Paul Allen 1953 – 2018 Kurznachruf

Oktober 17, 2018

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am Donnerstag, 18. Oktober 2018

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Paul Gardner Allen wurde am 21. Januar 1953 in Seattle, Washington, USA, geboren, wo er jetzt 65-jährig, am 15. Oktober 2018, gestorben ist.

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Paul Allen war ein einzigartig herausragender Geschäftsmagnat, Investor und Philanthropist, mit einer Schlüsselfunktion in der Explosion der IT-Revolution in den 1970er Jahren in den USA und weltweit, verbunden mit den Namen MICROSOFT und dem seines Partners BILL GATES. Allen war unverheiratet, hatte keine eigene Familie und beteiligte seine Schwester Jody Allen an seinen weitreichenden unternehmerischen Aktivitäten. Er starb an den Folgen einer Non-Hodgkin-Lymphom-Erkrankung.

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Nach dem Schulabschluss studierte Allen an der Washington State University, ging aber nach zwei Jahren ab, um kommerzielle Software für die neuen Personal Computer (PC) zu schreiben. In dieser Zeit gründete er zusammen mit Gates sein erstes Unternehmen, mit dem sie Software für Verkehrszählungen entwickelten. 1973 begann er bei Honeywell als Programmierer. Später überzeugte er Gates, die Harvard University (Boston) zu verlassen, um mit ihm eine Firma zu gründen.

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Allen und Gates – sie gründeten im Jahr 1975 die Firma Microsoft in New Mexico, USA, die bald größte PC-Software-Firma. Damit begann die Kleincomputer-Revolution, genau wie ihre bald den Weltmarkt dominierenden Windows-Betriebssysteme. Im März 2018 wurde Paul Allen die geschätzt 44st reichste Person der Welt mit etwa $ 21,7 Milliarden Werten. Man nannte ihn auch Visionär der „vernetzten Welt“.

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Microsoft in Albuquerque begann einen BASIC-Interpreter zu verkaufen. 1980 war er wesentlich dafür verantwortlich, dass Microsoft für 50.000 US-Dollar das Betriebssystem 86-DOS kaufen konnte. Danach erhielt Microsoft einen Vertrag, um 86-DOS als Betriebssystem für den neuen PC von IBM zu liefern. Dies wurde zur Grundlage für das Wachstum von Microsoft.

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1972 gründete er, ebenfalls schon mit Bill Gates, den Microsoft-Vorgänger, die IT-Firma „Traf-O-Data“. Sein „Interpreter-Programm“, machte die Programmiersprache BASIC lesbar für den neuen Mikrocomputer „Altair 8800“. Allens System wurde vom Altair-Hersteller MITS übernommen, was sein Durchbruch war: eine Computerfirma kaufte sein Programm für ihre Rechner, statt ein eigenes zu schreiben!

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Der Grundstein für Microsoft als Hersteller von Betriebssystemen war gelegt und Paul Allen dachte sich den Namen der Firma aus: „Micro Soft“.

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Kurze Zeit später lieferten Allen und Gates mit MS-Dos die Betriebssoftware für den „IBM Personal Computer“. Streng genommen gab es zwar schon vorher PCs, aber der Erfolg der Desktop-Computer von IBM war durchschlagend. Microsoft wurde zum führenden Software-Händler. Kurze Zeit später verkauften sie die erste Computermaus für den Massenmarkt. Und immer mehr Haushalte bekamen ihren eigenen PC. So gut wie alle marktüblichen PCs mit Windows-System beruhen auf dem IBM-Gerät von damals.

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Allen schied 1983 bei Microsoft aus, nachdem bei ihm ein Hodgkin-Lymphom diagnostiziert worden war. Im November 2000 trat Allen auch von seiner Position im Aufsichtsrat von Microsoft zurück, wurde aber gebeten, weiterhin als strategischer Berater für Microsoft tätig zu sein.

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Alsdann war Allen Gründer und Chef der Vulcan Inc, die seine vielfältigen Unternehmungen und philanthropische Aktivitäten steuerte. Er hatte ein Mehrmilliarden-Investment-Paket. Dazu zählen Technologie- und Medienunternehmen, Wissenschaft und Forschung, Immobilienfirmen, private Raumfahrt-Projekte, ferner Anteile in weiteren Feldern. Allen besaß zwei kommerzielle Sport-Teams und war Teilhaber bei den Seattle Sounders FC (Profi-Fußball), die im Jahr 2009 in die oberste Fußball-Liga der USA aufgenommen wurde.

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Allen war auch Gründer des Allen Institut für Hirnforschung, ferner des Intituts für künstliche Intelligenz, des Institute für Zellforschung, ferner Weltraum- Eroberungs-Systeme. Er gab mehr als 2 Milliarden Dollar für Erziehungs-, Wildtierschutz und Umweltschutz, sowie im Kunstgeschäft, Gesundheitsversicherung sowie weiterer Gemeinschaftsanliegen. Allen erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen in verschiedenen Arbeitsfelder, und TIME-Magazin zählte Allen in den Jahren 2007 und 2008 zu den „Einflussreichsten 100 Leuten in der Welt“

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Im August 2010 strengte Paul Allen über sein Unternehmen Interval Licensing Gerichtsverfahren gegen Google, Apple, Yahoo, Facebook, Ebay und andere Softwareanbieter an, die er beschuldigte, bei Benutzeroberflächen Technologien einzusetzen, auf die er die Patente besitzt. Gegen Microsoft wurde keine entsprechende Klage eingereicht. 2014 wurde die Klage wegen der Verletzung von Patenten für Pop-Up-Nachrichten vom U.S.Court of Appeals for the Federal Circuit wieder zurück verwiesen, nachdem eine Richterin vom US District Court sie schon abschlägig beschieden hatte.

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Er unterzeichnete 2010 die als „The Giving Pledge“ bekannt gewordene Kampagne von Bill Gates, mit Warren Buffet, die wohlhabende Menschen in die Pflicht nimmt, große Teile ihres Geldes für Bildung, Wissenschaft und Medizin auszugeben. Allen versprach, mehr als die Hälfte seines Vermögens zu spenden. 2011 wurde Allen in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Alleine über die Paul G. Allen Family Stiftung spendete er daher jedes Jahr 30 Millionen US-Dollar. Auf seinem Twitterkanal konnte man noch bis vor kurzem über die neusten Ideen Allens lesen.

Mit seinem Geld gründete der Geschäftsmann über 140 weitere Firmen der Technikbranche, gemeinnützige Organisationen und kaufte Sportvereine. Das Großunternehmen Vulcan Inc, ist das Dach vieler dieser Aktivitäten und wurde gemeinsam mit seiner Schwester Jody Allen geführt. Im Laufe der Zeit investierten sie über zwei Milliarden US-Dollar für die Allgemeinheit.

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Allen und seine Schwester Jodi Allen waren gemeinsam Eigentümer und Chefs der Vulcan Productions, einer Fernseh- und Filmproduktionsfirmamit Sitz in Seattle einschließlich der Unterhaltungs-Abteilung der Vulcan Inc. Ihre Filme erhielten verschiedene Anerkennungen, von „Peabody“ zu „Independent Spirit Awards, Grammys und Emmys. Allein im Jahr 2014 gewann Allens Film „We The Economy, 12 Preise, einschließlich einem Netz-Preis für „best Online News & Politics Series. Die Filme wurden, neben weiteren, auch für Golden Globes und Academy Awards nominiert

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2013 beteiligte sich Vulcan Productions an dem Film „Girl Rising“, des Regisseurs Richard E. Robbins, der Mädchengeschichten erzählt, die in verschiedenen Teilen der Welt eine Bildung suchen. Weltweit sahen über 205 Millionen Haushalte „Girl Rising“ zur CNN und CNN-International-Premiere. Und mehr als 4 Millionen User haben Girl Rising im Internetz angeschaut. Im mit dem 10×10 Programm zusammenarbeitenden Spenden-Aktion wurden über 2.1 Millionen Dollar zur Förderung der Bildungshilfe für Mädchen gesammelt.

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1993 finanzierte Allen ein sich über zwei Jahre erstreckendes Gerichtsverfahren, in dem die Familie des Rockgitarristen Jimi Hendrix, aus Seattle, die Rechte an dessen Musik zurückerlangte. Diese Rechte waren angeblich vorher vom Nachlassverwalter ohne Genehmigung verkauft worden. Allen finanzierte auch den Kauf diverser Gegenstände aus Hendrix’ persönlichem Besitz (unter anderem die Gitarre, die Hendrix beim Woodstock-Festival spielte). Diese Gegenstände wurden dann im Rahmen von Ausstellungen des Experience Music Projektes öffentlich zugänglich gemacht.

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2006 zeigte Allen erstmals eine Auswahl von 28 Gemälden seiner privaten Kunstsammlung der Öffentlichkeit. In dem von Frank Gehry erbauten Experience Music Project in Seattle stellte er unter dem Titel DoubleTake: From Monet to Lichtenstein Werke von Herbert Bayer, Jan Brueghel der Jüngere, Giovanni Antonio Canal, Paul Cézanne, Willem de Kooning, Edgar, Max Degas, Eric Fischl, Paul Gauguin, Nan Goldin, Jasper Johns, Roy Lichtenstein, Edouard Manet, Claude Monet, Pablo Picasso, Pierre-Auguste Renoir, Gerhard Richter, Mark Rothko, Georges Seurat, Paul Signac, Thomas Struth, William Turner, Vincent van Gogh und Kenji Yanobe aus.

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2004 bestätigte Allen, dass er der alleinige Investor für das Space Ship One war. Dabei handelt es sich um ein Experimentalflugzeug für kommerziellen suborbitalen Raumflug. Mit SpaceShip One gelang der erste privat finanzierte suborbitale Raumflug. Damit gewann das Projekt den eigens hierfür ausgelobten Ansari X-Prize.

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Ende 2011 gab Allen bekannt, über seine neue Firma Stratolaunch Systems das mit einer Flügelspannweite von 116 Metern bis dato größte Flugzeug der Welt bauen zu wollen. Mit dem Flugzeug sollen in der Luft mehrstufige Raketen gestartet werden. Dieses Idee konnte Allen jetzt nicht mehr erleben.

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Im Jahr 2003 wurde Allens Yacht Octopus in Betrieb genommen. Gebaut als Gemeinschaftsarbeit von Lürssen in Bremen und der Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel, gehörte sie mit 126,20 Metern Länge, einem eigenen U-Boot und mehreren Beibooten seinerzeit weltweit zu den zehn größten Yachten. Allen besaß zwei weitere Yachten, darunter die 92 Meter lange Tatoosh, die von der Rendsburger Werft Nobiskrug gebaut wurde. Mit ihrer Ankerkette sollen Mitte Januar 2016 über 4300 m² des Riffs von West Bay vor den Cayman Islands zerstört worden sein. (Quelle: Wikipedia u. a. am 17. 10. 2018).

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Rose-Maria Gropp AKTUELLE Kunst-Verzerrung

Januar 5, 2016
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Vom Dienstag, 5. Januar 2016

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Heute wird in den Massenmedien diskutiert, dass bei FACEBOOK Gerüchte verbreitet werden und FACEBOOK-Kunden das „Falschgeld kaufen“ und ungeprüft weiter verbreiten. Viele junge Menschen halten die anscheinende Einfachheit von FACEBOOK für gültige Wahrheit.

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Heute wird in den Massenmedien der längst als gefährlich für ein Ministeramt disqualifizierte Bundesinnenminister Thomas de Maiziére zitiert, der erklärte:

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Diejenigen, die tatenlos zugeschaut haben, hätten sich schuldig gemacht“.

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De Maiziére hat damit zur Selbstjustiz aufgefordert – zu Straftaten aufgefordert – das ist Volksverhetzung, versuchte Anstiftung …

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Dabei redet BMI de Maiziére von den angeblich in der Sylvesternacht am Kölner Hauptbahnhof stattgefundenen „Unruhen“, bei denen über 1.000 überwiegend afrikanische Asylanten dort Sylvester feiernde Frauen, überfallen, belästigt, ausgeraubt, vergewaltigt, hätten worüber über 80 Strafanzeigen bei der Polizei vorlägen.

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Anzeigen von Sylvester-Bahnhofs-Frauen gegen unbekannt, sind bei unbelastbarer Beweislage schnell ausermittelt:

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Kölner-Sylvestervergewaltigung am Hauptbahnhof ist als Strafdelikt etwa so informell und privat, dass polizeiliche Ordnungskräfte entweder im Verhältnis eine Polizistin für eine feiernde Frau als staatlicher Personenschutz einzusetzen wären. Oder die ganze Sylvesterparty-Berichterstattung hat vor einem Staatsanwalt etwa so viel Gewicht, wie eine bei FACEBOOK gepostete Vergewaltigung – nämlich keine.

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Dennoch werden solche medienkritischen Geschehnisse für die Auswahl der Massenmedien-Redaktion, auch als Aufklärung und Medienkritik gedacht, gesendet und gedruckt.

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Nicht anders ist es mit der „Zeitgenössische Kunst“, sofern sie als „KUNST“ heute im Kunstbetrieb, im Kunstmarkt und in der Kunstmarkt-Berichterstattung exponiert wird.

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Auch hier wird über die Belastbarkeit von Nachrichten, Nachrichtenauswahl und kritiklosen Geräuschen wenig nachgedacht bzw. etwaigen kunstkritischen Feststellungen kein Raum gegeben.

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ROSE-MARIA GROPP – wie der Name schon sagt – verdient sich Geld damit, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Publizistin für den zeitgenössischen Kunstmarkt zu figurieren – FAZ am Samstag, 2. Januar 2016, Seite 11:

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2016/01/02/freiheit-der-kunst-eine-verkommene-demokratieidee/

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2014/10/22/schranze-rose-maria-gropp-faz-verwechselt-kultur-und-flachware/

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Wieder ein Giacometti unter lauter Bildern. Es war eine Menge Geld unterwegs in diesem Jahr, vor allem in New York. Doch der immer schärfere Wettbewerb um die teuersten Wandaktien verfälscht das Bild des Hochpreismarktes …“ schreibt Rose-Maria Gropp.

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Diese FAZ-Seite ELF will uns bereits am 2. Januar 2016 zeigen, dass und wie in diesem Jahr eine Menge Geld unterwegs war. Vermutlich ist das ein Fehler im FAZ-Text und Frau Gropp meinte das Jahr 2015. Denn es folgt ein Kurztext zu dieser Darstellung, „Kunstmarkt – Die teuersten Kunstwerke in internationalen Auktionen 2015.“ – Es ist eine mit den „Spitzenlosen“ bebilderte Buntseite 11 der FAZ in dieser ersten Samstag-Ausgabe vom 2. Januar 2016 – es sind die angeblich zwölf teuersten im Jahr 2015 versteigerten Werke abgebildet.

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FAZ-Autorin Gropp erklärt nicht, woher sie ihre „Informationen“ bezogen hat, bei denen die Frage der Verifizierung, der Belastbarkeit, der Wahrheitsgehalt, von ihr selbst konkret geprüft werden konnte und geprüft worden ist – das ist die Frage:

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Warum glauben junge Leute, was bei FACEBOOK verbreitet wird? Warum soll ich glauben, was Frau GROPP schreibt? Bzw. zeigt ihre Kunstmarktpublizistik nicht ohnehin, dass es nicht um Geltung der FAZ bei Berichten über geltungslose Geldgeschäfte geht.

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Wenn es heißt „Kunstmarkt“, wird „Kunst nicht substantiiert“, wird auch „Markt“ nicht qualitativ erörtert (gibt es Zugang zum Angebotsmarkt oder wie funktioniert das Syndikat? welche Qualität hat die Erfolgsware? Welche Beziehung besteht zwischen dieser Kunstqualität und der Nachfrage im Höchstpreis-Segment?)

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Die FAZ lässt Frau Gropp schreiben:

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… Die Kunden dieser Sphäre setzen auf die, jedenfalls erhoffte Nachhaltigkeit von blue chips. Vielleicht haben sie auch nur einfach zu viel Geld, das nicht weiß, wohin. Das ist nicht neu, aber so deutlich war es noch nie. Wer sind sie also?

Gerüchte wollen wissen, dass der Käufer von Picasso „Les Femmes d’Alger (Version , O)“ Hamad bin Jassim bin Jaber Al Thani ist, der frühere Premierminister von Qatar (Zuschlag bei Christies: 160 Millionen US-Dollar). … der Chinese Liu Yiqian für Modigliani 170,4 Millionen bei Christies … der Hedgefonds-Milliardär Steven A. Cohen (sehr lustige Staatsangehörigkeit: „Hedgefonds-Milliardär“) 101 Millionen für Giacometti …die Auktionäre von Christies und Sothebys geben zu ihren Geschäftspartnern keine weiteren genauen Auskünfte.

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Das schon längst hochkomplexe, ohnehin nie wirklich durchschaubare Spiel um die Millionen-Dollar-Babys, ist verdorben. Dieser Markt ist verzerrt. ROSE-MARIA GROPP“.

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Na, prima. Siehste – geht doch sogar blind.

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Es werden überhaupt keinerlei sachliche Kritik-Gegenstände von Frau Gropp genannt:

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Wieso bildet die FAZ Werke in verschiedenen Verkleinerungen so ab, dass vollständige Verzerrung entstehen muss. Das Riesenformat eines multiplen Siebdruckes (quasi so wertlos wie eine Fotokopie) der Marke WARHOL, etwa 3 Meter Fuffzich mal 2 Meter erscheint als bunte „Briefmarke“, während daneben das kleine Bild Marke PICASSO, 65 mal 54 cm, vierfach so groß erscheint, aber in Wirklichkeit zehnfach kleiner ist.

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Dietnar Moews „Kokolastro“, DMW 350.3.83, Öl, 152 / 170cm, 1983 in Hannover gemalt

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Dietmar Moews meint: Rose-Maria Gropp macht sich nicht die Mühe – oder ist dazu nicht fähig oder bereit – das, was hier als „KUNST“ aktuell von „KUNST-AUKTIONÄREN“ gehandelt und bewertet wird, selbst kunstkritisch zu bewerten. Die FAZ hat keine nennbaren Bewertungskriterien für Kunst und vernichtet damit praktisch das Verfassungspostulat der „Freiheit der Kunst“.

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Eine Kunstfreiheit, die aus der Pressefreiheit eine Meinungsfreiheit macht, ignoriert die entscheidenden Qualitätsunterschiede zwischen Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfeiheit und – was ich hier beanspruche – Freiheit der Wissenschaft und Kritik.

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Mit dem finalen Satz:

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Dieser Markt ist verzerrt“ – ist uns überhaupt nicht gedient. Es wäre wünschenswert, dass sich ein Publizist den professionellen Kriterien der Wahrheit der Information stellt. Wen sollte sonst interessieren, dass es eine Publizistin bei der FAZ gibt, die nicht nur GROPP heißt, sondern sich selbst als Teil der SALONPERSONNAGE, dieser nicht zuletzt fiskalpolitisch, also staatlich, akzellerierten Geldwäsche einordnet und bekennt: Dieser Markt – einschließlich Frau GROPP – ist verzerrt

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WAS FEHLT in der FAZ zu diesem Bericht über „Die teuersten Kunstwerke in internationalen Auktionen 2015?

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Wir erfahren nicht, dass hier keineswegs „zeitgenössische Kunst und zeitgenössischer Kunstmarkt, sondern das Höchstpreissysndikat der „BLUE Chips“ seine qualitative Flohmarktware umschlägt. Die WERKE sind Jahrgang: 1955, 1918, 1964, 1958, 1968, 1947, 1938, 1901, 1888, 1994, 1963, 1905 – zeitgenössisch wären heutige.

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FLOHMARKT-WARE, nicht KUNST-WARE. Die von der FAZ herausgestellten Werke, die zur begrifflichen Schublade des Syndikat-Marktes „Klassische MODERNE“ zu zählen sind, bestehen nie aus hoher oder höchster Kunstqualität. Bei hoher Kunstqualität der Malerei und der Bildhauerei kann man diese Qualität benennen und darauf hinzeigen, weil das sichtbare Qualität ist.

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Hier werden drei verschiedene Werke MARKE PICASSO umgeschlagen, die allesamt von einem normalen Malermeister hinzuschubbern wären, Beltracchi-Qualität (könnte auch von Picasso sein oder von der Marken-Familie Giacometti). Rose-Maria Gropp erklärt nicht die völlig belanglose Malereiqualität aller drei PICASSO genannten Exponate, die sehr verschieden gemalt sind. Was wäre denn die Qualität?

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Ferner haben wir es mit großen und kleinen Werken zu tun. Keines ist zeitgenössisch – alle aus dem 20sten Jahrhundert, Picasso von 1938, 1955 und 1901 – garantiert allesamt mit zertifizierter Provenienz: Aber war die Farbe denn schon getrocknet, Frau GROPP? (ach, so genau konnten Sie das gar nicht sehen – man kommt ja gar nicht ran, an die Dinger)

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Bei den Auflage Multiples, wie Giacometti aus Bronze oder Warhol als Foto-Repro, wird die Auflagen-Stückzahl zwar angegeben. Aber man weiß, dass es unbegrenzt viele verschieden bezeichnete Auflagen gibt. Mal heißt es nur „Siebdruck“ ohne die in Umlauf befindlichen oder noch zu bringende Stückzahl. Mal heißt es bei Giacometti „signiert und numeriert 6/6“, d. h. es gibt insgesamt 6 dieser Bronzefigur-Abgüsse, dieses ist das sechste davon. Es kann aber noch weitere mit z. B. römischen Ziffern geben, z. B. VI/VI usw. die Familie Giacometti hat gute Verträge mit Christies – es können stets „lizensiert“ weitere Bronzem gegossen und bemalt und numerierte und signierte Stücke herausgebracht werden – alle sind echt. Die Giacometti-Fabrik druckt sich die Echtheitszertifikate selbst.

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Selbst bei den Seerosen der MARKE MONET staunt der Laie über die passende Lieferung – immer bringt „Engel Gewünschtes“. Wie viele Seerosen der Monet wohl als fastblinder Maler im hohen Alter noch gemalt haben könnte, interessiert keinen der geldwaschenden Kleinkunden.

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Schön zu wissen, dass es einen „geilen kleinen Schiele“ oder einen Halbakt ohne Schambehaarung von Picasso oder ein leuchtender Himmel von Emil Nolde immer geht. Warhol-Factory hat alle Prominenten mit Fotokopier-Lizenzen ausgestattet, der Künstler heißt dann „Warhol Foundation“.

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Wir erfahren von der FAZ, wer das Lizenzgeld für die bunten Abbildungen von der FAZ bekommt, die ich am Kiosk gegen Bares gekauft habe: Mal ist es VG BILD KUNST, mal ist es Sothebys, mal ist es Christies, das hängt von der verkauften AUFLAGE der FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Januar 2016 ab:

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Soviel Groppes vom Kunstmarkt und der Kulturindustrie. Mir ist das, als heutiger Maler und Künstlergelehrter, im Rahmen der Pressefreiheit zu wenig kritisch gegenüber der fiskalstaatlichen Freigabe des Kunstbegriffes – danach KUNST ist, was Umsatz macht.

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Den von GROPP angeklagten immer schärferen Wettbewerb verhindert das in Deutschland verirrt staatsorganisierte Syndikat: OKF – organiserte Kunstförderung (vgl. MOEWS Bremen 2000).

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Wettlauf um den Höchstpreis? –

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Dem Westkunst-Syndikat von Sotheby’s und Christies geht es vielmehr um Gesamtumsatz und Umschlaggeschwindigkeit.

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Wie kann man einem interessierten Laien begründen, warum ein geschmackloses liebloses Machwerk heute 100 Millionen bringt, während ein herausragendes Meisterwerk seit 20 Jahren unverkauft in meinem Atelier steht?

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ANTWORT: Schwarzgeld, Syndikat und Blue Chips – hier gibt es rigorose vielfach institutionell verbarrikadierte Zugangsbegrenzung zum KUNSTBETRIEB. Daran ist Rose-Maria Gropp für Bezahlgeld tatkräftig beteiligt.

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Ja, können Sie das denn beweisen? oder steht das nur bei FACEBOOK?

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Also die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG ist auch bei FACEBOOK vertreten.

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