Facebook

Februar 7, 2020

Lichtgeschwindigkeit 9986

am Sonnabend, 8. Februar 2020

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Facebook ist eine privatwirtschaftlich organisierte us-amerikanische Internetzplattform, mit Sitz in Californien, die im weltweiten Netz angesteuert werden kann.

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Facebook bietet vor allem privaten Nutzern kostenlosen Zugang, weltweite Eigenpromotion für Bilder und Texte auf eigene Verantwortung zu publizieren.

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Ich setze voraus, dass Benutzer der LICHTGESCHWINDIGKEIT die technischen Eigenschaften und die kaufmännisch-rechtlichen Auflagen eines FACEBOOK-Accounts kennen.

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Facebook nimmt dafür konkrete personifizierte Daten, sowie Verkehrsdaten, sowie aufgrund des angesammelten Massen-Datenvorrats extreme Profilierungstechniken für Eigenschaften und Verhalten von Individuen.

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Dr. Dietmar Moews lehnt die Benutzung von FACEBOOK ab.

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Dietmar Moews meint: Ich möchte hier FACEBOOK in der sozio-politischen Relevanz einer kurzgefassten Kritik unterziehen:

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Mein FAZIT lautet:

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FACEBOOK ist als Bereitsstellungs- und Kommunikationsmedium zum notwendigen Zweck der politischen Information der Individuen in der Massenkommunikation äußerst ungeeignet und nachteilig.

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BEGRÜNDUNG: Die weite gesellschaftliche Alltagswirklichkeit wird dadurch strukturiert, dass die Individuen in ihre Erwerbszwänge gefügt, einen knappen zeitlichen Spielraum für ihre eigene Triebverwirklichung haben:

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Primär sind das stets gleichzeitig Sexualleben, Ernährung, Wohnung, Todabwehr.

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Die Menschen wenden sich im freien Entscheidungsrahmen den „reizendsten Angeboten“ zur latenten und manifesten Triebverwirklichung zu. Diese Angebote müssen den Zugang zur optionalen Teilnahme sozialer Szenerien erleichtern, eigene nützliche Netzwerke bieten sowie das Prestige und die Ränge im Multirollenspiel der gesellschaftlichen Szenerien des Benutzers optimieren. Da FACEBOOK jedem Mitglied völlige Freiheit im Selbstdesign überlässt, ist die Benutzung einfach und billig. Die enorme Gesamtteilnehmerzahl lockt die Leute zum massenhaften Mitmachen.

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Das allgemein sehr reichhaltige Freizeitangebot sowie vielfältige soziale Wünsche und Verpflichtungen, die allesamt in der wöchentlichen Freizeit und der knappen jährlichen Urlaubszeit eines Erwerbsmenschen gewählt werden können, ergeben gemäß der BILDUNG des Individuums auch nur ein bestimmtes Zeitbudget für seine Weiterbildung. Die Teilnahme oder die Indifferenz gegenüber den sowohl nachbarschaftlichen, wie lokalen, regionalen sowie überregionalen und internationalen Neuigkeiten richtet sich jedes Individuum freigewählt ein und kommt darüberhinaus in Berührung mit sonstigen Kommunikationsinhalten der interpersonalen und massenkommunikativen Information.

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KURZ: Der als Vorteil scheinende Aspekt, den die freien Internetz-Foren und sonstigen Anwendungen,

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besonders persönliche E-Mails,

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TWITTER-Teilnahme,

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SMS,

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Echtzeit-Telefonate,

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scheint als ECHTZEIT-ANGEBOT, als WELTWEIT und als FREIWILLIG angenehm. Geradezu sinnfällig knüpfte an diese Nutzerbedürfnisse die Erfindung von WHATS APP sowie der APPs schlechthin. Denn damit muss der Nutzer nicht mehr Zeit dafür einsetzen, im Internetz zu suchen, sondern seine speziell profilierten Bedarfe werden über die APP-Algorithmen für ihn ganz persönlich gezielt errechnet und automatisch angeboten.

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KURZ: Exakt das benutzergemäße Leistungsprofil seiner APP bringt den Nutzer in seine individuelle Blase – beinahe wie ein Solipsismus, wenn ein Mensch durch ein Fenster die Welt betrachten möchte, doch nicht mit durchsichtiger Verglasung, sondern es mit einem Spiegel zu tun hat, in dieser Weltbetrachtung der Benutzer stets nur sich selbst und seine Spiegelbilder sehen kann – ohne Information, ohne Innovation, ohne Kommunikation.

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FACEBOOK und auch die sogenannten „sozialen Medien“. die eben nicht (von Mensch zu Mensch) sozial sind, wo also auch neugierige, informationshungrige Medienbenutzer immer nur IHRE profilierte SUCHE anklicken, und folglich nur die LINKS innerhalb ihres BLASEN-Spiels finden.

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Der Unterschied von dieser APP-Technik, sich an Blasensuche zu gewöhnen, anstatt eine staatliche TAGESSCHAU-Redaktion die internationalen Agentur-Ticker noch Wichtigem absuchen zu lassen, und sowieso mehrere tägliche Tageszeitungen zu benutzen, um nicht nur dem eigenen Affen den Zucker zu geben, sondern hinzunehmen, was für die gesamte Welt mit professioneller Redaktion auf den Titel gesetzt wird. Und allein die Masse der Nutzer von bestimmten Plots – z. B. macht sogar den häufigen Schwachsinn in der BILD-Zeitung notwendig, täglich zu kennen:

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Was denken die Leute? oder

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womit wurden die bespielt, mit denen ich in meinem Lebensalltag umgehe, die garantiert nicht meine APPS benutzen?

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FACEBOOK macht praktisch über den Freiwilligkeitsmodus der Benutzer jegliche allgemeine politische Bildung unmöglich. Daraus entstehen ZOMBIES, die, je nach der Droge, die sie nehmen, völlig ungeeignet sind im Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT zu lesen und voller Frust feststellen, dass sie gar nicht erfahren, welche Droge der Autor der LICHTGESCHWINDIGKEIT konsumiert.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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WARNUNG: recommended posts

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Cyborg und Bodyhacker – die profane Telematik

November 21, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6057

Vom Montag, 16. November 2015

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Roboters in braunen Uniformen:

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Wer wollte Kranken und Körperbehinderten Prothetik und Implantate verweigern? Wer wollte Denkschwachen eingebautes Chipwissen verweigern?

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Das Problem bleibt die Gesellschaftssteuerung durch Individuationsabgrenzung, Identität der Individuen, Zurechnung und Verantwortungsfähigkeit:

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Ich war es nicht!“ – es war mein Fickautomat, erklärte der Vaterschafts-Beschuldigte Leisler-Kiep von der CDU vor Gericht.

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Einerseits werden medizinische Hilfsmittel entwickelt, Prothetik, festeingebaute Steuerungs-Chips, Herzschrittmacher, künstliches Herz, Hörgerät, Sprachsimulation, Fernfuchtelei zum Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Kontrollieren und Steuern menschlichen Lebens.

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Andererseits entstehen zu diesen nützlichen Hilfsmitteln neue Felder des Missbrauchs: Body-Hacking, Fernsteuerung, Sinnestäuschung, Körpersabotage, Volltelematik durch Datenabschöpfung und -proflilierung.

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Dietmar Moews meint: Aus unserem in unserem Lebenskreis gültigen Glauben, dass Dummheit Menschenrecht ist und nicht unter Strafe steht, finden sich viele Menschen davon befreit, zu lernen und mitzudenken.

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Desorientierung, Fehleinschätzungen und Geistesschwäche werden forensisch zu Unzurechnungsfähigkeit oder Unmündigkeit bzw. gestuft als verminderte Sistierfähigkeit gehandhabt.

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Folglich kann es durchaus als attraktiv empfunden werden, für doof gehalten zu werden. Und es kann bequem sein, sich unter Umständen für doof zu stellen.

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So wie der Mensch seine individuelle Verantwortung auf Werkzeuge überträgt, entkommt er rechtlich nicht aus der Zurechnung und Haftung von auf diesem Wege entstehende Schäden heraus.

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Der Cyborg ist nicht die gesellschaftspolitische Option aus der Eigenverantwortung in eine Zombie-Rolle zu emigrieren.

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Insofern der in den Körper eingebaute Chip über den Markt und das Konsumentenverhalten gesetzlich zugelassen wird, sind die sozialen und politischen Folgeabschätzungen, in den Elfenbeinturm der Forschung bzw. in die Zivilgesellschaft und die Stammtischszenerien, zurückgedrängt.

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Die Wählermehrheit bzw. und die Konsumentenmehrheit entscheidet.

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Das Konsumentenverhalten fließt ebenfalls in den Lobbydruck der Wirtschaft ein.

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Dazu kommen noch us-amerikanische Normen und Standards.

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Während der Markt Alles versucht, was sich rechnet, müsste also der weitreichend informelle kommunikationschwache Bereich der zivilen Konsumenten die Menschlichkeit innerhalb solcher neue Lebenstechnik bergen.

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Das sieht natürlich sehr schlecht aus – allein schon, weil der Markt über die Massenmedien-Bereitstellungen verfügt. Da werden marktbehinderte Bedenken aufs Äusserste gemobbt, als rückständig, fortschrittsfeindlich, dumm, uninformiert, technikfeindlich, ängstlich, unmodern usw. mit Schimpfworten belegt, während um Cyborg-Anwendungen ein Nützlichkeits-und Lifestyle-Hype aufgezogen wird:

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Wer was auf sich hält, benutzt die Spielkonsole, twittert, SMS, Dauer-Mobile-Online, trägt die verspiegelte Sonnenbrille, die Kopfhörer und das internistische Selbstmonitoring, den Scanner, Instant-Nahrung und jegliche Fernsteuerung und Vernetzung des Datenflusses des Alltagslebens: Fernfuchtelei.

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Lichtgeschwindigkeit 485

Juli 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 485

TWITTER in DUISBURG: YEAAAH! und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Sonntag, 25. Juli 2010, mit Frankfurter Allgemeine

Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de,

heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Erstmalig konnte die Lichtgeschwindigkeit

übertroffen werden durch Mobilität und Antizipation der Zukunft

durch Klugheit und kritische Urteilskraft: TWITTER in DUISBURG:

YEAAAH! Kommentar des IT-Soziologen zum Unglück auf der

Love-Parade in Duisburg zum Thema TWITTER, multilaterale

Echtzeitkommunikation, Flash und Schwarmintelligenz. Flashmob

war Flashflop in Duisburg. Echtzeitmedien, wie Email, Mobile-

Ferngespräch, SMS, Mobile-Podcast oder Twitter waren in Duisburg

allseitig frei verfügbar, sofern die Verbindungen nicht wegen

Überlastung gescheitert sind. ABER: Warnende TWEEDS waren

nicht geeignet eine bemerkenswerte Zahl von Twitter-Verfolgern

zu aktivieren, KLUGHEIT und INTELLIGENZ haben nicht die

Anschluss- und Reizhöhe der TWITTER-Aktivisten. Klugheit versumpft

im TWITTER. Hier kommt es auf zweierlei IT-soziologische

Sachverhalte an, die festzustellen sind und aus den man lernen

kann.

ERSTENS: Alle in der Todesfalle am Love-Parade-Eingangstunnel

eingeferchten zehntausende Partybesucher konnten sich nicht per

TWITTER (oder EMail, SMS u. ä.) in Echtzeit aus ihrer Not helfen

oder helfen lassen. Es wäre vorausschauende Urteilskraft vonnöten

gewesen, gar nicht in diese Falle hineinzugehen. Die Hilferufe

waren nämlich wohl draußen angekommen — geholfen werden

konnte dennoch praktisch nicht. Es hätte noch viel mehr Opfer

geben können. Jedenfalls, ein Flashmob oder ein YEAAH-Rufen

sind ungeeignet. Es wäre koordiniertes intelligenteres Handeln

multilateral und doch kontrolliert zu veranlassen. TWITTER-

Schwarm-Kommunikation in Echtzeit ist ungeeignet koordiniertes

Handeln herzustellen, wenn wir eine Masse (anonyme unhomogene

Gruppe) und nicht eine Menge (einander bekannte bzw. sozio-

kulturell abgestimmte und geistig homogenisierte Gruppe) haben.

ZWEITENS: Die Warnungen der KLUGEN, die im Vorlauf dieser

Love-Parade vor den Sicherheitsrisiken per Internetz, per TWITTER

usw. versendet worden sind, haben keine Schwarmintelligenz

anzusprechen vermocht. Es zählt in der TWITTER-Intelligenz

nicht die Intelligenz des Senders, sondern die Anschlusshöhe oder

Flachheit der TWITTER-Gemeinde, also all derer, die ein TWEED

abholen und weiterverfolgen. Der kritisch warnende Inhalt von

DUIBURG wurde im TWITTER gepostet. Die Schwarmintelligenz

ignoriert Kritik, Warnung und Intelligenz auf der Höhe der

potentiellen Empfänger, also des Flashmobs des Schwarmflops.

Dietmarmoews meint: TWITTER, als Möglichkeit in Echtzeit

multilateral TWEEDS zu kommunizieren um strategisch

koordiniertes Handeln zu initiieren müsste in Strategiespielen

geplant, eingeübt und gesettet werden. FRAGE: Welche

Verhaltensweisen sind auszulösen, damit sich eine soziale

Todesfalle, wie am Duisburger Party-Eingang, langsam, wie

in Zeitlupe rückwärts wieder auflöst, ohne dass es zu Gewalt

und Panik kommt?

JEDENFALLS scheint die Entscheidung der Organisationsleitung

von Duisburg, die Party muss weiterlaufen, weil sonst die Gefahr

einer Panik und weiterer Unglück zu hoch ist, vollkommen

unakzeptabel und auch nicht klug. Eine Absenkung des Musik-

Lautstärke-Pegels und eine psychologische Ansage (Mick Jagger

in Altamont: People, People, People), hätte die Zehntausende in

ein zögerndes Stillhalten bis zur nächsten Ansage versetzen können:

BITTE VERHARRT EINEN AUGENBLICK. ES FOLGT EINE GANZ

DRINGENDE DURCHSAGE! Anschließend erklingt die ERBARME

DICH ARIE von BACH sowie: ZUNÄCHST: JEDER VERHARRT AUF

SEINEM PLATZ usw. usf. ATEMÜBUNGEN, BESONNENHEIT.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 110

Dezember 16, 2009

Lichtgeschwindigkeit 110 DLF

VORRATSDATENSPEICHERUNG

die ungeschnittene Podcast-Piraten-Presseschau –

am Dienstag, 15. Dezember 2009, von Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, im Alphons Silbermann Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen; bild.de, DLF, dradio.de,

heise.de, piratenpartei.de, gmx.de, ard.de und

SUPER illu 51 nebst KÜRSCHNERS Volkshandbuch

DEUTSCHER BUNDESTAG; Niklas Luhmann:

LIEBE ALS PASSION; Michael Buback:

Der zweite Tod meines Vaters;

Marianne Fritz: Dessen Sprache du nicht verstehst;

Das Piratenthemen hier: DLF VORRATSDATENSPEICHERUNG –

die Lichtgeschwindigkeit 110 mit dem 100sten Kanal-Abonnenten

bei dietmarmoews auf youtube.com mit live-radio Deutschlandfunk

und einem Berliner Piraten zum Piraten-Thema

VORRATSDATENSPEICHERUNG in der Sendung

DEUTSCHLAND heute. Pirat Simon Lange, Piraten Berlin,

sagt auf die Frage von der Reporterin für den Deutschlandfunk,

gesendet am 15. Dezember 2009 um 14.10 live, Daniela Siebert:

Welche Spuren die Daten der Bürger hinterlassen? –

VORRATSDATENSPEICHERUNG in der öffentlichen

Diskussion – Ein Planspiel mit der Piratenpartei Berlin:

Schon nach dem morgendlichen Aufwachen hinterlässt jeder,

der sein Handy einschaltet, um eingegangene SMS oder

Emails oder Anrufe zu sehen, Daten in der Vorratsspeicherung

hinterlässt. Wer anruft, hinterlässt seinen Aufenthaltsort,

seien es Anrufe beim Chef, beim Ehemann, dem Kind,

bei der Geliebten, SMS, Emailverkehr, wann, wer, mit wem,

von wo, wohin, wie oft. Es können soziale Profile sowie

Bewegungsprofile hergestellt werden. Wer im fahrenden

Auto sein Handy eingeschaltet hat, hinterlässt seine Spur.

Das geht auf bis zu 100 Meter Verortungs-Genauigkeit.

Die Datenmengen von öffentlichen Verkehrsmitteln,

wer fährt wohin, Alles wird gespeichert, sagt Simon:

Es ist nicht der Inhalt von Gesprächen wichtig, weil

man alles sehr exakt profilieren kann. So ließe sich

feststellen, dass Reporterin und Politiker hier, von

einer Tappas-Bar in Berlin, Prenzlauer Berg aus,

ihr Interview angefertigt haben und, dass Simon hier

seine Stammkneipe hat, weil sein Handy diesen

Ort häufig ausstrahlt.

Mehr Zeitraum bietet der Deutschlandfunk der FDP

zum Thema Vorratsspeicherung folgendes von heute:

Der neue FDP-Generalsekretär Lindner im Gespräch

mit DLF-Gerwald Herter. Die FDP will sich nicht auf

Vorratsdatenspeicherung beschränken: Punkte,

mit denen sich laut Christian Lindner, dem neuen

Generalsekretär der FDP, das liberale Profil zeigen

lässt. Gerwald Herter: Wie schon angekündigt kommen wir

in den „Informationen am Morgen“ jetzt noch einmal auf die

Vorratsdatenspeicherung zurück. Dieses umstrittene Gesetz

gilt seit dem letzten Jahr, doch das Bundesverfassungsgericht

hat die Nutzung der Vorratsdaten mit zwei einstweiligen

Anordnungen eingeschränkt. Etwa 35.000 Menschen haben

Beschwerde eingelegt, darunter auch die FDP-Politikerin

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Noch in der Opposition

hatte sie gegen die Bundesregierung geklagt. Inzwischen hat

sie diese Klage eingeholt, weil sie Justizministerin und damit

Mitglied der Regierung ist. Lindner: Wir sehen die

Vorratsdatenspeicherung, auch Daten-Vorratsspeicherung,

kritisch, und das schon seit einiger Zeit. Im Beitrag ist ja darauf

hingewiesen worden, dass die neue Bundesjustizministerin

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger schon zu Oppositionszeiten

der FDP nach Karlsruhe gegangen ist, weil wir dieses Gesetz

für verfassungswidrig halten. Es ist unverhältnismäßig, die

Daten, so viele Telekommunikationsdaten von unbescholtenen

Bürgern zu speichern und auch dann dem Staat und seinen

Institutionen zur Verfügung zu stellen. Deshalb sind wir sehr

dafür, die Vorratsdatenspeicherung einzuschränken, strengstens

zu beschränken auf das, was von europäischer Ebene aus

vorgegeben worden ist. Herter: Im Koalitionsvertrag ist davon

aber nichts zu lesen. Lindner: … Die Koalitionsvereinbarung ist

geschlossen worden im Wissen darum, dass wir von Karlsruhe

aus ja noch eine Interpretation des Grundgesetzes und der

Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung erhalten…. Herter:

Politik über die Bande. Wäre es nicht besser, sich direkt

durchzusetzen? Lindner: Ja, ich gebe Ihnen Recht. …

Deshalb kommt es jetzt zu der zugegebenermaßen etwas

ulkigen Situation, dass Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

auf zwei Seiten am Verfahren beteiligt ist, als Bundesjustizministerin,

gleichzeitig aber auch als Beschwerdeführerin.

Dietmarmoews findet: Die Piraten haben auch was zu sagen,

was die anderen verschweigen, deshalb: Piraten.

ARD-TV BECKMANN: Guttenberg geht in die Offensive –

Verteidigungsminister fordert bei BECKMANN im

ARD-TV-Abendprogramm neue Berichte über den Luftangriff

von Kundus belastet nicht nur den Verteidigungsminister

Guttenberg. Dietmarmoews: Es geht um Lügen und

Unglaubwürdigkeit der Verantwortlichen.

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 110

Dezember 16, 2009