Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Noir, 100% Cacao

Juni 26, 2016

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vom Sonntag, 26. Juni 2016

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Ich probierte eine französische Spitzen-Schokolade, CHOCOLAT BONNAT Noir, 100% de Cacao. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem französischen Hersteller Stephane Bonnat, Voiron (Isère), France.

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Kurz vorab: Diese Chocolat Bonnat ist vermutlich eine der hochprozentigen dunklen und kostbaren Sorten, mit der sich Bonnat den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient hat und zu halten scheint. 100 Prozent „Cacao“ allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao, Kakaobutter und 1,1 Gramm (quasi ein Prozent, also kein) Zucker. Der Kaufpreis bei Hernando Cortez in Köln ist mit 6 EURO 70 für 100 Gramm luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität.

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Es war den Test wert, aber ohne Provenienz- und Sortenangabe kann man als Tester davon nicht lernen, Kakaosorten zu unterscheiden.. Was nützt mir dann der Test von MADÉCASSE 100% COCOA aus Madagascar, die weniger fett und herber, etwas bitterer schmeckt als diese undefinierte BONNAT.

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Das heutige Unternehmen BONNAT wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt oft Herkunftländer und Anbauregionen der Cacao-Sorten oft an – hier bei der 100-prozentigen leider nicht.

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Diese Sorte BOIR 100 % Cacao von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt S. 220), und erhielt sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern.

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Diese Sorte Bonnat Schokoladen ist eine Spitzenqualität, eigentlich neben anderen Bonnats, einer bestimmten Zotter, einer GeorgiaRamon und einer bestimmten Feodora ganz vorne. Sie ist am 28. Mai 2016 frisch (bis Juli 2017 supergut) wird ohne FAIR-TRADE-Siegel angeboten. Mit diesen Einschränkungen erhält dieses BONNAT von Tester Dietmar Moews eine Bewertungs-Bohne Abzug.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Purschokolade ist dem Tester aber mit 100% Cacao zu bitter, zu dunkel und einen Tick zu fett. Sie ist unglaublich feinst. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition überhaupt nicht fettschmierig. Man schmeckt den Cacao. Aber welchen? Ohne Süße stimmt man dem extrem feinen Genuss zu. Mir war es nach dem Fastenbrechen, nach sieben Wochen Heilfasten, ein spezielles Experiment, feststellen zu können, wie eine 100-prozentige PUR-Schokolade sensibilisiert und nüchtern schmeckt. Aber: Entwarnung. Sie bekam gut, schmeckte aber genauso hohl wie vor dem Fasten.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNAT und VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind unglaublich fein und sehr sehr gut. Man kann sie hervorragend brechen. Man beißt ab. So ein Abbiss löst sich leicht, und superlativ klar und ganz sauber. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte „Zartbitter“-Geschmacklichkeit – man hat hier keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – es ist: NUR Cacao, Cacaobutter, eine Idee Salz. Die CHOCOLAT BONNAT Noir 100% Cacao liefert hiermit zweifelsfrei beste Qualität.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte „Noir“ einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: Juli 2017.

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Ein schöner ziegelroter Papierumschlag mit schwarzen und goldenen Kunstschriften und grünkontrastierenden Schattenkanten, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit Kathedrale der Ursprungsstadt Voiron (Isère) sowie vorne sowie rückseitig feine grün- und goldfarbene Verzierungen, dazu ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE.

 

Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier eingepackt, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“ – „Was dem Gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht überzeugend gut. Ich habe diverse Kakaopulver-Päckchen vergleichsgeschnüffelt – diese „Noir“ roch am Frischesten und besonders intensiv.

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Der Kaufpreis liegt mit 6 Euro 70 für 100 Gramm unter den Bonnat-Spitzensorten mit am Höchsten – aber man muss das mal probieren. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann! Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht trotzdem Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT Noir 100 % Cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade ohne Herkunftsangabe, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, (100% Cacao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2508 kj / 607 kcal; Fett 51,5 g; davon gesättigte Fettsäuren 32,79 g; Kohlenhydrate 29,5 g; davon Zucker 1,1 g; Eiweiß 14,7 g; Salz 0,02 g.

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Auffällig für diese hochbewertete Spitzensorte Bonnat 100% ist die maßvolle Abstimmung durch vergleichsweise wenig Zucker, viel Fett, hohem Eiweißanteil, eine winzige Spur Salz.

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EMPFEHLUNG: Der Tester Dietmar Moews empfiehlt diese Schokolade – sie ist von höchster Qualität und eine der Spitzensorten von BONNAT – während seine persönliche Lieblingssorte eine andere BONNAT ist – aufgepasst:

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Die 200 Gramm „Blockschokolade“ „Bonnat maitre chocolatier, chocolat à cuire, VOIRON CHARTREUSE, RENOMMÉE mondiale, Cacao 60%, Sucre 40%“ – sie kostet EURO 8,80 – das ist eine sensationelle dicke SUPERTAFEL und kostet weniger als die Hälfte der überfeinen kostspieligen „Porcelana“ oder „Ceylan“:

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Stephane Bonnat erklärt auf der 100% Porcelane, „Tout ces Cacaos arrivent sous forme de fèves des meilleures plantations du monde pour etre torréflees et transformées à Voiron en ces merveilleux chocolats que vous allez découvrir, comparer et déguster.“ (Bonnat sagt die Herkunft nicht! – Es seien die besten Quellen der Welt. Und die optimale Verarbeitung in Voiron) – immerhin ist es eine Rarität des besonderen unvergleichlichen Aromas – BON, seis drum.

 

Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ OHNE Zusatzaromen möglich ist, nichts KÜNSTLICHES, dezenter Zucker-Anteil, Eiweiß nur eine Spur Salz.

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ACHTUNG: Diese BONNAT ist nicht BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen die superlative Wertschätzung 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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Lügenpresse mit Draghi und Vosskuhle

Juni 22, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6612

Vom Donnerstag, 23. Juni 2016

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Lachen oder Heulen? – wenn am vorletzten Tag vor der EU-Volksabstimmung der Briten über IN oder OUT zur Europäischen Union der EZB-Chef Mario Draghi, der überhaupt ohne Handlungskompetenz den EURO-Banker mimt. Eine völlig exzentrische Proklamation von sich gibt, die natürlich der Wirkung auf die britische Abstimmung anzielt:

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DRAGHI erzählt, er mache, was er will:

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EZB will Staatsschuldscheine kaufen von jedem EU-Staat, der wegen Überschuldung die Refinanzierung seiner Staatsanleihen nicht am Weltfinanzmarkt hinkriegt. DRAGHI kündigt unverbrämt an, Misswirtschaft durch EURO-Drucken aufzufangen, die EZB widerrechtlich zum Eingriff in nationale Volkswirtschaftspolitiken zu verwenden.

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Das ist, was in Britannien als Kompetenzanmaßung von EU-Brüssel abgelehnt wird. DRAGHI akzelleriert die Raus-aus-der-EU-Stimmung.

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Es wird wirklich unverständlich, wie daraus irgendjemand die Zukunft EUROPAS, der E U, des EUROS, der europäischen Entwicklung im Sinne der gewünschten idealen Win-Win-Situation für alle EU-Partner kommen sehen könnte. Selbst die Misswirtschafts-Europäer können doch nicht im Ernst an den Weg Griechenlands glauben.

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Wieso hoffen die, mit Hilfe des EURO-Druckers DRAGHI, dass die Perspektive der Überschuldungs-Rosskur durch grenzenloses „deficit spendings“ nach dem Muster Griechenlands, aufgehen könne?

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Und natürlich freuen sich die Briten über ihr PFUND-STERLING und die freien Zukunftsoptionen für den eigenen Handel und Wandel.

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Und was muss dann also der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ausgerechnet am Tag vor dem britischen REMAIN-Referendum eine höchste deutsche National-Gerichtshof-Entscheidung zu exakt dieser Frage:

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Darf Draghi und die EZB eine EU Gerichtsbarkeit des Europäischen Gerichtshof vorgaukeln? Sagt jetzt also Vosskuhle:

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Der deutsche BGH akzeptiert für die EZB-Staatsschuldenfinanzierung die eigene Nichtzuständigkeit.

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Damit gibt der deutsche BGH dem EuGH die Kompetenz, über das höchste staatssouveräne deutsche Gericht zu entscheiden. Damit billigt Karlsruhe die Politik der EZB unter Bedingungen der Verletzung der demokratisch-verfassten „Volkssouveränität“.

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Dietmar Moews meint: Unzweifelhaft und übertrieben klar wird der DRAGHI-Skandal nun heute.

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Das gilt so nicht. Und das ist natürlich kompetenzrechtlich höchst strittig. Es ist auch politisch strittig. Dafür haben die deutschen Wähler bis zum heutigen Tage niemals eine zustimmende Mehrheit gegeben.

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Das EuGH und EZB-Vorrecht gilt für Britannien niemals. Das ist exakt, was man der EU anlastet:

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Undemokratisch und abgekoppelte internationale Kasino-Finanzpolitik über die demokratischen Wähler hinweg durchzuziehen mit den Mitteln der Notenbankpolitik hemdsärmlig durchzuziehen, statt seriöse, verlässliche Haushaltung.

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Die Kommentatoren haben ganz eindeutig den Vosskuhle-BGH-Spruch interpretiert, sie sagten:

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Wie hätte denn der BGH zwei Tage vor dem REMAIN/BREXIT-Referendum den Briten dadurch Recht geben können?

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Hätte auch das höchste deutsche Gericht die Kompetenzanmaßung der EU von Brüssel und der EZB von Frankfurt a. M. zurückgewiesen, wäre sogar das oberste deutsche Gericht gegen Draghi und für die Brexit-Betreiber in die EU-Waagschale gesprungen.

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Allen ist klar, dass BGH-Vosskuhle nur aus gerichtskultureller Entscheidungspflege den Schwarzen Peter an die Politik zurückgegeben hat. Sollen doch die EU-Staatschefs und der EU-Rats- und Kommissions-Despotismus‘ die EZB-GELD-Druckmaschine selber steuern.

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Die Wahrheit ist, dass der brillante Jurist Vosskuhle damit eine faule SPD-Schranzenrolle einnimmt. Und auch auf dieser Schiene müssen sich die Brexit-Briten bestätigt sehen.

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Peinlich ist dazu, dass die ganze Inflationswährung EURO bis heute als „empirische EU-Friedensordnung“ anzusehen ist – sind wir 28 EU-Staaten doch nicht miteinander im Krieg. Und sind die meisten ohnehin in der NATO. Wir haben  kein Krieg untereinander, weil wir E U machen.

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Wir Deutschen werden diese deutsch-ökonomistische Kauf-Friedensordnung wohl oder übel auszukosten haben. Die Generalklausel der Westalliierten gilt ungebrochen. Die USA nehmen ihre Herrschaftskompetenz, wie es ihnen einfällt.

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Was US-Präsident Barack Obama Richtung Asien statt E U einfiel, wissen wir.

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Was die aktuellen Präsidentschafts-Kandidaten Richtung E U angekündigt haben, sieht keineswegs vor, Vormacht abzugeben und eine GOLDENE REGEL gegenüber Schwächeren als biblisches Zeichen zu ehren.

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Wir E U-Deutschen müssen sehr nachhaltig auf eine uns nützliche Friedensordnung trachten. Deutschland muss zahlen, damit in Deutschland Frieden sein kann. Was dafür an Schweinereien und Rüstungsexplosionen von Deutschland selbst und von den anderen Kriegstreibern hinzunehmen sind, ist heikel und wird sicher eines Tages bezahlt werden.

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John Rawls hatte Fairness als gesellschaftliches Vertragsprinzip entwickelt. Weiß jemand, was damit gemeint ist?

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Schoki-Test mit Cote d’Or Lait Mondelez 33% Cacao

Juni 21, 2016

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Vom Mittwoch 22. Juni 2016

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Dietmar Moews meint:

Ausser, es handelt sich um VDSL oder PLC. Das bleibt Aufgrund
Zauberkraft immer im Draht, und geht nie dahin, wohin es nicht soll!
Die Zauberkraft nennt sich verdrillte Doppelader und ist als Einstrahl –
und mithin Abstrahlschutz nicht ganz unbekannt.“

(CCCS 2016)

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Ich probierte eine belgische Schokolade, Cote d’Or Lait Mondelez 33% Cacao es war einer dieser reinen Sympathiekäufe der nachbarschaftlichen Schokoladenhändlerin zu Liebe, aber sorry, die beiden Sorten Cote d’Or „Lait Noisettes“ und „Lait“, sind ungenießbar von A bis ZETT.

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Kurz vorab: Diese Vollmilch-Schokolade ist hauptsächlich ZUCKER, durch und durch schlechte Billig-Süßigkeit. Man reißt die Packung auf. Das dicke Päckchen enthält zwei silberpapierverpackte Tafel a 75 g, gesamt 150 g für den Bezahlpreis von 1 Euro 40. Das ist billig. Sie ist nicht fett, eher mager, nicht fein, kein Genuss, selbst wenn das Hungerloch Gut und Böse vergisst, ist dieses Cote d’Or-Gemisch viel zu süß.

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Bereits im Jahr 1870 eröffnet Charles Neuhaus eine Schokoladenfabrik. Den Namen Cote d’Or lässt er im Jahr 1883 als Marke eingetragen. Der Name ist eine Hommage an die Goldküste Westafrikas, dem heutigen Ghana, woher, der von Cote d’Or verarbeitete Kakao stammt.

Während des zweiten Weltkrieges war der Bezug des Kakaos der goldenen Küste nicht möglich Cote d’Or hat daher Kakao aus dem Kongo bezogen und diese Produkte dann in „Congobar“ umbenannt… Einige Jahre lang produzierte das Unternehmen keine Schokolade von der Bohne weg und bezog die fertige Schokoladenmasse von Zulieferern. Mittlerweile wurde die Produktion von der Bohne weg wieder aufgenommen.“

Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, der Schokoladentester 2015“ Seite 305/306.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Dieser Billig-Mist stimmt im Grauwert wohl, ist dem Tester trotzdem äußerst unangenehm. Wer eher von unten kommt, ist nicht verwöhnt – die Idee, irgendeine angebrochene Süßigkeit, statt aufzuessen, wegzuschmeißen, ist beim Tester immer noch ein aus der Kindheit kommender Gewohnheitsbruch.

Der Inhalt der 150 g (Doppel-)Packung wirkt nicht frisch, ist wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 23. 07. 2016 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Cote d’Or gemacht wurde – nicht nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarkeit erwartet werden dürfte. Das gefällt nicht.

Außerdem, die sinnliche Qualität und Wahrnehmung ist übel. Was man riechen muss, wenn die Packung frisch ausgewickelt ist, ist schwer definierbar. Kakao, Schokolade, etwas betörend anregendes? Leider gar nicht. Man schmeckt weder die VOLLMILCH noch den KAKAO. Cote d’Or spricht nicht sinnlich, wenngleich die handfeste Packung ganz kraftvoll wirkt.

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Die 75 gr. Tafelpackung enthält die mittelbraune Süßstofftafel mit einem querverlaufenden Bruchkanten-Streifen-Relief oben. Die Unterseite ist ganz glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind sehr unfein. Man beißt ab und schon schießt der Impuls „Sodbrennen“ hoch – es ist unsäglich zu süß. So ein Abbiss löst sich nicht so leicht auf, die Kaumasse verkleistert, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die Billigqualität, man schmeckt Aroma, – aber was? Cacaobutter, zu viel Zucker und Milchpulver, überhaupt kein Aroma. Die Bezeichnung AROMA garantiert nicht irgendein natürliches Aroma und auch nicht die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird. Das Aromagemisch dieser „d’Or“ ist qualitativ ganz unten. Und – von wegen – belgische Chocolatiers. Auch die Bezeichnung „Bean to Bar“ist hier leeres Geräusch.

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Auf der Rückseite wird mit viel Worten Flämisch erklärt: Laten we SAMEN Helpen om DE … nachhaltige Landwirtschaft …“

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.235 kj / 535 kcal

Fett 30,5g

davon gesättigte Fettsäuren 19,0 g

Kohlenhydrate 54,5 g

davon Zucker 53,5 g

Eiweiß 8,1 g

Salz 0,27 g

Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer 150 Gramm (2x75g) Tafelschokolade von Cote d’Or in schöner altweiß eierschalfarbenen Außengestaltung mit zinoberroter Flachdruck-Gestaltung und Schreibschrift- Schriftzügen, dazu in siena-naturfarbenem Elefanten-Symbol-Feld mit mehreren Werbesymbolen: Sowas wie Fairer Handel, ökologischer Anbau – aber lediglich angetäuscht. Die Süßtafeln selbst sind innen in eine luftdichte derbe Silberpapier-Folie eingeschlossen, die nicht angenehm wirkt und kaum wiederverschließbar ist.

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Die Werbetexte in belgischer und niederländischer Sprache, in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Dunkelbraun auf Altweiß:

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade auch probeweise nicht – sie ist ihm zu süß, qualitativ sehr unfein und wirkt beliebig künstlich gemixt. Oft wird mit Salz die schlechte Kakaoqualität überdeckt – bei dieser Cote d’OR Lait kommt auch das nicht aus. Sie ist nur unfein und viel zu süß.

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Nicht immer liege ich in meinem Testurteil so nahe zu Georg Bernardini.

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EMPFEHLUNG: Ich würde keine von sechs Kakaobohnen geben – Bernardini gab eine von sechs Kakaobohnen. Er stellt aber andere Cote d’Or Produkte vor, als die hier von Dr. Dietmar Moews getestete. Und für dieses 150 Gramm Süßmonsterzeug sind auch 1,40 Euro + zu kostspielig. Mi dispiace Signor.

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ACHTUNG: Diese Cote d’Or ist angeblich BIO!

Aber die Kennzeichnung BIO stimmt nicht, unter Umständen haben wir hier auch die anteilige Verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun zu haben.

Mit der Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es hier nicht und nicht mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN. Der Firmensitz von MONTELEZ heißt Mechelen, immerhin.

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Aus BERNARDINIS Fazit (Seite 306):

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Mit wenigen Veränderungen könnten die Produkte von einer zufriedenstellenden industriellen Massenwaren-Qualität sein. … Verzicht auf künstliche Aromen …das ist ein Traumgedanke, denn das wird in greifbarer Zukunft nicht passieren. Dabei bleibt es bei einer schlechten Gesamtqualität der Produkte.“

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Schoki-Test mit Cote d’Or Lait-Noisettes Mondelez 33% Cacao

Juni 20, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6605

Vom Montag, 20. Juni 2016

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Dietmar Moews meint:

L’on immole à l’etre abstrait les etres réels; et l’on offre

au peuple en masse l’holocauste du peuple en détail.

 

(Benjamin Constant, „De l’esprit de concuéte“)

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Ich probierte eine belgische Schokolade, Cote d’Or Lait Noisettes Mondelez 33% Cacao – es war ein reiner Sympathiekauf der nachbarschaftlichen Schokoladenhändlerin zu Liebe, aber sorry, die beiden Sorten Cote d’Or „Lait Noisettes“ und „Lait“, sind ungenießbar von A bis ZETT.

.

Kurz vorab: Diese Vollmilch-Nuss-Schokolade ist durch und durch schlechte Billig-Süßigkeit. Man reißt die Packung auf. Das dicke Päckchen enthält zwei silberpapierverpackte Tafel a 75 g, gesamt 150 g für den Bezahlpreis von 1 Euro 40. Das ist billig. Sie ist nicht fett, nicht fein, kein Genuss, selbst wenn das Hungerloch Gut und Böse vergisst, ist dieses Cote d’Or-Gemisch viel zu süß.

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Bereits im Jahr 1870 eröffnet Charles Neuhaus eine Schokoladenfabrik. Den Namen Cote d’Or lässt er im Jahr 1883 als Marke eingetragen. Der Name ist eine Hommage an die Goldküste Westafrikas, dem heutigen Ghana, woher, der von Cote d’Or verarbeitete Kakao stammt.

Während des zweiten Weltkrieges war der Bezug des Kakaos der goldenen Küste nicht möglich Cote d’Or hat daher Kakao aus dem Kongo bezogen und diese Produkte dann in „Congobar“ umbenannt… Einige Jahre lang produzierte das Unternehmen keine Schokolade von der Bohne weg und bezog die fertige Schokoladenmasse von Zulieferern. Mittlerweile wurde die Produktion von der Bohne weg wieder aufgenommen.“

Georg Bernardini „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, der Schokoladentester 2015“ Seite 305/306.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Dieser Billig-Mist ist dem Tester unangenehm. Wer eher von unten kommt, ist nicht verwöhnt – die Idee, irgendeine angebrochene Süßigkeit, statt aufzuessen, wegzuschmeißen, ist beim Tester immer noch ein aus der Kindheit kommender Gewohnheitsbruch.

Der Inhalt der 150 g (Doppel-)Packung wirkt nicht frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 23. 07. 2016 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Cote d’Or gemacht wurde – nicht nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarkeit erwartet werden dürfte. Das gefällt nicht.

Außerdem, die sinnliche Qualität und Wahrnehmung ist übel. Was man riechen muss, wenn die Packung frisch ausgewickelt ist, ist schwer definierbar. Kakao, Schokolade, etwas betörend anregendes? Leider gar nicht. Man schmeckt weder die VOLLMILCH noch den KAKAO. Cote d’Or spricht nicht sinnlich, wenngleich die handfeste Packung ganz kraftvoll wirkt.

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Die 75 gr. Tafelpackung enthält die mittelbraune Süßstofftafel mit einem querverlaufenden Bruchkanten-Streifen-Relief oben. Die Unterseite ist wegen des durchscheinenden Nuss-Schrotes nicht ganz glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind sehr unfein. Man beißt ab und schon schießt der Impuls „Sodbrennen“ hoch – es ist unsäglich zu süß. So ein Abbiss löst sich nicht so leicht auf, die Kaumasse verkleistert samt den Winz-Nussstückchen (welche Sorte Nüsse? – weiß Keiner), schlechte Süßigkeit, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die Billigqualität, man schmeckt Aroma, – aber was? Cacaobutter, zu viel Zucker und Milchpulver. Mußaroma? – überhaupt nicht. Die Bezeichnung AROMA garantiert nicht irgendein natürliches Aroma und auch nicht die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird. Das Aromagemisch dieser „d’Or“ ist qualitativ ganz unten. Und – von wegen – belgische Chocolatiers. Auch die Bezeichnung „Bean to Bar“ist hier leeres Geräusch.

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Auf der Rückseite wird mit viel Worten Flämisch erklärt: Laten we SAMEN Helpen om DE … nachhaltige Landwirtschaft …“

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.325 kj / 555 kcal

Fett 35,5g

davon gesättigte Fettsäuren 17,0 g

Kohlenhydrate 48,5 g

davon Zucker 46,5 g

Eiweiß 9,0 g

Salz 0,23 g

Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer 150 Gramm (2x75g) Tafelschokolade von Cote d’Or in schöner altweiß eierschalfarbenen Außengestaltung mit grüner Flachdruck-Gestaltung und Schreibschrift-Schriftzügen, dazu in siena-naturfarbenem Elefanten-Symbol-Feld mit mehreren Werbesymbolen: Sowas wie Fairer Handel, ökologischer Anbau – aber lediglich angetäuscht. Die Süßtafeln selbst sind innen in eine luftdichte derbe Silberpapier-Folie eingeschlossen, die nicht angenehm wirkt und kaum wiederverschließbar ist.

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Nicht immer liege ich in meinem Testurteil so nahe zu Georg Bernardini.

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Ich würde keine von sechs Kakaobohnen geben – Bernardini gab eine von sechs Kakaobohnen. Er stellt aber andere Cote d’Or Produkte vor, als die hier von Dr. Dietmar Moews getestete. Und für dieses 150 Gramm Süßmonsterzeug sind auch 1,40 Euro + zu kostspielig. Mi dispiace Signor.

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ACHTUNG: Diese Cote d’Or ist angeblich BIO!

Aber die Kennzeichnung BIO stimmt nicht, unter Umständen haben wir hier auch die anteilige Verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun zu haben.

Mit der Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es hier nicht und nicht mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN. Der Firmensitz von MONTELEZ ist angeblich Mechelen, immerhin.

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Aus BERNARDINIS Fazit (Seite 306):

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Mit wenigen Veränderungen könnten die Produkte von einer zufriedenstellenden industriellen Massenwaren-Qualität sein. … Verzicht auf künstliche Aromen …das ist ein Traumgedanke, denn das wird in greifbarer Zukunft nicht passieren. Dabei bleibt es bei einer schlechten Gesamtqualität der Produkte.“

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Juni 17, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6600

Vom Sonnabend, 18. Juni 2016

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Dietmar Moews meint: Der arme Bert Brecht auf der Flucht vor Nazi-Deutschland in Finnland, 1941, sah nicht die über 1000 km lange Grenze nach Russland – so dichtete Brecht:

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Auf der Flucht vor meinen Landsleuten

Bin ich bun nach Finnland gelangt. Freunde,

Die ich gestern nicht kannte, stellten ein paar Betten,

In saubere Zimmer. Im Lautsprecher

Höre ich die Siegesmeldungen des Abschaums. Neugierig

Betrachte ich die Karte des Erdteils. Hoch oben in Lappland,

Nach dem nördliche Eismeer zu

Sehe ich noch eine kleine Tür.

(Bert Brecht „1941“ aus Hundert Gedichte)

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anschließend dichtet der dankbare „Russenfreund „Brecht:

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Jeden Tag, mein Brot zu verdienen,

Gehe ich auf den Markt, wo Lügen gekauft werden.

Hoffnungsvoll

Reihe ich mich ein zwischen die Verkäufer.“

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(Bert Brecht, „Hollywood“ aus Hundert Gedichte, 1941)

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Ich probierte eineerst durch Nachsuchen im Internetz und Nachschlagen in Bernardinis SCHOKOLADENBUCHdeutsche Schokolade, VIVANI FEINE BITTER ORANGE Cacao 70%. Man schreibt CACAO, mit C. Und die rückseitige ZUTATEN-Aufzählung ist mit siebener Schriftgrad zu klein für den Alterssichtigen, aber in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch und Spanisch, ein schöner Sprachkurs. Wo VIVANI diese oder andere Sorten herstellt oder wo der Kakao angebaut worden ist, erfährt der Kunde beim Einkauf nicht. Sie soll „Bean to Bar“ hergestellt werden. Sonstige Quellen verwendeter Roh- oder Zusatzstoffe werden auch nicht mitgeteilt. Fairer Handel? – nie gehört? Gentechnik? Bio? – man staunt dann über den Verpackungsschmuck mit Fantasie-Lables, wie „Bio“, „One World“, „vegan“, auf

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www.vivani.de

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Der Vermarkter dieser Marke VIVANI nennt sich EcoFinia GmbH – 32020 Herford / Germany

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Kurz vorab: Diese VIVANI ist eine sehr dezent, nach Geschmack des Testers optimal, gesüßt, durchaus fett komponierte Bitterschokolade – sie enthält 70% Kakao und ganz wenig Salz, Herkunft ungenannt. Diese Bitterschokolade ist nicht als „pur“ zu beschreiben, doch sie ist ein kostbarer Genuss und nicht so kostspielig. Sie kostet 1,89 EURO für 80 Gramm – allerdings bei Unterschlagung der Gewichtsangabe. Sie ist geschmacklich ausgezeichnet gelungen, riecht nach Orangenschokolade, knackt ganz gut, beißt sich und löst sich ausgesprochen angenehm und fein im Mund auf, gar nicht talgig, wie Vivani PANAMA Vollmilch 37% (die hier auch im SCHOKI-Test ziemlich schlecht wegkam). Die klassische Anmischung von Bitterschokolade mit Orange ist geschmacklich wirklich hervorragend gelungen.

 

Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“ vorgestellt und mit Deutschland (Herford) verortet und mit fast sehr guter Einschätzung ausgezeichnet: VIER von SECHS KAKAOBOHNEN – Bermardini erwähnt eine „Milch: Edel Vollmilch 37%,“, die bei ihm nicht ausfällt – besser hiermit bei Dr. Moews diese „Feine Bitter Orange 70% CACAO“.

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Das Unternehmen Ludwig Weinrich wurde im Februar 1895 als Herforder Biscuit- und Cakesfabrik Weinrich & Drüge von Ludwig Weinrich und Paul Drüge gegründet. Nach dem Ausscheiden Paul Drüges im Jahre 1912 befand sich das Unternehmen ganz im Besitz der Familie Weinrich. Kurz nach dem 1. Weltkrieg begann Weinrich mit der Herstellung von Schokolade. Ab 1923 wurde die Firma in Ludwig Weinrich Schokolade- und Keksfabrik AG umbenannt. Schon Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts spezialisierte sich das Unternehmen auf die Herstellung für Handelsmarken, die noch heute einen großen Anteil des Umsatzes ausmachen dürfte. Ab Mitte der 1950er Jahre gab Weinrich die Gebäck- und Pralinenproduktion auf und konzentrierte sich auf die Herstellung von Schokolade. Im Jahre 1991 gingen Kapitalanteile durch einen Management-Buy-out von der Familie Weinrich an den langjährigen Firmenleiter Cord Gerhard Budde Senior über. Inzwischen ist Cord Budde jr. Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer.

 

Das Unternehmen Eco Finia GmbH vertreibt seit dem Jahr 2000 seine Produkte unter dem Markennamen Vivani. Von Anfang an wurden ausschließlich Artikel in Bio-Qualität hergestellt. Vivani ist daher kein wirklicher Newcomer …sondern zählt schon fast zu den alten Hasen.

Obwohl Eco Fibia alias Vivani keine eigene Produktionsstätte besitzt, habe ich die Marke Vivani in der Verarbeitungsstufe „Bean-to-Bar“ eingestuft. Die Anschrift beider Unternehmen ist identisch. .. Inhaber Cord Budde ..Mitinhaber und zweiter Gesellschafter ist Andreas Meyer..“

Aus „Georg Bernardini – SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK -Der Schokoladentester 2015“ Seite 808-809.

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Dieses etwas zu umfangreiche Zitat soll zeigen, dass der Autor Bernardini, selbst Mitgründer, Gründer, Gesellschafter verschiedener Firmen im Schokoladen-Metier, den organisatorisch-institutionellen Formfragen für den einzelnen Chocolatier-Künstler einen hohen Rang hat.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man eine dunkle Milchschokolade nennt, das Schönste. Damit teste ich hier ganz eigentlich nicht meine Vorliebe. Das 80 g Tafelgebinde ist massiv und frisch, riecht eindrucksvoll anständig wie Orange-Bitterschokolade. Ich weiß wie Kakao schmeckt – diese VIVANI schmeckt nach Kakao. Ein seidiger Schmelz, ein eher hoher Fettgehalt, der nicht schmiert. Angeblich kommt Vivani aus Herford, Ostwestfalen und hat dann im völlig Kleingedruckten dann Selbstetikettierungen, wie BIO aus biologischem Anbau und das Aroma heißt „ätherisches Orangenöl“.

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Das Abbrechen der Bissen, ein feines Knacken, von der schlichten etwa 8 mm dicken Tafel, ist wirklich angenehm. Diese Vivani bildete in den Testtagen Mitte Juni 2016 eine Erholung gegenüber teils absurdestem miesesten Industrie-Süßplunder.

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Der Kaufpreis – 1 EURO 89 für 80 gr – ist preisgünstig. Aufmachung und Verpackung, optisch geschmackvoll, wiedererkennbar, originell und stimmig. Die einfache klassisch geformte Pappschachtel-Außenpackung (ohne Glanz), mit reiner Mehrfarbflächengestaltung in Anthrazit, heller Orange-Ocker, Siebdruck-Flächen, Karminrot, Weiß, Schwarz, Hellgrün, ein VIVANI handschriftliches Emblem, alles in bescheidener Quer-Ausrichtung der Schriften, werten den Inhalt angemessen.

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VIVANI teilt auf der Rückseite in vielen Sprachen – Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Spanisch, Tschechisch – in viel zu kleiner weißer Schrift mit gutlesbarem Kontrast auf Dunkelanthrazit:

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CACAO 70% ZARTBITTER ORGANIC DARK NOIR FONDENTE ARANCIA

Zutaten (D) BIO BITTER SCHOKOLADE MIT ORANGENÖL: Kakaomasse, Roh-Rohrzucker, ätherisches Orangenöl, Kakao 70% mindestens … aus biologischem Anbau

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Nährwertangaben auf 100 Gramm werden auf der Verpackung dieser VIVANI nur auf Deutsch und Englisch wie folgt gegeben:

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Energiewert 585 kcal ; 2425kj

Fett 44,9 gr

davon gesättigte Fettsäuren 28,3 g

Kohlehydrate 32,5 g

davon Zucker 27,0 g

Eiweiß 7,0 gr

Salz 0,02 g

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Haltbarkeitsdatum 03. 2018. Die Vollkonserve-Tafel war heutigen Datums durchaus als frisch anzusprechen.

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ACHTUNG: Diese VIVANI ist BIO! Diese VIVANI ist Fair Trade.

MIT der Kennzeichnung BIO und ÖKO-013 EU haben wir es folglich nicht mit genmanipulierten und/oder agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun oder?

MIT der Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. GUT.

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FAZIT Dr. Dietmar Moews: Diese VIVANI ist herauszuheben: preisgünstig, sehr gut, sparsam gesüßt und ganz dezent gesalzen – sehr unamerikanisch. Sie steht ungewöhnlich gut zur bekannten Qualitätsspitze. Ich würde dafür sogar FÜNF Punkte von SECHS der Bewertung geben, wenn nicht die teils silberzüngigen Textangaben wären.

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Aus dem Fazit von Georg Bernardini:

Von Testerbuch-Autor Georg Bernardini ist zu lesen, „VIVANI-Schokoladen sind ehrliche und bezahlbare Produkte … schafft kein anderes mir bekanntes Unternehmen gute bis sehr gute Produkte zu einem fairen Preis anzubieten, so gut wie Vivani …und sich stets weiterentwickelt und auch neue Wege geht.“

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Schoki-Test mit Schogetten Alpenvollmilch Kakao mind. 30%

Juni 16, 2016

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Vom Donnerstag, 16. Juni 2016

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Dietmar Moews meint:

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Polen liegt direkt neben Deutschland.

Und zwar im Osten.

Auf einer Landkarte findet man es also rechts von Deutschland.

Die beiden Länder sind Nachbarn.

Darum haben sie

eine besondere Beziehung.

Und das schon seit sehr langer Zeit

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(Das Parlament, Impressum Nachrichtenwerk; „dieser Text wurde in Leichte Sprache übersetzt“ ; Ratgeber Leichte Sprache)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, Schogetten Alpenvollmilch Kakao mind. 30%. Diese sogenannte Vollmilchschokolade ist eine Billig-Süßigkeit, die an eine längst vom Markt verschwundene Marke, „Trumpf Schogetten“, rein äußerlich anknüpft, indem eine 100 g klassische Packung mit 3 mal sechs braunen Einzelstückchen, die wie Schokolade aussehen, jetzt mit dem Namen „Schogetten Alpenvollmilch“ und weiteren Sorten, in Supermärkten billig angeboten werden. Diese „Schogetten“ sind ein undefinierbares, ungenießbares Industrieprodukt.

 

Der Hersteller bzw. Anbieter dieser „Schogetten“ heißt „Ludwig Schokolade GmbH & Co KG – ein Unternehmen der Krüger-Gruppe, Postfach 2015, 66720 Saarlouis, Deutschland“. Wer das schreckliche übersüßte Talkzeug macht, wird nicht offenbart. Es ist bei „Schogetten“ nicht die Rede von – The Fair Trade Company – also vom fairen Handel und auch nicht von „FAIR-HANDELSANTEIL oder wo die Milch herkommt, ob die Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen, gentechnologische Marktbrecher sind oder ob internationale Fair-Handelskriterien unabhängig zertifiziert würden. „Schogetten Alpenvollmilch“ von „Ludwig/Krüger-Gruppe aus Saarlouis wird hier, bei diesem Tester, nicht mehr gesehen. Sie riechen wie ranziges Kokosfett und schmecken tranig, nur süß und keineswegs nach Kakao oder Milch.

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http://www.schogetten.de

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Kurz vorab: Diese „Schogetten Alpenvollmilchschokolade ist der absurde Qualitätshammer. Nur noch die „Schogetten Alpenvollmilch-Haselnuss“ aus dem selben Haus ist noch fürchterlicher. Diese, in der attraktiven blauglänzenden Pappschachtel, ist mit 0,89 EURO im Kölner REWE für 100 Gramm „Schogetten“ noch viel zu teuer. Ich möchte es mal in der versöhnlichen Gestimmtheit so ausdrücken:

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Diese Schogetten sind talgig-ranziger fetter Zucker, ohne sonstige Aromen. Schogetten knacken bei Zimmertemperatur nicht, sind stumpf-fett, schleimen etwas nicht deliciös und viel zu süß – Kakaogeschmack? – Nichts zu sehen. Zu schmecken erst gar nicht. Was soll das?

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Georg Bernardini hat hier nicht mitgemacht, denn sein Metier heißt zu Recht: „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, 2015.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Schogetten-Schokolade aus dem Ludwig-HANDEL ist dem Tester allerdings unakzeptabel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt nicht frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 04. 2017 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Lieferung gemacht wurde – nicht nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarkeit erwartet werden dürfte. Das gefällt nicht. Man schmeckt weder die ALPEN, noch VOLLMILCH noch den KAKAO. Sie duftet wie Offset-Druckerfarbe mit Talk-Aroma! – das hat gar keinen Sinn.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Süßstoff-Schogetten Stück für Stück zu einem Verpackungsformat der handelsüblichen 100 g -Tafeln. Die Unterseite ist glatt. Von Konsistenz oder Schmelz wäre übertrieben, zu sprechen. Die Schogetten-Kaumasse verkleistert, wie es viele Billig-Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Ingesamt wird der Test abgebrochen, weil hier nicht die Maßstäbe – Inhalt, Qualitäten, Aufmachnung, Preis, zu weit von der BEAN-to-Bar-Qualität entfernt sind, die hier im Test angelegt wird.

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Auf der Rückseite wird mit hochstaplerischen Worten erklärt:

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Stück für Stück köstlicher Schokoladengenuss – Einzigartig in der Rezeptur, unwiderstehlich im Geschmack – Ausgewählte Zutaten und strengste Qualitätskontrollen für unverwechselbaren Schokoladengenuss – Praktisch portioniert, einfach zu genießen.“

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.332 kj / 559 kcal

Fett 35 g

davon gesättigte Fettsäuren 21 g

Kohlenhydrate 55 g

davon Zucker 54 g

Eiweiß 5 g

Salz 0,15,g

Die Aufmachung besteht bei dieser Sorte einer 100 Gramm Standardpackung aus  einer sehr attraktiven, wiederverschließbaren Pappschachtel-Verpackung eines luftdicht verpackten Dauer-Lebensmittels –

 

– Konservierungsstoffe? – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: 04. 2017.

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Die Werbetexte in deutscher Sprache, in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die ZUTATEN der anteiligen Menge nach in weißer Schrift auf Dunkelblau:

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Zucker, Kakaobutter, Sahnepulver, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Butterreinfett, Emulgator (Sojalecithine), natürliches Vanillearoma, Kakao 30% mindestens.

Jetzt Fan werden! Facebook.com/schogetten“

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade auch probeweise nicht – sie ist zu süß und wie braunes Bohnerwachs gemixt.

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ACHTUNG: Diese Ludwig-Schogetten ist weder BIO! noch Fair Trade.

Die Kennzeichnung BIO erlaubt unter Umständen die anteilige Verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß.

Ohne eine Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es keinesfalls mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese Schogetten in seinem Schokoladentester-Buch gar nicht.

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Damit hat der Chocolatier aus Bonn es viel besser ausgedrückt, als es mir mit Worten möglich war. Bevor ich unverdorbene Lebensmittel wegwerfe, muss es hart kommen. So kam das hier.

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Jasper von Altenbockum FAZ: „Sowohl-als-auch-Parteien“ sitzen längst in einem Boot. Sie beherrschen das Ruder nicht mehr

Juni 15, 2016

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Vom Donnerstag, 16. Juni 2016

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Der deutsche Geheimdienst macht die STAATSRÄSON platt: Hans-Georg MAA?EN anmaaßend.Das ist kein neuer Aufbruch – es ist die alte zersetzende Scheiße.

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Ich musste kurz zur LÜGENPRESSE überlaufen, indem ich den Wadelbeißer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Jasper von Altenbockum als Titelseiten-Leitartikler zitiere, seinen an sich klaren Gedanken dieses KURZTEXTES repetiere – aber durch das Weglassen eines kleinen „n“’s den LÜGENPRESSE-Mist, den die FAZ prinzipiell der eigenen „Leitmedien-Macht“ halber täglich aufhäuft, erkennbar zu machen.

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In „Das Parlament“ las ich gerade: „leicht erklärt!“ – „Dieser Text wurde in Leichte Sprache übersetzt vom Nachrichten-Werk“

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FAZ-Titelseite am 14. Juni 2016: „Neuer Aufbruch?“

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Dienstag, 14. Juni 2016, bringt einen Kommentar- bzw. Meinungsartikel von Jasper von Altenbockum auf den Titel:

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Neuer Aufbruch?“

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Was war passiert? – dass das amerikanisierte FAZ-Blatt Änderungsvokabeln druckt, statt die Unveränderlichkeit, die Behäbigkeit, die sichere Statik zu titeln und – wie gewöhnlich – sprachlich zu betonieren?

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Jasper von Altenbockum schließt seine schiefe Syllogistik mit „Auf die wichtigste Frage, die Einwanderung und deren Bedeutung für den sogenannten kleinen Mann, lässt sie sich erst gar nicht ein. Das freut vielleicht die CDU. Aber die beiden „Sowohl-als-auch-Parteien“ sitzen längst in einem Boot. Sie beherrschen das Ruder nicht mehr.“

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Da ist aber meine LÜGE jetzt drin, das kleine „n“, das fehlt. Während Herr von Altenbockum in seinem Text „Neuer Aufbruch?“ die Orientierungslosigkeit und die Steuerungsdefizite aufdeckt, schreibt er selbst, „…Sie beherrschen des Rudern nicht mehr.“ Während es also um wünschenswerten Vortrieb durch Rudern angeblich sich handelt, ist es wirklich das kopf- und irreführende Steuerruder, auf das alle Wähler der BLOCKPARTEIEN endlich mal etwas Sorgfalt und Selbstkritik wenden sollten – ist hier die Erhellungslüge: Wahrheit durch Lüge in der LICHTGESCHWINDIGKEIT.

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Das darf selbstredend, auf Gegenseitigkeit der „Goldenen Regel“, auch die FAZ beanspruchen – doch wie schreibt Jasper von Altenbockum:

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… Es war offenbar doch nicht so dahergesagt, was Sigmar Gabriel unmittelbar nach seinem beschämenden Wahlergebnis als Parteivorsitzender im Dezember 2015 bekanntgab. Sein Kurs stehe fest – „und so machen wir es jetzt auch“. Dieser Kurs bestand aus einer Abkehr von der „linken Mitte“ zur puren Mitte, formuliert in einer Rede, die passagenweise auch ein Altliberaler so hätte halten können. Darauf kam Gabriel jetzt am Wochenende in seinen Äußerungen über einen „neuen Aufbruch“ zurück, der die Deutschen vor dem Trugschluss schützen solle, Wirtschaftswachstum sei selbstverständlich. Das erinnerte sehr an die „Kultur des Aufbruchs“, die Gabriel damals propagierte. Auch die Formulierungen zum Sicherheitsbedürfnis der Bürger, zur Bundespolizei, zur Steuergerechtigkeit und zur Bildungspolitik, die in den Leitlinien der SPD-Führung für den Bundestagswahlkampf aufgenommen wurden, erinnern an jene Rede…. ob er zurückrudert, ob er seinen „Rechtsruck“ angesichts fortwährend mieser Umfragewerte korrigiert oder ob er tatsächlich bei seinem Kurs bleibt und unter dieser Bedingung bereit ist, Kanzlerkandidat zu werden … Der „neue Aufbruch“, den Gabriel den Deutschen verordnen will, ist eigentlich der Aufbruch, den die SPD bitter nötig hätte…. dass es eine Entscheidung für oder gegen eine Vermögensteuer, für oder gegen die Agenda 2010, für oder gegen die Interessen der Mittelschicht so schnell nicht geben wird. Auf die wichtigste Frage, die Einwanderung und deren Bedeutung für den sogenannten kleinen Mann, lässt sie sich erst gar nicht ein. Das freut vielleicht die CDU. Aber die beiden „Sowohl-als-auch-Parteien“ sitzen längst in einem Boot. Sie beherrschen das Ruder nicht mehr.“

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Dietmar Moews meint: So lange die meisten Entscheider Deutschlands die tägliche FAZ lesen bzw. überblättern, hat sie meine nachhaltige Beachtung. Meine Zeit und die Zeit der LICHTGESCHWINDIGKEIT-Benutzer würde dadurch weit überlastet, wollte ich alle KLOPPPSE hier in LICHTGESCHWINDIGKEIT plazieren. Aber es fällt schon auf, wenn in der Überschrift ein Fragezeichen steht „Neuer Aufbruch?“ – im Text dann „neuer Aufbruch“ ohne Fragezeichen als „KEIN SPD-Aufbruch“ hingestellt wird.

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Denn der SPD-Aufbruch kündigt sich sowohl bei Gabriel wie auch bei Steinmeier an.

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Was täglich in der FAZ vertuscht wird – also zur Lüge gemacht wird – ist der Sinnverlust durch den StaMoKap der MERKEL II-Blockregierung, die ohne Opposition immer dicker und dümmer wird. Jetzt ist schon der Schlapphut BfV-Präsident Maaßen zum SNOWDEN-Mobbing übergegangen.

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Maaßen sollte mal lesen, was da der Bundestag bzw. deren zur Geheimhaltung verpflichteten Innenausschuss-Parlamentarier inzwischen an Vertuschung der NSU/NSA-Mordaktivitäten durch geführte V-Leute der  Wähleröffentlichkeit nicht mehr erklären können:

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… Aber die beiden „Sowohl-als-auch-Parteien“ sitzen längst in einem Boot. Sie beherrschen das Ruder nicht mehr.“

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Schoki-Test mit GEPA GRAND CHOCOLAT Bengali Curry ANANAS UND ROSA PFEFFER

Juni 12, 2016

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Vom Sonntag, 12. Juni 2016

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Dietmar Moews meint:

Me, we

(Muhammad Ali 1942-2016, Kinshasa 1976)

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Ich probierte eine deutsche Schokolade, GEPA GRAND CHOCOLAT Bengali Curry ANANAS UND ROSA PFEFFER, Weiße Bio Schokolade mit Kakaobutter aus der Dominikanischen Republik und Sao Tomè, 100 Gramm, 32 % Cacao, Bean to Bar hergestellt, der Hersteller wird nicht offenbart. Es heißt immer wieder GEPA – The Fair Trade Company – also vom fairen Handel und zwar auch „FAIR-HANDELSANTEIL 94% sowie „Die Milch erhalten wir von unserem Partner Milchwerke Berchtesgardener Land * Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau. Nach internationalen Fair-Handelskriterien unabhängig zertifiziert: GEPA-Weg 1, 42327 Wuppertal- aber, GEPA nennt nicht den Hersteller und den Herstellungsort.

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http://www.gepa.de

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Kurz vorab: Diese Weiße Milchschokolade ist durchaus eine Designer-Besonderheit, aber viel zu fett und zu süß. Sie ist mit 2,29 EURO im Kölner TEMMA für 100 Gramm auch viel zu teuer. Ich möchte es mal in der versöhnlichen Gestimmtheit so ausdrücken: Diese GEPA ist fetter Zucker mit natürlichem Ananasextrakt, rotem Pfeffer sowie Currygeschmack und -Curryfärbung. Sie knackt bei Zimmertemperatur ganz gut und bricht sauber. Der klare Abbiss, ist milchig, fett, schleimt nicht deliciös und viel zu süß – gewürzt wie „Döner mit Schaschlik“, zusätzlich mit Vanilleextrakt Kakaogeschmack? – Nichts zu sehen. Zu schmecken erst gar nicht. Was soll das?

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Die GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH) wurde am 14. Mai 1975 als „wirtschaftlicher Arm“ der Bewegung des A3WH e. V., des Kirchlichen Entwicklungsdiensts (KED), Miseror und der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Dritte Welt Läden gegründet. Die GEPA ist ein Pionier in Sachen Fairer Handel, sie arbeitet mit rund 170 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika zusammen. Die Produkte sind nicht nur in Weltläden und Aktionsgruppen, sondern auch in Supermärkten, Bio- und Naturkostl#den, Firmenkantinen und Bildungsstätten erhältlich. Die GEPA betreibt auch einen eigenen Online-Shop.“ (zitiert nach „SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK“, Bernardini 2015, Seite 399)

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Weiße Milchschokolade aus dem GEPA-HANDEL ist dem Tester unangenehm. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt nicht wirklich frisch, ist aber wie eine Vollkonserve datiert (mindestens bis 01. 2017 haltbar). Diese Datierung ist nicht besonders fair. Der Kunde kann nicht sehen, wann diese Lieferung gemacht wurde – nicht nur bis wann mutmaßliche Mindesthaltbarkeit erwartet werden dürfte. Das gefällt nicht. Man schmeckt weder die VOLLMILCH noch den KAKAO Sie duftet wie Fruchtbonbon-Aroma! – das hat wenig Sinn, denn es ist zu viel.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Süßstofftafel mit einem großquadratischen Bruchkanten-Relief oben. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind schleimig, wie oft bei „veganen“ Schokoladen. Man beißt ab und lutscht. So ein Abbiss löst sich leicht auf und die Kaumasse verkleistert, wie es viele Gemische auf dem Kunstmarkt an sich haben. Insgesamt dominiert die seltene komponierte aromatisierte Curry-Geschmacklichkeit – man schmeckt Vanilleextrakt, – Cacaobutter, zu viel Zucker und Milchpulver. Die Bezeichnung Vanilleextrakt garantiert nicht die natürliche Vanille und auch nicht die gentechnikfreie Einschränkung, die hier im Test angelegt wird. Das Aromagemisch von Zucker, Fett, Curry, Pfeffer und Ananas – naja.

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Auf der Rückseite dieser GEPA „Bengali Curry“ wird mit viel Worten erklärt:

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Aus fruchtigen Ananasstückchen und fernöstlichen Gewürzen haben unsere Chocolatiers eine orientalische Köstlichkeit kreiert. Langsames Conchieren macht die Schokolade besonders zart und cremig … Fairer Handel verbessert die Lebensbedingungen der Kleinbauern und gibt ihren Kindern eine Zukunft.“ Zutreffender müsste es aus Sicht des Testers lauten: „eine okzidentale Klebrigkeit gemixt“

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Ferner: Nährwertangaben pro 100 g (durchschnittlich)

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Brennwert 2.411 kj / 579 kcal

Fett 39,5g

davon gesättigte Fettsäuren 24,8 g

Kohlenhydrate 47,1 g

davon Zucker 44,8 g

Eiweiß 8,2 g

Salz 0,3 g

Die Aufmachung hat bei dieser Sorte einer 100 Gramm Tafelschokolade von GEPA eine sehr attraktive, flache, nicht wiederverschließbare Pappschachtel-Verpackung eines luftdicht verpackten Dauer-Lebensmittels –

 

– Konservierungsstoffe? – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: Januar 2017.

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In schöner altweiße eierschalfarbene Außengestaltung mit geprägten und erhabenen, teils vergoldeten Schriftzügen, dazu in siena-naturfarbenem Floralmuster-Feld mit dekorativem Photo eines Weiße Schokolade-Bruchstückes und einigen roten Pfefferkörnern sowie der GEPA-Klotoide und dem hellgrünen Lable: Fairer Handel, ökologischer Anbau. Die Süßtafel selbst ist innen in eine luftdichte durchsichtige Zellophan-Hülle eingeschlossen, die nicht angenehm wirkt und kaum wiederverschließbar ist.

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Die Rückseite zählt noch die „Fair-Pluspunkte“ auf:

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Bio

Vegetarisch

von der Bohne bis zur Tafel fair

Faire Bio-Milch

nur reine Kakaobutter

Verzicht auf Soja-Lecithin

Ohne Gentechnik

Innenwickel:

überwiegend nachwachsende Rohstoffe

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Die Werbetexte in deutscher Sprache, in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandtteile und Nährwerte-Tabelle in Dunkelbraun auf Altweiß:

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese Schokolade auch probeweise nicht – sie ist ihm zu süß und wirkt beliebig künstlich gemixt.

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SELTEN liege ich in meinem Testurteil so abweichend, wie hier, zu Georg Bernardini.

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Ich würde keineswegs drei von sechs Kakaobohnen geben, wie er – vielmehr einen von sechs Zuckerwürfeln. Und für dieses 100 Gramm Süßmonsterzeug sind auch 2 Euro + zu kostspielig. Mi dispiace Signor.

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Auch der christ-kirchliche Bezug der GEPA zur „FAIR-TRADE“- und „Dritte-Welt“-Läden kommt irgendwie fadenscheinig daher, wenn man nicht erfährt, wer, wo herstellt. Und wenn Prozentzahlen für „BIO“ bzw. die Wortwahl teils das rechtsgültig-verbindliche „natürlich“ vermeidet.

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ACHTUNG: Diese GEPA ist angeblich BIO! Diese GEPA ist Fair Trade.

Die Kennzeichnung BIO erlaubt unter Umständen die anteilige verwendung mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun zu haben.

Mit der Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es mit einem sozialverträglichen Handelsprodukt zu tun. Zur Herstellung wird NICHTS mitgeteilt: Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese GEPA in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er gibt den von ihm getesteten GEPA-Schokoladen 3 von 6 Kakaobohnen.

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Aus BERNARDINIS Fazit:

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GEPA .. mehr Konsumgüter, als um Luxusprodukte … die Süße bei fast allen Schokoladenzu dominant .. Alles in allem geht die Qualität durchaus in Ordnung – vor allem, wenn man den doch sehr günstigen Preis einbezieht.“

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Muhammad ALI 1942-2016 – Kurznachruf

Juni 4, 2016

Lichtgeschwindigkeit 6574

Vom Sonnabend, 4. Juni 2016

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http://muhammadali.com/

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Dietmar Moews meint: Jeder Mensch soll unter Menschen das Recht haben, sich selbst seinen Namen zu geben:

MUHAMMAD ALI begann bereits im frühen Alter von 12 Jahren mit dem Leistungssport. Sein entscheidender Begleiter, Lehrer, Trainer und Manager war der weiße US-Amerikaner ANGELO DUNDEE, sein späterer PROMOTER war der schwarze US-Amerikaner DON KING.

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MUHAMMAD ALI war als afro-amerikanischer Spitzensportler ein mutiger Befreiungskämpfer in der rassendiskriminierenden weißen Herrschafts-Gesellschaft der „modernen USA“. MUHAMMAD ALI wirkte bis zu seinem Tod als schwarzer „BLACK-POWER-Kämpfer“ für Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Fairness.

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Der US-Amerikanische Bürger und weltbekannte Sportler – von seiner Familienabkunft als CASSIUS CLAY in die Welt geschickt, nannte sich als Opfer der us-amerikanisch-christlichen Diskriminierungspolitik gegen negroide Bürger selbst auf den muslimischen Namen MUHAMMAD ALI um. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1960 in ROM, als CASSIUS CLAY, Mitglied der USA-Olympiamannschaft, gegen den Italiener NINO BENVENUTI, im jungen Alter von nur achtzehn Jahren die Goldmedaille im Leicht-Schwergewicht (Mittelgewicht) und 1964, im Alter von 22 Jahren, als CASSIUS CLAY, den Profi-Weltmeister-Titel im Schwergewicht gegen den US-Amerikaner SONNY LISTON.

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MUHAMMAD ALI wurde als US-Kriegsdienstverweigerer von dem US-BOX-Verband jahrelang gesperrt, seine Weltmeister-Titel wurden ihm genommen – er war auch GOLDMEDAILLEN-Gewinner, also OLYMPIASIEGER (diese Ehrenleistungs-Bezeugung „OLYMPIASIEGER“, kann man niemand nehmen).

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MUHAMMAD ALI war der namhafte Boxsportler, dem es gelang, das legendäre „they never come back“ zu korrigieren – ALI kam viele Jahre nach seiner jahrelangen Wettkampfsperre zurück und gewann erneut WELTMEISTER-Titel, der damals wichtigsten BOXING-ASSOCIATION. Diesen Titel er vielfach – bis 1976 erfolgreich verteidigte. Mehrere Generationen großartiger Schwergewichtsboxer mussten vor MUHAMMAD ALI und dessen außergewöhnlicher Boxkunst „passen“.

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Er „stach, wie eine Biene“.

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Ingemar Johannsen

Floyd Patterson

Sonny Liston.

Joe Frazier

das waren die „unbesiegbaren“ WORLD-CHAMPIONS der großen Zeit von MUHAMMAD ALI, vorher CASSIUS CLAY.

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Die danach kommenden

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George Foreman

Larry Holmes

Ken Norton

Evander Holyfield

Mike Tyson

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Muhammad ALI wurde am 17. Januar 1942 in Louisville, Kentucky, USA, geboren und starb jetzt 74-jährig, nach langjähriger schwerer Sportinvalidität, am 3. Juni 2016 in Scottsdale, Arizona, USA. Er bestritt insgesamt 61 Profi-Kämpfe und litt sein halbes Leben infolge der nicht verkrafteten Kopferschütterungen beim Boxsport – worüber bis heute gestritten wird.

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Seinen letzten KNOCK-OUT-Sieg gewann ALI im Jahr 1976. Der spätere Titel-Kämpfer Ken Norton brach dem altwerdenden ALI im Kampf den Kiefer.

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Die ALI-Homepage und WIKIPEDIA erklären heute aktuell, dass möglicherweise noch nähere Korrekturen zum Tod von Muhammad Ali bekannt werden mögen:

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STAND am 4. Juni 2016:

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„… At a time when most fighters let their managers do the talking, Ali, inspired by professional wrestler „Gorgeous“ George Wagner, thrived in—and indeed craved—the spotlight, where he was often provocative and outlandish.[11][12][13] He controlled most press conferences and interviews, and spoke freely about issues unrelated to boxing.[14][15] Ali transformed the role and image of the African American athlete in America by his embrace of racial pride and his willingness to antagonize the white establishment in doing so.[16][17][18] In the words of writer Joyce Carol Oates, he was one of the few athletes in any sport to „define the terms of his public reputation“.[19] …“ …

On July 27, 2012, Ali was a titular bearer of the Olympic Flag during the opening ceremonies of the 2012 Summer Olympics in London. He was helped to his feet by his wife Lonnie to stand before the flag due to his Parkinson’s rendering him unable to carry it into the stadium.[72]

In February 2013 Ali’s brother, Rahman Ali, said Muhammad could no longer speak and could be dead within days.[73] Ali’s daughter, May May Ali, responded to the rumors, stating that she had talked to him on the phone the morning of February 3 and he was fine.[74]

On December 20, 2014, Ali was hospitalized for a mild case of pneumonia.[75] Ali was once again hospitalized on January 15, 2015, for a urinary tract infection after being found unresponsive at a guest house in Scottsdale, Arizona.[76][77] He was released the next day.[78]

Ali was hospitalized in Scottsdale again on June 2, 2016 with a respiratory condition. His condition was initially described as „fair“.[79] The following day, Ali’s condition worsened, and he was placed on life support.[80][81] His condition did not improve, and late on June 3, it was announced that Ali had died at the age of 74.[82][83][84] (cut and paste von WIKIPEDIA)

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Schoki-Test mit CHOCOLAT BONNAT Porcelana „Venezuela“ Chocolat noir, 75% de cacao

Juni 3, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6573

Vom Sonnabend, 4. Juni 2016

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Dietmar Moews meint:

Farewell my girl, Farewell

I must go

Farewell, my girl, farewell

my heart is sad

having to go is hard

you will stay behind

you must not take it

remember me fondly

when I go

far away from you

don’t forget me

think about me

my heart and my soul

I would not wish

to die

far away from you

for my grave

you need not water the flowers

simply shed you tears

that will be enough for me“

(„Ambonese“-Poem aus BATIK – Rudolf Smend 2016)

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Ich probierte eine französische Spitzen-Schokolade, CHOCOLAT BONNAT Porcelana „Venezuela“ Chocolat noir, 75% de cacao. Sie ist Bean to Bar hergestellt, von dem französischen Hersteller Stephane Bonnat, Voiron, France.

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Kurz vorab: Diese Chocolat Bonnat ist vermutlich diejenige hochprozentige dunkle und kostbare Bonnat, mit der sich Bonnat den Massstäbe setzenden Hochqualitätsrang am internationalen westlichen Schokoladenmarkt verdient und zu halten scheint. 75 Prozent „Venezuela-Cacao“ allerfeinster Beschaffenheit, lediglich Kakao, Kakaobutter und knapp 43 Prozent Süße, davon knapp 26 Prozent Zucker. Der Kaufpreis bei Hernando Cortez in Köln ist mit 9 EURO 90 für 100 Gramm luxuriös hoch – aber man erlebt Spitzenqualität, während es dagegen weniger hochqualitative andere Anbieter mit schicken 50 Gramm-Gebinden auf dem Markt gibt, so dass ich hier das Gewicht auf die höchste Qualität lege und nicht weiter über unbillige Hochpreiserei (z. B. bietet PFUNDS-Molkerei Dresden eigene hübsche Souvenir-Auftrags-Tafeln an, die hier höchstens etwa vier von sechs Qualitätspunkten erreichen könnten, aber extrem teurer als die Spitzenschokoladen von Bonnat sind).

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Das heutige Unternehmen BONNAT wurde im Jahr 1884 von Félix Bonnat in Voiron gegründet. Bekannt geworden ist Bonnat durch sein Konfekt, besonders den „Pavés de Voiron“ (Pflastersteine aus Voiron), die schon im Jahr 1919 lange Reisen bis in die französischen Kolonien in Afrika, Indochina und Asien unternahm. … den Einsatz von Lecithin in Schokoladenprodukten lehnt er ab und scheut bei diesem Thema auch keine Konfrontation… Bonnat hat sich auf reine Ursprungsschokoladen spezialisiert … Zit. nach Georg Bernardini „Der Schokoladentester“ Seite 197.

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Bonnat gibt oft Herkunftländer und Anbauregionen der Cacao-Sorten an – hier Venezuela.

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Diese Sorte von Bonnat Chocolatier ist eine „Bean to Bar“ gefertigte Hochqualität. Der französische Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Schokolade – Das Standardwerk“ vorgestellt S. 220), und erhielt sechs von sechs möglichen Kakaobohnen – das ist superlativ und setzt BONNAT an die Spitze von allen getesteten Schokoladenherstellern.

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Diese Sorte Bonnat Schokoladen ist die Spitze, eigentlich neben einer bestimmten Zotter und einer bestimmten Feodora ganz vorne. Sie ist am 28. Mai 2016 frisch (bis Februar 2017 supergut) wird ohne FAIR-TRADE-Siegel angeboten. Mit diesen Einschränkungen erhält dieses BONNAT von Tester Dietmar Moews eine Bewertungs-Bohne Abzug.

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http://www.bonnat-chocolatier.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell, aber nicht ganz dunkel ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Diese Purschokolade ist dem Tester aber, obschon mit 75% Cacao, nicht zu dunkel. Der Inhalt der 100 g Packung wirkt frisch, ist wie eine Vollkonserve datiert, wirkt als Komposition überhaupt nicht fettschmierig. Man schmeckt den Cacao. Die Süße stimmt – sie ist extrem fein.

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Die klassische 100 gr. Tafelpackung enthält die Schokoladentafel mit einem Bruchkanten-Relief oben, darauf ein geprägtes größeres Mittelteil mit den Schlagworten BONNAT und VOIRON. Die Unterseite ist glatt. Die Konsistenz und der Schmelz sind unglaublich fein und sehr sehr gut. Man kann sie hervorragend brechen. Man beißt ab. So ein Abbiss löst sich leicht, und superlativ klar und ganz sauber. Insgesamt dominiert die weiter nichtaromatisierte „Zartbitter“-Geschmacklichkeit – man braucht keine Zusatzaromen, keine Vanille, kein Lecithin – es ist: NUR Cacao, Cacaobutter, Zucker. Die BONNAT Chocolat Porcelana „Venezuela“ de cacao liefert hiermit zweifelsfrei beste Qualität.

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Die Aufmachung hat bei dieser Sorte Porcelana einer Tafelschokolade von BONNAT die verlässlich einfache, optimale und praktische Verpackung eines frischen Lebensmittels – kein Vakuum, keine Konservierungsstoffe – haltbar laut Kennzeichnung mindestens bis: Februar 2017.

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Ein schöner hausschweinefarbener Papierumschlag mit schwarzen und goldenen Kunstschriften, der bekannten gestochenen Stadtansicht mit Kathedrale der Ursprungsstadt Voiron (Isère) sowie vorne sowie rückseitig feine grünfarbene Verzierungen, dazu ein vergoldetes Familienwappen mit dem Sinnspruch: VIS MEA / In LABORE.

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Ausgepackt findet sich die Tafel in außen silbrig-metallisiertes beschichtetes innen schlichtweißes Papier, sinnvoll und damit auch noch mal gut erneut zu verschließen.

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Die Werbetexte in vielen Schrifttypen und Schriftgrößen auf dem Außenkarton sind lesbar, die Bestandteile und Nährwerte-Tabelle in Schwarz auf Weiß:

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Es heißt da: „Ce qui fait du bien au palais ne fait pas de mal á l’ame“ – „Was dem Gaumen gut tut, tut der Seele nicht weh.“

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Diese frischgeöffnete Bonnat Schokolade riecht überzeugend gut.

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Der Kaufpreis liegt mit 9 Euro 90 für 100 Gramm unter den Bonnat-Spitzensorten mit am Höchsten – aber man muss das mal probieren. Köln – die schöne Stadt – wo man sowas bei Hernando Cortez kaufen kann! Aufmachung und Verpackung sind passend. Die innere Chrompapier-Aufmachung ist nicht so schön wie feine Silberfolie wäre. Das macht trotzdem Abfall als Verpackung.

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CHOCOLAT BONNAT Chocolat Noir, 75 % de Cacao teilt folgende Zutaten auf der Rückseite der äußeren Papierhülle in Französisch, Deutsch und Englisch der Schokolade ohne Herkunftsangabe, jeweils mit dem größten Anteil beginnend:

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Cacao, Beurre de cacao, sucre, (75% Cacao)

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Analyses nutritionnelles pour 100g / Nährwertanalyse pro 100g: Energie 2501 kj / 603 kcal; Fett 46 g; davon gesättigte Fettsäuren 29,65 g; Kohlehydrate 42,6 g; davon Zucker 25,9 g; Eiweiß 8,8 g; Salz 0,01 g.

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Auffällig für diese hochbewertete Spitzensorte Bonnat 75% ist die maßvolle  Abstimmung durch vergleichsweise wenig Zucker, mäßig Eiweißanteil, eine winzige Spur Salz.

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EMPFEHLUNG: Der Tester Dietmar Moews empfiehlt diese Schokolade – sie ist von höchster Qualität und eine der Spitzensorten von BONNAT – während seine persönliche Lieblingssorte eine andere BONNAT ist – aufgepasst:

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Die 200 Gramm „Blockschokolade“ „Bonnat maitre chocolatier, chocolat à cuire, VOIRON CHARTREUSE, RENOMMÉE mondiale, Cacao 60%, Sucre 40%“ – sie kostet EURO 8,80 – das ist eine sensationelle dicke SUPERTAFEL und kostet weniger als die Hälfte der überfeinen kostspieligen Porcelana:

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Stephane Bonnat erklärt auf der 75% Porcelane, es gäbe alljährlich von dieser Anbaufläche in Venezuela am Maracaibo-See lediglich knapp 1000 kg Cacao-Bohnen-Ernte – es handelt sich um eine Rarität des besonderen unvergleichlichen Aromas – BON, seis drum.

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Hiermit lernt der Mensch, was qualitativ OHNE Zusatzaromen möglich ist, nichts KÜNSTLICHES, dezenter Zucker-Anteil, wenig Eiweiß nur eine Spur Salz. Georg Bernardini hat es in seiner allgemeinen Empfehlung speziell getroffen!

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ACHTUNG: Diese BONNAT ist nicht BIO! Diese BONNAT ist nicht Fair Trade.

OHNE die Kennzeichnung BIO haben wir es folglich unter Umständen mit genmanipulierten und agrachemikalisch optimierten Rohstoffen, also Kakaobohnen, Zucker, Milcheiweiß, zu tun.

OHNE die Kennzeichnung FAIR TRADE haben wir es nicht mit einem sozialverträglichen Herstellungs- und Handelsprodukt zu tun. Leider NEIN.

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Georg Bernardini der Schokoladentester erwähnt diese BONNAT in seinem Schokoladentester-Buch im Einzeltest nicht. Er hat eine etwas andere „Porcelana“. Er gibt den von ihm getesteten BONNAT-Schokoladen die superlative Wertschätzung 6 von 6 Kakaobohnen.

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BERNARDINIS Fazit: „Die Qualität der Bonnat-Produkte hat mich überzeugt…“

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BERNARDINI Empfehlung: “Die Ursprungsschokoladen sind für Liebhaber reiner dunkler Schokolade empfehlenswert. …“

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