Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Mai 20, 2014

 

Lichtgeschwindigkeit 4435

am 20. Mai 2014

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IX,6

Das Schicksal im Schönen ist das heilsame Geführtsein, dem alles menschliche Schöpfertum seine Notwendigkeit, sein Innewerden, sein Formgewissen und seine Überzeugungskraft verdankt.

Durch Zuversicht, Sinnschau, Hingabe, Könnerschaft und Beseelzucht werden Werke mit bleibender Nutzwirkung möglich.

Schicksalhafte Berufung lässt sich nicht durch Geschicklichkeit ersetzen

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979