Laschet entwertet NRW-Landesorden für den unwürdigen Ex-CDU-Minister Linssen

August 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9468

am Sonntag, 18. August 2019

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Es kann ja mal eine hochgestellte prominente Person durch jahrzehntelange kriminelle bzw. schwerkriminelle Geldmachenschaften vor einer üblichen Rechtsstaatsordnung ausgenommen werden – wie der Fußballer und Unternehmer Uli Hoeness – dem man einfach mit einem kurzen Prozess in München und bei der bayerischen Finanzdirektion alle wesentlichen gesatzten Pflichten nachsah. Doch ist dieser Herr Hoeness jetzt gesundheitsgefährdend übergewichtig und normativ ein Schwerkrimineller.

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SCHWERKRIMINELL – wer ein gesetzliches Strafmaß ab drei Jahre Haft auf sich zog.

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Jetzt will der nordrhein-westfälische CDU-Ministerpräsident LASCHET einem CDU-Partei-Kollegen, dem CDU-Ex-Finanzminister Helmut Linssen, den Landesorden verleihen.

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Herr Dr. Linssen, gelernter Großhandelskaufmann und Dipolm-Kaufmann aus Krefeld, war von 2005 bis 2010 NRW-Minister, direkt daran anschließend Bundesschatzmeister der CDU. Am 6. Februar 2014 kündigte er infolge zunehmenden Drucks nach dem Bekanntwerden seiner Steueroasen-Geschäfte seinen Rückzug an.

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Es gehört zum Parteigedöns der CDU, ihr hausgemachtes Partei-Personal mit Titeln zu versehen und sie damit dann völlig in Dienst zu nehmen. Wer dem Orden CDU beitritt erhält dafür Alles, abschließend gibt es dann fette Ruhegelder und Orden.

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Dass dieser kaufmännische Doktor nebenbei private Geldschiefheiten, heimlich und auf eigene Rechnung, nebenbei durchzieht, kennzeichnet die moralische Farbe solchen Personals, die als Politiker Alles machen müssen, die als privat-moralische Kleinbürger dem Stress zwischen Begehrlichkeit und Steuerumgehungen nicht widerstehen:

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Kölner Stadt-Anzeiger, Seite 08, am 17. August 2019, von Gerhard Vogt:

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„Streit um Landesorden für Linssen

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SPD behauptet, der Ex-Finanzminister habe wegen der Steuer-Affäre keine Auszeichnung verdient – Die CDU findet das ehrabschneidend

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… Die SPD übt daran scharfe Kritik – der CDU-Politiker hatte in den 1990er Jahren 800 000 Euro aus Familienvermögen in ausländische Steueroasen verlagert. Linssen sei daher „unwürdig“, die Auszeichnung zu erhalten, sagte der SPD-Finanzpolitiker Michael Hübner. Wer Geld vor dem Fiskus versetcke, dürfe dann nicht noch geehrt werden …“

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Dietmar Moews meint: Bei Uli Hoeness in München und vom Finanzamt Bad Wießsee und Rosenheim hat man einfach Verjährungen geschummelt – dann war schließlich das meiste verjährt. Und dickfällig stand er dann vor gericht, kaugummikauend und legte nicht die Plichtsteuererklärung vor – bis heute nicht – wozu jeder Bürger verpflichtet ist – nur dass Hoeness nicht verurteilt wurde, sondern noch zusätzliche (ohne Bewährung), vorzeitliche Entlassung geschenkt bekam. In Bayern laufen andere Glücksritter herum, die für viel geringere Summen viel höhere hadtstrafen erhielten.

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Der CDU-Dr. Linssen ließ nun vortragen, dass das Verfahren wegen Steuerhinterziehung 2012 eingestellt worden sei – die Vorwürfe waren zum Teil verjährt….

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Ja, super. Denn Mord verjährt nicht – sonstige Strafrechts- und Steuerstrafrechtssachen verjähren sehr wohl, wenn man lange genug die Tatsachen beim Amt liegen lässt (Staatsanwälte handeln auf Geheiß).

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Oder anders gesagt:

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Wenn die Bürger des Landes Nordrhein-Westfalen ihre Ordenskultur verunwürdigen, und alle würdigen Ordensträger in schlechte Gesellschaft versetzen, indem der von den Wählern bestimmte CDU-Ministerpräsident ARMIN LASCHET hier keine Sensibilität für eine Rechtsstaatskultur hat, sollte NRW auch Herrn Hoeness einen Doktortitel verleihen und einen Landesorden anheften.

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Xi Jinping hat ein Trump-Hongkong-Problem

August 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9467

am Sonntag, 18. August 2019

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Xi Jinping

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In Hongkong gärt eine Entwicklung der unklaren Vorurteile darüber, wer welchen Königsweg zur Entfaltung bringen kann, wenn zwei unvereinbarbare Kraftrichtungen gegeneinander wirken, dabei kaum abschätzbare Risiken eingehen.

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Die Gewaltmächtigkeit liegt bei Xi Jinping und der Volksrepublik China.

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Erheblichen sozio-politischen Schaden können die etwa 7,5 Millionen Bürger Hongkongs erzwingen, wenn sie in einen offenen Bürgerkrieg gegen Peking geraten.

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Der US-Präsident Trump, dem es um jedwede Vorteile hinsichtlich seiner Wahlkampfsituation geht, die vor den Augen der US-Wählerschaft inszeniert wird, bedient sich dabei auch seinem Konflikt-Management gegen die Volksrepublik China.

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EINS Trump hat dabei konkrete Handelsbedingungen im Auge, die die defizitäre Lage der USA gegenüber dem exportmächtigen China für Trump verbessern sollen.

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ZWEI Trump hat dabei alle möglichen sonstigen Staaten und deren Beziehungen zu Xi Jinping im Auge, die er zu unterlaufen sucht. Dazu bemüht Trump auch die NATO, die EU und den UN-Rat. Auch Chinas konkrete Fortschritte in Beziehungen zu Afrika und dem Ausbau der „Seidenstraße“ sowie die militärischen Veränderungen im „Gelben Meer“ und in Nordkorea werden von Trump beharkt.

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DREI Inzwischen haben die Demokratieaktivisten von Hongkong konkrete Hilfeverabredungen mit den USA angebahnt. Und Trump hat hierzu direkte Vorschläge gegenüber Xi Jingping gemacht, indem er Zollauflagen und Sanktionen der USA gegenüber Peking und die Demokratiebewegung von Hongkong in einen Zusammenhang stellt, wogegen sich Peking sträubt.

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VIER Nun sind die Demokratieaktivisten längst über die vor elf Wochen begonnenen Proteste und Demonstrationseskalationen und der Forderung einer Streichung eines Auslieferungsgesetzes von Menschen in Hongkong nach Peking, hinausgegangen. Inzwischen stehen harte Forderungen im Raum, die sich auf den bei der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1997 formulierten DEMOKRATIERECHTE für HONGKONG beziehen. Denn die Volksrepublik hat daraus eine parlamentarische Demokratie gemacht, in der PEKING ALLES bestimmt: Die Chefadministratorin in Hongkong, Carrie Lam, wird von Peking eingesetzt. Ein PRO-CHINA-BLOCK wird ohne die Wähler von Hongkong dominant in die Parlamentsmehrheit eingesetzt, dazu diverse Verbände- und Interessenvertreter im Parlament, während die PRO-DEMOKRATIE-PARTEIEN alle Parlamentswahlen bislang klar gewannen, dennoch im Parlament von Hongkong nur vorgeführt werden.

Hierin verlangen nun die Demokratieaktivisten Änderungen am strukturellen Kern des Parlaments von Hongkong zu Zwecken der demokratischen Zukunft.

Es sind also völlig unvereinbare Ziele, die aufeinanderstoßen und eigentlich seit 1997 umkämpft werden: PEKING will die völlige staatsorganisatorische Integration Hongkongs, während Hongkong eine kapitalistisch ausgelegte rechtsstaatliche parlamentarische Demokratie, dem britischen Muster ähnelnd, anstrebt. Als Aggregatzeit für Hongkong wurden 1997 50 Jahre vereinbart.

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FÜNF Peking indes behauptet nunmehr, dass die USA und der Westen, orchestriert vom Geheimdienst CIA, die Demonstranten zum Volksaufstand und zu Terrorismus gegen die Volksrepublik hochzögen.

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SECHS Während Hongkong ehedem ein VIERTEL der gesamten volkschinesischen Wirtschaftsleistung erbrachte, hat die Volksrepublik mittlerweile um Hongkong herum extrem gesiedelt und Wirtschaftskraft aufgebaut. Während also Hongkong heute etwa 7,5 Millionen Bewohner sind, leben drumherum 120 Millionen. Und der eminente Wirtschaftsanteil Hongkongs ist heute auf die gesamte Volksrepublik bezogen nur noch etwa 3 Prozent der Wirtschaftsleistung. Zwar ist Hongkong nach wie vor Weltspitze in Technologie und Kommunikation, doch es gibt inzwischen 20 Prozent Einwohner unter Armutsgrenze und mit Wohnungsnot, denen gegenüber in der Metropole mehr als in irgendeiner anderen Stadt so viele Millionäre und Milliardäre.

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SIEBEN Nun hat Peking inzwischen eine militärische Intervention logistisch vorbereitet, aber ausdrücklich kundgetan, Praktiken der Gewalt gegen das Volk, wie seinerzeit am Tiananmen Platz, nicht zu erwägen. Es wurden aber Führungspersonal der Wirtschaft in Hongkong unter Druck gesetzt, teils festgenommen und suspendiert – der Vorstandschef der Fluglinie Cathay Pacific, Rupert Hogg, erklärte draufhin seinen Rücktritt. Fünf Demonstranten wurden wegen angeblicher Schändung einer chinesischen Flagge verhaftet. Ihnen drohen nun bis zu fünf Jahre Haft.

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Dietmar Moews meint: Es heißt, Firmen sollen Mitarbeiter von Demos fernhalten.

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PEKING hat alle Mittel der Zersetzung in der Hand. Doch wie jegliche Unterwerfung die sozial-psychologische Szene der Volksrepublik umfärbt, während zensiertes INTERNETZ doch nicht hermetisch unterdrückt werden kann. Oder ob die 120 Millionen Chinesen in der Wirtschaftsregion nahe Hongkong, die ja den ökonomischen und technologischen Anschluss an das moderne Hongkong finden sollen, nicht doch von den Demokratiebestrebungen der 7,5 Millionen angesteckt werden? – darin liegen Unsicherheiten für Xi Jingping, sollte Gewalt Überhand nehmen.

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Morgen wird eine neue Demonstration stattfinden. An sich will die Volksrepublik ihr kapitalistisches Staatswesen ja weiterverbessern – da ist Hongkong immer auch Vorbild gewesen.

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Peter Fonda 1940 – 2019 Kurznachruf

August 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9466

am Samstag, 17. August 2019

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Peter Henry Fonda wurde am 23. Februar 1940 in New York City, New York, USA, geboren und ist jetzt 79-jährig, am 16. August 2019, in Los Angeles an Lungenkrebs gestorben. Peter Fonda war ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur in über 60 Hollywood-Produktionen.

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Wie sein Vater Henry Fonda (1905-1982) begann Peter Fonda seine Karriere beim Theater. 1960 trat er erstmals auf. Es folgten mehrere Filme, ehe er mit dem Roadmovie „Easy Rider“ als Captain America (Wyatt) einem größeren Publikum bekannt wurde. Der Film gilt als der erste große Erfolg des New Hollywood und die Szenen, in denen der von ihm dargestellte Wyatt und dessen Freunde auf ihren Choppern zum Lied Born to be Wild durch den Süden der USA fahren, gelten als Klassiker der Film- und Musikkultur. Als Regisseur blieb Peter Fonda dem New Hollywood treu, konnte jedoch an den Erfolg von Easy Rider nicht wieder anknüpfen.

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(Quelle Wikipedia 16. August 2019) Peter Fonda war zweimal für den Oscar nominiert: 1970 für das Drehbuch zu Easy Rider und 1998 für die Hauptrolle in Ulee’s Gold. Außerdem gewann er zwei Golden Globes,1998 für Ulee’s Gold und 2000 für eine Nebenrolle in dem Fernsehfilm „The Passion of Ayn Rand“. Im Jahr 2004 sprach er The Truth in dem Videospiel „Grand Theft Auto: San Andreas.

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Aus der Familie Fonda wurden auch Peters ältere Schwester Jane und seine Tochter Bridget als Filmschauspieler bekannt.

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KRAFTWERKE VERFEHLEN EU-Standards

August 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9465

am Samstag, 17. August 2019

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Liebe Aufruferienen und liebe Aufrufer. Ich gebe mir täglich ehrlich die Mühe, Verständnis für die reaktionären Gestrigen zu haben, wie die Staatssender, ARD, ZDF, auch die Rundfunksender Deutschlandfunk und Deutsche Welle, die ständig mit dem scheinheiligen KERNSATZ vortreten:

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Wieso denn LÜGENPRESSE? – Sie verstünden überhaupt nicht, was Leute gegen diesen Staat haben könnten? gegen diese Blockparteien, die für die USA eintreten? als hätten sie den Schuss nicht gehört, endlich durch Anpassung und Initiative die Selbstversorgung zu tragen, anstatt den „bösen Staat“ anzuschuldigen, das Grundgesetz kreuz und quer zu beugen – immer für die Privilegierten.

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Aber auch hier ist wieder ein Beispiel, als gäbe es ein kapitalistisches Vorrecht für Kohleverbrennung, Dreckprofite und Nachsorgebefreiung für den eigenen Müll:

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Kölner Stadt-Anzeiger, Seite 04, am 16. August 2019, von Andreas Niesmann:

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„Kraftwerke verfehlen EU-Standards

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Verbände fordern, Richtlinie zur Schadstoffbegrenzung umzusetzen

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Deutschland hingt bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Begrenzung des Schadstoffausstoßes von Kohlekraftwerken hinterher. Die in der Richtlinie über Industrie-Emissionen formulierten Anforderungen für Großfeueranlagen seien bereits „seit August 2017 verbindlich in Kraft und in Deutschland noch nicht in nationales Recht umgesetzt“, kritisiert ein Rechtsgutachten im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der klima-Allianz Deutschland. „Ein konkreter Vorschlag der Bundesregierung fehlt bisher“, so das Gutachten weiter. Dabei habe Deutschland sehr wohl Umsetzungsbedarf. Vor allem der hohe Ausstoß von Stickoxiden aus deutschen Kraftwerken müsse gesenkt werden …

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Die Bundesregierung müsse ambitionierte Grenzwerte in das deutsche Recht übernehmen, … generell Ausnahmen für spezielle Kraftwerksarten lehnte die Umweltschützerin ab. „Die wären vermutlich europarechtswidrig“.

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Dietmar Moews meint: Immer wieder setzt der StaMoKap-Block internationale Profit-Interessen durch, gegen das geltende Recht und gegen die deutschen Bürger  – wer will den Dreck, Frau Merkel?

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Die Frechheit kommt dann in Form der Selbstetikettierung der MERKEL IV:

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PILLE PALLE Politik – und weiter wird so getan, als hätten da im Abseits von der AGENDA Kohle-Profiteure und irgendwelche Umweltverbände Meinungsverschiedenheiten, die sich dann schon hinschaukeln lassen.

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Für das Recht sind aber der Rechtsstaat und unsere unabhängige JUDIKATIVE zuständig, nicht die MERKEL-EXEKUTIVE. Mit den Verbänden haben wir keine Verträge, außer das geltende BGB. Verbände verfolgen Eigeninteressen und kungeln.

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Wieso ist das für den bornierten ZDF-MARKUS LANZ zu hoch? – der in seiner Quassel-Show permanent den Scheinheiligen der StaMoKAp-Blockparteien vorträgt, als sei das geistig redlich oder intelligent:

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Es ist geistig verkommen und verschranzt, im Arsche ihrer Bezahler.

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Deutsche Souveränität in der EU, in der NATO und am Weltmarkt

August 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9464

am Samstag, 17. August 2019

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Die Krise der Tages-Kaufmedien, Zeitungen, Rundfunk, TV, die überwiegend durch kommerzielle Werbung finanziert werden, können es kaum noch schaffen, die Redaktion der täglich neu durchlaufenden Weltagentur-Nachrichten angemessen auszuwählen, um daraus spezielle Sinnführungen – von Tag zu Tag, von Titel zu Titel – auszuwählen, damit eine zulängliche öffentliche Information ermöglicht wird.

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Es sind keineswegs die TOP-Themen der USA oder in Moskau oder China identisch. Wer glaubt, in Portugal die gleichen Bilder und Reizthemen verkaufen zu können wie in Polen oder Deutschland, verkennt den darin wirkenden ästhetisch-kommunikativen Zwang, den jeweiligen Kollektivgeist seiner Käufer-Zielgruppe zu treffen.

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Folglich schließen sich die deutschen Redaktionen in der Themen-Herausstellung aneinander an – was RTL in RTL-aktuell bringt, findet sich dann in ZDF heute und in ARD Tagesschau usw. auf den Internets-Startseiten der Verlage, die namhafte Tageszeitungs-Titel am Markt halten dann am drauffolgenden Tag da mit.

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Es zerleppert sich zunehmend.

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In den letzten Tagen wurde tröpfchenweise publiziert, dass der US-Präsident mehr Geld von Deutschland für Militärausgaben fordert. Er variiert das damit, dass Deutschland den USA die Bezahlung der US-Schutztruppen (35.000 US Troups in Deutschland) und darüber hinaus Rüstungsausgaben (durch Kauf von US-Waffen?) usw. schulde. Deutschland erfülle die NARO-Bündnispflichten nicht.

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Wiederholt hat der USA-Botschafter in Berlin schwerste unfreundliche Vorwürfe gegen die Deutschen ausgesprochen und mit Abzug der US-Truppen gedroht.

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Da klingt stets durch: USA gegen alle, die man erpressen kann, eine harte Gangart einzuschlagen – ob ökonomisch oder militärisch oder hinsichtlich undiplomatischer Weltpolitik auf Kosten anderer (z. B. China auf Kosten von Taiwan; Pakistan auf Kosten Indien; Deutschland auf Kosten Polens v.v.).

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Diplomatie ist auch ein normgeprägtes Gewerbe in Auslanden, die gewisse Grundstrukturen der Gegenseitigkeit und der Kommunikation erfordern, damit daraus nützliche Funktionen entstehen können, wenn erforderlich:

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Der US-Botschafter in Berlin hat eindeutig einen anderen, feindlich-kämpferischen Auftrag, gegen Deutschland zu hetzen. Er erfüllt nicht den eher diskreten diplomatischen Auftrag als US-Botschafter in Deutschland – er schlägt Lärm. Sein überflüssiger Name ist Richard Grenell.

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Oppositionssprecher des deutschen Parlamentarismus haben dazu drei verschiedene Haltungen eingenommen:

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Einerseits, Linke haben gesagt: Ami Go Home – nach Polen, die Polen zahlen dann.

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Andererseits, wer sich der imperialen Kolonialmacht USA unterwerfen möchte, weil er sich daraus seine Vorteile erhofft, schweigt zu den US-Attacken. Doch wird versucht, duckmäuserisch eigene deutsche und europäische Mittelpositionen zu halten.

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Die dritte Haltung ist, zu den US-Attacken, dem besten Freund Deutschlands, Donald Trump, voll zuzustimmen und auch die Militärausgaben zu fordern.

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Die Bundespressekonferenz ließ nun aktuell eine Regierungssprecherin sagen, dass die Bundesregierung zu der „Abzugsdrohung Trumps“ keine weitere Stellung beziehe.

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Weite Teile in der deutschen Wähleröffentlichkeit (z. B. Leserbriefe in diversen Zeitungen) sagen: Wir wollen selbst bestimmen, wie wir rüsten und wann und wo wir in Kriege einsteigen – und wir wollen uns an unsere Bündnisverpflichtungen halten, die aber auf Gegenseitigkeit geschlossen wurden (z. B. es kann nicht der US-Präsident eine Krieg beschließen, ohne dazu mit den Verbündeten Abstimmung gesucht zu haben – aber dann die widerspruchsfreie Waffenbrüderschaft – bei US-Befehlsführung – erwarten).

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Dietmar Moews meint: Deutsche Souveränität – die völkerrechtlich seit 1945 krankt – kann in weitreichenden Bedenken und größter Umsicht bestehen und von den deutschen gestaltet werden, damit solche Leuchtraketen wie Trump in Ruhe ausglimmen können.

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GENERATION WOODSTOCK oder Zeitgeschichte als massenmediale Schieberei

August 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9463

am Freitag, 16. August 2019

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Dieser Tage wird an ein bemerkenswertes dreitägiges Musik-Fest auf Kuhweiden bei Bethel/Woodstock, nördlich New York, also in den USA, im Jahr 1969 erinnert. Hauptgrund dieses ERINNERUNGS-Reizes ist die Saure-Gurkenzeit der sommerferienentspannten Nachrichtenlage für tagesaktuelle Verkaufsmedien – in Zeiten des Echtzeitdrangs von NEWS per INTERNETZ.

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Aber dennoch kann man die Bewertungen und Kommentare mal durchgehen und auf haltbare Gültigkeit zur Frage, ist WOODSTOCK unter dem Stichwort „GENERATION WOODSTOCK“ ein massenmedialer Dauergag oder ist das ZEITGESCHICHTLICHE KURZFASSUNG des Jahres 1969?

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Gibt es sowas, wie „GENERATION WOODSTOCK“? – gab es diese Generation, die im Rückblick als historisches Charakterbild gelten kann?

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Man ist ja großzügig mit Etiketten – Baby Boomer, Hippies, Anti-Vietnam – da hat man dann die gesamte westliche Luxusjugend zusammengefasst, die mit der britischen Beatmusik, dem us-amerikanischen Rock’n Roll, mit den 68er Vietnamgegnern in USA und den 68er Nazikindern samt Universitätsreformen, der Anti-Baby-Pille, der Automobilisierung in eine westliche Fernsehwelt einen Rückzug vom Öffentlich-Politischen fokussierte.

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Was davon wird für eine „Generation Woodstock“ genannte Schnittmenge übrig sein? – Popmusik? Flower Power? Haschisch und Drogen? Bohémeleben? Künstlerkolonien?

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Dietmar Moews meint: Ich meine, um der Reichweite und Geltung eines solchen Zeitgeist-Etiketts näher zu kommen, müssen die einzelnen Zeitzeichen geprüft werden, wie weit davon eine Generationskohorte wirklich betroffen war, wenn man sagt „GENERATION WOODSTOCK“?

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Ich beginne mit Freizeit und Freizeitverhalten:

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Unsere vermeintliche Gruppe sind mit „Baby Boomer“ bezeichneten Geburtsjahrgänge der zwischen 1946 bis 1964 Geborenen. Diese bilden eine enorm steigende Geburtenrate, die auf Millionen von Kriegstoten der Elterngenerationen des Zweiten Weltkrieges, in vielen westlichen Ländern hervortrat.

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Gleichzeitig entstand ein materieller Spielraum, in dem die nachkommenden Kinder „luxuriöser“ leben durften, Taschengeld, Kinderkonsum, Schulbildung, kostspielige Freizeitbeschäftigungen, Schallplattenkauf, Konzertbesuche, Ferienreisen, Permissivität, Kleidermoden, Wegwerfverhalten.

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Betrachtet man alsdann diejenigen konkret als Teilnehmer am Woodstock-Wochenende beim Live-Musikfest zu greifenden Menschen, so sind da die kommerziellen Produzenten und die auftretenden Künstler einerseits und andererseits die Konsumenten als Publikum des Woodstock-Wochenendes, darauf bezogen später die Konsumenten der kulturindustriellen Folgeverwertungen der Musikkonservenvermarktung, der Modekleidung und der Fernseh- und Filmvermarktung.

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So ging das Woodstock-Marketing auf einen Vorverkauf von Kaufpublikum für Drei-Tage-Eintrittskarten, zum Preis von je 8 US-Dollar, gesamt 24 Dollar aus. Damit waren ökonomisch bessergestellte US-Studenten, die Freizeit, Reise- und Eintrittsgeld aufbringen konnten, fokussiert. Allerdings kamen Hunderttausende mehr nach Woodstock, die sehr bald – ohne Eintrittskarten das schwach gesicherte Gelände „stürmten“, die also ohne zu zahlen als Publikum beteiligt waren:

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Die Massenmedien prägten damals das Wort „Hippiebewegung“ für diese freiheitslustigen Campingfreunde.

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Das waren nunmehr städtische Universitäts-Studenten, Schüler, Arbeitslose, dazu teils weitreisende „Hippies“, Bohemiens und viele aus New York, die sich ein besonderes Freizeitwochenende gönnen wollten.

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Die sozio-geistige Ausstrahlung ging von der zwanglosen Kleiderordnung, der Freizügigkeit und der anspruchslosen Versorgung an Essen, Trinken, Schlafen, Hygiene und Sanitärbedürfnissen aus. Bei Sonne, Wind und Wetter bildeten an die 400.000 junge Menschen eine Großversammlung unter dem Zeichen von Lebensfreude, Verpflichtungslosigkeit, Rauschmitteln, Friedlichkeit und musikalischer Dauerbeschallung – eine Ausnahmesituation, die anschließende Erholung erforderte.

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Für die Woodstock-Produzenten wurde es seitens der Veranstalter ein Debakel. Die Investitionen gingen über Kosten verloren, die Musiker wurden hinsichtlich der Verwertungs- und Folgerechte nicht angemessen bezahlt und hatten erhebliche Reiseerschwernisse hinzunehmen. Wer, wann spielte, wer gefilmt und wer promotiert wurde, stellte sich für viele Mitwirkende erst viel später heraus. Es spielten Musiker, von denen die Nachwelt unter dem Stichwort „3 Days Peace and Music“, Woodstock 1969″ nie genannt wurden.

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Die Hauptgruppen waren Gratefull Dead, The Who, Jefferson Airplane, Creedence Clearwater Revival, Janis Joplin, Canned Heat, Sly and the Family Stone, Keef Hartley Band, Ten Years After, The Band, Johnny Winter, Paul Butterfield Bluesband, Blodd, Sweat & Tears.

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Für etliche Musiker wurde der Auftritt in Woodstock zum wirkungsvollen Karriereschub. Dabei waren einige Musiker für das Publikum äußerst überraschend begeisternd: Carlos Santana Band, Crosby, Stills, Nash & Young, Joe Cocker Band, Richie Havens, Jimi Hendrix mit neuer Band + Mitch Mitchell, Drums, mit dem Star Spangled Banner.

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Das Musikprogramm endete am Vormittag mit Hendrix „Hey Joe“ vor restlichen etwa 30.000 Zuschauern und Abreisestimmung.

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Waren Jimi Hendrix und Kollegen wirklich der sozio-geistige Kern der Hippiebewegung 1969? welches war der Auslöser für den maßlose Einsatz für Libertinage und Freiheit? Hatten die jungen Amerikaner keine Liebe? wer von denen hatte den Friedensbedarf? keineswegs waren junggreisige Vietnamveteranen die Majorität im Woodstock-Publikum.

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Waren es die auf totalen Exzistentialismusparolen der vollgedröhnten Popstars, wie Janis Joplin, hereingefallenen übergedrehten Luxusjugendlichen, die da im Schlamm herumschlidderten?

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Immerhin wurde diese dreitägige Veranstaltung ein Symbol für westliche jüngere Menschen, die ihre Freiheitslust und ihren epikureischen und sexistischen Affen den Zucker gaben. Ihr Vorstellungshintergrund entstand aus Tanz- und Popmusiksozialisation mit weltweiten Blickfängen und akustischen Signalen und kulminierte in und durch US-Massenmedien und diesem Woodstock-Publikum. Es entstand vom 15. bis 17. August 1969 aus einem hunderttausende Festivalbesuchern zählendes, selbststeuernden sozialen Aggregat – dessen kollektive Dynamik in eine alle physisch überfordernde Verausgabung.

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Betrachtet man die konkret am WOODSTOCK-Fest beteiligten freiwilligen Freizeitmenschen, um hiermit eine soziologische Kohorte greifen zu können, die sich vom Üblichen, von der alltäglichen Sitte und Gebrauch, auch von diversen Gesetzen und vom Selbstverständnis als eine Woodstock-Gruppe begreifen müsste – kommen nur die ganz konkreten Kleinigkeiten am 15., 16. und 17. August 1969 zur Anrechnung:

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Also über die mühselige An- und Abreisegeduld, das ziemlich freimütige Lager, dass man als Notwendigkeit als Kriegsgefangene sicher schon rein äußerlich abgelehnt hätte, als Freiwilligkeit einer Partylust für drei Tage sogar angenehm empfand – keinen weiteren Gruppenzusammenhalt, der belastbar ist.

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Nennt man diese Gruppe „Baby Boomer“, trifft das zwar zu, lässt sich aber keine „Hippiebewegung“ fassen, die sicher weniger als 5% dieser Zugehörigkeit der Gesamtgruppe betrugen.

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Nennt man diese „GENERATION WOODSTOCK“ Hippiebewegung, sind ebenfalls nur eine sehr geringe Anzahl der Teilnehmer solche Selbstverständnis-Hippies. Die meisten waren völlig normale Nachwuchs-Konsumbürger, deren Devianzpotential bereits bei Militärdienst oder Wehrdienstverweigerung nicht ausreichte.

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Ob USA-Kinder, die kostenträchtige Ausbildungen angingen, ihrer Familie eklatant auf der Tasche lagen und deshalb es dort kaum „ewige Studenten“ geben konnte (Wer nicht spurte, wurde rausgeschmissen: A family who prays together stays together). GENERATION WOODSTOCK ist deshalb als eine Pointe von 1969 ungeeignet, anbetracht, was in jenem Jahr Alles geschah (Krieg, politische Morde, Raumfahrt). Eher ließe sich bei den Amerikanern von der Anti-Vietnam-Bewegung sprechen, die im Geiste der politischen Songmacher, die auch bei Woodstock auftraten.

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Z. B. JIMI HENDRIX war ein Weltweit-Exzentriker der Musikindustrie, dessen Kunst immer vorrangig den Kommunikationszielen galt, nicht dem Blues oder politischen Motiven, ähnlich Louis Armstrong, der für Weiße sang, weil es da das Geld gab, verfing sich HENDRIX im HIPPIE-Design, den Drogengewohnheiten und weniger einer Black Power oder Malcolm X und Martin Luther King-Ambition. HENDRIX hatte viele Jahre im Hintergrund von amerikanischen Show-Combos in Glitzerpartyanzügen Rhythmusgitarre spielen müssen, als dass er jetzt außer für sich selbst GENERATION WOODSTOCK-Kohlen aus dem Feuer hätte holen wollen.

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Willi Winkler schrieb vor einigen Tagen in der Süddeutschen Zeitung:

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„…Für Bob Dylan war das Festival nur „ein neuer Markt für gebatikte T-Shirts“ … Auch wenn sich die Veranstalter hundert Mal auf seinen Ruhm beriefen, der Woodstock-Künstler Dylan hatte keine Lust auf Woodstock. Selbst wenn er eine ganze Generation entzündet hatte, er wollte nicht ewig den Protestonkel machen. Dylan war nicht mehr der Dylan, der einmal „Masters of War“ geschrieben hatte, der vor der atomaren Apokalypse gewarnt und für die Bürgerrechtsbewegung gesungen hatte. Der neue Dylan war Familienmensch, der in der Bibel las und dort die Namen für seine Kinder fand, die er mit altväterlichem Fleiß zeugte … Die Sechzigerjahre waren im Wesentlichen ein Werk der Beatles, doch waren sie, was keiner wissen sollte, wie die Kulturrevolution in diesem Sommer selber bereits Geschichte…. Die Rolling Stones hatten ihr eigens Ende mit knapper Not überlebt, indem sie den unberechenbaren Gründer hinauswarfen; Brian Jones ertrank danach in seinem Swimming Pool: Seine treulosen Freunde widmeten ihm im Hyde Park ein Abschiedskonzert …“ so war der Hyde Park, im Juli vor Woodstock, was sie dann später in ALTAMONT, Californien durch das Hells Angels-Opfer ernsthaft abschlossen.

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Willi Winkler zieht die nicht völlig schiefe Analogie unter dem Titel, frei nach Joni Mitchell „We are Stardust“:

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„Wir sind Sternenstaub“

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des eine bestimmte Konsumfreizeitwelt umspielendes WOODSTOCK-Merchandizing zur heutigen weltweiten FACEBOOK-Scheinallgegenwart – die jüngeren Leute machen da mit, weil es alle machen und, weil dafür nichts weiter verlangt wird, als die HABEAS CORPUS AKTE, das Recht auf die eigenen Daten praktisch aufzugeben (mit dem ein einzelner doch wenig anfangen kann, außer das die IT-Designer ihm dafür seinen individuellen Solipsismus passgenau aufdrücken können).

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Ich fasse zusammen:

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In Deutschland erfuhr man von Woodstock zunächst an sich nichts. Erst als nach Monaten der große Film in die deutsche Kinos kam und das Hendrix-Gitarrengeheule der US-Hymne als Vietnam-Opposition unseren Gassenfunk erreichte, war plötzlich auch Livemusik wieder lebendig – mit Joe Cocker, mit Crosby Stills Nash and Young, mit der Santanaband und dem irren 17järigen Schlagzeuger, mit Jimi Hendrix‘ Abgesang auf den affirmativen Bedarf der Konsumenten: it ain’t me – the senators son, der John Forgerty auf den Index brachte, denn privilegierte Söhne konnten den Vietnamkriegsdienst umgehen, während bekanntlich noch Muhammad Ali als Cassius Clay für seine Kriegsdienstverweigerung bestraft worden war.

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Nach jenem großen bunten Film, mit der geschätzten THE WHO, kamen dann Woodstock-LPs im Dreierpack – ich hab‘ sie mir nicht gekauft (mir kam das vor wie „Hair und Aquarius“ – Friseurienen-Klimbim).

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Ich konnte weder damals 1969 auf SuperSession oder Otis, der tot is, die wirklich durchdringende Soul-Musik von STAX verzichten und mir fiel es wirklich nicht ein, zwischen uns Musikern der BEATLES-MANIA und einer fiktiven GENERATION WOODSTOCK einen sozio-geistigen Schluss zu entdecken, während wir doch auf den Unterschied erpicht waren; während eben HAIR oder MAMALOU von den Les Humphrey Singers allenfalls bei ARD und ZDF ankamen.

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Und heute kann man rückblickend ebenfalls keine sozialen oder sozio-kulturellen oder sozio-politischen Gemeinsamkeiten zwischen den angepassten Kleinbürgern der Lemminge „jener Baby Boomer“ und deren Überlebenden heute und den künstlerisch und politisch sensibleren Zeitgenossen festmachen. Kritik und Affirmation sind mit Blick auf Woodstock weder damals noch heute GENERATIONS-Kennzeichen.

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Ich zitiere noch eine Woodstock-Betrachtung aus dem „neuen deutschland“, Seite 17 von heute, vom 15. August 2019, von Thomas Lau, die mitr gefällt, weil darin soziales Verständnis gezeigt wird (die Coolnessgruppen):

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„50 Jahre Woodstock sind genug! Das geplante Jubiläumsfestival zum Jahrestag ist mittlerweile abgesagt

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Love, Peace & Freizeitpraxis

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Die etwas älteren Leser kennen vermutlich noch das Partyspielchen, „Wer hätte bei Woodstock eigentlich dabei sein müssen?“ Die etwas Jüngeren stellen eine ähnliche Frage zum „Live Aids“-Konzert, und die ersten Antworten lauten ganz bestimmt: BANANARAMA, Pet Shop Boys, Culture Club, Madonna, Tears for fears. Und wenn man zehn plausible Ańtworten zusammenhat, gibt es was zu trinken und man stellt sich die nächste Frage. dabei war Woodstock eine ziemlich ernste Sache, auch wenn man den Begriff „Mythos“ überhaupt nicht zu verwenden beabsichtigt.

Die Wochen vor dem ersten Festivaltag, Freitag, den 15. August 1969, verlaufen für die Popwelt verhältnismäßig turbulent. Höhepunkte sind dabei das Gratiskonzert der Rolling Stones im Londoner Hyde Park (mit obskur populären Vorgruppen wie King Crimson oder Family) sowie die erste Mondlandung. Ein paar wackelige Bilder gibt es vom Mond, von den Pop- und Rockstars dieser Tage sind längere Clips oder selbst Fotos – insbesondere im deutschsprachigen Raum – äußerst rar. Da liefert schon das bisschen „Beat-Club“ im Fernsehen einen seltenen, aber regelmäßigen Blick in eine weit entfernte Welt. Und dann kommt Woodstock.

Trotz der unzähligen Probleme für alle Beteiligten hinter, auf und vor der Bühne gelingt es der dreitägigen Veranstaltung, zu einem zentralen Ereignis in der Musik- und Popgeschichte zu werden. Entscheidenden Anteil daran haben der einige Monate später in die Kinos gekommene Dokumentarfilm über das Festival und das kurze Zeit danach erschienene, drei Langspielplatten umfassende „Woodstock“-Musikalbum. Allein die Länge des Films (184 Minuten) und der auch damals schon unübliche Umfang des Tonträgers verweisen auf die Größe des dokumentierten Ereignisses. Der Comic-Zeichner Charles M. Schulz gibt umgehend dem bis dahin namenlos auftretenden Vögelchen in seinen „Peanuts“-Comics den Namen „Woodstock“.

Mit diesem Bild- und Tondokumenten erhalten die Jugendlichen erstmals weltweit Informationen über eine sie interessierende Freizeitpraxis. Der Film zeigt weit mehr als nur die musizierenden Künstler, nämlich auch den Festivalalltag der Besucher, das Überleben vor Ort. Und so erfährt die sich nach Bildern sehnende Peergroup, was für eine halbe Million hauptsächlich US-amerikanische Gleichaltrige an einem langen Wochenende so als normal durchgeht. „Woodstock“-Film und -Schallplatten liefern somit Soundtrack und Manual für einen Lebensstil mit einer riesigen Reichweite. Verstärkt wird dieser Einfluss durch den zu Beginn der 70er Jahre noch notwendigen Kinobesuch, bei dem man sich dann erneut in der Gemeinschaft Gleichgesinnter der eigenen Normalität versichern kann. Das ist die erste Globalisierung eines Coolnesskonzeptes, das neben der Musik auch Kleidung, Frisuren und Freizeitaktivitäten beinhaltet. Etwas später werden der Musiksender MTV und heute unter anderem die Youtube-Influencer eine ähnliche Funktion übernehmen, mit der für die Verbreitung von Coolness-Mustern gesorgt wird.

Auf dem Woodstock“-Plattencover ist – seinerzeit ziemlich unüblich – kein virtuos musizierender Künstler zu sehen, sondern Publikum: ein sich umarmendes Pärchen, stehend, gehüllt in eine Decke, um sie herum Rasenfläche, Abfälle und weitere, meist liegende oder sitzende Festivalbesucher. Das Paar soll heute noch zusammenleben. Es hat sich damals also schon abgezeichnet, dass die in einen Kokon gehüllte Paarbeziehung allem Unbill der näheren Umgebung trotzen kann. Das ist natürlich auch cool. Auf der Hülle der englischen VHS-Kassette ist genau dieses Bild seitenverkehrt zu sehen. Was immer man damit auch zeigen will.

Der größte Verlierer dieser Veranstaltung ist die Rockgruppe Mountain, nölige Hardrocker um Leslie West, einen der am meisten unterbewerteten Gitarristen der Rockmusikgeschichte. Ihr Auftritt erscheint weder im Film noch auf dem ersten Schallplattenalbum. Sie schaffen es nicht in das Coolnessprogramm der 70er-Jahre-Partys. (Ich kann mich an keine Studentenparty oder Disco dieser Jahre erinnern, in der auch nur ein DJ einen Mountain-Song aufgelegt hätte. Ich wüsste auch nicht, welchen.)

Die Band Creedence Clearwater Revival dagegen benötigt den Festival-Hype nicht und verkraftet das Nicht-Erscheinen im Film und auf der Platte. Mit drei großen Singelhits im Gepäck („Proud Mary“, „Bad Moon Rising“, „Green River“) bekommen sie eine der höchsten Gagen auf dem Festival. Und mit ihrem zwei Monate nach Woodstock erscheinenden Song „Fortunate Son“ wird die berühmte Vietnam-Sequenz in dem Film „Forest Gump“ eingeleitet.

In einer ganz anderen Liga spielt Jimi Hendrix, Großverdiener bei Woodstock. Eigentlich als der Headliner vorgesehen, muss er schließlich am Ende des Festivals spielen, das sich aus diversen Gründen in den Morgen verschob. Und so gibt es nicht Jimi Hendrix zur Prime Time auf einer dunklen Festivalbühne vor über 300.000 Zuhörern, sondern Jimi Hendrix bei Tageslicht vor müden, abreisenden Festivalbesuchern, vielleicht 30.000 sind es, die noch ausharren. Das hat etwas Deprimierendes. Aber wie er in seiner Interpretation von „Star-Spangled-Banner“ die US-amerikanische Nationalhymne auf seiner Stratocaster zerpflückt, das geht auch heute noch als cool durch. Der Aufbruch verheißende Hendrix-Sound trifft auf den Abbruch des Festivalbesuchs vieler Zuhörer. Irgendwo zwischen Aufbruch und Abbruch, da ist die Haltung der Woodstockianer und die durch das Festival geschaffene Coolnessidee zu sehen.

Die Erwachsenen fliehen auf den Mond, ihre Kinder in die Musik. Das ist die Geburtsstunde der Generation W („Woodstock“), die eigentlich nur in der peinlichen Verniedlichung als „Baby Boomer“ bekannt geworden ist. Anschließend folgt – nicht nur im Alphabet – die Generation X. den Rest kennt man. Der Popkanon der aktuellen Generation Z setzt sich aus Greta Thunberg, Billie Eilish und einigen Youtube-Influencern zusammen. Und wenn man genau hinschaut, dann entdeckt man auch bei diesen jungen Menschen noch Elemente einer Inszenierungspraxis, die vor 50 Jahren begann.

Die Generation W hat ihre global gültige Style-Bibel gehabt. Bei Lollapalooza oder in Wacken, bei Coachella oder in Glastonbury werden ganz andere Aspekte ver- und behandelt.“

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Okee Dokee, mich hatte die Woodstock-Saure Gurke nicht bewegt – jetzt berührt mich imerhin, dass andere Zeitgenossen diesen Stempel zumindest erkennen – wenn ERIC BURDON über Hendrix sagte: Ich habe ihm Fernsehen mit Negerdiskriminierung gezeigt – es hat ihn nicht angesprochen oder berührt – Hendrix interessierte seine Karriere – sonst nur wenig.

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Brian Jones starb im Juli 1969

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Viel Glück bei Bauchlandung im Maisfeld mit Möwenschwarm in Moskau

August 15, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9462

am Freitag, 16. August 2019

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Die Morgennachrichten berichteten heute von einer Notlandung eines zivilen Groß-Flugzeuges, Airbus A 321, kurz nach dem Start vom Moskauer Flughafen Schukowski:

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Es war unmittelbar in die letzte Startphase zum Flug Richtung Krim ein Schwarm Möwen aufgeflogen und in die Treibwerke gekommen, die ausfielen.

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tagesschau.de am 15. August 2019, von Markus Sambale, ARD-Moskau:

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Ein Airbus in einem Maisfeld: Das Bild zeugt von dem großen Glück der mehr als 230 Passagiere an Bord der Maschine. Die Piloten mussten nach dem Zusammenstoß mit einem Vogelschwarm notlanden.

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Applaus, Dankesworte an die Flugzeugbesatzung und ein paar Tränen der Erleichterung. Das Video eines Augenzeugen zeigt eine kleine Gruppe von Passagieren, die wenige Minuten nach der Notlandung auf einem Feldweg steht – in der Nähe einer Ortschaft südöstlich von Moskau.

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Den Leuten ist bewusst, dass sie gerade riesiges Glück hatten. Und dass die Piloten offenbar richtig gehandelt haben, als sie den vollgetankten Airbus inmitten eines Maisfeldes sicher runterbrachten, ohne dass es zu einer Katastrophe kam. Eine Frau sprach von „ihrem zweiten Geburtstag“.

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Im russischen Fernsehen beschrieb ein Passagier, was heute früh geschah:

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„Wir sind am Flughafen Schukowski gestartet. Ein paar Sekunden nach dem Start hat das Flugzeug stark gewackelt. Notfalllampen haben plötzlich geblinkt, es roch nach Rauch. Doch dann ist die Maschine gelandet, alle Menschen sind rausgekommen. Alles ist in Ordnung.“

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Was beim Start genau passiert ist, erklärt die Sprecherin der russischen Luftfahrtbehörde so: „Als das Flugzeug von der Landebahn abhob, kollidierte es mit einem Möwenschwarm. Die Vögel sind in die Triebwerke geraten, die dadurch ausfielen. Die Besatzung entschied, sofort zu landen.“

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Der Airbus A321 der russischen Fluglinie „Ural Airlines“ mit mehr als 230 Menschen an Bord sollte nach Simferopol fliegen, auf die von Russland annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Ein beliebtes Reiseziel, es saßen wohl vor allem Urlauber in dem Flugzeug. Die meisten von ihnen kamen mit dem Schrecken davon. Die Sprecherin der Luftfahrtbehörde berichtete:

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„Die Notlandung der Maschine erfolgte in einem Maisfeld, mehr als einen Kilometer von der Flughafen-Landebahn entfernt. Alle Fluggäste wurden in Sicherheit gebracht. Bei der Landung war das Fahrwerk nicht ausgefahren und die Triebwerke ausgeschaltet. Es gab kein größeres Feuer an Bord. Die Besatzung organisierte die Evakuierung reibungslos über Rettungsrutschen.“

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Nach Angaben der russischen Behörden wurden mehr als 70 Menschen verletzt, die meisten mussten nur ambulant behandelt worden. Eine Person kam ins Krankenhaus. In sozialen Medien werden die russischen Piloten gefeiert – dafür, dass sie es geschafft haben, dass die Bauchlandung des Airbus im Maisfeld so glimpflich ausging.

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Dietmar Moews meint: Erfreulicher Ausgang eines nicht ungewöhnlichen Unfalles. Auch wenn diese konkrete Gefahr von Kollisionen der Flugzeug-Triebwerke mit fliegenden Vögel oder – wie hier – einem Vogelschwarm, bekannt ist, können auch Präventivpraktiken mit Vogelscheuchen und technischen Abschirmungen der Startroute nicht völlig verhindern, dass passiert, was heute geschah.

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Glück im Pech lief hier auf Glück für die Flugpassagiere und auf enormen Schaden an der Maschine, die ungebremst in ein Maisfeld raste, sodass kaum eine weichere Landung ohne Fahrwerke (eingezogenen Fahrwerken) zu hoffen ist.

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Dass da versierte Piloten diese Bauchlandung angenommen haben, konnte hier den besten Aufprallwinkel, gemindertes Schlingern – letzlich kaum verletzte Passagiere, die den unsanften Aufprall auf den angegurteten Sitzen nicht alle optimal überstanden:

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ENDSTATION MAISFELD mit russischen URAL AIRLINE, nahe Moskau.

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DETLEF AUS DEM KAHMEN „Worpsweder Landschaft“, Farbstiftzeichnung, 1974

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