TIE-BREAK-FINALE Schach WM 2016: Sergey Karjakin vs Magnus Carlsen am Mittwoch

November 28, 2016

Lichtgeschwindigkeit 7926

Vom Dienstag, 29. November 2016

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Die auf zwölf Partien angesetzte kommerzielle, sogenannte Schachwelt-Meisterschaft, in New York und vor diversen Echtzeitmedien gespielt, von dem amtierenden norwegischen Weltmeister Magnus Carlsen vs. den russischen Herausforderer Sergey Karjakin, steht nun vor der Entscheidung im Fulton Market Building.

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Denn nach wenigen Zügen endete die zwölfte Partie wiederum REMIS und der Stand nach Punkten aus zwölf Spielen lautet nunmehr 6:6.

Es folgt nun am kommenden Mittwoch der TIE-BREAK – ein Endspiel mit Zeitbegrenzung Zug um Zug.

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Dietmar Moews meint: So hatte ich es kommen sehen. Durchaus der Meinung, hier würde Geld verdient, weil ein Promotor sein „Produkt“ – diese 12 Partien-WM – optimal kommuniziert und vermarktet.

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Für den TIE-BREAK schätze ich die größere spielerische Kraft von CARLSEN für entcheidend. Manchmal wird aber auch ein „Rückkampf“ zwischen den Kontrahenten vereinbart, der ein weiteres Mal QUOTE machen könnte.

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Hierzu kamen aus dem OFF einige Argumente und Überlegungen, die eine etwas andere Interpretation dieser bisherigen 12 WM-Spiele herausstellen, die hier als interessant für die LICHTGESCHWINDIGKEIT-Benutzer mit bereitgestellt werden. Jemand schrieb:

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Ich glaube nicht, dass das Schach-WM-Turnier in NY manipuliert ist.

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Carlsen ist kein genialer Spieler, Er verbessert in ellenlangen Partien kontinuierlich kleine Vorteile um dann schlussendlich bei Konzentrationsschwächen und kleinen Ungenauigkeiten seiner Gegner die Partien für sich zu entscheiden. Das trifft hier auf den nervenstarken Verteidigungskünstler Karjakin zu, etwa gleich alt und fit. Der ist ohne Gewinnchance „aus dem Spiel heraus“ und muss auf Fehler von Carlsen hoffen. Die Gewinnschance war bei 9 von 11 Spielen nur bei Carlsen. Ist aber wie beim Fußball. Mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse … zählt alles nicht.

Aber der Weltverband des Fussballs ist ein Nonnenkloster verglichen mit dem Weltschachverband FIDE. Präsident Kirsan Iljumschinow, Putin Freund und bis vor kurzem Oberhaupt der russischen Republik Kalmückien, ist ein äusserst korrupter Typ. Er hat Sadam Hussein, Ghaddafi und Assad in Syrien unterstützt mit Geld und Austragung von Schachturnieren. Derzeit lässt er sein Amt ruhen, da er in die USA nicht einreisen darf, sein Vermögen dort arretiert wurde und kein US-Amerikaner Geschäfte mit ihm machen darf. Da er formell jedoch weiter Verbandspräsident ist durften die Internetgiganten der USA das Schach-WM-Turnier nicht sponsern und Putin musste das Finanzielle wieder über seine Staatsunternehmen regeln.

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Robert von Weizsäcker, Sohn unseres Ex-Bundespräsidenten und bis 2011 Präsident des Deutschen Schachbundes, hat sich auch vergeblich an der russischen Schachmafia um Iljumschinow/Putin die Zähne ausgebissen.

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Zuständig ist interessanterweise das Finanzministerium in den USA, das das Embargo gegen Iljumschinow und andere Putin-Freunde überwacht und exekutiert.  Das Embargo gegen die Person trifft alle Organisationen und Firmen auf die die Person Einfluss hat oder die Amis Einfluss vermuten. Wem es nicht passt, der kann klagen.“

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Edathy – Machiavelli heute in Deutschland

Februar 11, 2014

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am 11. Februar 2014

Dietmar Moews, Köln, 11. Februar 2014

Dietmar Moews, Köln, 11. Februar 2014

Edathy – Machiavelli heute in Deutschland

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy (MdB), Innenpolitiker und Vorsitzender des NSU-Ausschusses, ist zurückgetreten. …“

… Wie man Städte oder Herrschaften regieren muß, die vor ihrer Eroberung nach ihren eigenen Gesetzen lebten (Anm. DM. etwa wie Deutschland seit 1945 durch die USA):

Wenn ein Staat, den man in der besprochenen Art erobert hat, gewohnt ist, nach eigenen Gesetzen und in Freiheit zu leben, so gibt es drei Möglichkeiten, seinen Besitz zu behaupten: entweder

  1. ihn zerschlagen oder
  2. dort seine Residenz einrichten
  3. ihm die eigenen Gesetze lassen, ihn aber tributpflichtig machen und eine Regierung von wenigen Bürgern einsetzen, die für eine freundliche Haltung der anderen garantieren. Da diese vom Eroberer eingesetzte Regierung weiß, daß sie ohne dessen Wohlwollen und Macht nicht bestehen kann, muß sie alles aufbieten, um diese zu halten. Es ist leichter, eine freiheitgewohnte Stadt mit Hilfe ihrer eigenen Bürger zu behaupten als auf irgendeine andere Weise, falls man sie nicht zerstören will. …“

Täglich belohnt mich meine Bildungstechnik mit Erkenntnis und Orientierungsmitteln. Wenn ich was nicht kenne, oder nicht verstehe, oder einfach noch nie gehört hatte, schlage ich nach.

Meist, schnell, Google-Suche – dann meist ein gezielter Griff in meine Büchersammlung. Was ich unmittelbar nachschlage, kann ich  meinem Wissen anschließen und dadurch leicht merken.

Heute, am 11. Februar 2014, heißt es: „Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy (MdB/SPD), Innenpolitiker und Vorsitzender des NSU-Ausschusses, ist zurückgetreten. Gegen Edathy läuft ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren.“

Machiavelli – der Spezialist für römische Republikfragen im Florenz der Renaissance – erklärt, was mit Edathy los ist. Edathy war im deutschen Machtapparat integriert (leitender Mitdenker im NSU-Ausschuß des Deutschen Bundestags). Eine staatsanwaltliche Ermittlung gegen Edathy kann die Staatsmacht verhindern, wenn sie will. Insbesondere hätte man nicht die Tageszeitung zur Hausdurchsuchung in Bad Rehburg eingeladen. So lange Edathy den Schutz des Machtapparates genoß, war er quasi „immun“, mußte aber „mitspielen“. Edathys öffentliche Vorführung bedeutet, dass er den Schutz der Staatsmacht nicht bekommt, weil?

Schlicht nach Machiavelli verstehe ich heute mutmaßlich: Weil Edathy bei der staatsmachtseitigen Vertuschung und Verhinderung der Klärung der Rolle des vielgliedrigen föderalen Staats bei den NSU-Morden bzw. bei der staatlich inszenierten Taten- und Täterversion zulasten der drei Beschuldigten, stört, hat man Edathy nun „abgeschossen“. Die marktwirtschaftlichen, freien sowie die staatlichen Medien schlachten Edathy, wie es eine staatliche Propagandaverschwörung nicht besser könnte.

Auf der Hand liegt weiterhin, dass NSU staatlich organisiert und geistig wie materiell gesteuert worden ist, statt zu verhindern, dass sich selbstgenieverdächtige junge „DDR-Kinder“ in – aus ihrer Sicht – Freiheitskämpfe verschworen.

Folge dieses machiavellistischen Vorgangs, um den tatsächlich seit anfang Januar krankgemeldeten SPD-Abgeordneten Edathy, ist ganz einfach: Edathy ist raus aus der NSU-Aufklärung/Vertuschung des in dieser Weise kranken Rechtsstaats Bundesrepublik Deutschland. Hat er vielleicht nicht genügend die offizielle NSU-Sprachregelungen unterstützt? Hat Edathy im NSU-Ausschuß Zweifel und Fragen an der Einseitigkeit nicht weggedrückt? Die staatsseitigen Unregelmäßigkeiten sind in der föderalen Vielseitigkeit nicht allein Obliegenheit der Bundesregierung. Jedenfalls wird Edathy durch die jetzt ausgelöste Kampagne strafrechtlicher Vorwürfe gegen ihn nicht, wie man könnte, geschützt, sondern es wird sein Ansehen unnötig und verfrüht niedergemacht – schließlich wird ihn seine Partei irgendwo ins Abseits bugsieren und schlecht versorgen.

Merkel ist Machiavellis Stellvertreter des amerikanischen US-Eroberers nach Möglichkeit 3 zur Behauptung des eroberten Besitzes infolge des Zweiten Weltkriegs.

Bei Karzai, in Afghanistan, klappt es nicht, den Willen der USA gegen den Willen der Eroberten durchzusetzen. Die Eroberung ist nicht gelungen.

Bei Sadam Hussein hatten sich die USA explizit es so machivellistisch vorgestellt wie mit Hitler-Deutschland nach 1945. Doch auch der Irak war nicht wirklich erobert, Irak war lediglich zerschlagen. Und es fehlen den Irakern die abendländisch-kulturellen Organisationsgewohnheiten des „preußisch-etatistischen“ Mitspielens.

Deshalb erscheinen uns die meisten Merkel-Statthaltereien so unterwürfig bzw. meist agieren Bundesregierungen mit frommen Erklärungen, während das politische Verhalten vollkommen den Entscheidungen der USA-Mächtigen angepasst wird. Die „freie“ Medienwelt deckt das nicht auf, sondern schwingt locker mit: „Falsche Propheten“ dienen einer beschränkten Selbstbestimmung der Deutschen sowie ihrer Unmündigkeit bei auskömmlichem Lebenskomfort.

Lesehilfe hierzu: Machiavelli Der Fürst, zit. nach KAPITEL V in Krömer 235, Stuttgart 1963, Seite 18 f