Schoki-Test mit VIVANI Zartbitter Mandel 55% Kakao

Mai 21, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8185

Am Dienstag, 22. Mai 2018

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Dietmar Moews meint:

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… Stammt nicht der Wein, der unser Leben

Erfrischt, aus dürren, krummen Reben?

Stutzt man den Wuchs nicht rigoros,

Verholzt der Weinstock, wuchert bloß,

Der edle Früchte uns bereitet,

Wenn man ihn bindet und beschneidet.

So kann auch Laster nützlich sein.

Ja, will das Volk nach Größe streben,

Muss es im Staat auch Sünde geben

Wie’s Hunger braucht zum Überleben.

Allein von Tugend kann auf Erden

Kein Staat groß, reich und mächtig werden.

Wollt ihr die Goldnen Zeiten wieder?

Da aß man Eicheln und war bieder.“

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(Grimod de la Reyniére 1758-1836; aus „Bienenfabel“)

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Ich probierte eine germanische Schokolade, VIVANI Zartbitter Mandel 55% Kakao. Sie ist vermutlich Bean to Bar hergestellt und wird ohne Angabe des Herstellers und des Herstellungsortes vermarktet von EcoFinia GmbH 32020 Herford / Germany.

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http://www.vivani.de

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Kurz vorab: Diese VIVANI Zartbitter Mandel 55% Kakao BIO / ORGANIC ist eine leckere Süßigkeit und enthält ausreichend gut zubereitete Mandelstücke. Mit 2 Euro 29 für 100 Gramm erscheint ViVANI unter den Angeboten günstig. Sie trägt die technische Bezeichnung „Zartbitter Mandel“, weil darin hauptsächlich Kakaomasse (von Kakao aus biologischem Anbau) und Roh-Rohrzucker enthalten ist, die immerhin den Fettgehalt von knapp 41,1 Gramm ausmacht – ein Quäntchen Salzanteil.

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Der Schokoladenfachmann Georg Bernardini hat diese germanische Industrie-Süßigkeit nicht getestet. Gibt aber dem Lable VIVANI insgesamt VIER von SECHS KAKAOBOHNEN und schreibt in seinem „Schokolade – das Standardwerk“ auf Seite 808:

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„Das Unternehmen Ludwig Weinrich wurde im Februar 1895 als Herforder Biscuit- und Cakesfabrik Weinrich& Drüge von Ludwig Weinrich und Paul Drüge gegründet. Nach dem Ausscheiden Paul Drüges im Jahre 1912 befand sich das Unternehmen ganz im Besitz der Familie Weinrich. Kurz nach dem 1. Weltkrieg begann Weinrich mit der Herstellung von Schokolade. Ab 1923 wurde die Firma in Ludwig Weinrich-Schokolade- und Keksfabrik AG umbenannt. Schon Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts spezialisierte sich das Unternehmen auf die herstellung für Handelsmarken, die noch heute einen großen Anteil des Umsatzes ausmachen dürfte. Ab Mitte der 1950er Jahre gab Weinrich die Gebäck- und Pralinenproduktion auf und konzentrierte sich auf die Herstellung von Schokolade im Jahre 1991 gingen die Kapitalanteile durch einen Management-Buy-out von der Familie Weinrich an den langjährigen Firmenleiter Cord Gerhard Budde Senior über. Inzwischen ist Cord Budde Jr. Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer. Das Unternehmen Eco Finia GmbH vertreibt seit dem Jahr 2000 seine Produkte unter dem Namen Vivani. Von Anfang an wurden ausschließlich Artikel in Bio-Qualität hergestellt. … Obwohl Eco Finia Vivani keine eigenen Produktionsstätte besitzt, habe ich die Marke Vivani in die Verarbeitungsstufe Bean-to-Bar eingestuft …“

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Vollmilch-Schokolade mit edlem Kakao angenehm. Das 100 Gramm Tafelgebinde ist mit 55% Kakao eher dunkel und ohne Milch, ausgezeichnet abgeschmeckt und anständig gesüßt. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese VIVANI schmeckt pur. Der Geruch, der beim Öffnen herausschlägt, ist beeindruckend aromatisch. Das Abbrechen der Bissen, die Biegung, das Knacken, von der schlichten etwa 5 mm dicken Tafel, die ziemlich fett ist und an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist anständig. Man kaut sie, auch weil da diese guten Mandelstücke gekaut werden wollen. Dabei bildet das ganze Gemisch im Mund ein angenehmes Erlebnis. Kostbar und fein ist sie auch – vielleicht nicht superlativ.

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Die solide grau-altrosa-changierende Pappschachtel im klassischen Tafel-Format ist praktisch zu öffnen und wiederverschließbar. Vorne drauf gut sichtbar, in pastellgelblichen Tönen und schwarzer Schrift das VIVANI-Schild, seitlich die Angabe „Artwork – Annette Wessel – http://www.atelier-wessel.de. Die Süßtafel selbst ist in sehr unangenehmes Cellufan luftdicht eingeschlagen. Da lässt sich die Tafel schlecht herausbrechen, will man diese Hülle nicht vollkommen wegreißen.

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Rückseitig in Englisch, Französisch, Flämisch, Deutsch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Italienisch, Schwedisch, Niederländisch, Spanisch, Polnisch, Schrift viel zu klein in Schwarz auf Weiß, die Nährwerte angegeben, ebenfalls mit lesbar kleiner schwarzer Schrift, die Zutaten:

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BIO Zartbitter SCHOKOLADE MIT MANDELN Zutaten: Kakaomasse, Roh-Rohrzucker, Mandeln (20%), Kakaobutter, Mandelmark, Kakao (55%), aus biologischem Anbau.

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Eine winzige Nährwerttabelle per 100 Gramm mehrsprachig sichtbar:

Energie 587kcal / 2437kj

Fett 41,1 g

davon gesättigte Fettsäuren 18,8 g

Kohlenhydrate 38,8 g

davon Zucker 32,7 g

Eiweiß 10,3 g

Salz 0,01 g

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Ausgepackt findet sich die Tafel in Cellufanfolie als Dauerkonserve eingepackt, haltbar bis 03.2019.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Eine internationale Marke wie ViVANI hier, erfüllt den Kundenanspruch, informiert zu werden. Sie hat ein BIO-, ein EU-ÖKO-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Tafel von ViVANI. Sie ist durchaus hochwertig und mit 2,29 Euro preiswert.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews gibt FÜNF von Sechs MANDELN – fast Höchstbewertung, weil sie sauber, lecker und preisgünstig ist – eine HASELNUSS Abzug, weil der Herstellungsort verheimlicht wird.

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Schoki-Test mit Chocolat Bonnat Hernando Cortez Milchschokolade 60% INDONESIEN

April 28, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8125

Vom Samstag, 28. November 2016

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Dietmar Moews meint:

Du hast Angst, mein Junge,

Angst vor dem weiten Raum,

vor den Gebissen der Motoren,

wovor noch –

und daß du nun den blauen Anzug trägst,

den du nie mehr ablegen wirst,

nach ein paar Jahren einen neuen,

– aber nicht ablegen –

wirst den Geruch nun nicht mehr los sein,

der die Lunge verpestet.

Lege ruhig deine Angst beiseite,

fasse nur den Hebel an, das Tier gehorcht.

Bald stehst du an dem Motor wie seit Jahren,

und denke dran: entweder

wirst du vom Gebiß zerrissen,

und wir holen dich aus dem Riemen,

oder du wirst neben mir marschieren,

Kamerad, kleiner, proletarischer Bruder.“

…“

(Walter Bauer 1904-1976; „Der Lehrling“, aus „Stimme aus dem Leunawerk“ 1930)

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT Hernando Cortez, Milchschokolade 60% Kakao INDONESIEN, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE.

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist enorm fein, fett und nicht zu süß. Sie ist mit 5,60 EURO für 100 Gramm in Köln ziemlich kostspielig. Sie knackt bei Zimmertemperatur sehr gut hart, ganz fein und bricht sauber. Der klare Abbiss, ist vollkommen, kuhmilchig, fett und sehr schokoladig – ohne weitere Aromen.

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…Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert …“. Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Hernando Cortez ist ein Kölner Schokoladenladen genannt. Seit 2007 betreibt Marco Mühlberg sein Outlet und bringt hervorragende Hersteller mit guten und hervorragenden Schokoladen und hier jetzt ein JUBILÄUMS-Rezept im eigenen Namen. Anstatt der Kathedrale von VOIRON, die BONNAT als Vignette führt, gibt es Hernando Cortez mit einem KÖLNER DOM.

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Bonnat gibt angeblich Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen an – hier Cacao INDONESIEN – Dazu muss man wohl nicht nach Voiron reisen und kann in Köln nachfregen.

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Diese Sorte von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, und erhielt von Bernardini sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT bei ihm an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern. Hier indes bei Dr. Dietmar Moews in LICHTGESCHWINDIGKEIT stehen Bonnat Schokoladen eigentlich neben WILLIE’S und einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne – diese Hernando Cortez hat einen leichten Kuhmilchgeschmack, und erhält hier ein kleines MINUS, (bei annähernd 50 Volumen-Prozente FETT). Die vergleichsweise Bonnat 65% Cacao gefällt dem Tester volkommen besser.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade ist dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt hervorragend frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition sehr gelungen passend – etwas zu fett. Man schmeckt die VOLLMILCH, allerdings im Vergleichstest nun aber einen nicht dominanten Kuhmilch-Geschmack. Der Bonnat-Vertreter erklärte bei der Verkostung, die kürzlich bei Hernando Cortez in Köln von Bonnat durchgeführt worden ist, BONNAT beziehe das Vollmilchpulver exklusiv aus Bayern, wo es nur diese Qualität gäbe. Demnach wäre dieser Kuhgeschmack kein Ausrutscher im Vergleichstest, sondern die von Bonnat beabsichtigte Geschmacklichkeit als Vollmilchschokolade. Woher diese Hernando Cortez ihren Milchpulver-Geschmack herhat, wird nicht mitgeteilt. Es ist dem Tester ein ablenkender leichter Kuhgeschmack.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil Hernando Cortez. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind ideal, dass man sie hervorragend brechen kann. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Schokoladenmasse verkleistert nicht, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Auch weil die INDONESIEN sehr begeisternd fein ist. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – Cacao, Cacaobutter, Zucker und – eben – Kuh-Milchpulver in Köln. BONNAT liefert zweifelsfrei Welt-Spitzenkunst. Hier mal nicht als an den Fingern fettende Fettbombe.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade des Hernando Cortez-LABLE von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: April 2019.

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Ein schöner weißer Papierumschlag mit schwarzen und hellgrünen Kunstschriften und weiteren farblichen Akzenten, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit dem DOM der Ursprungsstadt KÖLN sowie feine Verzierungen, dazu ein kleines Fantasieportrait eines Hernando Cortez‘, auch rückseitig, mit dem Sinnspruch: „Das Schokoladenparadies im Herzen von Köln“, dazu deutsch, englisch, französisch betextet:

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen. Dem Tester gefiele reines Silberpapier besser. Der Bonnatvertreter erklärte, Bonnat bezöge dieses beschichtete Papier extra aus Italien, wo es exklusiv produziert würde – hier also auch bei Hernando Cortez.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht dezent, wie es besser nicht geht.“

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Der Kaufpreis liegt mit 5 Euro 60 für 100 Gramm doppelt zu hoch und ist nicht preisgünstig. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann. Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht ordentlich Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT beurre de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade aus INDONESIEN, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, poudre de lait, (60% Kakao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2595 kj / 626 kcal; Fett 40 g; davon gesättigte Fettsäuren 31,5 g; Kohlehydrate 40,5 g; davon Zucker 30,6 g; Eiweiß 8 g; Salz 0,12 g.

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Auffällig gegenüber der höchstbewerteten Spitzensorte Bonnat 55% ist der vergleichsweise hohe Eiweißanteil.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade von Hernando Cortez schon wegen der besonderen Feinheit probeweise:

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Sie ist außergewöhnlich begeisternd gut!

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Ich mache Abstriche von der Höchstbewertung gegenüber Bernardini bei Bonnat – fünf von sechs Punkten, wegen des Kuhgeschmacks und weil hier weder BIO-Gentechnikfrei noch mit FAIR-TRADE rausgebracht wird. Das ist bei dem hohen Verkaufspreis der Abstrich..

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, unstimmig hoher Zucker-Anteil, viel Eiweiß und die Spur Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell hierzu nicht getroffen!

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Kakaobauer, eine Transportfirma, Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer an den hochwertigen Produkten..

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels, wie BIO oder FAIR-TRADE, für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten, gemacht sind. Man kann es beinahe umdrehen und annehmen, wo solche Lables geführt werden, handelt es sich Industriequalität und nicht um „Bean to Bar“.

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Kleine Qualitäts-Chocolatiers haben oft kein Fair-Trade-Lable, weil zunächst ein Kunstwerk, eine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ herausgebracht wird – man reist selbst persönlich zur Plantage, conchiert selbst, testet Ideen, die dann nicht marktfein werden – wer will schon Senf mit Kivi und Rübensaft kandiert?

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Wer also bemängelt, dass BONNAT in Frankreich kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Europa kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss einfach wissen, dass Gries-Spaghetti mit Tomatensoße VEGAN sind – na und?

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ACHTUNG: Diese Hernando Cortez trägt also nicht das EU-Industriesiegel BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Massen-Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider? NEIN.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester und Chocolatier in Bonn, erwähnt diese Hernando Cortez in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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Schoki-Test mit Frederic Blondeel Chocolat au Lait COSTA RICA 40%

April 25, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8122

Vom Donnerstag, 26. April 2018

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Dietmar Moews meint:  

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„Wo ist Benjamin, der Kritiker?

Wo ist Warschauer, der Radiomann?

Wo ist Steffin, die Lehrerin?

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Benjamin ist an der spanischen Grenze begraben.

Warschauer ist in Holland begraben.

Steffin ist in Moskau begraben.

 

Ich fahre entlang den Bombenwerfern von Los Angeles.“

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(Bertold Brecht 1898-1956; „Die Verlustliste“ 1941)

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Ich probierte eine belgische feine Milch-Schokolade von Frederic Blondeel. das Produkt ist Bean to Bar. Sie wird ohne genaue Herstellerangabe in Zusammenarbeit mit Blondeel, brüssel, in Belgien hergestellt – wo und von wem wird nicht mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Milch-Schokolade tritt im modischen Mini-Format 45 Gramm Tafel in freundlichem Luxus-Design auf und ist vermutlich kostspielig

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Das Gebinde mit 45 Gramm Einwaage ist eigentlich eine Tablette mit fünf Abbruchstreufen-Einteilung aufseitig strukturiert. Die Unterseite ist glatt. Die äußere Aufmachung ist chick. Besonders der weiße Hochglanz-Briefumschlag als Außenhülle und nicht überzeugend die durchsichtige Platik-Innenhülle ist bereits zum Anfassen und öffnen unangenehm.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer sehr süßen mischigen Braunmasse mit mindestens 40% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte nicht genannt, Ursprungsland Costa Rica. Der Geruch ist wie der Geschmack und wie die Schokolade genannte Masse, überwiegend Zucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Vanilleearoma. – viel Salz, wird aber nicht aufgezählt? Alle Zutaten aus weder aus kontrolliert-biologischem Anbau, nicht gentechnologiefrei und auch nicht Fairtrade. Diese 40% Milchschokolade wird vermutlich auch nicht von Blondeel selbst hergestellt, sondern als Cuverture eingekauft – aber woher?

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Der Geruch ist eine Mischung zwischen Käseladen, Vanillepudding und nicht gerade Kakao. Tja.

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Frederic Blodeel spielt hier als LUXUS-Marketing ohne Spitzenleistung auf. Die sämige Masse wird durch den Emulgator Soja-Lecithin ganz eigentlich schleimig. Wenn man Lust auf Schokolade hat. Man öffnet den chicken t wiederverschließbaren Umschlag. Herauskommt dann kein feines Silberpapier, sondern eingeschweißte dünne Plastikfolie. Duft? nicht nach Kakao. Abbrechen knackt nicht überzeugend, doch sauber. Der Abbruch verteilt sich nicht angenehm im Mund, ohne Geist zu entfalten. Es ist hier die Erfahrung, dass billige Schokolade-Rezepte, mit oder ohne Emulgator kaum Genuss hervorrufen. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, Vanille und Kakaobutter zum Kakaopulver nicht gelungen, dass ein Kakaocharakter herauszuschmecken wäre. Eher wie stinkendes Milchpulver. Ich werde diese feine Milch-SCHOKOLADE als Beigabe im Blondeel-Sortiment ansehen. Ob BLEND-Kuvertüre oder Bean to Bar – eventuell vom Rohrzucker kommt?

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Georg Bernardini schreibt in seinem BEAN to BAR-Fachbuch zu Frederic Blondeel auf Seite 215/216:

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„Frederic Blondeel war lange Zeit in prestigeträchtigen Restaurants in Frankreich beschäftigt, bevor er sein Leben ganz der Schokolade widmete. 1994 eröffnete er sein Atelier in Beauvoorde im Norden Belgiens. Nach wenigen Jahren eröffnete er sein erstes Geschäft in Brüssel. Mittlerweile sind es drei Geschäfte in Brüssel und ein Geschäft in Honkong. Seit kurzer Zeit produziert Frederic Blondeel von der Bohne weg Schokolade. Hierfür nützt er unter anderem auch einen Santos Palace Kaffeeröster aus dem Jahr 1953 von seinem Großvater. Das Konfekt jedoch wird weiterhin mit zugekaufter Kuvertüre hergestellt.

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Bernardinis FAZIT:Das Konfekt ist qualitativ im oberen Durchschnitt …Aber auch nicht so gut, dass es für die Champions League reicht. Ein Grund dafür dürfte die eher einfache Schokoladenqualität sein. Auch wenn ich es als eher als ungünstig empfinde, dass auch im Hause Blondeel nur ein Teil der Produkte mit den eigenen Schokoladen gefertigt werden, ist es hier für Blondeel ein Glücksfall. Die Qualität seiner Bean-to-Bar Schokolade ist einfach nicht gut und tatsächlich schlechter als die zugekaufte Kuverture.

 

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese belgische Milch-SCHOKOLADE von BLONDEEL würde ich auch als Billigst-Industrieschokolade nicht empfehlen. Qualitätsgarantie am Besten vor 24. November 2018″ – das wäre jetzt. Nur, was dann?

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WWW.FREDERIC-BLONDEEL.BE

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Die Nährwertangaben auf der Hinterseite – in französischer und us-amerikanischer Sprache ist völliger Kinderkram. Denn es werden relative Werte angegeben, auf einen Abbruchstreifen in auf 45 Gramm bezogene Prozenzwerte bezogen. Wer jetzt wissen will, wie viel haben 100 Gramm?

oder wieviel Anteile Fett oder Kakao enthält diese Schokolade?

 

Long time – no see.

Brennwert

Fett

davon gesättigte Fettsäuren

Kohlenhydrate

davon Zucker

Eiweiß

Salz

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Georg Bernardini hat diese Sorte nicht getestet, aber für BLONDEEL insgesamt vier von sechs PUNKTEN gegeben. Hier bringt der Test eine weniger gute Bewertung.

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Diese COSTA RICA 40% Chocolade au Lait ist ziemlich salzig. Der Emulgator ist darmfeindlich und verschleimt das Ganze.

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese Vollmilch 40 % angeblich Kakaogehalt von Frederic Blodeel nicht empfehlen. Sie ist schleimig, übersüß und schmeckt nicht nach Schokolade bzw. Kakao.

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BEWERTUNG: ZWEI Kakaobohnen von SECHS. Das ist auch für BEAN to BAR eher nicht schön.

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Schoki-Test mit CUBAN Willie‘s BARACOA 65 Lucious Orange

April 18, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8102

Donnerstag, 19. April 2018

 

Dietmar Moews meint:

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Was du ererbt von deinen Vätern hast,
Erwirb es, um es zu besitzen.
Was man nicht nützt, ist eine schwere Last,
Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen.

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(Johann Wolfgang von Goethe 1749 – 1832; Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Nacht, Faust mit sich allein)

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Ich probierte eine britische CUBAN Willie‘s Cacao BARACOA 65 Lucious Orange 50 Gramm, hergestellt in UK von Willié‘s Cacao Ltd, Unit E3, Langlands Business Park, Uffculme, Devon, EX15 30A, UK.

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www.williescacao.com

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Kurz vorab: Es ist ein Wiederholungstest. Die Qualität wurde gut gehalten. Diese Schokolade von Willie‘s ist kostbar, „crafted from the bean to bar“, frugal derb. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine wunderbare Überraschung, als 65% Zartbitter mit Orangenöl, die dezent, nicht zu süß schmeckt, nicht zu süß. Man hat ein quadratisches 50 Gramm Gebinde, etwas kleiner als eine Audio-Disc. Das ist kakaoig, dunkel, doch nicht übertrieben. Kakaotrockenmasse, Rohrohrzucker, Kakaobutter, ätherisches Orangenöl 0,1%, – Salz wird nicht erwähnt, kann so sein.

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Willié‘s teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in English, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird mitgeteilt „Baracoa Beans dancing“ – na ja, Conchier- oder Rührzeiten werden nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

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Energie 2320 kj / 558 Kcal

Fett 38,5 g

davon gesättigtes Fett 23,1 g

Kohlenhydrate 40,0 g

Zucker 34,0 g

Eiweiß 8,0 g

Salz <0,1 g

Soda < 5 mg

 

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 02.12.2018, Herstellungsdatum ebenfalls: 14.10. 2017. Sie ist damit jedoch nicht wirklich frisch und schmeckt auch nicht frisch.

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Die Tafel liegt in goldglänzender Vakuum-Plastikfolie, ließ sich gut brechen, knackte einwandfrei und sauber, aber nicht begeisternd frisch.

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Die äußere Aufmachung in der quadratischen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine orangefarbenen bedruckte Pappschachtel wiederverschließbar verpackt, hat ein dunkelbraunes kreisrundes Willie‘s-Lable vorne sowie hochglänzendgoldene, gelbe und weiße Ornamente und Schriften, so „DELICATE ORANGE WITH HONEY NOTES 50 g“.

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und weiß auf dem orangefarbenen Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung des geschwungenen „W‘s“ heißt es da:

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Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 824-825) „Willie‘s delectable Cacao“ von Georg Bernhardini von trat „William Harcourt-Cooze im Jahr 2008 mit der ersten Schokoaldenproduktion hervor. Er hatte sich ein kleines Schokoladenmuseum zusammengestellt. Mit Maschinen, die aus der Zeit um 1920 in Uffculme, Devon, in Süd-West-England zusammengestellt wurden. Dort produziert er Schokoladen von der Bohne weg. William Harcourt-Cooze hat sich bewusst für diese alten und langsam arbeitenden Maschinen entschieden, die eine schonende Verarbeitung der Kakaobohnen garantieren sollen. Erst in 2008 begann er mit der Produktion von 100 %igen Schokoladen, im Jahr 2009 folgten die Sorten mit geringerem Kakaoanteil. Seine Kakaobohnen bezieht er direkt von den Plantagen, William Harcourt-Cooze besitzt selbst die Plantage El Tesoro in Venezuela. Bereits vor zwölf Jahren baute er dort neue Kakaopflanzen an, sodass er nun die Früchte ernten und verarbeiten kann.“

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Damit ist die Anbauregion und Herkunft des Kakaos dieses Bean to Bar-Chocolatiers Willié‘s bekannt. Er muss reisen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 65 dunkle Schokolade zur Probe. Sie ist mit der besonderen Geschmacksverbindung von Orange und Kakao. nicht ungewöhnlich, aber ungewöhnlich fein und dezent.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese Lucious Orange 65% nicht und gibt für andere Sorten von Willie’s vier von sechs Kakaobohnen.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie Willie‘s hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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DIETMAR MOEWS gibt für „DELICATE ORANGE WITH HONEY NOTES 50 g“ hier knapp FÜNF von SECHS Bewertungspunkten. Mir hat sie gut gefallen. Und sie ist als Hochqualität zum Preis von 1.99 Euro im Internetz-Shop für 50 Gramm nicht zu kostspielig.

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Schoki-Test mit DIE GUTE BIO-SCHOKOLADE 34% Kakao

April 13, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8087

Vom Freitag, 13. April 2018

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Dietmar Moews meint:  

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Ach Elslein, liebes Elselein,

Wie gern wär ich bei dir,

So sein zwei tiefe Wasser

Wohl zwischen dir und mir.“

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„Das bringt mir große Schmerze,

Herzallerliebster Gsell,

Red ich von ganzem Herze,

Habs für groß Ungefäll.“

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„Hoff Zeit wird es wohl enden,

Hoff Glück wird kommen drein,

Sich in alls Guts verwenden,

Herzliebstes Elselein.“

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(Komponist Georg Rhaw 1488-1548)

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Ich probierte eine schweizerische Bio-Vollmilchschokolade für ALNATURA, das Produkt ist nicht Bean to Bar verbrieft. Sie wird ohne die genaue schweizersche Herstellerangabe für Alnatura GmbH Darmstädter Straße 63, D-64404 Bickenbach hergestellt.

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Kurz vorab: Diese Bio-Vollmilchschokolade tritt als klassisches Format der bekannten 100 Gramm Tafeln in Öko-Look auf und ist nicht teuer. Das Gebinde mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, die Einteilung der Tafel ist von den üblichen Bruchrillen aufseitig strukturiert. Die Unterseite ist glatt. Die äußere Aufmachung ist mittel. Besonders die plastikartige Außenhülle und erst recht die dünnplastikmilchige Innenhülle sind bereits zum Anfassen unangenehm.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer puren sehr süßen Braunmasse mit mindestens 34% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte als BLEND nicht genannt werden, und nicht zu schmecken sind. PUR bedeutet überwiegend Rohrohrzucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, gemahlene Vailleschoten. Salz? wird nicht erwähnt. Alle Zutaten aus kontrolliert-biologischem Anbau – das ist löblich.

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Also – ALNATURA bringt mit dieser 100 Gramm Schweizer Bio 34 % Kakao ein überhaupt nicht gelungenes, preisgünstiges Produkt heraus, bei dem Kakao kaum zu schmecken ist. Während die talgige, sämige Masse ganz eigentlich ärgerlich macht, wenn man Lust auf Schokolade hat. Man öffnet das schlappe Umschlagpapier eines nicht wiederverschließbaren Etwas. Herauskommt dann kein feines Silberpapier, sondern eingeschweißte dünne milchige Plastikfolie. Duft? nicht nach Kakao. Abbrechen knackt nicht überzeugend, doch sauber. Der Abbruch verteilt sich nicht angenehm im Mund ohne Geist zu entfalten. Es ist hier die Erfahrung, dass billige Schokolade-Rezepte, mit oder ohne Emulgator kaum Genuss hervorrufen. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, Vanille und Kakaobutter, im Verhältnis zum Kakaopulver, nicht gelungen, dass ein Kakaocharakter herauszuschmecken wäre. Ich werde diese Bio-SCHOKOLADE nicht aufessen, sondern wegschmeißen. Ob BLEND-Mischung eventuell vom Rohrohrzucker kommt?

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Schweizer BIO-SCHOKOLADE von ALNATURA werde ich auch als Billigst-Industrieschokolade nicht empfehlen. Qualitätsgarantie „bis 28.12.18“.

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http://www.alnatura.de

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von ALNATURA mit einem BIO-Tick ist ästhetisch ärmlich ausgelegt. Das glatte Folienpapier außen weiß und eine braun verlaufende Photo-Repro-Kuvertüre flächig, in dunkelbrauner und hellgrüner Schrift, sowie auf der Rückseite weißer Grund mit brauner lesbarer Schrift in deutscher Sprache sowie bunte BIO-LABLES, EU-Landwirtschaft und Plant for Planet und Fairtrade-Lable, dazu FSC für den Öko-Karton, im Offset bedruckt.

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können lautet:

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Brennwert 2413 kj / 579 kcal

Fett 38 Gramm

davon gesättigte Fettsäurnen 23 Gramm

Kohlenhydrate 51 Gramm

davon Zucker 49 Gramm

Ballaststoffe 1,4 Gramm

Eiweiß 7,6 Gramm

Salz 0,21 Gramm

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese PURE Bio-Vollmilch 34 % angeblich Kakaogehalt von Alnatura aus der Schweiz nicht empfehlen. Sie ist gruuußßig.

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BEWERTUNG: NULL KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für BLEND-Schokolade durchgefallen.

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