Saudi Arabia announces 34-state military alliance to fight terrorism

Dezember 15, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6106

Vom Dienstag, 15. Dezember 2015

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Dietmar Moews malt ZUGINSFELD zur Ächtung des Krieges, zu dem Gedicht von Otto Nebel

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Heute, am Dienstag, 15. Dezember 2015, wurde in den internationalen Medien verbreitet, dass, initiiert von Saudi-Arabien (sunnitische Despotie), eine Militärallianz von bislang 34 Staaten ihren Zusammenschluss bekanntgegeben hat:

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www.guardian.uk.com (13.12.2015):

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Saudi Arabia

announces 34-state

military

alliance to fight

terrorism“

 

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Die Allianz soll zur Bekämpfung „des Terrorismus“ dienen. Die Mitgliedstaaten sind sämtlich dem sunnitischen Islam (nicht dem befeindeten schiitischen Islam der Iraner) zugehörig, dem sich auch ISIS (der sunnitisch Islamische Staat, der sich Kalifat nennt) mit Totalitätsanspruch zugehörig bezeichnet.

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Es ist kaum vorstellbar, dass, sofern schiitische Iraner gegen ISIS-Terroristen kämpfen, die sunnitische Allianz an der Seite der Schiiten gleichfalls den Kampf gegen ISIS-Sunniten aufnähme.

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Mitglieder der saudischen Sunniten-Allianz sind neben dem hochgerüsteten Saudi-Arabien die Türkei (die sowohl Nato-Mitglied wie auch EU-Beitritts-Bewerber ist) wie auch Ägypten, ferner Malaysia, Pakistan, die sogenannten Golfstaaten, Qatar, Vereinigte Arabische Republik, weitere sunnitische afrikanische Staaten.

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Die Kriegs-Einsatzleitung dieser Allianz wird angeblich von Riad in Saudi-Arabien gesteuert und koordiniert. Nicht, wie die Russisch-Amerikanische-Allianz – kopflos.

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Wer von der großen Anti-Terror.Allianz welche geheimdiplomatischen Beziehungen diese saudische Allianz projeziert haben, und wer miteinander kommuniziert, ist in der deutschen Medienöffentlichkeit bislang unbekannt. Angeblich beurteilen die USA die Saudi-Initiative als willkommen.

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NewYorkTimes.com hat hierzu momentan keine weiteren Informationen als Bild.de.

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:57:07

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Dietmar Moews meint: Wir Deutsche können getrost in die Weihnachtsferien gehen und unsere Rüstungsexporteure jetzt als Kriegsindustrielle bezeichnen – uns selbst als Wähler und KRIEGSTREIBER.

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EINS Der französische Staatspräsident Hollande hatte zur willigen Kriegsunterstützung gegen ISIS aufgerufen – US-Präsident hat in der gewohnten überhobenen Art die restliche Welt eingeladen, unter US-Führung in ein Anti-ISIS-Bündnis einzutreten. Die saudische Allianz der 34 ist aber ebenfalls nicht der von den USA dominierte Kreis der Natomitglieder.

Russland und die Türkei haben ohnehin in der panarabischen Kriegskrise ganz eigene Motive und Interessen.

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ZWEI Saudi-Arabien – als gewissermaßen dem Westen und den USA militärisch und wirtschaftlich verbundene Staatsmacht – kommt mit der jetzt gegründeten Saudi-Allianz der Aufforderung nach, ebenfalls gegen den Terror militärisch anzutreten.

Doch heißt hier der Gegner jetzt nicht „die Sunniten“ von ISIS, sondern so diverse Fokussierungen wie JEMEN, IRAN, SYRIEN, KURDISTAN, RUSSLAND, IRAK / BAGDAD und andere.

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DREI Dieses Ausscheren Saudi-Arabiens aus der USA-Kriegs-Linie ist eine konkrete Bedrohung ISRAELS, auch, wenn davon bislang kein Wort verlautet. Auch die von ISRAEL massakrierten Palästinenser sind überwiegend Sunniten.

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VIER Es kann von dieser saudischen 34er Allianz sowohl eine Beruhigung wie auch eine Verschärfung und Polarisierung der Kriegsszenerie in Syrien, Kurdistan, Libyen, Mali, Nigeria u. a. ausgehen.

Zweifellos findet hier eine Verselbständigung der Türkei gegenüber den kämpfenden Kurden und der syrischen und russischen Staatsmacht Form.

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FÜNF Für Deutschland heißt die Hängeparty E U, Nato, Kurdistan, Israel.

Herausstehend müssen die großen Kapitalanteile in saudi-arabischen und sonstigen Golfstaat-Händen der wichtigen deutschen Industrie-Aktiengesellschaften beachtet werden, die, wie Daimler-Benz, Rüstung produzieren und an Saudi-Arabien liefern.

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SECHS Es ist keine handbreit Handlungsspielraum für die us-amerikanischen Statthalter der Großen Koalition in Berlin zu dieser Kriegspolitik zu erkennen. Zumal US-Präsident Obama die Deutschen gestern ausdrücklich aufgefordert hat, stärker in die ISIS-Bekämpfung konkret materiell und personell einzusteigen: Deutschland tue zu wenig, meint Obama.

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SIEBEN Angesichts der überwiegend Mehrheit der Deutschen, die gegen den Krieg und die deutsche Kriegsbeteiligung sind, die eine konstruktive Friedensordnung wünschen, ist das „kleine“ korrupte Kriegsgeschäft, von dem alle Deutschen heute leben, eine große Selbsterniedrigung.

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