strafrecht für ihn unbegreiflich und nicht gültig.

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Er behauptet, die DFB-Funktionäre Niersbach, Zwanziger und Schmidt hätten lediglich im Namen Beckenbauers das „Notwendige“ FIFA-Vergabe-Verfahren bedient, um dadurch das „Sommermärchen“ (Schweinsteiger / Podolski) für die deutschen Fußball-Fans zu ermöglichen.

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Süddeutsche Zeitung-Interview: „Beckenbauer: Ich hätte alles gemacht“

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So kamen begehrliche DFB-Funktionäre auf den Wunsch, die Fußball-WM 2006 nach Deutschland zu holen. Die Bewerbungs-Kampagne bei der FIFA und in allen Weltverbänden vor Ort sollte von FRANZ BECKENBAUER, als GALLIONSFIGUR der DFB-Bewerbung, persönlich angeführt werden.

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Beckenbauer wurden für alle Sacharbeiten professionelle Manager bei Seite gestellt – er selbst musste lediglich persönlich die ganze Fußballwelt bereisen (- welch ein Druck und welche Blicke von Oben aus Hubschraubern!).

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Erneut sagte Beckenbauer nicht NEIN. Er nahm die „Ehre“ an, die WM 2006 nach Deutschland zu holen. Die Kampagne gelang. Der FIFA-Präsident Sepp Blatter öffnete den Briefumschlag und erklärte:

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DEUTSCHLAND.

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DFB und Moral am Mann? – der zweifelhafte Jogi Löw

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Betrachtet man nun den Geschäfts- und Umsatzrahmen dieser WM 2006, dann ist die SCHLÜSSELPERSON „Lichtgestalt Kaiser Franz“ nicht überbezahlt, sondern lediglich anständig aufwandsentschädigt worden.

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Beckenbauer hat sich nicht unlauter BEREICHERT. Egal, wie der Selbstvermarktungs-Marktwert der Lichtgestalt noch weiter erhöht wurde und Beckenbauers private Reichtümer auftürmte, wäre es nicht treffend, zu glauben, hier, mit dem Giesinger Aufsteiger, einen unmoralischen Kitzbüheler Abzocker zu überführen.

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Beckenbauer hätte als Sportler auch ohne Geld Fußball gespielt, er hätte auch ohne Extrembezahlung Nationaltrainer gemacht, er hätte auch die WM nach Deutschland geholt, wenn das ohne den unglaublichen Geschäftsrahmen ginge oder gegangen wäre.

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Beckenbauer fehlte der Durchblick dazu, wann er zu FIFA und DFB hätte NEIN sagen müssen.

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Als Beckenbauer in die Rolle eines gefragten FIFA-Prominenten und BOARD-Ehrenamtler bei Sepp Blatter hingelobt wurde, ist der Zeitpunkt der entscheidenden Weichenstellung:

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OHNE FIFA-Ehrenamt keine erfolgreiche WM-Bewerbung 2006.

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OHNE FIFA-Amt keine WM-Bewerbungs-Gallionsrolle für Franz.

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Beckenbauers Fehler war seine Annahme, der gute/böse Glaube, nach Erreichen der FIFA-WM-Vergabe 2006 für den DFB Deutschland, er, Beckenbauer, könne die fragwürdigen FIFA- und Verbandsgepflogenheiten einfach verlassen, ohne die FIFA-Führung, Blatter und die weltweiten Korrumptions-Verhältnisse länger persönlich mit abzudecken und als Kaiser-Lichtgestalt für Legitimation und guten Leumund zu sorgen. Er glaubte, dies stünde ihm frei – Irrtum. Wer seine Mafia nutzt, ist ihr ewig verbunden oder er „stirbt“.

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KURZ, Beckenbauer sagte also der FIFA und Blatter ab – schwieg fortan. Wenn er zu FIFA-Methoden abgefragt wurde, wo Blatter heilende Sprüche benötigte, weigerte sich Giesing-Franz englischsprachige Kitzbühel-Fragebögen auszufüllen.

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Folglich setzte Blatter den Beckenbauers zu, die Blatter-FIFA-Führung zu unterstützen. Ansonsten käme Blatter in Not, und die gut lebenden FIFA-Maden verlieren ihren Speck, und, wenn Blatter Schaden nimmt, wird Blatter persönlich RACHE üben:

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Jeder, der FIFA-Blatter nicht bedingungslos deckt, wird selbsthändig von Sepp Blatter an die Staatsanwaltschaften ausgeliefert. Nur einer hält dafür die Beweismittel vorsorglich bereit: SEPP BLATTER.

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Es kam also zu den besagten Fragebögen, die Beckenbauer verweigerte auszufüllen.

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DIETMAR MOEWS 1978 in der BECKENBAUER-ZEIT im ZDF-Sportstudio bei Hanns-Joachim Friedrichs

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Es kam also zu den bekannten ABSCHÜSSEN höchster Verbandsfunktionsträger, der FIFA-VIZE-Präsident, der designierte FIFA-Blatter-Nachfolger und UEFA-Präsident Michel PLATINI, der deutsche DFB-Manager Niersbach und viele andere und jetzt also

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Schweizer und österreichische STAATSANWALTSCHAFT GEGEN BECKENBAUER – wer hats erfunden? (die Schweizer). SEPP BLATTER wird in der Schweizer Öffentlichkeit ungebrochen als erfolgreicher Fußball-Führer in den Schweizer Massenmedien geführt.

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Helmut Rahn, Weltmeister 1954

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BLATTER lacht nun – BECKENBAUER merkt so langsam, was es heißt „LEHRGELD ZAHLEN“.

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Mangelhafte Moralität von Fußballprominenten ist ein wichtiges politisches THEMA. Man darf darüber räsonnieren, selbst wenn einem solche „Folkloregötter“ wie Beckenbauer, Platini, Uli Hoeneß, Rummenigge, Bastian Schweinsteiger oder Manfred Manglitz leid tun.

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Es ist dennoch unakzeptabel, dass sich ein über dreißigjähriger Schweinsteiger oder Philipp Lahm erlaubt, die schwerkriminelle Asozialität von Uli Hoeneß zu billigen.

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Ich bin nun gespannt, unter welchen Umständen der geniale „dünne Müller“ oder der intelligente Joshua Kimmich erkennen, was es bedeutet, dass ein PROMI nicht die nötige Vorbild-Moralität und Urteilskraft hat, aber in der kulturindustriellen Öffentlichkeit SONDERRECHTE, SONDER-MORALITÄT, SOZIALE PRIVILEGIEN erlangen und das Milieu hier von allen Subalternen stillschweigende Zustimmung erpressen kann.

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Werden wir demnächst die DFB-Mannschaftsführer und Ehrenmannschaftsführer „UNS UWE“, „KAISER FRANZ“, „BASTIAN SCHWEINSTEIGER“ und „MANUEL NEUER“ bei einem Phototermin zu sehen bekommen?

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Franz? – Was meinst Du? – KEINE weiteren PHOTOTERMINE als VORBILD?

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