ROLAND TICHY denkt bei BILD.de über TERROR und WIRTSCHAFT

November 15, 2015
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Vom Sonntag, 15. November 2015

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BILD.de lässt einen Kommentar des früheren Chefredakteurs der Düsseldorfer WIRTSCHAFTS WOCHE zum Thema:

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Was bedeutet der Terror für die Weltwirtschaft?“

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Und lamentiert dann doch mit allerdings einem beachtlichen Argument:

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TICHY meint:

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…Sogar die Finanzkrise kann teilweise darauf zurückgeführt werden – irgendwie sollte die erfrierende Welt und Wirtschaft durch künstliche Kredite befeuert werden. An dieser Verschuldungswoge, ihren faulen Krediten und Währungsmanipulation leiden wir noch heute, zahlen wir noch immer Kredit ab. …“

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Tichy meint außerdem: Seither sind die USA, und damit ist die Welt eine andere geworden: Es wurden wieder Grenzen eingeführt, Sicherheitskontrollen hochgezogen, Geheimdienste aufgerüstet, der Krieg gegen Terror hat viele Opfer. Vieles, was uns heute belastet, hat darin seine Ursache: Kontrolle durch Geheimdienste, Abhöraktionen, Unruhen.

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Aber die Konsequenz war auch eine schwächere Weltwirtschaft. Mit fragwürdigen Methoden wurde sie wieder angekurbelt: Sogar die Finanzkrise kann teilweise darauf zurückgeführt werden – irgendwie sollte die erfrierende Welt und Wirtschaft durch künstliche Kredite befeuert werden. An dieser Verschuldungswoge, ihren faulen Krediten und Währungsmanipulation leiden wir noch heute, zahlen wir noch immer Kredit ab.

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Die Welt ist umso verwundbarer, je globalisierter sie ihre Errungenschaft, ihre Erfolge bis in das kleinste Dorf bringt und die religiösen Eiferer in ihrer Dummheit vorführt. Unsere grenzenlose Freiheit, der Austausch von Wünschen, Sehnsüchten und Hoffnungen soll zerstört werden.

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Lassen wir es nicht zu. Bleiben wir wachsam. Aber lassen wir uns nicht eingrenzen. Sie wollen unsere Welt verdüstern. Aber genau das lassen wir nicht zu.“ So weit Tichy bei Bild.de am Sonntag, 15. November 2015.

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Dietmar Moews meint: Mir ist jeder recht, der meine Meinung zum Schuldendrama und zu gesunden Finanzen unterstützt, hier: Roland Tichy bei BILD.de.

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Was Tichy dann noch hinzufügt, halte ich für Unfug und überhaupt aus der Luft seiner Fühligkeit gegriffen:

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Ein Angebotsmarkt, der durch kulturindustrielle Produktions-, Distributions- und Kommunikationstechniken einer größtmögliche Kundschaft die preisgünstigen Leistungen liefern kann, ist ein Segen der Gerechtigkeit und der geistig-soziale Türöffner für Demokratie und Sozialdemokratie.

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Dass durch den überschuldungsgestützten Nachfragemarkt krank gemachten Absatzwahn keine emanzipatorischen Bewusstseinsprozesse auslösen werden, liegt auf der Hand.

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Denn hier herrschen Erpressung, Monopolismus, Manipulation, Militarismus, Unterwerfung. Die Rücksichtslosigkeiten der Militärmacht bestimmen. Zugleich bereiten Terror und Verzweiflung durch die Einschläge der unausweichlichen Finanzkollapse den Armen der Welt Angst, Schrecken und Not.

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Die aktuellen Flüchtlingsströme sind exakt die Folge, dass wir bis in den letzten Winkel der Welt die Verheißungen und Verlockungen der Kulturindustrie verbreiten – wie Roland Tichy ja selbst gemerkt hat – aber diese Kulturindustrie strebt nach Profiten und nicht nach gerechter Verteilung.

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