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September 16, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9549

am Dienstag, 17. September 2019

.

Dietmar Moews meint:

.
 I.

Lechzend klebe mir die Zunge
An dem Gaumen, und es welke
Meine rechte Hand, vergäß’ ich
Jemals dein, Jerusalem –“

5

Wort und Weise, unaufhörlich

Schwirren sie mir heut’ im Kopfe,
Und mir ist, als hört’ ich Stimmen,
Psalmodirend, Männerstimmen –
Manchmal kommen auch zum Vorschein

10

Bärte, schattig lange Bärte –

Traumgestalten, wer von euch
Ist Jehuda ben Halevy?
Doch sie huschen rasch vorüber;
Die Gespenster scheuen furchtsam

15

Der Lebend’gen plumpen Zuspruch –

Aber ihn hab’ ich erkannt –

Ich erkannt’ ihn an der bleichen

Und gedankenstolzen Stirne,
An der Augen süßer Starrheit –

20

Sah’n mich an so schmerzlich forschend –

Doch zumeist erkannt ich ihn
An dem räthselhaften Lächeln
Jener schön gereimten Lippen,
Die man nur bei Dichtern findet.

25

Jahre kommen und verfließen.

Seit Jehuda ben Halevy
Ward geboren, sind verflossen
Siebenhundert fünfzig Jahre –
Hat zuerst das Licht erblickt

30

Zu Toledo in Castilien,

Und es hat der goldne Tajo
Ihm sein Wiegenlied gelullet.

Für Entwicklung seines Geistes
Sorgte früh der strenge Vater,

35

Der den Unterricht begann

Mit dem Gottesbuch, der Thora.

Diese las er mit dem Sohne

In dem Urtext, dessen schöne,
Hieroglyphisch pittoreske,

40

Altcaldäische Quadratschrift

Herstammt aus dem Kindesalter
Unsrer Welt, und auch deswegen
Jedem kindlichen Gemüthe
So vertraut entgegenlacht.

45

Diesen echten alten Text

Rezitirte auch der Knabe
In der uralt hergebrachten
Singsang-Weise, Tropp geheißen –
Und er gurgelte gar lieblich

50

Jene fetten Gutturalen,

Und er schlug dabei den Triller,
Den Schalscheleth, wie ein Vogel.
Auch den Targum Onkelos,
Der geschrieben ist in jenem

55

Plattjudäischen Idiom,

Das wir aramäisch nennen

Und zur Sprache der Propheten

Sich verhalten mag etwa
Wie das Schwäbische zum Deutschen –

60

Dieses Gelbveiglein-Hebräisch

Lernte gleichfalls früh der Knabe,
Und es kam ihm solche Kenntniß
Bald darauf sehr gut zu Statten
Bei dem Studium des Talmuds.

65

Ja, frühzeitig hat der Vater

Ihn geleitet zu dem Talmud,
Und da hat er ihm erschlossen
Die Halacha, diese große
Fechterschule, wo die besten

70

Dialektischen Athleten

Babylons und Pumpedithas
Ihre Kämpferspiele trieben.
Lernen konnte hier der Knabe
Alle Künste der Polemik;

75

Seine Meisterschaft bezeugte

Späterhin das Buch Cosari.

Doch der Himmel gießt herunter

Zwei verschiedne Sorten Lichtes:
Grelles Tageslicht der Sonne

80

Und das mildre Mondlicht – Also,
Also leuchtet auch der Talmud
Zwiefach, und man theilt ihn ein
In Halacha und Hagada.
Erstre nannt’ ich eine Fechtschul’ –

85

Letztre aber, die Hagada,

Will ich einen Garten nennen,
Einen Garten, hochphantastisch
Und vergleichbar jenem andern,
Welcher ebenfalls dem Boden

90

Babylons entsprossen weiland –

Garten der Semiramis,
Achtes Wunderwerk der Welt.
Königin Semiramis,
Die als Kind erzogen worden

95

Von den Vögeln, und gar manche

Vögelthümlichkeit bewahrte,

Wollte nicht auf platter Erde

Promeniren wie wir andern
Säugethiere, und sie pflanzte

100

Einen Garten in der Luft –
Hoch auf colossalen Säulen
Prangten Palmen und Cypressen,
Goldorangen, Blumenbeete,
Marmorbilder, auch Springbrunnen,

105

Alles klug und fest verbunden

Durch unzähl’ge Hänge-Brücken,
Die wie Schlingepflanzen aussahn
Und worauf sich Vögel wiegten –
Große, bunte, ernste Vögel,

110

Tiefe Denker, die nicht singen,

Während sie umflattert kleines
Zeisigvolk, das lustig trillert –
Alle athmen ein, beseligt,
Einen reinen Balsamduft,

115

Welcher unvermischt mit schnödem

Erdendunst und Mißgeruche.

Die Hagada ist ein Garten

Solcher Luftkindgrillen-Art,
Und der junge Talmudschüler,

120

Wenn sein Herze war bestäubet
Und betäubet vom Gezänke
Der Halacha, vom Dispute
Ueber das fatale Ei,
Das ein Huhn gelegt am Festtag,

125

Oder über eine Frage

Gleicher Importanz – der Knabe
Floh alsdann sich zu erfrischen
In die blühende Hagada,
Wo die schönen alten Sagen,

130

Engelmährchen und Legenden,

Stille Märtyrerhistorien,
Festgesänge, Weisheitsprüche,
Auch Hyperbeln, gar possirlich,
Alles aber glaubenskräftig,

135

Glaubensglühend – O, das glänzte,

Quoll und sproß so überschwenglich –

Und des Knaben edles Herze

Ward ergriffen von der wilden,
Abenteuerlichen Süße,

140

Von der wundersamen Schmerzlust
Und den fabelhaften Schauern
Jener seligen Geheimwelt,
Jener großen Offenbarung,
Die wir nennen Poesie.

145

Auch die Kunst der Poesie,

Heitres Wissen, holdes Können,
Welches wir die Dichtkunst heißen,
That sich auf dem Sinn des Knaben.
Und Jehuda ben Halevy

150

Ward nicht blos ein Schriftgelehrter,

Sondern auch der Dichtkunst Meister,
Sondern auch ein großer Dichter.
Ja, er ward ein großer Dichter,
Stern und Fackel seiner Zeit,

155

Seines Volkes Licht und Leuchte,

Eine wunderbare, große

Feuersäule des Gesanges,

Die der Schmerzenskarawane
Israels vorangezogen

160

In der Wüste des Exils.
Rein und wahrhaft, sonder Makel
War sein Lied, wie seine Seele –
Als der Schöpfer sie erschaffen,
Diese Seele, selbstzufrieden

165

Küßte er die schöne Seele,

Und des Kusses holder Nachklang
Bebt in jedem Lied des Dichters,
Das geweiht durch diese Gnade.
Wie im Leben, so im Dichten

170

Ist das höchste Gut die Gnade –

Wer sie hat, der kann nicht sünd’gen,
Nicht in Versen, noch in Prosa.
Solchen Dichter von der Gnade
Gottes nennen wir Genie:

175

Unverantwortlicher König

Des Gedankenreiches ist er.

Nur dem Gotte steht er Rede,

Nicht dem Volke – In der Kunst,
Wie im Leben kann das Volk

180

Tödten uns, doch niemals richten. –

.

 II.

Bei den Wassern Babels saßen
Wir und weinten, unsre Harfen
Lehnten an den Trauerweiden –
Kennst du noch das alte Lied?

185

Kennst du noch die alte Weise,

Die im Anfang so elegisch
Greint und sumset, wie ein Kessel,

Welcher auf dem Herde kocht?
Lange schon, jahrtausendlange

190

Kocht’s in mir. Ein dunkles Wehe!

Und die Zeit leckt meine Wunde,
Wie der Hund die Schwären Hiob’s.
Dank dir, Hund, für deinen Speichel –
Doch das kann nur kühlend lindern –

195

Heilen kann mich nur der Tod,

Aber, ach, ich bin unsterblich!

Jahre kommen und vergehen –

In dem Webstuhl läuft geschäftig
Schnurrend hin und her die Spule –

200

Was er webt, das weiß kein Weber.
Jahre kommen und vergehen,
Menschenthränen träufeln, rinnen
Auf die Erde, und die Erde
Saugt sie ein mit stiller Gier –

205

Tolle Sud! Der Deckel springt –

Heil dem Manne, dessen Hand
Deine junge Brut ergreifet
Und zerschmettert an der Felswand.
Gott sei Dank! die Sud verdampfet

210

In dem Kessel, der allmählig

Ganz verstummt. Es weicht mein Spleen,
Mein westöstlich dunkler Spleen –
Auch mein Flügelrößlein wiehert
Wieder heiter, scheint den bösen

215

Nachtalp von sich abzuschütteln,

Und die klugen Augen fragen:

Reiten wir zurück nach Spanien

Zu dem kleinen Talmudisten,
Der ein großer Dichter worden,

220

Zu Jehuda ben Halevy?
Ja, er ward ein großer Dichter,
Absoluter Traumweltsherrscher
Mit der Geisterkönigskrone,
Ein Poet von Gottes Gnade,

225

Der in heiligen Sirventen,

Madrigalen und Terzinen,
Canzonetten und Ghaselen
Ausgegossen alle Flammen
Seiner gottgeküßten Seele!

230

Wahrlich ebenbürtig war

Dieser Troubadour den besten
Lautenschlägern der Provence,
Poitous und der Guienne,
Roussillons und aller andern

235

Süßen Pomeranzenlande

Der galanten Christenheit.

Der galanten Christenheit

Süße Pomeranzenlande!
Wie sie duften, glänzen, klingen

240

In dem Zwielicht der Erinnrung!
Schöne Nachtigallenwelt!
Wo man statt des wahren Gottes
Nur den falschen Gott der Liebe
Und der Musen angebeten.

245

Clerici mit Rosenkränzen

Auf der Glatze, sangen Psalmen
In der heitern Sprache
d’oc;
Und die Laien, edle Ritter,
Stolz auf hohen Rossen trabend,

250

Spintisirten Vers und Reime

Zur Verherrlichung der Dame,
Der ihr Herze fröhlich diente.
Ohne Dame keine Minne,
Und es war dem Minnesänger

255

Unentbehrlich eine Dame,

Wie dem Butterbrod die Butter.

Auch der Held, den wir besingen,

Auch Jehuda ben Halevy
Hatte seine Herzensdame;

260

Doch sie war besondrer Art.
Sie war keine Laura, deren
Augen, sterbliche Gestirne,
In dem Dome am Charfreitag
Den berühmten Brand gestiftet –

265

Sie war keine Chatelaine,

Die im Blüthenschmuck der Jugend
Bei Turniren präsidirte
Und den Lorbeerkranz ertheilte –
Keine Kußrechtscasuistin

270

War sie, keine Doctrinärrin,

Die im Spruchcollegium
Eines Minnehofs dozirte –
Jene, die der Rabbi liebte,
War ein traurig armes Liebchen,

275

Der Zerstörung Jammerbildniß,

Und sie hieß Jerusalem.

Schon in frühen Kindestagen

War sie seine ganze Liebe;
Sein Gemüthe machte beben

280

Schon das Wort Jerusalem.
Purpurflamme auf der Wange
Stand der Knabe, und er horchte
Wenn ein Pilger nach Toledo
Kam aus fernem Morgenlande

285

Und erzählte: wie verödet

Und verunreint jetzt die Stätte,
Wo am Boden noch die Lichtspur
Von dem Fuße der Propheten –
Wo die Luft noch balsamiret

290

Von dem ew’gen Odem Gottes –

O des Jammeranblicks! rief
Einst ein Pilger, dessen Bart
Silberweiß hinabfloß, während
Sich das Barthaar an der Spitze

295

Wieder schwärzte und es aussah,

Als ob sich der Bart verjünge –

Ein gar wunderlicher Pilger

Mocht’ es sein, die Augen lugten
Wie aus tausendjähr’gem Trübsinn

300

Und er seufzt’: „Jerusalem!
„Sie, die volkreich heil’ge Stadt
Ist zur Wüstenei geworden,
Wo Waldteufel, Werwolf, Schakal
Ihr verruchtes Wesen treiben –

305

Schlangen, Nachtgevögel nisten

Im verwitterten Gemäuer;
Aus des Fensters luft’gem Bogen
Schaut der Fuchs mit Wohlbehagen.
„Hier und da taucht auf zuweilen

310

Ein zerlumpter Knecht der Wüste,

Der sein höckriges Kameel
In dem hohen Grase weidet.
„Auf der edlen Höhe Zions,
Wo die goldne Veste ragte,

315

Deren Herrlichkeiten zeugten

Von der Pracht des großen Königs:

Dort, von Unkraut überwuchert,

Liegen nur noch graue Trümmer,
Die uns ansehn schmerzhaft traurig,

320

Daß man glauben muß, sie weinten.
„Und es heißt, sie weinten wirklich
Einmal in dem Jahr, an jenem
Neunten Tag des Monats Ab –
Und mit thränend eignen Augen

325

Schaute ich die dicken Tropfen

Aus den großen Steinen sickern,
Und ich hörte weheklagen
Die gebrochnen Tempelsäulen.“ – –
Solche fromme Pilgersagen

330

Weckten in der jungen Brust

Des Jehuda ben Halevy
Sehnsucht nach Jerusalem.
Dichtersehnsucht! ahnend, träumend
Und fatal war sie, wie jene,

335

Die auf seinem Schloß zu Blaye

Einst empfand der edle Vidam,

Messer Geoffroi Rudello,

Als die Ritter, die zurück
Aus dem Morgenlande kehrten,

340

Laut beim Becherklang betheuert.
Ausbund aller Huld und Züchten,
Perl’ und Blume aller Frauen,
Sei die schöne Melisande,
Markgräfin von Tripolis.

345

Jeder weiß, für diese Dame

Schwärmte jetzt der Troubadour;
Er besang sie, und es wurde
Ihm zu eng im Schlosse Blaye.
Und es trieb ihn fort. Zu Cette

350

Schiffte er sich ein, erkrankte

Aber auf dem Meer, und sterbend
Kam er an zu Tripolis.
Hier erblickt’ er Melisanden
Endlich auch mit Leibesaugen,

355

Die jedoch des Todes Schatten

In derselben Stunde deckten.

Seinen letzten Liebessang

Singend, starb er zu den Füßen
Seiner Dame Melisande,

360

Markgräfin von Tripolis.
Wunderbare Aehnlichkeit
In dem Schicksal beider Dichter!
Nur daß jener erst im Alter
Seine große Wallfahrt antrat.

365

Auch Jehuda ben Halevy

Starb zu Füßen seiner Liebsten,
Und sein sterbend Haupt, es ruhte
Auf den Knien Jerusalem
.

.

 III.

Nach der Schlacht bei Arabella,

370

Hat der große Alexander

Land und Leute des Darius,
Hof und Harem, Pferde, Weiber.
Elephanten und Dariken,
Kron’ und Scepter, goldnen Plunder,

375

Eingesteckt in seine weiten

Macedon’schen Pluderhosen.
In dem Zelt des großen Königs,
Der entflohn, um nicht höchstselbst
Gleichfalls eingesteckt zu werden,

380

Fand der junge Held ein Kästchen,
Eine kleine güldne Truhe,
Mit Miniaturbildwerken
Und mit incrustirten Steinen
Und Cameen reich geschmückt –

385

Dieses Kästchen, selbst ein Kleinod

Unschätzbaren Werthes, diente
Zur Bewahrung von Kleinodien,
Des Monarchen Leibjuwelen.
Letztre schenkte Alexander

390

An die Tapfern seines Heeres,

Darob lächelnd, daß sich Männer
Kindisch freun an bunten Steinchen.
Eine kostbar schönste Gemme
Schickte er der lieben Mutter;

395

War der Siegelring des Cyrus,

Wurde jetzt zu einer Brosche.
Seinem alten Weltarschpauker
Aristoteles, dem sandt’ er
Einen Onix für sein großes

400

Naturaliencabinet.
In dem Kästchen waren Perlen,
Eine wunderbare Schnur,

Die der Königin Atossa
Einst geschenkt der falsche Smerdis –

405

Doch die Perlen waren echt –

Und der heitre Sieger gab sie
Einer schönen Tänzerin
Aus Corinth, mit Namen Thais.
Diese trug sie in den Haaren,

410

Die bacchantisch aufgelöst,

In der Brandnacht, als sie tanzte
Zu Persepolis und frech
In die Königsburg geschleudert
Ihre Fackel, daß laut prasselnd

415

Bald die Flammenlohe aufschlug,

Wie ein Feuerwerk zum Feste.
Nach dem Tod der schönen Thais,
Die an einer babylon’schen
Krankheit starb zu Babylon,

420

Wurden ihre Perlen dort
Auf dem Börsensaal vergantert.
Sie erstand ein Pfaff aus Memphis,
Der sie nach Aegypten brachte,
Wo sie später auf dem Putztisch

425

Der Cleopatra erschienen,

Die die schönste Perl’ zerstampft
Und mit Wein vermischt verschluckte,
Um Antonius zu foppen.
Mit dem letzten Omayaden

430

Kam die Perlenschnur nach Spanien,

Und sie schlängelte am Turban
Des Califen zu Corduva.
Abderam der Dritte trug sie
Als Brustschleife beim Turnier,

435

Wo er dreißig goldne Ringe

Und das Herz Zuleima’s stach.
Nach dem Fall der Mohrenherrschaft
Gingen zu den Christen über
Auch die Perlen, und geriethen

440

In den Kronschatz von Castilien.
Die kathol’schen Majestäten
Span’scher Königinnen schmückten
Sich damit bei Hoffestspielen,
Stiergefechten, Prozessionen,

445

So wie auch Autodafés,

Wo sie auf Balkonen sitzend,
Sich erquickten am Geruche
Von gebratnen alten Juden.
Späterhin gab Mendizabel,

450

Satans-Enkel, diese Perlen

In Versatz, um der Finanzen
Defizit damit zu decken.
An dem Hof der Tuilerien
Kam die Schnur zuletzt zum Vorschein,

455

Und sie schimmerte am Halse

Der Baronin Salomon.
So erging’s den schönen Perlen.
Minder abenteuerlich
Ging’s dem Kästchen, dies behielt

460

Alexander für sich selber.
Er verschloß darin die Lieder
Des ambrosischen Homeros,
Seines Lieblings, und zu Häupten
Seines Bettes in der Nacht

465

Stand das Kästchen – schlief der König,

Stiegen draus hervor der Helden
Lichte Bilder, und sie schlichen
Gaukelnd sich in seine Träume.
Andre Zeiten, andre Vögel –

470

Ich, ich liebte weiland gleichfalls

Die Gesänge von den Thaten
Des Peliden, des Odysseus.
Damals war so sonnengoldig
Und so purpurn mir zu Muthe,

475

Meine Stirn’ umkränzte Weinlaub,

Und es tönten die Fanfaren –
Still davon – gebrochen liegt
Jetzt mein stolzer Siegeswagen,
Und die Panther, die ihn zogen,

480

Sind verreckt, so wie die Weiber,
Die mit Pauk’ und Zimbelklängen
Mich umtanzten, und ich selbst
Wälze mich am Boden elend,
Krüppelelend – still davon –

485

Still davon – es ist die Rede

Von dem Kästchen des Darius,
Und ich dacht’ in meinem Sinne:
Käm’ ich in Besitz des Kästchens,
Und mich zwänge nicht Finanznoth,

490

Gleich dasselbe zu versilbern,

So verschlösse ich darin
Die Gedichte unsres Rabbi –
Des Jehuda ben Halevy
Festgesänge, Klagelieder,

495

Die Ghaselen, Reisebilder

Seiner Wallfahrt – alles ließ ich
Von dem besten Zophar schreiben
Auf der reinsten Pergamenthaut,
Und ich legte diese Handschrift

500

In das kleine goldne Kästchen.
Dieses stellt’ ich auf den Tisch
Neben meinem Bett, und kämen
Dann die Freunde und erstaunten
Ob der Pracht der kleinen Truhe,

505

Ob den seltnen Basrelièffen

Die so winzig, doch vollendet
Sind zugleich und ob den großen
Incrustirten Edelsteinen –
Lächelnd würd’ ich ihnen sagen:

510

Das ist nur die rohe Schale,

Die den bessren Schatz verschließet –
Hier in diesem Kästchen liegen
Diamanten, deren Lichter
Abglanz, Wiederschein des Himmels,

515

Herzblutglühende Rubinen,

Fleckenlose Turkoasen,
Auch Smaragde der Verheißung,
Perlen, reiner noch als jene
Die der Königin Atossa

520

Einst geschenkt der falsche Smerdis,
Und die späterhin geschmücket
Alle Notabilitäten
Dieser mondumkreisten Erde,
Thais und Cleopatra,

525

Isispriester, Mohrenfürsten,

Auch Hispaniens Königinnen.
Und zuletzt die hochverehrte
Frau Baronin Salomon –
Diese weltberühmten Perlen,

530

Sie sind nur der bleiche Schleim

Eines armen Austerthiers,
Das im Meergrund blöde kränkelt:
Doch die Perlen hier im Kästchen
Sind entquollen einer schönen

535

Menschenseele, die noch tiefer,

Abgrundtiefer als das Weltmeer –
Denn es sind die Thränenperlen
Des Jehuda ben Halevy,
Die er ob dem Untergang

540

Von Jerusalem geweinet –
Perlenthränen, die verbunden
Durch des Reimes goldnen Faden,
Aus der Dichtkunst güldnen Schmiede
Als ein Lied hervorgegangen.

545

Dieses Perlenthränenlied

Ist die vielberühmte Klage,
Die gesungen wird in allen
Weltzerstreuten Zelten Jakob’s
An dem neunten Tag des Monats,

550

Der geheißen Ab, dem Jahrstag

Von Jerusalems Zerstörung
Durch den Titus Vespasianus.
Ja, das ist das Zionslied,
Das Jehuda ben Halevy

555

Sterbend auf den heil’gen Trümmern

Von Jerusalem gesungen –
Baarfuß und im Büßerkittel
Saß er dorten auf dem Bruchstück
Einer umgestürzten Säule; –

560

Bis zur Brust herunter fiel
Wie ein greiser Wald sein Haupthaar,
Abenteuerlich beschattend
Das bekümmert bleiche Antlitz
Mit den geisterhaften Augen –

565

Also saß er und er sang,

Wie ein Seher aus der Vorzeit
Anzuschaun – dem Grab entstiegen
Schien Jeremias, der Alte –
Das Gevögel der Ruinen

570

Zähmte schier der wilde Schmerzlaut

Des Gesanges, und die Geier
Nahten horchend, fast mitleidig –
Doch ein frecher Sarazene
Kam desselben Wegs geritten,

575

Hoch zu Roß, im Bug sich wiegend

Und die blanke Lanze schwingend –
In die Brust des armen Sängers
Stieß er diesen Todesspeer,
Und er jagte rasch von dannen,

580

Wie ein Schattenbild beflügelt.
Ruhig floß das Blut des Rabbi,
Ruhig seinen Sang zu Ende
Sang er, und sein sterbeletzter
Seufzer war Jerusalem! – –

585

Eine alte Sage meldet,

Jener Sarazene sei
Gar kein böser Mensch gewesen,
Sondern ein verkappter Engel,
Der vom Himmel ward gesendet,

590

Gottes Liebling zu entrücken

Dieser Erde, und zu fördern
Ohne Qual in’s Reich der Sel’gen.
Droben, heißt es, harrte seiner
Ein Empfang, der schmeichelhaft

595

Ganz besonders für den Dichter,

Eine himmlische Sürprise.
Festlich kam das Chor der Engel
Ihm entgegen mit Musik,
Und als Hymne grüßten ihn

600

Seine eignen Verse, jenes
Synagogen-Hochzeitcarmen,
Jene Sabbath-Hymenäen,
Mit den jauchzend wohlbekannten
Melodieen – welche Töne!

605

Englein bliesen auf Hauboen,

Englein spielten Violine,
Andre strichen auch die Bratsche
Oder schlugen Pauk’ und Zimbel.
Und das sang und klang so lieblich,

610

Und so lieblich in den weiten

Himmelsräumen wiederhallt es:
Lecho Daudi Likras Kalle.

 

 IV.

Meine Frau ist nicht zufrieden
Mit dem vorigen Capitel,

615

Ganz besonders in Bezug

Auf das Kästchen des Darius.
Fast mit Bitterkeit bemerkt sie:
Daß ein Ehemann, der wahrhaft
Religiöse sei, das Kästchen

620

Gleich zu Gelde machen würde,
Um damit für seine arme
Legitime Ehegattin
Einen Kaschemir zu kaufen,
Dessen sie so sehr bedürfe.

625

Der Jehuda ben Halevy,

Meinte sie, der sei hinlänglich
Ehrenvoll bewahrt in einem
Schönen Futteral von Pappe

Mit chinesisch eleganten

630

Arabesken, wie die hübschen

Bombonnièren von Marquis
Im Passage Panorama.
Sonderbar! – setzt sie hinzu –
Daß ich niemals nennen hörte

635

Diesen großen Dichternamen,

Den Jehuda ben Halevy.
Liebstes Kind, gab ich zur Antwort,
Solche holde Ignoranz,
Sie bekundet die Lakunen

640

Der französischen Erziehung,
Der Pariser Pensionate,
Wo die Mädchen, diese künft’gen
Mütter eines freien Volkes,
Ihren Unterricht genießen –

645

Alte Mumien, ausgestopfte

Pharaonen von Aegypten,
Merovinger Schattenkön’ge,
Ungepuderte Perücken,

Auch die Zopfmonarchen Chinas,

650

Porzellanpagodenkaiser –

Alle lernen sie auswendig,
Kluge Mädchen, aber Himmel –
Fragt man sie nach großen Namen
Aus dem großen Goldzeitalter

655

Der arabisch-althispanisch

Jüdischen Poetenschule,
Fragt man nach dem Dreigestirn,
Nach Jehuda ben Halevy,
Nach dem Salomon Gabirol

660

Und dem Moses Iben Esra –
Fragt man nach dergleichen Namen,
Dann mit großen Augen schaun
Uns die Kleinen an – alsdann
Stehn am Berge die Ochsinnen.

665

Rathen möcht’ ich dir, Geliebte,

Nachzuholen das Versäumte
Und hebräisch zu erlernen –
Laß Theater und Conzerte,

Widme ein’ge Jahre solchem

670

Studium, du kannst alsdann

Im Originale lesen
Iben Esra und Gabirol
Und versteht sich den Halevy,
Das Triumvirat der Dichtkunst,

675

Das dem Saitenspiel Davidis

Einst entlockt die schönsten Laute.
Alcharisi – der, ich wette,
Dir nicht minder unbekannt ist,
Ob er gleich, französ’scher Witzbold,

680

Den Hariri überwitzelt
Im Gebiete der Makame,
Und ein Voltairianer war
Schon sechs hundert Jahr vor Voltair’ –
Jener Alcharisi sagte:

685

Durch Gedanken glänzt Gabirol

Und gefällt zumeist dem Denker,
Iben Esra glänzt durch Kunst
Und behagt weit mehr dem Künstler –

Aber Beider Eigenschaften

690

Hat Jehuda ben Halevy,

Und er ist ein großer Dichter
Und ein Liebling aller Menschen.“
Iben Esra war ein Freund
Und ich glaube auch ein Vetter

695

Des Jehuda ben Halevy,

Der in seinem Wanderbuche
Schmerzlich klagt, wie er vergebens
In Granada aufgesucht hat
Seinen Freund, und nur den Bruder

700

Dorten fand, den Medicus,
Rabbi Meyer, auch ein Dichter
Und der Vater jener Schönen,
Die mit hoffnungsloser Flamme
Iben Esra’s Herz entzunden –

705

Um das Mühmchen zu vergessen,

Griff er nach dem Wanderstabe,
Wie so mancher der Collegen;
Lebte unstät, heimathlos.

Pilgernd nach Jerusalem,

710

Ueberfielen ihn Tartaren,

Die an einen Gaul gebunden
Ihn nach ihren Steppen schleppten.
Mußte Dienste dort verrichten,
Die nicht würdig eines Rabbi

715

Und noch wen’ger eines Dichters,

Mußte nämlich Kühe melken.
Einstens, als er unterm Bauche
Einer Kuh gekauert saß,
Ihre Euter hastig fingernd,

720

Daß die Milch floß in den Zuber –
Eine Position, unwürdig
Eines Rabbi’s, eines Dichters –
Da befiel ihn tiefe Wehmuth
Und er fing zu singen an,

725

Und er sang so schön und lieblich,

Daß der Chan, der Fürst der Horde,
Der vorbei ging, ward gerühret
Und die Freiheit gab dem Sclaven.

Auch Geschenke gab er ihm,

730

Einen Fuchspelz, eine lange

Sarazenenmandoline
Und das Zehrgeld für die Heimkehr.
Dichterschicksal! böser Unstern,
Der die Söhne des Apollo

735

Tödtlich nergelt, und sogar

Ihren Vater nicht verschont hat,
Als er hinter Daphnen laufend
Statt des weißen Nymphenleibes
Nur den Lorbeerbaum erfaßte,

740

Er, der göttliche Schlemihl!
Ja, der hohe Delphier ist
Ein Schlemihl, und gar der Lorbeer,
Der so stolz die Stirne krönet,
Ist ein Zeichen des Schlemihlthums.

745

Was das Wort Schlemihl bedeutet,

Wissen wir. Hat doch Chamisso
Ihm das Bürgerrecht in Deutschland
Längst verschafft, dem Worte nämlich.

Aber unbekannt geblieben,

750

Wie des heil’gen Niles Quellen,

Ist sein Ursprung; hab’ darüber
Nachgegrübelt manche Nacht.
Zu Berlin vor vielen Jahren
Wandt’ ich mich deshalb an unsern

755

Freund Chamisso, suchte Auskunft

Beim Dekane der Schlemihle.
Doch er konnt’ mich nicht befried’gen
Und verwies mich drob an Hitzig,
Der ihm den Familiennamen

760

Seines schattenlosen Peters
Einst verrathen. Alsbald nahm ich
Eine Droschke und ich rollte
Zu dem Criminalrath Hitzig,
Welcher eh’mals Itzig hieß –

765

Als er noch ein Itzig war,

Träumte ihm, er säh’ geschrieben
An dem Himmel seinen Namen
Und davor den Buchstab H.

Was bedeutet dieses H?“

770

Frug er sich – „etwa Herr Itzig

Oder Heil’ger Itzig? Heil’ger
Ist ein schöner Titel – aber
„In Berlin nicht passend“ – Endlich
Grübelnsmüd nannt’ er sich Hitzig,

775

Und nur die Getreuen wußten

In dem Hitzig steckt ein Heil’ger.
Heil’ger Hitzig! sprach ich also,
Als ich zu ihm kam, Sie sollen
Mir die Etymologie

780

Von dem Wort Schlemihl erklären.
Viel Umschweife nahm der Heil’ge,
Konnte sich nicht recht erinnern,
Eine Ausflucht nach der andern,
Immer christlich – Bis mir endlich,

785

Endlich alle Knöpfe rissen

An der Hose der Geduld,
Und ich anfing so zu fluchen,
So gottlästerlich zu fluchen,

Daß der fromme Pietist,

790

Leichenblaß und beineschlotternd,

Unverzüglich mir willfahrte
Und mir Folgendes erzählte:
„In der Bibel ist zu lesen,
Als zur Zeit der Wüstenwandrung

795

Israel sich oft erlustigt

Mit den Töchtern Kanaans,
„Da geschah es, daß der Pinhas
Sahe wie der edle Simri
Buhlschaft trieb mit einem Weibsbild

800

Aus dem Stamm der Kananiter,
„Und alsbald ergriff er zornig
Seinen Speer und hat den Simri
Auf der Stelle todtgestochen –
Also heißt es in der Bibel.

805

Aber mündlich überliefert

Hat im Volke sich die Sage,
Daß es nicht der Simri war,
Den des Pinhas Speer getroffen,

Sondern daß der Blinderzürnte,

810

Statt des Sünders, unversehens

Einen ganz Unschuld’gen traf,
Den Schlemihl ben Zuri Schadday.“ –
Dieser nun, Schlemihl I,
Ist der Ahnherr des Geschlechtes

815

Derer von Schlemihl. Wir stammen

Von Schlemihl ben Zuri Schadday.
Freilich keine Heldenthaten
Meldet man von ihm, wir kennen
Nur den Namen und wir wissen

820

Daß er ein Schlemihl gewesen.
Doch geschätzet wird ein Stammbaum
Nicht ob seinen guten Früchten,
Sondern nur ob seinem Alter –
Drei Jahrtausend zählt der unsre!

825

Jahre kommen und vergehen –

Drei Jahrtausende verflossen,
Seit gestorben unser Ahnherr,
Herr Schlemihl ben Zuri Schadday.

Längst ist auch der Pinhas todt –

830

Doch sein Speer hat sich erhalten,

Und wir hören ihn beständig
Ueber unsre Häupter schwirren.
Und die besten Herzen trifft er –
Wie Jehuda ben Halevy,

835

Traf er Moses Iben Esra

Und er traf auch den Gabirol –
Den Gabirol, diesen treuen
Gottgeweihten Minnesänger,
Diese fromme Nachtigall

840

Deren Rose Gott gewesen –
Diese Nachtigall, die zärtlich
Ihre Liebeslieder sang
In der Dunkelheit der gothisch
Mittelalterlichen Nacht!

845

Unerschrocken, unbekümmert

Ob den Fratzen und Gespenstern,
Ob dem Wust von Tod und Wahnsinn,
Die gespukt in jener Nacht –

Sie, die Nachtigall, sie dachte

850

Nur an ihren göttlich Liebsten,

Dem sie ihre Liebe schluchzte,
Den ihr Lobgesang verherrlicht! –
Dreißig Lenze sah Gabirol
Hier auf Erden, aber Fama

855

Ausposaunte seines Namens

Herrlichkeit durch alle Lande.
Zu Corduba, wo er wohnte,
War ein Mohr sein nächster Nachbar,
Welcher gleichfalls Verse machte

860

Und des Dichters Ruhm beneidet’.
Hörte er den Dichter singen,
Schwoll dem Mohren gleich die Galle
Und der Lieder Süße wurde
Bittre Wermuth für den Neidhart.

865

Er verlockte den Verhaßten

Nächtlich in sein Haus, erschlug ihn
Dorten und vergrub den Leichnam
Hinterm Hause in dem Garten.

Aber siehe! aus dem Boden,

870

Wo die Leiche eingescharrt war,

Wuchs hervor ein Feigenbaum
Von der wunderbarsten Schönheit.
Seine Frucht war seltsam länglich
Und von seltsam würz’ger Süße;

875

Wer davon genoß, versank

In ein träumerisch Entzücken.
In dem Volke ging darüber
Viel Gerede und Gemunkel,
Das am End zu den erlauchten

880

Ohren des Chalifen kam.
Dieser prüfte eigenzüngig
Jenes Feigenphänomen,
Und ernannte eine strenge
Untersuchungscommission.

885

Man verfuhr summarisch. Sechzig

Bambushiebe auf die Sohlen
Gab man gleich dem Herrn des Baumes,
Welcher eingestand die Unthat.

Darauf riß man auch den Baum

890

Mit den Wurzeln aus dem Boden,

Und zum Vorschein kam die Leiche
Des erschlagenen Gabirol.
Diese ward mit Pomp bestattet
Und betrauert von den Brüdern;

895

An demselben Tage henkte

Man den Mohren zu Corduba.

(Fragment)

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(Heinrich Heine 1797-1856; aus „Romanzero III. Buch, Hebräische Melodien „Jehuda ben Halevy“, 1851)

 

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Ich probierte eine belgische TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32%. Sie ist industriell hergestellt in Belgien und wird unter TONY’S CHOCOLONELY Polonceaukade 20 1014 Amsterdam Niederlande vermarktet.

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Diese Testsorte Tony’s Chocolonely ist grässlich, sie ist grob, in jeder Beziehung mangelhaft und enthält über 60% Zucker, während bessere Schokoladen um 40% Zucker oder weniger enthalten – eine Bluff, eine Zumutung und auch noch mit hochstaplerischen Werbesprüchen angeboten: 100% sklavenfrei

Sie darf Schokolade genannt werden, weil sie angeblich den Mindestkakaogehalt von 32 Prozent enthält.

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Zu den Ausgangsstoffen zählen neben Zucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Nougat 10%, (Zucker, Glukosesirup, Mandeln 20%, Honig, Kakaobutter, Kartoffelstärke. Hühnereieiweiß, natürliches Vanillearoma), Emulgator: Sojalecithin; Zucker, Glukosesirup, Mandeln 20%, Honig, Kakaobutter, natürliches Vanillearoma nach Fairtrade-Standards gehandelt – von der Rührdauer, Röstzeiten bis zu den Temperaturen, Mahlen, Conchieren wird nichts mitgeteilt. Von den Anbauländern und Herkunft der Blendkakaomischungen ist nichts zu erfahren.

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Kurz vorab: Diese Schokolade TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32%. ist eigentlich ein industrieller Lebensmittelkandal, dem hier REWE in Köln die Hand in die Regale geöffnet hat. Jeder kennt weiße, süße vanillige Industrieart – die alle furchtbar gleich und zu süß sind. Diese enthält anstatt Kakao Zucker 62%, dazu Zusatzfett und Emulgator: Sojalecithin.

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Sie bringt mit einer heftigen groben 180 Grammpackung einen mit 3 Euro 95 (im Versand 3 Euro 30) auch noch teueren Süßstoff Schokolade. Sie ist extrem überzuckert. Sie enthält mit 0,19 Gramm vergleichsweise viel Salz. Die 180 Gramm Tafelpackung enthält einen Schokoladenblock der an der Oberseite als Bruchkantenrelief eine Art M&S-Reifeb. Die Unterseite ist ungemustert.

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Es ist bemerkenswert, dass das ein unverortetes belgisches Produkt aus den Niederlanden ein echtes EU-Veredelungs-Produkt aus Europa ist mit der Herkunftsbezeichnung Kakaobohnen des Kakaos aus Westafrika – 100% sklavenfrei. Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können. Unter Fairtrade versteht man doch etwas ganz anderes.

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So weit muss mein Schoki-Test aber auch nicht gehen, der ja keine naturwissenschaftliche Lebensmittelanalyse ist. Vertrauenserweckend indes sind die Werbesprüche auf der Packung nicht. Da heißt es Wie es begann:

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„Hallo, ich bin Tony’s Chocolonely. Ich bin eine ungewöhnliche Schokoladentafel. Mich gibt es, damit die Sklaven in der Schokoladenindustrie abgeschafft werden. Du denkst wahrscheinlich, hä?… Sklaverei? Ja. Schau dir das Video an, um mehr über unsere Geschichte zu erfahren! „

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Mehr erfährt man auch auf der Direkt-Marketing-Homepage nicht:

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http://www.tonychocolonely.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32%. trifft mich – auch, weil REWE allgemein nicht die billigsten und minderwertige Produkte verkauft, wo sie neuerdings im Sortiment aufgetaucht ist. Der Inhalt der 180 GRAMM Packung war nicht gerade frisch und soll bis zum 01.07.2020 haltbar sein (Herstellungsdatum ist nicht ersichtlich).

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Man schmeckt, wie sowohl der viele Zucker, Kakao, die Kakaobutter wie die weiteren Bestandteile ein schlappes Abbruch-, Abbeißknacken ergibt. Der Kauwiderstand ist seifig aber durch harte undefinierbare Kleinpartikel, sandähnlich knirschend keine Genussfreude. Die Abbisse schmelzen nicht, weil die Schokoladenmasse nicht fein sondern ziemlich grob ist, aber schleimt. Man kann solche 180 Gramm nicht aufessen – nur nach dem Test wegschmeißen (ich denke an üble Nummern von Stollwerck, von Trumpf-Schokoletten, an Cadbury und an eine russische Sorte – alle in Lichtgeschwindigkeit beschrieben).

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Die Aufmachung bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32% wurde ein popgrell gelber

Umschlag gewählt und innen mit Silberpapier abgepackt. Wiederverschließbar ist die Gespenstergroßpackung nicht.

 

 

Knattergelbe Packung mit weißen Spiegeln und Zinoberoter Großschrift sowie einer umlaufenden grüngedruckten Banderole mit dem Titel „TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32%. Hinzugekommen zum Layout.

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Das Format der Tafelfläche entspricht dem „klassischen“, gewohnten. 180 Gramm Inhalt sind natürlich „gewichtig“. Auf dem Weg der Aufmachung haben Tony’s keine Anleihen bei der traditionell-industriellen Aufmachung von Tafelschokolade gesucht, sondern auf die grelle Popfarbe gesetzt, die an sich mit dem Produkt gar nichts zu tun hat.

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Das Design überzeugt – so gesehen – als großmäulig.

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, in lesbar kleinem Schriftgrad, in schwarzen Buchstaben auf weißem Grund mitteilt:

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HINTEN: Eine Nährwerttabelle – für die kalorienzählende Konsumenten – auch um diese Tony’s mit den Zusammensetzungsverhältnissen bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können in Deutsch.

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ZUTATEN: Zucker, VOLLMILCHPULVER, Kakaobutter, tKakaomasse, Nougat, Emulgator: Sojalecithin, SALZ.

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Die Werbetexte auf der Innenseite des Umschlagspapiers sind knallrot in Kinderjargon geschrieben. Die Schriftgrößen sind lesbar:

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„Teile unsere Schokolade und damit auch unsere Story

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Während du das hier liest, schuften Sklavenarbeiter auf den Kakaoplantagen in Westafrika, darunter auch viele Kinder. Das ist nicht normal.

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Unsere Vision für die Zukunft ist es, zu 100% sklavenfreie Schokolade zu erreichen. Nicht nur unsere Schokolade, sondern alle Schokoladen weltweit.

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Mit unserer wahnsinnig leckeren Schokolade gehen wir mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass die Herstellung von Schokolade auch anders laufen kann: In Sachen Geschmack, Verpackung und Umgang mit den Kakaobauern.

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Wir selbst stellen unsere Schokolade sklavenfrei her, doch gemeinsam können wir dafür sorgen, dass sämtliche Schokolade 100% sklavenfrei hergestellt wird. Deshalb bitten wir dich, mitzumachen.

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Denn je mehr Menschen sklavenfreie Schokolade wählen und unsere Story mit anderen teilen, desto eher ist 100% sklavenfreie Schokolade die Norm. Also ist es letztendlich deine Entscheidung. Bist du dabei? Teile unsere Schokolade und damit auch unsere Story.“

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CRAZY ABOUR CHOCOLATE. SERIOUS ABOUT PEOPLE“

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Die auf der Hinterseite aufgebotene Nährwerttabelle per 100 Gramm lautet:

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Energie 537 kcal/ 2246 kj

Fett 31,5 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 18,2 Gramm

Kohlenhydrate 63,7 Gramm

davon Zucker 61,0 Gramm

Eiweiß 7,8 Gramm

Salz 0,19 Gramm

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Der Kaufpreis bei bei REWE, Bonner Straße, Köln-Südstadt ist mit 3 EURO 80 zu hoch. Köln – die schöne Stadt – wo man Sowas bekommt.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32%. nicht. Sie knackt nicht, sie duftet überhaupt nicht, sie ist extrem übersüß, allenfalls als Beispiel maßstabssetzender Großmäuligkeit und Junkfood-Dreistigkeit, unfein und grob.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist, ohne verboten zu sein. Wobei die erlogenen Werbesprüche der Sklavenfreiheit völlig unsachlich an der heutigen Wirklichkeit hochwertiger, natürlich kostbarerer Bean to Bar-Chocolatiers vorbeigeht.

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TEST-BEWERTUNG: TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32%. Sie ist ein einmaliger maßstabssetzender Absturz auf NULL von SECHS Zuckerhüten.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Wie man hier bei TONY’S CHOCOLONELY vollmilchschokolade nougat 32% lernen muss, ist die Mehrdeutigkeit der Labels – was heißt schon „Fairtrade“, wenn untransparente Blend-Rohstoffe verarbeitet werden? Was heißt schon „FSB MIX“ – es wird inzwischen mit EU-Normen Urkundenfälschung offen publiziert, der zusatz „Mix“ bedeutet eben genau, dass es nicht FSB-Qualität ist – sie roden den Regenwald und labeln: „FSB Mix“.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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Werbeanzeigen

Schoki-Test mit GR BEAN TO BAR GUATEMALA 72% DUNKLE SCHOKOLADE

September 11, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9535

am Donnerstag, 12. September 2019

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Dietmar Moews meint:

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In my craft or sullen art
Exercised in the still night
When only the moon rages
And the lovers lie abed
With all their griefs in their arms
I labour by singing light
Not for ambition or bread
Or the strut and trade of charms on the ivory stages
But for the common wages
Of their most secret heart.

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(Dylan Thomas 1914-1953; An extract from In My Craft or Sullen Art).

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Ich probierte eine deutsche GR Georgia Ramon Bean to Bar, GUATEMALA Dunkle SCHOKOLADE 72% COCOA, nachdem ich bereits eine GR Georgia Ramon GUATEMALA Vollmilch-SCHOKOLADE 62% COCOA und eine GR Georgia Ramon GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 72% COCOA, mit eben dieser Kakaosorte, aber anderem Rezept, getestet habe (s. o.). Sie erhielt wegen des hohen Preises von 6 Euro 40 für 50 Gramm „nur“ VIER von SECHS Punkten. Jetzt beträgt der Verkaufspreis 5 Euro 90 Cent. Sie ist hergestellt und kreiert von dem ambitionierten Herstellerpaar Georgia Ramon GmbH & Co KG Königswinterer Strasse 624 D-53227 Bonn/Oberkassel Germany.

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Dabei ist GR Georg Bernardini auch der Chocolatier und Autor des SCHOKOLADEN-BUCHS, der Tester, Experte, Kenner und Liebhaber ein gültiger Schokoladenwegweiser.

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als Tester, in dem Bernardini die Produkte nach klaren Qualitätskategorien unbestechlich durchprüft

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als Kenner, in dem Bernardini eine langjährige Marktkenntnis sowie den aktuellen Angebots-, Innovations- und Experimentiermarkt täglich im Auge und Geschmackssinn hat

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als Experte, in dem Bernardini die gesamte Produktionskette, von den Kakaosorten, den Anbaugebieten, den Anbaukonzepten, den Kakaobauern und -Plantagen-Industrien, die historischen handwerklichen und aktuellen Ernte- und Verarbeitungstechniken und -gerätschaften, die Veredlungstechniken, -Tricks- und Geheimnisse sowie Herstellungsunfug, ferner die Transport- und Vermarktungswege, die Handelsagenturen, der Nachfragemarkt und die Nischen beim Discounter-Wettlauf unfairer Industrien.

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als Liebhaber, ist Bernardini ein Neugierde-General, der gerne Alles kennt, was mit Patisserie und Chocolade angestellt wird und werden könnte. Seine persönliche Marktlücke sind neue Kreationen, die mit Kakao und anderen Rohstoffen sensationell sind:

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Ich nenne die hier anliegende GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 72% COCOA eine geniale Überraschung.

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Mit neuen Ausgangsstoffen experimentieren GEORGIA RAMON die unzähligen Variablen beim Schokolademachen ausprobieren – von der Rührdauer, Röstzeiten bis zu den Temperaturen, Mahlen, Conchieren, eventuellen Gewürzen und Aromen, Salzmenge, Süßstoffe wie Zucker oder Fruktosen, Melasse, Karamell, Honig usw. die Prozentanteiligkeit der Zutaten, Farbstoffe, Fette, Eiweiße, Alkohol, dazu die Konsistenz der Kau- bzw. Schmelzmasse, eventuelle Beißkörnungen es ist unendlich variabel, aber nicht alles gleich gut.

 

Kurz vorab: Diese Bean to Bar – das bedeutet eigentlich, der Chocolatier kauft den Kakao, wo er angebaut wurde und hält die Rohstoffe bis zum Endprodukt unter seiner Sorgfalt. Schokolade GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 72% COCOA von GR ist exquisit. Wunderbar und ungewöhnlich der wirklich dezente feine Geschmack, einfach und ein Erlebnis im Mund. Diese GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE enthält mind. 72% Kakao aus der Guatemala, den Anteilen nach Kakaomasse, Kakaobutter, Rohrohrzucker, ganz wenig Salz.

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GR geben an, eine mittlere Röstung, Mahlen der Kakaonuss 70 Sunden, kein Conchieren. Von der Herstellung der Kakaobutter wird nichts mitgeteilt.

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Sie bringt mit einer kleinen 50 Gramm Packung zu 5 Euro 90 wenig kostspielige Schokolade. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher (wollte man so ein 50-Gramm-Heftchen als Postbrief versenden). Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept. Der sehr feine Kakaogeruch, beim Öffnen des Gebindes, ist sensationell (das verdirbt die Ansprüche, die andere dann nicht mehr erreichen können). Sie schmeckt enorm dezent nach Kakao, sogar leicht fruchtig wie schwarze Johannisbeere – GR bezeichnen Fruchtigkeit in Geschmacksrichtung Reife Kirschen und Brombeeren, auch Kardamom). Sie ist wie einige neue Kompositionen von GeorgiaRamon und mit knapp 50% Gewichtsanteil durch Kakaobutterzusatz sehr fett, und mundet vermutlich auch daher wirklich angenehm rund. GR nennt es milchig-cremig. Sie ist genial dezent gesüßt. Sie enthält die Mini-Abstimmungsprise Salz auf. Die 50 Gramm Tafelpackung enthält die kleine Menge Tafel mit vielteiligen kleinquadratischem Bruchkanten-Relief und Riffelverzierung oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Es ist bemerkenswert, dass das Produkt aus Bonn-Oberkassel, mit der Herkunftsbezeichnung Kakaobohnen aus Guatemala angegeben ist. Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können, die lauten: CAHABÒN ESTATE, COOPERATIVE FEDECOVERA Q’EQCHI MAYAS FARMERS TRINITARIO. Man muss dem Chocolatier auch vertrauen, dass die alljährlichen Ernten nicht konstant schmecken (es ist nicht Coca Cola), sondern, dass auch neue Sorten und variierte Rezepturen nichts anderes sollen, als nǵeniale Schokolade zu ergeben.

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Das ist GR hier wirklich gelungen. Ich weise auf E-Mail und Direktbestellung hin – wer keinen HERNANDO CORTEZ in seiner Nähe hat.

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http://www.info@georgia-ramon.com

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http://www.georgia-ramon.com

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Mein Schoki-Test muss nicht de profundis gehen; es ist ja keine naturwissenschaftliche Lebensmittelanalyse. Vertrauenserweckend indes ist die Zusicherung von GR:

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Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft“ (das ist nicht „biodynamisch“).

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Bereits seit den 1990er Jahren erlernte Georg Bernardini das Schokoladenhandwerk, war Mitgründer von der bekannten COPPENEUR /Bad Honnef, wo bis über die Grenzen der Schokoladengeschichte, Schokolade und Konfekt in höchster Qualität produziert und Experimente mit Kakao und Bean to Bar-Köstlichkeiten entfaltet worden waren. Das Unternehmen Schokolade von der Bohne weg, erfordert großen künstlerischen und reiselustigen Enthusiasmus, Kakao einzukaufen. Worauf dann oft eine Produktion mit einfachsten Mitteln folgt.

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Seit dem Jahr 2010 ist Georg Bernardini auch Fachautor zum Thema „Schokoladentest“ wie mit dem „Schokoladenbuch“ SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK, der SCHOKOLADENTESTER 2015 konzipiert, das jetzt auch den englischsprachigen Weltmarkt anzielt. Seit einiger Zeit produziert Georg zusammen mit seiner Frau Ramona und sie entfalten den Schwung, eine Chocolatier-Apartheid zu etablieren – einzigartig.

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Diese Sorte von GR Georgia Ramon ist eine Bean to Bar Hochqualität. Der deutsche Hersteller ist GR Georg und Ramona Bernardini, deren eigene Kunst in Bernardinis eigenem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht speziell vorgestellt wird – dafür kann er hier von Dr. Dietmar Moews herausgehoben angesprochen werden.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese GR BEAN TO BAR GUATEMALA 72% DUNKLE SCHOKOLADE von GR trifft mich. Sie ist neuerdings auch im Sortiment des wunderbaren Kölner Fachgeschäft HERNANDO CORTEZ zu haben. Und es ist ein genialer Volltreffer. Der Inhalt der 50 GRAMM Packung war am 1. April 2019 frisch, als nicht vakuum-verschlossene Packung mindesthaltbar zum 2021 – 01 – 25 datiert.

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Die Komposition (also die Zubereitung des Grundstoffes KAKAO-BOHNE ist herausragend gut – , man schmeckt, wie sowohl der Kakao, die Kakaobutter wie die weiteren Bestandteile wenig Zucker rufen (ein Quäntchen Salz versteht sich immer), hat ein bemerkenswertes Abbruch-, Abbeißknacken und geringen Kauwiderstand, viel leichter als Schokolade gewöhnlich. Die Abbisse schmelzen unmerklich leicht, schleimen nicht. Ich lobe, dass der Chocolatier den Mut besitzt, dezent zu zuckern – I am very delighted. Für Kinder ist das 50-Gramm-Gebinde zu klein.

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Die Aufmachung bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von GR Georgia Ramon ist floral mit südamerikanischen Urwaldlaub und Azteken-Pyramide und Masken folkloristisch, in den varianten Grün-Farben auf Umschlagpappe in Altweiß. Hinzugekommen zum Layout, gegenüber Dezember 2017, sind „ACADEMY of CHOCOLATE Newcomer 2017“-und „SILVER WINNER 2018“-Siegel sowie „Vegan“ und „Glutenfrei“ sowie „FSC Karton“. Die Umschlagpappe bringt die schlichte, freundliche Farbgestaltung für den wertvollen Inhalt eine reizende Anmutung durch den Auftritt der Packung. Das übergroße Pappe-Briefformat des wiederverschließbaren, zum Postversand geeigneten Gebindes, lässt sich als Brief für inzwischen 95 Cent innerhalb der EU versenden. Zur Versteifung und gegen Transportbruch liegt innen eine aus dem Nutzen gewonnene Falz-Zusatzpappe. Das ist witzig. Doch diese Pappe ist noch zu schwach. Die darin einliegende kleine Einhüllung des Schokoladen-Riegels, ein Tütchen Transparentpapier, ist kein Vakuumumschlag. Schokolade ist aber an sich für große Dauer „selbstkonservierend“, so sie denn schattig, nicht zu warm und nicht zu feucht gelagert wird. Man kann das Ganze leicht öffnen und wieder schließen. Sehr schön.

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Jedenfalls haben GR auf dem Weg der Aufmachung keine Anleihen bei der traditionell-industriellen Aufmachung von Tafelschokolade gesucht.

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Dieses Design überzeugt.

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Eine wirklich starke Anti-Bruch-Pappe oder ein originell gestaltetes „Versteifungsmittel“-Holztäfelchen – wie sich Franz Otto Kopp und Dietmar Moews jahrelang per Post zusandten – wäre dem Understatement dieses GR-Höchtswertproduktes angemessen und noch umsatzfördernd im Hochpreis unterzubringen – 2019 noch für 6 Euro 40 für 50 Gramm, inzwischen 50 Cent verteuert bei „Hernando Cortez“ in Köln.

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, in zu kleinem Schriftgrad, in weißen Buchstaben auf schwarzem Grund lesbar mitteilt:

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HINTEN: Eine Nährwerttabelle – für die vielen kalorienzählende Konsumenten – auch um diese GR mit den Zusammensetzungsverhältnissen bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Schwedisch.

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ZUTATEN: KAKAOMASSE, ROHROHRZUCKER, KAKAOBUTTER, SALZ. Wenn nicht anders gekennzeichnet sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft. Hier ist nicht bekannt, ob die Kakaobutter der selben Bohne entnommen wurde.

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Die Werbetexte in kleinen Punkt 7 Schriftgrößen sind lesbar, die Gewichtsbestandteile fehlen, aber hier findet sich jetzt auch eine Nährwerttabelle per 100 Gramm:

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Energie 541 kcal/ 2265 kj

Fett 42 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 25 Gramm

Kohlenhydrate 33 Gramm

davon Zucker 28 Gramm

Eiweiß 9 Gramm

Salz 0,01 Gramm

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Der Kaufpreis bei HERNANDO CORTEZ ist mit 5 EURO 90 hoch. Köln – die schöne Stadt – wo man Sowas bekommt.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese GR GUATEMALA Bean to Bar SCHOKOLADE 72% Kakao als Beispiel maßstabssetzender Hochqualität in purer Würzigkeit, Feinheit und dezentem Gezucker, aber Hochfett und sehr kalorienreich – als ein kostbares Vergnügen. GeorgiaRamon treiben das Spiel des PUREN „etwas Salz, wenig Zucker viel Fett“, ohne Emulgator, an eine höchstinteressante Erfahrung hin.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. Natürliche Aromatisierung ohne Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES: MAXIMALE BEWERTUNG, sondern zugespitzte Verfeinerung der Kernbestandteile.

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TEST-BEWERTUNG: Diese GR GUATEMALA DUNKLE SCHOKOLADE 72% KAKAO ist exzellent gelungen. Sie ist ein einmaliger maßstabssetzender Genuss. Der Verkaufspreis für 50 Gramm von 5 Euro 90 ist hoch. Ich gebe ungeachtet des Hochpreises SECHS von SECHS STERNEN.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten.

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Ein Qualitäts-Künstler wie Georg Bernardini hat nicht das industrielle Fair-Trade-Lable, weil er zunächst sein Kunstwerk, seine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ in kleinen Mengen herausbringt – er reist zur Plantage, röstet, mahlt, ggfs. conchiert selbst, testet Ideen, die dann vielleicht nicht marktfein werden – wer will schon Kokosmilch mit Kümmel, kandiert? Und mal erfindet GR auch eigene Lables „FAIR PAID“ ist lustig.

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Wer also bemängelt, dass GR in Bonn kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Deutschland kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss woanders anlegen.

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FINE E COMPATTO

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LICHTGESCHWINDIGKEIT als soziologische Piraterie der internationalen Medienlage

September 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9512

am Mittwoch, 4 September 2019

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Seit 1979 hrsg. Dietmar Moews – Blätter für Kunst und Kultur

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LICHTGESCHWINDIGKEIT – Berichte und Kommentare und erleuchtende Fragestellungen – am 3. September 2009 gestartet.

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Es sind also ZEHN JAHRE mit Dietmar Moews als Chronist zur Lage der Zeit – von 2009 bis 2019 – und Grund meinen Benutzern einen freundlichen Gruß zu senden und weiterhin aus der guten Mitte nüchterner Intelligenz-Anstrengung gültige Vorstellungsorientierung zu gewinnen.

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Am 3. September 2009 stand ich im Bundestagswahlkampf mit meinem Piraten-Kamerafreund Michael Fricke vor dem Bundeskanzleramt und dachte an KUNDUZ

 

https://www.youtube.com/watch?v=R3BXg8Lhj70

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Dieses Intensivstudium im täglichen Nachrichten-Schwall, Tag für Tag in Bild, Ton und Texten, am 3. September 2019 von Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ingenieur, Künstlergelehrter, Politikberater im Deutschen Bundestag der Fraktion der Grünen, 1994 in Bonn, und bis 2012 Mitgründer der Piraten in Berlin, hat inzwischen von Youtube / Google als ungeschnittene Videos und seit November 2014 als Textblog bei WordPress die laufende BLOG-Beitrags-Nummer 9.510 Neuntausend Fünfhundert und Zehn.

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Das ist nicht Nichts.

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Dieses Stakkato in fortlaufender Verlässlichkeit, ununterbrochen, auch von allen Auslandsreisen – anfangs sehr mühevoll, wenn in Italien kein Hotel Fremde an die IT-Anschlüsse heranließen. Diese täglichen LICHTGESCHWINDIGKEIT-Verlässlichkeits-Lieferungen wurden lediglich einmal, im Jahr 2018, Ende Mai anfang Juni, infolge eines zehntägigen Kidnappings durch die Staatsmacht, der Festnahme und Festsetzung in Köln, ohne Straf- oder Haftbefehl und ohne Straftatvorhaltungen gegen Dr. Dietmar Moews, über zehn Tage Dauer, unterbrochen. Das war wirklich sehr hässlich. Ich warne vor dem Hunde!

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Während ich von 2009 bis 2012 von Berlin-Pankow aus das Mobile Büro für Lichtgeschwindigkeit nutzte, wurde dann mein Lebensmittelpunkt Köln und nur seltener mobilen Orten, dem Alter geschuldet – Autofahren ist gruußig. Auch nach einer sehr glücklichen Star-Operation und einer neuen Sehkraft, durch die besten medizinischen Kräfte in Aachen und Köln, habe ich meine Automobilität erheblich reduziert.

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Der heutigen LICHTGESCHWINDIGKEIT liegen nach 8 Stunden Live-TV bei PHOENIX von der heutigen britischen Unterhaus-Brexit-Debatte,

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noch die Internetz-Recherche diverser Adressen wie nytimes.com oder BILD.de, DLF.de u.v.a.,

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die Holzausgaben von Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, neues deutschland, DIE WeLT, Kölner Stadt-Anzeiger, zugrunde.

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Ausgewählt habe ich für den 4. September 2019 die BREXIT-Kritik 9510 und die Regierungsbildung ITALIENS mit der Numero 9611.

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P. S.

Mir selbst gefallen sehr viele der LICHTGESCHWINDIGKEITEN – besonders

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meine Gitarrenkünste, wie am Sächsischen Landtag für Mercedes Sosa oder das verrockte Chimes of Freedom von Bob Dylan.

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Auch der O-Ton von dem im Sommer 1989 verzweifelten Mecklenburger SED-Führer Bernhard Quandt, der „Erich Honecker die Dienstwaffe persönlich zurückgeben wollte“

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oder dem O-Ton von Alphons Silbermanns REDE im Landtag des Saarlands über „STEINERNES GEDENKEN: ERINNERN und VERGESSEN aus Sicht des Soziologen“.

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Meine Stichproben – heute – haben ergeben, dass diese Beiträge bei YOUTUBE und auch bei WORDPRESS allesamt durch die Such-Funktionen relativ leicht zu finden sind.

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Meine Präsenz ist aber wesentlich dadurch sehr beschränkt, indem ich keinerlei Verlinkungen mache, bei GOOGLE / YOUTUBE quasi rausgedrückt wurde, selbst statt GOOGLE die Suche von STARTPAGE benutze, alle COOKIES ständig lösche usw. kein FACEBOOK, kein TWITTER, keine sonstigen Querverbindungen und keinerlei APPS benutze, dazu keine Kommentare annehme oder zensiere und nicht beantworte.

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Seriöse persönliche Anfragen beantworte ich nach Möglichkeit auch persönlich.

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So – nun schnell die Gitarre gegriffen und den Cancion de los Chalchaleros:

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AMOR Y DISTANCIA:

La lluvia lamiendo está su palidez con mi canto Al ver tus pupilas brillar como si … de tu mirar tu ternura, estoy buscando tu mano tomarla y hundirme en tu pelo.

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1 Uhr 19 nächtens spiele und singe ich leise. Adios.

 

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit DOMORI 70% CRIOLLO CACAO

Mai 24, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9233

am Samstag, den 25. Mai 2019

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Dietmar Moews meint:

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Living in a world where the flesh is cheap

Body touches body but it's only skin deep
I can hold you in my arms every time that you weep
But we've lost that emotional flow

Living on a planet full of emptiness
With maximum exposure full of sleaziness
But the makeup on your face can't disguise loneliness
Where designer feelings are in vogue, what do they know?

Darlin', darlin', how do I get close to you when I'm
Trying, trying, my heart is reaching out to you
How do I get close to you?

In a world without feeling, where words have no meaning

If I were lying, lying, I'd have more chance of reaching you but I'm
Crying, crying, but I can't get my message through
How do I get close to you?

Get close to the sinners trying hard to repent
Get close to the homeless wasters and the innocent
Get close to the souls ignored and forgotten by the establishment
People get afraid to touch in case it rubs off on them
Gotta get close, yeah people gotta stay close, close
People gotta stay close

Though we seem together, it's breaking my heart
This world is full of barriers that keep us apart
Keep it superficial before feelings can start
In a world that's all glitter and glow, what do they know?

Darlin', darlin', I can't communicate to you without
Crying, crying, I can't get a message through
How do I get close to you?
How can I get close?
How can I get close?
Darlin', darlin', how do I get close to you when you're
Surviving, surviving, in a world that's making us confused
Guess I'm afraid of losing you
In this world without feeling
Somehow we gotta stay close"

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(Ray Davies geb. 1944; 1989, „How do I get close?)

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Zu berichten ist von einem erfolgreichen Schokoladentest in Köln. Wo der weltberühmte Spitzenchocolatier DOMORI aus 72/74 Via Pinerolo 10060 None /Torino Italia, aus der gruppo illy.

 

Ich probierte von den Pur-Schokoladen – bean-to-bar – von DOMORI der Produktbezeichnung CACAO CRIOLLO 70%. Diese Sorte wird unter anderem als Carré Chocolat von 25 gr zum Preis von 6 Euro 50 – zu Deutsch: Edelbitterschokolade – angeboten.

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Kurz: Es gehört zu den herausgehobenen Erlebnissen eines Schokoladengenusses – und auch eines Tests: Diese DOMORI. Sie ist dunkel, pur und allerfeinst. Besonders bemerkenswert ist der konkrete zusätzliche Fruchtgeschmack des hier verarbeiteten Kakaos nach – subjektiv so empfunden und genannt – Mandeln und Toffee. Das ist sehr beeindruckend, denn es wirkt keineswegs aromatisiert.

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Der Schokoladenspaß mit DOMORI war nun wiederum so, wie schon beim ersten Test im Jahr 2014: Das flache Karrée des 25-Grammgebindes besteht aus weißer Pappe, hat eine blattgoldene Seitenkante sowie -umrandung, zum Wiederverschließen. Es ist ein weißgeprägt, fein strukturierter Karton in verschiedneen Glanzstufen. Oben links ein weiteres Kleinquadrat in dunkelrot mit dem goldgedruckten DOMORI-Titelwort. Der ganze Karton ist also reinweiß. Hinten drauf sind in winzigem Schriftgrad alle wichtigen Angaben schwarz auf weiß, mit Lupe, zu lesen: Rezept, Geschäftliches, Nährwerte – in Italienisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Das in vier Quadrate durch lineare Bruchkanten aufgegliederte Täfelchen liegt in einer etwas peinlichen metallic-goldfarbenen, innen silbernen Vakuumplastiktüte, die nach dem Öffnen unschön herumhängt. Diese Innenhülle passt nicht zur sonstigen Höchstqualität des DOMORI-Auftrittes,

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Diese Sorte CRIOLLO ist sehr sehr höchstfeine Schokolade. Hinsichtlich der Feinheit des Kakaomehls ist sie gefühlt das Staubfeinste aller hier getesteten Sorten. Sie lässt sich klar und ganz sauber brechen. Es entstehen Geschmacksunterschiede als Qualitätsunterschiede, die aber nicht von dieser Feinstaublichkeit herrühren, sondern anscheinend von der konkreten Plantagen-Fauna sowie der Röstung und bis in die Schokolade hineinschmeckende säuerliche Fruchtigkeit, des Kakaos (oder eines Aromas?), fast wie „Mandel oder Toffee“. Entsprechend fein löst sie sich im Mund, lässt sich wunderbar schlucken und auch verschlingen, keine Fäden, keine Störungen. Meine Test-Criollo war mit der Terminangabe 31/05/2020 noch lange unter dem angegebenen Zeitlimit, des Bestgeschmacks. Insgesamt ist diese Edelbitterschokolade rein aus der Kakaosorte Criollo, womit Anbauregionen nicht bezeichnet ist. Sie ist mit Rohrzucker dezent gesüßt, ohne weitere Aromatisierungen. Der Geschmack ist nicht süß. Trotz, und durchaus stets mitbedingt der Gewohnheit überwiegend stark gesüßte und vanilleierte Industrieschokoladen zu essen, ist diese Sorte CRIOLLO absoluter Spitzengenuß.

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Wollte ein Chocolatier seine eigenen Qualitätsvorstellungen schärfen, wäre eine solche DOMORI jedenfalls als ein Beispiel zur Probe geeignet, zu erleben, was geht.

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Kurz: hellauf begeistert war ich und setze sie auf den Vorderplatz.

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Für 6 Euro 50 für das hübsche kleine 25 Gramm Quadrat hat man einen kostspieligen edlen Kick. DOMORI ist wirklich herausragend.

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Das Design der Verpackungen ist immer Geschmackssache. Immerhin finde ich, die kleinen Packungen sehen wunderbar aus, sind nicht zu kostspielig, aber praktisch. Die Beschreibung und die Angaben sowie Herstellungsdatum und Haltbarkeit sind professionell.

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Beim wortfreudigen Adjektivierer und Schokoladentester Georg Bernhardini lesen wir auf Seite 340 zu den Fruchtaromen: „Hergestellt mit einer weiteren Sorte von Ocumare-Kakaobohnen aus Venezuela. Native dunkle Schokolade mit einem wilden und etwas unkontriolierten Geschmacks- sowie Aromaspektrum. Mit Aromen von Tabak und Leder. Noten von Nüssen und unreifen Papaya sowie Pilzen“

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Bei Dietmar Moews heißt es „Schwarze Johannisbeeren“.

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Bernardini schreibt weiter: „Domori bleibt bei dunkler Schokolade der Maßstab aller Dinge. Nicht jede Schokolade ist ein Volltreffer, jedoch kann insgesamt kein anderer Hersteller dieses hohe Niveau vorweisen und setzt damit Maßstäbe… diese Domori-Schokoladen dürften als Benchmark von Domori-Schokolade oder von Schokolade generell angesehen werden….“

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Empfehlung von Georg Bernardini:

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„Die Ursprungsschokoladen empfehlen sich allen Liebhabern reiner dunkler Schokolade, die hochprozentigen dunklen Schokoladen allen Chocoholics. Hier muss man die IL 100% probiert haben. Nougatliebhaber sollten auf jeden Fall die Aufstriche und das Giandujotto probieren. Sie sind eine Sünde wert.

Liebhaber veredelter weißer Schokolade kommen an DOMORI nicht vorbei. Die Biancomenta bleibt einem noch lange in Erinnerung.“

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Zutaten: Kakaomasse und Rohrohrzucker (glutenfrei)

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Durchschnittliche Nährwerte auf 100 Gramm:

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Energie Kcal 554 Kj 2304

Fett 37,0 g

gesättigte Fettsäuren 14,0 g

Kohlenhydrate 42,0 g

davon Zucker 29,0 g

Ballaststoffe 8,5 g

Eiweiß 9,0 g

Salz 0,14 g

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Bernardini gibt im Jahr 2013 SECHS von SECHS Bewertungspunkten.

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BEWERTUNG: DOMORI Criollo 70% Cacao erhält dringende Empfehlung des Testers Dr. Dietmar Moews und SECHS von SECHS Mandeln.

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FAZIT: DOMORI zu testen ist ein großes Vergnügen. Und der Kaufpreis ist eine klare Ansage. LEISTUNG wird ungewöhnlich erbracht – HOCHPREIS wird verlangt, 6,50 für 25 Gramm – bei allem Respekt für hochwertige Rohstoffe und unter schrecklich ausbeuterischen Arbeitsbedingungen produziertem Rohrohrzucker macht – (beim letzten Test zahlte ich 8,30 EURO und kam dadurch vergleichsweise für die allgemein industriell üblichen 100-Gramm im Handel – auf einen Verkaufspreis von 33 EURO und 20 Cent – hier also nur 26 EURO auf 100 Gramm.

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https://www.youtube.com/watch?v=CnIzy2ZG7No

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FINE E COMPATTO,

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Schoki-Test mit STORATH FLORENTINER EDELVOLLMILCHSCHOKOLADE 41% KAKAO + MANDELN

Mai 19, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9220

am Montag, den 20. Mai 2019

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Dietmar Moews meint:

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Well I’m gonna -a write a little letter
I’m gonna mail it to my local D.J.
it’s a jumpin‘ little record
I want my jockey to play
Roll over Beethoven
I gotta hear it again today

You know my temperature’s risin‘
And the jukebox’s call’s a fuse
My heart beatin‘ rhythm
And my soul keep-a singing the blues
Roll over Beethoven
And tell Tchaikovsky the news

I got a rockin‘ pneumonia
I need a shot of rhythm and blues
I Think I caught the athritis
Sittin‘ down
by a rhythm review
Roll over Beethoven
They rockin‘ in two by two

.
Well if you feel and like it
Go get your lover then reel and rock it
Roll it over then move on up, yes-a
Try for further then
Reel and rock with 
one another
Roll over Beethoven
And rockin' in two by two

Early in the mornin'
I'm a'givin' you my mornin'
Don't you step on my blue suede shoes
Hey diddle-diddle, I'm-a play my fiddle
Ain't got nothing to lose
Roll over Beethoven
And tell Tchaikovsky the news

You know she wig's like a glow worm
Dance like a spinnin' top
She's got a crazy partner
Oughta see 'em reel an rock
Long as she got a dime
The music will never stop

Roll over Beethoven
Roll over Beethoven
Roll over Beethoven
Roll over Beethoven
Roll over Beethoven
Dig to these rhythm and blues"
.

(Chuck Berry 1926-2019; 1956 „Roll Over Beethoven“)

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Ich probierte eine STORATH FLORENTINER EDELVOLLMILCHSCHOKOLADE 41% KAKAO + MANDELN, hergestellt und verpackt von Confisierie Storath AG Pralinen Manufaktur St.-Martin-Straße 18 D-96110 Schesslitz/Stübig

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www.confiserie-storath.de

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Storath ist eine Besonderheit der Confisserie. Der Name FLORENTINER sagt es direkt und konkret. Was man aus dem Kuchenladen als „Florentiner“ kennt, hat hier in der äußerlichen Mimik einer Tafel Vollmilchschokolade, eine LUXUS-Ausführung erhalten. Mit 6 EURO 90 haben wir da schon eine üppige Schicht von zuckerkaramellierten Mandelplättchen trägt eine Couvertüre-Bedeckung – aber diese Schokolade ist, anders als meist bei Florentiner-Konditorei keine minderwertige Schokobeschichtung, besonders fein – allerdings auch unter Zuasatz von Soja-Lecithin als Emulgator. Diese Storath Florentiner Edelvollmilchschokolade ist kostbar und auch extrem teuer; sie wird von Storath nicht als bean to bar bezeichnet. Sie duftet intensiv beim Öffnen der Vakuum-Zellufan-Packung und ist eine überraschende Enttäuschung, als 41-prozentige süße Milch-Schokolade mit diversen aromatischen Zusätzen, wie Orangeat, Belegkirschen, Honig, Glykosesirup, Butter, Vanille. Das Rezept ist eher Kuchen als Schokolade. Das bedeutet auch, sie schmeckt wenig nach dem Kakao selbst, vielleicht mehr nach dem Milchpulver und ist erheblich zu süß. Man hat ein klassisches 100 Gramm Gebinde, den Hauptbestandteilen nach hauptsächlich: Mandel, Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Sahne, Orangeat, Belegkirschen, Honig, Glykosesirup, Butter, Emulgator (Sojalecithin, natürliche Vanille, Kakao: 41% min, – 0,09 Gramm Salz auf 100 Gramm Schokolade ist so erwähnt, kann so sein.

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Laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 741-743) Johannes Storath ist einer der ganz wenigen Confisseure in Deutschland, der sich auch mit dem Conchieren der Schokolade intensiv auseinandersetzt. In seiner kleinen Produktion in Bamberg betreibt der aus dem fränkischen Dorf Stübig stammende gelernte Koch eine kleine UniversalConche. Diese Maschine verfügt über eine integrierte Kugelmühle, die es ihm ermöglicht, auf eine einfache Art und Weise seine eigene Schokolade zu conchieren. Zwar bleibt ihm der nicht unwichtige Schritt des Röstens verwehrt, er versucht jedoch das Beste aus dem zu machen, was er an fertiger Kakaomasse erhält …“

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Storath teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Deutsch und English, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird nichts mitgeteilt, Conchier- oder Rührzeiten werden ebenfalls nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2292 kj / 550 Kcal

Fett 36 g

davon gesättigtes Fett 18 g

Kohlenhydrate 48 g

Rohrzucker 45 g

Eiweiß 6,2 g

Salz 0,09 g

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Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 17.02.2020. Sie ist frisch und schmeckt auch frisch.

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Die Tafel liegt in innen Vakuum-Plastikfolie. Das Abbrechen, Knacken bei Wohnungsheizungstemperatur durch das teils gummiartige Mandel-Honiggelage, ist aber gut und lässt sich sauber teilen, ohne zu kleben. Es knackte einwandfrei.

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Die äußere Aufmachung in der länglichen 100 Gramm-Tablette“ ist in eine uni-braun-lackierte bedruckte Pappschachtel, wiederverschließbar. Sie hat einen beige-farbenen Selbstkleber, dunkelbraune Schrift, Alles rechtwinklig angeordnet, beige-farbenes Quadrat mit STORATH-Lable vorne sowie die Kelinangaben, Nährwerttafel, Haltbarkeitsgarantie, kein FAIR-TRADE und keine Umwelt- und Bio-Labels.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese STORATH FLORENTINER EDELVOLLMILCHSCHOKOLADE 41% KAKAO + MANDELN zur Probe. Sie ist besonders fein, aber nicht pur und teils nicht hochwertig, mit 6 EURO 90 für 100 Gramm FLORENTINER, nun, schon teuer.

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FAZIT und BEWERTUNG: Diese STORATH FLORENTINER EDELVOLLMILCHSCHOKOLADE 41% KAKAO + MANDELN erhält am 19. Mai 2019 DREI von SECHS Punkten (der Punktabzug wird gegeben, weil FAIR-TRADE und die Genmanipulationsangaben fehlen). Mit dem Emulgator Soja Lecithin ist diese STOGATH überteuert.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Ieoh Ming Pei 1917 – 2019 Kurznachruf

Mai 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9213

am Samstag, den 18. Mai 2019

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Ieoh Ming Pei (cinesisch 貝聿銘 贝聿铭, Pinyin Bèi Yùmíng, W.-G. Pei Yü-Ming, Jyutping Bui3 Wat6ming4; * wurde am 26. April 1917 in Guangzhou, China, geboren und ist jetzt 102-jährig, am 16. Mai 2019 in New York City gestorben. I. M. Pei war ein chinesisch-amerikanischer Architekt der Moderne. Eine besondere Todesursache wurde bislang nicht publiziert.

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Zur Schule ging Pei in Shanghai in einem Internat, das von amerikanischen Missionaren geleitet wurde. Dort wurden nordamerikanische Standards vermittelt, man trug westliche Schulkleidung, die bevorzugten Sportarten waren Basketball und Tennis. Einen Kontrast zu dieser Umgebung erlebte Pei während der Sommerferien in Suzhou nordwestlich von Shanghai bei seinem Großvater, der ihn mit traditionellen chinesischen Werten vertraut machte, mit Familiensinn und den Lehren des Konfuzius. Die frühen Erfahrungen mit beiden Welten hat Pei später wiederholt als Gewinn bezeichnet. Im ostasiatischen Geschäftszentrum Shanghai entstanden damals die ersten Hochhäuser, von denen Pei sehr beeindruckt war. Er beschloss, moderne Architektur zu studieren, was nur in Übersee möglich war. Im August 1935 reiste Pei in die Vereinigten Staaten und schrieb sich nach kurzem Aufenthalt in Philadelphia am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston ein.

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Viel mehr ist von Peis privatem Leben nicht bekannt.

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Die von Pei gegründete Firma durchlief mehrere Veränderungen. Seit 1966 hieß sie „I. M. Pei & Partners“, seit 1989 „Pei Cobb Freed & Partners“. Zeitweilig leiteten drei seiner Kompagnons jeweils eigene Teams. Pei blieb der führende Kopf des Unternehmens. Als hervorragender Verkäufer, dem es wichtig war – und auch meist gelang – Menschen zu überzeugen, war er unermüdlich weltweit unterwegs. Er beschaffte Aufträge, organisierte, beurteilte Entwürfe und fand noch Zeit, als „Principal Design Partner“ eine Vielzahl von Bauten und Projekten selbst zu betreuen.

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Am MIT in Boston wurde damals sehr konservativ gelehrt; man zeichnete antike Bauten und sah in ihnen das höchste Ideal. Einen Ausweg fand Pei im Selbststudium von Zeitschriften über moderne europäische Architektur und vor allem in den Büchern von Le Corbusier („meine Bibel“). Zwei Tage, an denen Le Corbusier Vorträge am MIT hielt, bezeichnete Pei später als „die zwei wichtigsten Tage in meinem beruflichen Leben“.

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Peis eindrucksvollsten Werke sind die Zwischen 1968 und 1978 arbeitete Pei am

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Erweiterungsbau der National Gallery of Art in Washington, D. C.,

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eines neoklassizistischen Bauwerks von 1941 in der Nähe des Kapitols. Als dieser Ostflügel, das sogenannte „East Building“, im Frühjahr 1978 eröffnet wurde, waren breite Öffentlichkeit und Fachkritik einhellig begeistert. Pei hatte auch zuvor schon Museumsbauten geplant. Hier nun – wie auch später noch mehrmals – bewies er seine außerordentliche Begabung für diese Aufgabe, insbesondere für die durchdachte Verbindung älterer Bauten mit seiner modernen Baukunst. Sein Neubau aus Beton und Glas besteht aus zwei gegeneinander versetzten Dreiecken unterschiedlicher Größe, das Dreieck als durchgehendes Formelement findet sich bis in die Details hinein. Alt- und Neubau sind unterirdisch miteinander verbunden. Die Fassade des Neubaus wurde mit Marmorplatten aus dem selben Steinbruch verkleidet, der auch das Material für den Altbau geliefert hatte. Der Mäzen Paul Mellon, der das Projekt finanzierte, nahm Verzögerungen und Kostenüberschreitungen klaglos hin – und Pei bestätigte seinen Ruf als perfektionistischer Architekt für Auftraggeber, die nicht allzu sehr aufs Geld sehen müssen.

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Dazu ist die die Erweiterung und Sanierung des Grand Louvre in Paris gab es die heftigsten öffentlichen Auseinandersetzungen in Peis Arbeitsleben. Das Museum war das wichtigste Projekt unter den zahlreichen Bauvorhaben („Grands Projets“) des französischen Präsidenten Francois Mitterand, der Pei 1982 persönlich mit dem Auftrag betraute. Es ging darum, die ungenügenden räumlichen und technischen Verhältnisse modernen Standards anzugleichen und den Nordflügel, der bisher vom Finanzministerium belegt wurde, zu integrieren. Pei verlegte den eher abseits gelegenen Haupteingang in die Mitte des Ensembles, auf den Ehrenhof, der zuletzt als Parkplatz benutzt worden war, und konzipierte eine unterirdische Eingangssituation mit relativ kurzen Wegen in die drei Flügel des Museums. Der Einstieg durfte nicht an die allgegenwärtigen Metro-Eingänge erinnern und den Eindruck der Barockfassaden nicht schmälern. Pei entschied sich für

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die Glaspyramide im Innenhof des Louvre,

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eine zeitlose geometrische Form. Die Entwürfe lösten eine Welle der Empörung aus. Politiker, Kritiker und 90 Prozent der Pariser Bevölkerung lehnten das Vorhaben ab, man sah darin einen Angriff auf ein nationales Symbol – noch dazu durch einen Amerikaner. Pei vertrat unermüdlich seinen Standpunkt, Mitterrand unterstützte ihn, so konnte 1985 mit dem Bau begonnen werden. Schon während der Bauarbeiten änderte sich die Stimmungslage. Nachdem die Pyramide 1989 fertiggestellt war, herrschte allgemeine Begeisterung.

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I. M. Pei, dessen Baustil der Klassischen Moderne verpflichtet ist. Er galt als einer der bedeutendsten Architekten der Gegenwart. Anfangs allein, später zusammen mit mehreren Partnern, leitete er seit 1955 ein Büro mit zeitweilig 300 Mitarbeitern, das mehr als 200 große Projekte betreut hat. Seine Bauwerke – insbesondere Museen – sind auf drei Kontinenten zu finden. Pei faßt selbst seine Grundvorstellung der Architektur so zusammen:

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It is not an exaggeration to say that light is the key to architecture“ (Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Licht der Schlüssel zur Architektur ist)

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Schoki-Test mit AMEDEI TOSCANO BROWN CIOCCOLATO AL Latte 32% Cacao

Mai 12, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9203

am Montag, den 13. Mai 2019

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Dietmar Moews meint:

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>Ich laufe auf zerrissenen Sohlen<,

schrieb dieses großes Weltgenie

in seinem letzten Brief – dann holen

sie ihn nach Jena – Psychiatrie.

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Ich kann mir keine Bücher kaufen,

ich sitze in den Librairien:

Notizen – dann nach Aufschnitt laufen: –

das sind die Tage von Turin.

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Indes Europas Edelfäule

an Pau, Bayreuth und Epsom sog,

umarmte er zwei Droschkengäule,

bis ihn sein Wirt nach Hause zog.“

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(Gottfried Benn 1886-1956 ; 1936 „Turin“):

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Ich probierte eine AMEDEI TOSCANO BROWN CIOCCOLATO AL Latte 32% Cacao, hergestellt und verpackt von AMEDEI srl. Via San Gervasio, 29 – 56025 La Rotta – Pontedera (Pisa), Italy

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www.amedei.it

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Amedei ist nicht kostbar aber extrem teuer; sie wird von Amedei als bean to bar bezeichnet. Diese duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine überraschende Enttäuschung, als 32- prozentige süße Milch-Schokolade, ohne weitere Aromenzusätze. Das Rezept ist jedenfalls pur. Das bedeutet auch, sie schmeckt, auch oder gerade ohne Vanille, wenig nach dem Kakao selbst, vielleicht mehr nach dem Milchpulver. Man hat ein längliches 50 Gramm Gebinde, den Hauptbestandteilen nach hauptsächlich: Rohrzucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, – 0,34 Gramm Salz auf 100 Gramm Schokolade ist so erwähnt, kann so sein.

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Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 165-167) „Amedei ist ein Unternehmen der mittleren Generation, dessen Gründer als Visionäre und Wegbereiter der neuen Schokoladenkultur betrachtet werden können. Bereits Anfang der 1990er Jahre widmete sich das Geschwisterpaar Cecilia und Alessio Tessieri der Welt des Kakaos. Die Aufgabenteilung unter den Geschwistern schien klar abgestimmt zu sein: Alessio war hauptverantwortlich für den Einkauf der Kakaobohnen, zumeist direkt in den Ursprungsländern, und für den Vertrieb. Cecilia, Maitre Chocolatier, war verantwortlich für die Produktion und wohl auch auch der kreative Part. Es schien alles hervorragend zu funktionieren, bis die ersten Gerüchte einer Trennung der Geschwister aufkamen. Meinen Informationen nach schied Alessio Tessieri bereits Ende 2009 aus dem Unternehmen aus….

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Jahrelang hatte Amedei das Monopol auf den Einkauf von Chuao-Bohnen aus Venezuela. Daher gab es lange Zeit Chuao-Schokolade nur von Amedei. Mittlerweile ist diese Exklusivität nicht mehr gegeben und zahlreiche Hersteller haben Zugriff auf diese edlen Bohnen. Das Ende der prestigeträchtigen Exklusivität ist für Amedei sicher ein Verlust … Sehr interessant ist der direkte Vergleich des fertigen Produkts unterschiedlicher Hersteller, da derselbe Kakao die Basis bildet, teilweise sogar aus derselben Charge.

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Amedei teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Italienisch, English, Deutsch, Schwedisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird nichts mitgeteilt, während in der allgemeinen Firmenlegende noch auf Venezuela hingewiesen wird -, Conchier- oder Rührzeiten werden ebenfalls nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2401 kj / 577 Kcal

Fett 41 g

davon gesättigtes Fett 26 g

Kohlenhydrate 44 g

Rohrzucker 37 g

Eiweiß 8,0 g

Salz 0,34 g

 

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 15.01.2020, Herstellungsdatum ebenfalls: 20.11. 2018. Sie ist damit frisch und schmeckt auch frisch.

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Die Tafel liegt in innen silbrigglänzender, außen Neapelgelb dunkel lackierten Vakuum-Plastikfolie. Das Abbrechen, Knacken bei Wohnungsheizungstemperatur, ist gut und lässt sich sauber knackig brechen, ohne zu kleben. Es knackte einwandfrei.

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Die äußere Aufmachung in der länglichen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine uni-coelinblau-lackierte bedruckte Pappschachtel, wiederverschließbar. Sie hat ein schwarzes, golden beschriftetes, rechtwinklig umrandetes AMEDEI-Schrift-Lable vorne sowie hochglänzendgoldene und weiße Schriften, so „L“ und „Cioccolato Latte Milk Chocolate“ .. 50 g“.

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und schwarz auf dem eierschalfarbenem Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung von „Kosher/Dairy“.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese AMEDEI TOSCANO BROWN CIOCCOLATO 32 prozentige Schokolade zur Probe. Sie ist leider nicht besonders fein, pur und hochwertig, aber allerdings mit 6 EURO 50 für 50 Gramm viel zu teuer. Das ist auch im Vergleich zu anderen Amedei Sorten lächerlich.

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FAZIT und BEWERTUNG: Diese AMEDEI TOSCANO BROWN CIOCCOLATO 32% erhält am 12. Mai 2019 ZWEI von SECHS Punkten (der Punktabzug wird gegeben, weil FAIR-TRADE und die Genmanipulationsangaben fehlen). Es fehlt überhaupt die Ausstrahlung, Etwas Kostbares zu bekommen, anstatt schlampiges, überteuertes Zeug – das wäre hier schön.

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Ferner erteile ich dem Verkäufer von HERNANDO CORTEZ in Köln einen großen MALUS, weil er das hier fehlende Fair Trade ausdrücklich das Fair Trade Lable als unrelevant bzw. als Vortäuschung bezeichntete, die soziale Vertrags-Bezahlung als Ausbeutungsrelationen nur vertusche.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt den Vorgänger dieser Toscano Brown 32% auf Seite 166. Bernardini findet das angegebene Aromaprofil für milde, angenehm milchige, nicht zu süße und elegante Schokolade und gibt auch für andere Sorten von AMEDEI drei-vier von sechs Kakaobohnen.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Bei AMEDEI fehlen die Bio-, nichtgenmanipuliert und Fair Trade-Lables.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie AMEDEI hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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Klebt die Probe beim Testbeißen?

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