Schoki-Test mit Willie‘s RIO CARIBE GOLD Venezuela Dark Chocolate Single 72 Cacao

Dezember 13, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7795

Vom Mittwoch, 13. Dezember 2017

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Dietmar Moews meint:

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Wer in die Öffentlichkeit tritt,

hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern“

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(Marie von Ebner-Eschenbach 1830-1916; Aphorismen):

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Ich probierte eine britische Willie‘s Cacao RIO CARIBE GOLD Venezuela Dark Chocolate Single 72% Cacao 50 Gramm, hergestellt in UK von Willié‘s Cacao Ltd, Unit E3, Langlands Business Park, Uffculme, Devon, EX15 30A, UK.

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www.williescacao.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Willie‘s ist ausgesprochen kostbar, „crafted from the bean to bar“, frugal derb. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine wunderbare Überraschung, als 72% Zartbitter ohne weitere Aromenzusätze. Sie ist enorm fruchtig – wie soll man das erklären? kakaofruchtbar – eine Idee schwarze Johannesbeere. Das rezept st jedenfalls ausgesprochen ezent und pur. Das bedeutet auch, nicht zu süß und schmeckt, nicht zu süß. Man hat ein quadratisches 50 Gramm Gebinde, etwas kleiner als eine Audio-Disc. 72 Prozent purer Kakao ist kakaoig, dunkel, doch nicht übertrieben: Kakaotrockenmasse, Rohrohrzucker, vergleichsweise geringer Fettgehalt der Kakaobutter – 0,1 auf 100 Gramm Salz ist erwähnt, kann so sein.

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Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 824-825) „Willie‘s delectable Cacao“ von Georg Bernhardini von trat „William Harcourt-Cooze im Jahr 2008 mit der ersten Schokoaldenproduktion hervor. Er hatte sich ein kleines Schokoladenmuseum zusammengestellt. Mit Maschinen, die aus der Zeit um 1920 in Uffculme, Devon, in Süd-West-England zusammengestellt wurden. Dort produziert er Schokoladen von der Bohne weg. William Harcourt-Cooze hat sich bewusst für diese alten und langsam arbeitenden Maschinen entschieden, die eine schonende Verarbeitung der Kakaobohnen garantieren sollen. Erst in 2008 begann er mit der Produktion von 100 %igen Schokoladen, im Jahr 2009 folgten die Sorten mit geringerem Kakaoanteil. Seine Kakaobohnen bezieht er direkt von den Plantagen, William Harcourt-Cooze besitzt selbst die Plantage El Tesoro in Venezuela. Bereits vor zwölf Jahren baute er dort neue Kakaopflanzen an, sodass er nun die Früchte ernten und verarbeiten kann.“

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Damit ist die Anbauregion und Herkunft des Kakaos dieses Bean to Bar-Chocolatiers Willié‘s bekannt. Er muss reisen.

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Willié‘s teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in English, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird mitgeteilt „Venezuela“ -, Conchier- oder Rührzeiten werden nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2230 kj / 537 Kcal

Fett 34,8 g

davon gesättigtes Fett 21,1 g

Kohlenhydrate 41,5 g

Zucker 28,2 g

Eiweiß 9,0 g

Salz <0,1 g

 

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 20.01.2019, Herstellungsdatum ebenfalls: 20.07. 2017. Sie ist damit frisch und schmeckt auch frisch.

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Die Tafel liegt in goldglänzender Vakuum-Plastikfolie. Das Abbrechen, Knacken bei winterlicher Wohnungsheizungstemperatur, ist wirklich stark und hart, lässt sich schwierig brechen, ohne zu kleben. Das dunkle Etwas knackte einwandfrei und sauber. Sowas hatte ich noch nicht. Beeindruckend.

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Die äußere Aufmachung in der quadratischen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine schwarzfarbene bedruckte Pappschachtel, wiederverschließbar, Sie hat ein gleißend goldenes kreisrundes Willie‘s-Schrift-Lable vorne sowie hochglänzendgoldene, blaue und weiße Ornamente und Schriften, so „NOTES OF NUTS AND COFFEE 50 g“.

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und weiß auf dem schwarzfarbenen Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung des geschwungenen „W‘s“ heißt es da:

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„LONG FORGOTTEN FLAVOURS – This truly delectable chocolate is an adventure of taste – with its complex nuts and coffee notes. It is made from the extraordinaryTrinitario Beans grown near the sleepy village of Rio Caribe on the magical Paria peninsula…“

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 72 prozentige dunkle Schokolade zur Probe. Sie ist mit der besonderen Geschmacksverbindung dieses venezulanischen Kakao aus dieser ungewöhnlich Trinitario Beans aus dem Dorf RIO CARIBE, auf der Halbinsel Paria. sIE IST ungewöhnlich FRUCHTIG, fein und dezent.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese RIO CARIBE GOLD 72 % nicht und gibt für andere Sorten von Willie’s vier von sechs Kakaobohnen.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie Willie‘s hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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DIETMAR MOEWS gibt für Willie‘s RIO CARIBE GOLD 72 hier knapp SECHS von SECHS Bewertungspunkten. Mir hat sie gut gefallen. Und sie ist als Hochqualität zum Preis von 3 Euro im Fachgeschäft in Köln für 50 Gramm nicht zu kostspielig.

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FINE E COMPATTO

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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Schoki-Test mit Willie‘s Cacao CHULUCANAS GOLD PERUVIAN DARK CHOCOLATE 70% Cacao

November 25, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7753

Vom Sonntag, 26. Januar 2017

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Dietmar Moews meint:

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Nacht ist wie ein stilles Meer,

Lust und Leid und Liebesklagen

Kommen so verworren her

In dem linden Wellenschlagen.

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Wünsche wie die Wolken sind,

Schiffen durch die stillen Räume,

Wer erkennt im lauen Wind,

Ob’s Gedanken oder Träume? –

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Schliess ich nun auch Herz und Mund,

Die so gern den Sternen klagen:

Leise doch im Herzensgrund

Bleibt das linde Wellenschlagen.“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „Die Nachtblume“):

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Ich probierte eine britische Willie‘s Cacao CHULUCANAS GOLD PERUVIAN DARK CHOCOLATE 70 CACAO 50 Gramm, hergestellt in UK von Willié‘s Cacao Ltd, Unit E3, Langlands Business Park, Uffculme, Devon, EX15 30A, UK.

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www.williescacao.com

.

Kurz vorab: Diese Schokolade von Willie‘s ist sehr kostbar, „crafted from the bean to bar“, frugal derb. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine wunderbare Überraschung, als pure 70% Zartbitter, die dezent, nicht zu süß schmeckt, und einen außergewöhnlich leicht sauren Fruchtbeigeschmack hat, der als Note von Rosinen und Pfaumen bezeichnet wird. Das bedeutet, dass in der peruanischen Cacaoplantage, zwischen den Cacaobäumen Weintrauben und Pflaumen wachsen, die das Aroma an die Kakaopflanzen abgeben, Man hat ein quadratisches 50 Gramm Gebinde, etwas kleiner als eine Compact-Disc. Das ist kakaoig, dunkel, doch nicht übertrieben. Kakaotrockenmasse, Rohrohrzucker, Kakaobutter – Salz wird nicht erwähnt, wird so sein.

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Willié‘s teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in English, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird mitgeteilt „im Gebirge der Morobon-Provinz von Peru wachsen die Criollo Beans “ – na ja, Conchier- oder Rührzeiten werden nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2270 kj / 547 Kcal

Fett 39 g

davon gesättigtes Fett 23 g

Kohlenhydrate 32,0 g

Zucker 30 g

Eiweiß 9,0 g

Salz <0,1 g

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Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 24.08.2018, Herstellungsdatum ebenfalls: 24.02. 2017. Sie ist damit nicht wirklich frisch, aber schmeckt frisch.

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Die Tafel liegt in goldglänzender Vakuum-Plastikfolie, ließ sich gut brechen, knackte einwandfrei und sauber. Sie schleimt überhaupt gar nicht, sondern sie zerfällt beinahe beim Kauen im Mund sensationell und unvergleichlich leicht.

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Die äußere Aufmachung in der quadratischen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine schwarze bedruckte Pappschachtel wiederverschließbar verpackt, hat ein hochglanzgoldenes kreisrundes Willie‘s-Lable vorne sowie hochglänzendgoldene Ornamente und weiße und grüne Schriften, so „NOTES OF RAISINS AND PLUMS +50g““.

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und weiß und grün auf dem schwarzen Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung des geschwungenen „W‘s“ heißt es da:

.

Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 824-825) „Willie‘s delectable Cacao“ von Georg Bernhardini von trat „William Harcourt-Cooze im Jahr 2008 mit der ersten Schokoaldenproduktion hervor. Er hatte sich ein kleines Schokoladenmuseum zusammengestellt. Mit Maschinen, die aus der Zeit um 1920 in Uffculme, Devon, in Süd-West-England zusammengestellt wurden. Dort produziert er Schokoladen von der Bohne weg. William Harcourt-Cooze hat sich bewusst für diese alten und langsam arbeitenden Maschinen entschieden, die eine schonende Verarbeitung der Kakaobohnen garantieren sollen. Erst in 2008 begann er mit der Produktion von 100 %igen Schokoladen, im Jahr 2009 folgten die Sorten mit geringerem Kakaoanteil. Seine Kakaobohnen bezieht er direkt von den Plantagen, William Harcourt-Cooze besitzt selbst die Plantage El Tesoro in Venezuela. Bereits vor zwölf Jahren baute er dort neue Kakaopflanzen an, sodass er nun die Früchte ernten und verarbeiten kann.“

.

Damit ist die Anbauregion und Herkunft des Kakaos dieses Bean to Bar-Chocolatiers Willié‘s bekannt. Er muss reisen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 70-prozentige dunkle Schokolade zur Probe. Sie ist mit dem puren besonderen Geschmack von Kakao. geradezu ungewöhnlich, aber ungewöhnlich fein und dezent.

.

Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese CHULUCANAS GOLD 70% nicht und gibt für andere Sorten von Willie’s vier von sechs Kakaobohnen

.

Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden: Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

.

Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig, oft minderwertige Fettbestandteile haben und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

.

Eine internationale Qualitäts-Marke wie Willie‘s hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

.

DIETMAR MOEWS gibt für Willie‘s CHULUCANAS 70 hier SECHS von SECHS Bewertungspunkten. Mir hat sie herausragend gut gefallen. Und sie ist als Hochqualität zum Preis von 2.99 Euro im Internetz-Shop für 50 Gramm sogar preisgünstig.

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auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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35. America‘s Cup mit neuen Katamaranen auf Bermuda 2017

Mai 27, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7341

Vom Samstag, 26. Mai 2017

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AMERICA‘S CUP ist ein kommerzieller SPORT-Wettbewerb.

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AMERICA‘S CUP ist ein weltweit vermarktetes VIDEO-Ereignis, bei dem für die Live-Übertragung ein wirklich geniales technisches System der Aufnahme-, Schnitt- und Übertragungsqualitäten für Fernsehzuschauer entwickelt worden ist. Man kann tatsächlich das jeweilige Rennen konkret miterleben. Der Zuschauer sieht, wie Wind, Dünung und mögliche Strömung von den Konkurrenten verschieden eingeschätzt werden. Auch wenn die zwei Boote kreuzen oder auf verschiedenen Schlägen gesteuert werden können, also nicht Bugspriet an Vorstak nebeneinander kämpfen, ist so eine AMERICA‘S CUP Regatta hervorragend am Fernsehen mitzuerleben.

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America‘s Cup ist eine kommerzielle Marke, bei der in Ausscheidungsrennen, die jetzt auf Bermuda begannen, die schnellsten REGATTA-Segelboote unter sechs Konkurrenten – bezahlt von internationalen Werbe-Marken sowie von den TV-Übertragungsrechten – für ein „Best of 17-Finalrennen“ ermittelt werden.

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Bezahlfernsehen SKY LIVE für 14 Euro monatlich – ansonsten WWW-STREAMING absuchen.

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BILD.de Screen Shot am 30. Mai 2017

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Neu ist die technische Auslegung der Boote, die bereits bei geringem Speed vollkommen aus dem Wasser abheben und quasi „fliegen“. Diese AMERCA‘S CUP- Katamarane sind bei Volllast lediglich durch die justierbare harte Segelfläche und die justierbaren Kimm-Schwerter-Kiele (Foils) mit Wasser, Wind und Gewichtsverlagerungen der Crew verbunden, und erzeugen den Vortrieb geradezu sichtbar.

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Die sechs diesjährigen Finalboote werden Nationalflaggen zugeordnet, haben aber international gemischt zusammengestellte Mannschaften: Neuseeland, USA, England, Frankreich, Schweden, Japan.

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Im Jahr 2017 findet der 35. AMERICA‘S CUP statt. Hier sind es nun etwa 15 Meter lange (Kunststoff/Karbon-) Katamarane (Segelboote mit zwei Kimmkörpern), mit der Typenbezeichnung High-Tech AC50-Einheitsklasse, mit der technischen Neuigkeit:

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Ein massives Flügel (Groß)segel und Foils aus harten verstellbaren Segel-Flächen, statt Tuchsegel, Vortriebs-Tragflächen wie in Flugzeugkonstruktionen, neben den herkömmlichen Fock- bzw- Vorsegel:

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Segelboote, statt mit Tuchsegeln getakelt, mit festen Antriebsflächen und elektronisch-motorisierter Steuerungstechnik, bei der der Bootsmann/Steuermann zwar manuell justiert, aber schwerwiegende taktische Segelmanöver-Fehler unmöglich werden.

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Das Team besteht insgesamt aus elf Crew-Mitgliedern, mehr als reinen Seglern. Insgesamt gibt es daneben das Design Team, Spitzeningenieure, Bootsbauer und ein Trainerteam, das jedes Crew-Mitglied besonders vorbereitet. Hier – 2017 – sind es besonders die Beinmuskulatur der „Radsportler“, die an Bord mitwirken, Steuermann, Taktiker, Trimmer, Grinder, Koordinator u. a.

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Neue Zürcher Zeitung am Freitag, 26. Mai 2017, Seite 37 von Walter Rüegsegger:

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Abflug in ein neues Zeitalter. Auf Bermuda beginnt heute Freitag die Qualifikationsphase des 35. America‘s Cup – Gehört den Katamaranen mit Foils die Zukunft?“

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der zweifache Cup-Sieger wartet für den 35. America‘s Cup auf Bermuda mit einer überraschenden Innovation auf. … um die Foils und das massive Flügelsegel des Katamarans mit einem hydraulischen System zu bewegen, setzen die Neuseeländer auf die Beinkraft. Die Beinmuskulatur ist wesentlich effizienter als die Muskelkraft, die mit den Armen erzeugt wird. Auf dem Katamaran wurden auf beiden Rümpfen je vier Velos aus Carbon installiert. Anstelle des klassischen Grinders, der mit den Armen kurbelt, kommen nun Athleten zum Einsatz, die mit ihren kräftigen Beinen in die Pedalen treten….

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Das hydraulische Kontrollsystem, das dazu dient, das starre Flügelsegel, die Foils und die Ruder auf dem Katamaran zu bewegen, ist äusserst komplex. Am Steuer sind nicht weniger als zwanzig Knöpfe installiert, die der Steuermann bedienen muss. Auf dem Oracle-Boot wurden zwei Motorrad-Griffe montiert, mit denen der Steuermann Jimmy Spithill die Impulse auslösen kann. Je mehr Energie durch das Kurbeln oder Treten erzeugt wird, desto häufiger können die Foils bewegt werden. Die sind so konstruiert, dass sie den Katamaran bereits bei 7 Knoten aus dem Wasser heben. Der Racer kommt praktisch in einen Flugmodus, nur noch durch die beiden kleinen Ruder und eines der Schwerter berühren das Wasser. Je nach Windbedingungen wird es auf Bermuda Rennen geben, in denen die beiden Rümpfe des Katamarans praktisch nie benetzt werden.

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Dieses „Fliegen über das Wasser“ führt dazu, dass die neuen Cup-Boote Geschwindigkeiten erreichen, die den Segelsport in neue Dimensionen katapultieren. Obschon die Katamarane mit knapp 50 Fuss Länge fast 7 Meter kürzer sind als diejenigen vom letzten America‘s Cup in San Francisco werden sie Geschwindigkeiten von nahezu 50 Knoten (über 90 km/h) erreichen. Die Weiterentwicklung der Foils hat dazu geführt, dass die AC50 an die Stelle des ursprünglich geplanten (und teueren) AC62 getreten sind.

gibt es zwischen dem AC50 und einem Flugzeug viele Ähnlichkeiten … „Ohne ein gut funktionierendes Kontrollsystem ist eine stabile Fluglage nicht möglich…“

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Süddeutsche Zeitung vom Freitag, 26. Mai 2017, Jürgen Schmieder:

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Genie mit schwachen Nerven. Der Neuseeländer Dean Barker hat schon dreimal beim America‘s Cup verloren, gibt aber nicht auf: Vor Bermuda will er sich für eine Revanche qualifizieren.“

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Der Vorbericht der Süddeutschen Zeitung ist erheblich schlechter als die NZZ – es wird nicht über sporttechnische Feinheiten informiert, sondern vielmehr über persönliche „Dramatik“ der Steuerleute „dramatisiert“ – was völlig undramatisch wirkt, wenn man nicht das America‘s Cup „Rad ab hat“. Schließlich schreibt Jürgen Schmieder in der SZ:

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…Es gibt keinen Favoriten. Jeder kann jeden schlagen.“ Barker hat wieder mal alles in den America‘s Cup investiert …“

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Dietmar Moews meint: Bei dem Wettkampf-Zweikamf-Modus „Best of 17“ – das heißt, wer als erster NEUN Rennen gewonnen hat, ist Sieger – kann beliebig manipuliert werden, wie beispielsweise zuletzt im Jahr 2013, als in Führung mit bereits 8:1 noch mit 8:9 der Gesamtsieg abgegeben werden musste.

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Sowas geht praktisch nur, wenn das Boot, das bereits 8 Rennen für sich entschieden hatte, dann doch noch Verlierer wird, weil bei jeder Wettfahrt schwerwiegende Fehler gemacht werden. So ein Verlauf ist äußerst unwahrscheinlich – kann aber hinsichtlich der Werbungs-Reichweite, der Einschaltquoten und der Wettquoten optimal sein für die Geschäftsziele. Und um die geht es – auch der NZZ und der Süddeutschen Zeitung. Booaah – eklig.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

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Schoki-Test mit ETI Karam Bitter %54 KAKAO

Mai 26, 2017

Lichtgeschwindigkeit 7340

Vom Samstag, 26. Mai 2017

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Dietmar Moews meint:

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Werde wach und stärke das andere, das sterben will“

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(Offenbarung 3,2; Neues Testament)

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Ich probierte eine türkische Industrie-Blend-Schokolade vom Hersteller ETI aus der Produktreihe ETI Karam Bitter, insgesamt 75 Gramm Gewicht, für 1 Euro 99, bei Can am Clodwigplatz in der Kölner Südstadt gekauft, bei Üretici Firma: Eti Gida Sanayi ve Ticaret A. S. Bulvan No 2, Eskisehir, Türkiye.

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http://www.etietieti.com

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Kurz vorab: Diese ETI 75 Gramm, mit dem Kunstnamen „Karam bitter“ ist eine dunkle Zartbitter-Schokolade, die bemerkenswert anders, als die meisten Schokoladen auf dem deutschen Markt, schmeckt. Die Schokolade wird nicht als BEAN TO BAR akklamiert. Die Herkunft des Kakaos wurde nicht ersichtlich, bei türkischer und arabischer Beschriftung. Mit 1 Euro 99 für 75 Gramm ist diese ETI eigentlich zu kostspielig. Sie ist nicht besonders fein, sie ist sehr gesüßt, die Idee Salz gehört zur großen Kunst des Chocolatiers. Sie ist so frugal bis ländlich-grob, weil sie sehr wenig Fett enthält – das fällt angenehm aus. ETI Karam schleimt überhaupt nicht im Mund trotz Emulgator-Lecithin und künstlichen Bestandteilen wie Vanillin. Sie besteht hauptsächlich aus einer Hälfte KAKAO und einer Hälfte ZUCKER – wenig Kakaobutter.

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Alle Eti-Produkte sind für Verbraucher, die auf Bio- und Fair-Trade Wert legen, nicht empfehlenswert.

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Die Herkunft der BLEND-Kakaosorten kann der Kaufpackung nicht entnommen werden. Wird da auch geröstet? conchiert? gerührt, gemahlen – welche Dauer haben solche Arbeitsschritte?

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Die Geschichte der Eti geht auf den Gründer Firuz Kanatli im Jahr 1962 zurück, als man mit Bisquit-Herstellung begann. Seit dem stets an Neuigkeiten und Weiterentwicklungen im Bereich von Süßigkeiten interessiert werden ETI-Produkte sowohl in Europa wie auch in Arabien vermarktet. Eti preist im Internetz an, innovativ und schmackhafte Produktketten anzubieten, erste türkische high-fiber Biscuit, erstes Fertigtoastbrot, erste industrielle Scheibenkekse, erster abgepackter Kuchen, erste glutenfreie Markenprodukte für den türkischen Geschmack. Ferner wirbt ETI mit eigener Lyrik und Musik.

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Für Dr. Dietmar Moews als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so dunkel ist, das Schönste. Diese 75 Gramm Zartbitterschokolade mit 54 % Kakao ist speziell, was der Tester als Schokolade kennt. Der Duft ist nicht intensiv, dass man ihn persönlich nimmt. die Gesamteinstellung, Rösten, Mahlen, Conchieren, Rühren ist das Ergebnis der Erfahrung bzw. des Experimentierens, sie knackt klar, sie geht im Mund auf, ohne Einschleimen oder Kleberei.

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Sie ist PUR zu nennen, der Emulgator von Lecithin, der einen genmanipulierten Sojaanteil hat bringt eine Bewertung auch auf den Plan des internationalen Darm- und Verdauungsschutzes.

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EMULGATOR ist nichts für den Menschenbauch!

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Das Abbrechen der Bissen, die Knacken, Abbrechen, das ganz leichte feine, Knacken, von der schlichten soliden Schokoladen-Tafel, die nicht an den Fingern bereits schmilzt und klebt, ist optimal fest.

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Verpackt ist die Tafel Eti innen in schönem feinen Silberpapier, außen in schwarz bedrucktes Plastikpapier, mit rot geflammter Zone auf der ein Schoko-Photo-Repro in Lebensgröße prangt. Wiederverschließbar ist das nicht gut. Dazu die Aufschrift ETI in Tot und Karam in Weiß und Bitter in weißer Schreibschrift. Rückseitig ein schwarzer Spiegel mit den weißen unlesbaren Kleinstschrifttexten über Inhalte und Nährwerte. Alles in türkischer und arabischer Schrift-Sprache, die Zutaten.

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Die Nährwerttabelle per 100 Gramm Türkisch/Arabisch kann als Durchschnittswerte angenommen werden:

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Energie 512 kcal / 2135 kj

Fett 32,3 g

davon gesättigte Fettsäuren 20,7 g

Kohlenhydrate 58,6 g

davon Zucker 47,9 g

Eiweiß 6,5 g

Salz 0,04 g

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Herstellungs- oder Haltbakeitsdatum wurde nicht entdeckt.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden, die ETI nicht bietet:

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.

Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Zartbitter-Schokolade 54%-tafel Eti zum Probieren.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Eti Karam 54% Kakao erhält mit DREI von SECHS KAKAOBOHNEN eine günstige Blend-Industrie-Bewertung – nun ja – mit Sojalecithin erhält sie keinen Spitzenwert

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

WARNUNG: recommended posts

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Schoko-Test zu den Chocolate Sculpture, With a Bitter Taste of Colonialism

Februar 6, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7125

Vom Dienstag, 7. Februar 2017

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bildschirmfoto-vom-2017-02-04-18-05-26

KAKAO-Plastiken aus Dem. Republik Kongo in New York

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Auf Long Island, quasi New York, gibt es ein Skulpturen Zentrum in dem momentan eine Ausstellung mit Plastiken, also aufgebauten Figuren, aus der Demokratischen Republik Kongo gezeigt werden. Kongo ist traditionell ein Kakao-Anbau- und Exportland. Witz – nebenbei – soll sein, das einige der Künstler noch nie Schokolade gegessen haben sollen.

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Einzigartig ist, dass die „Bildhauer“ ihre oft lebensgroßen Figuren aus Kakaomasse plastisch aufgebaut haben.

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Der Ausstellungsbesucher Randy Kennedy hat für die New York Times folgenden Bericht publizieren lassen:

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Bis zu dieser Woche hatte der analphabetische Palmennuss-Pflücker und Schnitzer und Skulpteur, Mathieu Kasiama, der aus einer unmündigen Region der demokratischen Republik Kongo, einer der kommunistischen Kongo-Varianten, seine Heimat niemals vorher verlassen. Allein in einem Flugzeug und bis dahin noch nie Schokolade probiert, war das Material Kakaobohnen, aus dem seine Figurenkunst entsteht, das wichtigste Exportgut aus Kongo, dass die Kolonialherren aus Belgien unter brutalen Bedingungen für westliche Handelsgesellschaften ausgebeuten.

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In den Tagen im Skulpturen-Zentrum von Lang Island City, das zu Queens/New York gehört, konnte Kasiama ein für ihn ungewöhnliches Ausstellungserlebnis kennenlernen, nämlich Kunstwerke von Künstlern seiner Heimatsstadt Lusanga, die aus so viel Schokolade gemacht waren, dass man es riechen konnte. Dunkelbraune massive Schokoladenfiguren, etliche lebensgroß, wie sein “Man Is What the Head Is” — und weitere die die Arbeiten der Congolese Plantation Workers Art League, einer neuen Künstlergruppe, die ihre Werke erstmals in die USA bringen (The SculptureCenter show continues through March 27.)

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Kakao-Plastiken aus Afrika

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Für Kasiama und die zehn anderen Gruppen-Mitglieder, ist die auslösende Erfahrung in Europa gewesen, dass die westliche Kunstwelt kommerziell gemacht wird. Und dass tatsächlich angefangen von Erlösen für kleine Schokoladenfiguren größere Galerien fast 100,000 Dollars für die Gruppe gebracht hatte – was für seinen Heimatort ein sensationeller Geldbetrag ist, wo viele Leute nur 20 Dollar im Monat verdienen. Kasianga sagt:

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Das hilft stückchenweise“ über einen Übersetzer, der das ursprüngliche Kikongo mit Französisch entmischen muss.

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KAKAO-Plastik aus Afrika in New York

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Doch Geld zu verdienen ist nur ein Zweck dieser besonderen Künstlergruppe, die damit ebenfalls in das hochsensible Gebiet der nachkolonialen Politik und dem fortschreitenden Kunstwelt-Reichtum beikommt. Der niederländische Künstler Renzo Martens und eine Gruppe europäischer Kollegen haben zur Unterstützung der Kongo-Künstler aufgerufen, zumindest die Wahrnehmung des neuen Spannungsfeldes zwischen Afrika und dem Westen. Denn indem sie ein Luxusgut wie Schokolade als Kunstmaterial verwenden, liegt darin etwas Grenzgängerisches der afrikanischen Arbeits und des Landes und weist damit eine typische Beziehungslinie zur institutionalisierten westlichen Kunstwelt. Kunstförderung kommt für Museen manchmal von multinationalen Konzernen wie Unilever, die von der kolonialen Ausbeutung profitiert haben – Unilever unterstützte jahrelang die Tate Moderns Turbin Hall Commissions in London.

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Der Provokateur Martens, der im Jahr 2008 eine Quasi-Dokumentation „Erfreuliche Armut“ portraitierte, mit dem Versuch kommerzielle kongolesische Photografen zu ermuntern iihre Kameras von Hochzeiten und Geburtstagsfeiern auch mal der Armut und der Gewalt, die sie umgeben, aufzunehmen, um dadurch erstmalig Erste-Welt-Geld zu verdienen, was Angelegenheit der neuen Medien des Westens bereits sei.

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Cedrick Tamasala’s hat dazu einen Film, “How My Grandfather Survived” (2015), gemacht, der die Arbeit der Congolese Plantation Workers Art League collective, als Ergänzung der Ausstellung im SculptureCenter mit Credit Joshua Bright for The New York Times, zeigen kann.

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Der Film erregt viel Aufmerksamkeit, teils beißende und beleidigende Herabwürdigungen. Der Kunstkritiker Dan Fox schrieb im Frieze Magazin, man hätte es mit den banalen stereotypen Vorurteilen zu tun, die Martens als Kritik vorbringt, eigentlich aber nur die Kunstbesucher auszubeuten, die gerne demonstrieren, für „authentische Kunst“, sich politisch zu engagieren.

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Aber Martens Engagement endet hiermit nicht. Er ist mit seiner Familie nach Kongo gegangen und hat dort eine Organsiation gegründet, das „Institut für menschliche Aktivitäten“, das bereits in Kinshasa, der Hauptstadt des Kongo, begonnen hat, mit Künstlern dafür zu arbeiten, ehemalige Plantagenarbeiter zu ermutigen, sich selbst zu formieren und zusammenzuschließen und über das Kunstmachen zu lernen, wie man zusammenarbeitet.

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Martens berichtet: „Leute werfen mir vor, ich sei neokolonialistisch. Aber die Welt ist neokolonial. Und um da herauszukommen, brauchen wir eigene Strukturen. Ich fühle, dass es so viel Ungleichgewichtigkeit in der Welt gibt, dass man dagegen nicht mit kritischer politischer Kunst arbeiten kann, wenn sowas in den Machtzentren gezeigt würde. Gerade weil ich ein weißer Mittelklasse-Künstler bin, muss etwas machen, wie dieses.

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Seit dem Start in Lusanga hat der Plan bereits Wurzeln gebildet und weitere Akteure gefunden. Eleonore Hellio, eine französische Künstlerin und Lehrerin, die in Kinshasa lebt, ist eingestiegen: „wir haben einen offenen Aufruf zur Beteiligung an einem Skulpturen Workshop gemacht und es sind viele Teilnehmer gekommen. Dann haben wir versucht, Leute auszusuchen, die eigene Vorstellungen von ihren Lebensbedingungen haben und was zu sagen haben – ähnlich wie eine Eignungsprüfung für das Kunststudium, auch um eine Gruppendynamik auszulösen. Dabei waren einige schon Holzschnitzer, die für Touristen Souvenirs oder Fetisch-Objekte machten. Und Europäer und Künstler aus Kinshasa, die dabei halfen, Teilnehmer einzuwerben, sagten ausdrücklich, dass sie kein Künstler-Coaching nach eigenen Anforderungen machen und nicht Themen, Titel und kreative Entscheidungen führen.

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Die Teilnehmer waren zwichen 20 und 85 Jahre alt. Die aktuelle Gruppe umfasst neun Männer und zwei Frauen. Nach eingehenden Debattenm entschlossen sie sich Kakao als das Material für ihre Figuren zu wählen, weil einige von ihnen Einwohner der Kakaowirtschaftsregion sind, Kakao angebaut haben und an Gesellschaften lieferten, aber hauptsächlich weil Schokolade eine tiefsitzende Verbundenheit zwischen Afrika und dem Westen kennzeichnet.

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Keiner dieser Gruppe C.A.T.P.C. – keines der Mitglieder hat jemals im Leben Schokolade von Chocolatiers probiert. Frau Hellio meint, wenn man die französischen Abkürzungsbuchstaben benutzt, verwandelt sich die Schokolade in eine überraschende Beschaffenheit als Kunstwerkstoff – so lange sie nicht zu warm wird. Dazu gibt es bereits eine Vorgeschichte in der zeitgenössischen Kunst von Dieter Roth, Paul McCarthy, Janine Antonu und Hannah Wilke.

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KAKAO-Plastik mit Kakao-Plastiker aus Kongo

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Künstler in der kollektiven Arbeitsweise haben inzwischen außerhalb der Stadt einen erstaunlichen Platz gegründet, wo man in Familienproduktion, die zu Fabrikanten gehört, aus Flussschlamm Originalfiguren macht, die ebenfalss als Kongo-Kunst gilt. Solche Werke werden inzwischen in 3-D- geskannt und in Amsterdam akquiriert, wo dann Figuren aus ungesüßter Schokolade hingesendet werden und auch von französisch-belgischen Firmen aus afrikanischen Kakaobohnen hergestellt werden.

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Die Sammlerobjekte wurden auch bereits in Deutschland gezeigt, in England und in den Niederlanden. Erlöse gingen an die Künstler und zum Neuanbau von Früchten, Palmen und Kakaogärten in Lusange – wo das Projekt jetzt „POSTPLANTATIONS“ heißt.

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KAKAO-Plastik aus Kongo in einer Ausstellung in New York 2017

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Im kommenden Frühjahr wird das Institute for Human Activities zusätzlich ein kleines Kunst-Zentrum eröffnen, mit einer Bücherei, einer Konferenzhalle und einer Galerie, die von OMA gestaltet wird, der Architekturfirma die Rem KOOLHAAS gegründet und teils durch Spenden aus der Kunstwelt finanziert wird.

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Dietmar Moews meint: Ich finde die Schokolade als Figuren etwa so bedeutend, wie die roten LINDT-Weihnachtsmänner und die grünen AFTEREIGHT Weihnachtsmänner. Udo Lindenberg malt mit buntem Likör und Ho Shi Minh mit Blut.

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Die interessantere Architektur des REM KOOLHAAS, wenn er seine Gebäude aus Schokolade gemacht würden, zeigen etwa in die Richtung, der ich nicht folgen möchte. Wieso sollen verschrumpelte umbaute Räume von KOOLHAAS besser werden, wenn sie aus Schokolade gemacht wären?

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Schlechte Architektur von einem schlechten Architekten, der ein guter Kaufmann ist, wird nicht dadurch interessant, wenn der Dichter arm ist, blind ist oder unter Droge steht. Für die Kongoarbeitslosen werden mit dem Blödsinn Schlingensiefsche Verantwortungslosigkeiten aufgezogen, an denen sich die Macher der SALONPERSONNAGE wärmen.

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Immerhin – The New York Times und The Guardian haben für den Schoko-Stich erwärmen können.

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Schoko-Test mit Willie‘s Cacao PURE 100 GOLD

Februar 3, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7119

Vom Samstag, 4. Februar 2017

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Dietmar Moews meint:

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Erdennässe

Erdendunst

Süßes irdisches Gewärmtsein

Flockt empor

Zur Wolkenkunst

Sichtbar schwebend im Entferntsein.

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Herzenswärme

Herzensgunst

Innig atmendes Gefühltsein

Seufzer leicht

Wie Wolkendunst

Hörbar zitterndes Gerührtsein“

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(Hannah Arendt 1906-1975; kein Titel, 1953):

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Ich probierte eine britische Willie‘s Cacao PURE 100 GOLD SUR DEL LAGO 100% CACAO – SLIKY, NUTTY NOTES, 40 Gramm, hergestellt in UK von Willié‘s Cacao Ltd, Unit E3, Langlands Business Park, Uffculme, Devon, EX15 30A, UK.

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www.williescacao.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Willie‘s ist kostbar, „crafted from the bean to bar“, frugal derb. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist schon die besondere Überraschung, als 100% Kakao. Der Kakao kommt aus dem südlichen Maracaibo-See in Venezuela, über Willie‘s Fabrik in Devon, als „das pure Gold“ „Bean to bar“ aus einem der großen Kakao-Einzelanwesen.

100 Prozent bedeutet, kein Zucker, keine sonstigen Gewürze oder Aromen, allein die Zubereitung, Mahlen, Rösten, Verarbeitungszeiten und Conchieren. Hier kommt eine im Vergleich zu den bisher probierten 100 prozentigen wohlschmeckend, dezent, nicht überscharf, geröstet, aber nicht verbrannt. Es ist nicht nur „schick“, von „leichtem Nussgeschmack“ zu sprechen. Man hat ein quadratisches 40 Gramm Gebinde, etwas kleiner als eine Audio-Disc.

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Willié‘s teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in English, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Das ist kakaoig, dunkel, doch nicht übertrieben. Kakaotrockenmasse, Kakaobutter, so kann Schokolade sein.

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Verarbeitungszeiten erfährt man nicht auf der Verpackung.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

Energie 2610 kj / 634 Kcal

Fett 57,8 g

davon gesättigtes Fett 34,8 g

Kohlenhydrate 10,2 g

Zucker 0,6 g

Eiweiß 10,9 g

Salz 0,1 g

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Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 26. 03. 2018, Herstellungsdatum ebenfalls: 26. 09.. 2016. Sie ist damit frisch und schmeckt auch frisch.

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Die Tafel ließ sich gut brechen, knackte einwandfrei und sauber und war frisch.

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Die äußere Aufmachung in der quadratischen 40 Gramm-Tablette“ ist in eine schwarz seidenmatt bedruckte Pappschachtel wiederverschließbar verpackt, hat ein kreisrundes goldglänzensdes Willie‘s-Schrift Lable vorne sowie hochglänzendgoldene, Ornamente und Schriften, so „SUR DEL LAGO 100% CACAO – SILKY, NUTTY NOTES“

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und in Grau und Weiß auf schwarzem Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung des geschwungenen „W‘s“ heißt es da: LONG FORGOTTEN FLAVOURS

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Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 824-825) „Willie‘s delectable Cacao“ von Georg Bernhardini von trat „William Harcourt-Cooze im Jahr 2008 mit der ersten Schokoaldenproduktion hervor. Er hatte sich ein kleines Schokoladenmuseum zusammengestellt. Mit Maschinen, die aus der Zeit um 1920 in Uffculme, Devon, in Süd-West-England zusammengestellt wurden. Dort produziert er Schokoladen von der Bohne weg. William Harcourt-Cooze hat sich bewusst für diese alten und langsam arbeitenden Maschinen entschieden, die eine schonende Verarbeitung der Kakaobohnen garantieren sollen. Erst in 2008 begann er mit der Produktion von 100 %igen Schokoladen, im Jahr 2009 folgten die Sorten mit geringerem Kakaoanteil. Seine Kakaobohnen bezieht er direkt von den Plantagen, William Harcourt-Cooze besitzt selbst die Plantage El Tesoro in Venezuela. Bereits vor zwölf Jahren baute er dort neue Kakaopflanzen an, sodass er nun die Früchte ernten und verarbeiten kann.“

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Damit ist die Anbauregion und Herkunft des Kakaos dieses Bean to Bar-Chocolatiers Willié‘s bekannt. Er muss reisen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 100% dunkle Schokolade zur Probe. Sie ist besonders fein pur und eindrucksvoll (vollkommen ungezuckert). DIETMAR MOEWS gibt Willie‘s Cacao PURE 100 GOLD die maximale Punktzahl, also sechs von sechs.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese 100% PUR CACAO nicht und gibt insgesamt für Willie‘s vier von sechs Kakaobohnen.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie Willie‘s hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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Schoki-Test mit ALAIN DUCASSE PÉROU LACTÉ 45 % LE CHOCOLAT TRINITARIO

Januar 31, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7111

Vom Mittwoch, 1. Februar 2017

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DIETMAR MOEWS: Die zwölf Jahreszeiten – JANUAR

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Dietmar Moews meint:

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O Jesu parvule,

Nach dir ist mir so weh!

Tröst mir mein Gemüte,

O puer optime.

Durch aller Jungfrauen Güte

Princeps gloriae!

Trahe me post te!“

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(vielleicht Heinrich Seuse um 1400; „In dulci jubilo“, 2. Strophe)

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Ich probierte eine französische ALAIN DUCASSE PÉROU LACTÉ 45 % LE CHOCOLAT TRINITARIO 75 Gramm dunkle Schokolade, hergestellt von Le CHOCOLAT ALAIN DUCASSE – MANUFACTURE A PARIS 40 RUE DE LA ROQUETTE 75011 Paris, France

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www.lechocolat-alainducasse.com

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Kurz vorab: Diese Schokolade von Alain Ducasse ist mit 6 EURO für 75 Gramm eine der teuersten überhaupt, die hier für die LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dietmar Moews getestet wurde. Sie ist qualitativ leider nicht überzeugend. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist als 45% durchaus kakaohaltig als Milchschokolade. Die schmackhafte Mischung ist keine pure Sache. Denn neben dem Kakao und der Kakaobutter aus Pérou, nicht näher bezeichneter Zucker, Milch, als Emulgator nicht genamanipuliertes Sonnenblumen-Lecithin (OMG)sowie Vanillie-Extraktaroma sowie etwas hochwertiges Meersalz.

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Das Haltbarkeitsdatum mit Best-Qualitätsgarantie lautet auf 24.10.2017, aufgedruckt auf einem transparenten, billigen Selbstkleber. Die Tafel ließ sich sehr sauber und gut brechen, knackte einwandfrei und war frisch.

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Die äußere Aufmachung ist eine Patentversandtasche mit vorne einem runden, farbigen Selbstklebeetikett und hinten das transparten Selbstklebeschildchen mit winziger 5Punkt-Schrift in Französisch und English. Die inliegende rechtwinklige 75 Gramm-Tablette ist lose, offen, ohne weiteren Einschlag oder Bruchsicherung herauszunehmen. Das Gebinde hat einen eigenständigen Witz, wenngleich bereits andere Chocolatiers diese Briefumschläge nutzten. Die Aufmachung ist originell und erlaubt die kleine Stückzahl in Handverpackung.

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Der Kaufpreis im Laden ALAIN DUCASSE, 9 RUE Du MARCHE SAINT HONORE in PARIS betrug 6 EURO für 75 Gramm. Das ist ein Hochpreis für nicht überzeugende Qualität. Das Briefchen enthält die etwa 5 mm starke, braune Tafel mit einem eigenartig kreuzweisen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Alain Ducasse als Koch dürfte vielen ein Begriff sein und auch sein Werdegang ist sicher einigen Lesern vertraut. Für alle, die nichts oder nicht viel über ihn wissen, anbei ein paar Fakten. In den 1970er Jahren machte er eine Ausbildung zum Koch bei Michel Guérard. Er arbeitete bei gaston Lenotre in Eugénie-les-Bains, bei dem er die Welt der süßen Speisen entdeckte. Ihm folgte er in der Wintersaison nach Paris, wo er den Chocolatier Michel Chaudun kennen lernte. Während seiner Anstellung bei Alain Chapel in Mionnay verbrachte er seine Urlaube in Lyon bei Maurice Bernachon. Im Jahr 2000 lernte Alain Ducasse in New York Nicolas Berger kennen, dessen Vater Paul Berger selber Pátissier-Chocolatier in der Nähe von Lyon war. Ducasse und Berger gründeten Nähe Bastille ihre eigene Manufacture de Chocolat, ausgestattet mit Vintage-Maschinen (veralteten /rückständige) und Laden- und Verkaufsraumausstattung. Im Jahr 2014 führt laut Georg Bernardini Alain Ducasse insgesamt weltweit 26 restaurants, 3 Hotels, eine Kochschule, seinen eigenen Verlag und eine Unternehmnesberatung. Dies ist eine Erfolgsgeschichte (s. Homepage).

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Die Packung enthält keine statistische Information zur Bezeichnung der Röstung und der MAHLDAUER und des etwaigen CONCHIERENS des Kakaos dieser Schokolade wird ebensowenig mitgeteilt wie auch keine Gütesiegel, Bio- oder Fair Trade-Siegel diese Alain Ducasse, als Kleinchocolatier, aufweist.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf der einfachen, immerhin leicht wiederzuschließenden „Briefcouverte-Patentverschluss-Vakuumpackung“ aus braunem Kartonpapier, auf einem billigen transparenten Selbstkleber vermerkt.

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Energie 2284 kj, 549 kcal;

Fett 37 gr

davon gesättigtes Fett 22 gr

Kohlehydrate 42 gr

davon Zucker 41 gr

Eiweiß 9,7 gr

Salz 0,32 gr

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Georg Bernardini schreibt dazu in seinem „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK ; der Schokoladentester 2015:

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Geringe Rösttemperatur (120 Grad C / 248 Grad F), kurze Röstzeit (8 Minuten) und langsame Conchierzeit von 12 Stunden … bei den puren Schokoladen. Auch die fehlende Entlüftung an der Conche erschwert das Entweichen von Säure, Adstringenz und unerwünschten Nebenaromen. Das Ergebnis der dunklen Schokoladen ist nicht optimal. Hinzu kommt, dass in allen dunklen Ursprungsschokoladen Vanille verarbeitet wird, was man bei manchen deutlich herausschmeckt … trotz des Einsatzes von Kakaobutter bleiben alle dunklen Schokoladen aggressiv, sauer und oft auch adstringend, …“

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EMPFEHLUNG: Der Tester hier empfiehlt diese 45% Milchschokolade nicht. Denn sie ist teuer und nicht fein und geschmacklich talgig. Einwände werden hier einschließlich des seltsamen Vanilleakzents angemerkt. Auf den Emulgator Sonnenblumenlecithin hätte man verzichten mögen, denn der Schmelz ist derart mehlig, dass ein weiterer mehliger Schleim-Weichmacher gar nicht wünschenswert scheint. Die Zuckerung ist hoch, aber keine Süßbombe. Mit 6 EURO für 75 Gramm ist sie teuer. PÉROU 45% schmeckt leicht säuerlich, ist vanillig gesüßt. Die „Würzung“ spricht nicht an, auch Vanille und Salz nicht wirklich. Der Fettgehalt ist für eine Milch-Schokolade auch als Fettgehalt durch die Kakaobutter hoch. Immerhin bietet DUCASSE hier ein gutes Beispiel dafür, dass Kunden ordentlich informiert werden, Nährstoffwerte und Kalorien werden angegeben, die weiteren Anteilmengen fehlen, es ist keine maßstabssetzende Information.

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DIETMAR MOEWS: Die zwölf Jahreszeiten – FEBRUAR

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt Alain Ducasse in seinem SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK auf den Seiten346-348, mit der Bewertung von VIER von SECHS „KAKAOBOHNEN, für alle dunklen Schokoladen.

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FAZIT: Dietmar Moews gibt Alain Ducass für seine 45 prozentige Pérou TRINITARIO Testschokolade im Januar 2017 nur DREI von SECHS Kochmützen.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Ein Hochpreis-Marke wie ALAIN DUCASSE, hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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