Lichtgeschwindigkeit 181

Februar 3, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 181

PIRAT OBAMA DRILL BABY DRILL,

täglicher Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Dienstag 2. Februar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, Financial Times Deutschland,

Frankfurter Rundschau und Frankfurter Allgemeine Zeitung

von Dienstag, 2. Fenbruar 2010, youtube.com/citizentube,

BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf,

DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: PIRAT OBAMA DRILL BABY DRILL.

Ich übersetze und kommentiere die wichtigsten Stellungnahmen

des US-Präsident Barack Obama, die er in der hier verlinkten

Citizen-Fragestunde gestern gab:

http://www.youtube.com/citizentube?feature=ticker#p/c/EB843ABAF59735FD

Financial Times Deutschland titelt mit Jens Tardler, Andreas Kurz,

Thonas Steinmann, Lutz Meier: Berlin schlägt bei Kontodaten

zu: Regierung will Steuersünder-CD kaufen/Verfassungsgericht

prüft Verwendbarkeit der Informationen. FTD Seite 1 von

Sabine Muscat, Marin Kaelble: Schulden stürzen Obama ins

Dilemma. US-Regierung muss sparen und zugleich Geld ausgeben.

FTD Seite 15, Sebastian Bräuer, Sundeep Tucker: Obamas

Radikalreform wirkt schon. Citigroup stellt Beteiligungsgeschäft

zum Verkauf. . P. Morgan zögert bei RBS Sempra. Goldman

Sachs schert aus. FTD Seite 16, Christine Mai, Tom Braithwaite;

Betrugsvorwurf gegen US-Banken. Kontrolleur der Rettungsfonds

Tarp geht Verdacht auf Insiderhandel nach: mehr Ermittlungsverfahren.

FTD Seite 16: Obama stockt Mittel für Aufsichtsbehörde auf.

FTD Seite 19, Jean Hoffmann: Us-Konjunktur zieht Börsen nach

oben. FTD reuters: Wall Street: New Yorker Börsen beenden

Verlustserie:.

Dietmarmoews zu FTD hier: Die Financial Times

zeigt das vorrangige Thema „Finanzkrise“ in vielen Facetten

und die Wirkung des Kongressauftritts des Präsidenten Obama,

der brillant seine Pläne auf die neue Kongressmehrheit und

die schwierige Stimmung der Amerikaner einstimmen konnte:

Bravo. Aber, ich lehne Obamas hohe Staatsquote kategorisch ab.

Die Financial Times vom 2. Februar 2010 wird hier

zu den Kernthemen Finanzen und Wirtschaft als lesenswert

und sehr vielseitig informativ beurteilt. FTD zeigt

die aktuelle Bewegung, wie die Politik versucht aus der

Finanzkrise zu lernen. Aufsicht und mehr Transparenz,

Trennung der Bankaktivitäten von Kundengeschäft und

Investment, größere Eigenkapitalabsicherung, weniger

Risiko, keine Absprachen. Auf der anderen Seite muss

der Handlungsrahmen der Bankgeschäfte unternehmerisch

frei agieren, damit Geschäftsziele erreicht und der Finanzfluss

vorgehalten werden. Das Gesamtbild der Bankenkrise und

das Verhältnis von Fehlern, Regelverstößen, Aufsicht und

Verantwortung, bringt bislang nicht zum Ausdruck, worin

in Zukunft Staatsbanken und Privatbanken qualitativ

unterschieden sein müssen.

Frankfurter Rundschau titelt: Merkel besteht auf Hotelhilfe:

7% Mehrwertsteuer. FR: Obamas Schulden; FR: Verdi ruft

zum Streik: FR Dietmar Ostermann Seite 9: Obama will sparen:

Us-Präsident legt Haushaltsentwurf vor/Weniger geld für die

Raumfahrt, mehr für Bildung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Die starke Hand des

Staates. Kanzlerin Dr. Merkel bestimmt, dass die

Steurhinterzieher-Daten der Genfer Bank geholt werden sollen.

FAZ Kommentar von Bertold Kohler: Die doppelte Kanzlerin.

Es sieht so aus, als hätte die Kanzlerin mit Blick auf die

NRW-Wahl den geschickteren Steuersenkungszug mit

der schwarz-gelben Hotel-Klientel-Mehrwertsteuer zum Gesetz

gemacht. Denn die NRW-FDP stürzt ab und Westerwelle und

Pinkwart liegen im Konflikt. FAZ titelt oben links:

Amerikanischer Haushalt mit Rekorddefizit. FAZ Seite 1:

Merkel: wir wollen diese Daten haben.

OBAMA DRILL BABY DRILL-Piratenthema heute:

Die US-Verfassung schreibt dem Präsidenten vor von Zeit

zu Zeit dem Kongress öffentliche Rechenschaft über seine

Ansichten zu geben. Das geschieht seit 220 Jahren, durch

alle guten und schlechten Zeiten, auch im Krieg, in der

Depression. Es zeigt, wie stark Amerika als eine Nation,

als ein Volk ist. Stärke und Überzeugungen und größte

geschichtliche Herausforderungen sind gestellt. Die Krise ist

groß. Das Leben wird immer härter. Viele müssen härter und

länger für Weniger arbeiten. Obama hat sich um die

Präsidentschaft beworben, diese Probleme zu lösen.

Nun kommt der Wechsel nicht schnell genug. Der Kampf

wird schwerer. Die Wähler sind müde mitzumachen.

Die Kongressmehrheit haben die Demokraten verloren.

Deshalb sind die Republikaner ab jetzt für Obamas Politik

voll mitverantwortlich. Die Amerikaner hoffen und verdienen,

dass Demokraten und Republikaner über die Gegensätze

hinweg an der Lösung arbeiten, um den Kindern ein besseres

Leben geben zu können. Eine Frau schrieb: Wir sind angestrengt,

aber hoffnungsvoll, wir kämpfen, aber ermutigt. Obama ist

hoffnungsvoll: Wir geben nicht auf, wir schmeißen nicht hin.

Er will sagen, wie sie das zusammen schaffen können:

„Die selben Banken, die wir aufgefangen haben.

Alle hassen diese Probleme, ich hasse es auch. Aber ich

habe versprochen, auch unpopuläre Sachen zu machen,

wenn sie notwendig sind. Ich habe das Rettungsprogramm

der vorherigen Regierung übernommen und es transparenter

gemacht. Der kommende Haushalt wird noch nie dagewesene

Neuschulden aufnehmen und in die Erneuerung der USA

investieren. Nun verlangt Obama von den Banken,

dass sie zurückzahlen. Nun müssen die banken die Steuerzahler

retten, die vorher die Banken gerettet haben. Wir stabilisieren

das Steuer-und Finanzsystem. Wir kürzen und kürzen nun

die Steuern für alle, für 8 Millionen, die die Kollegausbildung

ihrer Kinder zahlen. Ich hätte nicht geglaubt, dafür Applaus

zu bekommen, zählt alle Berufe und Arbeitsplätze auf, wofür

die Steuern gesenkt werden, um die Wirtschaft zu stimulieren,

Jobs zu sichern. Nach zwei Jahren Rezession wird die

Wirtschaft anspringen. Denn die oberste Aufgabe in 2010,

Arbeitsplätze zu schaffen. Der Erfolgsgrund liegt in

amerikanischen Geschäften. Ich akzeptiere nicht den

zweiten Platz für Amerika. Wir wollen die Jobs. So unbequem

es auch sein mag. Ich werde unsere Wirtschaft unterstützen.

Wir können nicht Institutionen erlauben, unser gesamtes

Leben zu bedrohen. Diese Schritte bringen die 7 Mio Jobs,

die wir die letzten Jahre verloren. Wie lange sollen wir denn

warten? 1. Wir machen jetzt Alles für die Infrastruktur,

Verkehrswege u. ä. 2. Letztes Jahr haben wir das größte

Investitionsprogramm für die Innovation und Forschung

aufgelegt, für „Saubere Energie-Jobs“, wir bohren neue

Hochsee-Gas- und Ölquellen (McCain: DRILL BABY DRILL).

Fragen, ob wir uns das leisten können, beantworte ich:

Die Nation, die in sauberer Energie am besten ist, hat die

Zukunft. Und das müssen wir sein. 3. Eine seriöse

Finanzreform kann nicht auf Kosten der gesamten

Wirtschaft gehen. 4. Bildung und Ausbildung. Wir schaffen

aggressiv Jobs, nicht im Ausland, sondern in Amerika.

Und die Krankenversicherung: Ich will die Unversorgten

und Kranken nicht im Stich lassen. Und das sollte hier

keiner tun. Gerade jetzt, wo es so schwierig ist, müssen

die Amerikaner zusammenstehen. Alle diese Aufgaben

waren da, bevor ich antrat. Ich trat mein Amt mitten in der

Krise an. So musste ich starke Entscheidungen treffen:

immense Schulden, Steuerschnitte, Kosten für zwei Kriege.

Ich habe nicht gesagt, dass der Wechsel leicht kommt und

nicht, dass ich das allein machen könne. Wir sind stark,

sind elastisch, wir sind Amerikaner. Ask President Obama

a question: 774.451 Stimmen zu 14.477 Fragen haben

64.968 Leuten Online gefragt.

Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Musikwerbung: Van der Graaf Generator: The Killer


Lichtgeschwindigkeit 181

Februar 2, 2010


Lichtgeschwindigkeit 179

Februar 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 179

NRW-PIRATEN 2010 ALS KOALITIONSZÜNGLEIN

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Sonntag, 31. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung und

Süddeutsche Zeitung von Samstag, 30. Januar 2010 BMF.de,

Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF, dradio.de,

Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net, piratenpartei.de,

Piratenthema hier:

NRW-PIRATEN 2010 ALS KOALITIONSZÜNGLEIN.

Mit Franz Schuberts 9. Sinfonie der Berliner Philharmoniker

unter Wilhelm Furtwängler. Die Aussichten auf die Landtagswahl

am 9. Mai 2010 in Nordrhein-Westfalen steht unter dem Einfluss

der Parteien, Interessen-Verbände und Lobbies. Zur Anregung

der Fantasie sind einmal solche enorm einflussreichen Entitäten

beschrieben. Ihr Einfluss auf die Politik geschieht indirekt,

über die veröffentlichte und die öffentliche Meinung. Ferner durch

Gesetzesentwürfe, Texte und Argumente, auf olitische Prozess

in den Parlamenten und in den Parteien, schließlich durch

Lobbyisten, also Agenten, die persönlich einwirken auf Medien,

Parlamentarier u. a. Z. B. der Deutsche Fußballbund DFB,

als großer Mitglieder-Verband in Deutschland, hat beeinflusst

öffentliche Prozesse und die Information der eigenen Mitglieder.

Der ADAC, als größter deutscher Verband, erscheint als

Vertretung der Autofahrer, ist in Wirklichkeit Schutzmacht

der Automobil-Industrie, z. B. betreffs der Abgasnormen

der deutschen Autos, Geschwindigkeitsbegrenzungen,

die Telematik von Maud und Massendatensystemen,

auch gegenüber der Europäischen Union. Die katholische

Kirche, als Internationale, wirkt in alle Bereiche der

repräsentativen Demokratie durch Sitze und Stimmen mit.

Ebenso die Evangelische Kirche Deutschlands. Sie

kassieren nicht nur Kirchensteuern, sondern auch direkte

jährliche Staatsgelder, besetzen Posten der Staatssender,

in der Schulpolitik, Sozial- und Wohlfahrtsverbände,

beeinflussen von den Fernsehgebühren zur Soldatenseelsorge

alle möglichen Entscheidungen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB entwickelte sich

aus der Arbeiterbewegung zur Industriearbeiter-Organisation.

Ziel des DGB ist die Selbstbereicherung und das eigene

Organisationswachstum, s. Neue Heimat, Konsumskandale,

indes werden Handwerksarbeiter und Arbeitslose „natürlich“

nicht vertreten. Mit wachsender Industriearbeitslosigkeit

haben sich DGB-Mitglieder der LINKSpartei zugewendet.

Als letztes Beispiel, hier, der Deutsche Kulturrat, ist ein

Dachverband, der die Bundesebene und die Landesebenen

„kulturpolitisch“ zu vertreten behauptet. Erkennt man lebende

Künstler als kreativen Kern der Kunstproduktion der Gesellschaft,

dass sämtliche Kunstkonsumenten-Verbände ebenfalls im

Deutschen Kulturrat in acht Sektionen Mitglieder sind,

ist der Deutschen Kulturrat ein Etikettenschwindel. Der

Deutsche Kunstrat, als Zwischendach im DK, ist in jeder

Konstellation in überragender Minderheit gegenüber den

Verwertern und Konsumenten.

Nur 4 von 210 Mitgliedsverbänden sind Künstlerverbände.

Alle anderen im Deutschen Kulturrat sind sowohl

industrielle bzw. Kunstverwertungs- und

Kunstkonsumetenverbände, z. B. Antiquitätenhändler,

Kunstmessenverbände, Museumsverbände, Gema,

VG-Bild-Kunst u. v. a. Olaf Zimmermann, Geschäftsführer

des DK, tritt laufend in den Medien als Künstlervertreter

auf. Doch vertritt er Salonpersonnage, Funktionäre, die

Indusrie, die Verwerter, und ist verantwortlich dafür, dass

über den praktizierten Kunstbegriff, Modus „Freiheit der Kunst“,

alle möglichen Nichtkünstler zu Abzockern der Künstler-

und Kunstförderung werden. Zimmermann besorgt dem

„herrschenden Staat“die Legitimation, als seien die Künstler

verbandlich und berufsorganisatorisch vertreten. So verdeckt

man, dass die Künstler vollkommen klientelisiert und

mundtot gemacht sind.

Mit der schwarz-gelben Koalition in Belin, ist nach 100 Tagen

Regierungszeit der Unverlässlichkeit, z. B. bürgerrechtlich bei

SWIFT im Datenschutz der europäischen Bankkunden, der

Staatsverschuldung mit Steuersenkungen zur Pleite der

kommunalen Kassen, kostspieliger Kriegspolitik, die

Stimmung in NRW geändert. Keine Koaltion kann mit

einem sicheren Wahlergebnis rechnen. Für die Piraten,

als unbelastete Partei, mit dem Spitzenklandidat Nico Kern

und der neuen Landesvorsitzenden Birgit Rydlewski, sind

die demokratisch-liberalen Prinzipien, Offenheit und

Transparenz, eine echte Alternative für den Wähler, um

den Sprung ins Parlament und zum Zünglein an der Waage

zu werden. Produktion, Autor: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Musikwerbung: Franz Schubert 9. Sinfonie, Die Unvollendete,


Lichtgeschwindigkeit 179

Februar 1, 2010


Lichtgeschwindigkeit 173

Januar 26, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 173

Blippy GLÄSERNE ABRECHNUNG,

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Montag, 25. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, Süddeutsche Zeitung, NEUES DEUTSCHLAND

und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25. Januar 2010 sowie

sueddeutsche. De, zuguttenberg.de, BMVg.de, BMF.de,

Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF, dradio.de,

Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: Dank Blippy können Nachbarn und Freunde

im Internet sehen, was der Einzelne per Kreditkarte bezahlt:

Musik, Schuhe, Hotel mit der Geliebten. Das soll Spaß machen –

Datenschützer sind entsetzt.

Süddeutsche Zeitung titelt: Für Millionen Bürger steigt der

Kassenbeitrag. Krankenversicherungen verlangen bis zu 8 Euro

mehr im Monat/Schäuble bremst FDP-Pläne für Kopfpauschale.

SZ Seite 22 schreibt Michael König: Wie bei George Orwell –

nur freiwillig. Bald können Verbraucher auch in Deutschland

ihre Kretditkartenabrechnungen ins Netz stellen:

Datenschützer entsetzt: Schau, was ich eingekauft habe:

Blippy veröffentlicht Kreditkartenabrechnungen im Internet.

Die freiwillige Einkaufsüberwachung soll Spaß machen –

Datenschützer sind entsetzt. … Die Tinte auf dem Vertrag ist

noch nicht trocken, da weiß die neugierige Nachbarin schon,

dass Familie Müller einen Tauchurlaub gebucht hat. Sie hat

gar nicht fragen müssen, denn alles, was Müllers per Kreditkarte

bezahlen, steht Sekunden später im Internet – für jeden zugänglich.

Klingt wie in George Orwells Überwachungsfiktion „1984“?

Willkommen bei Blippy, dem neuesten Spielzeug im Web 2.0. …

In amerikanischen Medien und Blogs wird Blippy schon als

der nächste große Wurf gefeiert – Verbraucherschützer bringt

der Internetdienst auf die Palme. Seit der Veröffentlichung

Anfang Dezember waren Einladungen zu Blippy heißbegehrt –

weil sich das Portal offiziell in der Testphase befand, ließ es

zunächst nur Nutzer zu, die von anderen Mitgliedern eingeladen

worden waren. Seit wenigen Tagen ist der Zugang für alle offen. …

Die Idee des Internet-Netzwerks ist simpel, der Nutzen für den

Anwender fragwürdig. Bei der Anmeldung gibt er seine

Kreditkartennummer und/oder Zugangsdaten für Internetkaufhäuser

wie Amazon oder Apples iTunes-Store an. Alles, was er

anschließend dort einkauft oder in einem beliebigen Geschäft

per Kreditkarte bezahlt, wird automatisch in seinem Profil auf

http://blippy.com veröffentlicht. ..Nutzer können online bewerten

und kommentieren – dem Käufer also beispielsweise erzählen,

dass sie ein viel besseres Hotel für viel weniger Geld kennen.

Oder, dass es eine großartige Unterkunft ist und er dort viel Spaß

haben wird. Auch Mitleidsbekundungen sind üblich – beispielsweise

im Falle einer Telefonrechnung in Höhe von 398 Dollar, die in

Kaplans Profil aufgetaucht ist. „Wir alle teilen deinen Schmerz“,

kommentiert etwa ein Nutzer namens „marcusbryan“. Kaplan alias

„Pud“ ist einer der prominentesten Blippy-Nutzer – er hat das

amerikanische Start-up-Unternehmen mitgegründet. Er sagt,

Einkäufe seien „viel interessanter, wenn sie öffentlich diskutiert

werden können“. Seinen Angaben zufolge hat Blippy bereits

Umsätze im Wert von fünf Millionen Dollar registriert. Er rechne

damit, dass es bald eine Million Dollar täglich seien. Der Wert

eines durchschnittlicher Blippy-Einkaufs liege derzeit bei 42 Dollar. …

Etwa 5000 Mitglieder zählt Blippy bislang. Auch Pop-Sternchen

Britney Spears hat offenbar schon einen Zugang – Einkäufe wurden

unter ihrem Namen allerdings noch nicht registriert. …Datenschützerin

Rena Tangens, von Foebud in Bielefeld: Wer da mitmacht, verdient kein

Mitleid. Diese Leute dürfen sich nicjt beschweren, wenn etwas

Schlimmes mit ihren Daten passiert.“ Internet-Verbraucherrechtsexperte

Falk Lüke rät: Schnäppchen lieber bei Facebook oder Twitter zu

verkünden, das hat den gleichen Effekt, aber Sie m+üssen dafür nicht

gleich alle ihre Daten angeben.“ Dietmarmoews: Bezeichnend,

wenn Piraten-Vorstände in Twitter und Facebook u. ä. Ihre Spuren

arglos einspeisen: Nichtwählbar diese Leute. Süddeutsche Zeitung

Seite 9, Bernd Graff: Man erkennt uns, weil wir leben:

Digitale Identifizierung durch Langzeit-Massendatenspeicherung,

-Screenings und – Profilings.

NEUES DEUTSCHLAND titelt: Die LINKE muss sich neu finden

Franfurter Allgemeine Zeitung titelt: Guttenberg verändert die

Bundeswehr-Strategie

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Musikwerbung: WILD THING The Troggs


Lichtgeschwindigkeit 173

Januar 25, 2010


Lichtgeschwindigkeit 170

Januar 22, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 170

SCHÄUBLE INVESTITIONEN SUBVENTIONEN,

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Freitag, 22. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow

Niederschönhausen in Lichtgeschwindigkeit,

mit B.Z., Frankfurter Allgemeine Zeitung und Junge Welt

vom 22. Januar 2010 sowie zuguttenberg.de, BMVg.de,

BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf,

DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net,

piratenpartei.de,

Piratenthema hier: SCHÄUBLE INVESTITIONEN

SUBVENTIONEN. Der Bundesfinanzminister Schäuble

täuscht das Volk und seine Wähler. Schäuble weist in der

Bundestags-Haushaltsdebatte auf die erschreckende

Neuverschuldung von mehr als 85 Milliarden Euro hin,

stellt diesen Ausgabenwahnsinn als Investition auf

zukünftiges Wirtschaftswachstum hin, Umwegrendite

quasi, und sagt wörtlich: „Man kann nicht in der Krise sparen.“

BMF.de-Homepage des Bundesfinanzminsters schreibt:

Schäuble will Neuverschuldung senken. Zum Abschluss

der viertägigen Haushaltsberatungen im Bundestag hat sich

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zuversichtlich

gezeigt, dass die Neuverschuldung am Ende niedriger

ausfalle, als bisher veranschlagt. In diesem Jahr könnten

mögliche Spielräume für Einsparungen genutzt werden.

Hintergrund für Schäubles günstigere Schulden-Prognose

ist die inzwischen etwas bessere Wirtschaftsentwicklung.

Sein Entwurf für 2010 sieht bisher bei Gesamtausgaben

von rund 325 Milliarden Euro eine Rekord-Neuverschuldung

von fast 86 Milliarden Euro vor. Zusammen mit Krediten

zur Finanzierung des zweiten Konjunkturpakets und für

den Bankenrettungsfonds könnten es auch 100 Milliarden

Euro werden. Haushaltspolitiker von Union und FDP

hatten bereits angekündigt, in den weiteren Etatberatungen

die Neuverschuldung auch 2010 noch drücken zu wollen.

Dem Vernehmen nach streben sie rund 80 Milliarden Euro an.

Den durch geringere Steuereinnahmen finanziell in Not

geratenen Kommunen sicherte Schäuble Unterstützung zu.

Er werde im Februar die kommunalen Spitzenverbände zu

einem Spitzentreffen einladen, um mit ihnen die „Problematik

der Gemeindefinanzen“ zu erörtern, sagte der Minister.

Die Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung in schwieriger

Zeit sei die Voraussetzung dafür, dass die Stabilität der

demokratischen, verfassungsgemäßen Ordnung nicht verloren

gehe, so Schäuble. Dietmarmoews meint:

Irreführung: Sparen und Ersparen und Sparsamkeit verwechselt.

Siehe GRIMMs Wörterbuch: Sparen=SCHONEN; siehe Jean Paul

„Grönländische Prozesse“:

JEAN PAUL schreibt in Grönländische Prozesse (1808):

SPARDENKEN: Schonen: Kurz dem Apollo mit Horn, Schwanz

und Pferdefuß haben wir das Plus-Denken zuzuschreiben, das

unsere Körper vergiftet. Denn man vergleiche auch nur die Opfer

dieses Gifts mit den glücklichen, welche seinem Einflusse durch

Spardenken vorbauen; SPARDENKER: der seinen Magen nie

seinem Kopfe aufgeopfert, seinen Nervensaft nie für die Befruchtung

eines tiefsinnigen Gedanken verschwendet, ist das leibhafte Bild

der Gesundheit.

JEAN PAUL in Sämtliche Werke Abt. I Band 5 Zweitausendeins nach

Carl Hanser Verlag,

Seite 880 Politische Schriften: Der kleine Krieg in der Brust: … „In

jeder Sünde wohnt der ganze Krieg, wie in jedem Funken eine

Feuersbrunst. Mancher außen unbescholtene Mann ist vielleicht

in nichts von einer Geißel Gottes verschieden als im Mangel des

Ruhms und des Geißel-Griffs. Der Krieg ist nur der vergrößernde

Hohlspiegel der Wunden, die wir so leicht machen, nur das Sprachrohr

und Sprachgewölbe der Seufzer, die wir einzeln auspressen.“

B. Z. Berlins größte Zeitung titelt: Im Zimmer des Kinderschänders.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: De Maizière: Ich nehme das ernst.

WO IST DER MANN MIT DEM LAPTOP?

Dietmarmoews: Reine Hetznummer Flughafen München: Wo ist das

Fahndungs-Bild des geflohenen Terroristen? Man hat Bilder, sucht aber nicht.

junge Welt titelt am 22. Januar 2010: Aus für Opel Antwerpen. Neues

Pöstchen für Dietmar Bartsch. Dietmarmoews: Ebenso Medienente

der LINKen. S. 3 Attac, NGO-Problem.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 BEADS 8 Days MP3 gratis Download von dietmarmoews.com