Rose-Maria Gropp AKTUELLE Kunst-Verzerrung

Januar 5, 2016
Lichtgeschwindigkeit 6153

Vom Dienstag, 5. Januar 2016

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Heute wird in den Massenmedien diskutiert, dass bei FACEBOOK Gerüchte verbreitet werden und FACEBOOK-Kunden das „Falschgeld kaufen“ und ungeprüft weiter verbreiten. Viele junge Menschen halten die anscheinende Einfachheit von FACEBOOK für gültige Wahrheit.

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Heute wird in den Massenmedien der längst als gefährlich für ein Ministeramt disqualifizierte Bundesinnenminister Thomas de Maiziére zitiert, der erklärte:

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Diejenigen, die tatenlos zugeschaut haben, hätten sich schuldig gemacht“.

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De Maiziére hat damit zur Selbstjustiz aufgefordert – zu Straftaten aufgefordert – das ist Volksverhetzung, versuchte Anstiftung …

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Dabei redet BMI de Maiziére von den angeblich in der Sylvesternacht am Kölner Hauptbahnhof stattgefundenen „Unruhen“, bei denen über 1.000 überwiegend afrikanische Asylanten dort Sylvester feiernde Frauen, überfallen, belästigt, ausgeraubt, vergewaltigt, hätten worüber über 80 Strafanzeigen bei der Polizei vorlägen.

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Anzeigen von Sylvester-Bahnhofs-Frauen gegen unbekannt, sind bei unbelastbarer Beweislage schnell ausermittelt:

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Kölner-Sylvestervergewaltigung am Hauptbahnhof ist als Strafdelikt etwa so informell und privat, dass polizeiliche Ordnungskräfte entweder im Verhältnis eine Polizistin für eine feiernde Frau als staatlicher Personenschutz einzusetzen wären. Oder die ganze Sylvesterparty-Berichterstattung hat vor einem Staatsanwalt etwa so viel Gewicht, wie eine bei FACEBOOK gepostete Vergewaltigung – nämlich keine.

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Dennoch werden solche medienkritischen Geschehnisse für die Auswahl der Massenmedien-Redaktion, auch als Aufklärung und Medienkritik gedacht, gesendet und gedruckt.

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Nicht anders ist es mit der „Zeitgenössische Kunst“, sofern sie als „KUNST“ heute im Kunstbetrieb, im Kunstmarkt und in der Kunstmarkt-Berichterstattung exponiert wird.

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Auch hier wird über die Belastbarkeit von Nachrichten, Nachrichtenauswahl und kritiklosen Geräuschen wenig nachgedacht bzw. etwaigen kunstkritischen Feststellungen kein Raum gegeben.

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ROSE-MARIA GROPP – wie der Name schon sagt – verdient sich Geld damit, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Publizistin für den zeitgenössischen Kunstmarkt zu figurieren – FAZ am Samstag, 2. Januar 2016, Seite 11:

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2016/01/02/freiheit-der-kunst-eine-verkommene-demokratieidee/

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2014/10/22/schranze-rose-maria-gropp-faz-verwechselt-kultur-und-flachware/

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Wieder ein Giacometti unter lauter Bildern. Es war eine Menge Geld unterwegs in diesem Jahr, vor allem in New York. Doch der immer schärfere Wettbewerb um die teuersten Wandaktien verfälscht das Bild des Hochpreismarktes …“ schreibt Rose-Maria Gropp.

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Diese FAZ-Seite ELF will uns bereits am 2. Januar 2016 zeigen, dass und wie in diesem Jahr eine Menge Geld unterwegs war. Vermutlich ist das ein Fehler im FAZ-Text und Frau Gropp meinte das Jahr 2015. Denn es folgt ein Kurztext zu dieser Darstellung, „Kunstmarkt – Die teuersten Kunstwerke in internationalen Auktionen 2015.“ – Es ist eine mit den „Spitzenlosen“ bebilderte Buntseite 11 der FAZ in dieser ersten Samstag-Ausgabe vom 2. Januar 2016 – es sind die angeblich zwölf teuersten im Jahr 2015 versteigerten Werke abgebildet.

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FAZ-Autorin Gropp erklärt nicht, woher sie ihre „Informationen“ bezogen hat, bei denen die Frage der Verifizierung, der Belastbarkeit, der Wahrheitsgehalt, von ihr selbst konkret geprüft werden konnte und geprüft worden ist – das ist die Frage:

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Warum glauben junge Leute, was bei FACEBOOK verbreitet wird? Warum soll ich glauben, was Frau GROPP schreibt? Bzw. zeigt ihre Kunstmarktpublizistik nicht ohnehin, dass es nicht um Geltung der FAZ bei Berichten über geltungslose Geldgeschäfte geht.

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Wenn es heißt „Kunstmarkt“, wird „Kunst nicht substantiiert“, wird auch „Markt“ nicht qualitativ erörtert (gibt es Zugang zum Angebotsmarkt oder wie funktioniert das Syndikat? welche Qualität hat die Erfolgsware? Welche Beziehung besteht zwischen dieser Kunstqualität und der Nachfrage im Höchstpreis-Segment?)

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Die FAZ lässt Frau Gropp schreiben:

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… Die Kunden dieser Sphäre setzen auf die, jedenfalls erhoffte Nachhaltigkeit von blue chips. Vielleicht haben sie auch nur einfach zu viel Geld, das nicht weiß, wohin. Das ist nicht neu, aber so deutlich war es noch nie. Wer sind sie also?

Gerüchte wollen wissen, dass der Käufer von Picasso „Les Femmes d’Alger (Version , O)“ Hamad bin Jassim bin Jaber Al Thani ist, der frühere Premierminister von Qatar (Zuschlag bei Christies: 160 Millionen US-Dollar). … der Chinese Liu Yiqian für Modigliani 170,4 Millionen bei Christies … der Hedgefonds-Milliardär Steven A. Cohen (sehr lustige Staatsangehörigkeit: „Hedgefonds-Milliardär“) 101 Millionen für Giacometti …die Auktionäre von Christies und Sothebys geben zu ihren Geschäftspartnern keine weiteren genauen Auskünfte.

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Das schon längst hochkomplexe, ohnehin nie wirklich durchschaubare Spiel um die Millionen-Dollar-Babys, ist verdorben. Dieser Markt ist verzerrt. ROSE-MARIA GROPP“.

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Na, prima. Siehste – geht doch sogar blind.

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Es werden überhaupt keinerlei sachliche Kritik-Gegenstände von Frau Gropp genannt:

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Wieso bildet die FAZ Werke in verschiedenen Verkleinerungen so ab, dass vollständige Verzerrung entstehen muss. Das Riesenformat eines multiplen Siebdruckes (quasi so wertlos wie eine Fotokopie) der Marke WARHOL, etwa 3 Meter Fuffzich mal 2 Meter erscheint als bunte „Briefmarke“, während daneben das kleine Bild Marke PICASSO, 65 mal 54 cm, vierfach so groß erscheint, aber in Wirklichkeit zehnfach kleiner ist.

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Dietnar Moews „Kokolastro“, DMW 350.3.83, Öl, 152 / 170cm, 1983 in Hannover gemalt

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Dietmar Moews meint: Rose-Maria Gropp macht sich nicht die Mühe – oder ist dazu nicht fähig oder bereit – das, was hier als „KUNST“ aktuell von „KUNST-AUKTIONÄREN“ gehandelt und bewertet wird, selbst kunstkritisch zu bewerten. Die FAZ hat keine nennbaren Bewertungskriterien für Kunst und vernichtet damit praktisch das Verfassungspostulat der „Freiheit der Kunst“.

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Eine Kunstfreiheit, die aus der Pressefreiheit eine Meinungsfreiheit macht, ignoriert die entscheidenden Qualitätsunterschiede zwischen Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Kunstfeiheit und – was ich hier beanspruche – Freiheit der Wissenschaft und Kritik.

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Mit dem finalen Satz:

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Dieser Markt ist verzerrt“ – ist uns überhaupt nicht gedient. Es wäre wünschenswert, dass sich ein Publizist den professionellen Kriterien der Wahrheit der Information stellt. Wen sollte sonst interessieren, dass es eine Publizistin bei der FAZ gibt, die nicht nur GROPP heißt, sondern sich selbst als Teil der SALONPERSONNAGE, dieser nicht zuletzt fiskalpolitisch, also staatlich, akzellerierten Geldwäsche einordnet und bekennt: Dieser Markt – einschließlich Frau GROPP – ist verzerrt

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WAS FEHLT in der FAZ zu diesem Bericht über „Die teuersten Kunstwerke in internationalen Auktionen 2015?

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Wir erfahren nicht, dass hier keineswegs „zeitgenössische Kunst und zeitgenössischer Kunstmarkt, sondern das Höchstpreissysndikat der „BLUE Chips“ seine qualitative Flohmarktware umschlägt. Die WERKE sind Jahrgang: 1955, 1918, 1964, 1958, 1968, 1947, 1938, 1901, 1888, 1994, 1963, 1905 – zeitgenössisch wären heutige.

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FLOHMARKT-WARE, nicht KUNST-WARE. Die von der FAZ herausgestellten Werke, die zur begrifflichen Schublade des Syndikat-Marktes „Klassische MODERNE“ zu zählen sind, bestehen nie aus hoher oder höchster Kunstqualität. Bei hoher Kunstqualität der Malerei und der Bildhauerei kann man diese Qualität benennen und darauf hinzeigen, weil das sichtbare Qualität ist.

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Hier werden drei verschiedene Werke MARKE PICASSO umgeschlagen, die allesamt von einem normalen Malermeister hinzuschubbern wären, Beltracchi-Qualität (könnte auch von Picasso sein oder von der Marken-Familie Giacometti). Rose-Maria Gropp erklärt nicht die völlig belanglose Malereiqualität aller drei PICASSO genannten Exponate, die sehr verschieden gemalt sind. Was wäre denn die Qualität?

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Ferner haben wir es mit großen und kleinen Werken zu tun. Keines ist zeitgenössisch – alle aus dem 20sten Jahrhundert, Picasso von 1938, 1955 und 1901 – garantiert allesamt mit zertifizierter Provenienz: Aber war die Farbe denn schon getrocknet, Frau GROPP? (ach, so genau konnten Sie das gar nicht sehen – man kommt ja gar nicht ran, an die Dinger)

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Bei den Auflage Multiples, wie Giacometti aus Bronze oder Warhol als Foto-Repro, wird die Auflagen-Stückzahl zwar angegeben. Aber man weiß, dass es unbegrenzt viele verschieden bezeichnete Auflagen gibt. Mal heißt es nur „Siebdruck“ ohne die in Umlauf befindlichen oder noch zu bringende Stückzahl. Mal heißt es bei Giacometti „signiert und numeriert 6/6“, d. h. es gibt insgesamt 6 dieser Bronzefigur-Abgüsse, dieses ist das sechste davon. Es kann aber noch weitere mit z. B. römischen Ziffern geben, z. B. VI/VI usw. die Familie Giacometti hat gute Verträge mit Christies – es können stets „lizensiert“ weitere Bronzem gegossen und bemalt und numerierte und signierte Stücke herausgebracht werden – alle sind echt. Die Giacometti-Fabrik druckt sich die Echtheitszertifikate selbst.

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Selbst bei den Seerosen der MARKE MONET staunt der Laie über die passende Lieferung – immer bringt „Engel Gewünschtes“. Wie viele Seerosen der Monet wohl als fastblinder Maler im hohen Alter noch gemalt haben könnte, interessiert keinen der geldwaschenden Kleinkunden.

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Schön zu wissen, dass es einen „geilen kleinen Schiele“ oder einen Halbakt ohne Schambehaarung von Picasso oder ein leuchtender Himmel von Emil Nolde immer geht. Warhol-Factory hat alle Prominenten mit Fotokopier-Lizenzen ausgestattet, der Künstler heißt dann „Warhol Foundation“.

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Wir erfahren von der FAZ, wer das Lizenzgeld für die bunten Abbildungen von der FAZ bekommt, die ich am Kiosk gegen Bares gekauft habe: Mal ist es VG BILD KUNST, mal ist es Sothebys, mal ist es Christies, das hängt von der verkauften AUFLAGE der FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG vom 2. Januar 2016 ab:

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Soviel Groppes vom Kunstmarkt und der Kulturindustrie. Mir ist das, als heutiger Maler und Künstlergelehrter, im Rahmen der Pressefreiheit zu wenig kritisch gegenüber der fiskalstaatlichen Freigabe des Kunstbegriffes – danach KUNST ist, was Umsatz macht.

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Den von GROPP angeklagten immer schärferen Wettbewerb verhindert das in Deutschland verirrt staatsorganisierte Syndikat: OKF – organiserte Kunstförderung (vgl. MOEWS Bremen 2000).

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Wettlauf um den Höchstpreis? –

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Dem Westkunst-Syndikat von Sotheby’s und Christies geht es vielmehr um Gesamtumsatz und Umschlaggeschwindigkeit.

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Wie kann man einem interessierten Laien begründen, warum ein geschmackloses liebloses Machwerk heute 100 Millionen bringt, während ein herausragendes Meisterwerk seit 20 Jahren unverkauft in meinem Atelier steht?

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ANTWORT: Schwarzgeld, Syndikat und Blue Chips – hier gibt es rigorose vielfach institutionell verbarrikadierte Zugangsbegrenzung zum KUNSTBETRIEB. Daran ist Rose-Maria Gropp für Bezahlgeld tatkräftig beteiligt.

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Ja, können Sie das denn beweisen? oder steht das nur bei FACEBOOK?

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Also die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG ist auch bei FACEBOOK vertreten.

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