Schoki-Test mit Schwermer CHOCOMIO EDLE VOLLMILCH Kakao 35%

Februar 28, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6318

Vom Sonntag, 28. Februar 2016

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Dietmar Moews meint:

Weine nicht, Mädchen, denn der Krieg ist gütig,

Nur weil dein Geliebter fuchtelnd die Hände gen Himmel warf

Und das erschrockene Pferd allein weiterlief,

Weiter nicht,

Der Krieg ist gütig

…“

(Stephen Crane 1871-1900 „War is Kind“, aus „War ist kind and other Lines“, 1899, aus dem US-amerikanischen übersetzt von Ruth Klüger für FAZ)

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Ich probierte eine deutsche Schwermer CHOCOMIO Vollmilch-Schokolade 35% Kakao 100 Gramm, ohne Angabe des industriellen Herstellers und des Herstellortes, made in Germany, im Auftrag der Dietrich Stiel GmbH, Königsberger Straße 30 86825 Bad Wörishofen Deutschland.

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade schmeckt, ist aber gut, nicht superlativ fein, aber angenehm und nicht zu süß. Sie ist mit 2,40 EURO im Westberliner KaDeWe EURO für 100 Gramm akzeptabel. Sie knackt bei Zimmertemperatur gut und fein und bricht sauber. Der klare Abbiss, ist milchig, aromatisiert und mit Soja-Lecithin-Emulgator gewürzt, künstlich mit Vanilleextrakt, wodurch die Qualitätsbegrenzung deutlich wird.

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Zit. nach Georg Bernardini „Schokolade – Das Standardwerk“ Seite 716:

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Der Confiseur Henry Schwermer, der zuvor im legendären Café Kranzler in Berlin gelernt hatte, gründete im Jahr 1894 in Königsberg/Ostpreußen das Unternehmen Schwermer. Seine Spezialitäten waren Königsberger Marzipan, Konfekt und Baumkuchen.

Nachdem der Gründer im Jahr 1918 verstarb übernahm seine Tochter Charlotte Stiel .. nach dem Zweiten Weltkrieg Königsberg verlassen .. Bad Wörishofen .. Dietrich Stiel, der Sohn übernahm .. entstand 1968 der neue Betrieb, der mittlerweile 15.000 qm hat .. rund 100 Mitarbeiter .. unter Peter Stiel in der vierten Generation geführt.“

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Schwermer gibt die verarbeiteten Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen nicht an. Es handelt sich um Produkte mit künstlichen Aromastoffen und gentechnisch manipulierten Grundstoffen.

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Diese Sorte „Schwermer CHOCOMIO Grüße aus Berlin EDLE VOLLMILCH ist keine „Bean to Bar“, nicht handgefertigte Minderqualität. Der unbekannte deutsche Hersteller wird auch bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ nicht genannt, lediglich der Vertreiber des Lables Schwermer wird vorgestellt, und erhielt null von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist aus hiesiger Sicht zu niedrig bewertet. Aber Bernardini mag die nichtnatürlichen Zusatzstoffe überhaupt nicht.

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http://www.schwermer.de

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade aus der französischen Schweiz ist dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Lieferung gemacht wurde – nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarleit erwartet werden dürfte. Schwermers Edle Vollmilch wirkt nicht edel, aber als Komposition passend Fett.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief dreireihig gegliedert oben. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sehr gut, dass man sie hervorragend brechen kann. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich sehr leicht auf und die schmierige Emulsion wirkt leicht und verkleistert nicht, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert eine komponierte aromatisierte Geschmacklichkeit – man scheckt eigentlich nicht wirklich KAKAO, nicht das Aroma Vanilleextrakt, das entscheidende Lecithin – ja, wonach schmeckt sowas? Die Bezeichnung Vanilleextrakt garantiert nicht die natürliche Vanille und auch nicht die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird.

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Dabei wird auf der Rückseite durchaus mit viel Worten erklärt, was definitiv und objektiv unzutreffend ist:

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Unser Qualitätsanspruch:

in handwerklicher Tradition gefertigt .. Wir verarbeiten nur die allerbesten Rohstoffe und Zutaten, die wir sehr sorgfältig auswählen und die einer ständigen Qualitäts-Kontrolle unterlegen. .. Mit jeder Schokolade genießen Sie ein Stück unserer Konditoren-Kunst.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Schwermer eine amerikanisch-tümelnde, durchaus praktische, flache, wiederverschließbare Pappschachtel-Verpackung aufgemacht. Die schwarzlackierte Pappe trägt goldmetallic-hochglänzendes Dekor und beschriftung: Schwermer CHOCOMIO, Grüße aus Berlin (in Schreibschrift) sowie eine Farbfoto-Reproduktion mit einem beleuchteten BrandenburgerTor aus der Frosch/Kinder-Perspektive – quasi als Souvenir. Als totes Lebensmittels, ist diese Edle von Schwermer innen in dünnem transparenten Zellufan eingehüllt, Vakuum, – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 16.12. 2016.

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Diese digitale Bild-Aufnahme ist aber  leider wirklich unscharf. Ich machs nochmal.

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Dabei wird auf der Rückseite durchaus mit viel Worten erklärt, die Gewichtsanteilmenge zuerst: (das Wort naturelle wird hier vermieden):

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind im Wesentlichen unlesbar klein, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Weiß auf Schwarz:

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Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, ;agermilchpulver, Emulgator (Soja, Sonnenblumen), Vanilleextrakt. Hergestellt in Deutschland.

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Energie 2402 kj / 576 kcal; Lipides /Fett 37 g; davon gesättigte Fettsäuren 23 g; Kohlehydrate 53 g; davon Zucker 52 g; Ballaststoffe 1,4 g; Eiweiß 6,1 g; Salz 0,20 g.

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Auffällig gegenüber der höchstbewerteten Spitzensorte Bonnat 55% ist der zwar gar nicht feine, aber dennoch in der künstlichen Gesamtabstimmung gelungene Süßriegel in amerikanischer Aufmachung, aber ohne die amerikanische SÜß-SALZ-Hölle.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade probeweise als Billigqualität. Schwermer erreicht eine angenehme Schokolade, die eigentlich aus unakzeptablen Zutaten gemacht ist.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ möglich ist. Es dominiert KÜNSTLICHES eine stimmige Komposition. Georg Bernardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell drastisch abgelehnt:

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ACHTUNG: Diese SCHWERMER ist nicht BIO! Diese SCHWERMER ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese Schwermer in seinem Schokoladen-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten Konfekt 0 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS (S. 717) Fazit, der Schwermer-Konfekt getestet hatte: Laut Zutatenliste enthält die konfeltschachtel „Aromen“. Hierbei ist kein Zusatz von „Natürlich“. Daher muss man davon ausgehen, dass es sich um künstliche Aromastoffe handelt.

Die Verkostung hat definitiv kein Spaß gemacht. Es war keine angenehme Erfahrung und alleine der Gedanke, dass ich so viele künstliche Aromastoffe zu mir genommen habe, ärgert mich.

Warum solche Produkte zu einem so hohen Preis (fast 6.00 Euro für 100 Gramm) so erfolgreich sein können, bleibt mir ein Rätsel. Zu diesem Preis findet man frisches Konfekt in jeder Stadt in einer wesentlich besseren Qualität und ohne künstliche Aromastoffe.“

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EMPFEHLUNG

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Schoki-Test mit CHOCOLATS Et CACAOS FAVARGER Lait 39% Cocoa

Februar 27, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6315

Vom Samstag, 27. Februar 2016

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Dietmar Moews meint:

Gorilla-Gesang: Affen machen beim Fressen Töne – Das „Brummen und Singen“ sind Laute als Zeichen für Wohlergehen, wenn die Tiere beliebte Nahrung, bestimmte Früchte und Samen fressen. Gleichzeitig könnte der „Gesang“ der Kommunikation innerhab der Gruppe dienen. Insbesondere die starken Männchen produzieren viele solcher Laute.

(Fachmagazin Plos One)

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Ich probierte eine schweizerische Chocolats et Cacaos FAVARGER Geneve 1826, lait, 100 Grammes net, 39% de Cacao, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Favarger S. A. 1290 Versoix -Genève, Suisse

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist mittel, etwas zu fett oder, sagen wir, schmierig und zu süß. Sie ist mit 3,98 EURO im Westberliner KaDeWe EURO für 100 Gramm zu kostspielig. Sie knackt bei Zimmertemperatur gut und fein und bricht sauber. Der klare Abbiss ist milchig, fett und ziemlich süß – gewürzt mit Vanille und Gerstenmalzextrakt.

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Das Unternehmen wurde im Jahr 1826 – wir können es ja nicht überprüfen – aus einer Liebesgeschichte zwischen der Tochter des Schokoladenfabrikanten Jacques Foulquier und dem Uhrmacher Jean-Samuel Favarger gegründet. Favarger entschloss sich, wie auch seine Verlobte, beim Schwiegervater inspe das Handwerk der Schokoladenherstellung zu erlernen. So wird die Schokoladenmanufaktur Favarger gegründet. In diesem für die Genfer Wirtschaft wichtigen Jahr wurde auch die renommierte Zeitung „Journal de Genève“ gegründet und die erste Schule für Uhrmacherei in der Schweiz eröffnet. Im Jahre 1875 werden der Sitz und die Produktion des Unternehmens nach Versoix an den Stadtrand von Genf verlegt. Im November 2010 kehrte das Unternehmen, mittlerweile in siebter Generation geführt, zurück zu seinen Wurzeln.

Zit. nach Georg Bernhardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Favarger gibt die verarbeiteten Sorten, Herkunftsländer und Anbauregionen nicht an.

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Diese Sorte „Lait“ von Favarger ist keine „Bean to Bar“, aber dennoch handgefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, und erhielt vier von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist aus hiesiger Sicht zu hoch bewertet. Aber Bernardini mag mehrere oder alle angebotenen Sorten probiert haben – während hier es einzig um die „lait“ 39% sich handelt.

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http://www.favarger.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade aus der französischen Schweiz ist dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert (Fabr. 07.06. 2015; bis 07.08. 2016). Diese Datierung ist äußerst fair. Der Kunde kann sehen, wann diese Lieferung hergestellt wurde – nicht nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarleit erwartet werden dürfte. Das gefällt hier sehr. Favarger’s „Lait“ wirkt als Komposition passend Fett. Man schmeckt die VOLLMILCH. Sie duftet appetitlich wie Schokolade, ist schön fein, aber die Süße! – das hat weniger Sinn, denn es ist zu viel.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf je Stückchen der geprägte Name. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind gelungen, dass man sie hervorragend brechen kann. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Schokoladenmasse verkleistert nicht, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Komposition und Zubereitungs-Arbeitsgänge scheinen angemessen sein. Insgesamt dominiert eine komponierte aromatisierte Geschmacklichkeit – man hat Gerstenmalzextrakt und Vanilleextrakt, kein Lecithin – Cacao, Cacaobutter, Zucker und Milchpulver. Die Bezeichnung Vanilleextrakt garantiert nicht die natürliche Vanille und auch nicht die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird.

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Dabei wird auf der Rückseite durchaus mit viel Worten erklärt: Recette n 301:

39% de cacao; Lait suisse; Extrait de vanille Bourbon (das Wort naturelle wird hier vermieden).

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Ferner:

100% torréfié à la Manufacture; 100% ingrèdients naturels; 100% pur beurre de cacao; 0% lécithine; 0% addidtifs

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Favarger eine sehr attraktive und praktische, flache, wiederverschließbare Pappschachtel-Verpackung eines frischen Lebensmittels –

 

– kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: August 2016.

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In schöner altweißer Außengestaltung mit geprägten und erhabenen Schriftzügen CHOCOLATS ET CACAOS FAVARGER GENÈVE 1826, dazu in taubenblauem Feld, mit dekorativem rot weiß Schweizer Kreuz und weiß und rot geschrieben: recette n 301 TABLETTE LAIT MILK extra fin extra fine; außerdem ein zierliches Wappen, beinahe ockergoldfarben. Und zu allem Luxus, in leisem Grauwert auf dem weißen Flächengrund, viel Worte um Genéve, Suisse, Chocoltas Favarger Tablettes und weiterer „Blödsinn“, ausgesprochen ansehnlich.

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen knatterrot-metallisiertes beschichtetes, innen silbernes, Silberpapier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen und äußerst schön anzusehen und gefaltet.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar oder viel zu klein, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß lauten:

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Es heißt da: „La manufacture De Chocolats De Genève Depuis 1826“

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Der Kaufpreis liegt mit 3 Euro 98 für 100 Gramm nicht preisgünstig. KADEWE Berlin bietet es so an.

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recette n 301 „Lait“ von Favarger teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Arabisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Milchschokolade Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Gerstenmalzextrakt, Vanilleextrakt, (Kakao 39% mindestens).

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Valleurs énérgique pour 100g: Energie 2388 kj / 573 kcal; Lipides /Fett 38 g; davon gesättigte Fettsäuren 23 g; Kohlehydrate 49 g; davon Zucker 48 g; Eiweiß 7 g; Salz 0 g.

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Auffällig gegenüber der höchstbewerteten Spitzensorte Bonnat 55% ist der vergleichsweise geringe Eiweißanteil, kein Salz, weniger Fett, aber viel Zucker.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade probeweise – sie ist ihm zu süß und nicht wirklich begeisternd.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ möglich ist. Nichts KÜNSTLICHES, stimmige Komposition. Georg Bernhardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell hierzu eher nicht getroffen!

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ACHTUNG: Diese FAVARGER ist nicht BIO! Diese FAVARGER ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese FAVARGER in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Er gibt den von ihm getesteten Favarger-Schokoladen 4 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Favarger ist eine kleine Perle aus der beschaulichen Schweiz. Die Produkte haben Charakter, eine eigene Identität und sind geschmackvoll… dass Tradition manchmal auch hinderlich sein kann und diese an den modernen Geschmack angepasst werden muss. Originell ist bei den Produkten die Angabe der Rezeptnummern der neuen Rezepte auf allen Verpackungen.“

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Schoki-Test mit HERSHEY’S MILK CHOCOLATE (43g)

Februar 25, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6309

Vom Donnerstag, 25. Februar 2016

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Dietmar Moews meint:

Regiment Würger

(Deckname)

Man muss sich nach der Decke strecken

Esel deck dich

Er streckt sich nach der Decke

Er gähnt nur

Esel streckt dich

Er streckt sich schon

Das erstreckt sich auf das Verrecken …“

(Otto Nebel 1918 aus „ZUGINSFELD“)

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Ich probierte eine us-amerikanische HERSHEY’S Milk Chocolate, ein synthetisches, industrielles Süßriegel-Produkt, nicht Bean to Bar hergestellt ohne Ortsangabe, vertrieben von The Hershey’s Company Hershey , PA 17033-0815, U.S.A.

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visit us at http://www.hersheys.com

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist schlecht, etwas besser als frühere DDR-Qualitäten. Sie ist mit 1,98 EURO im Westberliner KaDeWe für 43 Gramm zu teuer. Sie knackt bei Zimmertemperatur kaum und nicht fein und bricht wie sie riecht: undefinierbar. Der klare Abbiss, ist milch-tranig, fett und aggressiv süß – gewürzt mit undefiniertem künstlichemAroma und künstlicher Vanille. Genmanipuliertes Soja-Lecithin täuscht schleimend einen Schmelz vor.

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Diese Sorte von Hershey’s ist keine Hochqualität. Der us-amerikanische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ auch vorgestellt, und könnte schwerlich auch nur eine von sechs möglichen Kakaobohnen als Bewertung der Schokoladenhersteller erhalten.Bernardini gibt komplett KEINE BOHNE.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade ist dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 43 g Packung wirkt nicht frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert. Man schmeckt eigentlich nur Übersüße, die VOLLMILCH nicht, mal nicht zu fett und insgesamt ein süßaggressives Gemisch – das hat wenig Sinn. Der Kakaoanteil wird überhaupt nicht benannt. Logisch, denn man schmeckt leinen Kakao – da heißt es Schokoladeanteil.

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Die kleine 43 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem dreireihigen Bruchkanten-Relief oben, darauf geprägtes Schlagwort Hershey. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz ist mittelfest und mehlig. Schmelz? – nicht. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Süßmasse säuert, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die weiter aggressiv aromatisierte Geschmacklichkeit, wie meist bei US-Süßigkeiten ein hoher Salzzusatz – man kann die Zusatzaromen, künstliche Vanille, Soja-Lecithin – kein Cacao, Cacaobutter, Zucker, Laktose, Milchfett und Milchpulver, nicht herausschmecken.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Milchschokolade genannten Süßtafel von HERSHEY’S die verlässlich einfache, billige und praktische Verpackung eines Dauer-Lebensmittels in Plastikumschlag mit Vakuum, keine weiteren Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: Ende Dezember 2016.

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Ein schöner dunkelbrauner Plastikumschlag mit silberner Blockschriften, sachlich und ohne verzierungen, dazu rückseitig ein Wappen mit geschwungenem Banner und der Aufschrift:

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FOUNDER 1909 Milton Hershey SCHOOL: Every Hershe’s product you’ve enjoyed has helped support children in need through Milton Hershey School.

Www.thehersheylegacy.com

Thank you for making

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Bernardini schreibt: Hershey’s ist eines der weltgrößten Süßwarenunternehmen und eine im Aktienindex S&P 500 gelistete Aktiengesellschaft.

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Der Kaufpreis liegt mit 1 Euro 98 für 43 Gramm viel zu hoch, ist schlecht nicht preisgünstig – kein Lob für den Sortimenter von KaDeWe Berlin.

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Hershey teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der Plastikhülle in Amerikanisch mit Deutsch-Aufkleber dieses Süßriegels, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Milchschokolade (Zucker, Milch, Kakaobutter, Schokolade, Laktose, Milchfett, Emulgator (Sojalecithin E 476), künstliches Aroma, Vanillin.

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Nutrition Facts % je 100 Gramm:

Brennwert Energie 2044 kj / 488 kcal; Fett 30,2 g; davon gesättigte Fettsäuren 18,6 g; Kohlehydrate 60,5 g; davon Zucker 55,8 g; Eiweiß 7 g; Salz 0,21 g.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade schon wegen Unfeinheitt und salzigen Übersüße ohne Kakaogeschmack nicht.

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ACHTUNG: Diese HERSHEY’S ist nicht BIO! Diese Hershey’s ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Bernardinis Fazit im Schokoladenbuch lautet: Eigentlich erübrigt sich auch nur der Ansatz eines Kommentars. Die Bewertungen sagen eigentlich alles. Mich erstaunt es immer noch, dass sich diese Qualität dermaßen in den Vereinigten Staaten durchsetzen konnte. Die einzige Erklärung hierfür ist, dass es keine Alternativen gab.

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

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Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

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Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Chocolat au lait 55% Cacao

Februar 17, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6281

Vom Mittwoch, 17. Februar 2015

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Dietmar Moews meint:

Die Päonie ist machtig im Juni“

(Erhart Kästner „AUFSTAND DER DINGE“ 1973)

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT Chocolat pur lait beurre de cacao 100 Grammes net, beurre de cacao, Chocolat au lait Biologique 55% de Cacao, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE.

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist enorm fein, etwas zu fett und süß. Sie ist mit 5,60 EURO für 100 Gramm in Köln viel zu kostspielig. Sie knackt bei Zimmertemperatur ausgezeichnet hart, ganz fein und bricht sauber. Der klare Abbiss, ist vollkommen milchig, fett und ziemlich süß – ohne weitere Aromen.

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Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernhardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt angeblich Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen an – hier Cacao Ivoire – soll das Elfenbeinküste heißen, wer weiß es? Dazu muss man wohl nach Voiron reisen.

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Diese Sorte von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, und erhielt sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern. Hier indes stehen Bonnat Schokoladen eigentlich neben einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne – diese erhält ein kleines MINUS, (bei annähernd 50 Volumen-Prozente FETT). Die vergleichsweise Bonnat 65% Cacao gefällt dem Tester volkommen besser.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade aus ist dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition passend Fett. Man schmeckt die VOLLMILCH, aber Fettgehalt und Süße – das hat weniger Sinn.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNATund VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind ideal, dass man sie hervorragend brechen kann. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Schokoladenmasse verkleistert nicht, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Auch weil sie sehr fein ist. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – Cacao, Cacaobutter, Zucker und Milchpulver. BONNAT liefert zweifelsfrei Welt-Spitzenkunst. Hier mal als nicht nur an den Fingern fettende Fettbombe.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: April 2017.

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Ein schöner helllindgrüner Papierumschlag mit schwarzen und goldenen Kunstschriften, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit Kathedrale der Ursprungsstadt Voiron (Isère) sowie feine grünfarbene Verzierungen, dazu rückseitig ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE.

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“ – „Was dem gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Die frischgeöffnete weiße Bonnat Schokolade riecht dezent, wie es besser nicht geht.“

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Der Kaufpreis liegt mit 5 Euro 60 für 100 Gramm doppelt zu hoch und ist nicht preisgünstig. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann. Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht ordentlich Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT beurre de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade aus Cacao Ivoir, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, poudre de lait, (55% Cacao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2568 kj / 619 kcal; Fett 47,6 g; davon gesättigte Fettsäuren 30,89 g; Kohlehydrate 41,5 g; davon Zucker 41,5 g; Eiweiß 8,3 g; Salz 0,14 g.

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Auffällig gegenüber der höchstbewerteten Spitzensorte Bonnat 55% ist der vergleichsweise hohe Eiweißanteil.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade schon wegen der besonderen Feinheit probeweise:

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, unstimmig hoher Zucker-Anteil, viel Eiweiß und die Spur Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner allgeeinen Empfehlung speziell hierzu nicht getroffen!

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ACHTUNG: Diese BONNAT ist nicht BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

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Schoki-Test mit Milka Caramel 100% Chocolat au Lait

Februar 15, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6272

Vom Montag, 15. Februar 2015

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Dietmar Moews meint:

Diese Erde beschenkt dich nicht

Mit der Weisheit Platons

Aristoteles lebte hier nicht.

Dante wanderte hier nicht durch das Inferno,

Begleitet vom brüderlichen Virgil.

Und Rembrandt? Nicht hier der Glanz des großen Herrn

Und dann der betrunkene ungekannte König im Exil.

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Andere Weisheit empfängst du hier,

Herb und eisig und nicht bekömmlich für jeden.

Diese Erde sagt:

Ich war hier, lange ehe du kamst und deinesgleichen,

Ungestört sprach ich mit Winden und Flüssen, vergiss das nicht, Freund.-

Der Wind weht kalt von Labrador:

Ich habe eine Botschaft aus der Eiszeit für dich,

Aber ich entziffere sie nicht für dich.-

Die Wälder des Nordens rollten wie Wogen:

Wir werden länger dauern als du.-

Yukon und Mackentzie fließen in ruhiger Geduld:

Sohn, mach es dir nicht zu schwer, andere Zeiten werden nach dir kommen, flüchtiger Fremder.-

Aus der Arktis kommt die Endsumme aller Weisheit:

Schweigen. Nichts weiter: Schweigen. Das Ende der Zeit.

(Walter Bauer „CANADA“)

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Ich probierte eine deutsche Milka Caramel 100% Chocolat au Lait du Pays Alpin, im Auftrag von Mondeléz International als internationaler Lebensmittelkonzern mit Sitz in Deerfield, Illinois / USA, hier als Deutschland, D-29078 Bremen, von ungenanntem Hersteller an unbekanntem Ort, in unbekanntem Staat hergestellt:

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http://www.milka.com

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Kurz vorab: Diese Süß-Tafel ist ungenießbar. Das Wort Caramel als Karamel ist eine Verbrauchertäuschung. Das „ätzende Süßgebräu“ riecht und schmeckt nicht nach Karamel. Sie ist auch für 100 Gramm mit 1,35 EURO teuer bei REWE, Bonner Straße, Köln Südstadt, im Regal, wenn man sich überlegt, was 1000 Gramm Zucker kosten. Sie schmeckt zuckergesättigt, daneben erheblich gesalzen, künstlich undefinierbar aromatisiert, talgig und säuert, riecht aggressiv parfümiert, knackt nicht. Diese Milka bildet eine unglaublich übersäuerte zähe „Caramel“-Flüssigkeit im Mund. Genmanipulationsstoffe sind als BIO-Mängel anzusprechen. Auch von Fair Trade kann bei Milka Mondeléz nicht gesprochen werden.

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Diese Sorte Milka Caramel ist nicht „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt und hätte vermutlich KEINE von SECHS KAKAOBOHNEN zugewiesen bekommen – diese Sorte erwähnt er nicht.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man eine dunkle Milchschokolade nennt, das Schönste. Das 100 g Milka-Tafelgebinde, massiv, wirkt weder frisch noch alt, sondern tot, riecht aber lediglich unangenehm nach extremsüßem Aroma, zwischen Erdnuss, Nutella oder Vanille – undefinierbar. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese Milka schmeckt leider nicht nach Kakao. Man beißt und erhält eine ätzende sauer-aggressive Zuckerlösung im Mund, die keineswegs nach Caramel schmeckt.

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Diese Milka Caramel“ ist fettig, aber übersättigt süß und talgig-milchig und keineswegs cacaoig im Mund. Die Schokolade wird vom Tester nicht als typisch Kakaosorte eines Kakaoeinkaufes erkannt, kein Ursprungsort der Lieblingskakaosorten. Sie gehört zu schlechten Produkten in den Regalen und ist keineswegs besser als irgend ein anderer Billigst-Sorten Hersteller im bisherigen LICHTGESCHWINDIGKEIT-Schoki-Test.

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Wer einen Karriestest machen möchte, kann mit Milka-Zähflüssigkeit unverzüglich empfindliche Stellen in seinem Gebiss lokalisieren (ACHTUNG: Hinterher mit Kochsalzlösung gurgeln – damit geht dann der Akut-Schmerz zurück).

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Das Abbrechen der Bissen, ohne Knacken, von der schlichten 100 g-Standardtafel bröckelt so daher. Die sieben Mal drei caramelflüssig gefüllte Stücke durch Bruchkanten in der Tafel bilden eine Beißmasse, die an den Fingern bereits schmilzt oder klebt, ist vermutlich in Maßen inhibiert kein monokausaler Magen- oder Darmangriff, sondern ein Blutzuckerschock und ein geistiges Problem.

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Den Schokoladenfreund und die süße Schokoladenfreundin wird die Süßheit und nicht reinkakaoige Schlaffheit nicht begeistern – die Aromastoffe, der hohe Salzgehalt, schrecklich. Weniger Abgeschmacktheit würde auch nicht schmecken. Dieser hellbraune Schokoladen-Süßstoff in der bekannten lila-Kuh-Farbe“-Verpackung müsste für Kinder verboten werden, denn diese Überzuckerung sollte gar nicht erlernt werden. Das Gebinde ist in der einfachen Plastiktüte vakuum-eingeschweißt.

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Milka Mondeléz teilt auf der Rückseite mit:

Alpenmilch Schokolade mit Karamelcremefüllung (40%)

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Bei den Zutaten wird die Nennung hintereinander, mit dem größten Anteil auf Hundert beginnend also diese Zuckermischung:

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Zutaten: Zucker, Glukosesirup, Kakaobutter, Magermilchpulver, Palmöl, Kakaomasse, Süßmolkepulver (aus Milch), Haselnüsse, Emulgatoren: Sojalecithin E471, Sonnenblumlecithin E476, Aromen, Speisesalz, Säureregulator (Natriumkarbonat).

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Nährwertangaben / Information nutritionelle werden auf der Verpackung dieser Milka Caramel 30% Kakao gegeben.

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Energie 2065 kj / 495 kcal

Fett 26,0 g

davon gesättigte Fettsäuren 14,5 g

Kohlenhydrate 59,0 g

davon Zucker 48 g

Ballaststoffe 1,2 g

Eiweiß 4,8 g

Salz 0,55 g

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Die gesättigten Fette und 48 gewichtsprozente Zucker PLUS weiterer 11 Süß-Glukose kennzeichnen die Überzuckerung.

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Herstellungsdatum unbekannt. Mindesthaltbar bis 14.08.2016 – die Tafel war heutigen Datums „volltot“ nicht als frisch anzusprechen.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Keine Bewertung. Nicht empfohlen – müsste aus Lebensmittelgeschäften herausgenommen und in Drogerien vermarktet werden.

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Georg Bernardini schreibt zu Milka Modelez im neuen „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Bonn 2015) nicht.

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Neue Sinnlichkeit 67, Blätter für Trost durch annehmlich gemachte Wahrheiten, im 36. Jahrgang, erschien im November 2015 und erscheint wie immer in loser Folge – es folgt 68

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