DIE WELT „Wir brauchen einen Ruck in Deutschland“

August 29, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8404

am Donnerstag, 30. August 2018

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DIE WeLT am 29. August 2018

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„“Wir brauchen einen Ruck in Deutschland“ Sachsens Ministerpräsident kündigt nach Gewalt in Chemnitz entschiedene Antwort an. Kanzlerin: Hetzjagden haben mit Rechtsstaat nichts zu tun.“

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So titelt heute DIE WeLT, Tageszeitung von Axel Springer, mit rechter amerikanistisch-jüdischer Ausrichtung.

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Angesprochen sind die aufstandsartigen Mob-Demonstrationen, Fremdenjäger und Rassenhass-Aggressionen, die sich Menschen in Chemnitz geleistet haben, ohne dabei die Gebote der Gastfreundschaft oder die von der Polizei angeordnete „öffentliche Ordnung“ zu achten.

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EINS Es gab in Chemnitz seit Sonntag, 28. August 2018, diverse Straftaten aus dem Mob heraus, Verletzte, verbotene Parolen, Menschenjagd, Bedrohung Andersdenkender und Andersaussehender und eben Widerstand gegen die Staatsgewalt.

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ZWEI Es hat sich die zuständige sächsische und chemnitzsche Staatsgewalt als UNFÄHIG und fortgesetzt als UNEINSICHTIG gezeigt, die Verpitbullung des öffentlichen Raumes zu unterbinden und Zuwiderhandelnden Handschellen und Sicherungsverwahrung anzugedeihen („zuführen“ hieß das im SED-Jargon).

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DREI Die deutsche LÜGENPRESSE hat bis heute nicht herausgehoben und kritisiert, dass dieser am Sonntag per Internetz mobilisierte Mob für die Brückenstraße von einer volksverhetzenden POLIZEI-FEHL-INFORMATION ausgelöst worden ist, nämlich:

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Es hieß: Es habe Samstag Nacht auf der Brückenstraße in Chemnitz ein Ausländermord an einem Deutschen stattgefunden!

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Doch diese staatliche Offizial-Info war eine Lüge. Hinterher hieß es:

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„die Geschehnisse seien noch gar nicht ermittelt – es habe aber drei Verletzte gegeben.“

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Heute, Mittwoch, 29. August 2018, hat die LÜGENPRESSE etwas abgerüstet, und im DLF wurde teilweise von „mutmaßlichen Mördern“ und „mutmaßlichen Tätern“ geredet.

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Kurz – in Ermangelung besserer Ermittlungsergebnisse machte BILD.de nun:

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„Die Polizei versäumte die Wohnung eines Festgenommen zu untersuchen“.

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Ja, und? – Konnten sie da dessen Strafakte finden?

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Und DIE WeLT will also „einen Ruck“.

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Dietmar Moews meint: Für mich als Soziologe ist es entsetzlich, wenn ich in einem großen deutschen Massenblatt von Axel Springer, wie DIE WeLT, eine solche volksverhetzende Überschrift aufgemacht sehen muss (ich habe alle diese Zeitungen täglich).

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Der Mensch und die Menschheit, Gruppen, Mengen, Massen, sind nunmal unfähig, einem RUCK gemäß Haltung zu ändern. Was soll also diese Formulierung?

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Entweder der RUCK kommt von ERDBEBEN oder ATOMBOMBE – dann muss man ihn nicht mehr aufs Titelblatt bringen und RUCK fordern.

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Oder man hat niemals unter Menschen einen RUCK.

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Weder als einsichtige Individual-Haltungswechsel,

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noch als individuelle Einstellungsänderung, nicht wegen Vorteilen, nicht wegen Gefahren, nicht wegen Verbesserungen, Einsparung, Profite, Ehre, Stolz, Sex, Tod und Teufel – ALLES NICHT – RUCK? niemals.

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Auch gibt es keinen Ruck in der Gemeinschaft – wie es der damalige Alt-Bundespräsident Roman Herzog postulierte: wir brauchen einen Ruck.

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In Wirklichkeit war Herr Dr. jur. Herzog zwar vorher Präsident des Bundesverfassungsgerichts – das hinderte ihn nicht daran an die anthropologischen und soziologischen Dummheit zu glauben, einen RUCK zu verlangen.

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Wir können es von einem ganz alten alchimistischen Sinnspruch, aus Brescia 1572, wissen:

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„Wenn du das Feste löst und das Flüchtige festigst / und das Geflügelte festmachst, wirst du sicher leben“

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Wenn auch der Einzelne durch Vernunft zu Verhaltensänderung und Wertänderung kommen kann – was ihm praktisch, wegen anderer Gewohnheiten, das Leben erschweren wird – so ist in der Gemeinschaft, außer mehr oder weniger sinnloses Mitläufertum, kein Richtungswechsel oder RUCK zu erwarten.

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Überhaupt sind Verhaltensänderungen bei Erwachsenen Menschen, außer im Opportunismus von Großeltern gegenüber dem Enkelkind – praktisch nur den hochintelligenten Genies möglich.

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Ein RUCK, wie ihn DIE WeLT hier – den Sächsischen CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer zitierend – fordert, der gestern erklärte:

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„Der sächsische Staat ist handlungsfähig, und er handelt. Straftäter auf allen Seiten werden dingfest gemacht … Wir brauchen einen Ruck in Deutschland, auch in der sächsischen Gesellschaft.“

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Welch ein dummer CDU-Ministerpräsident, Michael Kretschmer.

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„Straftäter auf allen Seiten“

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vermutlich auch alle Straftäter bei der CDU und dann, links von der CDU, die Straftäter der Mitte der Gesellschaft – ja, am Besten alle Straftäter.

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Und der Innenminister CDU-Roland Wöller wird in der WeLT zitiert:

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„Die eingesetzten Beamten haben einen verdammt guten Job gemacht.“

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Das beginnt bereits mit dem Mobilmachungsaufruf auf der Internetz-Plattform POLIZEI-SACHSEN.de zur Volksverhetzung am Sonntag (siehe auch Lichtgeschwindigkeit 8399 und Lichtgeschwindigkeit 8400.

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Dieser CDU-Minister mösste sofort gehen.

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Wie kann es sein, dass die Chefredaktion von DIE WeLT nicht stoppt, wenn jemand den RUCK anruft. Jeder vernünftige Mensch weiß, dass selbst ein Millionen-Lottogewinn oder ein tötlicher KREBS-Befund niemals einen RUCK auslösen können.

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Und welcher deutsche RUCK soll es denn nach CDU-Kretschmer in Sachsen sein? – der RUCK zum BETEN und ARBETEN vielleicht?

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Oder soll man nicht endlich den albern kitschigen KALLE-MALLE da abräumen. Den hat man zu Ostzeiten nicht gelesen – den haben die Chemnitzer der Demonstration auch nicht gelesen – ein LESE-RUCK wird nicht erwartet werden dürfen. Eher wird die Tageszeitung WeLT vom Markt genommen, um zukünftig mit einem leisen Ruck in eine tägliche Online-WeLT wegzuruckeln.

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Dem bei der WeLT Titelseite dem RUCK angehängten „Kommentare Seite 4“ folgend – sind dann keine Kommentare zum RUCK zu finden.

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Da heißen die Überschriften:

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„“Über das Opfer redet keiner“ In Chemnitz brodelt es nach der Nacht der Gewalt. Viele fühlen sich zu Unrecht in die rechte Ecke gestellt. Die Landesregierung macht die härteste Phase ihrer Amtszeit durch“ von Claus Christian Malzahn

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und

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„Die unheimliche Mobilisierung der Neonazis in Chemnitz. Beim Protestzug am Montag wurden rund 6000 Teilnehmer gezählt – vier Mal mehr, als angemeldet waren. Dass viele Rechtsextreme dabei waren, ist kein Zufall“ von Philipp Kuhn

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und

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„Seehofer bietet nachträglich Unterstützung an. Regierungspartner SPD und Opposition üben Kritik“ von Martin Lutz.

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Nun haben sich vermutlich Ulf Poschard und Henryk Broder, bei der WeLT, vor Lachen gekugelt, als die Überschrift mit dem RUCK rauskam, dass vorne ein Kommentar angekündigt, aber auf Seite vier dann keiner kam, der den RUCK noch mal erläutert hätte.

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Sorgenfreier Sex dank Smartphone mit Vibrator und Verhütungs-App

August 27, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8398

am Montag, 27. August 2018

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zeit.de schreibt mit Tin Fischer am 19. August:

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„Zyklus-Apps: Schwanger trotz Verhütungs-App

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Thermometer und Smartphone reichen für sichere Verhütung? Hersteller von Zyklus-Apps behaupten das und verweisen auf eigene Studien. Doch die Daten sind irreführend.“

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App, Smartphone, Sex,

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so lautet die Kombination der abgegriffenen Reizworte bei der ZEIT.

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Das THEMA der geschlechtslosen Autorin namens TIN ist aber was anderes:

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Ihr Thema ist

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REDUNDANZ, ZEILENGELD, QUOTE

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Die Werte sind „Platz bei der ZEIT ergattern“ und „Honorar“:

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Wie erreicht ein Autor seine Wertverwirklichung?

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Mit den Reizbegriffen „sorgenfrei“, Sex, App, Smartphone, schwanger und Verhütung werden die Werkzeuge genannt, mit denen der Erfolg erreicht werden soll. Der Text lautet dann – gekürzt – so:

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„Sorgenfreier Sex dank Smartphone, hormonfrei und natürlich – so lautet das Versprechen von Zyklus-Apps. Sie richten sich vor allem an Frauen um die 30, die in einer festen Beziehung sind, einen regelmäßigen Zyklus haben und für die eine Schwangerschaft kein Desaster wäre. Doch was die verschiedenen Hersteller als sichere Alternative zur Pille verkaufen, ist alles andere als das: Ungewollte Schwangerschaften treten weit häufiger auf, als die Werbung suggeriert.

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Daher warnen Deutschlands Frauenärztinnen und Frauenärzte nun offiziell: Die Daten zur Sicherheit seien nicht verlässlich, sondern geschönt. Zwei Apps stehen besonders in der Kritik. … fehleranfällig. Krankheit beispielsweise beeinflusst die Temperatur. Ebenso können sich Medikamente darauf auswirken. Feiern mit Alkohol. Oder zu wenig Schlaf. … Statt ihre Daten in einem Kurvenblatt zu notieren, sollen Frauen sie in eine App tippen. Vorteile: Abweichungen von der Norm sind damit beispielsweise automatisch genau erfasst, Rundungsfehler ausgeschlossen. … die Sicherheit der Methode. Entscheidend ist jedoch, wie sehr….“

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Dietmar Moews meint: Sex, Kinderzeugung, Verhütung – wir betrachten also diese Aspekte unseres TRIEBLEBENS. (Ohne vergleichende Trieblehren).

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Bekanntlich gibt es neben den individuellen TRIEB-Erlebnissen auch TRIEB-Hemmung (durch andere Menschen oder durch sonstige Umstände, wie Erdbeben, Sturmflut oder Hundegebell). Und es gibt für erwachsene Menschen auch die Kunst des eigenwilligen TRIEB-Verzichts – nämlich, wenn wegen der Kosten auf die Freude einer TRIEB-Verwirklichung gegenüber den drohenden Kosten verzichtet wird.

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Immer sind sexuelle Paarungsakte, spätestens wenn es im engen Sinn zur Sache kommt, sowohl lust- und unlustbestimmt wie auch – gezielt oder beiläufig – Vorgänge menschlicher Reproduktion, von Schwangerschafts-Zeugung oder deren Vermeidung.

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Wir kennen unbeabsichtigte, ja, überraschende Zeugungen, wie auch gestörte Abkommenschaften und – oft – leidvolles Scheitern der Verwirklichung von Kinderwünschen und Familiengründung.

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Was hierzu dem instinktgeschwächten Einzelmenschen natürlich mitgegeben ist, reicht normaler Weise dazu hin, an den genealogischen Reproduktionstrieben beteiligt zu sein – auch ein Onkel gehört zur Familie – dazu wird kein APP benötigt.

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Was hierzu Menschen im Geschichtsverlauf zur Bändigung von Trieben und zur Triebsteuerung ausprobiert und akkulturiert haben, dient, ebenso wie die Naturbegabung, zum Generationendienst. Man baut TRIEB und LUST in eine TRIEB- und LUST-Kultur ein, die durch Erziehung und Training gelehrt und gelernt, gesellschaftlich kanonisiert ist, hauptsächlich aber durch Vorbilder zu den Kindern von selbst durchdringt.

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Und, wer hätte es gedacht:

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Der Mensch denkt – Gott lenkt.

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Oder, wie wohl zweifelsfrei feststeht, die Gesellschaften und die überwiegende Zahl der menschlichen Individuen sind eher Mitmacher und Anpasser, als Innovatoren.

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Ich glaube: KEIN MENSCH braucht APPs. Im Gegenteil, die konkrete strukturell-funktionale Wirkung der APP-Benutzungen liegt zwar in Zeitgewinn der eigenen Kurzlebigkeit, um den Preis der Verarmung durch algorithmische Vorurteile.

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Wer APPs benutzt, kann die reichhaltige Welt nicht mehr erreichen, sondern blickt in die solipsistischen Spiegelfenster und sieht seine eigenen Abbilder, anstatt durchs Fenster hinaus in die Welt der Anderen.

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Ich rede hier jetzt nicht vom infamen Datenmassen-Archivieren zu geschäftlichen und zu geheimdienstlichen Zwecken. Jede APP ist eine maschinelle Installation der Daten-Abgreif-Mechanik personifizierter Daten. Diese – EINS – sind lebenswichtig und – ZWEI – das Individuum erfährt diese hinterhältigen eigenen Daten nicht, und kann sie nicht kontrollieren.

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Die Geschäftsidee, APP-Themen marktreif zu entwickeln und anzubieten, ist Teil des it-technologischen Revolutions- und Profitstrebens unserer Tage. Dass APPS angeboten werden, ist also hinzunehmen.

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Dass sich unbedarfte Leute mit jeglichen „INNOVATIONEN“ ansprechen lassen, weil darin Hoffnungen offen gehalten werden, muss als Movens alltäglichen Verhaltens gesehen werden – je virtueller und abgekoppelter, desto leichtsinniger die Konsumenten.

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Wie lange in der Massenkonsumtion gebraucht wird, schlechtes Design zu erkennen und abzulehnen, bzw. schlechtes Design, das einmal Teil des Massenkonsumenten-Verhaltens geworden ist, durch Propaganda fortzusetzen oder durch Aufklärung zu stoppen, ist ein sehr kritisches Thema der KULTURINDUSTRIE, das die Kulturindustrie selbst zu verschweigen und zu vertuschen sucht..

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Denn, was einmal im industriellen Prozess marktgängig gemacht werden konnte, ist leichter fortzusetzen als durch kritische Verbesserungen abzuschaffen.

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Wenn also eine Frau ihr Smartphone auch in der Vibrationsfunktion zur Stimulation und Erhitzung einsetzen kann, wird sie sich beim Einsatz spezieller APPs nicht lange Gedanken machen.

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Wenn ein Mann die APP-Frage trifft, wählt er immer seine Sorgenfreiheit – sei es für den erfolgreichen Zugang beim Partner oder einer gewünschten Zeugung oder Verhütung – eigentlich ganz egal.

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KEIN MENSCH BRAUCHT APPS.

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Lichtgeschwindigkeit 200

Februar 12, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 200

SHACKSPACE,

täglicher Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung –

live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Piraten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit.

Kritik am Kunstbetrieb fällt da meist aus, aber hier: am Dienstag 9. Februar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, mit BILD Berlin/Brandenburg, Neues Deutschland

und Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 9. Februar 2010,

ferner shackspace.de, nycresistor.com, hackerspace.org, netzpolitik.org,

wikipedia.de, ccc.de, cccs.de, nzz.ch, taz.de, BMVg.de, spiegel.de ,

BMF.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF,

dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, piratenpartei.de, Derwesten.de,

Ksta.de, RP-online.de

Piratenthema hier: SHACKSPACE, Technik zum Anfassen für alle.

Ein Hackspace für Stuttgart. Das weltweit erfolgreiche Modell „Hackspace“

erreicht am 20.02.2010 die
Landeshauptstadt Baden-Württembergs. In den Räumen des Stadtjugendrings

trifft man sich um 16 Uhr zur Gründung des Vereins SHACK (engl.: Schuppen,

Werkstatt). „Im Prinzip kann man sich SHACK wie einen grossen Bastelkeller

vorstellen“, erklärt Jan VanVinkenroye, einer der Organisatoren hinter SHACK.

Jeder ist eingeladen von Anfang an dabei zu sein. Bekannt ist das Prinzip

von den klassischen KFZ Schrauberwerkstätten, in denen Werkzeug und

Garagenplatz jedem Mitglied zur Verfügung stehen. Ein Hackspace wie

SHACK nimmt dieses Prinzip auf und transportiert es ins digitale Zeitalter.

SHACK bietet seinen Mitgliedern einen rund um die Uhr zugänglichen

Raum. Gemeinsam wird diskutiert, gelehrt, gelernt, gebaut.

Das Modell ist bewährt und funktioniert, wie Beispiele aus vielen

Metropolen der Welt zeigen. Gemeinsam ist es möglich Werkzeug

und Maschinen zu unterhalten, die einem Einzelnen sonst nicht

zugänglich wären. 3D-Drucker erzeugen keine Bilder sondern echte

Objekte zum Anfassen. Computergesteuerte LASER ersetzen Säge

und Schleifpapier.

Elektronische Schaltungen entwerfen und umsetzen wird zum Kinderspiel.

Aufkommende Fragen werden direkt in der Gruppe gelöst. Jeder hilft

Jedem. Der Verein hat sich die Förderung von Technik- und

Medienkompetenz in der Gesellschaft zur Aufgabe gemacht. „Viele

scheuen zu Unrecht vor den Wunderwerken der heutigen Technik

zurück“, so Ansgar Schmidt, Gründungsmitglied des SHACK. Er selbst

ist bei einem grossen Technologiekonzern der Region in der

Forschungsabteilung tätig und ist von den Möglichkeiten die SHACK

bietet begeistert. Er sieht darin die Chance sein Wissen und seine

Erfahrung weiterzugeben. Lernen durch Anfassen und Ausprobieren

ist das Motto. Denn die Bastler von heute sind die Ingenieure und

Forscher von Morgen.

INFORMATION: Internationaler Dachverband der Hackspaces Auswahl

Hackspaces D/A/CH: Entropia (Karlsruhe), cbase (Berlin), Metalab (Wien),

MechArtLab (Zuerich), Auswahl Hackspaces International: Noisebridge

(San Francisco),NYC Resistor (New York City), twitter.com/shackspace

BILD Berlin/Brandenburg titelt: Berlinale schön wie nie: die schönsten

Stars auf dem roten Teppich; BILD titelt: Für Ihre Haus-Apotheke:

Geprüft von Stiftung Warentest: Die 50 besten Medikamente.

BILD Seite 2: Was bedeutet die EURO-KRISE für uns Deutsche?

Dietmarmoews: BILD spielt die Worte Angst, Reisen, Wann fliegt

Griechenland raus … BILD versäumt darzulegen, wie stark die

deutsche Wirtschaft von den Lieferungen auf Pump nach Griechenland

angewiesen sind. BILD versäumt, aufzudecken, dass der der Ministerrat

in Brüssel, in dem die regelmäßigen Finanzpläne vorgelegt und geprüft

werden, verschlafen hat, die offensichtlich falschen Zahlenangaben

Griechenlands aufzudecken und zu stoppen. Die internationale

Finanzspekulation auf den griechisch geschwächten Euros, hätte

vermieden werden müssen. Der EU-Ministerrat ist schuld.

Frankfurter Rundschau titelt: Film ab; Die Berlinale .. knapp 400 Filme;

FR titelt Werner Balsen, Bernd Salzmann und Eva Roth: Retter in Not.

EU-Gipfel spannt Schutzschirm für Griechenland. FR-Leitartikel Seite 11

von Rouven Schellenberger: … Europa immer mehr sein will als ein reiner

Finanzclub .. ziehen gemeinsam in den Krieg…“

DIE WELT titelt: EU verspricht Griechenland Nothilfe. Heftiger Streit über

Westerwelle: …die Debatte trägt sozialistische üge .. verspricht

anstrengungslosen Wohlstand..“ Dietmarmoews: Reallöhne, Realleistungen.

Hier irrt die Demoskopiegesellschaft. WELT: Seite3, Gernot Facius:

Kirche, Sex, der Zölibat. Dietmarmoews: WELT vergaß den DFB.

Idee, Produktion, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin,

Musikwerbung: 4 BEADS 8 Days MP3 gratis Download von dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 200

Februar 12, 2010


Lichtgeschwindigkeit 158

Januar 12, 2010

Lichtgeschwindigkeit 158

DAS BERLINER MANIFEST Abspann,

Grundsatzprogramm oder Parteiprogramm?

Kernsätze zur Piratenpartei Deutschland von Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, im Globus mit Vorgarten,

Berlin-Pankow Niederschönhausen,

aufgenommen am Montag, 13. Januar 2010.

Ich lade wissenschaftlich Interessierte ganz herzlich ein,

mit mir das BERLINER MANIFEST auf die nächste qualitative

Stufe zu höhen. Es ist die Gründung einer freien Piraten-Universität.

Dazu werde ich mit PIRATEN besprechen, wie wir beginnen.

Das Berliner Manifest enthält verschiedene Ambitionen:

Es ist Strategie-Debatte; es ist Theorie-Diskussion;

es ist Marxismus-Streit;

es ist Abgrenzungs-Streit gegenüber anderen Parteien;

es zielt auf Chancen beim Wähler;

es berücksichtigt die Piraten-Personnage, also wie, wer und

was, welche Menschen, sind Pirat.

Ich bin ein Künstlergelehrter. Hier spreche ich als Pirat

und IT-Soziologe.

IT-Soziologie ist eine Bindestrich-Soziologie, die auf

das Soziale gerichtet ist, das in der äußeren sozialen

Welt das IT-Erlebnis feststellt und analysiert.

Das IT-Politik-Erlebnis setzt sich zusammen aus den

sozialen Beziehungen der Produzenten und Konsumenten

und ihren Kollektiven, in deren prozessuralen Interaktionen

und Interdependenzen die IT-Politik und deren Benutzung

den Erlebnismittelpunkt bildet. IT-Politik, nicht gleich IT.

Die IT-Soziologie beginnt bereits damit, dass der Soziologe

die Höhe des Forschungsstandes beachtet und das soziale

Feld systematisch beobachtet.

Forschungsstand und Systematik sowie Publikation sind

Verflichtung jeder Wissenschaft.

Die weltweite IT-Bewegung braucht eine Gesellschaftstheorie

und einen integren Handlungsstil dazu. Hierzu gehört für

jede Piratenpartei die Selbsterkenntnis der eigenen politischen

Lage. Das Bewusstsein der eigenen gesellschaftlichen

Totalität ist horizontal, in allen Arbeitsfeldern und Teilbereichen

von Produktion, Konsumtion, Information und Distribution,

und vertikal, von lokalen Eigenarten hin zu regionalen und

weltkulturellen Unterschieden, wo immer Piratenwähler leben,

am aktuellen empirisch-wissenschaftlichen Forschungsstand

zu integrieren. Ausgehend von den selbstgesetzten Werten

der Piraten in der jeweils geltenden Parteisatzung gilt die

gesellschaftspolitische Lage in Deutschland aus IT-soziologischer

Sicht. Im Themenbaum finden sich die Strukturbaustellen der Piraten.

Motto

>Infolgedessen gehört alles, wozu man weder durch

Belohnungen noch durch Drohungen gebracht werden kann,

nicht in die Rechtssphäre des Staates< Spinoza

Baruch Spinoza: 1663/1871 Abhandlung vom Staate, S. 197:

Vom Recht des Staates, 3. Kap. § 8,

BERLINER MANIFEST

Berliner Piraten-Manifest als Denk- und Diskussionspapier

für die IT-Bewegung

Wohlverstanden, dass je präziser ein Parteiprogramm

ausgelegt wird, desto weniger Mitglieder stellen sich

dahinter, um es zu vertreten. Im Manifest geht es also um

Grundwerte, die alle miteinander verbinden, Piraten,

Piratenbewegung, IT-Bewegung, Gesellschaft.

Anlass war das schrittweise von digitalen Neuerungen

wandelnde Alltagsleben und neue Restriktionen:

Pirate Bay, kulturindustrielle Monopole der Verwerter und

Verteiler von Originalleistungen. Eine wirkliche Internationale

war konstituiert, ohne, dass die kollektivbildenden

lebensverändernden Kräfte in den politischen Folgen

angesprochen wurden. Auch die Wissenschaft schlief.

Die profitorientierte Wirtschaft blieb mit Blick auf die

finanzierenden Militärinteressen erstaunlich witzlos und

stumpf. Erst Sun Valley und Leute wie Bill Gates begriffen,

welche zivilen Aufgaben der IT-Entwicklung und einer

darauf bezogenen IT-Politik gestellt sind.

Die IT-Bewegung hat mit der weltweiten Piratenbewegung

ihre zivile Avantgarde gebildet: Das heißt: Nicht Zivilsten

haben eine revolutionäre Partei konzipiert. Sondern eine

totale Zeiterscheinung, die digitale Robotik und Telematik,

mit den virtuellen, der sinnlichen Kontrolle entkoppelten

Seinsweisen, zwingt den intelligeneren Teil der teilnehmenden

Menschheit dazu, sich politisch zu formieren.

Dem stehen die Traditionen, Abhängigkeiten und

machtbegehrlichen Dispositionen der Gegenwartswelt in

vielerlei Hinsicht entgegen. Wo ein weltweites Problem

auf lokale und regionale Menschen stößt, sind weltweite

naturwissenschaftliche Konzepte noch nicht die sozio-politischen

Lösungen. Deshalb müssen die bürgerrechtlich-liberal

angesprochenen PIRATEN jeweils kulturspezifische

Programme und Ausprägungen herstellen. Bürgerrechtler

in USA, wie Martin Luther King hatten andere Aspirationen

als Sacharow in Gorki. Heinrich Heine hatte andere als

Ralf Dahrendorf. Die europäische Revolutionsgeschichte

hat zwar Nationen in der europäischen Union zusammengebracht.

Doch man achte auf die sehr verschiedenen Ausprägungen,

sowhol der Staatlichkeiten wie der Arbeitsteilungen oder des

Liberalismus, wie in Frankreich anders als in England anders

als im 1. Deutschen Reich, im Zweiten deutschen Reich,

im Dritten Deutschen Reich und noch mal völlig verschieden

in der ersten Bundesrepublik.

Bis heute wird kaum beachtet, dass die Deutschen der

ehemaligen russisch besetzten deutschen Ostzone,

der späteren DDR, bis 1989, niemals vorher eine republikanische

Freiheit erlebt hatten. Deshalb haben die Deutschen heute ein

besonderes Problem mit Dienstklassenmentalität und

Unverständnis des Liberalismus. Die historisch völlig

verbrauchten Begriffe von Recht und Ordnung, Autorität und

Führung, bedingen, besonders unter den DDR-Ostdeutschen,

eine Ideologie eines vermeintlich dialektischen Verhältnisses

von Freiheit und Sicherheit. Freiheit als Bedrohung von

Sicherheit. Dem gegenüber steht ein idealistisch-utopistischer

Irrglaube, der sich, abgekürzt, mit dem Bild des

Kapitalismus-Vampirs. Im christlich-ideologisch geprägten

Hintergrund bietet die Erlösungshoffnung auf „Kommunismus“

den wirklichkeitsfremden Spielraum der politischen

Erleichterung. Das atheistische Heidentum der DDR-Deutschen

wirkt auch deshalb so nachhaltig, weil es die allzumenschliche

Tradition der Realitätsflucht und Erleichterung fortsetzt.

Unfreiheit, Unterwerfung, Inunrechtsetzung, Restriktionen, Bestrafung.

Es bedarf einer geistigen und einer sozialen Anstrengung,

eine Partei zu entfalten. Es ist keine Kunst, aus einem

Freiluft-Schwarm eine Caféhausgemeinschaft zu machen.

Man wartet auf einen Regenschauer und öffnet die Tür.

Mit einem Stichwort, Freiheit, Maté, Kaffee, Bier, Joint oder Ficken,

findet sich der Common Sense. Zur Aktivierung wird einfach

nach den Gegeninstanzen gerufen: Unfreiheit, Kein Saufen,

kein Rausch, kein Sex.

Aufklärung bei Immanuel Kant:

Die Kritik der Urteilskraft: Die Gemeinschaft muss sich auf

sprachlich gefasste Sätze

verständigen, die sich auf eindeutige Wertbestimmungen

und Wertverwirklichungsstrategien festlegen lassen.

Es geht um das in Geltung Setzen der Sprache. Es geht um

das Denken der Sprache vom Wissen um ein Können vom

Handeln.

Ich bin als freier Mensch geboren.

Die vier Fragen:

Was kann ich wissen?

Was muss ich tun?

Was darf ich hoffen?

Wie ist der Mensch?

Die Entzauberung des marxistischen Irrlaufs.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die Werte der

Französischen Revolution.

Triebverwirklichung, Triebhemmung, Triebverzicht:

das Drama des inneren und äußeren Schweinhunds.

Die Weltgeschichte integriert ein Wunder – mit oder ohne

uns Menschen. Es gibt eine neue Sinnlichkeit infolge der

sexuellen und der digitalen Kommuni-kations-Revolution.

Sämtliche Ligaturen unserer individualen und sozialen

Traditionen sind geschwächt und im Wandel. Die

menschliche Fortpflanzung ist nicht mehr an die Paarung

von Mann und Frau in traditionellen Familien gebunden.

Die IT-gestützte virtuelle Sozio-Kultur schafft Umgangsformen

ständig wechselnder Kollektive, die keine sinnliche Ortsbindung

aufweisen und damit die gegenseitige soziale Kontrolle

auflösen. Zwischen der alten Leiblichkeit und der virtuellen

An- bzw. Abwesenheit entstehen die neuen Lebensformen

der Dynamisierung, der Lähmung, der Irritation, der neuen

Ligaturen und Anomien. Das Manifest ist auf die geltende

Satzung der Piratenpartei Deutschland bezogen und wahrt

deren Werte und Normen.


Lichtgeschwindigkeit 157

Januar 12, 2010

Lichtgeschwindigkeit 157

BANG BANG KRIEGSKABINETT, täglicher Kommentar der Medienlage,

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing.,

Piratenpartei Deutschland, Sicht der Piratenbewegung, Montag, 12. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit Frankfurter Rundschau vom 11. Januar 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. Januar 2010,

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,671027,00.html,

DLF, dradio.de, bild.de, heise.de, faz.net, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: BANG BANG KRIEGSKABINETT Merkel ist verantwortlich!

ZEHN FRAGEN AN DAS KRIEGSKABINETT: Kanzlerin Merkel ist für die

Politik verantwortlich. Wer sich wie mit wem streitet oder die Bundeskanzlerin

kritisiert, ist nebensächlich, wenn die Hauptsache dabei untergeht.

Was macht Frau Merkel Welche politischen Ideen führt sie zu Ergebnissen.

Frau Merkel muss den Bürgern Informationen geben und Fragen beantworten.

BILD Berlin/Brandenburg titelt: Familien: So gibt es das meiste Geld vom

Staat! – und Bild kommt nicht auf die Idee, den Etatismus, den Ruf nach

dem Staat, die lähmende Dienstklasse und das Duckmäusertum zu

kritisieren – da fehlt es an liberaler Vorstellung bei BILD. Und ganz kritisch

die BILD-Literaturkritik gegen Ludger Volmer, Gründungsmitglied der Grünen

hat eine Grünen-Buch veröffentlicht. BILD nennt den Titel nicht, aber

„langweiliges Buch“ (Faz) …Abkürzungsverzeichnis 5 Seiten, BILD meint

Gääähn!

Dietmarmoews meint: Schwacher Sinn und Ressentiment, statt Urteilskraft.

Außer den Mutmaßungen über Herta BSC, „Geschichte durch Nichtabstieg“

hat auch der BILD-Sportteil keine Meinungsführerschaft. Dennoch: Ich lese

täglich BILD-Online.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: Daisy-Gänseblümchen, Merkels

Lieblingsblume? Gestern lautet das Titelbild der Frankfurter Rundschau:

Daisy war hier. FAZ also heute: Rückendeckung für Angela Merkel. Koch:

Führungsstil alternativlos. Dietmarmoews sagt: Alles Blech – entscheidend

ist, Bundeskanzlerin Dr. Merkel ist verantwortlich, die Politik zu bestimmen

und die Öffentlichkeit seriös zu informieren: KRIEGSKABINETT geht auf

Merkels Kappe. DIE FAZ hat am 12. Januar einen schlechten Tag erwischt,

Feuilleton Seite 10: Literarisches Leben: Als Sex noch Sinn hatte, schreibt

Felicitas Lovenberg über einen neuen Roman von US-Autor Philip Roth:

Humbling, über einen Artikel in der New York Times der Autorin Katie Rolphe,

Quatsch, sie kritisert nicht Roths Roman, sondern hält den alten Sex von

Altsexschreibern, Roth, Bellow und Burgess, den neuen Lesern entgegen:

„sei die Einstellung der alten Garde zum Sex geradezu romantisch:

„Er hat Mysterium und Kraft. Er sorgt dafür, dass etwas geschieht.“

Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich nicht nur der amerikanische

Autorennachwuchs, sondern auch eine immer größere Leserschaft von

Roth und Co. So bedroht fühlt. FAZ Feuilleton Seite 29, Hannelore Schlaffer:

Wer allein ist, hat nichts vom Geheimnis. Die jüngste Institution der

bürgerlichen Kultur ist der Trupp. Von der Massenbedrohung des

Ortega Y Gasset zur Massenkommunikation des John Riesman,

hat die FAZ nicht verstanden, worum es bei sozialen Erscheinungen

geht: Die Menschlichkeit und das Soziale, wie es aus dem Sozialen

entsteht. Dietmarmoews: Die Behauptung, dass „Trupps“ mit

Fähnleinanführer busladungsweise, mit heutiger Bildungsbürgerlichkeit

dem Flaneur die Sicht und die Exklusivität versperre ist, kurz gesagt,

Unfug. Wen interessiert solch Missgunsterwägung. Fraglich ist, welche

Sozio-Kultur und welche Bildung solche Trupps produzieren, reproduzieren,

integrieren? Und, mit welchen Folgen fürs Soziale? FAZ Feuilleton Seite 30,

Emmanuel Todd: Wer hat die Überschrift verfasst, Herr Schirrmacher?

Ein Kontinent als Schutzzone. Es gibt kein anderes Wirtschaftssystem

als den Kapitalismus. Aber der Staat muss ihn regulieren. Unser Staat

heißt Europa. Deshalb brauchen wir eine europäische Vision.

Dietmarmoews: hier alles Quatsch: Wo, welcher Kapitalismus?

Wessen Staat heißt Europa? Wir brauchen eine optimale Wirtschaftspolitik –

keine optimale Vision. Europa ist keine soziale Einheit.

Frankfurter Rundschau vom 11. Januar 2010, Seite 6, bingt eine dpa-Meldung:

Feldjägerbericht war für Nato bedeutungslos. Der Guttenberg hätte danach

seine Meinung gerichtet und die beiden Militärs Schneiderhan und Wichert

rausgeschmissen.

Zehn Fragen bei Spiegel-Onnline:

Warum kam es überhaupt zu dem Bombardement?

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musikwerbung: Bang Bang, Vanilla Fudge


Lichtgeschwindigkeit 157

Januar 12, 2010