FDP verirrt sich mit Christian Lindner

Mai 16, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5586

vom Donnerstag, 14. Mai 2015

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Mangelnden Reformwillen wirft der wiedergewählte FDP-Vorsitzende Christian Lindner, Abgeordneter im NRW-Landtag, der Berliner Bundesregierung vor (DLF-Nachrichten am 16. Mai 2015).

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Es geht um notwendige Anpassungen und Veränderungen der Wirtschafts- und Finanzpolitik im Euro-Kurs“ – so lauteten Lindners Luftworte.

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Die FDP hat keine einzige Idee im Programm, die aus mehr als altbekanntem Gerede besteht – die FDP-2015 hat keine einzige neue Idee und keine strategische Perspektive, wie und wohin eine FDP die heutige POLITIK führen könne.

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Die REIZWORTE verraten sich selbst. LINDNER fordert ANPASSUNG. Und die FDP führt das Wort DEREGULIERUNG. Mit Deregulierung sei gemeint, problematische oder erfolgsbehindernde gesetzliche Regeln der transnationalen FINANZ-Wirtschaft abzuschaffen.

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Diese FDP will Sozialdemokratie und Religionsorganisation deregulieren und allein dem transnationalen Finanz-Syndikat die Schleusen öffnen.

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Da wüsste man gerne, was der „Liberale“ zum freien Markt und zum Wettbewerb meint, wenn zur Weltbank und zum IWF eine BRICS-Bank als Konkurrent auftritt?

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Dietmar Moews meint: Besonders lächerlich ist die Fürsprache der Lindner-FDP für den sogenannten Mittelstand der deutschen Realwirtschaft.

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Wer die einheimische mittelständische Realwirtschaft förden will, muss dem Finanzmonopolismus der Großbanken regulativ entgegentreten.

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Damit wird von der FDP die nationalvolkswirtschaftliche deutsche REAL-Wirtschaft ausdrücklich angesprochen, die aber durch staatsmonopolkapitalistische ANPASSUNG (StaMoKap) an die transnationale Finanzwirtschaft zerstört wird.

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KURZ – was Lindner erzählt, ist real DUMMES ZEUG.

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Was indes fehlt, wäre eine neue sozial-liberale Ausprägung eines neuen Liberalismus‘.

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Was fehlt, wäre die Anknüpfung an das vormalige Liberalismus-Genie Ralf Dahrendorf. Dazu müsste die FDP ein ziemlich dickes Brett bohren, nämlich die heutigen marktwirtschaftlichen Gesellschaftssysteme empirisch erfassen und analysieren, um daraus Schlüsse zu ziehen.

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Der neue Liberalismus muss unter den Gegebenheiten und Perspektiven der angängigen IT-Revolution – also unter globalen Prozessen und Aufladungen – eine wertorientierte liberale Rahmenverfassung entwickeln.

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Der neue Liberalismus muss in einem sowohl neoliberalen wie etatistischen Rechtsrahmen soweit politisch geöffnet werden, dass möglicherweise die bisherigen National-STAATEN abgeschafft werden können. Dass aber eine tragfähige Einbindung der sozialen Lebenswelten sich selbsteuernd reproduziert, die immer überall von Nationalismus gefärbt ist, anstatt in Zersetzung und Bürgerkriegen auseinanderzureißen.

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Führung und Fühlung sind keine Holzhammerideen, die mit Anpassung und Deregulierung gestaltet werden können. Dass die Menschen der Gesellschaft, die miteinander ums Fressen kämpfen, zusammenhalten müssen – also Soziale Kohäsion – ist kein Zauber, sondern ausgehend vom Individuum schwimmt die menschliche Sozialform von Geburt aus Eltern, Zeit und Ort her, oder säuft ab.

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Die derzeitige FDP und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sind himmelweit davon entfernt, irgendwelche Alternativen zum herkömmlichen StaMoKap anbieten zu können. Die FDP ist nicht mal auf der Höhe der heutigen Herausforderungen.

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Unterwerfung unter das transnationale Monopolkapital und deren „westliches Militär“ kann auch mit Angela Merkel durchgeschaukelt werden.

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ZUGINSFELD 40 DMW 674.1.11 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand, in Berlin 2012 gemalt

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zu Händen Dr. Dietmar Moews

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Lichtgeschwindigkeit 104

Dezember 10, 2009

Lichtgeschwindigkeit 104 BINGO GUTTENBERG

die ungeschnittene Podcast-Piraten-Presseschau –

am Mittwoch, 10. Dezember 2009, von Dr. Dietmar Moews,

Piratenpartei Deutschland, im Alphons Silbermann Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen; dazu TAZ und

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10. Dezember 2009 sowie

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 6. Dezember 2009,

nebst bild.de, dradio.de und DLF vom 10. Dezember 2009.

Piratenthema hier: BINGO Verteidigungsminister zu GUTTENBERG:

Der Deutschlandfunk berichtete heute, dass die Wochenzeitung der

STERN dokumentiert, dass Guttenberg bereits von seiner ersten

öffentlichen Inschutznahme des Oberst Klein und des Militäranschlags

von Kunduz verlässliche Dokumente des Roten Kreuzes vorliegen

hatte, die sowohl das eindeutige militärhandwerkliche Versagen

wie namentlich die überwiegend zivilen Opfer, aufgelistet hatte.

Das ist nunmehr beim Glaubwürdigkeitsverlust des

Verteidigungsministers, der inzwischen vorgeblich der Wahrheit

näher zu rücken vorgegeben hatte, wiederum nicht die Wahrheit.

Deshalb: BINGO GUTTENBERG, auch als Ehrenpirat muss

man treu sein und nicht untreu.

Tageszeitung aus Berlin TAZ titelt heute: Obama prescht vor –

auf dem Kopenhagener UN-Klimagipfel. Doch alles ist voll mit

den Themen, nur keine soziologischen Aufschlüsse, wie sich

die Menschen dazu verhalten, außer als Konsumenten.

Taz Seite 1: Uni-TÜV entrümpelt Bachelor. Studium künftig

weniger Prüfungen, Studierlast wird kontrolliert. Die Studenten

kämpfen für die Universitäts- und Studienreform, weil die Inhalte

und die Zeiträume und die marktfernen Absolventenqualifikationen

unrealistisch sind. Reform der Curricula ist unabdingbar.

Die Kultusminister und Uni-Präsidenten haben angekündigt,

zehn Jahre nach der Einführung ständig zu prüfen, ob der

Bachelor für die Studenten überhaupt studierbar ist. Das heißt:

STUDENTEN: der Streik muss weitergehen,

auch nach Weihnachten

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 6. Dezember 2009 bringt:

Interveiw mit Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger

von Oliver Hoischen und Markus Wehner: … Was ist schlecht an

Internet-Sperren? BMJ-L-S: Sie ist technisch leicht umgehbar.

Sie bringen nicht den Nutzen, der erwartet wird. Außerdem hat dieser

Vorstoß zu einer großen Verunsicherung der Nutzer geführt.

So haben wir die Piratenpartei bekommen. … Frage: Dann haben Sie

auch Verständnis für die Ziele der Piratenpartei?

L-S: Ich kann junge Menschen verstehen, die in dieser Welt

der freien Kommunikation aufwachsen und die als engagierte

Internetnutzer sagen: Da will ich mich engagieren. Das ist eine

Generationenfrage. Umso wichtiger ist es, dass auch Ältere darauf

achten, junge Leute nicht aus der Politik auszugrenzen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt: wer den Apfel vom Kopf

schießt oder im Computer hat. Was dabei herauskommen kann …

und Kommentar: kein virtuelles Gekuschel: zum nationalen

IT-Gipfel in Stuttgart mit Bundeskanzlerin Merkel und

Wirtschaftsminister Brüderle. Erkennbar wird der nichtkritische

Schulterschluss von Politik, Verbänden und IT-Wirtschaft,

ohne ernsthafter Erörterung des PIRATEN-VETOS zu den

Fragen der Pervertierung und des Missbrauchs, ohne

it-soziologische Extrapolationen hinsichtlich der Mündigkeit

der großen Zahl der Nutzer und Anwender und der Abschätzungen

zur digitalen Revolution.

Produktion, Performance, Autor, Direktion:

Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin;

Musik: 4 Beads 8 Days MP3 Gratis Download von dietmarmoews.com


Lichtgeschwindigkeit 104

Dezember 10, 2009