Schoki-Test mit iChoc WHITE NOUGAT CRISP VEGAN

Juli 22, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6682

vom Samstag, 23. Juli 2016

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Dietmar Moews meint.

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Wilde kamille

schachtelhalm

fürs i ging

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Aus vorbei

der sommer der goldene

herbst dahlien anemonen

aus vorüber vorbei

fahrende autos busse

frauen hinter dem steuer

junge gesichter gestresst

vorüber aus vorbei

das alter zwischen den augen

not

rem,

geschluckt

auszutragen für kommende

halbwertzeiten und spätfolgen.

Wilde kamille

schachtelhalm

fürs i ging

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Gold

staubfäden

in den himmel gewirkt“

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(Rudolph Bauer 1989 „“Am rand der b 1 nach helmstedt“ aus „Ätze Terra – Literarische Texte“)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, iChoc WHITE NOUGAT CRISP VEGAN RICE CHOC MIT HASELNUSSKROKANT. Sie ist nicht bean to bar hergestellt und stammt vom Hersteller EcoFinia GmbH 32020 Herford,

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http://www.ichoc.de

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Kurz vorab: Diese i Choc ist eine von inzwischen sechs verschiedenen Sorten veganer Schokoladen-und Nougat-Süßtafeln von EcoFinia, die in den vergangenen Jahren verschiedene Preise und Goldmedaillen erhielt, so auf der ISM Köln und von der DLG. Das Zeug ist wirklich so süß, dass kaum mehr als ein zwei Riegel erträglich wären. Es duftet beim Öffnen der Packung ungewöhnlich stark nach Nougat. Haupt-Bestandteil ist Roh-Rohrzucker, dazu Karamellsirup und Mais-Glukose-Sirup. Der Kaufpreis im Reform-Haus ist mit 1 Euro 95 für 80 Gramm zu hoch.

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Alle Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio schwören, empfehlenswert … die veganen Schokoladen sollten alle in Betracht ziehen, die gerne helle Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen..“ Diese Reisdrinktafel ist nicht FAIR TRADE gehandelt.

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Dem Internetz-Auftritt von EcoFinia entnehmen wir zum Konzept mit VEGANEN Süßtafeln iChoc – Die neue deutsche Schokolade für Veganer und Milchallergiker von den Machern der bekannten VIVANI Bioschokolade. „White Nougat Crisp“, „Choco Cookie“, „White Vanilla“, „Mandel Orange“: Vier spannende Sorten, die wie klassische Vollmilch-Schokolade schmecken, aber – dank der Verwendung von Reisdrink (Reismilch) anstelle von Kuhmilch – völlig tierproduktfrei gefertigt sind, von der EcoFinia in Herford. Die Rohstoffe der iChoc Schokoladen stammen allesamt aus 100 % geprüftem Bio-Anbau, der Kakao aus Bio-Mischkulturen von fair bezahlten Bauern-Kooperativen in der Dominikanischen Republik. Bei den Rezepturen werden keine künstlichen Aromen und keine Emulgatoren (wie Sojalezithin) eingesetzt. Ein Qualitätsmerkmal, das die iChoc-Schokoladen zu einem besonders hochwertigen Genuss für vegan lebende Schokoladen-Liebhaber macht. Erhältlich sind die iChoc Bioschokoladen im ausgewählten Einzelhandel, gut sortierten Biomarkt und Reformhaus sowie im VIVANI Onlineshop www.bioschokolade.de.

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Georg Bernardini schreibt zu iChoc von EcoFinia aus Herford nicht. So gibt es auch keine Bewertung und Empfehlung vom Bernardini:

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man sie hier Reisdrink-Tafel nennt, das Schönste. Das 80 Gramm Tafelgebinde reicht aus, weil es zu süß ist. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese iChoc kommt zunächst wie Schokolade daher, schmeckt aber ideal nach feiner niedrigprozentiger Milch-Schokolade, man schmeckt den geringen Kakaoanteil durchaus nicht. Vielleicht wollte die designer in der weitgefächerten Design-Palette noch für einen VEGAN-Schlenker anfügen? – die kleinen Aromen, Reisdrinkpulver, Haselnuss-Pulveranteile Vanille, kein Salz, kein Lecithin.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß weich. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Sie reicht nicht an türkische oder asiatische Süßspeisen heran, aber sie schmeckt höllisch süß.

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Ein dezente anthrazitfarbene Pappschachtel im klassischen Tafel-Format dazu gut oben gut sichtbar verkleinerte Foto-Repros von Haselnüssen, Choc-Stückchen, Vanilleschoten und Reisbröckchen und das geschützten Labels für EU-BIO, rückseitig in Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Niederländisch, Spanisch die einheitliche Rundumfarbigkeit mit unlesbarer dunkelbrauner Kleinstschrift, die Zutaten:

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Bio cremeweiße Nougat Reisdrink Tafel mit Haselnusskrokant, Roh-Rohrzucker, Haselnussmark 23%, Kakaobutter, Reisdrinkpulver 11,5%, Haselnusskrokant 8% (Roh-Rohrzucker), Haselnüsse, Mais-Glukosesirup, Karamellsirup), Bourbon Vanille-Extrakt aus biologischem Anbau.

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Eine winzige Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch sichtbar:

Energie 586kcal / 2441kj

Fett 39 g

davon gesättigte Fettsäuren 15,5 g

Kohlenhydrate 54,3 g

davon Zucker 44 g

Eiweiß 3,6 g

Salz 0,0 g

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Ausgepackt findet sich die hellbraune Reismilchtafel in Zellulosefolie als Dauerkonserve eingeschweißt, haltbar bis 07.2017.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese äußerst süße Nougat-Reismilchtafel mit wenig Kakao, durchaus fein und hochwertig, eigentlich nicht. Die Testprobe – was heißt da vegan? – war eher unangenehm zu süß. Ichioc ist mit 1 Euro 95 für 80 Gramm zu teuer.

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Wäre nicht Schokolade ein Kompositum aus Kakao – käme der Kritiker und Tester zu spät.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Die Bougat-REIS-Milchtafel meist – bietet wenig Schokolade und wenig Kakao. Ich gebe drei Zuckerwürfel von sechs.

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Schoki-Test mit zotter Mitzi Blue MARRAKESCH Milchtafel mit Mandelnougat

Juli 21, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6679

vom Freitag, 22. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Dies ist ein Wort vom großen Werk,

das Menschen frisst wie Tiere Gras,

das Menschen trinkt wie Meere Fluss,

wie Sonne Schnee, wie Nacht den Berg.

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Dies ist ein Wort vom großen Werk,

als Abfall stirbt der sanfte Reim,

zwölftausend kommen her zur Schicht,

zwölftausend kehren heim vom Werk.

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Es ist ein Schrei und kein Gedicht,

Gedichte gelten lang nicht mehr,

des Frühlings Stimme hörst du nicht,

im Gas des Werks wird Sanftheit stumm.

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Aus Türmen nässt der Regenfall,

die Kühlturmwolke schwankt im Wind,

dem Heizer wird beim Schaufeln heiß,

er ist schon lang nicht mehr gesund.

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Der Bagger wühlt die Erde auf,

wie Bettlerhand den toten Müll,

wie Hundesinn den Abfallhauf,

das Werk frisst Menschen wie ein Wurm.

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Die Kohlenbahn unendlich rollt,

wirft Schatten über manch Gesicht,

wirft Kühle über manches Herz.

Der Tod im Werk unendlich rollt.

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Das Wort vom Werk geht nicht zu End,

das Menschen frisst wie Tiere Gras,

das Menschen trinkt wie Meere Fluss,

wie Sonne Schnee, wie Nacht den Berg.“

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(Walter Bauer 1904-1976, aus „Stimme aus dem Leunawerk“, 1930)

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Ich probierte eine österreichische Spitzen-Schokolade, zotter schokoladen Mitzi Blue MARRAKESCH, Milchtafel mit Rosenblüten, & Mandelnougatscheibe, Orangen und Kardamon. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem österreichischen Hersteller zotter Schokoladenmanufaktur GmbH Bergl 56, A-Riegersburg.

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www.zotter.at

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Kurz vorab: Diese zotter Milchtafel ist eine derjenigen kostbaren zotter-Kompositionen, mit der sich zotter den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient. Allerdings ist die Süßtafel eigentlich eine dünne runde Scheibe wie eine CD im Durchmesser, zwar allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao hat sie kaum. Mitzi MARRAKESCH besteht hauptsächlich aus Rohrzucker, Kakaobutter und fein abgestimmte Aroma-Impfungen, wie Kardamon, Orangen, Mandelnougat, Salz, Rosenblütenpulver, Vanillepulver, Orangenblütenöl. Der Kaufpreis bei Temma in Köln ist mit 4 EURO 70 für 65 Gramm luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität.

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Alle Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade schwören, empfehlenswert … die handgeschöpften Schokoladen sollten alle in Betracht ziehen, die gerne Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen..“ Diese MARRAKESCH soll etwa zu 74% FAIR TRADE gehandelt sein.

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Dietmar Moews lehnt sein Liebhaber-Werturteil nicht an den Fachmann Bernardini an. Da der Produzent ZOTTER ständig seine Produkte modifiziert – nicht nur die Werbetexte auf den Packungen – können Kakaosorten und Herkunft der Kaufpackung nicht entnommen werden.

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Georg Bernardini schreibt zu Zotter:

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Josef Zotter ist gelernter Koch und Konditor. Bis 1987 war er sowohl im Inland als auch im Ausland tätig. Von 1987 bis 1999 führte er eine Konditorei mit vier Filialen, mit der er im Jahr 1996 Insolvenz beantragen musste. Aus dieser Insolvenz heraus hat sich Josef Zotter in beeindruckender Weise eine neue Existenz aufgebaut… Schon damals waren alle seine Produkte Fair-Trade-zertifiziert. Mit dem Bau seiner neuen Schokoladenproduktion im Jahr 2007 stieg er komplett auf Bio um. Zur Krönung produziert Zotter seither alle seine Schokoladen von der Bohne weg … ist wohl das einzige Unternehmen, das ausschließlich in Bio- und Fair-Trade-Qualität produziert… Das Jahr 2011 war einmal mehr ein besonderes zotter-Jahr …eröffnete seinen 27 Hektar großen Essbaren Tiergarten mit Attraktionen wie Schoko-Melkmaschinen, Bauerngolf, oder einem Streichelzoo. Dazu kann man artgerechte Speisen von den Tierbewohnern genießen und auch Picknicken.“

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Empfehlung / Bernardini:

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Diese Sorte Mitzi Blue MARRAKESCH Milchtafel mit Mandelnougatscheibe von Zotter ist „Bean to Bar“ hergestellt, trägt die Bezeichnungen „Bio und Fair“ „organic and fair“ und „fair for life“ – ja was denn sonst? Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und mit maximaler Einschätzung ausgezeichnet: SECHS von SECHS KAKAOBOHNEN – diese Sorte der Produktlinie Mitzi Blue hat Bernardini nicht besonders vorgestellt und getestet.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man sie hier Milchtafel nennt, das Schönste. Das 65 Gramm Tafelgebinde reicht gerade mal als Teaser. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese Zotter-Schokolade schmeckt ideal nach feiner niedrigprozentiger Milch-Schokolade, man schmeckt den geringen Kakaoanteil durchaus. Vielleicht wollte Herr Zotter in der weitgefächerten Design-Palette noch für einen Schlenker anfügen? – die kleinen Aromen, Orangenöl, Rosenblätter, Vanille, sind dezent eingemischt. Der Emulgator von Lecithin macht einen genmanipulierten Sojaanteil.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß fasst wie eine Paste. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Winzige mineralische Beißwiderstände in seltener Verteilung, deren Geschmacksbeitrag nicht fassbar ist wie auch die Rosenblättchen-Dekoration geben einen zusätzlichen Kaureiz – mehr ein Design-Gag. Aber sie schmeckt köstlich.

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Ein farbig reizender Trickfaltungs-Pappkontainer in Violett und Organe-Komplemenär mit weißen Figuren-Silhouetten, dazu gut sichtbar die geschützten Labels für EU-BIO und FAIRTRADE, rückseitig die einheitliche Rundumfarbigkeit mit unlesbarer Kleinstschrift, Alles in deutsher Sprache, die Zutaten.

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Aufgeklappt wird eine Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch sichtbar:

Energie 573kcal / 2384kj

Fett 40 g

davon gesättigte Fettsäuren 24 g

Kohlenhydrate 44 g

davon Zucker 43 g

Eiweiß 7,2 g

Salz 0,27 g

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Ausgepackt findet sich die kreisrunde hellbraune Milchtafel in Zellulosefolie als Dauerkonserve eingeschweißt, haltbar bis 16.03.2017.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Milchtafel „zotter MARRAKESCH – passend gesüßt, wenig Kakao, fein und hochwertig, auch die Mandelnougatscheibe setzt einen echten alternativen Geschmacksakzent:

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Wäre nicht Schokolade ein Kompositum aus Kakao – käme der Kritiker und Tester zu spät.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Die Milchtafel mit den dekorativen Rosenblätterschnitzeln – steht an der mir bekannten Qualitätsspitze. Nur – wie meist – bietet zotter wenig Schokolade und wenig Kakao.

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Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao

Juli 14, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6660

vom Donnerstag, 14. Juli 2016

 

Dietmar Moews meint:

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„Ich greife keinen alten Gentleman an“

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(Schweizer Altbundesrat Pascal Couchepin, 2016, „Über die Grenzen der direkten Demokratie“)

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Ich probierte eine französische Spitzen-Schokolade, CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem französischen Hersteller Stephane Bonnat, Voiron, France.

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Kurz vorab: Diese Chocolat Bonnat ist vermutlich eine derjenigen hochprozentigen dunklem und kostbaren Bonnats, mit der sich Bonnat den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient hat und zu halten scheint. 75 Prozent „Equateur“ Chocolat noir, allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao, Kakaobutter und knapp 42,6 Prozent Süße, davon knapp 25,9 Prozent Zucker. Der Kaufpreis bei Hernando Cortez in Köln ist mit 6 EURO 70 für 100 Gramm ist luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität, während es dagegen weniger hochqualitative andere Anbieter mit schicken 50 Gramm-Gebinden auf dem Markt gibt, So lege ich hier das Gewicht auf die höchste Qualität und tadele nicht weiter über unbillige Hochpreiserei (z. B. bietet PFUNDS-Molkerei Dresden eigene hübsche Souvenir-Auftrags-Tafeln an, die hier höchstens etwa vier von sechs Qualitätspunkten erreichen könnten, aber extrem teurer als die Spitzenschokoladen von Bonnat sind).

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Das heutige Unternehmen BONNAT wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt bei dieser „Equateur“ das Herkunftland und die Anbauregion der Cacao-Sorte an – es heißt: „les grands crus du cacao sont sélectionnés par Stéphane BONNAT und bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“, S. 220-221): Hergestellt mit Kakao des Volkes Tsschila, auch Los Colorados genannt. Mild, ,eicht herb, mit ausbalancierter Süße und nichtz zu fettig sowie einem dezenten Röstgrad. Mit angenehm fruchtigen und auch blumigen Aromen.“

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Diese Sorte Bonnat Schokoladen Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao gehört zur Spitze weiterer Bonnat-Sorten, sowie eigentlich noch neben einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne. Sie ist am 7. Juli 2016 frisch (bis November 2017 supergut) wird ohne FAIR-TRADE-Siegel angeboten. Mit diesen Einschränkungen erhält dieses BONNAT von Tester Dietmar Moews eine Bewertungs-Bohne Abzug.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Purschokolade ist dem Tester aber, obschon mit 75% Cacao, nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition überhaupt nicht fettschmierig, klebt vorm Runterschlucken nicht im Rachen. Man schmeckt den Cacao. Die Süße stimmt – sie ist extrem fein: SUPERLATIV; nur zu kostspielig.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNAT und VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind unglaublich fein und sehr sehr gut. Man kann sie hervorragend brechen. Man beißt ab. So ein Abbiss löst sich leicht, und superlativ klar und ganz sauber. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte „Zartbitter“-Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – es ist: NUR Cacao, Cacaobutter, Zucker. Die BONNAT Chocolat Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao liefert hiermit zweifelsfrei beste Qualität.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: November 2017.

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Ein schöner gebrochen-kobaltblauer Papierumschlag mit schwarzen und golden-grünen Kunstschriften, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit Kathedrale der Ursprungsstadt Voiron (Isère) vorne, dazu in weißer Schrift „VOIRON …“ sowie „Chocolat Pur Beurrede cacao“ sowie rückseitig feine grünfarbene Verzierungen, dazu ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE.

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“ – „Was dem Gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht überzeugend gut, Kakaogeruch leicht wie Tabak.

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Der Kaufpreis liegt mit 6 Euro 70 für 100 Gramm unter den Bonnat-Spitzensorten über der Mitte – aber man muss das mal probieren. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann! Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht trotzdem Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade mit Herkunftsangabe, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, (75% Cacao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2576 kj / 621 kcal; Fett 46 g; davon gesättigte Fettsäuren 29,65 g; Kohlehydrate 42,6 g; davon Zucker 25,9 g; Eiweiß 8,8 g; Salz 0,01 g.

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Auffällig für diese hochbewertete Spitzensorte Bonnat 75% ist die maßvolle  Abstimmung durch vergleichsweise wenig Zucker, mäßig Eiweißanteil, eine winzige Spur Salz.

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EMPFEHLUNG: Der Tester Dietmar Moews empfiehlt diese Schokolade – sie ist von höchster Qualität und eine der Spitzensorten von BONNAT – während seine persönliche Lieblingssorte eine andere BONNAT ist – aufgepasst:

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Die 200 Gramm „Blockschokolade“ „Bonnat maitre chocolatier, chocolat à cuire, VOIRON CHARTREUSE, RENOMMÉE mondiale, Cacao 60%, Sucre 40%“ – sie kostet EURO 8,80 – das ist eine sensationelle dicke SUPERTAFEL und kostet weniger als die Hälfte der überfeinen kostspieligen Porcelana:

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ OHNE Zusatzaromen möglich ist, nichts KÜNSTLICHES, dezenter Zucker-Anteil, wenig Eiweiß nur eine Spur Salz. Georg Bernardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell getroffen!

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ACHTUNG: Diese BONNAT ist nicht BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen die superlative Wertschätzung 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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Schoki-Test mit TIROLER EDLE 48% purissima

Juli 10, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6653

vom Sonntag, 10. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Das junge Ding hieß Ilse Watt,

Sie ward im Waisenhaus erzogen,

Dort galt sie für verstockt, verschlagen,

Weil sie kein Wort gesprochen hat

Und weil man ihr es sehr verdachte,

Dass sie schon früh, wenn sie erwachte,

Ganz leise vor sich hinlachte.

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Man nannte sie, weil ihr Betragen

So seltsam war, das Hexenkind.

Allüberall ward sie gescholten.

Doch wagte niemand, sie zu schlagen,

Denn sie war von Geburt her blind.

Die Ilse hat für frech gegolten,

Weil sie, wenn man zu Bett sie brachte,

Noch leise vor sich hinlachte.

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In ihrem Bettchen blaß und matt

Lag sterbend eines Tages die kranke

Und stille, blinde Ilse Watt,

lächelte wie aus anderen Welten

Und sprach zu einer Angestellten,

Die ihr das Haar gestreichelt hat,

Ganz laut und glücklich noch: „Ich danke.“

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(Joachim Ringelnatz, „Das Hexenkind“ aus „Kinder=Verwirr=Buch“,

aus 1931)

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Ich probierte eine handgefertigte österreichische Schokolade, sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem Tiroler Hersteller Konditorei Haag, Maisengasse 19; A -6500 Landeck.

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Kurz vorab: Diese TIROLER ist eine feine Edelmilchschokolade nicht „ohne Zuckerzusatz“.

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Alles schmeckt eintönig und ist bei normaler Raumtemperatur kaum knackend brechbar. Vollmilchpulver, Kakao, Kakaobutter, Emulgator: Soja-Lecithin rechtfertigen das Attribut: „purissima“ nur begrenzt. Der Kaufpreis ist mit 4 EURO 90 für 50 Gramm viel zu hoch – man erlebt zwar EINE Spitzenqualität, mit sonderbarem Geschmack. Jedoch gibt es viel preisgünstigere hochqualitative andere Anbieter auf dem Markt. Diese TIROLER EDLE 48% Kakao riecht und schmeckt wie „olle Kuh“ – sorry Mister.

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Dem Tester fiel sofort der Witz aus Kinderzeiten zur Frage: Was ist Geduld? ein: „Geduld ist, einer Kuh vorne Zucker ins Futter streuen und hinten am Arsch lecken, bis es süß wird.“

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TIROLER EDLE 48% ist angeblich „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und kritisiert – jedoch nicht diese neue Sorte.

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… Die Initiatorin von Tiroler Edle, Therese Fiegl, ist studierte Agraökonomin und verantwortlich für Marketing, Produktentwicklung und die Marke. …Hansjörg Haag … passionierter Konditormeister hat die Kunst der Herstellung von Schokoladenerzeugnissen in der Schweiz erlernt.

Das besondere an den Produkten ist die Verwendung von Milch des Tiroler Grauviehs, einer seit 3000 Jahren in den Tiroler Bergen beheimatete Rasse, die noch nie mit anderen Rinderrassen gekreuzt wurde, kein Silo- und Kraftfutter kennt und die Sommermonate auf den Hochalmen Tirols verbringt….Grauvieh -Trockenmilch verwendet (Schokolade kann fast ausschließlich mit Trockenmilch hergestellt werden).Für eine Jahresproduktionsmenge von 120.000 Tafeln benötigt Tiroler Edle ca. 25.000 Liter Grauviehmilch.

Die Schokolade wird zu einem Teil von dem qualitativ anerkannten Hersteller Domori produziert … kooperiert auch mit dem Schokoladenhersteller Fechlin aus der Schweiz…“ zitiert nach Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ S. 774/775; 2015

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Der Geruch dieser TIROLER EDLE purissima passt nicht zur Verpackung: Sie riecht nach Kuhstall. Das Gebilde, das auf Spitzenqualität zielt – ist gar nicht süß – ohne Zuckerzusatz, nur ganz leicht süßlich vom Milchpulver.

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Dem Schokoladenfreund wird die Ideal-Schokoladen-Genusserwartung völlig enttäuscht, sei es nur, weil Milchschokolade draufsteht, vom Geschmack, Konsistenz, Gewürzen, Fettigkeit, Süßheit, Kakaoart, natürlich die Feinheit, Klebrigkeit, Mundgerechtheit – muss als leicht salzig, gagig zusammengefasst werden.

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Es beginnt mit dem (kuh-) tierischen Geruch, anstatt eines erwarteten (kakao-) pflanzlichen Duftes. Der Abbruch ist wenig prägnant, mehr dauerelastisch. Der Abbiß und Schmelz wird schleimig, wie man es von „laktatminimierten“ Gemischen kennt. Diese Sorte TIROLER weichschleimige angeblich ungesüßte, lecithiniert emulgierte Edelmilchschokolade schmeckt zu wenig nach charaktervollem Kakao. Die Herkunft und Sorte des Kakaos wird nicht angegeben. In der Nährwerttabelle werden 27 Gramm Kohlehydrate und 9,4 Gramm Zucker angegeben – also angedeutete Zuckersüße, die angeblich von der Graumilch herrühre.

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TIROLER EDLE teilt folgende Zutaten mit: 51% Vollmilchpulver, 48% Kakao, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator (Soja-Lecithin) weist auf genmanipulierte Schrecklosigkeit hin.

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Haltbar bis 30.11.17 – also eine Dauerkonserve und, wer hätte es gedacht, nicht durch besondere Frische ansprechend.

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Der Preis ist doppelt zu hoch, für 50 Gramm 4 EURO 90 handgefertigt, sind spitzfindiger Luxus mit Fragezeichen beim Genuss.

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Die hübsche Papppackung lässt sich einfach öffnen und wieder verschließen. Man blickt auf die im „Goldenen Schnitt“ in zweigeteilte Aufsicht in einem kleineren dunkelbraunen – in Weiß fein beschriftet „purissima“ und „48% Kakaoanteil“ – und einen silberbeschichteten oberen Teil – beschriftet in Weiß TIROLER EDLE 48% – mit einem rosarotfarbenen Aufkleber mit der Schrift „Ohne Zuckerzusatz“. Die Rückseite ist statt mit Silbermetallic in Grau mit weißer Kleinstschrift der ZUTATEN und NÄHRWERT-Tabelle.

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Alle Aufschriften stehen in italienischer, englischer, französischer und deutscher Sprache klein geschrieben drauf.

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Es gehört zur Standardauszeichnung, dass man Angaben zu Nutritional Values – also Nährwerte per 100 Gramm findet:

Energie: 2528 kj ; 509 kcal;

Fett: 48 Gramm;

davon gesättigte Fettsäuren 30 Gramm

Kohlehydrate 27 Gramm

davon Zucker 9,4 Gramm

Proteine/Eiweiß: 15 Gramm Gramm;

Salz 0,7 Gramm

Broteinheiten 2,7

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ACHTUNG: Diese TIROLER EDLE ist zwar laut Aufdruck von „WEIBERWIRTSCHAFT“ designed, doch leider nicht BIO! Diese TIROLER EDLE ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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DIETMAR MOEWS ungeduldiges FAZIT und NICHTEMPFEHLUNG:

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Ich empfehle diese TIROLER EDLE nicht. Sie schmeckt nach „olle Kuh“. Es ist Zucker hinzugefügt, entgegen der Purissima-Reklame. Sie ist extrem zu teuer, bei 4 EURO 90 für nur 50 Gramm. Sie bekäme als Bewertung ein Euter mit drei von fünf Zitzen. Der Tester Dietmar Moews bezweifelt, dass der Chocolatier Georg Bernardini hiervon mehr als zum Test notwendig war, gekauft und gegessen hat.

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Georg Bernardini schreibt zu TIROLER EDLE 48%: Hergestellt mit Rio Caribe-Kakaobohnen aus Venezuela. Gutes Kakaoaroma, mild und leicht herb, milchig-cremig aber auch mit deutlicher Süße …“

 

BERNARDINIS EMPFEHLUNG: zum Hersteller TIROLER / DOMORI:das Lob für die puren Schokoladen gebührt eigentlich Domori. Natürlich können der Einfluss und die Wünsche des Kunden das Endergebnis der Schokolade aber beeinflussen. Die puren Schokoladen können auf jeden Fall alle überzeugen…“

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Schoki-Test mit Venchi Cuor di Cacao 56%

Juli 9, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6651

vom Samstag, 9. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Gerechtigkeit ohne Gewalt ist ohnmächtig,

Gewalt ohne Gerechtigkeit ist tyrannisch“.

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(Blaise Pascal (1623-1662), „Gedanken“)

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Ich probierte eine italienische Schokolade, Venchi Cuor di Cacao 56%. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem italienischen Hersteller Venchi S.p.A. – Via Venchi 1, 12040 Caxstelletto Stura (CN) ITALY.

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Kurz vorab: Diese Venchi ist eine feine, dicke, nicht zu süße Zartbitter-Tafel. Alles schmeckt eintönig süß und ist bei normaler Raumtemperatur gut knackend brechbar. Kakao, Zucker. Kakaobutter, Emulgator: Soja-Lecithin, Natürliche Vanille-Aroma, etwas Salz. Der Kaufpreis ist in Venedig mit 4 EURO 70 für 100 Gramm luxuriös hoch – und man erlebt KEINE Spitzenqualität, während es zu dem Preis hochqualitative andere Anbieter auf dem Markt gibt. Hauptgewichtsanteil ist Zucker – und so schmeckt’s.

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… 1878 von Silvio Venchi in Turin gegründet, ist eines der traditionsreichsten Unternehmen der italienischen Schokoladenbranche, mit vielseitigen Spezialitäten im Produktangebot. Nach der Fusion mit der Firma Cuba im Jahr 2000, wurde das Unternehmen 2003 von Cuba Venchi wieder in Venchi umbenannt. Heute findet man sowohl Venchi- als auch Cuba-Produkte im, Handel. .. 1998 bis 2005 … enormes Umsatzwachstum von 1,6 auf 17 Millionen… „

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Venchi ist angeblich „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und kritisiert – jedoch nicht diese Sorte. Zu einer Venchi-Schoko-Mandarine hieß meine Kurzbemerkung: Schon interessant, aber nicht erstklassig.

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Der Geruch dieser Venchi-Süßigkeit passt zur Verpackung: Plastik und Talk oder kaum ein Duft. Das Fettgebilde, das auf Gewicht und nicht auf Spitzenqualität zielt – ist süß wie ein Mars oder Lions, nur weniger gesalzen und dem kurzen Blitzgedanken: Sodbrennen.

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Ich setze hinzu: Jeder Schokoladen-Liebhaber weiß wie Kakao schmeckt – dass Schokolade aber nach Schokolade und auch nach Kakao schmeckt, aber nicht wie Kakao. Diese Venchi schmeckt süß – nicht mehr.

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Venchi Milchschokolade Kakaogehalt 56% mindestens teilt folgende Zutaten mit: Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Emulgator (Soja-Lecithin), Natürliche Vanille Aroma.

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Haltbar bis 30.04.18 – also eine Dauerkonserve und, wer hätte es gedacht, nicht durch besondere Frische

ansprechend.

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Alle Aufschriften stehen in italienischer, englischer, französischer und deutscher Sprache klein geschrieben drauf. Die hübsche klassische Tafelverpackung lässt sich einfach öffnen und nicht wieder verschließen. Dunkelbraunes Umschlagpapier, goldener Schreibschriftzug Venchi 1878, eine bräunliche Tümelgrafik mit sitzenden Frauen von 1878, weiße Schrift “Fondente/Dark Cuor die Cacao 56%“. Innenpapier goldbeschichtetes Papier, nicht luftdicht, und die Rückseite ebenfalls braunflächig mit winziger weißer Schrift und einem weißen Scanfeld.

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Weder mit kleinem Nippen und Kosten, noch mit einer größeren Kaumenge wurde die gleichförmige Masse irgendwie angenehmer – zu süß.

 

Es gehört zur Standardauszeichnung, dass man Angaben zu Nutritional Values – also Nährwerte per 100 Gramm findet:

Energie: 2347 kj ; 564 kcal;

Fett: 37,0 Gramm;

Kohlehydrate 48,1 Gramm;

davon Zucker 42,7 Gramm

Proteine: 6,2 Gramm;

Salz 0,11 Gramm.

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DIETMAR MOEWS ungeduldiges FAZIT und EMPFEHLUNG:

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Ich empfehle diese Venchi. Sie ist besser als sie von Milka wäre, besser als Lindt, nur teuer. Diese bekäme drei von sechs Zuckerhütchen.

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Dietmar Moews hat auch in LICHTGESCHWINDIGKEIT die Venchi Nougat CREMINO getestet und war nicht zufrieden.

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Georg Bernardini schreibt zu Venchi:

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… Bei Venchi erlebt man ein Wechselbad der Gefühle: Mal bietet sich, zum Beispiel mit „Il Giandujotto“, ein besonderes Produkt, dann erlebt man, zum Beispiel mit dem Konfekt Tronchetto Nocciolato Ripieno oder auch mit der Sorte Tartufo al coco rapè, eine Enttäuschung. Eine etwas regelmäßigere Qualität wäre wünschenswert.

…bei den veredelten Schokoladen heben sich die Sorten Minze und Absinth hervor. Leider werden jedoch wohl beide in Zukunft nicht mehr zu finden sein. …Aufgrund der schwankenden Qualitäten kann nicht pauschal von guten Produkten sprechen, man muss schon recht selektiv sein. Die guten Produkte lohnen sich aber.

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BERNARDINIS EMPFEHLUNG: zum Hersteller VENCHI: Wer gerne italienischen Nougat oder italienischen Confiserie-Stil mag, ist bei Venchi gut aufgehoben. Für die Auswahl sollte man sich aber Zeit nehmen.“

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Wolfram Siebeck 1928 – 2016 – Kurznachruf

Juli 7, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6646

vom Donnerstag, 7. Juli 2016

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Wolfram Siebeck, geboren am 19. September 1928 in Duisburg, ist jetzt 87-jährig, am 7. Juli 2016 in Mahlberg gestorben.

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Siebeck war ein deutscher Gastronomiekritiker, Journalist und Buchautor.

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Seine Schreiblust kam in herausragender Weise mit seiner Freude am Schauen, Riechen, Schmecken, Essen und dem Wissen um Zubereitungskünste und Gesundheit.

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Seine publizistischen Erwerbsarbeit begann nach dem Krieg bei der WAZ als Pressezeichner und Maler. Als kulinarischer Mitgründer der legendären TWEN, und als Feinschmecker und Restaurantkritiker, wurde Wolfram Siebeck herausragend bekannt und anerkannt.

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Insbesondere als Autor für die Wochenzeitung DIE ZEIT bestimmte Siebeck über Jahrzehnte die Kritikhöhe für die „Nouvelle Cuisine“, wie ausgehend von den 1960er Jahren von französischen Kochkünstlern zu einer internationalen Bedeutung geführt wurde. Siebeck hatte enorme Kenntnisse des Reichtums dee essbaren Pflanzen, Früchte, Wurzeln, Pilze, Kräuter, und deren vielfältige Zubereitungskünste und war der deutsche Augur für Paul Baucuse.

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Wir verdanken Wolfram Siebeck die prägnante Kritik und Ablehnung an den bis heute alle Fernsehkanäle verstopfenden sogenannten „Kochsendungen“, wo überwiegend Klamauk und Plastikdekorationen nebst Hausfrauengesabbel rausgebracht werden.

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Bei Wolfram Siebeck waren Kunst und Kultur für Bürger und nicht für den Mob ausgelegt. Die Erinnerung ehrt den Feinschmecker-Kenner wie auch dem gewählten Publizisten.

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Schoki-Test mit Dolfin CHOCOLAT Gingembre frais 60% Cacao

Juli 4, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6641

Vom Dienstag, 5. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

Da die Menschen nicht Tod, Elend und Unwissenheit heilen konnten, sind sie, um sich glücklich zu machen, auf den Einfall gekommen, nicht dran zu denken.“

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(Blaise Pascal 1623-1662 „Gedanken“))

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Ich probierte eine belgische Schokolade, Dolfin CHOCOLAT Gingembre frais 60% Cacao, wie eine Zartbitter mit sehr gut feiner, homogener Tafelschokolade, hergestellt von dem Hersteller Dolfin SA Chaussée de Tubize 59 1440 Wauthier Braine:

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http://www.dolfin.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade wirkt im Juni 2016 eher wie eine Vollkonserve, zwar frisch, aber nicht wirklich frisch (haltbar bis 31.03.2017).

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Diese Sorte von Dolfin ist „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK Der Schokoladentester 2015“, Seite 337/338 vorgestellt. Bernardini dürfte da mal studieren, was Alles für Qualitäten bei diesem Hersteller im Angebot sind. Diese Sorte ist speziell, eine Ausnahme im bislang gekosteten DOLFIN-Sortiment. Sie bietet im Großen und Ganzen eine angenehme Verkostung – wenngleich eine gewisse Kunst-Aroma-Verdächtigkeit mitkostet.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht dunkel ist und nicht Zartbitter heißt, eigentlich das Schönste. Diese ist so – dunkel – aber: schmeckte mir trotzdem besonders gut: Die 70 g Tafel ist massiv und hat eine ziemliche Ingwerschärfe. Das Ganze schmeckt nicht zu „sauer“ nach Kakao, wieder mal eine angenehme Ausprägung der Bitter-Schokolade. Die Dolfin „The Art of Blending“ – was soll man dabei denken? – Just geöffnet ist der Geruch zwar erwartungsgemäß leicht ingwerhaft, auch nicht künstlich.

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Das Englische „Blending“ soll hier eine besondere Mischkunst anzeigen – „Natural & Tasty“?“ – na ja – zugestanden, diese Dolfin CHOCOLAT Gingembre frais 60% Kakao strahlt eine sorgfältige Machart aus, eigentlich harmonisch und mal nicht zu süß, wie andere Dolfins höchstsüß sind. Es ist ein großer Schokoladengenuss, wegen der gemäßigten Süße, der daher möglicherweise eher Erwachsene anspricht als Kinder. Vielleicht, deshalb die Tabaksverpackung (cremefarbig in Plastiktüte).

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Das Abbrechen der vorgestanzten Abbruchstreifen ist klar, fein und sauber, das Knacken klingt ziemlich solide. So ein Stückchen weicht zwischen warmen Fingern nicht peinlich und klebt auch nicht unangenehm schmierig im Mund.

 

Ich will gerne die mit etwa 4. Null Schriftgrad unleserlich kleingedruckte Inhaltsangabe mühevoll ablesen – doch differenziert schmecken kann das der Koster nicht:

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist leicht im Schmelz, ohne zu Kleben, gegenüber dem vielfältigen Mittelmist, der hier momentan zur Testverkostung etwas verlegen hin- und hergeschoben wird. Ich möchte den Gesamtgeschmack mit den bekannten dunkel übezogenen „Ingwerstäbchen“ vergleichen – wer das kennt, weiß, was sie und ihn erwartet.

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Für diese nicht superlative aber sehr wohlschmeckende Ingwer-Zartbitter-Schokolade sind Kaufpreis, Aufmachung und Verpackung ein gelungenes „Paket“. Es kommt als Qualitäts-Chocolat daher – ist aber an der Untergrenze. 3,40 Euro ist für 70 Gramm ganz einfach ein zu hoher Kaufpreis. Was soll das?

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Die Dolfin-Packungsaufmachung erscheint wie ein 250g Tabak-Feinschnitt-Päckchen, banaler Plastik-Passbeutel um insgesamt einfarbig beige-farbenes Umschlagpapier, wo der geduldige Schokoladeninteressent dann auf den wenigen Quadratzentimetern Gestaltungsfläche SIEBEN verschiedene Schrifttypen bei ACHT Schriftgraden sowohl kursiv bzw. und fett, mager oder gekontert – von Schreibschrift über Helvetica zu Antiqua, Versalien findet. Dazu mittendrauf im Hintergrund eine kleine Vignettenskizze „Eine unterlebensgroße Ingwerknolle“ angeschnitten, ohne Vanilleschote“, dunkelbraun gezeichnet auf hellbeige als Hintergrundbild.

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Innen, klappt man den von einem Klebestreifen verschlossenen „Dolfin-Tabaksbeutel“ auf, hat die Klappeninnenseite in allen Sprachen, sogar in Tschechisch den Merkspruch: „Mit Leidenschaft und Know-how durch unsere Maitre-Chocolatiers hergestellt.“ Alsdann kann man die in feinem weißem Plastikbrillantpapier luftdicht eingeschlossen, mit weiteren gegenständlichen Motivvignetten „Kakaobohnen, Orangen, Gewürzmühle, Rührtopf, Milchkanne, Raspel mit Muskat, Mandeln etc.“ verziert, die 70g Tafel vakuumabgepackt finden. Die 60% dunkle Schokolade-Abbruchstückchen haben auf der Oberseite eine feine Diagonalriffelung.

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Dolfin hat mit banalem Verpackungsauftritt eine aufwendige „Retro-Erscheinung“ ausgearbeitet, die eine klare Wertorientierung signalisiert, der der schokoladige Inhalt gewissermaßen zu entsprechen schafft.

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Dolfin teilt folgende Zutaten auf der aufgeklappten Außenhülle in französischer, flämischer, englischer, deutscher und polnischer Sprache mit:

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Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Ingwer 15%, Emulgator: Soja-Lecithin, natürliches Vanillearoma, Kakaoanteil mindestens 60%.

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Tabelle auf Französisch, Englisch und Deutsch in winziger Schriftgröße, die keine Mensch ohne Sehhilfe ablesen kann.

Brennwert 2189 kj; 526 kcal

Fett 34 g

davon gesättigte Fettsäuren 21 g

Cholesterine 0 mg

Kohlenhydrate 45 g

Zucker 38 g

Ballaststoffe 10 g

Eiweiß 7 g

Salz 0,03 mg

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Mindesthaltbar bis 31/03/2017 – die Kostprobe schmeckte im Juni ziemlich gut, wie Dauernahrung, nicht wirklich frisch.

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Dietmar Moews schreibt als EMPFEHLUNG folgendes Fazit:

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Dolfin CHOCOLAT Gingembre frais 60% Cacao ist nicht superspitze, sondern mit 3 EURO 40 für 70 Gramm eine zu hochpreisige sehr gute Mittelqualität – immerhin eine der bislang besten aller bisher probierten DOLFINs.

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Kakaobohnen könnte es durchaus drei oder vier (wenn der Preis stimmen würde) von sechs geben.

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Georg Bernardini gibt dem Hersteller zwei von sechs Kakaobohnen und schreibt zu Dolfin:

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Dolfin wurde im Jahr 1989 von den Brüdern Michael und Jean-Francois Poncelet gegründet, und ursprünglich auf die Herstellung von Handelsmarken spezialisiert. 1995 wurden erstmals Produkte unter dem Namen Dolfin verkauft. Zu dieser Zeit war Dolfin mit seinen Geschmackskompositionen der Zeit voraus und auch die Verpackung der Schokoladentafeln, die sehr an Tabaksbeutel erinnert, war kreativ und innovativ. Schnell erlangte Dolfin Kultstatus, was Ende der 1990er bis Anfang der 2000er Jahre auch durchaus seine Berechtigung hatte.

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Im Jahr 2006 verkauften die Brüder das Unternehmen an Jean-Jacques Gruben. Seitdem wurde … modernes, trendiges Design, neue Produkte und eine ökologische Unternehmensführung sind das Ergebnis … Außer der Marke Dolfin gehört auch die Bio-Marke Tohi zu Dolfin.

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…Was vor 15 Jahren noch funktioniert hat, reicht heute nicht mehr aus. Die

Schokolade und der Wettbewerb haben sich viel zu sehr entwickelt. Die banale belgische Basisschokolade als Träger der manchmal durchaus kreativen Kompositionen genügt einfach nicht mehr. … das größte Problem besteht darin, dass fast ausschließlich mit Aromastoffen gearbeitet wird, ähnlich wie bei New Tree oder auch Café-Tasse. Eine Zitronenschokolade hat zwar ein Zitronenaroma, aber keinen Zitronen- bzw. Fruchtcharakter … mittlerweile gibt es aber Firmen, die gute Produkte mit echter Frucht und ohne Aromastoffe produzieren – zum Beispiel Antica Dolceria Bonajuto.

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Georg Bernardinis EMPFEHLUNG: „Für Liebhaber veredelter Schokoladen mag die eine oder andere Sorte interessant sein: Alle anderen werden keine Freude (mehr) an Dolfin haben“

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