Christoph Heinemann: Vorbild beim DLF zum STAATSSCHUTZ

September 25, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5895

vom Freitag, 25. September 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-09-25 14:31:08

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Der seit Jahren bekannte und bewährte Staatsdiener und Deutschlandfunk-Redakteur Christoph Heinemann führte heute Morgen, Freitag, 25. September 2015, durch das tägliche DLF-Radio-Sendeformat „Informationen am Morgen“.

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Die Auswahl der exponierten und dargestellten Themen waren voller wichtiger Geschehnisse und ließ nicht zu wünschen übrig – kurz, es war das WICHTIGSTE ausgewählt und es fehlte weder inhaltlich noch stilistisch nichts.

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Herauszuheben: Ein Interview mit dem NSU-Staatsschützer Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident von Hessen und Bundesvorstand der CDU, das ausdrücklich nicht, wie im DLF allgemein bei Live-Sendungen üblich, in Echtzeit übertragen werden konnte, sondern Bouffiers Zensur unterlag (Bouffier bedingte sich vom DLF/Heinemann aus, erst gesendet werden zu dürfen, nachdem Bouffier das Interview vorher freigeben oder stoppen könnte. Damit wird der Interviewer zur Unterwerfung seiner Fragen zum Befragten BOUFFIER gezwungen: SCHERE im KOPF).

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Zu diesem Thema passte dann die „weiche Exposition“ eines heiklen Themas zu einem neuen wissenschaftlichen Sachbuch zum THEMA:

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Keine neue Gestapo – Der bundesdeutsche Verfassungsschutz in der Tradition der Gestapo bis 1975“.

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Heraus kam im Gespräch Heinemanns mit dem Autor und Forschungsleiter, einem Historiker-Professor Constantin Goschler:

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DLF-Text am 25. September 2015:

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Um den Verfassungsschutz wirklich zu prägen, seien die ehemaligen SS- und Gestapo-Leute zu wenige gewesen, sagte der Historiker Constantin Goschler im DLF. In seinem Buch „Keine neue Gestapo“ hat er gemeinsam mit dem Autor Michael Wala die nationalsozialistische Geschichte des Verfassungsschutzes bis 1975 untersucht. Das Ergebnis seiner Forschung: „Am Anfang des Verfassungsschutzes stand keine braune Seilschaft“, erklärt Goschler. 1963 habe man insgesamt 16 ehemalige SS- und Gestapo-Leute in der Behörde gefunden. Diese seien dann pensioniert oder versetzt worden. Eine direkte Linie vom Anfang der Behörde bis hin zu den rechtsextremen Verbrechen des NSU könne er daher nicht ziehen.“

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Der Forschungszeitraum betrifft im empirischen Kern die Zeit nach dem Rückzug der Alliierten (USA) aus der Geheimdienstekontrolle auf ehemalige Nazi, SS, Gestapo, Spione usw. innerhalb der neuen Dienste der westlichen Bundesrepublik nach 1949, BfV, die LfAs und den BND und MAD (Militärischer Abschirmdienst).

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Kurz, das neue V-Leute-Sachbuch wird methodisch auf eine systematisch – d.h. die angeblich zugänglichen, verfügbaren Quellen – semantische Texte-Vollanalyse gestützt und reicht angeblich zeitlich bis zum Jahr 1975.

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Dietmar Moews meint: Das Buch bezieht nicht die Wendezeit und die zweite Bundesrepublik nach 1989 und damit nicht die angängigen NSU- und NSA-Staatsverbrechen ein.

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Ich lobe Christoph Heinemann, weil er seine persönliche Kompetenz (als Staatsdiener und damit Staatsverschwörer) nicht verheuchelte. Wenngleich Heinemann sicher nicht seine eigenen vorhandenen Reflektionen und weiterführenden Fragen gestellt hat.

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Immerhin wurde deutlich, dass es in Deutschland heute zumindest normativ gilt, dass die Gestapo (bis 1945) eine beinahe allmächtige, bewaffnete Staatsschutz- und Parteischutz-Geheimpolizei war.

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Dagegen der deutsche Innen-Geheimdienst heute „Verfassungsschutz“ und nicht „Staatsschutz“ genannt wird und die Verfassungsschützer nicht bewaffnet sein sollen.

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Hier gingen die beiden Fachleute, der Autor Goschler und der DLF-Redakteur nicht weiter. Denn der heutige Verfassungsschutz schützt die Verfassung nicht, sondern proklamiert sogar gelegentlich öffentlich, Staatsschutz auch gegen die Verfassung zu betreiben (s. „Heimatschutz“, Stefan Aust 2014).

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Und wie wir wissen, bewaffnet und finanziert der deutsche Verfassungsschutz kriminelle V-Leute, die sogar Schutz- und Kriminalpolizei ignorieren und verletzen, sogar ermorden.

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Das Alles weiß Christoph Heinemann. Denn die NSU-Untersuchungsberichte der deutschen Landtage und des Bundestages liegen veröffentlicht vor. Und es liegt das GEHEIMDIENST-Buch von Stefan Aust vor, indem exakt diese Staatsverbrechen bis Frühjahr des Jahres 2014, also der zweiten Bundesrepublik Deutschland, eindeutig herausgearbeitet und belegt werden.

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Der heutige deutsche „VERFASSUNGSSCHUTZ ist kein Verfassungssschutz, sondern ein STAATSSCHUTZ“.

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Darüber lohnt es, nachzudenken und daran Verbesserungen politisch anzubahnen. Denn wir haben die Staatskriminalität im NSU, im Hoeness und in Mollath-Fällen, wozu der Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt nur mit seinen NSA-Schultern zuckt.

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Ich danke Christoph Heinemann – und hoffe, dass ihm durch die intelligente Informationsdarreichung Vorteile und keine Nachteile zukommen. Er arbeitete hier ohne ausdrückliche Parteiloyalität nach den besseren journalistischen Prinzipien der OBJEKTIVITÄT.

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