Schoki-Test mit Chocolat Bonnat Hernando Cortez Milchschokolade 60% INDONESIEN

April 28, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8125

Vom Samstag, 28. November 2016

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Dietmar Moews meint:

Du hast Angst, mein Junge,

Angst vor dem weiten Raum,

vor den Gebissen der Motoren,

wovor noch –

und daß du nun den blauen Anzug trägst,

den du nie mehr ablegen wirst,

nach ein paar Jahren einen neuen,

– aber nicht ablegen –

wirst den Geruch nun nicht mehr los sein,

der die Lunge verpestet.

Lege ruhig deine Angst beiseite,

fasse nur den Hebel an, das Tier gehorcht.

Bald stehst du an dem Motor wie seit Jahren,

und denke dran: entweder

wirst du vom Gebiß zerrissen,

und wir holen dich aus dem Riemen,

oder du wirst neben mir marschieren,

Kamerad, kleiner, proletarischer Bruder.“

…“

(Walter Bauer 1904-1976; „Der Lehrling“, aus „Stimme aus dem Leunawerk“ 1930)

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT Hernando Cortez, Milchschokolade 60% Kakao INDONESIEN, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE.

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist enorm fein, fett und nicht zu süß. Sie ist mit 5,60 EURO für 100 Gramm in Köln ziemlich kostspielig. Sie knackt bei Zimmertemperatur sehr gut hart, ganz fein und bricht sauber. Der klare Abbiss, ist vollkommen, kuhmilchig, fett und sehr schokoladig – ohne weitere Aromen.

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…Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert …“. Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Hernando Cortez ist ein Kölner Schokoladenladen genannt. Seit 2007 betreibt Marco Mühlberg sein Outlet und bringt hervorragende Hersteller mit guten und hervorragenden Schokoladen und hier jetzt ein JUBILÄUMS-Rezept im eigenen Namen. Anstatt der Kathedrale von VOIRON, die BONNAT als Vignette führt, gibt es Hernando Cortez mit einem KÖLNER DOM.

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Bonnat gibt angeblich Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen an – hier Cacao INDONESIEN – Dazu muss man wohl nicht nach Voiron reisen und kann in Köln nachfregen.

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Diese Sorte von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, und erhielt von Bernardini sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT bei ihm an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern. Hier indes bei Dr. Dietmar Moews in LICHTGESCHWINDIGKEIT stehen Bonnat Schokoladen eigentlich neben WILLIE’S und einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne – diese Hernando Cortez hat einen leichten Kuhmilchgeschmack, und erhält hier ein kleines MINUS, (bei annähernd 50 Volumen-Prozente FETT). Die vergleichsweise Bonnat 65% Cacao gefällt dem Tester volkommen besser.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade ist dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt hervorragend frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition sehr gelungen passend – etwas zu fett. Man schmeckt die VOLLMILCH, allerdings im Vergleichstest nun aber einen nicht dominanten Kuhmilch-Geschmack. Der Bonnat-Vertreter erklärte bei der Verkostung, die kürzlich bei Hernando Cortez in Köln von Bonnat durchgeführt worden ist, BONNAT beziehe das Vollmilchpulver exklusiv aus Bayern, wo es nur diese Qualität gäbe. Demnach wäre dieser Kuhgeschmack kein Ausrutscher im Vergleichstest, sondern die von Bonnat beabsichtigte Geschmacklichkeit als Vollmilchschokolade. Woher diese Hernando Cortez ihren Milchpulver-Geschmack herhat, wird nicht mitgeteilt. Es ist dem Tester ein ablenkender leichter Kuhgeschmack.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil Hernando Cortez. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind ideal, dass man sie hervorragend brechen kann. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Schokoladenmasse verkleistert nicht, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Auch weil die INDONESIEN sehr begeisternd fein ist. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – Cacao, Cacaobutter, Zucker und – eben – Kuh-Milchpulver in Köln. BONNAT liefert zweifelsfrei Welt-Spitzenkunst. Hier mal nicht als an den Fingern fettende Fettbombe.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade des Hernando Cortez-LABLE von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: April 2019.

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Ein schöner weißer Papierumschlag mit schwarzen und hellgrünen Kunstschriften und weiteren farblichen Akzenten, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit dem DOM der Ursprungsstadt KÖLN sowie feine Verzierungen, dazu ein kleines Fantasieportrait eines Hernando Cortez‘, auch rückseitig, mit dem Sinnspruch: „Das Schokoladenparadies im Herzen von Köln“, dazu deutsch, englisch, französisch betextet:

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen. Dem Tester gefiele reines Silberpapier besser. Der Bonnatvertreter erklärte, Bonnat bezöge dieses beschichtete Papier extra aus Italien, wo es exklusiv produziert würde – hier also auch bei Hernando Cortez.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht dezent, wie es besser nicht geht.“

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Der Kaufpreis liegt mit 5 Euro 60 für 100 Gramm doppelt zu hoch und ist nicht preisgünstig. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann. Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht ordentlich Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT beurre de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade aus INDONESIEN, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, poudre de lait, (60% Kakao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2595 kj / 626 kcal; Fett 40 g; davon gesättigte Fettsäuren 31,5 g; Kohlehydrate 40,5 g; davon Zucker 30,6 g; Eiweiß 8 g; Salz 0,12 g.

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Auffällig gegenüber der höchstbewerteten Spitzensorte Bonnat 55% ist der vergleichsweise hohe Eiweißanteil.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade von Hernando Cortez schon wegen der besonderen Feinheit probeweise:

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Sie ist außergewöhnlich begeisternd gut!

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Ich mache Abstriche von der Höchstbewertung gegenüber Bernardini bei Bonnat – fünf von sechs Punkten, wegen des Kuhgeschmacks und weil hier weder BIO-Gentechnikfrei noch mit FAIR-TRADE rausgebracht wird. Das ist bei dem hohen Verkaufspreis der Abstrich..

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, unstimmig hoher Zucker-Anteil, viel Eiweiß und die Spur Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell hierzu nicht getroffen!

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Kakaobauer, eine Transportfirma, Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer an den hochwertigen Produkten..

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels, wie BIO oder FAIR-TRADE, für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten, gemacht sind. Man kann es beinahe umdrehen und annehmen, wo solche Lables geführt werden, handelt es sich Industriequalität und nicht um „Bean to Bar“.

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Kleine Qualitäts-Chocolatiers haben oft kein Fair-Trade-Lable, weil zunächst ein Kunstwerk, eine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ herausgebracht wird – man reist selbst persönlich zur Plantage, conchiert selbst, testet Ideen, die dann nicht marktfein werden – wer will schon Senf mit Kivi und Rübensaft kandiert?

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Wer also bemängelt, dass BONNAT in Frankreich kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Europa kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss einfach wissen, dass Gries-Spaghetti mit Tomatensoße VEGAN sind – na und?

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ACHTUNG: Diese Hernando Cortez trägt also nicht das EU-Industriesiegel BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Massen-Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider? NEIN.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester und Chocolatier in Bonn, erwähnt diese Hernando Cortez in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit Frederic Blondeel Chocolat au Lait COSTA RICA 40%

April 25, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8122

Vom Donnerstag, 26. April 2018

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Dietmar Moews meint:  

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„Wo ist Benjamin, der Kritiker?

Wo ist Warschauer, der Radiomann?

Wo ist Steffin, die Lehrerin?

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Benjamin ist an der spanischen Grenze begraben.

Warschauer ist in Holland begraben.

Steffin ist in Moskau begraben.

 

Ich fahre entlang den Bombenwerfern von Los Angeles.“

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(Bertold Brecht 1898-1956; „Die Verlustliste“ 1941)

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Ich probierte eine belgische feine Milch-Schokolade von Frederic Blondeel. das Produkt ist Bean to Bar. Sie wird ohne genaue Herstellerangabe in Zusammenarbeit mit Blondeel, brüssel, in Belgien hergestellt – wo und von wem wird nicht mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Milch-Schokolade tritt im modischen Mini-Format 45 Gramm Tafel in freundlichem Luxus-Design auf und ist vermutlich kostspielig

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Das Gebinde mit 45 Gramm Einwaage ist eigentlich eine Tablette mit fünf Abbruchstreufen-Einteilung aufseitig strukturiert. Die Unterseite ist glatt. Die äußere Aufmachung ist chick. Besonders der weiße Hochglanz-Briefumschlag als Außenhülle und nicht überzeugend die durchsichtige Platik-Innenhülle ist bereits zum Anfassen und öffnen unangenehm.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer sehr süßen mischigen Braunmasse mit mindestens 40% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte nicht genannt, Ursprungsland Costa Rica. Der Geruch ist wie der Geschmack und wie die Schokolade genannte Masse, überwiegend Zucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Vanilleearoma. – viel Salz, wird aber nicht aufgezählt? Alle Zutaten aus weder aus kontrolliert-biologischem Anbau, nicht gentechnologiefrei und auch nicht Fairtrade. Diese 40% Milchschokolade wird vermutlich auch nicht von Blondeel selbst hergestellt, sondern als Cuverture eingekauft – aber woher?

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Der Geruch ist eine Mischung zwischen Käseladen, Vanillepudding und nicht gerade Kakao. Tja.

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Frederic Blodeel spielt hier als LUXUS-Marketing ohne Spitzenleistung auf. Die sämige Masse wird durch den Emulgator Soja-Lecithin ganz eigentlich schleimig. Wenn man Lust auf Schokolade hat. Man öffnet den chicken t wiederverschließbaren Umschlag. Herauskommt dann kein feines Silberpapier, sondern eingeschweißte dünne Plastikfolie. Duft? nicht nach Kakao. Abbrechen knackt nicht überzeugend, doch sauber. Der Abbruch verteilt sich nicht angenehm im Mund, ohne Geist zu entfalten. Es ist hier die Erfahrung, dass billige Schokolade-Rezepte, mit oder ohne Emulgator kaum Genuss hervorrufen. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, Vanille und Kakaobutter zum Kakaopulver nicht gelungen, dass ein Kakaocharakter herauszuschmecken wäre. Eher wie stinkendes Milchpulver. Ich werde diese feine Milch-SCHOKOLADE als Beigabe im Blondeel-Sortiment ansehen. Ob BLEND-Kuvertüre oder Bean to Bar – eventuell vom Rohrzucker kommt?

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Georg Bernardini schreibt in seinem BEAN to BAR-Fachbuch zu Frederic Blondeel auf Seite 215/216:

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„Frederic Blondeel war lange Zeit in prestigeträchtigen Restaurants in Frankreich beschäftigt, bevor er sein Leben ganz der Schokolade widmete. 1994 eröffnete er sein Atelier in Beauvoorde im Norden Belgiens. Nach wenigen Jahren eröffnete er sein erstes Geschäft in Brüssel. Mittlerweile sind es drei Geschäfte in Brüssel und ein Geschäft in Honkong. Seit kurzer Zeit produziert Frederic Blondeel von der Bohne weg Schokolade. Hierfür nützt er unter anderem auch einen Santos Palace Kaffeeröster aus dem Jahr 1953 von seinem Großvater. Das Konfekt jedoch wird weiterhin mit zugekaufter Kuvertüre hergestellt.

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Bernardinis FAZIT:Das Konfekt ist qualitativ im oberen Durchschnitt …Aber auch nicht so gut, dass es für die Champions League reicht. Ein Grund dafür dürfte die eher einfache Schokoladenqualität sein. Auch wenn ich es als eher als ungünstig empfinde, dass auch im Hause Blondeel nur ein Teil der Produkte mit den eigenen Schokoladen gefertigt werden, ist es hier für Blondeel ein Glücksfall. Die Qualität seiner Bean-to-Bar Schokolade ist einfach nicht gut und tatsächlich schlechter als die zugekaufte Kuverture.

 

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese belgische Milch-SCHOKOLADE von BLONDEEL würde ich auch als Billigst-Industrieschokolade nicht empfehlen. Qualitätsgarantie am Besten vor 24. November 2018″ – das wäre jetzt. Nur, was dann?

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WWW.FREDERIC-BLONDEEL.BE

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Die Nährwertangaben auf der Hinterseite – in französischer und us-amerikanischer Sprache ist völliger Kinderkram. Denn es werden relative Werte angegeben, auf einen Abbruchstreifen in auf 45 Gramm bezogene Prozenzwerte bezogen. Wer jetzt wissen will, wie viel haben 100 Gramm?

oder wieviel Anteile Fett oder Kakao enthält diese Schokolade?

 

Long time – no see.

Brennwert

Fett

davon gesättigte Fettsäuren

Kohlenhydrate

davon Zucker

Eiweiß

Salz

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Georg Bernardini hat diese Sorte nicht getestet, aber für BLONDEEL insgesamt vier von sechs PUNKTEN gegeben. Hier bringt der Test eine weniger gute Bewertung.

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Diese COSTA RICA 40% Chocolade au Lait ist ziemlich salzig. Der Emulgator ist darmfeindlich und verschleimt das Ganze.

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese Vollmilch 40 % angeblich Kakaogehalt von Frederic Blodeel nicht empfehlen. Sie ist schleimig, übersüß und schmeckt nicht nach Schokolade bzw. Kakao.

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BEWERTUNG: ZWEI Kakaobohnen von SECHS. Das ist auch für BEAN to BAR eher nicht schön.

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FINE E COMPATTO

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