Schoki-Test als SCHOKOLADEN-MUSEUMS-Besuch bei BOVETTI im südfranzösischen PÉRIGORD

August 23, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6719

Vom Mittwoch, 24. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Es ist ein Brauch von Alters her,

Wer Sorgen hat, hat auch Likör“

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(Wilhelm Busch, Sinnsprüche)

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Dr. Dietmar Moews auf den Spuren der Chocolatiers dieser Welt bei BOVETTI im südfranzösischen Périgord/Dordogne

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Ich probierte anlässlich meiner Autoreise französische BOVETTI-Proben der freien Degustation im Museum und der Musée Boutique in 24120 TERRASON EN PÈRIGORD – ein beeindruckendes Geschäftserfolg-Beispiel mit Schokolade.

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BOVETTI existiert jetzt seit über 20 Jahren und wird vom Gründer und Chocolatiers VALTER BOVETTI dirigiert, der sich etwas hochstaplerisch „ARTISAN CHOCOLATIER“ nennt.

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Da waren zahlreiche bei BOVETTI zu Diensten, ganz dunkelhaarige, fast schwarzäugige junge Damen, Marokkanerinnen, die ziemlich wenig Ahnung hatten, aber sehr freundlich anwesend waren.

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Das Museum BOVETTI ist eine zeitgemäße Aufmachung einer weitgehend maschinisierten Schokoladenfabrik – ein Teil Anfertigung, ein Teil des Bauwerks Besichtungsräume mit historischen Schokoladenmacher-Gerätschaften, verbunden durch ein großes Glasfenster, sodass man die heutigen Herstellungsschritte als Besucher in wichtigen Schritten von außen betrachten kann. Da waren vielleicht sechs tätige Personen im Fertigungsraum zwischen dem Maschinenband zu sehen.

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Dem lebensgroßen Vorbild von Leonardo da Vincis „Mona Lisa-Gemälde“ nach-„gegossenes Schoki-Basrelief hinter Glas in Périgard

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Die Cuverture (der dickflüssige Schokoladenteig) wird automatisch, in gesteuerten Phasen durchgedreht, sowie schrittweise von Chocolatiers bzw. Hilfspersonal in Manufaktur am Fließband gefertigt und verpackt.

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Alle trugen schwarze schicke Kleidung.

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Ein Videoraum zeigt eine sehenswerte Darstellung, wie vom Kakaoanbau, Ernte, Transport, schrittweise in die Röstung, Mühle, Anmischung, Rührvorgänge, Abfüllung, Abpackung und Degustation Kakao und Menschen zusammenkommen. Die Ausstellung zeigt diverse historische Werkzeuge und handgetriebene Maschinen sowie die Rohstoffe und die Endprodukte..

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Kakaomühle

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Die verschiedenen Blendschokoladen und Designschokoladen wirken schick und schick aufgemacht. Ein Schoki-Test von BOVETTI-Sorten folgt noch in den kommenden Tagen hier in Lichtgeschwindigkeit.

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Der SCHOKOLADENTESTER GEORG BERNARDINI hat BOVETTI-Sorten getestet und war von der Cuverture-Blend-Billigqualität nicht angetan.

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ARD-BUFFET mit Meisterköchin MARTINA KÖMPEL aus Serviéres le Chateau

August 23, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6717

Vom Dienstag, 23. August 2016

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FLORIAN WEBER und MARTINA KÖMPEL im ARD Buffett am 17. August 2016 aus Baden-Baden

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MARTINA KÖMPEL im ARD-BUFFET.

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GABRIELE MUEHLEN, Burda-Chefredakteurin, präsentiert MARTINA KÖMPEL zum ARD Buffet mit dem monatlichen Magazin Nr. 8/2016 zum Thema „Die besten Rezepte mit TOMATEN“.

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GABRIELE MUEHLEN – ARD Buffet Chefredakteurin

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GABRIELE MUEHLEN präsentiert MARTINA KÖMPEL – die Meisterköchin präsentiert PARMIGIANA DI MELANZANE – eine vegetarische Neuigkeit aus Tomaten, Auberginen und Mozarella – einen kleinen Auflauf.

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SWR-Moderator Florian Weber stellt MARTINA KÖMPEL im ARD Buffet am 17. August 2016 mit dem deliziösen TOMATEN-AUFLAUF „Parmigiana di Melanzane“, samt Rezept, vor (s. a. ARD Mediathek).

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MARTINA KÖMPEL und ihr TEAM in Südfrankreich

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MARTINA KÖMPEL, deutsch-französische Meisterköchin mit Landgasthaus in Serviéres le Chateau, Südfrankreich, ist etablierte Fernsehköchin beim WDR und gastierte kürzlich mit der Performance einer raffinierten PARMIGIANA DI MELANZANE im ARD-BUFFETT des SWR.

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Screenshots vom ARD Buffet am 17. August 2016: Florian Weber und die Meisterköchin

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Screenshot vom ARD Buffet Schlussbild mit MARTINA KÖMPEL (r.)

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Das August-Magazin ARD Buffett 8/2016 leitet GABRIELE MUEHLEN mit dem TOMATEN-Editorial ein:

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Ich gebe gerne zu: Ich liebe Tomaten! In allen Formen und Farben sind für mich ein Hochgenuss – rot, gelb, gelbrot, grün, grünbraun, eben, flach gefurcht, rund, birnen- oder tropfenförmig, dick oder dünn, groß oder klein, als Hauptgericht (zum Beispiel mit Burrata) oder als Snack zwischendurch. Die Spielarten dieser „wohlschmeckenden und zuträglichen Beeren“, wie sie in einem alten Lexikon beschrieben werden, sind mittlerweile so vielfältig und ihre Verwendungsmöglichkeiten so variabel, dass sie aus der frischen Küche nicht mehr wegzudenken sind. Allein der Name „Liebesapfel“ beziehungsweise „Paradiesapfel“ für Tomate (bot.: Solanum lycopersicum) ist doch herrlich! Ihn verdankt die Frucht dem Glauben, dass sie zärtliche Gefühle erweckt, was im österreichischen Sprachraum mit der liebevollen Bezeichnung „Paradeiser“ noch aus früheren Zeiten überliefert ist … und haben drei Experten besucht, die ihr ganz besonderes Faible für Tomaten zu ihrem Beruf gemacht haben …“

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Hier liegen Meister der Künste eng beieinander. Ob Kochkunst oder Malerei, ob Musik oder Weinkelterei – QUALITÄT zieht sich an.

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Während MARTINA KÖMPEL im LES CONTES DE BRUYÈRES von SERVIÈRES LE CHATEAU bereits wieder die Gourmets in Südfrankreich bekocht oder ihre hochwertigen CATERINGS zubereitet sowie die lernbegierigen Kochschüler beglückt.

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Schoki-Test mit Casino Bio CHOCOLAT NOIR DEGUSTATION 74% de CACAO

August 22, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6713

Vom Montag, 22. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Es war der Tag, an dem die Strahlen der Sonne aus Mitleid mit ihrem Schöpfer ihre Farbe verloren, als ich gefangen wurde, und ich achtete nicht darauf, dass eure schönen Augen, Dame, mich fesselten.

Es schien mir nicht die Zeit zu sein, um mich gegen Amors Schläge zu schützen: Deshalb ging ich sicher meines Wegs daher, weshalb meine Qualen im allgemeinen Schmerz begannen.“

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(Petrarca, Canzioniere, „Sonett III, 1-8“ übersetzt von Andreas Kablitz)

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Ich probierte eine französische Casino Bio Chocolat Noir DEGUSTATION 100 Gramm, 74% Cacao, als französisches Produkt aus 42008 Sant-Ètienne Cedex 2.

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Kurz vorab: Diese Casino Bio Noir ist mal eine Überraschung. Die 100 Gramm-Tafel wird im Internetz für 91 Cent angeboten. Ich habe auf einer französischen Autobahnraststätte etwa 1 Euro 50 gezahlt. Se ist erstaunlich gut.

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Diese Zartbitterschokolade ist jetzt – August 2016 – erstaunlich Der Tester ist wirklich begeistert, sie ist nicht zu süß, sie ist verhältnismäßig fein und nicht wachsig und leer. Sie ist kakaolich ansprechend, nicht zu fett, allerdings ohne weitere Aromen doch mit dem „typischen“ Zartbitter-Kakaogeschmack bei 74% Kakaoanteilen enorm pur.

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Über den Vertreiber „Casino Noir“ war nichts herauszufinden, auch nicht, wer, wo, wie der Hersteller ist

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Aber laut der Webseite www.produits-casino.Fr, sind Casino Produkte Blend Cuverture-Schokoladen, also maschinell angerührte Kakaomischungen, allerdings mit ausgezeichneten „Bio-Lables“, Agriculture Biologique sowie Fair-Trade.

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Im Ausland werden Casio Bio Chocoladen nur im Direktvertrieb durch das Internetz vertrieben.

 

http://www.Produits-Casino.Fr

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mind. 74 % Kakao-Schwarze Schokolade trifft das genau nicht zu. Und nun ist es bei hochsommerlichen Temperaturen doch recht. Sie schmeckt nach Kakao und wie Zartbitter, typisch säuerlich. Sie schleimt oder klebt überhaupt nicht, sondern hat eine enorme Feinheit und überzeugt in der Mundfreundlichkeit. Das von Genmanipulation (GMO)-freie) Sonnenblumen-Lecithin, scheint gut hineinkomponiert. Dazu natürlicher Vanille-Extrakt – weitere Aromen sind nicht eingemischt.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung aus wiederverschließbarer Pappe, im klassischen, flachen Standard-Format, enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Casino. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet ansprechend. Die Konsistenz ist gut knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ohne großes Offenbarungserlebis ist das Gemische aber zu diesem Preis ungewöhnlich auf diesem Kunstmarkt.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Casino Bio Noir aus Saint-Ètienne eine grellgrüne Grundstimmung und eine Bio Noir 74% Abbruchstücke-Fotorepro-Vergrößerung in dunkelbraunem Ton und knallroter „CHOCOLAT NOIR DEGUSTATION“-grellen Farbwirkung, nicht poppig, sondern eher geschmacklose Reizwirkung (dem Tester sehen so erfahrungsgemäß Lebensmittel schlechter Qualität aus!!! – anders diese!!! – sieht furchtbar aus, war aber gut.) Die Tafel selbst ist in schönem silbernem Staniol eingeschlagen. kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 11.2017.

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Der Kaufpreis liegt mit 1 Euro 50 bzw. 0.91 Euro im Internetz für 100 Gramm sehr günstig. Das ist für ein gute Industrie-Schoki begeisternd. Aufmachung und Verpackung sind widerästhetischwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen Silberfolie.

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Casino Bio Chocolat Noir DEGUSTATION 100 Gramm, 74% Kakao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 74% cacao, pate de cacao, sucre de canne, beurre de cacao, émulsifiant: lécithines de tournesol, extrait de vanille (touts l‘agriculture biologique.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Casino Bio Noir, als

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INFORMATIONS NUTRITIONELLES

Energie 2335 kj 563 kcal

Matières grasse 42 Gramm

dont Saturies 26 Gramm

Glucides 32 Gramm

dont Sucres 27 Gramm

Fibres 12 Gramm

Protéines 8,3 Gramm

Sel 0,03 Gramm

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade aus Saint-Ètienne. Denn sie ist für den Tiefpreis ein Spitzenprodukt – feine Zartbitter, angenehm weniger zuckrig, leicht säuerlich. Ich würde durchaus vier Punkte von sechs geben.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester erwähnt diese Casino Bio Noir und diesen Vertreiber in seinem Schokoladentester-Buch weder im Einzeltest, noch überhaupt.

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Schoki-Test mit Pralus Mélissa CRIOLLO chocolat au lait 45% Madagascar

August 13, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6710

Vom Samstag, 13. August 2016

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Dietmar Moews meint:

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Ich hab‘ diese ganze Gegend mit Seufzern gefüllt,

beim Blick von diesen rauen Hügeln auf die sanfte

Ebene, wo die geboren wurde, die mein Herz in der Jugend und in reifen Jahren in der Hand hielt

und die zum Himmel gegangen ist und mich zu einem solchen Zustand mit ihrem plötzlichen Aufbruch gebracht hat, daß ich schon von Ferne meine Augen müde mache bei meiner vergeblichen Suche nach ihr, und in ihrer Nähe lassen sie keinen trockenen Platz zurück.

Und kein Reisig und keinen Stein gibt es in diesen Wäldern und keinen Zweig oder belaubten Ast in diesen Auen, keine Blume in diesen Tälern und kein Blatt Grün,

und kein Wassertropfen kommt aus diesen Quellen, und keine wilden Tiere haben diese so wilden Wälder, die nicht wüssten, wie bitter mein Leiden ist“

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(Petrarca, Canzioniere, „Sonett 288“ übersetzt von Andreas Kablitz)

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Louvre Paris – PEI-Pyramideneingang

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Ich probierte eine französische Francois Pralus „Mélissa“ VOLLMILCH-SCHOKOLADE, CRIOLLO, 100 Gramm, 45% Kakao mindestens, vertrieben von Pátisserie Chocolaterie Pralus s. a. s. Frankreich, Herstellungsort und Hersteller sind auf der Packung als Fabriqué en France (Roanne) par Patisserie Chocolaterie Pralus s.a.s. mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Pralus-Chocolade-Sorte habe ich bereits einmal im Januar 2016 getestet und in der Lichtgeschwindigkeit vorgestellt. Damals kam ich zu einem abschlägigen Test-Urteil. Inzwischen scheint eine neue Charge von Pralus im Laden zu sein, die in wesentlichen Punkten korrigiert und enorm verbessert ist. Dafür gibt es zusammenfassend eine bildliche Höchst-Wertung von sechs Kakaobohnen – je nach dem, ob der Süßegrad anspricht oder nicht, vielleicht nur fünf Kakaobohnen, wenn man sich für Fair-Trade aussprechen möchte.

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Diese Milchschokolade ist jetzt – August 2016 – was sie sein muss. I am very delighted. Der Tester ist wirklich begeistert, sie ist nicht zu süß und nicht mehr wachsig und leer. Sie ist mit 4 EURO 90 für 100 Gramm (Reisekosten!), in Paris bei PRALUS, zwar kostspielig aber nicht zu teuer. Sie ist kakaolich ansprechend, nicht zu fett, leicht vollmilch-säuerlich und damit eine ideale von Kakaogeschmack geprägte Vollmilchschokolade.

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Die Geschichte des Chocolatiers Francois Pralus beginnt mit dem Vater Auguste Pralus, der das Metier in den 1950er Jahren, 1955 in Roanne gründete, bei dem die Söhne, so auch Francois, lernten, letzterer das Geschäft im Jahr 1988 übernahm. Im Jahr 1991 begann er mit Cacao zu experimentieren, und seit dem Jahr 2003 besitzt Pralus auf der kleinen Insel Nosy Be (Madagaskar) eine 17 Hektar große Plantage.

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Seine wichtigsten Produkte sind heute Ursprungsschokoladen und Praluline, spezielle Brioche mit rotgefärbten und karamelierten Mandeln, die aufgrund der begrenzten Haltbarkeit ausschließlich in den eigenen Filialen angeboten werden.

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Im Ausland werden hauptsächlich hochprozentige dunkle Ursprungsschokoladen (75% Cacaoanteil) vertrieben. Charakteristisch für Pralus sind die starke Röstung der Bohnen und ein hoher Anteil Kakaobutter.

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http://www.chocolats-pralus.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese mindestens 45 % Kakao-Milchschokolade trifft das genau zu. Und nun ist es bei hochsommerlichen Temperaturen recht. Sie ist mir nicht zu hell bzw. schmeckt nach Kakao und nach Kakaobutter und leicht säuerlich nach Milch. Sie schleimt nicht. Das von Genmanipulation (GMO-freie) Soja-Lecithin, scheint gut hineinkomponiert. Weitere Aromen sind nicht eingemischt.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung im modischen, flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Randteil mit dem Schlagwort Pralus. Die Unterseite ist glatt. Sie duftet ansprechend. Die Konsistenz ist gut knackig, dass man einen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht –  das Gemische ist angenehm fein auf dem heutigen, überwiegend industriellen, meist übersüßfetten Kunstmarkt.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von Francois Pralus eine schicke, dekorative beigefarbene Papierhülle. Innen ist die Schokolade in eine wunderbare prächtige Metallfolie eingeschlagen, außen goldfarbig, Innenseite silber (I love it) – kein Vakuum – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 16.06. 2018.

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Eine sehr schöne Packung in ocker-, dunkelbraunen und beige Tönen, der Firmenname als Schriftzug Pralus MAITRE

 

Die Farbbanderole mit Goldschrift wurde inzwischen weggelassen.

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Die frischgeöffnete Mélissa 45% Schokolade riecht ganz wunschgemäß, anregend und echt.

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Der Kaufpreis liegt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm hoch. Das ist für ein Spitzen-Schoki angemessen. Aufmachung und Verpackung sind hochwertorientiert. Die innere Papier-Aufmachung ist so schön mit der wertvollen feinen vergoldeten Silberfolie.

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Francois Pralus VOLLMILCH-SCHOKOLADE, CRIOLLO, 100 Gramm, 45% Kakao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in Französisch und English, mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Ingrédients: 45% cacao, poudre de lait, sucre, pur beurre de cacao, lecithine de soja sans GMO

ATTENTION: Diese PRALUS ist nicht BIO! Diese Pralus ist nicht Fair Trade.

Sans GMO bedeutet, das Schleimmittel lecithine de soja ist nicht aus genmaipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest!!

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

 

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Eine Nährwertanalyse oder Tabelle bietet Francois Pralus nicht. Salz wird unterschlagen – ist aber sicher mit drin.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade. Denn sie ist als Spitzenprodukt mit 4 Euro 90 für 100 Gramm kostspielig, aber nicht zu teuer.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester erwähnt diese Pralus in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Er gibt den Chocolatiers generell vier von sechs Kakaobohnen.

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OOOOO Spitzen-Fernsehsport aus RIO

August 4, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6701

Vom Freitag, 5. August 2016

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Wer über die Raubtierwirtschaft, die Profitgeier und die Luftfinanzen zum vulgärmaterialistischen Teufelskreis kommt, muss wissen – es gibt kein unblutiges Geld.

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Alle Menschen, auch die apolitischen und die harmlosen, die Kritiker und Oppositionellen, denen Reformen zu wenig und Revolution zu fern ist, können nicht sauber dastehen. Denn sie gehen mehr oder weniger mit.

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Wenn der junge Mensch merkt, dass man als bewegungsfrohes Wesen nicht nur zappeln kann, sondern allein und in Gruppen Sport, Spiel und Wettbewerbsbewegungen machen kann, und noch dazu viel Spaß und Beglückung bekommt, versucht es mit Sport. Aus den Begabteren werden Sportler – AMATEUR-Sportler.

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In Brasilien werden heute die sogenannten OLYMPISCHEN SPIELE eröffnet.

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Da geht es aber nicht zuerst um Sport, sondern um Geld. Es ist eine weltweit vermarktete Unterhaltungsveranstaltung von durchweg zu Erwerbszwecken aktiven Menschen, die sich durchweg an Bezahlkunden wenden.

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Dietmar Moews meint: Der heutige Spitzensport ist das Gegenteil von Sport.

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Heutiger Spitzensport kann gar nicht aus Sport entstehen, sondern nur aus einem geldheckenden Organisationssystem.

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Olympische Spiele sind heute keineswegs Spiele, haben nichts mit Sport und Fairness zu tun, sondern einzig mit Profitstreben und Konsumtion, Gelderwerb Bezahlquoten für Spitzensport, der für Sieg und Quote Alles macht und Alles verläugnet.

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Wir stehen alle – individuell subjektiv wie auch kollektiv normativ – in der Natur. Unsere von Kultur beeinflusste Lebenspraxis ist weitgehend von natürlichen Dynamiken bestimmte Sozialszenerie. Meist kann man die vorhandenen kulturellen Ideen und Absichten unseren Verhaltsweisen gar nicht ansehen. Kultur steht als unausgesprochenes IDEAL ungenutzt herum. Man möchte es auch gar nicht so genau wissen, weil es auch nötigt und drückt – ein Sollen, aber doch nicht können.

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Wir sind Barbaren, die irgendwas von Kultur gehört haben.

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So ist es mit unserem Sport.

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So weit unser Sport aus unseren natürlichen Gaben herrührt und diese zu erfüllen verspricht, haben wir Sport gerne. Selbst noch im Wettkampf ist die individuelle Sportlerei so erfüllend, dass messen und besiegen im kollektiven Miteinander die spielerisch wertvolle Note behält und als eine Kulturform, die aus den Möglichkeiten der Natur geradezu einfach-sinnliche soziale Integrationswirkungen mit sich bringt. Sportler sind immer individuelle Teilnehmer an der imaginierten Gruppe – Sportler ist Individuum vor dem sozialen Hintergrund, den alle Sportler bilden.

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Zugleich entspringt diesem Natursport, als ein kultureller Nebeneffekt, eine Wertpraxis des sozialen Ausgleichs – ich nenne es das Phänomen der Fairness. Fairness im gemeinsamen Sport der ungleichen Sportler bindet und trägt.

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Wie Mensch zu Sport und Sport zum Sozialen und zur fairen Wertorientierung inspiriert und leitet, so pervertiert schließlich der Mensch beim Spitzensport ins völlige Gegenteil.

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Wer nicht alle Methoden und Mittel anwendet, wer nicht Spitzensportler heranzüchtet und an den Start bringen kann, wer als Sportler nicht die Spitzensportorganisation mitmacht, kann nicht nominiert werden, wo die vorher investierten Zeit, Leidenschaft und Geld refinanziert werden können – im weltweit vermarkteten TV-Unterhaltungsevent, genannt Olympic Games OOOOO.

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Und es beginnt schließlich mit den natürlichen Amateursportlern, die in die Trichter des organisierten Spitzen-Erwerbssports hineinschlüpfen, sowie sie sich Bestzeiten und Siegchancen ausrechnen können.

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Das unterhaltungsindustrielle Eventmarketing nimmt nur attraktive Akteure – die müssen professionell und auf Spitzenleistung eingestellt sein, um auch die sozial-kommunikative Mittlerrolle als Promi (meist nur für wenige Minuten) zum bezahlenden Publikum zu spielen.

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Wenn Robert Harting dem Olympia-Manager Thomas Bach Schuld am Doping gibt, hat er Recht. Wenn Harting selbst als Diskuswerfer die „Olympischen Spiele in Rio 2016“ „mitspielt“ – dabei alle seine obligatorischen Doping-Tests negativ belegen kann, so ist er zwar nicht unbedingt doppelmoralisch. Aber er ist im blutigen Geschäft, wie alle im Profit-Spitzensport..

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Robert Harting wirft Diskus als Profi fürs Geld, Thomas Bach macht das Olympia-Marketing auch nur fürs Geld. Dass weder Harting noch Bach mit ihrem Olympia-Engagement keine lebenden Beispiele für FAIRNESS sein können, ist klar. Denn beide müssen das Geld machen. Sie müssen erreichen, mit den kostspieligen Spitzensportmethoden andere Sportler zu besiegen, die diese kostspielige Leistungsorganisation nicht zur Verfügung haben. Es ist nicht die Fairness, wenn ungleiche Voraussetzungen zu Sieg und Niederlage vor zahlendem Publikum durch den Ring geführt werden.

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Das muss jeder anerkennen, auch das heutige gelenkte Doping, bei dem erlaubte Leistungssteigerungsmittel mit verbotenen und mit geheimen Anwendungen in das Spitzensportlertraining vollwissenschaftlich-professionell integriert sind, kann nicht von Tonga im Fußball und ohne kenianische Dunkelzonen im Langstreckenlauf zu GOLD-Medaillen und OLYMPIA-Rekorden vorgeführt werden.

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Und das Publikum zahlt dafür, dass wir Gladiatoren gezeigt bekommen. Das Publikum finanziert durch Mitmachen die organisierten Spitzensportler, die Alles tun, um an der Spitze der Spitze auflaufen zu können.

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Das Publikum will nicht die gescheiterten und gesundheitlich zerstörten ehemaligen Spitzensportler, die Invaliden, den Geschlechtsgewandelten, die Schmerzensleute im Rollstuhl sehen, wenn die OOOOO-Eröffnung die höchtsgezüchteten Klein- und Großbetrüger optimal beleuchtet und mit vorgestanzten Interview-Floskeln einmarschieren lässt.

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Der Gesundheitsdiscount, den alle Spitzensportler professionell betreiben, besteht in der Hoffnung, Siegprämien und Marketing-Prominenz zu erhalten, um dann später die Kosten zahlen zu müssen – der frühe Tod oder das schmerzreiche Restleben. Während das TV-Weltpublikum längst neue Doping-Kinder bezahlt, laufen lässt und feiert.

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OLYMPISCHE SPIELE sind keine Spiele, sondern gut bezahlte, weltweit angebotene und gekaufte Gladiatoren-Vorführungen der Kulturindustrie des Jahres 2016. Zu Goethes Zeit, vor 200 Jahren, gab es sicher auch hochbegabte Läufer und gesundheitliche Plebejer.

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Schoki-Test mit KAOKA NOIR NOISETTES ÉCLATS CARAMÉLISÉS

August 1, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6698

vom Dienstag, 2. August 2016 2016

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Dietmar Moews meint.

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„Ich hab‘ diese ganze Gegend mit Seufzern gefüllt,

beim Blick von diesen rauen Hügeln auf die sanfte

Ebene, wo die geboren wurde, die mein Herz in der Jugend und in reifen

Jahren

In der Hand hielt

und die zum Himmel gegangen ist und mich zu einem solchen Zustand

mit ihrem

plötzlichen Aufbruch gebracht hat, daß ich schon von Ferne meine Augen

müde

mache bei meiner vergeblichen Suche nach ihr, und in ihrer Nähe lassen sie keinen

trockenen Platz zurück.

Und kein Reisig und keinen Stein gibt es in diesen Wäldern und keinen

Zweig

Oder belaubten Ast in diesen Auen, keine Blume in diesen Tälern und kein Blatt

Grün,

und kein Wassertropfen kommt aus diesen Quellen, und keine wilden

Tiere haben

diese so wilden Wälder, die nicht wüssten, wie bitter mein Leiden ist.“

.

(Petrarca 1304-1374 „Canzoniere“, S. 1148, etwa 1340)

.

Ich probierte eine französische Schokolade, KAOKA PLANTEUR DE CHOCOLAT NOIR CACAO ORIGINE SAO TOMÉ NOISETTES ÈCLATS CARAMÉLISÉS, mindestens 66% Cacao-Anteil. Sie ist bean to bar hergestellt für KAOKA – 145 avenue de Fontvert – 84130 LE PONTET, France.

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www.kaoka.fr

und

http://www.consignesdetri.fr

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Kurz vorab: Dieser Überraschungstest ist ein Kreuzfahrt-Mitbringsel – also unbezahlbar kostbar – und sie trifft hier auf die höchsten Qualitätsvorstellungen, etwa so. Diese KAOKA kommt mit sehr gutem Duft aus der dekorativen klassisch geformten Papp-Packung. Beim Öffnen des inneren Staniols schlägt ein dezenter guter Kakaoduft heraus – prima, denkt, aber dann. Die vergleichsweise flache Schokoladentafel des 100 Gramm-Gebindes schmeckt. Dann aber ist sie eigentlich zu zuckersüß, auch zu fett, die Haselnuss-Krokant-Splitter sind angenehm knackelig, aber man weiß, je kleiner die Stückchen, desto weniger gute Zutaten. Sonnenblumenlecithin hält die gutfeine Masse zusammen – KAOKA schmeckt nach ganz guter Schokolade.

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Die Beschriftung verspricht den sauberen BIO-Anbau und die FAiRTRADE-Kautelen, samt der anerkannten Ecocert, AB Biologique, PENSEZ AU TRI, FSC, und BIO-Lables.

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Georg Bernardini, der Schokoladenteser schreibt in „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK von 2015“ auf Seite 476 zu KAOKA:

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„Kaoka wurde im Jahr 1993 von André Deberdt, ausgestattet mit einem sehr großen und fundierten Wissen über Kakao, gegründet. Fast zwanzig Jahre intensives Engagement in den Ursprungsländern und noch viel mehr Erfahrung in der Schokoladenindustrie waren eine großartige Basis, um mit diesem Wissen eine eigene Schokoladenmarke zu gründen.

André Deberdt hatte stets zum Ziel, fair gehandelten Kakao in sehr guter Qualität zu Schokolade zu verarbeiten. Schnell kam die Erkenntnis, dass ein biologischer Anbau die idealen Voraussetzungen für qualitativ hochwertigen Kakao ist. Von Beginn an baute Kaoka in diversen Herkunftsländern Partnerschaften mit Kooperationen auf. In Madagaskar, Papua Neu-Guinea, in der Dominikaischen Republik und Sao Tomé war André Deberdt aktiv.

Kaoka produziert die Schokolade nicht selbst, sondern lässt die selbst eingekauften Bohnen vom französischen Unternehmen Cémoi, zu dem Koaka mittlerweile gehört, zu Schokolade verarbeiten. Der Pionier André Deberdt ist Anfang 2012 nach der Rückkehr von „seiner“ Insel Sao Tomé verstorben.“

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie sie hier KAOKA NOIR heißt, das Schönste. Aber diese schwarze schmeckt tatsächlich neben Übersüße und Überfett doch wirklich nach Kakao. Und darauf kommt es an. Diese NOIR enthält eben keine Milch. Auch die karamellisierten Nusssplitter (etwa 12% Gewichtanteile) sind eher übersüßer Designergag als Geschmack, das natürliche Vanillearoma, naja, Rohrzucker. Die Tafel besteht Halbe Halbe aus Zucker und Fett; Kakaobutter. Man möchte keine zweite essen, weils ziemlich intensiv in Richtung „arme Ritter“ geht.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß weich. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Sie reicht nicht an türkische oder asiatische Süßspeisen heran, aber sie schmeckt höllisch süß.

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Eine dezente altweiß-farbene Pappschachtel im klassisch-flachen Tafel-Format, wiederverschließbar, dazu oben gut sichtbar die dunklebraunen VERSALIEN KAOKA, ein rechteckig-formatiger hellgrüner Spiegel mit den rechtwinklig angeordneten Titel-Stichworten und eine Kakaobäumchen-Vignette als symmetrische Kunst der Dummen sowie all die EKO, BIO und FairTrade-Lables. Dreht man die Packung auf den Bauch, finden sich Zutatenangaben in vielen Kleinstschrift-Sprachen, FR, GB, NE, RU, ES – nicht Deutsch.

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Die Zutaten: Organische schwarze Schokolade mit karamellisierten Haselnußsplittern: Kakao mindestens 66%, Kakaopaste von San Tomé-Kakao, heller Rohrzucker, karamellisierte Haselnußsplitter 12%, Kakaobutter, Butterkonzentrat, Emulgator: Sonnenblumen-Lecithin, Vanilleextrakt. Alle Zutaten sind aus biologisch-kontrolliertem Anbau.

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Eine winzige Nährwerttabelle per 100 Gramm mehrsprachig sichtbar:

Energie 485kcal / 2015kj

Fett 35 g

davon gesättigte Fettsäuren 22 g

Kohlenhydrate 32 g

davon Zucker 29 g

Fasern/Fibres 8,2 g

Eiweiß 6,5 g

Salz 0,007 g

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Ausgepackt findet sich die dunkelbraune KAOKA NOIRl in Silberstaniolfolie als Dauerkonserve verpackt, haltbar bis 09.2017. Kaufpreis 3 EURO 50 – zu hoch, 2,50 wäre passend.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese süße 66%-Schwarze mit Haselkandis und Kakaogeschmack, durchaus fein und hochwertig, schon. Die Testprobe war interessant und den test wert. Hochqualität ist was anderes – sagen wir DREI von SECHS Kakaobohnen plus einen Zuckerwürfel.

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FAZIT Georg Bernardini: Die KAOKA-Schokoladen sind insgesamt ordentlich gelungen. … Die Qualität aller Schokoladen hat sich gegenüber dem Jahr 2911 merklich gebessert.

Er gab mal drei von drei Kakaobohnen – also ziemlich gut, wenn der Fachmann Etwas für eßbar hält.

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Schoki-Test mit iChoc WHITE NOUGAT CRISP VEGAN

Juli 22, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6682

vom Samstag, 23. Juli 2016

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Dietmar Moews meint.

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Wilde kamille

schachtelhalm

fürs i ging

.

Aus vorbei

der sommer der goldene

herbst dahlien anemonen

aus vorüber vorbei

fahrende autos busse

frauen hinter dem steuer

junge gesichter gestresst

vorüber aus vorbei

das alter zwischen den augen

not

rem,

geschluckt

auszutragen für kommende

halbwertzeiten und spätfolgen.

Wilde kamille

schachtelhalm

fürs i ging

.

Gold

staubfäden

in den himmel gewirkt“

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(Rudolph Bauer 1989 „“Am rand der b 1 nach helmstedt“ aus „Ätze Terra – Literarische Texte“)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, iChoc WHITE NOUGAT CRISP VEGAN RICE CHOC MIT HASELNUSSKROKANT. Sie ist nicht bean to bar hergestellt und stammt vom Hersteller EcoFinia GmbH 32020 Herford,

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http://www.ichoc.de

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Kurz vorab: Diese i Choc ist eine von inzwischen sechs verschiedenen Sorten veganer Schokoladen-und Nougat-Süßtafeln von EcoFinia, die in den vergangenen Jahren verschiedene Preise und Goldmedaillen erhielt, so auf der ISM Köln und von der DLG. Das Zeug ist wirklich so süß, dass kaum mehr als ein zwei Riegel erträglich wären. Es duftet beim Öffnen der Packung ungewöhnlich stark nach Nougat. Haupt-Bestandteil ist Roh-Rohrzucker, dazu Karamellsirup und Mais-Glukose-Sirup. Der Kaufpreis im Reform-Haus ist mit 1 Euro 95 für 80 Gramm zu hoch.

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Alle Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio schwören, empfehlenswert … die veganen Schokoladen sollten alle in Betracht ziehen, die gerne helle Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen..“ Diese Reisdrinktafel ist nicht FAIR TRADE gehandelt.

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Dem Internetz-Auftritt von EcoFinia entnehmen wir zum Konzept mit VEGANEN Süßtafeln iChoc – Die neue deutsche Schokolade für Veganer und Milchallergiker von den Machern der bekannten VIVANI Bioschokolade. „White Nougat Crisp“, „Choco Cookie“, „White Vanilla“, „Mandel Orange“: Vier spannende Sorten, die wie klassische Vollmilch-Schokolade schmecken, aber – dank der Verwendung von Reisdrink (Reismilch) anstelle von Kuhmilch – völlig tierproduktfrei gefertigt sind, von der EcoFinia in Herford. Die Rohstoffe der iChoc Schokoladen stammen allesamt aus 100 % geprüftem Bio-Anbau, der Kakao aus Bio-Mischkulturen von fair bezahlten Bauern-Kooperativen in der Dominikanischen Republik. Bei den Rezepturen werden keine künstlichen Aromen und keine Emulgatoren (wie Sojalezithin) eingesetzt. Ein Qualitätsmerkmal, das die iChoc-Schokoladen zu einem besonders hochwertigen Genuss für vegan lebende Schokoladen-Liebhaber macht. Erhältlich sind die iChoc Bioschokoladen im ausgewählten Einzelhandel, gut sortierten Biomarkt und Reformhaus sowie im VIVANI Onlineshop www.bioschokolade.de.

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Georg Bernardini schreibt zu iChoc von EcoFinia aus Herford nicht. So gibt es auch keine Bewertung und Empfehlung vom Bernardini:

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man sie hier Reisdrink-Tafel nennt, das Schönste. Das 80 Gramm Tafelgebinde reicht aus, weil es zu süß ist. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese iChoc kommt zunächst wie Schokolade daher, schmeckt aber ideal nach feiner niedrigprozentiger Milch-Schokolade, man schmeckt den geringen Kakaoanteil durchaus nicht. Vielleicht wollte die designer in der weitgefächerten Design-Palette noch für einen VEGAN-Schlenker anfügen? – die kleinen Aromen, Reisdrinkpulver, Haselnuss-Pulveranteile Vanille, kein Salz, kein Lecithin.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß weich. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Sie reicht nicht an türkische oder asiatische Süßspeisen heran, aber sie schmeckt höllisch süß.

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Ein dezente anthrazitfarbene Pappschachtel im klassischen Tafel-Format dazu gut oben gut sichtbar verkleinerte Foto-Repros von Haselnüssen, Choc-Stückchen, Vanilleschoten und Reisbröckchen und das geschützten Labels für EU-BIO, rückseitig in Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Niederländisch, Spanisch die einheitliche Rundumfarbigkeit mit unlesbarer dunkelbrauner Kleinstschrift, die Zutaten:

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Bio cremeweiße Nougat Reisdrink Tafel mit Haselnusskrokant, Roh-Rohrzucker, Haselnussmark 23%, Kakaobutter, Reisdrinkpulver 11,5%, Haselnusskrokant 8% (Roh-Rohrzucker), Haselnüsse, Mais-Glukosesirup, Karamellsirup), Bourbon Vanille-Extrakt aus biologischem Anbau.

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Eine winzige Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch sichtbar:

Energie 586kcal / 2441kj

Fett 39 g

davon gesättigte Fettsäuren 15,5 g

Kohlenhydrate 54,3 g

davon Zucker 44 g

Eiweiß 3,6 g

Salz 0,0 g

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Ausgepackt findet sich die hellbraune Reismilchtafel in Zellulosefolie als Dauerkonserve eingeschweißt, haltbar bis 07.2017.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese äußerst süße Nougat-Reismilchtafel mit wenig Kakao, durchaus fein und hochwertig, eigentlich nicht. Die Testprobe – was heißt da vegan? – war eher unangenehm zu süß. Ichioc ist mit 1 Euro 95 für 80 Gramm zu teuer.

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Wäre nicht Schokolade ein Kompositum aus Kakao – käme der Kritiker und Tester zu spät.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Die Bougat-REIS-Milchtafel meist – bietet wenig Schokolade und wenig Kakao. Ich gebe drei Zuckerwürfel von sechs.

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Schoki-Test mit zotter Mitzi Blue MARRAKESCH Milchtafel mit Mandelnougat

Juli 21, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6679

vom Freitag, 22. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Dies ist ein Wort vom großen Werk,

das Menschen frisst wie Tiere Gras,

das Menschen trinkt wie Meere Fluss,

wie Sonne Schnee, wie Nacht den Berg.

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Dies ist ein Wort vom großen Werk,

als Abfall stirbt der sanfte Reim,

zwölftausend kommen her zur Schicht,

zwölftausend kehren heim vom Werk.

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Es ist ein Schrei und kein Gedicht,

Gedichte gelten lang nicht mehr,

des Frühlings Stimme hörst du nicht,

im Gas des Werks wird Sanftheit stumm.

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Aus Türmen nässt der Regenfall,

die Kühlturmwolke schwankt im Wind,

dem Heizer wird beim Schaufeln heiß,

er ist schon lang nicht mehr gesund.

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Der Bagger wühlt die Erde auf,

wie Bettlerhand den toten Müll,

wie Hundesinn den Abfallhauf,

das Werk frisst Menschen wie ein Wurm.

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Die Kohlenbahn unendlich rollt,

wirft Schatten über manch Gesicht,

wirft Kühle über manches Herz.

Der Tod im Werk unendlich rollt.

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Das Wort vom Werk geht nicht zu End,

das Menschen frisst wie Tiere Gras,

das Menschen trinkt wie Meere Fluss,

wie Sonne Schnee, wie Nacht den Berg.“

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(Walter Bauer 1904-1976, aus „Stimme aus dem Leunawerk“, 1930)

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Ich probierte eine österreichische Spitzen-Schokolade, zotter schokoladen Mitzi Blue MARRAKESCH, Milchtafel mit Rosenblüten, & Mandelnougatscheibe, Orangen und Kardamon. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem österreichischen Hersteller zotter Schokoladenmanufaktur GmbH Bergl 56, A-Riegersburg.

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www.zotter.at

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Kurz vorab: Diese zotter Milchtafel ist eine derjenigen kostbaren zotter-Kompositionen, mit der sich zotter den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient. Allerdings ist die Süßtafel eigentlich eine dünne runde Scheibe wie eine CD im Durchmesser, zwar allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao hat sie kaum. Mitzi MARRAKESCH besteht hauptsächlich aus Rohrzucker, Kakaobutter und fein abgestimmte Aroma-Impfungen, wie Kardamon, Orangen, Mandelnougat, Salz, Rosenblütenpulver, Vanillepulver, Orangenblütenöl. Der Kaufpreis bei Temma in Köln ist mit 4 EURO 70 für 65 Gramm luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität.

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Alle Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade schwören, empfehlenswert … die handgeschöpften Schokoladen sollten alle in Betracht ziehen, die gerne Schokoladen mit verschiedenen teils exotischen Zutaten mögen..“ Diese MARRAKESCH soll etwa zu 74% FAIR TRADE gehandelt sein.

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Dietmar Moews lehnt sein Liebhaber-Werturteil nicht an den Fachmann Bernardini an. Da der Produzent ZOTTER ständig seine Produkte modifiziert – nicht nur die Werbetexte auf den Packungen – können Kakaosorten und Herkunft der Kaufpackung nicht entnommen werden.

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Georg Bernardini schreibt zu Zotter:

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Josef Zotter ist gelernter Koch und Konditor. Bis 1987 war er sowohl im Inland als auch im Ausland tätig. Von 1987 bis 1999 führte er eine Konditorei mit vier Filialen, mit der er im Jahr 1996 Insolvenz beantragen musste. Aus dieser Insolvenz heraus hat sich Josef Zotter in beeindruckender Weise eine neue Existenz aufgebaut… Schon damals waren alle seine Produkte Fair-Trade-zertifiziert. Mit dem Bau seiner neuen Schokoladenproduktion im Jahr 2007 stieg er komplett auf Bio um. Zur Krönung produziert Zotter seither alle seine Schokoladen von der Bohne weg … ist wohl das einzige Unternehmen, das ausschließlich in Bio- und Fair-Trade-Qualität produziert… Das Jahr 2011 war einmal mehr ein besonderes zotter-Jahr …eröffnete seinen 27 Hektar großen Essbaren Tiergarten mit Attraktionen wie Schoko-Melkmaschinen, Bauerngolf, oder einem Streichelzoo. Dazu kann man artgerechte Speisen von den Tierbewohnern genießen und auch Picknicken.“

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Empfehlung / Bernardini:

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Diese Sorte Mitzi Blue MARRAKESCH Milchtafel mit Mandelnougatscheibe von Zotter ist „Bean to Bar“ hergestellt, trägt die Bezeichnungen „Bio und Fair“ „organic and fair“ und „fair for life“ – ja was denn sonst? Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und mit maximaler Einschätzung ausgezeichnet: SECHS von SECHS KAKAOBOHNEN – diese Sorte der Produktlinie Mitzi Blue hat Bernardini nicht besonders vorgestellt und getestet.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man sie hier Milchtafel nennt, das Schönste. Das 65 Gramm Tafelgebinde reicht gerade mal als Teaser. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese Zotter-Schokolade schmeckt ideal nach feiner niedrigprozentiger Milch-Schokolade, man schmeckt den geringen Kakaoanteil durchaus. Vielleicht wollte Herr Zotter in der weitgefächerten Design-Palette noch für einen Schlenker anfügen? – die kleinen Aromen, Orangenöl, Rosenblätter, Vanille, sind dezent eingemischt. Der Emulgator von Lecithin macht einen genmanipulierten Sojaanteil.

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Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das ganz leichte feine, etwas zu weiche Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist erwartungsgemäß fasst wie eine Paste. Man kaut sie weniger als man sie auflutscht. Winzige mineralische Beißwiderstände in seltener Verteilung, deren Geschmacksbeitrag nicht fassbar ist wie auch die Rosenblättchen-Dekoration geben einen zusätzlichen Kaureiz – mehr ein Design-Gag. Aber sie schmeckt köstlich.

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Ein farbig reizender Trickfaltungs-Pappkontainer in Violett und Organe-Komplemenär mit weißen Figuren-Silhouetten, dazu gut sichtbar die geschützten Labels für EU-BIO und FAIRTRADE, rückseitig die einheitliche Rundumfarbigkeit mit unlesbarer Kleinstschrift, Alles in deutsher Sprache, die Zutaten.

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Aufgeklappt wird eine Nährwerttabelle per 100 Gramm Deutsch/Englisch sichtbar:

Energie 573kcal / 2384kj

Fett 40 g

davon gesättigte Fettsäuren 24 g

Kohlenhydrate 44 g

davon Zucker 43 g

Eiweiß 7,2 g

Salz 0,27 g

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Ausgepackt findet sich die kreisrunde hellbraune Milchtafel in Zellulosefolie als Dauerkonserve eingeschweißt, haltbar bis 16.03.2017.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Milchtafel „zotter MARRAKESCH – passend gesüßt, wenig Kakao, fein und hochwertig, auch die Mandelnougatscheibe setzt einen echten alternativen Geschmacksakzent:

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Wäre nicht Schokolade ein Kompositum aus Kakao – käme der Kritiker und Tester zu spät.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Die Milchtafel mit den dekorativen Rosenblätterschnitzeln – steht an der mir bekannten Qualitätsspitze. Nur – wie meist – bietet zotter wenig Schokolade und wenig Kakao.

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Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao

Juli 14, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6660

vom Donnerstag, 14. Juli 2016

 

Dietmar Moews meint:

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„Ich greife keinen alten Gentleman an“

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(Schweizer Altbundesrat Pascal Couchepin, 2016, „Über die Grenzen der direkten Demokratie“)

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Ich probierte eine französische Spitzen-Schokolade, CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem französischen Hersteller Stephane Bonnat, Voiron, France.

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Kurz vorab: Diese Chocolat Bonnat ist vermutlich eine derjenigen hochprozentigen dunklem und kostbaren Bonnats, mit der sich Bonnat den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient hat und zu halten scheint. 75 Prozent „Equateur“ Chocolat noir, allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao, Kakaobutter und knapp 42,6 Prozent Süße, davon knapp 25,9 Prozent Zucker. Der Kaufpreis bei Hernando Cortez in Köln ist mit 6 EURO 70 für 100 Gramm ist luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität, während es dagegen weniger hochqualitative andere Anbieter mit schicken 50 Gramm-Gebinden auf dem Markt gibt, So lege ich hier das Gewicht auf die höchste Qualität und tadele nicht weiter über unbillige Hochpreiserei (z. B. bietet PFUNDS-Molkerei Dresden eigene hübsche Souvenir-Auftrags-Tafeln an, die hier höchstens etwa vier von sechs Qualitätspunkten erreichen könnten, aber extrem teurer als die Spitzenschokoladen von Bonnat sind).

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Das heutige Unternehmen BONNAT wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt bei dieser „Equateur“ das Herkunftland und die Anbauregion der Cacao-Sorte an – es heißt: „les grands crus du cacao sont sélectionnés par Stéphane BONNAT und bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“, S. 220-221): Hergestellt mit Kakao des Volkes Tsschila, auch Los Colorados genannt. Mild, ,eicht herb, mit ausbalancierter Süße und nichtz zu fettig sowie einem dezenten Röstgrad. Mit angenehm fruchtigen und auch blumigen Aromen.“

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Diese Sorte Bonnat Schokoladen Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao gehört zur Spitze weiterer Bonnat-Sorten, sowie eigentlich noch neben einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne. Sie ist am 7. Juli 2016 frisch (bis November 2017 supergut) wird ohne FAIR-TRADE-Siegel angeboten. Mit diesen Einschränkungen erhält dieses BONNAT von Tester Dietmar Moews eine Bewertungs-Bohne Abzug.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Purschokolade ist dem Tester aber, obschon mit 75% Cacao, nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition überhaupt nicht fettschmierig, klebt vorm Runterschlucken nicht im Rachen. Man schmeckt den Cacao. Die Süße stimmt – sie ist extrem fein: SUPERLATIV; nur zu kostspielig.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNAT und VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind unglaublich fein und sehr sehr gut. Man kann sie hervorragend brechen. Man beißt ab. So ein Abbiss löst sich leicht, und superlativ klar und ganz sauber. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte „Zartbitter“-Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – es ist: NUR Cacao, Cacaobutter, Zucker. Die BONNAT Chocolat Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao liefert hiermit zweifelsfrei beste Qualität.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: November 2017.

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Ein schöner gebrochen-kobaltblauer Papierumschlag mit schwarzen und golden-grünen Kunstschriften, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit Kathedrale der Ursprungsstadt Voiron (Isère) vorne, dazu in weißer Schrift „VOIRON …“ sowie „Chocolat Pur Beurrede cacao“ sowie rückseitig feine grünfarbene Verzierungen, dazu ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE.

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“ – „Was dem Gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht überzeugend gut, Kakaogeruch leicht wie Tabak.

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Der Kaufpreis liegt mit 6 Euro 70 für 100 Gramm unter den Bonnat-Spitzensorten über der Mitte – aber man muss das mal probieren. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann! Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht trotzdem Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT Los Colorados „Equateur“ Chocolat noir, 75% de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade mit Herkunftsangabe, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, (75% Cacao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2576 kj / 621 kcal; Fett 46 g; davon gesättigte Fettsäuren 29,65 g; Kohlehydrate 42,6 g; davon Zucker 25,9 g; Eiweiß 8,8 g; Salz 0,01 g.

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Auffällig für diese hochbewertete Spitzensorte Bonnat 75% ist die maßvolle  Abstimmung durch vergleichsweise wenig Zucker, mäßig Eiweißanteil, eine winzige Spur Salz.

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EMPFEHLUNG: Der Tester Dietmar Moews empfiehlt diese Schokolade – sie ist von höchster Qualität und eine der Spitzensorten von BONNAT – während seine persönliche Lieblingssorte eine andere BONNAT ist – aufgepasst:

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Die 200 Gramm „Blockschokolade“ „Bonnat maitre chocolatier, chocolat à cuire, VOIRON CHARTREUSE, RENOMMÉE mondiale, Cacao 60%, Sucre 40%“ – sie kostet EURO 8,80 – das ist eine sensationelle dicke SUPERTAFEL und kostet weniger als die Hälfte der überfeinen kostspieligen Porcelana:

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ OHNE Zusatzaromen möglich ist, nichts KÜNSTLICHES, dezenter Zucker-Anteil, wenig Eiweiß nur eine Spur Salz. Georg Bernardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell getroffen!

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ACHTUNG: Diese BONNAT ist nicht BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen die superlative Wertschätzung 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

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PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

 


Schoki-Test mit TIROLER EDLE 48% purissima

Juli 10, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6653

vom Sonntag, 10. Juli 2016

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Dietmar Moews meint:

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Das junge Ding hieß Ilse Watt,

Sie ward im Waisenhaus erzogen,

Dort galt sie für verstockt, verschlagen,

Weil sie kein Wort gesprochen hat

Und weil man ihr es sehr verdachte,

Dass sie schon früh, wenn sie erwachte,

Ganz leise vor sich hinlachte.

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Man nannte sie, weil ihr Betragen

So seltsam war, das Hexenkind.

Allüberall ward sie gescholten.

Doch wagte niemand, sie zu schlagen,

Denn sie war von Geburt her blind.

Die Ilse hat für frech gegolten,

Weil sie, wenn man zu Bett sie brachte,

Noch leise vor sich hinlachte.

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In ihrem Bettchen blaß und matt

Lag sterbend eines Tages die kranke

Und stille, blinde Ilse Watt,

lächelte wie aus anderen Welten

Und sprach zu einer Angestellten,

Die ihr das Haar gestreichelt hat,

Ganz laut und glücklich noch: „Ich danke.“

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(Joachim Ringelnatz, „Das Hexenkind“ aus „Kinder=Verwirr=Buch“,

aus 1931)

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Ich probierte eine handgefertigte österreichische Schokolade, sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem Tiroler Hersteller Konditorei Haag, Maisengasse 19; A -6500 Landeck.

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Kurz vorab: Diese TIROLER ist eine feine Edelmilchschokolade nicht „ohne Zuckerzusatz“.

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Alles schmeckt eintönig und ist bei normaler Raumtemperatur kaum knackend brechbar. Vollmilchpulver, Kakao, Kakaobutter, Emulgator: Soja-Lecithin rechtfertigen das Attribut: „purissima“ nur begrenzt. Der Kaufpreis ist mit 4 EURO 90 für 50 Gramm viel zu hoch – man erlebt zwar EINE Spitzenqualität, mit sonderbarem Geschmack. Jedoch gibt es viel preisgünstigere hochqualitative andere Anbieter auf dem Markt. Diese TIROLER EDLE 48% Kakao riecht und schmeckt wie „olle Kuh“ – sorry Mister.

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Dem Tester fiel sofort der Witz aus Kinderzeiten zur Frage: Was ist Geduld? ein: „Geduld ist, einer Kuh vorne Zucker ins Futter streuen und hinten am Arsch lecken, bis es süß wird.“

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TIROLER EDLE 48% ist angeblich „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und kritisiert – jedoch nicht diese neue Sorte.

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… Die Initiatorin von Tiroler Edle, Therese Fiegl, ist studierte Agraökonomin und verantwortlich für Marketing, Produktentwicklung und die Marke. …Hansjörg Haag … passionierter Konditormeister hat die Kunst der Herstellung von Schokoladenerzeugnissen in der Schweiz erlernt.

Das besondere an den Produkten ist die Verwendung von Milch des Tiroler Grauviehs, einer seit 3000 Jahren in den Tiroler Bergen beheimatete Rasse, die noch nie mit anderen Rinderrassen gekreuzt wurde, kein Silo- und Kraftfutter kennt und die Sommermonate auf den Hochalmen Tirols verbringt….Grauvieh -Trockenmilch verwendet (Schokolade kann fast ausschließlich mit Trockenmilch hergestellt werden).Für eine Jahresproduktionsmenge von 120.000 Tafeln benötigt Tiroler Edle ca. 25.000 Liter Grauviehmilch.

Die Schokolade wird zu einem Teil von dem qualitativ anerkannten Hersteller Domori produziert … kooperiert auch mit dem Schokoladenhersteller Fechlin aus der Schweiz…“ zitiert nach Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ S. 774/775; 2015

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Der Geruch dieser TIROLER EDLE purissima passt nicht zur Verpackung: Sie riecht nach Kuhstall. Das Gebilde, das auf Spitzenqualität zielt – ist gar nicht süß – ohne Zuckerzusatz, nur ganz leicht süßlich vom Milchpulver.

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Dem Schokoladenfreund wird die Ideal-Schokoladen-Genusserwartung völlig enttäuscht, sei es nur, weil Milchschokolade draufsteht, vom Geschmack, Konsistenz, Gewürzen, Fettigkeit, Süßheit, Kakaoart, natürlich die Feinheit, Klebrigkeit, Mundgerechtheit – muss als leicht salzig, gagig zusammengefasst werden.

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Es beginnt mit dem (kuh-) tierischen Geruch, anstatt eines erwarteten (kakao-) pflanzlichen Duftes. Der Abbruch ist wenig prägnant, mehr dauerelastisch. Der Abbiß und Schmelz wird schleimig, wie man es von „laktatminimierten“ Gemischen kennt. Diese Sorte TIROLER weichschleimige angeblich ungesüßte, lecithiniert emulgierte Edelmilchschokolade schmeckt zu wenig nach charaktervollem Kakao. Die Herkunft und Sorte des Kakaos wird nicht angegeben. In der Nährwerttabelle werden 27 Gramm Kohlehydrate und 9,4 Gramm Zucker angegeben – also angedeutete Zuckersüße, die angeblich von der Graumilch herrühre.

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TIROLER EDLE teilt folgende Zutaten mit: 51% Vollmilchpulver, 48% Kakao, Kakaobutter, Kakaomasse, Emulgator (Soja-Lecithin) weist auf genmanipulierte Schrecklosigkeit hin.

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Keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Haltbar bis 30.11.17 – also eine Dauerkonserve und, wer hätte es gedacht, nicht durch besondere Frische ansprechend.

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Der Preis ist doppelt zu hoch, für 50 Gramm 4 EURO 90 handgefertigt, sind spitzfindiger Luxus mit Fragezeichen beim Genuss.

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Die hübsche Papppackung lässt sich einfach öffnen und wieder verschließen. Man blickt auf die im „Goldenen Schnitt“ in zweigeteilte Aufsicht in einem kleineren dunkelbraunen – in Weiß fein beschriftet „purissima“ und „48% Kakaoanteil“ – und einen silberbeschichteten oberen Teil – beschriftet in Weiß TIROLER EDLE 48% – mit einem rosarotfarbenen Aufkleber mit der Schrift „Ohne Zuckerzusatz“. Die Rückseite ist statt mit Silbermetallic in Grau mit weißer Kleinstschrift der ZUTATEN und NÄHRWERT-Tabelle.

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Alle Aufschriften stehen in italienischer, englischer, französischer und deutscher Sprache klein geschrieben drauf.

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Es gehört zur Standardauszeichnung, dass man Angaben zu Nutritional Values – also Nährwerte per 100 Gramm findet:

Energie: 2528 kj ; 509 kcal;

Fett: 48 Gramm;

davon gesättigte Fettsäuren 30 Gramm

Kohlehydrate 27 Gramm

davon Zucker 9,4 Gramm

Proteine/Eiweiß: 15 Gramm Gramm;

Salz 0,7 Gramm

Broteinheiten 2,7

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ACHTUNG: Diese TIROLER EDLE ist zwar laut Aufdruck von „WEIBERWIRTSCHAFT“ designed, doch leider nicht BIO! Diese TIROLER EDLE ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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DIETMAR MOEWS ungeduldiges FAZIT und NICHTEMPFEHLUNG:

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Ich empfehle diese TIROLER EDLE nicht. Sie schmeckt nach „olle Kuh“. Es ist Zucker hinzugefügt, entgegen der Purissima-Reklame. Sie ist extrem zu teuer, bei 4 EURO 90 für nur 50 Gramm. Sie bekäme als Bewertung ein Euter mit drei von fünf Zitzen. Der Tester Dietmar Moews bezweifelt, dass der Chocolatier Georg Bernardini hiervon mehr als zum Test notwendig war, gekauft und gegessen hat.

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Georg Bernardini schreibt zu TIROLER EDLE 48%: Hergestellt mit Rio Caribe-Kakaobohnen aus Venezuela. Gutes Kakaoaroma, mild und leicht herb, milchig-cremig aber auch mit deutlicher Süße …“

 

BERNARDINIS EMPFEHLUNG: zum Hersteller TIROLER / DOMORI:das Lob für die puren Schokoladen gebührt eigentlich Domori. Natürlich können der Einfluss und die Wünsche des Kunden das Endergebnis der Schokolade aber beeinflussen. Die puren Schokoladen können auf jeden Fall alle überzeugen…“

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DIETMAR MOEWS Stillleben, Öl auf Leinwand

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