Schoki-Test mit Chocolat Bonnat Hernando Cortez Milchschokolade 60% INDONESIEN

April 28, 2018
Lichtgeschwindigkeit 8125

Vom Samstag, 28. November 2016

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Dietmar Moews meint:

Du hast Angst, mein Junge,

Angst vor dem weiten Raum,

vor den Gebissen der Motoren,

wovor noch –

und daß du nun den blauen Anzug trägst,

den du nie mehr ablegen wirst,

nach ein paar Jahren einen neuen,

– aber nicht ablegen –

wirst den Geruch nun nicht mehr los sein,

der die Lunge verpestet.

Lege ruhig deine Angst beiseite,

fasse nur den Hebel an, das Tier gehorcht.

Bald stehst du an dem Motor wie seit Jahren,

und denke dran: entweder

wirst du vom Gebiß zerrissen,

und wir holen dich aus dem Riemen,

oder du wirst neben mir marschieren,

Kamerad, kleiner, proletarischer Bruder.“

…“

(Walter Bauer 1904-1976; „Der Lehrling“, aus „Stimme aus dem Leunawerk“ 1930)

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Ich probierte eine französische Chocolat BONNAT Hernando Cortez, Milchschokolade 60% Kakao INDONESIEN, Bean to Bar hergestellt von dem Hersteller Bonnat Chocolatier, 8, cours Sénozan – BP 48 – 38502 VOIRON (Isère) cedex FRANCE.

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Kurz vorab: Diese Milchschokolade ist enorm fein, fett und nicht zu süß. Sie ist mit 5,60 EURO für 100 Gramm in Köln ziemlich kostspielig. Sie knackt bei Zimmertemperatur sehr gut hart, ganz fein und bricht sauber. Der klare Abbiss, ist vollkommen, kuhmilchig, fett und sehr schokoladig – ohne weitere Aromen.

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…Das Unternehmen wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert …“. Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Hernando Cortez ist ein Kölner Schokoladenladen genannt. Seit 2007 betreibt Marco Mühlberg sein Outlet und bringt hervorragende Hersteller mit guten und hervorragenden Schokoladen und hier jetzt ein JUBILÄUMS-Rezept im eigenen Namen. Anstatt der Kathedrale von VOIRON, die BONNAT als Vignette führt, gibt es Hernando Cortez mit einem KÖLNER DOM.

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Bonnat gibt angeblich Sorten, Herkunftländer und Anbauregionen an – hier Cacao INDONESIEN – Dazu muss man wohl nicht nach Voiron reisen und kann in Köln nachfregen.

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Diese Sorte von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt, und erhielt von Bernardini sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT bei ihm an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern. Hier indes bei Dr. Dietmar Moews in LICHTGESCHWINDIGKEIT stehen Bonnat Schokoladen eigentlich neben WILLIE’S und einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne – diese Hernando Cortez hat einen leichten Kuhmilchgeschmack, und erhält hier ein kleines MINUS, (bei annähernd 50 Volumen-Prozente FETT). Die vergleichsweise Bonnat 65% Cacao gefällt dem Tester volkommen besser.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Milchschokolade ist dem Tester nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt hervorragend frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition sehr gelungen passend – etwas zu fett. Man schmeckt die VOLLMILCH, allerdings im Vergleichstest nun aber einen nicht dominanten Kuhmilch-Geschmack. Der Bonnat-Vertreter erklärte bei der Verkostung, die kürzlich bei Hernando Cortez in Köln von Bonnat durchgeführt worden ist, BONNAT beziehe das Vollmilchpulver exklusiv aus Bayern, wo es nur diese Qualität gäbe. Demnach wäre dieser Kuhgeschmack kein Ausrutscher im Vergleichstest, sondern die von Bonnat beabsichtigte Geschmacklichkeit als Vollmilchschokolade. Woher diese Hernando Cortez ihren Milchpulver-Geschmack herhat, wird nicht mitgeteilt. Es ist dem Tester ein ablenkender leichter Kuhgeschmack.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil Hernando Cortez. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind ideal, dass man sie hervorragend brechen kann. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Schokoladenmasse verkleistert nicht, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Auch weil die INDONESIEN sehr begeisternd fein ist. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – Cacao, Cacaobutter, Zucker und – eben – Kuh-Milchpulver in Köln. BONNAT liefert zweifelsfrei Welt-Spitzenkunst. Hier mal nicht als an den Fingern fettende Fettbombe.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafelschokolade des Hernando Cortez-LABLE von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: April 2019.

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Ein schöner weißer Papierumschlag mit schwarzen und hellgrünen Kunstschriften und weiteren farblichen Akzenten, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit dem DOM der Ursprungsstadt KÖLN sowie feine Verzierungen, dazu ein kleines Fantasieportrait eines Hernando Cortez‘, auch rückseitig, mit dem Sinnspruch: „Das Schokoladenparadies im Herzen von Köln“, dazu deutsch, englisch, französisch betextet:

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen. Dem Tester gefiele reines Silberpapier besser. Der Bonnatvertreter erklärte, Bonnat bezöge dieses beschichtete Papier extra aus Italien, wo es exklusiv produziert würde – hier also auch bei Hernando Cortez.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht dezent, wie es besser nicht geht.“

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Der Kaufpreis liegt mit 5 Euro 60 für 100 Gramm doppelt zu hoch und ist nicht preisgünstig. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann. Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht ordentlich Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT beurre de cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade aus INDONESIEN, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, poudre de lait, (60% Kakao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2595 kj / 626 kcal; Fett 40 g; davon gesättigte Fettsäuren 31,5 g; Kohlehydrate 40,5 g; davon Zucker 30,6 g; Eiweiß 8 g; Salz 0,12 g.

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Auffällig gegenüber der höchstbewerteten Spitzensorte Bonnat 55% ist der vergleichsweise hohe Eiweißanteil.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade von Hernando Cortez schon wegen der besonderen Feinheit probeweise:

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Sie ist außergewöhnlich begeisternd gut!

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Ich mache Abstriche von der Höchstbewertung gegenüber Bernardini bei Bonnat – fünf von sechs Punkten, wegen des Kuhgeschmacks und weil hier weder BIO-Gentechnikfrei noch mit FAIR-TRADE rausgebracht wird. Das ist bei dem hohen Verkaufspreis der Abstrich..

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. KEINE Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, unstimmig hoher Zucker-Anteil, viel Eiweiß und die Spur Salz. Georg Bernhardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell hierzu nicht getroffen!

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Kakaobauer, eine Transportfirma, Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer an den hochwertigen Produkten..

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels, wie BIO oder FAIR-TRADE, für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten, gemacht sind. Man kann es beinahe umdrehen und annehmen, wo solche Lables geführt werden, handelt es sich Industriequalität und nicht um „Bean to Bar“.

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Kleine Qualitäts-Chocolatiers haben oft kein Fair-Trade-Lable, weil zunächst ein Kunstwerk, eine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ herausgebracht wird – man reist selbst persönlich zur Plantage, conchiert selbst, testet Ideen, die dann nicht marktfein werden – wer will schon Senf mit Kivi und Rübensaft kandiert?

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Wer also bemängelt, dass BONNAT in Frankreich kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Europa kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss einfach wissen, dass Gries-Spaghetti mit Tomatensoße VEGAN sind – na und?

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ACHTUNG: Diese Hernando Cortez trägt also nicht das EU-Industriesiegel BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Massen-Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider? NEIN.

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Georg Bernardini, der Schokoladentester und Chocolatier in Bonn, erwähnt diese Hernando Cortez in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit Frederic Blondeel Chocolat au Lait COSTA RICA 40%

April 25, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8122

Vom Donnerstag, 26. April 2018

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Dietmar Moews meint:  

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„Wo ist Benjamin, der Kritiker?

Wo ist Warschauer, der Radiomann?

Wo ist Steffin, die Lehrerin?

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Benjamin ist an der spanischen Grenze begraben.

Warschauer ist in Holland begraben.

Steffin ist in Moskau begraben.

 

Ich fahre entlang den Bombenwerfern von Los Angeles.“

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(Bertold Brecht 1898-1956; „Die Verlustliste“ 1941)

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Ich probierte eine belgische feine Milch-Schokolade von Frederic Blondeel. das Produkt ist Bean to Bar. Sie wird ohne genaue Herstellerangabe in Zusammenarbeit mit Blondeel, brüssel, in Belgien hergestellt – wo und von wem wird nicht mitgeteilt.

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Kurz vorab: Diese Milch-Schokolade tritt im modischen Mini-Format 45 Gramm Tafel in freundlichem Luxus-Design auf und ist vermutlich kostspielig

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Das Gebinde mit 45 Gramm Einwaage ist eigentlich eine Tablette mit fünf Abbruchstreufen-Einteilung aufseitig strukturiert. Die Unterseite ist glatt. Die äußere Aufmachung ist chick. Besonders der weiße Hochglanz-Briefumschlag als Außenhülle und nicht überzeugend die durchsichtige Platik-Innenhülle ist bereits zum Anfassen und öffnen unangenehm.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer sehr süßen mischigen Braunmasse mit mindestens 40% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte nicht genannt, Ursprungsland Costa Rica. Der Geruch ist wie der Geschmack und wie die Schokolade genannte Masse, überwiegend Zucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, Vanilleearoma. – viel Salz, wird aber nicht aufgezählt? Alle Zutaten aus weder aus kontrolliert-biologischem Anbau, nicht gentechnologiefrei und auch nicht Fairtrade. Diese 40% Milchschokolade wird vermutlich auch nicht von Blondeel selbst hergestellt, sondern als Cuverture eingekauft – aber woher?

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Der Geruch ist eine Mischung zwischen Käseladen, Vanillepudding und nicht gerade Kakao. Tja.

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Frederic Blodeel spielt hier als LUXUS-Marketing ohne Spitzenleistung auf. Die sämige Masse wird durch den Emulgator Soja-Lecithin ganz eigentlich schleimig. Wenn man Lust auf Schokolade hat. Man öffnet den chicken t wiederverschließbaren Umschlag. Herauskommt dann kein feines Silberpapier, sondern eingeschweißte dünne Plastikfolie. Duft? nicht nach Kakao. Abbrechen knackt nicht überzeugend, doch sauber. Der Abbruch verteilt sich nicht angenehm im Mund, ohne Geist zu entfalten. Es ist hier die Erfahrung, dass billige Schokolade-Rezepte, mit oder ohne Emulgator kaum Genuss hervorrufen. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, Vanille und Kakaobutter zum Kakaopulver nicht gelungen, dass ein Kakaocharakter herauszuschmecken wäre. Eher wie stinkendes Milchpulver. Ich werde diese feine Milch-SCHOKOLADE als Beigabe im Blondeel-Sortiment ansehen. Ob BLEND-Kuvertüre oder Bean to Bar – eventuell vom Rohrzucker kommt?

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Georg Bernardini schreibt in seinem BEAN to BAR-Fachbuch zu Frederic Blondeel auf Seite 215/216:

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„Frederic Blondeel war lange Zeit in prestigeträchtigen Restaurants in Frankreich beschäftigt, bevor er sein Leben ganz der Schokolade widmete. 1994 eröffnete er sein Atelier in Beauvoorde im Norden Belgiens. Nach wenigen Jahren eröffnete er sein erstes Geschäft in Brüssel. Mittlerweile sind es drei Geschäfte in Brüssel und ein Geschäft in Honkong. Seit kurzer Zeit produziert Frederic Blondeel von der Bohne weg Schokolade. Hierfür nützt er unter anderem auch einen Santos Palace Kaffeeröster aus dem Jahr 1953 von seinem Großvater. Das Konfekt jedoch wird weiterhin mit zugekaufter Kuvertüre hergestellt.

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Bernardinis FAZIT:Das Konfekt ist qualitativ im oberen Durchschnitt …Aber auch nicht so gut, dass es für die Champions League reicht. Ein Grund dafür dürfte die eher einfache Schokoladenqualität sein. Auch wenn ich es als eher als ungünstig empfinde, dass auch im Hause Blondeel nur ein Teil der Produkte mit den eigenen Schokoladen gefertigt werden, ist es hier für Blondeel ein Glücksfall. Die Qualität seiner Bean-to-Bar Schokolade ist einfach nicht gut und tatsächlich schlechter als die zugekaufte Kuverture.

 

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese belgische Milch-SCHOKOLADE von BLONDEEL würde ich auch als Billigst-Industrieschokolade nicht empfehlen. Qualitätsgarantie am Besten vor 24. November 2018″ – das wäre jetzt. Nur, was dann?

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WWW.FREDERIC-BLONDEEL.BE

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Die Nährwertangaben auf der Hinterseite – in französischer und us-amerikanischer Sprache ist völliger Kinderkram. Denn es werden relative Werte angegeben, auf einen Abbruchstreifen in auf 45 Gramm bezogene Prozenzwerte bezogen. Wer jetzt wissen will, wie viel haben 100 Gramm?

oder wieviel Anteile Fett oder Kakao enthält diese Schokolade?

 

Long time – no see.

Brennwert

Fett

davon gesättigte Fettsäuren

Kohlenhydrate

davon Zucker

Eiweiß

Salz

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Georg Bernardini hat diese Sorte nicht getestet, aber für BLONDEEL insgesamt vier von sechs PUNKTEN gegeben. Hier bringt der Test eine weniger gute Bewertung.

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Diese COSTA RICA 40% Chocolade au Lait ist ziemlich salzig. Der Emulgator ist darmfeindlich und verschleimt das Ganze.

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese Vollmilch 40 % angeblich Kakaogehalt von Frederic Blodeel nicht empfehlen. Sie ist schleimig, übersüß und schmeckt nicht nach Schokolade bzw. Kakao.

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BEWERTUNG: ZWEI Kakaobohnen von SECHS. Das ist auch für BEAN to BAR eher nicht schön.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit CUBAN Willie‘s BARACOA 65 Lucious Orange

April 18, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8102

Donnerstag, 19. April 2018

 

Dietmar Moews meint:

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Was du ererbt von deinen Vätern hast,
Erwirb es, um es zu besitzen.
Was man nicht nützt, ist eine schwere Last,
Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen.

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(Johann Wolfgang von Goethe 1749 – 1832; Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Nacht, Faust mit sich allein)

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Ich probierte eine britische CUBAN Willie‘s Cacao BARACOA 65 Lucious Orange 50 Gramm, hergestellt in UK von Willié‘s Cacao Ltd, Unit E3, Langlands Business Park, Uffculme, Devon, EX15 30A, UK.

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www.williescacao.com

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Kurz vorab: Es ist ein Wiederholungstest. Die Qualität wurde gut gehalten. Diese Schokolade von Willie‘s ist kostbar, „crafted from the bean to bar“, frugal derb. Sie duftet gut beim Öffnen der Packung und ist eine wunderbare Überraschung, als 65% Zartbitter mit Orangenöl, die dezent, nicht zu süß schmeckt, nicht zu süß. Man hat ein quadratisches 50 Gramm Gebinde, etwas kleiner als eine Audio-Disc. Das ist kakaoig, dunkel, doch nicht übertrieben. Kakaotrockenmasse, Rohrohrzucker, Kakaobutter, ätherisches Orangenöl 0,1%, – Salz wird nicht erwähnt, kann so sein.

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Willié‘s teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papphülle in English, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Deutsch, Niederländisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, jeweils mit dem größten Anteil beginnend, mit:

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Über die Herkunft und das Anbauland des Kakaos dieser dunklen Schokolade wird mitgeteilt „Baracoa Beans dancing“ – na ja, Conchier- oder Rührzeiten werden nicht auf der Verpackung angegeben.

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Nährwertangaben und Kalorien sind auf 100 Gramm bezogen wie folgt vermerkt:

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Energie 2320 kj / 558 Kcal

Fett 38,5 g

davon gesättigtes Fett 23,1 g

Kohlenhydrate 40,0 g

Zucker 34,0 g

Eiweiß 8,0 g

Salz <0,1 g

Soda < 5 mg

 

Das Haltbarkeitsdatum mit Qualitätsgarantie lautet auf 02.12.2018, Herstellungsdatum ebenfalls: 14.10. 2017. Sie ist damit jedoch nicht wirklich frisch und schmeckt auch nicht frisch.

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Die Tafel liegt in goldglänzender Vakuum-Plastikfolie, ließ sich gut brechen, knackte einwandfrei und sauber, aber nicht begeisternd frisch.

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Die äußere Aufmachung in der quadratischen 50 Gramm-Tablette“ ist in eine orangefarbenen bedruckte Pappschachtel wiederverschließbar verpackt, hat ein dunkelbraunes kreisrundes Willie‘s-Lable vorne sowie hochglänzendgoldene, gelbe und weiße Ornamente und Schriften, so „DELICATE ORANGE WITH HONEY NOTES 50 g“.

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Die unlesbar kleine Schrift auf der Rückseite ist etwa 7 Punkt und weiß auf dem orangefarbenen Grund. Und in bescheidener LOGO-Gestaltung des geschwungenen „W‘s“ heißt es da:

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Das Unternehmen trat laut „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ (Seite 824-825) „Willie‘s delectable Cacao“ von Georg Bernhardini von trat „William Harcourt-Cooze im Jahr 2008 mit der ersten Schokoaldenproduktion hervor. Er hatte sich ein kleines Schokoladenmuseum zusammengestellt. Mit Maschinen, die aus der Zeit um 1920 in Uffculme, Devon, in Süd-West-England zusammengestellt wurden. Dort produziert er Schokoladen von der Bohne weg. William Harcourt-Cooze hat sich bewusst für diese alten und langsam arbeitenden Maschinen entschieden, die eine schonende Verarbeitung der Kakaobohnen garantieren sollen. Erst in 2008 begann er mit der Produktion von 100 %igen Schokoladen, im Jahr 2009 folgten die Sorten mit geringerem Kakaoanteil. Seine Kakaobohnen bezieht er direkt von den Plantagen, William Harcourt-Cooze besitzt selbst die Plantage El Tesoro in Venezuela. Bereits vor zwölf Jahren baute er dort neue Kakaopflanzen an, sodass er nun die Früchte ernten und verarbeiten kann.“

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Damit ist die Anbauregion und Herkunft des Kakaos dieses Bean to Bar-Chocolatiers Willié‘s bekannt. Er muss reisen.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese 65 dunkle Schokolade zur Probe. Sie ist mit der besonderen Geschmacksverbindung von Orange und Kakao. nicht ungewöhnlich, aber ungewöhnlich fein und dezent.

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Der Schokoladentester Georg Bernardini erwähnt diese Lucious Orange 65% nicht und gibt für andere Sorten von Willie’s vier von sechs Kakaobohnen.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden.

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Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen den Produkten die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle Produzenten die große standardisierte Stückzahlen herstellen – wo also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen aus Fließbändern kommen, die an sich nicht hochwertig sind und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount, entstehen.

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Eine internationale Qualitäts-Marke wie Willie‘s hier, hat kein Fair-Trade-Lable, weil hier die Spielräume in Gewinnmargen umgesetzt werden, ohne dass die Kakaobauern, Handel und Transport oder die Qualität selbst, maximiert entgolten wären.

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DIETMAR MOEWS gibt für „DELICATE ORANGE WITH HONEY NOTES 50 g“ hier knapp FÜNF von SECHS Bewertungspunkten. Mir hat sie gut gefallen. Und sie ist als Hochqualität zum Preis von 1.99 Euro im Internetz-Shop für 50 Gramm nicht zu kostspielig.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit DIE GUTE BIO-SCHOKOLADE 34% Kakao

April 13, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8087

Vom Freitag, 13. April 2018

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Dietmar Moews meint:  

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Ach Elslein, liebes Elselein,

Wie gern wär ich bei dir,

So sein zwei tiefe Wasser

Wohl zwischen dir und mir.“

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„Das bringt mir große Schmerze,

Herzallerliebster Gsell,

Red ich von ganzem Herze,

Habs für groß Ungefäll.“

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„Hoff Zeit wird es wohl enden,

Hoff Glück wird kommen drein,

Sich in alls Guts verwenden,

Herzliebstes Elselein.“

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(Komponist Georg Rhaw 1488-1548)

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Ich probierte eine schweizerische Bio-Vollmilchschokolade für ALNATURA, das Produkt ist nicht Bean to Bar verbrieft. Sie wird ohne die genaue schweizersche Herstellerangabe für Alnatura GmbH Darmstädter Straße 63, D-64404 Bickenbach hergestellt.

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Kurz vorab: Diese Bio-Vollmilchschokolade tritt als klassisches Format der bekannten 100 Gramm Tafeln in Öko-Look auf und ist nicht teuer. Das Gebinde mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, die Einteilung der Tafel ist von den üblichen Bruchrillen aufseitig strukturiert. Die Unterseite ist glatt. Die äußere Aufmachung ist mittel. Besonders die plastikartige Außenhülle und erst recht die dünnplastikmilchige Innenhülle sind bereits zum Anfassen unangenehm.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer puren sehr süßen Braunmasse mit mindestens 34% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte als BLEND nicht genannt werden, und nicht zu schmecken sind. PUR bedeutet überwiegend Rohrohrzucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Kakaomasse, gemahlene Vailleschoten. Salz? wird nicht erwähnt. Alle Zutaten aus kontrolliert-biologischem Anbau – das ist löblich.

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Also – ALNATURA bringt mit dieser 100 Gramm Schweizer Bio 34 % Kakao ein überhaupt nicht gelungenes, preisgünstiges Produkt heraus, bei dem Kakao kaum zu schmecken ist. Während die talgige, sämige Masse ganz eigentlich ärgerlich macht, wenn man Lust auf Schokolade hat. Man öffnet das schlappe Umschlagpapier eines nicht wiederverschließbaren Etwas. Herauskommt dann kein feines Silberpapier, sondern eingeschweißte dünne milchige Plastikfolie. Duft? nicht nach Kakao. Abbrechen knackt nicht überzeugend, doch sauber. Der Abbruch verteilt sich nicht angenehm im Mund ohne Geist zu entfalten. Es ist hier die Erfahrung, dass billige Schokolade-Rezepte, mit oder ohne Emulgator kaum Genuss hervorrufen. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, Vanille und Kakaobutter, im Verhältnis zum Kakaopulver, nicht gelungen, dass ein Kakaocharakter herauszuschmecken wäre. Ich werde diese Bio-SCHOKOLADE nicht aufessen, sondern wegschmeißen. Ob BLEND-Mischung eventuell vom Rohrohrzucker kommt?

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Schweizer BIO-SCHOKOLADE von ALNATURA werde ich auch als Billigst-Industrieschokolade nicht empfehlen. Qualitätsgarantie „bis 28.12.18“.

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http://www.alnatura.de

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von ALNATURA mit einem BIO-Tick ist ästhetisch ärmlich ausgelegt. Das glatte Folienpapier außen weiß und eine braun verlaufende Photo-Repro-Kuvertüre flächig, in dunkelbrauner und hellgrüner Schrift, sowie auf der Rückseite weißer Grund mit brauner lesbarer Schrift in deutscher Sprache sowie bunte BIO-LABLES, EU-Landwirtschaft und Plant for Planet und Fairtrade-Lable, dazu FSC für den Öko-Karton, im Offset bedruckt.

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können lautet:

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Brennwert 2413 kj / 579 kcal

Fett 38 Gramm

davon gesättigte Fettsäurnen 23 Gramm

Kohlenhydrate 51 Gramm

davon Zucker 49 Gramm

Ballaststoffe 1,4 Gramm

Eiweiß 7,6 Gramm

Salz 0,21 Gramm

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese PURE Bio-Vollmilch 34 % angeblich Kakaogehalt von Alnatura aus der Schweiz nicht empfehlen. Sie ist gruuußßig.

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BEWERTUNG: NULL KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für BLEND-Schokolade durchgefallen.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit ONE WORLD Schweizer Bio Vollmilchschokolade 37% Kakao

April 4, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8065

Vom Donnerstag, 5. April 2018

 .

Dietmar Moews meint:  

.

Moritz geht auf der Straße.

Sara schaut beim Balkon herunter.

Da ruft Moritz: „Sara, ist der Isaak zu Haus? Nein?

Soll ich heraufkommen?“

„Aber Moritz – ich bin doch ka Hur‘!“

„Aber Sara – wer redt denn vom Zohln (Zahlen)!“

.

(Salcia Landmann 1911-2002; 1963 ausgewählte „Jüdische Witze“)

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Ich probierte eine schweizerische Vollmilchschokolade ONE WORLD Schweizer Bio Vollmilchschokolade, das Produkt ist nicht Bean to Bar verbrieft. Sie wird von Chocolats Halba in CH – 4133 Pratteln, Salinenstraße 70 hergestellt und von Aldente GmbH Soest für ALDI vertrieben.

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Kurz vorab: Diese Schokolade Vollmilchschokolade ONE WORLD Schweizer Bio Vollmilchschokolade habe ich bei ALDI in KÖLN entdeckt. Ich habe sie gekauft und nicht einmal auf den Preis geachtet (was ich bis dahin von ALDI an SCHOKOLADE probierte, war unsäglich für mich, ungenießbar, gewissermaßen amerikanische Billigware). Hier jetzt wirklich anders:

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Das Gebinde mit 100 Gramm Einwaage hat eigentlich die klassisch längliche Form, aber die Tafel ist dünn, ohne die sonst üblichen Bruchrillen. Die äußere Aufmachung ist sympathisch, nicht zu „biodynamisch“ und ansehnlich.

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Diese Milchschokolade besteht aus einer puren sehr feinen Süßmasse mit mindestens 37% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte als BLEND nicht genannt werden, und nicht zu schmecken sind. PUR bedeutet überwiegend Rohrohrzucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Magermilchpulver, gemahlene Vanilleschoten. Salz? wird nicht erwähnt. Alle Zutaten aus kontrolliert-biologischem Anbau.

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Also – ALDI bringt mit dieser 100 Gramm Schweizer Bio 37 % Kakao ein sehr gelungenes, preisgünstiges Qualitätsprodukt heraus. Man öffnet die stabile Pappschachtel. Mit Aufklappen des wiederverschließbaren Falz‘. herauskommt dann ein goldenes Silberpapier, das innen silbern aussieht und dann beim Öffnen einen angenehmen nussigen Kakaoduft verströmt. Abbrechen ist perfekt, knackt, fein und sauber. Der Abbruch verteilt sich angenehm im Mund ohne zu schleimen. Es ist die wiederholte Erfahrung, dass die Schokolade-Rezepte ohne Emulgator eine Klasse besser zu genießen sind. als alle Soja-Lecithine dieser genmanipulierten Welt. Auch ist hier mit den Geschmacksanteilen von Zucker, Vanille und Kakaobutter zum Kakaopulver so gut gelungen, dass sogar ein Kakaocharakter (nussig) herausschmeckt. Ich werde diese Chocolats Halba aus CH-Pratteln noch einmal probieren, um zu finden, ob diese Geschmacklichkeit einer BLEND-Mischung eventuell vom Rohrohrzucker kommt. Jedenfalls gewinnt diese ALDI-Bio-Schokolade nicht, wie so viele teuere Marken, durch einen hohen Fettanteil.

.

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese ONE WORLD Schweizer Bio von ALDI würde ich jederzeit einer kostspieligeren LINDT-SPRÜNGLI-Industrieschokolade vorziehen. Hochqualitätsgarantie „bis 22/01/19“. Sie schmeckte schön frisch.

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Eine Internetzadresse wird auf der Packung nicht angegeben, sondern auf

http://www.fairtrade-deutschland.de verwiesen.

.

Im Netz findet sich dann

http://www.chocolatshalba.ch

.

Da lese ich, dass hier ein neuer Produzent seit 2017 angetreten ist – und a la bonneur:

.

„The relocation of the Chocolats Halba and Sunray manufacturing companies to the new site at Salina Raurica has resulted in these two units being concentrated in organizational terms as of 1 September 2017. The aim is to strengthen the companies and exploit synergies. Sunray has completed the move to the new building at Salina Raurica – close to the old site. Chocolats Halba will move its factories from Wallisellen and Hinwil completely to Pratteln in the course of 2018. The manufacturing companies were grouped into a new organizational structure with effect from 1 September 2017. The renaming of Chocolats Halba/Sunray will follow.“

.

Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von ALDI mit einem BIO-Tick ist wirklich ästhetisch perfekt ausgelegt. Es ist eine ausreichend stabile, wiederverschließbare Pappschachtel. Flächig in beige sowie schwarz geteilt, darauf weiße Schrift sowie hochwertige Photo-Repros einer Kakaopflückerin im Busch und eine wunderschöne Oberfläche der braunen Schokotafel, die ein Muster von offenen und geschlossenen Kakaonüssen sowie mit Kakaoblättern abbildet. Schrift sowie bunte BIO-LABLES, EU-Landwirtschaft und Fairtrade-Lable, dazu FSC für den Öko-Karton, im Offset bedruckt. Die technischen Angaben auf der Rückseite in lesbarer schwarzer Schrift auf einem neapelgelb rötlichen Grund, in deutscher Sprache:

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können lautet:

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Brennwert 2362 kj / 567 kcal

Fett 37 Gramm

davon gesättigte Fettsäurnen 23 Gramm

Kohlenhydrate 50 Gramm

davon Zucker 49 Gramm

Eiweiß 7,4 Gramm

Salz 0,18 Gramm

.

EMPFEHLUNG: Der Tester will diese PURE Vollmilch-SCHOKOLADE 37 % von Chocolats Halba aus der Schweiz freundlich begrüßen und empfehlen. Sie ist eine überdurchschnittliche, unter ökologischen Aspekten empfehlenswerte und preisgünstige Industrie-Süßigkeit von ALDI.

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BEWERTUNG: DREI KAKAOBOHNEN von SECHS. Das ist für BLEND-Schokolade das MAXIMUM

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test mit MÉERT CHOCOLAT AU LAIT Coeur des Andes 39%

März 24, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8040

Vom Sonntag, 17. März 2018

 .

Dietmar Moews meint:  

.

Gut möglich, sagte er und ließ ab von den griechischen

Buchstaben, als er sah, daß Mutter in der Küche

wirtschaftete und wir allein waren, gut möglich,

daß, wenn ich nur eine Sache retten könnte,

die mir hier auf Erden begegnet ist, es die

Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst wäre,

die heute so gern verlacht und kritisiert wird,

weil sie keine meßbare Energieeinsparung

bewirkt, sondern ganz im Gegenteil viele

Probleme schafft, etwa im Verkehrswesen,

und nachteilig auf den menschlichen Organismus

wirkt, der an einen regelmäßigen Wechsel

von Schlafen und Wachsein gewöhnt ist,

aber gerade deshalb, sagte der alte Herr

Orkusz, zu dem meine Mutter mich schließlich

doch mitgenommen hatte, und er sprach leise,

damit sie diese für ein Kind gefährlichen

Lehren nicht hörte, so anders waren als die in der Schule,

wie die Buchstaben anders waren, die er eben noch

geschrieben hatte, gerade wegen ihrer schädlichen

Wirkung und gegen den Hang zur Gewöhnung

würde ich diese eine Sache gern retten.

.

(Michal Sobol, geb. 1970; aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann „Über die Zeitumstellung“, „Herr Orkusz“, Gedichte, 2018 in FAZ)

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Ich probierte eine französische Milchschokolade MÉERT CHOCOLAT AU LAIT Coeur des Andes 39% Cacao. Sie ist nicht BEAN to Bar, hergestellt in nicht bekannt gegebenem Produktionsstätten-Mix in Lille, Paris und Brüssel durch MÉERT, einer alten französischen Marke.

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http://www.meert.fr

.

Kurz vorab: Diese Milchschokolade MÉERT Chocolat au lait 39% Kakao – wie es inzwischen eine auffällige Zeiterscheinung ist – kommt mit bedeindruckender LUXUS-Verpackung daher. Lebensmitteldesign? Schokoladendesign?

.

Diese MÉERT ist als das 90 Gramm-Gebinde für den Kaufpreis von 9 Euro 50 unglaublich teuer. – Nun, solche dekorativen Verpackungen, wie auch hier bei MÉERT, machen doch Freude – wers essen will, muss gewissermaßen ABSTRAHIEREN.

.

Die Milchschokolade besteht aus einer puren sehr feinen Süßmasse mit angeblich mindestens 39% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte als BLEND nicht genannt werden, und nicht zu schmecken sind. PUR bedeutet überwiegend Zucker, Kakaobutter, Magermilchpulver, Kakaobohnen, konzentrierte Butter, Emulgator: Sojlecithin, Salz? wird nicht erwähnt.

.

.

MÉERT bringt mit einer 90 Gramm Packung eine fein wirkende aber ausdruckslose Milch-Schokolade. Die Packung enthält eine stark emulgierte Cuverture-Mischung. Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept, der üppige hohe Fettanteil. Sie enthält die nicht genannte Abstimmungsprise Salz – ohne dass das geschmacklich signifikant schmeckt. Sie knackt schlaff aber sauber, duftet nach schokoladiger Süßigkeit. Aber sie schleimt beim Kauen und Lutschen.

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Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können. Welche verortende Bedeutung steckt hinter dem Titel „Coeur des Andes“? Ich war schon mal in den Anden. Diese intransparente Herkunftsangabe ist Absicht. Zeitangaben zur Mahldauer der Kakaobohnen und des Conchierens (oder ob überhaupt conchiert wurde?) gibt MÉERT nicht – weder auf der Verpackung noch auf der Hompepage.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese MÉERT enthält 39% Cacao, enthält Mager-Milchpulver und ist eigentlich ganz meine Sache. Die in schönes feines goldenes Silberpapier eingeschlagene Konserve ist undatiert, aber mit Hochqualitätsgarantie „bis 30/11/18“.

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Die Abbisse schleimen. Aber der Kauf-Preis laut Internetz für 90 Gramm 9 Euro 50 ist unglaublich hoch. Denn – und aber es ist die Verpackung Spitzenqualität, das artifizielle der Schokolade geht in Richtung „Eis Moritz“.

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von MÉERT ist wirklich ästhetisch perfekt ausgelegt. Es ist eine ausreichend stabile, wiederverschließbare Pappschachtel. Flächig in Lilafarbe sowie goldene Schrift sowie bunte Lack-Liebesmarken-Deko, im Offset bedruckt sowie zusätzlich geprägt. Noch innen ist die Pappschachtel currygoldbronciert, dazu das goldene Einwickelpapier (ohne Vacuum). Das ist ungewöhnlich ästhetisch angezettelt. Die technischen Angaben auf der Rückseite in lesbarer goldener Schrift auf Lila, in Französisch. Englisch und Nederlandsk.

.

Dieses Design überzeugt – die Qualität der Schokolade ist für den extremen Preis überhaupt nicht befriedigend.

.

L’histoire de Méert débute en 1761, lorsque le sieur Delcourt s’installe Confiseur chocolatier à Lille, au 27, rue Esquermoise, adresse à laquelle on retrouve les traces d’une confiserie dès 1661. Il sera bientôt suivi de son compatriote Modo de Rollez qui, grâce à ses fameuses glaces, fera de cette adresse un lieu incontournable de l’art du sucré. En cette fin du XVIIIème siècle, Lille aura donc sa révolution pâtissière !

C’est le même Modo de Rollez, qui en compagnie de ses amis artistes, de l’architecte Benvignat et d’Alphonse Alexandre Leroy, donne au lieu le visage que nous lui connaissons aujourd’hui, un incroyable décor pompéien et orientaliste au style flamboyant, riche du talent de Stalars et Huidiez, peintre et sculpteur inscrits dans l’époque.

Le belge Michael Paulus Gislinus Méert reprend l’affaire après cinq années passées aux Colonies dans les plantations de cacaoyers, canne à sucre, de vanille et de café. Riche également d’un parcours chez les plus grands confiseurs d’Europe, il développe les déjà nombreuses douceurs pâtissières et crée la fabuleuse gaufre fourrée à la vanille, laissant définitivement son nom à la célèbre Maison. L’Histoire fera le reste qui verra défiler nombre d’artistes, écrivains, chefs d’Etat, membres d’insignes familles royales régnantes, et personnalités illustres, du général de Gaulle à Marguerite Yourcenar, ou encore les familles de Bourbon de Parme, d’Orléans et de Beauffremont… qui s’enticheront de cette fantaisie sucrée à la saveur et au moelleux incomparables !

Devant le succès, le premier salon de thé « Family Tea », pur style néo Louis XVI et œuvre de l’architecte Cordonnier, est inauguré, suivi très rapidement d’un second salon art déco, puis d’un nouveau magasin dans les années 1930. Au tournant du XXIème siècle, l’ensemble des bâtiments XVIIème et XVIIIème siècle, qui abritaient les ateliers sont transformées en salon de réception, pour aboutir au lieu que nous connaissons aujourd’hui.

Enfin, forte des nombreux Prix remportés lors des expositions nationales et internationales à Roubaix, Londres, Bruxelles, Paris, la Maison Lilloise se démultiplie en ouvrant un Salon de Thé au sein du Musée La Piscine de Roubaix dès 2001, puis dans l’un des pavillons de L’Exposition Universelle de Shangaï en 2010, avant que de s’implanter à Paris dans le Marais et à Saint-Germain des Près.

En 2013, le nom de Méert renoue avec ses origines, en ouvrant boutique au 7, Galerie du Roi, au cœur du Bruxelles historique, avant d’investir demain Londres… et quelques autres capitales du goût.

Kurz übersetzt: Méert gibt es dem 18. Jahrhundert. Es ist ein belgischer Name von Brüssel. Die französische Stadt Lille wurde das Stammhaus. Aber heute werden Luxus-Lokale auch in Paris und Brüssel geführt sowie ein internationaler Internetzvertrieb angeboten: http://www.meert.fr /

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten zu knapp, lesbar mitteilt:

.

Kein EU-Bio-Siegel DE ÖKO 003, kein „GLUTENFREI“ oder „SINGLE PLANTATION“, kein FSC für die Abfallpappe. Fair Trade? non.

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Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können – FEHLT.

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EMPFEHLUNG: Der Tester will diese PURE Milch-SCHOKOLADE 39 % nicht bemäkeln. Sie ist eine gutmundende zu schleimige überteuerte Industriequalität.

.

BEWERTUNG: DREI KAKAOBOHNEN von SECHS ist noch ein Friedensangebot. Denn MÉERT ist industriell, nicht bio, nicht öko, nicht Fair Trade – die Soja-Lecithin-Emulsionsmittel sind ungesund und vermutlich genmanipulierter Anbau.

.

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Schoki-Test mit HACHEZ FEINE VOLLMILCH 44% Kakao

März 17, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8025

Vom Sonntag, 17. März 2018

 .

Dietmar Moews meint:  

.

Tu pollerita en el aire

De la zamba te llamava

Poquito a poco en el baile

Mi vida toda te daba

Poquito a poco en el baile

Mi vida toda te daba.

.

Vida me dieron tus ojos, la muerte mis desenganos

Quiera dios que no te pague

Conforme vos me has pagado.“

.

(A. Monico-F.Sanchez; „Una Flor Colorada“)

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Ich probierte eine deutsche Milchschokolade HACHEZ, FEINE VOLLMILCH 44% Kakao. Sie ist nicht BEAN to Bar, auch wenn HACHEZ textet, authentische Chocoladen mit authentischer feinster Manufakturqualität – von der Kakaobohne bis zur Tafel, hergestellt durch Bremer HACHEZ Chocolade MmbH & Co. KG, Westernstraße 32 28199 Bremen,

.

Kurz vorab: Diese Schokolade Milchschokolade HACHEZ, FEINE VOLLMILCH 44% Kakao kommt – wie es inzwischen eine auffällige Zeiterscheinung ist – mit überzeugender Verpackung daher. Lebensmitteldesign? Schokoladendesign? – Nun, solche dekorativen Verpackungen, wie auch hier bei HACHEZ, machen doch Freude – wers essen will, muss gewissermaßen ABSTRAHIEREN.

.

.

Diese Milchschokolade besteht aus einer puren Süßmasse mit mindestens 44% Kakao, der die braune Farbe macht, dessen Anbaugebiet und Sorte als BLEND nicht genannt werden, und nicht zu schmecken sind. PUR bedeutet Zucker, Kakaobutter, Kakaobohnen, Vollmilchpulver (21%), Emulgator: Rapslecithin, Bourbon Vanilleextrakt, relativ viel Salz.

.

HACHEZ bringt mit einer 100 Gramm Packung viel Süße und fein wirkenden aber ausdruckslosen Schokoladegeschmack. Die Packung enthält eine stark emulgierte Cuverture-Mischung. Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept, fällig der mit 42% hohe Fett- und Salzanteil. Sie enthält die Abstimmungsprise Salz von 0,21% – ohne dass das geschmacklich signifikant schmeckt. Sie knackt sauber, duftet nach Süßigkeit.

.

Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können. Diese intransparente Herkunftsangabe ist Absicht. Zeitangaben zur Mahldauer der Kakaobohnen und des Conchierens (oder ob überhaupt conchiert wurde?) gibt HACHEZ nicht auf der Verpackung.

.

http://www.hachez.de

.

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese HACHEZ 44% Kakao enthält Milchpulver und ist eigentlich ganz meine Sache. Die in schönes feines Silberpaier eingeschlagene Konserve ist undatiert, aber mit Haltbarkeitsangabe, „bis 15.03. 2019“.

.

Die Abbisse schleimen leicht. Aber der Kauf-Sonderpreis bei REWE, Bonner Straße Köln-Süd betrug auch nur 1,99 Euro.

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Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von HACHEZ ist wirklich ästhetisch perfekt ausgelegt. Es ist eine ausreichend stabile, wiederverschließbare Pappschachtel. Flächig in Taubenblau sowie weiße und schwarze Schrift und einigen Goldmetall-Flüchen im Offset bedruckt. Die technischen Angaben auf der Rückseite in lesbarer weißer Schrift auf Taubenblau.

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Dieses Design überzeugt – die Qualität ist für den günstigen Preis überhaupt befriedigend.

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, lesbar mitteilt:, in DEUTSCH, ENGLISCH und DÄNISCH:

.

Kein EU-Bio-Siegel DE ÖKO 003, Kein„GLUTENFREI“ oder „SINGLE PLANTATION“, kein FSC für die Abfallpappe.

.

Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können.

.

Energie 584 kcal/ 2429 kj

Fett 42 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 26 Gramm

Kohlenhydrate 41 Gramm

davon Zucker 40 Gramm

Eiweiß 9,2 Gramm

Salz 0,21 Gramm

.

Der Kaufpreis in Köln betrug heute 1,99 Euro

.

EMPFEHLUNG: Der Tester will diese PURE Milch-SCHOKOLADE 44 % nicht bemäkeln. Sie ist eine gute preisgünstige Industriequalität.

.

BEWERTUNG:

DREI KAKAOBOHNEN von SECHS ist noch ein Friedensangebot. Denn HACHEZ ist industriell, nicht bio, nicht öko, nicht Fair Trade – die Emulsionsmittel sind ungesund und vermutlich genmanipulierter Anbau.

.

FINE E COMPATTO

.

WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

.

hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

.

Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

.

WARNUNG: recommended posts

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

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zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

.


Schoki-Test mit VISSER CHOCOLADE MELK TANZANIA 32%

Februar 4, 2018

Lichtgeschwindigkeit 7925

Vom Montag, 5. Februar 2018

Dietmar Moews meint:  

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Wenn du in Washington einen Freund haben willst,

musst du dir einen Hund zulegen“

.

(Harry Spencer Truman 1884-1972; 33. US-Präsident)

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Ich probierte eine niederländische VISSER Milchschokolade MELK TANZANIA 32%, ist nicht BEAN to Bar, aber manuell hergestellt durch VISSER CHOCOLADE B. V. DE STEEK 32A-32B 6333 AP SCHIMMERT NETHERLANDS.

.

Kurz vorab: Diese Schokolade VISSER MELK TANZANIA 32% kommt – wie es inzwischen eine auffällige Zeiterscheinung ist – mit überzeugender Verpackung daher. Lebensmitteldesign? Schokoladendesign? – Nein. Aber solche dekorativen Verpackungen, wie auch hier bei VISSER, machen doch Freude – wers essen will, muss gewissermaßen ABSTRAHIEREN: VERPACKUNGSDSIGN.

.

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Diese helle Schokolade besteht aus einer puren Süßmasse mit mindestens 32% Kakao, der die braune Farbe macht und angeblich aus TANZANIA kommt, aber nicht zu schmecken ist. Kommt als Tafel wie miteinander verbundene TRUMPF-Schogetten und so ähnlich ist sie auch – nicht ganz so talgig, aber ebenso übersüß. PUR bedeutet Zucker, Milchpulver, wenig Kakao, sehr wenig Kakaobutter, Sojalecithin als Emulgator, natürliches Vanillearoma, relativ viel Salz.

.

VISSER bringt mit einer 100 Gramm Packung zu wenig Schokoladegeschmack. Die Packung enthält eine schleimige Zuckermischung. Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept. Denn sie hat auffällig wenig Fett. Sie enthält eine kräftige Abstimmungsprise Salz auf 100 – gewissermaßen amerikanisch, ohne dass das geschmacklich signifikant schmeckt. Sie knackt nicht, sie duftet nicht – nun ja.

.

Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können. Es ist eine Kakaomischung aus Tanzania, Blend genannt. Diese intransparente Herkunftsangabe ist Absicht. Zeitangaben zur Mahldauer der Kakaobohnen, Rührzeit und des Conchierens (oder ob überhaupt conchiert wurde?) gibt VISSER nicht auf der Verpackung.

.

http://www.visserchocolade.com

.

Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese VISSER MELK TANZANIA 32% enthält viel Milchpulver, die vakuumverschlossene Konserve ist undatiert, aber mit Haltbarkeitsangabe, „Best before 20-10-2019“.

.

Die Abbisse schleimen. Richtig fein ist diese VISSER-Masse nicht.

.

Die Aufmachung bei dieser Sorte dieser Tafelschokolade von VISSER ist wirklich ästhetisch perfekt ausgelegt. Es ist eine ausreichend stabile, wiederverschließbare Pappschachtel. Flächig in Schwarz, hellgrüne Seiten sowie hellgrüne Schrift, sehr chic, im Offset bedruckt. Die technischen Angaben auf der Rückseite in gut lesbarer weißer Schrift auf Schwarz. Innen liegt das viel kleinere Gebinde als es die Schachtel ist – aber – vermutlich wird die Gewichtsangabe ja verlässlich sein – aus Plastiktüte.

.

Dieses Design überzeugt – die Süßtafel überhaupt nicht.

.

Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, lesbar mitteilt:

.

Kein EU-Bio-Siegel DE ÖKO 003, Kein„GLUTENFREI“ oder „SINGLE PLANTATION“, kein FSC für die Abfallpappe.

.

Die Nährwerttabelle auf der Hinterseite in Niederländisch – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um Zusammensetzungsverhältnisse bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können.

.

ZUTATEN: volle melkpoeder, cacaomassa Tanzania (min. cacao 31,7%), suiker, cacaoboter, sojalecithine, natuurlijk Vanille aroma

.

Gemiddelde voerdinswarden / Nährwerttabelle per 100 Gramm:

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Energie 564 kcal/ 2360 kj

Fett 21,6 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 11,4 Gramm

Kohlenhydrate 52,4 Gramm

davon Zucker 51,6 Gramm

Eiweiß 6,7 Gramm

Salz 0,21 Gramm

.

Der Kaufpreis in Köln ist momentan hier nicht bekannt.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese PURE Melk-SCHOKOLADE 31,7% nicht. Sie ist nicht fein und extrem süß und salzig.

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BESSER als garnichts.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten. Doch wenn die kleine handgemachte Menge nicht besser, sondern schlechter als LINDT-Industrie-Schokolade ist, kann man sich nicht mit Öko- oder Bio-Labels aufhalten, kurz:

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BEWERTUNG: EINE KAKAOBOHNE von SECHS ist noch ein Friedensangebot.

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FINE E COMPATTO

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

.

gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Schoki-Test mit GR Georgia Ramon Bean to Bar CONGO 70% DUNKLE SCHOKOLADE

Februar 1, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7917

Vom Freitag, 2. Februar 2018

Dietmar Moews meint:  

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Still ist der Grund meines Meeres: wer erriete wohl, dass er scherzhafte Ungeheuer birgt!

Unerschütterlich ist meine Tiefe: aber sie glänzt von schwimmenden Rätseln und Gelächtern

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(Friedrich Nietzsche 1844-1900; aus „Also sprach Zarathustra – Von den Erhabenen“)

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Ich probierte eine deutsche GR Georgia Ramon Bean to Bar CONGO 70% DUNKLE SCHOKOLADE hergestellt und kreiert von dem ambitionierten Herstellerpaar Georgia Ramon GmbH & Co KG Königswinterer Strasse 624 D-53227 Bonn/Oberkassel Germany.

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Sie ist grandios.

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Und zu Qualitätskennerschaft: Nimmt man die kleine, ziemlich dünne, freundlich gesagt zierliche 50 Grammtafel aus der Innenfolie, bietet sich ein Anblick der nackten Schokolade, der weder fotografisch noch mit Worten darstellbar ist. Ich könnte es vielleicht malen. Die Schokolade sieht unbeschreiblich – jetzt kommt die Unbeschreibung – schön aus. Im Vergleich könnte ein Laie möglicherweise erkennen oder ahnen, wie schön die CONGO in der materialen Beschaffenheit seidig glänzt, ähnlich wie man eine porcellanene Schleiflackierung eines Blüthner-Flügels von der Oberfläche von einem Kunststofffensterrahmen unterscheiden kann – nur, eben viel zugespitzter. EGAL – wers nicht sieht. Ich danke den Schokolatiers – es ist ein Kunstwerk.

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Dietmar Moews erklärt sie erneut zum Testsieger und gibt die Höchstbewertung SECHS von SECHS Kakaobohnen + *.

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Dabei ist Georg Bernardini auch der Chocolatier und Autor des SCHOKOLADEN-BUCHS, der Tester, Experte, Kenner und Liebhaber ein Schokoladenwegweiser – als Tester, in dem Bernardini die Produkte nach klaren Qualitätskategorien unbestechlich durchprüft

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als Kenner, in dem Bernardini eine langjährige Marktkenntnis sowie den aktuellen Angebots-, Innovations- und Experimentiermarkt täglich im Auge und Geschmackssinn hat

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als Experte, in dem Bernardini die gesamte Produktionskette, von den Kakaosorten, den Anbaugebieten, den Anbaukonzepten, den Kakaobauern und -Plantagen-Industrien, die historischen handwerklichen und aktuellen Ernte- und Verarbeitungstechniken und -gerätschaften, die Veredlungstechniken, -Tricks- und Geheimnisse sowie Herstellungsunfug, ferner die Transport- und Vermarktungswege, die Handelsagenturen, der Nachfragemarkt und die Nischen beim Discounter-Wettlauf unfairer Industrien.

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– als Liebhaber, ist Bernardini ein Neugierde-General, der gerne Alles kennt, was mit Patisserie und Chocolade angestellt wird und werden könnte. Seine persönliche Marktlücke sind neue Kreationen, die mit Kakao und anderen Rohstoffen sensationell sind:

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Ich nenne als Beispiel eine GR BÜFFEL MILCH 50%. Dabei liegt der Clou darin, dass GR mit neuen Ausgangsstoffen die unzähligen Variablen beim Schokolademachen ausprobieren – von der Rührdauer, Röstzeiten bis zu den Temperaturen, Mahlen, Conchieren, eventuellen Gewürzen und Aromen, Salzmenge, Süßstoffe wie Zucker oder Fruktosen, Melasse, Karamell, Honig usw. die Prozentanteiligkeit der Zutaten, Farbstoffe, Fette, Eiweiße, Alkohol, dazu die Konsistenz der Kau- bzw. Schmelzmasse, eventuelle Beißkörnungen, es ist unendlich variabel, aber nicht alles gleich gut.

 

Kurz vorab: Diese Schokolade CONGO „Mountains of the Moon“ FORSATEO & TRINITARIO 70% von GR ist exquisit. Wunderbar einfach und perfekt stimmig, wirklich dezent und ein Erlebnis im Mund.

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Diese dunkle Schokolade besteht aus einer puren Kakaomasse (mind. 70%) aus dem KONGO, in Afrika, wenn die Bezeichnung auf der Verpackung geglaubt werden kann, PUR, Kakao, Rohrohrzucker, Kakaobutter, Salz.

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Sie bringt mit einer kleinen 50 Gramm Packung zu wenig Schokolade. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher. Schaut man auf die Rezeptur, verblüfft das pure Rezept. Sie schmeckt enorm nach Charakter-Kakao, ist wie einige neue Kompositionen von Georgia Ramon nicht zu fett, wirkt wirklich begeisternd perfekt. Sie ist bemerkenswert dezent gesüßt. Sie enthält die Abstimmungsprise Salz auf 100 g – ohne dass das geschmacklich signifikant schmeckt. Die 50 gr. Tafelpackung enthält die kleine Menge braune Tafel mit vielteiligen kleinquadratischem Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist ungemustert, roh.

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Ich verlange, dass die Industrie GR-Rezepte in Lizenz übernimmt und kostengünstiger solche Sensations-CONGO-Schokolade anbietet.

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Es ist bemerkenswert, dass das Produkt aus Bonn-Oberkassel, mit der Herkunftsbezeichnung KONGO, irreführend angegeben ist. Kongo ist ein Fluss und mehrere Staaten. Der Tester nimmt es so zur Kenntnis, ohne der Anbauregion oder Kakaosorte nachkommen zu können. Diese intransparente Herkunftsangabe ist Absicht, ohne dass dem Tester verständlich wird, warum GR das so machen.

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Mehr Aufschluss geben Zeitangaben zur Mahldauer der Kakaobohnen und des Conchierens sowie Dauer und Hitze beim Rösten:

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RÖSTEN: MITTEL,

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MAHLEN: 24 Stunden,

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CONCHIEREN 6 Stunden.

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So weit muss mein Schoki-Test aber auch nicht gehen, der ja keine naturwissenschaftliche Lebensmittelanalyse ist. Vertrauenserweckend indes ist die Zusicherung:

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Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft“ (das ist nicht „biodynamisch“).

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Bereits seit den 1990er Jahren erlernte Georg Bernardini das Schokoladenhandwerk, war Mitgründer von der bekannten COPPENEUR /Bad Honnef, wo bis über die Grenzen der Schokoladengeschichte, Schokolade und Konfekt in höchster Qualität produziert und Experimente mit Kakao und Bean to Bar-Köstlichkeiten entfaltet worden waren. Das Unternehmen Schokolade von der Bohne weg, erfordert großen künstlerischen und reiselustigen Enthusiasmus, Kakao einzukaufen. Worauf dann oft eine Produktion mit einfachsten Mitteln folgt.

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Seit dem Jahr 2010 ist Georg Bernardini auch Fachautor zum Thema „Schokoladentest“ wie mit dem „Schokoladenbuch“ SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK, der SCHOKOLADENTESTER 2015 konzipiert, das jetzt auch den englischsprachigen Weltmarkt anzielt. Seit einiger Zeit produziert Georg zusammen mit seiner Frau Ramona, und sie entfalten den Schwung, eine Chocolatier-Apartheid zu etablieren – einzigartig.

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Diese Sorte von GR Georgia Ramon ist eine Bean to Bar Hochqualität. Der deutsche Hersteller ist GR Georg und Ramona Bernardini, deren eigene Kunst in Bernardinis eigenem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht speziell vorgestellt wird – dafür kann er hier von Dr. Dietmar Moews herausgehoben angesprochen werden.

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www.georgia-ramon.com

 

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese neue von GR, enthält kein Milchpulver, ist neuerdings auch im Sortiment des wunderbaren Kölner Fachgeschäfts HERNANDO CORTEZ zu haben. Und es ist wirklich ein Volltreffer. Der Inhalt der 50 g Packung war am 28. Januar 2018 frisch, als nicht vakuumverschlossene Konserve undatiert und ohne Haltbarkeitsangabe.

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Die Komposition ist herausragend. Man schmeckt, wie sowohl der Kakao, die Kakaobutter wie die weiteren Bestandteile wenig Zucker rufen (ein Mini-Quäntchen Salz versteht sich immer), hat ein bemerkenswert kraftvolles aber sauberes Abbruch-, Abbeißknacken und geringen Kauwiderstand, viel fruchtig-voller als Schokolade gewöhnlich. GR geben Fruchtaromen der Kakaobohnen mit KIRSCHEN, PFLAUMEN und APRIKOSEN an. Mag sein. Beim Öffnen und Schnüffeln denkt man zunächst, ah, Autoreifen, starker Tabak. Aber dann kommt dieser unvergleichliche KAKAO-FRUCHT-Geschmack, wie ihn der Tester niemals vorher im Leben kennenlernen konnte. Dafür allein schon herzlichen Dank an die Schokoladenmeister.

Die Abbisse schmelzen leicht, schleimen überhaupt nicht – nicht? das kann sich der normale Industriekonsument gar nicht vorstellen. Es ist großartig, wenn man den verarbeiteten Kakao schmecken kann. Ich lobe, dass der Chocolatier den Mut besitzt, dezent zu zuckern – I am very delighted. Für Kinder ist das 50-Gramm-Gebinde zu klein.

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Die Aufmachung bei dieser Sorte einer Tafelschokolade von GR Georgia Ramon ist ornamental-schwarzafrikanisch-folkloristisch. Sie erinnert an AZANIA, in den Farben Braun und Weiß dazu hellblaue und rote und gelbe im Kreis angeordneten Muster ohne florale Andeutung. Die Umschlagpappe bringt diese unverwechselbare Farbgestaltung für den wertvollen Inhalt zur reizenden Anmutung durch den Auftritt der Packung. Das übergroße Pappe-Briefformat des wiederverschließbaren, zum Postversand geeigneten Gebindes, lässt sich als Büchersendung für 100 Cent innerhalb der EU versenden. Zur Versteifung und gegen Transportbruch liegt innen eine aus dem Nutzen gewonnene Falz-Zusatzpappe. Das ist witzig. Doch diese Pappe ist noch zu schwach. Die darin einliegende kleine Einhüllung des Schokoladen-Riegels, ein Tütchen Transparentpapier, ist kein Vakuumumschlag. Schokolade ist aber an sich für große Dauer „selbstkonservierend“, so sie denn schattig, nicht zu warm und nicht zu feucht gelagert wird. Man kann das Ganze leicht öffnen und wieder schließen.

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Jedenfalls hat GR auf dem Weg der Aufmachung, keine Anleihen bei der traditionell-industriellen Aufmachung von Tafelschokolade gesucht.

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Dieses Design überzeugt.

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Eine wirklich starke Anti-Bruch-Pappe oder ein originell gestaltetes „Versteifungsmittel“-Holztäfelchen – wie sich Franz Otto Kopp und Dietmar Moews jahrelang per Post zusandten – wäre dem Understatement dieses GR-Höchtswertproduktes angemessen und noch umsatzfördernd im Hochpreis unterzubringen – 6 Euro 40 für 50 Gramm.

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Auf dem äußeren Umschlag hat der Hersteller die nötigen Angaben dem Konsumenten übersichtlich, aber etwas zu knapp, in feinem kleinen Schriftgrad, in schwarzen Buchstaben auf weißem Grund lesbar mitteilt:

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VORNE: Das Firmen-Signet GR GEORGIA RAMON, dazu BEAN TO BAR CONGO – dazu einige Gütesiegel.

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Dazu das hellgrüne EU-Bio-Siegel DE ÖKO 003, außerdem ein LIMiTED EDITION Abzeichen, eines für „GLUTENFREI“ und für „SINGLE PLANTATION“, außerdem FSC die Abfallpappe.

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HINTEN: Eine Nährwerttabelle – für die vielen kalorienzählenden Konsumenten – auch um diese HR mit den Zusammensetzungsverhältnissen bei anderen Herstellern und Produkten vergleichen zu können.

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ZUTATEN: KAKAOMASSE (70%), ROHROHRZUCKER, KAKAOBUTTER, SALZ. Wenn nicht anders gekennzeichnet sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft.

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Die Werbetexte in kleinen Punkt 7 Schriftgrößen sind lesbar, die Gewichtsbestandtteile fehlen, aber hier findet sich jetzt auch eine Nährwerttabelle per 100 Gramm:

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Energie 548 kcal/ 2294 kj

Fett 40 Gramm

davon gesättigte Fettsäuren 24 Gramm

Kohlenhydrate 34 Gramm

davon Zucker 31 Gramm

Eiweiß 9 Gramm

Salz 0,01 Gramm

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Der Kaufpreis bei HERNANDO CORTEZ ist mit 5 EURO 90 hoch. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bekommt.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese PURE SCHOKOLADE 70% als Beispiel maßstabssetzender Hochqualität in purer Würzigkeit, Feinheit und dezentem Gezucker – als ein kostbares Vergnügen eines eigentlich erdig-bäuerlich fast herb schmeckenden Eindrucks. GeorgiaRamon treiben das Spiel des PUREN „etwas Salz, wenig Zucker, meist viel Fett“ (hier mal nicht), an eine höchstinteressante Erfahrung hin.

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HERAUSRAGEND GUT.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ überhaupt möglich ist. Natürliche Aromatisierung ohne Zusatzaromen, angeblich nichts KÜNSTLICHES: MAXIMALE BEWERTUNG, sondern zugespitzte Verfeinerung der Kernbestandteile.

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Ich möchte noch anmerken, wenn die Fragen nach ÖKO-SIEGEL, FAIR-TRADE und so weiter gestellt werden:

Wer hohe Qualität inhibieren und genießen will, muss nicht nur viel zahlen, sondern er muss Wissen und Erfahrung haben, um letztlich selbst zu beurteilen, ob ein Einzelhändler und ein Chocolatier echt, gut und anständig arbeiten. Denn oft bzw. meist fehlen die prominenten Lables der E U oder von namhaften selbsternannten NGO-Gütesiegel-Beschützer.

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Das Problem für kleine Qualitätshersteller ist, dass diese angeblichen Qualitätslabels für industrielle große standardisierte Stückzahlen – also tonnenweise braune Zuckerfett-Massen, die aus Fließbändern kommen und an sich minderwertig und hart ausbeuterisch, von der Plantage bis zum Sortimenter im Discount arbeiten.

Ein Qualitäts-Künstler wie Georg Bernardini hat kein Fair-Trade-Lable, weil er zunächst sein Kunstwerk, seine Kreation als Liebhaber, Amateur, Dilettant experimentierend dem weltberühmten Künstlerkonzept der „SELBSTAUSBEUTUNG“ in kleinen Mengen herausbringt – er reist zur Plantage, röstet, mahlt, ggfs. conchiert selbst, testet Ideen, die dann vielleicht nicht marktfein werden – wer will schon Kokosmilch mit Kümmel, kandiert? Und mal erfindet GR auch eigene Lables „FAIR PAID“ ist lustig.

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Wer also bemängelt, dass GR in Bonn kein pestizidfreies Leitungswasser hat, weil es auch in ganz Deutschland kein „BIO-Brot“ gibt (wegen belasteten Wassers), der muss woanders anlegen.

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Schoki-Test mit Torrons Vicens Turron Trufa a la Naranja

Januar 26, 2018
Lichtgeschwindigkeit 6795

Vom Samstag, 27. Januar 2018

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Dietmar Moews meint:

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Vielleicht ist die Wahrheit ein Weib,

das Gründe hat,

ihre Gründe nicht sehen zu lassen?“

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(Friedrich Nietzsche 1844-1900; „Die fröhliche Wissenschaft, Vorrede zur 2. Ausgabe)

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Ich probierte eine katalonische Weihnachtstradition aus Agramunt in Spanien, 300 Gramm-Gebinde schwarze Trüffel-Schokolade, mit Versteifungsbrettchen, die von der Torrons VICENS, S. L. Ctra de Tàrrega, 1 – 25310 Agramunt hergestellt und vertrieben wird. Das katalanische Torrons bedeutet das Spanische Turròn und bezeichnet eine berühmte traditionelle, typisch Süßware für die Weihnachtszeit in Spanien. Sie wird aus Mandeln, Honig, Zucker und Ei hergestellt. Es gibt eine Vielfalt von Sorten. Die hier getestete gefüllte schwarze Schokolade mit Trüffel und Orangearoma zählt nur weitgefasst zu den Torrons, ist aber aus natürlichen Zutaten und ohne die Natur durch Überhitzung verderbende Erhitzungen angeblich handgemacht hergestellt.

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http://www.vicens.com

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Kurz vorab: Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine schwarze Schokolade eigentlich nicht so angenehm, gefüllte schon gar nicht. Ich bevorzuge pure feine Bean to Bar Vollmilchschokolade. Diese 300 g Tafel besteht überwiegend aus der orangierten Trüffelfüllung, die mit Schwarzer Schokolade übermantelt ist. Sie ist äußerlich fein. Sie ist nicht Bean to Bar hergestellt und als Schokolade nicht spitze. Die längsformatige „gewaltige“ Tafel schmeckt aber sehr wohl auch nach Kakao, während sie keineswegs alt oder unfrisch wirkt. Die Konsistenz und der Schmelz sind vergleichsweise als „normal“ anzusprechen, keine Spitzenqualität, aber nicht minderwertig. VICENS Turrón Trufa a la Naranja ist extrem zu süß. Süß ist süß ist süß, würde Gertrude Stein sagen. Sie ist nicht sehr fett und im Mund eher angenehm als klebend. Angegeben sind die Gewichtsanteile der Kakaobutter bzw. Fettbeigabe nicht. Da lautet die Angabe auf dem Gebinde summarisch „Cobertura de Chocolate“. Das betrifft also die fertiggemischte Flüssigschokolade, ohne bekanntzugeben, welche Anteile ZUCKER, KAKAO, KAKAOBUTTER usw. hineingemischt sind. Nimmt man an, dass hier Chocolatier-üblich der größte Zutatenanteil zuerst genannt werden müsste, ist das eindeutig der Zucker, der nicht näher bezeichnet, vermutlich normaler Haushaltszucker sein wird, nicht der hochkarätige Rohrohrzucker, sondern einfach „Zucker“. Weiter soll Orangenaroma im Trüffel sein, ist aber mehr Angeberei als als Aroma zu schmecken. Ferner Bestandteil der Cobertura sind Vanille-Aroma und Emulgator aus Sojalecithin hier überhaupt keine Verfeinerung. Welche Rolle der Emulgator dabei spielen soll ist unverständlich – Kakaobutter ist bereits geschieden, Kakaobutter und Zucker verbinden sich freiwillig, ohne Emulgator. Aroma würde man vermutlich erst wahrnehmen können, wenn es in der Geschmacksmischung fehlen würde. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend – aber geschmeckt habe ich Orange und Vanille nicht. Oder anders gesagt: Diese zusätzliche Geschmacks-Komponenten haben mir nicht gefehlt. Es dominiert der zu hohe Zuckergehalt, der ganz nach dem abschmeckenden Chocolatier einen Salzakzent braucht, der wichtig zu schmecken ist wäre.

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Insgesamt gebe ich dafür zusammenfassend eine bildliche Wertung von zwei bis drei Kakaobohnen von sechs – je nach dem, ob der besondere, geringe Fettgeghalt und der hohe Süßegrad und die geringe Kalorienzahl mit 480 kcal, anspricht oder nicht. Vielleicht nur eine oder zwei Kakaobohnen, wenn man sich für Fair-Trade, Bio-Lables und andere Aspekte, wie EMULGATOR-Verwendung in Soja-Lecithin, aussprechen möchte.

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Die 300 gr. Tafelpackung im flachen Standard-Format enthält die Schokoladentafel mit einem längsverlaufenden Wellblech-Relief oben. Die Unterseite ist glatt.

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SENSATION hier: Ein VERSTEIFUNGSBRETTCHEN aus einem dreischichtigen, feinmaserigen Sperrholz, vermutlich Buchenholz, das der gesamten Süßtafelfläche lose untergelegt ist und so einen Transport ohne Bruch ermöglicht – allein Grund diese VICENS einem geliebten und verehrten Menschen mit der Post zu senden. Denn das Brettchen kann man ja mit neuer Schokolade weiterversenden.

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Sie duftet nicht „natural“, eher „synthetisch“. Die Konsistenz ist etwas hart-weich-unfett, aber entsprechend weich-knackig, dass man keinen sauberen Abbruch hat. Man beißt ab und lutscht – ein süßes Höllen-Erlebnis ist das Gemische, sozusagen „normal“ auf dem überzuckerten oft faden Kunstmarkt in dem Sinn, dass ein déjà su erscheint, zwischen den ordinären Industrie-Trüffel und dem karamellierten Lions-Riegel. Wohl Dem, der Zahnfüllungen (Heimat) hat, schwankt, je nach Biografie des Assozianten. Laut http://www.vicens.com bietet man auch nichtgezuckerte Varianten an – anscheinend neigt man zu Extremismus. Nicht deutlich wird, ob da anders gesüßt wird.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer Tafel TORRÓ ARTESA DES DE 1775 ist ein ziemlich dickwandig-transparenter, luftdichter Zellufan-Einschlag mit weißen Siebdruck- Schriften, oben drauf und seitlich. Zum Öffnen braucht man Schere oder Messer. Während von unten, zunächst das Versteifungsbrettchen braunfarbene Beschriftungen und ein historisches Wappen mit Banderole „Agramunt des de 1775“ trägt. Ist Innen die Schokolade nicht extra eingeschlagen, außen hinten findet sich ein holzfarbiger, mit brauner Kleinschrift betexteter Selbstkleber mit einigen Angaben in Spanisch und in Katalanisch, ohne Herstellungsdatum, bis 04/2019 zu verbrauchen. Der Kaufpreis der hier getesteten Spezial-Torro ist aus dem Internetzauftritt http://www.vicens.com nicht konkret ersichtlich.

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Turrón de Agramunt wird vor allem zur Weihnachtszeit – und in geringerem Ausmaß auch das restliche Jahr über – gegessen. Er ist eine der bekanntesten traditionellen Süßwaren Kataloniens, denn mindestens seit dem 18. Jahrhundert werden sie in der Gemeinde Agramunt (Provinz Lleida) handwerklich hergestellt.

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Dieser Hersteller wird bei Georg Bernardini – der BEAN to BAR-Schokoladen referiert – in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt.

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Gewichts-Inhaltsangaben werden nicht dem Gebinde beigegeben. Nährwertanalyse und Kalorien, wie sonst üblich, finden sich nirgends angegeben, aber immerhin dies je 100 Gramm:

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Nährwert 480 kcal / 1995 KJ

Fettgehalt 33 g

davon gesättigte Fettsäuren 17 g

Kohlenhydrate 37 g

davon Zucker 33 g

Eiweiß 5,5 g

Salz 0,03

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Dazu kann man sich mit der Pauschalangabe 70 Prozent Cuvertüre Irgendwas vorstellen, das mit der Nährwertangabe zu tun haben soll.

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ATTENTION: Diese VICENS Turrón Trufa a la Naranja ist nicht BIO! Diese VICENS Turrón Trufa a la Naranja ist nicht Fair Trade. Sie ist auch nicht Sans OGM (GMO); das bedeutet, das Schleimmittel lecithine de soja ist nicht aus genmanipuliertem (GENETICALLY MODIFIED ORGANISM) Patentsoja bezogen. ABER was ist mit dem Rest der Rohstoffe!!

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OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich mit genmanipulierten bzw. agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker (welche Art Zucker?), zu tun.

 

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade (ohne den Kostpreis genau zu kennen; vicens.com weist pro 300 Gramm vielfach 11 Euro 50 aus). Denn sie ist als frische handgemachte Süßigkeit eine nichtfette Zartbitter, eine gute Zubereitung, aber sehr süß.

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EMPFEHLUNG: VICENS Turrón Trufa a la Naranja wird hier gerne empfohlen, einschließlich einer Reise nach Katalonien und zum Besuch der zahlreichen sehr beeindruckenden VICENS-Ladengeschäften und der Riesenauswahl (seit 1775), seitlicher Aufdruck:

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„Seit 1775 … sehen wir die autentische Tradition von Agramont“ /

„Desde 1775 … guardamos la auténtica tradición de Agramunt“

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FAZIT: Zwei Kakaobohnen von sechs – Probieren geht über Studieren.

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