Plastik konservieren als Kultur der Ozeane

August 31, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8409

am Samstag, 1. September 2018

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The farther one travells, the less one knows.

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Arrive without travelling

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George Harrison (1943-2001) hatte sich das so ausgedacht und dazu gesungen. Während THE NEW YORK TIMES kaum noch neben TRUMP Platz im Blatt findet, für internationale Information noch weniger. Deutsche Angelegenheiten kommen beinahe gar nicht in nytimes.com vor.

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Auch Plastik ist in den Ozeanen sehr sehr dauerhaft. Aber will man ein wichtiges historisches Ausstellungsstück im Museum bewahren, zeigt der Raumfahrtanzug des Mond-Spaziergängers Neil Armstrong, den das Air- and Space Museum Washington zu konservieren versucht, Brüchigkeit, Versprödung und Endlichkeit.

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Zu hause bleiben und klug werden – gute Idee.

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The New York Times International Edition Wednesday, August 29, 2018, Page One:

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„It’s a durable pollutant, but plastic is transitory“ – von XIAOZHI LIM

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„Conservators race to save deteriorating artworks and artifacts with stories to tell“

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Die Kustoden von Neil Armstrongs Raumanzug vom National Air and Space Museum in den Vereinigten Staaten, sahen es längst kommen. Ein Edelstein der menschlichen Entwicklerkunst, der Anzug ist aus 21 Lagen verschiedener Plastikschichten hergestellt: Nylon, Neopren, Mylar, Dacron, Kapton und Teflon.

Die rauhe Neoprenschicht macht das größte Problem. Obwohl es unsichtbar zwischen den anderen Materialen verborgen liegt, wissen die Hüter, dass das Neopren immer härter würde und brüchig altert, und den Anzug eventuell sogar steif wie ein Brett macht. Im Januar 2006 wurde der Armstrong-Anzug, der als nationaler Schatz betrachtet wird, aus der Ausstellung herausgenommen und so gelagert, dass der Verfall verlangsamt werden soll.

Dagegen wird eine Masse von geschätzt 8,300 Millionen Tonnen des bis dahin produzierten Plastiks, als harte 60 Prozent in den Ozeanen schwimmen oder vermüllen die Strände und Küsten. Die meisten von uns wollen, dass dieser Plastikmüll verschwinden muss. Dagegen in Museen, wo Plastik-Objekte am Besten ewig erhalten bleiben sollen, fällt dieses Plastikmaterial beim Test auf Dauerhaftigkeit durch.

„Es bricht dein Herz“, sagt Malcolm Collum, der Chefkonservator des Nationalen Air and Space Museum. Der Verfall des Armstrong Anzuges wurde zumindest gebremst. Aber in anderen Raumanzügen, die Stücke der Astronauten-Geschichte sind, verwendet man neo-Plastik

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man liest dann auf Seite Zwei der New York Times weiter:

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„Plastics have a short history, in comparison with other materials“.

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Dietmar Moews meint: Mich erinnert diese Plastik-Ambivalenz an den alchimistischen Sinnspruch, wo gezeigt wird – wie es jeder Soziologe aus seiner empirischen Forschung zum Überdruß kennt:

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Lernen und Verändern ist immer ganz schwierig, weil es eine Art natürliche Unveränderlichkeit gibt. – Verhältnisse haben eine Trägheit, eine Behäbigkeit, eine Konstanz.Aber wer schon mal versucht hat, Menschen zu hindern sich zu wandeln, so zu bleiben wie sie sind, merkt bald, dass man nichts festhalten kann, denn es flüchtet. Wir spielen eben das Spiel, das Feste flüchtig zu machen und das Flüchtige fest.

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Das machen auch die Weltraumanzüge der Astronauten, wie die New York Times immerhin auf Seite Eins brachte – während die russischen Kosmonauten mit den chinesischen Taikonauten gemeinsam in die Plastikversprödung-Röhre gucken.

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FINE E COMPATTO

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