Lichtgeschwindigkeit 487

Juli 27, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 487

CHAMPAGNER: SCHULDENWACHSTUM größer als

WIRTSCHAFTSWACHSTUM und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Dienstag, 27. Juli 2010, mit BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel, CCC.de, bild.de,

Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD,

ZDF, DLF,

Piratenthema hier: BANKEN-STRESS-TEST und Wirtschafts-JUBEL

im Sommerloch ist eine FRECHHEIT der MEDIEN. Die DEUTSCHEN

müssen wissen, dass hier mit NATIONALEm SCHULDENWACHSTUM

für eine gewisse Konjunktur am vergleichsweise ärmlichen

WIRTSCHAFTSWACHSTUM gezahlt wird. Der CHAMPAGNER bleibt

zu. Dieses SCHULDENWACHSTUM kann nicht in Jahreszyklen

fortgesetzt werden. Die kommenden Jahresziele müssen dann ohne

staatliche Konjunktur- und Liquiditätsauftritt auskommen, weil nicht

erneut einfach Billionen EURO gedruckt werden können. Der

Selbstbetrug der Deutschen.

Der STRESS-TEST für die großen Banken beweist gar nichts, wenn

große BANKEN im Kettengeschäft im LUFTGELD-DOMINO

zahlungsunfähig sind. Es fehlt an realwirtschaftlicher Leistung des

Finanz-Luftballons. Es fehlt an RÜCKLAGEN. Es fehlt an

KAPITALDECKUNG durch EIGENKAPITAL.

Dietmarmoews meint. Es ist ein Skandal der Medien, die ein

öffentliches Bild des Wirtschaftsaufschwungs und gute Stimmung

erzeugen. Während die KRISE allein durch UMSTEUERUNG und

SANIERUNG der FINANZHAUSHALTE eingefangen werden kann.

SPAREN und LEISTUNGSSTEIGERUNG.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 486

Juli 26, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 486

GUTTENBERG BAYREUTH und WIKILEAKS und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews  – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin,

am Montag, 26. Juli 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung,

CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de,

ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Während die deutschen Soldaten am Hindukusch

auf Oberbefehl herumirren, sehen wir den deutschen Kriegsminister

bei den Bayreuther Festspielen im Fernsehen, seine unqualifizierten

Stellungnahmen zu den Erkenntnissen des Wehrbeauftragten

Königshaus und den 91.731 Blatt Kriegsgeheimberichte der

US-Streitkräfte zur verheerenden Lage in Afghanistan.

RICHARD WAGNERS Gesellschaftsspiel — Nie sollst Du mich befragen –

der alljährlichen Festpiele in Bayreuth wurde im diesem Jahr 2010

erstmalig ohne den 57 Jahre lang bestimmenden Wagner-Enkel

Wolfgang Wagner, der im März des Jahres gestorben ist, mit einer

Neuinszenierung der Wagner-Oper LOHENGRIN, inszeniert von der

Leiterin des speziell „intermediären bayerischen Staatsunternehmens“

Katherina Wagner, eröffnet. Dazu hat man Alles schön eingerichtet,

Bühnenbild und Szene viel heller als sonst: Schwarz-weiß, die Sonne

schien, die Gäste kamen in Scharen, auch der Bundesverteidigungsminister

Zu Guttenberg/CSU, der allerdings hier Urlaub macht, während er

unverantwortlicher Weise seine Kriegsarbeit leiden lässt. Der von den

Deutschen abgelehnte Krieg in Afghanistan wird von Guttenberg an

den Wählern vorbeigeredet. Die Kritik der Wehrbeauftragten, jetzt

Hellmut Königshaus/FDP,  wird ignoriert bzw. mit Entlassung

beantwortet (Schneiderhan).

WIKILEAKS: Die Geheimkiller-Botschaften der US Task Force 373,

von WIKILEAKS publiziert, von SPIEGEL, New York Times und The

Guardian verifiziert, setzen dem Ganzen die Krone auf. Aufgabe der

Spezialeinheiten Tast Force 373 sei auch die gezielte Tötung ranghoher

Taliban. Bei solchen Operationen gebe es zahlreiche zivile Opfer –

auch Kinder, so der „Spiegel“. Auftraggeber der Kommandos für die

Task Force 373 sei direkt das US-Verteidigungsministerium.   Der

„Spiegel“ arbeitet vor allem die Lage der deutschen Truppen im

Norden des Landes heraus. Diese sei bedrohlich, die Zahl der

Kampfhandlungen habe ebenso drastisch zugenommen wie die

Zahl der Anschläge. Auch der Einsatz von Spezialeinheiten der

US-Streitkräfte helfe nur bedingt. Rund 300 Soldaten einer dieser

Einheiten – jener Task Force 373 – seien abgeschirmt auch im

deutschen Lager Masar-i-Scharif untergebracht. In den Dokumenten

sind keine Hinweise auf weitere, bislang nicht bekannte Übergriffe

deutscher Soldaten auf die Zivilbevölkerung. Allerdings lasse sich

aus den Unterlagen schließen, dass deutsche Truppen unvorbereitet

in den Krieg gezogen seien.

WEHRBEAUFTRAGTER: Hellmut Königshaus/FDP, Wehrbeauftragter,

erst seit April 2010, Nachfolger von dem dubios von Guttenberg

abgekanzelten Schnejderhan, hat auf eklatante Ausrüstungsmängel

der Bundeswehr in Afghanistan hingewiesen. Der Wehrbeauftragte

wird auch „Kummerkasten der Soldaten“ genannt. Seine Rolle

muss deshalb eng  fachliche und basisorientierte Kenntnisse und

praktische Verlässlichkeit aus Sicht der Soldaten zuerkannt sein.

Dabei geht es um Wehretat, mangelnde Akzeptanz der Arbeit

der Bundeswehr in der Bevölkerung, Ausrüstungsmängel. Königshaus

bemängelt konkret: Nachdem Guttenberg den Wehrbeauftragten

am Samstag in der SZ ermahnt hatte, mit seiner Kritik an den

Mängeln der Bundeswehr-Ausrüstung nicht über die Stränge

zu schlagen, legte Königshaus nun nach. ‚Ich habe nicht die

Absicht einzuknicken‘, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Königshaus verwahrte sich gegen die Ermahnung Guttenbergs.

Auch ein Minister müsse in der Lage sein, Kritik auszuhalten.

‚Ich habe mich nirgendwo maßlos geäußert, zu keinem Zeitpunkt‘,

sagte er. Auch die Verwendung des Begriffs ‚Drama‘ für einige

Versorgungs- und Ausstattungsbereiche verteidigte Königshaus. ‚

Es ist eben auch ein Drama, dass wir hier nach acht Jahren immer

noch in einer solchen Situation sind.‘ Königshaus bekräftigte,

dass es zu wenig Übungsmunition gebe. Das führe dazu, dass

sich die Soldaten nicht ausreichend auf Gefechte vorbereiten könnten.

Auch von seiner Kritik an der Sicherung der Sanitätsfahrzeuge nahm

Königshaus nichts zurück. Es würden weiterhin Fahrzeuge vom Typ

‚Yak‘ eingesetzt, die ‚für diejenigen, die damit fahren, ein Risiko‘

darstellten. Die weitaus besser geschützten ‚Dingo II‘ könnten wegen

unangemessener Zulassungsnormen dagegen nicht eingesetzt werden.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Richard Wagner Lohengrin 1. Akt. 1. Aufzug, Placido Domingo


Lichtgeschwindigkeit 485

Juli 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 485

TWITTER in DUISBURG: YEAAAH! und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Sonntag, 25. Juli 2010, mit Frankfurter Allgemeine

Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de,

heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Erstmalig konnte die Lichtgeschwindigkeit

übertroffen werden durch Mobilität und Antizipation der Zukunft

durch Klugheit und kritische Urteilskraft: TWITTER in DUISBURG:

YEAAAH! Kommentar des IT-Soziologen zum Unglück auf der

Love-Parade in Duisburg zum Thema TWITTER, multilaterale

Echtzeitkommunikation, Flash und Schwarmintelligenz. Flashmob

war Flashflop in Duisburg. Echtzeitmedien, wie Email, Mobile-

Ferngespräch, SMS, Mobile-Podcast oder Twitter waren in Duisburg

allseitig frei verfügbar, sofern die Verbindungen nicht wegen

Überlastung gescheitert sind. ABER: Warnende TWEEDS waren

nicht geeignet eine bemerkenswerte Zahl von Twitter-Verfolgern

zu aktivieren, KLUGHEIT und INTELLIGENZ haben nicht die

Anschluss- und Reizhöhe der TWITTER-Aktivisten. Klugheit versumpft

im TWITTER. Hier kommt es auf zweierlei IT-soziologische

Sachverhalte an, die festzustellen sind und aus den man lernen

kann.

ERSTENS: Alle in der Todesfalle am Love-Parade-Eingangstunnel

eingeferchten zehntausende Partybesucher konnten sich nicht per

TWITTER (oder EMail, SMS u. ä.) in Echtzeit aus ihrer Not helfen

oder helfen lassen. Es wäre vorausschauende Urteilskraft vonnöten

gewesen, gar nicht in diese Falle hineinzugehen. Die Hilferufe

waren nämlich wohl draußen angekommen — geholfen werden

konnte dennoch praktisch nicht. Es hätte noch viel mehr Opfer

geben können. Jedenfalls, ein Flashmob oder ein YEAAH-Rufen

sind ungeeignet. Es wäre koordiniertes intelligenteres Handeln

multilateral und doch kontrolliert zu veranlassen. TWITTER-

Schwarm-Kommunikation in Echtzeit ist ungeeignet koordiniertes

Handeln herzustellen, wenn wir eine Masse (anonyme unhomogene

Gruppe) und nicht eine Menge (einander bekannte bzw. sozio-

kulturell abgestimmte und geistig homogenisierte Gruppe) haben.

ZWEITENS: Die Warnungen der KLUGEN, die im Vorlauf dieser

Love-Parade vor den Sicherheitsrisiken per Internetz, per TWITTER

usw. versendet worden sind, haben keine Schwarmintelligenz

anzusprechen vermocht. Es zählt in der TWITTER-Intelligenz

nicht die Intelligenz des Senders, sondern die Anschlusshöhe oder

Flachheit der TWITTER-Gemeinde, also all derer, die ein TWEED

abholen und weiterverfolgen. Der kritisch warnende Inhalt von

DUIBURG wurde im TWITTER gepostet. Die Schwarmintelligenz

ignoriert Kritik, Warnung und Intelligenz auf der Höhe der

potentiellen Empfänger, also des Flashmobs des Schwarmflops.

Dietmarmoews meint: TWITTER, als Möglichkeit in Echtzeit

multilateral TWEEDS zu kommunizieren um strategisch

koordiniertes Handeln zu initiieren müsste in Strategiespielen

geplant, eingeübt und gesettet werden. FRAGE: Welche

Verhaltensweisen sind auszulösen, damit sich eine soziale

Todesfalle, wie am Duisburger Party-Eingang, langsam, wie

in Zeitlupe rückwärts wieder auflöst, ohne dass es zu Gewalt

und Panik kommt?

JEDENFALLS scheint die Entscheidung der Organisationsleitung

von Duisburg, die Party muss weiterlaufen, weil sonst die Gefahr

einer Panik und weiterer Unglück zu hoch ist, vollkommen

unakzeptabel und auch nicht klug. Eine Absenkung des Musik-

Lautstärke-Pegels und eine psychologische Ansage (Mick Jagger

in Altamont: People, People, People), hätte die Zehntausende in

ein zögerndes Stillhalten bis zur nächsten Ansage versetzen können:

BITTE VERHARRT EINEN AUGENBLICK. ES FOLGT EINE GANZ

DRINGENDE DURCHSAGE! Anschließend erklingt die ERBARME

DICH ARIE von BACH sowie: ZUNÄCHST: JEDER VERHARRT AUF

SEINEM PLATZ usw. usf. ATEMÜBUNGEN, BESONNENHEIT.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 483

Juli 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 483

TOTENGEDENKEN 7th 24th LIFE IN A DAY und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit,

an der Gedenkstätte, Hildebrandstraße, am Verteidungs- und

Kriegsministerium in Berlin-Tiergarten, am Samstag, 24. Juli 2010,

mit Neue Zürcher Zeitung, BILD Berlin/Brandenburg, Frankfurter

Allgemeine Zeitung, Spiegel-Online.de, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie Phoenix.de, arte, ARD, ZDF,

DLF,

Piratenthema hier: TOTENGEDENKEN 7th 24th LIFE IN A DAY

in neun Minuten an der Gedenkstätte für die toten deutschen Soldaten

mit einer kurzen LESUNG aus OTTO NEBEL: ZUGINSFELD, Gedicht

zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt.

Die AfPak-Weltnachrichten des Tages berichten von entweder

sechzehn oder ca. achtzig Todesopfern einer amerikanischen Drohne

in Pakistan, ferner fünf amerikanischen gebombten Soldaten der

interationalen Schutztruppen, zehn Tote bei der Love-Parade-Party

in Duisburg. Spätere Sendungen drehten die Reihenfolge, so dass

die fünf Amerikaner, die später und in Afghanistan umkamen, als

Rache der achtzig Toten in Pakistan erscheinen.

Um 16.28 Uhr, als diese Podcast-Aufnahme geschnitten wurde,

hatten in Duisburg die ersten, unter dem Zugangstunnel

eingequetschten Love-Parade-Besucher, bei der Polizei die

drohende Gefahr gemeldet und gewarnt, dass etwas Schlimmeres

passiert. Um 17.14 Uhr sind die ersten Opfer, die in Panik versucht

hatten über eine Treppe zu entkommen abgestürzt. Es starben

insgesamt achtzehn Personen, über einhundert wurden in der

ausgebrochenen Panik zerquetscht. Ich habe zum Zeitpunkt dieser

Aufnahme davon nichts gewusst. Massenveranstaltungen und

Public Viewing, Erntedankfest und 1,5 Millionen Partyleute in

Duisburg: man sollte besser auf mich hören und nicht an so etwas

teilnehmen. Die Toten bei der Panik-Love-Parade sind in Duisburg

mehr nationale Opfer. BILD vor Ort: „Ich habe allein schon elf Tote

gezählt, es sieht aus wie in Bagdad nach einem Angriff.“ Die Toten

waren bereits mit Laken abgedeckt. Die Polizei bestätigte inzwischen,

dass es Tote gab. Das Drama spielte sich an Haupteingang ab,

einem regelrechten Nadelöhr: Wegen Überfüllung wollten Tausende

das Gelände am Alten Güterbahnhofs verlassen. Doch gleichzeitig

kamen Tausende an, wollten zur Bühne!

Schreie, Angst, Panik! Tausende Menschen prallten zusammen, viele

wurden zerquetscht, kippten in dem Gedränge um, mussten von

Sanitätern reanimiert werden.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 481

Juli 23, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 481

JEUNESSE DORÉE mit KIPI & TARNNAMEN

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit,

im Globus mit Vorgarten in Berlin, am Freitag, 23. Juli 2010, mit

Wolfgang Leonhard: Die Revolution entlässt ihre Kinder sowie Taz

Berlin, BILD Berlin/Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung,

Der Tagesspiegel, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: JEUNESSE DORÉE mit KIPI & TARNNAMEN, im

Kontrast zu der grausamen Wahrheit der Wirklichkeit, wie von

Wolfgang Leonhard in „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ der

Zwang zur Anonymität, Beseitigung der Persönlichkeit und

Vernichtung der Individualität, Beseitigung der sozialen Geschichte,

betätigen sich viele Kinder und Kinderpiraten im Internetz spielerisch.

Bei den Piraten, den Jungpiraten und Kinderpiraten (Jupis und Kipis)

haben sich die Benutzung von Phantasienamen in Verbindung mit

dem „parteipolitischen Kampf“ um das Recht auf Diskretion,

Geheimhaltung der Person und des Echtnamens in Verbinduung

mit dem Thema Datenschutz mit der fiktiven Welt der Avatare,

Nicknames, Pseudonyme, Anonyme, Künstlernamen, Tarnnamen,

Decknamen, vermischt. Dabei geriet die notwendige politische

Wirklichkeit nicht so weit in den Blick der Netzpiraten, dass sie

die angemessene bürgerrechtliche und freie Nutzung für sich

entfaltet hätten. Öffentlichkeit und Erfahrung als Perspektive des

gesellschaftlichen Diskurses verkümmern.

Während unsere goldene Jugend (die Jugend ist im Vergleich

zum Alter ist stets golden), Jeunesse dorée, im Bilde des jungen

unverlässlichen Kriegsministers Theodor (der goldene Gott Theo dor)

Guttenberg, CSU, aus Bayern, im Internetz herumspielt, die Politik

mit unwahren Behauptungen und irreführenden Ansagen für einen

verheerenden Krieg der Deutschen gegen Afghanistan sorgt.

Dietmarmoews meint: Hierzu ist das Lesen von Wolfgang Leonhard

sehr anregend. Zitat aus Die Revolution …: …In den Anfang der

fünfziger Jahre veröffentlichten Büchern über den Kommunismus

wurden meist die Resultate der politischen Ausbildung und Schulung

geschildert; umso mehr lag es mir daran, die ideologische Ausbildung

und Schulung, die ich selbst erlebt hatte – darunter in der Komintern-

Schule, der höchsten Ausbildungsstätte der Kommunistischen

Internationale, der höchsten Ausbildungsstätte der Kommunistischen

Internationale für ausländische Genossen – darzustellen: die Methoden,

die „Kritik und Selbstkritik“, die Abschottung vom Leben der Menschen

in der Sowjetunion, die verpflichtende Benutzung von Tarnnamen und

das Verbot, irgendwelche Ereignisse aus dem eigenen Leben zu

erwähnen …“ „…Im Juli 1987 .. fand ich mich sofort wieder zurecht.

Aber neu und ein für mich unvergessliches Erlebnis war es, nun

ungehindert und frei mit den Sowjetbürgern über alles sprechen und

diskutieren zu können …“

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 480

Juli 22, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 480

APPROVAL LIQUID FEEDBACK und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Donnerstag, 22. Juli 2010, mit BILD Berlin/

Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel,

Sueddeutsche-Zeitung.de, focus.de, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF,

DLF, Piratenpartei-Sachsen.de

Piratenthema hier: APPROVAL LIQUID FEEDBACK – Keine

TECHNISCHEN LÖSUNGEN für SOZIALE PROBLEME & PIRATEN

hier am Beispiel der Pressekonferenz und PRESSEMITTEILUNG

zum De Maiziére-Papier der Informationspolitik des

Bundesinnenministers.

Die sächsischen Piraten haben vor kurzem das Thema IT-Politik

wie folgt angesprochen. Das ist sehr allgemein aber ernsthaft,

ich zitiere:

„Die Piraten sind auch als Internetpartei bekannt. Darum liegt

es auch uns am Herzen, dass jeder Bürger die Möglichkeit hat,

einen Internetanschluss zu nutzen. Vorraussetzung für einen

Internetanschluss ist aber auch ein Rechner. Also Rechner und

Internetzugang für alle Bürger. Die Idee wurde schon sehr gut

ausgearbeitet. Man bezieht sich auf das Urteil OLG München,

dass hat in 1 W 2689/09 (v. 23.3.10) u.a. besagt, „dass die

ständige Verfügbarkeit eines solchen Gerätes mittlerweile zum

notwendigen Lebensbedarf gehört“.

Dietmarmoews: Ich halte die Forderung der Sachsenpiraten für richtig.

Anders dagegen bewerte ich antidemokratische Machenschaften

innerhalb der Piraten, wie das Approval-Voting. Da hat jeder so

viele Stimmen, wie es Kandidaten gibt und es führt zu abgesprochenen

Blockwahlen, also zur Wiederwahl der bekannten Nichtstuer. Hier

bietet sich nun die Frage an: Wann kommt es bei Blockvorständen

zum Blockrücktritt?

Approval Blockwahl und Blockrücktritt hängen doch zusammen.

Wenn, wie hier, durch den Bundesvorstand, der Piratenpartei

erheblich geschadet wird, indem sowohl das Außenbild durch

Abwertung gekennzeichnet wird wie die innere Parteifunktion in

entmutigende Machtverfahren verstrickt wird, während das Ganze

als Anregung zur Diskussion bezeichnet wird, ist das unakzeptabel,

egal ob böse oder blöd.

Diese sogenannte PM (22. Juli 2010 auf piratenpartei.de zu finden)

hat einen Monat Verspätung, einen Monat Delay nach dem CCC

in der FAZ, als Antwort auf De Maiziere vom 21. Juni 2010.

Aussagen des Bundespiratenvorstands, wie: Das Internetz sei eine

eigene Welt;

Das Netz spiegelt die reale Welt, doch es ist von anderer Natur;

De Maiziére vertrete eine politische Klasse; sind allesamt inhaltlich

Unfug und sprachlich verschroben, insofern, der Vorstandspirat

teils was anderes meint als er sagte.

Die IT-Gemeinde und die Netzbenutzer ist das Internetzaufgebot

von HEISE.de wichtig, weil es eine hohe weitreichende Kompetenz

und Themendichte liefert. Der Piraten-Bundesvorstand hat mit

diesem Presseauftriitt dem Ansehen der piraten sehr geschadet,

weils einfach unkompetent ist. Wer einen Monat zu spät kommt,

muss schon die Argumente zum Thema, die andere Mitspieler

bereits vorgetragen hatten berücksichtigen, zumindest kennen.

Das ist hier nicht der Fall. Eine ganze Anzahl deutschsprachiger

Medien haben Notiz genommen — eigentlich müssten nun die Piraten

über ihr Eliteprinzip nachdenken und zukünftig bessere Leute wählen.

Die Sueddeutsche hat nicht kritisiert sondern eine kurze Inhaltsangabe

gegeben. Wie sollte die eingeladene Presse aber allerdings anders

als missverstehen müssen, dass von Fabio Reinhard eine als PM

Pressemitteilung: zehn Thesen ausgerufen worden sind. Es sind ja

kaum zehn Hypothesen mit denen vom Bundesvorstand eine Diskussion

eröffnet sein soll, nicht Parteistandpunkte verlautbart wurden.

Fender Stratocaster im Feedback.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 479

Juli 21, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 479

WIRTSCHAFTSPRÜFER & 400 JAHRE CARAVAGGIO

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus

mit Vorgarten in Berlin, am Mittwoch, 21. Juli 2010, mit BILD

Berlin/Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel,

CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie

Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: WIRTSCHAFTSPRÜFER & 400 JAHRE

CARAVAGGIO, behandelt die volkswirtschaftliche Bedeutung von

Kunst und Kultur, ein von Dietmar Moews gemalter Canestra di Frutta –

Stilleben-Früchtekorbes nach Caravaggio in der Pinacotheca

Ambrosiana in Milano, gemalt 1976, und die Marketing-Findigkeit

des Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews sowie der Fund eines

angeblich neuentdeckten Gemäldes des Michelangelo Merisi, genannt

da Caravaggio, über den YOUTUBE-Kanal.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20. Juli 2010, Seite 30, von

Dirk Schümer: Fund in Rom oder Wie viel Prozent Caravaggio, das

ist die Frage: In Rom soll im Besitz des Jesuitenordens ein bisher

unbekanntes Gemälde von Caravaggio aufgetaucht sein. Das

erichtete pünktlich zum vierhundertsten Todestag des Malers die

vatikanische Zeitung „Osservatore Romano“. Das gemälde zeigt

das Martyrium des heiligen Lautentius: Ein junger Mann, gebunden

auf ein Rost, soll gerade verbrannt werden, seine Hand verkrampft

sich, und sein Mund öffnet sich zu einem stummen Schrei. Einige

Stilmerkmale — die Nahsicht, die Körpermodellierung mit Licht-

Schatten-Effekten und die portraithafte Unmittelbarkeit — weisen

ins direkte Umfeld des Malers Michelangelo Merisi, der unter seinem

Herkunftsnamen Caravaggio Weltruhm erlangte.. Allerdings ist das

Gemälde, das die Zeitung prominent als Titelbild abdruckte, noch

nicht wissenschaftlich untersucht; demnach fehlt eine offizielle

Bestätigung der Zuschreibung durch namhafte Kunsthistoriker. So

konnte Sybille Ebert-Schifferer, die direktorin der Bibliotheca Hertziana,

des Max-Planck-Instituts für Kunstgeschichte in Rom, deren grundlegendes

Werk zu Caravaggio im vergangenen Jahr erschien, das Gemälde noch

nicht selbst begutachten. Sie ist allerdings, so sagt sie, nach dem

ersten Augenschein „mehr als skeptisch“.

Dietmarmoews meint: Sollen Sie den Fall mal mir überlassen!

Abgesehen von der Frage: gibt es ein solches Bild überhaupt im Real-Life?

Man kann sowas heute leicht digital hinpixeln. Ohne das bezeugte

Original sieht das eben nur nach was aus. Und der Vatikan als Zeuge?

Da ist doch immer tiefes Misstrauen angesagt.

Falls es das Bild gibt und das Material alt ist, kommen dann doch

diverse obligatorische Prüfmethoden in betracht, bevor man zur

Beurteilung der Authentizität kommen kann.

Da nun aber der Caravaggio zwar ein ganz gut belegter Herr

zeitlebens war, dessen Person und dessen Werkelei vielfältige

Nachweislücken aufweist, schlage ich aber der Wahrheit und

der Kunst zuliebe einen anderen Weg vor:

Man schaue sich das Bild an. Wenn es ein Meisterwerk ist, dann

ist der Name des Malers eher nachrangig. Wenn es eine Zuschreibung

auf einen unbekannten, oder wie hier, auf einen weltbekannten Caravaggio

gibt, dann hilft es auch nicht, wenn die Qualität gering ist.

Da der Original-Caravaggio diverse großformatige Gemälde in

unfertigem Zustand hinterlassen hat, also Bilder, die er nicht

zuendemalte, die Untermalungen, halb fertiggemalte usw. Zustände

zeigen, ist eines gewiss: Caravaggio hatte geniale Fähigkeiten der

Hand und des Auges. Alle seine Werke, ob fertig oder unfertig zeigen

immer diese enorm unerreichte Qualität der Pinseltechnik und der

Zeichnung. Seine Farben sind eher Kollorierungen, die es anders

überwältigender gibt. Aber, was man bei Caravaggio sieht, reicht

von Adam Elsheimer bis Rembrandt und Georges de La Tour, ist

erschütternd gut. Aber Italien ist an sich mehrere Reisen wert. Auch f

ür Wirtschaftsprüfer.

Ferner soll in Berlin zu Luftschutzzwecken die U-Bahn ausgebaut

werden, wünscht Pirat Dr. Dietmar Moews.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 478

Juli 21, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 478

ABZUGS-LA OLA in AFGHANISTAN und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Dienstag, 20. Juli 2010, mit Ludwig Wittgenstein:

Das blaue Buch, BILD Berlin/Dresden, Sächsische Zeitung,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel, CCC.de,

bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie

Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: SEMANTISCHE INHALTSANALYSE untersucht

das schriftliche Demokratieverfahren in der Piratenpartei auf die

Bedeutungsverständnis-Fähigkeit der einfachen Piratenmitglieder.

Die 40 Außenminister in Afghanistan wollen eine La Ola mit

Burka und Nikab einüben.

In Berlin soll zu Luftschutzzwecken die U-Bahn ausgebaut werden.

Der Föderalstaatliche Deutschlandfunk sendete im Mittagsmagazin

seine Zurückhaltung in der Berichterstattung über die Ablehnung

des Krieges und der deutschen Kriegsbeteiligung überhaupt im

Ausland, in Irak, in Afghanistan, Pakistan oder sonstwo. Denn

die deutsche Bundeswehr unterliegt dem Friedensgebot und soll

der Landesverteidigung gewidmet bleiben.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 476

Juli 18, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 476

Ole von BEUST RATTEN PIRATEN verlassen das SCHIFF und

Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie

und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin,

am Sonntag, 18. Juli 2010, mit BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel, CCC.de,

bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie

Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: Hamurgs Bürgermeister Ole von BEUST/

CDU gibt seinen Rücktritt vom Amt zum 25. August 2010 bekannt.

BEGRÜNDUNG: Sein Alter von 55 Jahren und seine Amtszeit

von 9 Jahren.

FAZ titelt am 17. Juli 2010 auf Seite Eins: Hamburger Bischöfin

Maria Jepsen tritt zurück.

Dietmarmoews: Hier wiederholt sich, was wir nun ständig

beobachten. Führer und Verantworter ziehen sich zurück, wie

der Subalterne, der das Rentenalter erreicht.

Vergangene Woche listeten die Medien die Namensreihe auf,

der Parteivorstände und Ministerpräsidenten der CU/CSU:

Öttinger in Stuttgart, Stoiber und Beckstein in Bayern, Althaus

in Thüringen, Roland Koch in Hessen, Rüttgers in Nordrhein-

Westfalen, nun also der Landesregierungschef Bürgermeister

Ole von Beust von Hamburg. So, als gingen die allesamt auf

die Abschussliste der Bundeskanzlerin Dr. Merkel. Weder Merz

noch Milbradt sind wegen Merkel gegangen.

Zweifellos kann ohne Staatsmänner regiert werden. Der

Verwaltungsstaat Schweiz zeigt es: Kaum jemand kennt die

Schweizer Staatsführer mit Namen: Das Schweizer Volk ist der

Souverän, genauer die Schweizer Volksabstimmung ist das

Zeichen rigoroser Entscheidungslust der Majorität, auf Minoritäten

Zwang und Druck statt Minderheitenschutz anzuwenden.

Weder Bundeskanzler Dr. Konrad ADENAUER, der erst mit

über 70, nach einem verdienten Arbeitsleben als Politiker und

Kölner Bürgermeister, erster deutscher Bundeskanzler

geworden war, blieb als Staatsmann bis ins höchste Alter

verantwortungsvoll tätig. Dr. Helmut Kohl war 16 Jahre Kanzler

und sein Augenmaß und seine Durchsetzungskraft hatte ihm

ermöglichst, sich mit starken Leuten zu umgeben (Genscher

und Geißler z. B.), mit denen es möglich war Deutschlands

Jahrhundertgeschick, ausgehend von der Hitlermisere, nun

nach 1989 in eine eigenverantwortliche Rolle in der Welt-

Völkergemeinschaft zurückzuführen.

Was wir heute an Rückzugsszenarien der Sylt-Urlauber erleben

ist das Prinzip der Ratten, die das Schiff verlassen, wenn sie

glauben, es sinkt. Von BEUST sagte heute, er habe mit seinem

Rücktritt gewartet, weil er keineswegs in der Finanzkrise

Hamburgs die Verantwortung abgegeben hätte. Jetzt indes,

da die Krise gemeistert sei, könne er zufrieden abtreten. Dabei

wissen alle Rüttgers, Koch und Beust, dass die Krise schlimm

ist und noch schlimmer wird. Krieg und Schulden wachsen.

Nichts ist gemeistert. Frau Bischöfin Jepsen hat Altersversorgung

und keine Lust mehr. Bischöfin Käßmann hatte begründet: ich

will mir das nicht antun. Althaus zieht das unvergleichlich höhere

Managergehalt in der Wirtschaft vor, statt Rechenschaft für

ein vorbildliches Leben schuldig bleiben zu müssen. Das sind

die Kanaillen der Krise, die anstatt anzupacken, einknicken.

Ich appeliere an alle Piraten, nicht auszutreten. Nur weil

momentan eine Irritation dafür gereicht, dass an sich apolitische

Kipis glauben, es sei ihr DING, eine Partei zu führen, denen es

aber hinten und vorne an Geist und Können fehlt, erlaubt es

weder, sich auf dem Niveau großartig zu streiten, noch hinzuwerfen.

Der GRUND reicht aus für die PIRATENPARTEI — es muss

geschehen, dass die weltweite Piratenpartei ihre Aufgabe als

liberale IT-Partei annimmt. GEDULD ist angesagt.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 475

Juli 18, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 475

ANDROIDEN WIE WIR & PIRATEN und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Sonntag, 18. Juli 2010, mit BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel, CCC.de,

bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie

Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: ANDROIDEN WIE WIR lautet die Überschrift

eines Artikels von Helmut MAYER in der FAZ.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. Juli 2010, Feuilleton

von Helmut Mayer: ANDROIDEN WIE WIR, Ausstellungsbericht

und Kritik über „ROBOTERTRÄUME“ im Basler Tinguely-Museum,

mit einer Montage von Science-Fiction-Filmen sowie zahlreichen

Arbeiten von dazu eingeladenen Künstlern (Andro, aus dem

Griechischen: Mann; hier, die Menschähnlichen)

Laut Helmut Mayer, werden die Künstler nicht näher qualifiziert,

warum gerade sie hierzu Brauchbares hätten liefern können sollen.

Egal, nehmen wir also, was da die Kustodenwillkür von Basel z

usammen-assembliert hat.

Hier an zwei IT-Beispielen: Virtuelle Kommunikation im LIQUID

und Service- und Pflegeroboter und die Grenzwertigkeit, dessen,

was irreführend Androiden und „sociable robots“ genannt wird.

Es ist die Unfähigkeit der Technologen und Telematiker, begreifen

zu können, was das „Menschliche“ und was das „Soziale“ ist, im

wesentlichen Unterschied zur verkörperten künstlichen Intelligenz,

dass „und wie wir es in den Maschinen mit uns selbst zu tun

haben“ (s. FAZ am 17. Juli 2010, Feuilleton, Helmut Mayer:

Androiden wie wir).

Zugang, Teilnahme und Gleichheit sind unerlässliche Bedingungen

für unsere Demokratie. Heutige bürgerliche Öffentlichkeit basiert

auf der Organisation der Vermittlung ihrer Integration. Abkopplung,

Entmündigung und Entmutigung warten hinter jedem ungelösten

Problem. Deshalb muss die Organisation der Demokratie mehr

als nur normative und rechtliche Ansprüche postulieren. Demokratie

muss auf die soziale Wirklichkeit hin ausgelegt sein. Das Misslingen

und die Überforderung der sozialen Kräfte stehen im Mittelpunkt

der Politikmüdigkeit und Organisationsverdrossenheit. Direkte

Demokratie, Aufbegehren und Volksabstimmungen nehmen zu.

Was bedeutet das sozio-politisch? Was müssen die Piraten aus

Sicht der IT-Soziologie dazu bedenken?

Das Internetz, als ortsungebundenes Echtzeit-PtoP-Medium, macht

zusätzliche und vereinfachte Informationsbereitstellung möglich.

Bereitstellung darf nicht mit Kommunikation oder

Informationsaufnahme verwechselt werden. Der Datenumsatz lässt

zunächst nur eine Veränderung des Verhaltens der Internetznutzer

erkennen. Weder die Kompetenz des Schreibens, des Lesens, des

Denkens, der Urteilskraft, noch für die Anschlussfertigkeiten zu

wechselnden sozio-kulturellen Spielen werden durch das einsame

Keyboard gestärkt. Es stellen sich im Gegenteil Kälte, Demotivation

und Oberflächlichkeit ein bzw. es wird ersatzweise ein Spiel eines

oberflächlichen Hochbetriebs eingeübt, Soziale Risse und

Verwerfungen, Autismus und Solipsismus sind nicht fern.

Verbunden damit sind kritische Steuerungs- und Kontrollschwächen,

kurz, Misslingen der Kommunikation, Scheitern des Lernens und

Desintergration der sozialen Konsonanz und Sonorität gehen

verloren bzw. werden in ihrer laufenden Reproduktion gelähmt.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Paperback Writer, The Beatles 1966