Bohème und Dienstklasse als totalitäre moderne Sozial-Telematik

März 20, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9038

am Mittwoch, den 20. März 2019

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Liebere Leserin und liebster Leser.

Ich habe mir wieder viel Mühe gegeben, die 26 Buchstaben so zu mischen, dass es mehr ist als nur ein unsortiertes Alphabet. Nun genügt es aber nicht die Buchstaben zu Worten zusammenzusetzen, sondern es soll auch noch im Zusammenhang der Sätze den Worten Bedeutung entnommen werden – nicht jeder, wie er will (narrativ), sondern, um zu verstehen, was hier gemeint ist:

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Ich möchte heute mal auf einen äußerst bestimmenden und zugleich weithin in der Gesellschaft unbekannten Topos aufmerksam machen, der nicht so leicht erkennbar Herrschaft ausübt:

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Die Dienstklasse.

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Dienstklasse ist ein struktural-funktionales Politik-Kollektiv eines Staates. In einer bürgerlichen Gesellschaft (Bourgeoisie) sind Großbürger (die von Kapital leben) gravierend zu unterscheiden von den Geldherrschern (Plutokratie), der Dienstklasse und den Bohèmiens (informelle, entkoppelte Lebensweise im geordneten Staat). Mit einer sehr schönen Darstellung der Bohème von Alphons Silbermann aus „Das imaginäre Tagebuch des Herrn Jacques Offenbach“ und einer Exploration mit Ralf Dahrendorf aus (1) „Gesellschaft und Demokratie in Deutschland“ und aus (2) „Konflikt und Freiheit – Auf dem Weg zur Dienstklassengesellschaft“ möchte ich hierzu anführen:

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Von der Boheme …

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Alphons Silbermann (S. 80f):

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„Viele unsere ausländischen Besucher begnügen sich nicht damit, die Schönheiten unserer Stadt zu bewundern. Sie wollen auch etwas von dem Leben der Bewohner von Paris zu sehen bekommen. Vielfach wird in diesem Sinne an den Einheimischen das Ansinnen gestellt: „Zeigen sie mir doch mal die Bohemiens. Wo kann man sie finden?“ Diese Neugierde zu befriedigen, ist nicht einfach; denn erstens ist dieses modische Wort „Boheme“ ein sehr weitgehender Begriff und zweitens findet sich niemand, der, während er durch die Straßen von Paris flaniert, ein Zeichen auf dem Rücken trägt mit der Aufschrift: „Ich bin ein Bohemien!“ Boheme ist nämlich nicht etwa eine Sekte oder, wie man heute sagt, eine Klasse von Menschen, sondern ist mehr oder weniger eine Lebensanschauung, die als Gegensatz zur Anschauung des Bourgeois existiert.

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Der Bourgeois hat ein gesichertes Dasein, ein Dasein, von dem man sagen kann, dass es in vorgelegten Schienen verläuft, die denen ähneln, die jetzt für die neuen Eisenbahnlinien in unendlicher Gradlinigkeit in den Boden geschraubt werden. Beim Bourgeois, generell gesprochen, verläuft ein Tag wie der andere. Regeln, gewisse feststehende Ideen, nachgeahmte Gebräuche, selbstauferlegte Einschränkungen bilden die Grundlage für ein Leben, bei dem Monotonie und Wohlergehen als höchster Gipfel der Glückseligkeit gelten.

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Genau das Gegenteil einer solchen mechanischen Existenz tritt die abwechslungsreiche Mannigfaltigkeit des bohemischen Lebens in Erscheinung. Das Unvorhergesehene wird hier zum Charme der Freiheit. Man arbeitet ohne festgesetzte Regularität, lässt sich von Phantasie und den Capricen der Inspiration leiten, und daher ist es nur allzu verständlich, dass sich eine solche Haltung gegenüber dem Leben am häufigsten bei der Jugend – und insbesondere bei der künstlerisch schaffenden – beobachten lässt. Mit Freunden durchplaudert man die Nächte, feiert die Feste, wie sie fallen, isst mal Hühnerbrust, mal trockenes Brot und stellt das Lachen neben das Weinen. Auch eine zu nichts verpflichtende Tändelei mit einer Midinette stellt sich zu gegebener Zeit ein. Über dem Ganzen schwebt das wunderbare Gefühl der Unabhängigkeit, und mehr als alles andere ist es gerade dieses Gefühl, welches den Bourgeois das bohemische Leben verachten lässt. Ist der Boheme für den Besucher vielleicht ein Unikum, das man wie einen Elefanten – neuerdings im Hamburger Zoologischen Garten – betrachten kann, so ist es für den Pariser Bürger ein lästiges und betrübliches Überbleibsel aus vergangenen Jahren, das den Auffassungen unseres modernen Zeitalters als Anachronismus widerspricht.

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Was nämlich der Pariser als Boheme empfindet und bezeichnet, sind heute nicht mehr jene jungen, munteren Künstler, welche die paar Groschen, die sie besitzen oder sich erwerben, in einen Topf werfen, um – ausgehungert, aber stets künstlerisch beseelt – singend durch die Straßen zu ziehen, sondern es sind jene armseligen Künstler, bei denen eine durch Notlage bedingte Lebensweise zum Lebensinhalt des permanenten Elends geworden ist. Es ist eine Karawane von wahrhaft Unglücklichen, die fanatisch bereit sind, ihr ganzes Sein einer Kunst zu opfern, fühlend und manchmal sogar wissend, dass sich bei ihnen nie und nimmer Tatkraft und Disziplin zu künstlerischem Geben aufschwingen werden. Man nennt sie hier die Miseren-Boheme, und diese hat nichts mit jenen jungen Menschen gemeinsam, die heute noch nach Paris ziehen, indem sie ausrufen „J’y vais faire ma boheme“. Solche vom Glück und den Strahlen der Hoffnung beseelte Jugendliche würden sich nie die Misere-Boheme zum Vorbild nehmen. Vor diesen Abenteuerlustigen stehe das Exempel einer „Bohème-dorèe“, einer vergoldeten Boheme, so wie sie noch vor einigen Jahren in voller Blüte in Erscheinung trat.

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Die meisten Mitglieder dieser lustigen und ungezwungenen Bande, die dazumal durch Extravaganz ihrer Bekleidung, ihrer Haartracht und ihres Benehmens Aufsehen erregte, sind heute angesehene Dichter, Schriftsteller, Maler oder Journalisten. Keiner von ihnen frequentiert mehr das Quartier Latin, und nur selten sieht man sie noch im Cabaret der Mère Saguet oder bei Graziano am Schlagbaum. Vorbei sind die Zeiten, wo diese Unternehmungslustigen plötzlich die Mille Colonnes in der Rue de la Gaité unsicher machten, wo Pistolenschüsse und das Krachen zerbrochener Stühle erschallten und dann alles im infernalen Lärm eines wilden Galopps unterging.“

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Bei Dahrendorf findet sich der Hinweis auf eine siebente Schicht einer Typologie, die Unterschicht, auch Bodensatz, Dauererwerbsarbeitslose, Unstete, Rückfallkriminelle, Halbalphabeten, auch „sozial Verachtete“.

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Von der Dienstklasse

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Ralf Dahrendorf

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Ralf Dahrendorf (1. S. 105):

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„Die Spitze er Gesellschaft besteht aus den Eliten. Diese – fast im Wortsinn – oberen Zehntausend müssen nicht die auserwählten Besten sein; sie sind Eliten im Sinne ihrer gesellschaftlichen Aufgaben der Führung in den verschiedenen institutionellen Bereichen … Die Rede von „Eliten“ im Plural ist auch darum nötig, weil die Spitze der deutschen Gesellschaft vergleichsweise wenig Zusammenhalt, wenig objektive und subjektive Solidarität aufweist. Es gibt kein Bewusstsein der Zugehörigkeit zu einer Oberschicht, gar einer Elite, bei denen durch ihre Stellung ihr doch zugehören … inhaltlich übernehmen sie das Verhalten, die soziale und politische Orientierung einer anderen Schicht … nämlich der Dienstklasse. Diese vor allem bedarf daher unserer Aufmerksamkeit .. sie umfasst jenen Teil des neuen Mittelstandes, der kraft beruflicher Stellung im eigentlichen Sinne bürokratisch tätig ist, also insbesondere nicht-technische Beamte und Verwaltungsangestellte aller Ränge … der Kapitalist bedient sich als solcher bezahlter Helfer, die ihn in seiner Funktion als Kapitalist langsam ablösen. Zum Vorbild dieser Regelung hat dem Kapital der öffentliche Dienst gedient. Nach diesem Vorbild besoldet der fungierende Kapitalist seine Helfer und soweit er außer Funktion tritt, seine Ersatzmänner sowie Helfershelfer, die ausführenden Organe, die er mit Recht nicht als Arbeiter, sondern als Angestellte, als Beamte oder Bedienstete bezeichnet. Neben die Arbeiterklasse ist die Dienstklasse getreten.

Der Ursprung der Dienstklasse liegt also in jenem Prozess der Arbeitsteilung der Herrschaft, der in neuerer Zeit, zugleich den Gesetzen umfassenderer Aufgaben der Daseinsvorsorge in Staat und Wirtschaft .. nicht nur die öffentliche Verwaltung, sondern auch die anderen Institutionen erfasst …“

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Ralf Dahrendorf (2. S.137):

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„…Gegen Ende des 19. Jahrhunderts umfasste die Kategorie der Bürobeschäftigten im privaten und öffentlichen Bereich rund 5% aller erwerbstätigen Personen …Um das Jahr 1920 hatte der Anteil der Angestellten und Beamten in den entwickelten Ländern etwa 10 Prozent erreicht, um 1930 15 Prozent, um 1950 waren es nach den Zahlen des Internationalen Arbeitsamtes 35 Prozent in Schweden, 32 Prozent in Österreich (1951), 28 Prozent in Deutschland (1950), 27 Prozent in Belgien (1947) und 25 Prozent in Großbritannien (1951). Nicht alle Quellen geben die gleichen Zahlen, aber alle bestätigen die Tendenz ..

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… diese Entwicklungen ausgiebig in den frühen zwanziger Jahren studierten; den neuen Berufen .. deren Bezeichnungen so zahlreich sind, wie die gemeinte Gruppe vielgesichtig und schwer zu beschreiben ist: Buchhalter, Angestellte, Gehaltsempfänger, Stehkragenproletarier … Die Entstehung dieser Gruppe war und ist noch immer beunruhigend für alle jene, die glaubten, dass die Proletarisierung der Klassen, die Marx vorhersagte, stattfinden müsse. Hierin vor allem lag wohl der Grund für das Interesse der Sozialwissenschaft an den Angestellten in den zwanziger und dreißiger Jahren … ratlos vor dem Phänomen der Angestellten- und Beamtenschaft steht, insbesondere da diese Berufskategorie noch weiter anwächst …

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Nehmen wir eine Reihe von Berufen, die üblicherweise dem „neuen Mittelstand“ zugeordnet werden, etwa: Briefträger, Bankbeamter, Oberregierungsrat, Verkäufer, Generalsekretär eines fußballklubs, Kellner, Steuersekretär, Chauffeur. Ich meine, dass diese Berufe im Hinblick auf ihre Beziehung zur Ausübung von Macht ohne Mühe in zwei Kategorien zerfallen. Es gibt einerseits jene Berufe, die richtiger als „neue arbeiterklasse“ beschrieben werden (wenn dieser Begriff nicht in anderem Zusammenhang für andere benutzt würde, d.h. die rein untergeordnete Positionen in den rasch sich ausweitenden neuen Industrien des tertiären Wirtschaftssektors. Zu dieser Gruppe gehören der Verkäufer ebenso wie der Kellner, aber auch ihre älteren Dienstleistungsberufe des Chauffeurs und des Briefträgers … sich nicht als Arbeiter betrachten, doch sind sie tatsächlich in keiner Weise Teil der Machtstruktur ihrer beruflichen Zusammenhänge außer als Untergeordnete. Zumindest unter dem Gesichtspunkt der Herrschaft ist ihre Position das genaue Gegenstück zu der von Arbeitern in den sekundären Beschäftigungssektoren.

Auf der anderen Seite mögen der Bankbeamte, der Oberregierungsrat, der Generalsekretär eines Fußballklubs und der Steuersekretär – wie auch die Armee öffentlicher und privater Bürokraten überhaupt – auf den ersten Blick nicht gerade als eine Machtelite erscheinen … aber in einer eigentümlichen, definierbaren Weise haben sie jedoch Teil an der Ausübung der Macht. Dies ist die Gruppe, mit der wir es hier zu tun haben, und obwohl diese Begriffe nicht alle ihre Mitglieder decken, können wir sie vorerst beschreiben als Bürokraten oder, allgemeiner noch, als Verwalter. …

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.. Mitgliedschaft in der Dienstklasse; vor allem aber lassen sie implizit, was nach meiner Meinung das wichtigste einzelne Merkmal bürokratischer rollen ist. Die Haupterwartung, die sich mit den Positionen der Dienstklasse verbindet, ist die Verwaltung von öffentlichen oder privaten Normen. das bedeutet ihre Anwendung auf Einzelfälle, ihre Umformulierung, ihre Veröffentlichung, ihre Durchsetzung. Die Dienstklasse stellt eine Brücke zwischen Herrschenden und Beherrschten dar. Aber die Brücke ist gleichsam eine Einbahnbrücke, auf der die Richtung des Verkehrs sich weder ändert noch ändern darf. Mehr als jede andere soziale Kategorie ist die Dienstklasse eingeschworen auf die sozialen Normen, die sie verwaltet, ohne sie gemacht zu haben; mehr als andere neigen die Mitglieder dieser Klasse zum „Konformismus“ (wenn dieser pseudo-soziologische Ausdruck hier erlaubt ist). Ein Mitglied der Dienstklasse kann nicht anders als „außengelenkt“ sein. Es muss seine Stichworte von anderswo nehmen, d. h. genauer von „oben“. Richter und Offiziere, Abteilungsleiter und Buchhalter, Finanzamtsleiter und Sekretär des Fußballklubs stehen alle in der Erwartung, ein Inbegriff ihrer jeweiligen Organisationen zu sein – und normalerweise werden diese Erwartungen nicht enttäuscht. …

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„Für soziologische Betrachtungsweise wiegt am schwerstem, dass auch dem an letzter Stelle untergeordneten Beamten noch das mit einem Hungergehalt erstandene trockene Brot mundlich gewürzt ist: durch das Quentchen Anteil, das er an der von ihm mitvertretenen staatlichen Machtfülle hat. Es ist psychologisch so leicht zu erklären, dass dies bisschen Machtanteil um so mehr bedeutet, um so eifriger als Prestige zur Schau getragen, um so eifersüchtiger gehütet wird und verteidigt wird, je gedrückter die Stellung des einzelnen Beamten nach Besoldungsrang und innerdienstlicher Funktion ist. Je weniger die Persönlichkeit sich im beruflichen Wirkungskreis zur Geltung zu bringen und zu entfalten vermag, je mehr sie durch straffe Unterordnung in ihrer Initiative gehemmt und der Weisung Vorgesetzter unterstellt ist, desto unnahbarer wahrt sie die Schalterdistanz gegenüber einem „abzufertigenden“ Publikum, desto mehr ist sie durch Achselstücke, Säbel und andere Insignien einer amtlich unpersönlichen Erhabenheit beglückt; desto mehr auch durch Vorenthaltung solcher Symbole der Sozialgeltung gekränkt….

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An diesem Punkt ist eine letzte und besonders schwierige Frage über die Dienstklasse aufzuwerfen:

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Was ist ihre politische Orientierung?

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Wenn unsere Analyse zutrifft, würden wir erwarten, dass ihre Mitglieder eher konservativ in ihrer Orientierung sind und Parteien der gemäßigten Rechten unterstütze … Es scheint also eine allgemeine Tendenz nach rechts in der politischen Orientierung der Dienstklasse zu geben, aber je nach dem nationalen Kontext hat diese Tendenz die Form einer Unterstützung gemäßigter Konservativer oder autoritärer Extremisten …“

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Dietmar Moews Portraitzeichnung von DIETMAR MOEWS

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Dietmar Moews meint: Ich wollte hier Verständnis für ein Verständnis von Liberalismus und individueller Freiheit anregen – wenn man sich die ungebundenen Bohemiens betrachtet.

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Ich weise auf die Verkappung von Herrschaftsorganisation, die von Eliten veranlasst und gesteuert wird, und durch Dienstklasse vieler Farben praktiziert und sichergestellt wird.

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Ich finde Dienstklasse in zweierlei Hinsicht heute beachtlich:

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EINS Dienstklasse-Rollenspieler verantworten nicht, was sie anstellen

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ZWEI Die Dienstklassenquote macht sich als apolitische Berufsschweiger immer gefährlicher für eine gelebte Demokratie. Das heutige Deutschland hat inzwischen über 50 Prozent Erwerbsberuflerinnen und -berufler, die ihrer sauberen Personalakte halber lieber mit eigener Meinung und sozialer Positionierung zurückhalten.

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Je höher die Quote dieser Idioten wird, desto schlechter wird Demokratie als Volkssouveränität verwirklicht, und leichter fällt es den internationalen Plutokraten bzw. den aktiven Finanzpool-Casinos ihre Machenschaften zu legitimieren – man ist ja gewählt.

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Der von mir besonders geschätzte deutsche Soziologe Ralf Dahrendorf (1929-2009) hat den Anteil der DIENSTKLASSE einer Gesamtbevölkerung in seinen empirischen Feldarbeiten und Gesellschaftsanalysen stark beachtet.

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Dahrendorf kam zu der Feststellung, dass „Dienstklasse“ Qualität und Verlässlichkeit in den staatlichen Ämtern sichern hilft. Gleichzeitig entsteht eine „kritische erwerbsberufliche Situation“, wenn ein zu hoher Anteil (Dienstklassenquote) entsteht, der die Tendenz hat, das Dienstklassen-Personal als apolitische Bürger lahm zu legen.

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Insbesondere auch in diversen Vergleichsuntersuchungen zwischen dem deutschen föderalen Etatismus, dem zentralistischen französischen Etatismus, dem britischen Liberalismus und dem US-Amerikanischen Liberalismus.

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Wenn ich zuerst kurz die Bohème behandele, anschließend die Dienstklassen, lässt sich zur Bohème sagen, dass darin besonders freie unbürgerliche Staatsbürger mit oft künstlerischen Berufen vorkommen, die teils sozio-kulturelle Szenerien bilden, oft aber auch abseits und einzelgängerisch vorziehen zu leben – am besten jung und gesund.

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Am nachvollziehbarsten ist vermutlich die Vorstellung eines Pariser Clochards oder eines Erben des Pariser Establishments oder für die Ostdeutschen nichtnordamerikanische Indianer, also freie selbständige Künstler, Rentner, Erben und Arme, Berber, Gammler, Bettler, Straßenmusiker.

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Da wird BOHÈME dann doch erfassbar für typische individuelle und soziale Lebens-Stil-Varianten, die hauptsächlich auf Freiheit und Abwesenheit von Zwang und Familienbindungslosigkeit wert legen.

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Ansonsten haben die amerikanische Revolution und die spätere französische Revolution mit den Ideen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit viel tatenarme und gedankenreiche Vorstellungen hervorgebracht, doch die Gleichheit und auch die friedliche Sonorität einer selbstbestimmten Gesellschaft haben doch nicht den Schlüssel der Zufriedenheit aufzuweisen:

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Die USA haben quasi Bürgerkrieg der Handfeuerwaffen missbrauchenden freien Bürger und akkumulieren einen grenzenlosen Rassenhass gegeneinander.

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Die Deutschen werden dick und fett, doch benützen sie ihren Reichtum und ihre Freiheit nicht dazu, nach Herrenhut zu ziehen um ein gutes Buch zu studieren, sondern ins reiche Glashütte, um Autos mit Westnummernschildern, die ihnen Parkplätze wegnehmen, zum Kern ihrer wachsenden Militanz zu füttern.

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Die billige DDR-Lösung wäre, im neuen Ostdeutschland Vollbeschäftigung durch Staatsbürokratien zu schaffen, sodass eine Ost-Dienstklasse ihren Frieden mit der neuen Freiheit machen kann, die dem alten DDR-Bolschewismus ähnelt -; am besten lässt man das von der ROTEN FAHNE aufziehen (da gelten dann Arbeitszwang und Monatssold und als BONUS Kulturabende und -wochenenden mit BRIGADEN-Freude und FKK-Wärmebecken).

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Das wäre die Avantgarde-Hybridik aus Dienstklasse mit Boheme-Gewürz.

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Dietmar Moews „Stilleben mit Stratocaster“ DMW 235.35.79

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

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Dietmar Moews, unten rechts, beim Aufbau des „Endsport“ DMW 352.5.83, 900 / 600 cm

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PIRATENPARTEI DEUTSCHLAND Bundesparteitag 2016.1 in Lampertheim

Februar 20, 2016
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vom Samstag, 20. Februar 2016

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Bildschirmfoto vom 2015-12-16 13:53:30

Dr. Dietmar Moews LICHTGESCHWINDIGKEIT Bundestagswahlkampf 2009

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Die Internet-Piraten-FLASCHENPOST am 19.Februar 2016 teilte mit:

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Lampertheim ist die einzige Bewerbung, die auf die Ausschreibung zum Austragungsort eingegangen ist und auch im vorgegebenen, finanziellen Rahmen liegt – was sicher auch eine entscheidende Rolle gespielt hat. Doch das hat auch Nachteile: Man kann sich nicht das Beste heraussuchen. Deswegen solltet ihr vorbereitet sein, es könnte sogar soweit kommen, dass zum Beispiel kein WLAN vorhanden sein wird. Wie ihr euch darauf vorbereitet und was man noch alles zum BPT 16.1 einpacken sollte, erklären wir euch im Beitrag „Mit leichtem Gepäck zum BPT“.

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Und zu den Anliegen dieses – bekanntlich jeweils als basisdemokratische Bundes-Vollversammlung, d. h.ohne Delegierten-System – BP 2016.1 gehören keine Vorstandswahlen, sondern inhaltlich wollen sich die Piraten den kommenden Landtags-Wahlkämpfen sowie dem kommenden Bundestagswahlkampf im Jahr 2017 widmen:

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Die Piraten nennen folgende Haupt-PIRATEN-Parteianliegen:

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„Grundsatzprogrammanträge, Wahlprogrammanträge, Rootanträge, Satzung, Bedingungsloses Grundeinkommen u.a….“

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Bildschirmfoto vom 2015-11-25 13:56:35

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Dietmar Moews meint: In der gleichen Vorbereitungsphase Phase, vor der Bundestagswahl 2013 beim BP Neumünster 2012 stand Dr. Dietmar Moews als Kandidat zur Führung der PIRATENPARTEI DEUTSCHLAND zur Wahl, die PIRATEN in den Bundestag zu führen – er wurde damals von den Doofpiraten, gemeinsam mit SPIEGEL und FAZ, zum „Auschwitz-Leugner“ abgestempelt.

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Aber worauf es angekommen wäre, hatten die Doofpiraten und ihre V-Leute nicht kapiert. Folglich haben sie 2013 den Einzug in den Bundestag versemmelt und über „Probleme mit Recht“, mit „Kinderporno“ und sonstige Dummheiten die Massenmedien mit Müll versorgt. Diese Doofpiraten sind inzwischen ausgetreten – die Nachfolger machen aber keineswegs den Eindruck, als sei inzwischen gelernt worde.

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Dr. Dietmar Moews vor dem Roten Rathaus im Berliner Wahlkampf 2011

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Ich wiederhole noch einmal, was die PIRATEN als Pertei tun müssten, um nicht nur bodenlos in Landtagen zu sitzen, sondern ein verlässliche Basis und ein starkes Parteigefüge zu organisieren:

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Ich wiederhole, was bislang nicht kapiert wird:

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NULL: Die PIRATEN sind als IT-PARTEI gefragt!

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Deshalb müssen die PIRATEN die IT-REVOLUTION politisch unterfangen und dazu engen Schluss zum CCC suchen, d.h. die Piraten brauchen IT-Kompetenz und IT-Fachleute und IT-Konzepte von CeBit bis IAA und CCC-Kongress, Didacta und Google.

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EINS: BERLINER MANIFEST von Dr. Dietmar Moews studieren

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ZWEI Ralf Dahrendorf studieren, um unsere deutsche Persoektive des etatistischen LIBERALISMUS zu verstehen.

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DREI Das Bildungs-Werk PIRATEN-STIFTUNG als „Ralf-Dahrendorf-Stiftung“ mit staatlichen Geldmitteln organisieren und gründen, und nicht einfach jeden Partypiratenn als Mitglied aufnehmen, sondern die Mitglieder politisch ausbilden.

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PIRATENPARTEI-Schicksal ist das STICHWORT:

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BACK to TOP:

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Die Laienpolitiker wechseln die erfahrenen Leute aus und – machen die selben Fehler, die man bereits vor fünf Jahren gemacht hatte. Folglich dreht man sich seit Jahren inhaltlich im Kreis:

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Was soll „Vollprogramm? – dafür fehlt den Piraten bislang die Kompetenz – da heißt es in der FLASCHENPOST (Flaschenpost ist übrigens ein FORMAT, das Dietmar Moews 2010 in Berlin entwickelt und vorgeschlagen hatte) z. B.:

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alle Artikel des laufenden Monats. Einfach herunterladen, mitnehmen, lesen und bei der Abstimmung informiert sein. Euch interessieren nur einzelne Beiträge? „

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Und natürlich weiß der erfahrene Pirat, was kommt:

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Die überwiegende Mehrheit derTeilnehmer an dieser BP 16.1 Vollversammlung weiß nicht wovon die Rede ist, man nervt alle gut vorbereiteten Piraten und versemmelt viele Stunden in der BP-Halle mit Belehrung über die komplexen Abstimmungsaspeke – denn Mehrheitsabstimmungen auf einem Bundesparteitag, bei dem die Mehrheit abstimmt, ohne zu wissen, wovon gehandelt wird, ist natürlich Quatsch.

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Und damit sind wir beim Organisationsproblem der Piraten:

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Die Politikprofis können nicht mit einer Piraten-Partybewegung professionellen Anforderungen genügen – und momentan sind PIRATEN aus vier Landesverbänden in den vier Landtagen mit PIRATEN-Fraktionen, Schleswig-Holstein, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Saarland – und weils so blöde und V-Leute-belastet ist, kamen dann bei den Bundestagswahlen 2013 nur 2,6% heraus.

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Man sieht dieses auch an den BP 2016.1-Tagesordnungs-Programm-Punkten:

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Statt neue Vorstände zu wählen, werden allerhand Anträge behandelt: Grundsatzprogrammanträge, Wahlprogrammanträge, Rootanträge, Satzung, Bedingungsloses Grundeinkommen u.a….“

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DENN: Der Wahlkampf ist auf geniale PIRATEN und Persönlichkeiten angewiesen, die wissen, was in der Politik und auf der politischen Tagesagenda steht – das bestimmen nicht die kleinen Parteien; Ihnen bleibt lediglich auf Themen aufzuspringen und intelligent mitzumischen:

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Die kommenden WAHLKÄMPFE werden von den großen Parteien bestimmt: Momentan ist es das Flüchtlingsthema. Dann wird es gegebenfalls die EU-Schulden und Haftungsfragen betreffen oder die mangelnde Landesverteidigung Deutschlands und ALLES, was die großen Parteien auf die Wahlkampf-PLAKATE schreiben.

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ALSO liebe Piraten:

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EINS: IT-Partei

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ZWEI: Die Wahlkampfthemen der StaMoKap-Blockparteien der Großen Koalition aufgreifen und mit LIBERALISMUS aus dem Parteiprogramm der Piraten unterfüttern. Das würde für 2017 schon reichen, den Blockparteien junge Wähler wegzunehmen..

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Es fehlt in Deutschland an IT-Zukunftspolitik. Man kann die IT-Politik nicht der IT-Wirtschaft (Cebit und IAA) überlassen. Die User sollten mitbestimmen.

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Es fehlt an LIBERALISMUS, bei dem nicht die vergifteten Ausprägungen der LIBERTÄREN der USA nachgeahmt werden (d. H . bis zum Wahlkampf 2017 Dahrendorf studieren)

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FDP verirrt sich mit Christian Lindner

Mai 16, 2015

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vom Donnerstag, 14. Mai 2015

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Mangelnden Reformwillen wirft der wiedergewählte FDP-Vorsitzende Christian Lindner, Abgeordneter im NRW-Landtag, der Berliner Bundesregierung vor (DLF-Nachrichten am 16. Mai 2015).

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Es geht um notwendige Anpassungen und Veränderungen der Wirtschafts- und Finanzpolitik im Euro-Kurs“ – so lauteten Lindners Luftworte.

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Die FDP hat keine einzige Idee im Programm, die aus mehr als altbekanntem Gerede besteht – die FDP-2015 hat keine einzige neue Idee und keine strategische Perspektive, wie und wohin eine FDP die heutige POLITIK führen könne.

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Die REIZWORTE verraten sich selbst. LINDNER fordert ANPASSUNG. Und die FDP führt das Wort DEREGULIERUNG. Mit Deregulierung sei gemeint, problematische oder erfolgsbehindernde gesetzliche Regeln der transnationalen FINANZ-Wirtschaft abzuschaffen.

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Diese FDP will Sozialdemokratie und Religionsorganisation deregulieren und allein dem transnationalen Finanz-Syndikat die Schleusen öffnen.

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Da wüsste man gerne, was der „Liberale“ zum freien Markt und zum Wettbewerb meint, wenn zur Weltbank und zum IWF eine BRICS-Bank als Konkurrent auftritt?

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Dietmar Moews meint: Besonders lächerlich ist die Fürsprache der Lindner-FDP für den sogenannten Mittelstand der deutschen Realwirtschaft.

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Wer die einheimische mittelständische Realwirtschaft förden will, muss dem Finanzmonopolismus der Großbanken regulativ entgegentreten.

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Damit wird von der FDP die nationalvolkswirtschaftliche deutsche REAL-Wirtschaft ausdrücklich angesprochen, die aber durch staatsmonopolkapitalistische ANPASSUNG (StaMoKap) an die transnationale Finanzwirtschaft zerstört wird.

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KURZ – was Lindner erzählt, ist real DUMMES ZEUG.

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Was indes fehlt, wäre eine neue sozial-liberale Ausprägung eines neuen Liberalismus‘.

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Was fehlt, wäre die Anknüpfung an das vormalige Liberalismus-Genie Ralf Dahrendorf. Dazu müsste die FDP ein ziemlich dickes Brett bohren, nämlich die heutigen marktwirtschaftlichen Gesellschaftssysteme empirisch erfassen und analysieren, um daraus Schlüsse zu ziehen.

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Der neue Liberalismus muss unter den Gegebenheiten und Perspektiven der angängigen IT-Revolution – also unter globalen Prozessen und Aufladungen – eine wertorientierte liberale Rahmenverfassung entwickeln.

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Der neue Liberalismus muss in einem sowohl neoliberalen wie etatistischen Rechtsrahmen soweit politisch geöffnet werden, dass möglicherweise die bisherigen National-STAATEN abgeschafft werden können. Dass aber eine tragfähige Einbindung der sozialen Lebenswelten sich selbsteuernd reproduziert, die immer überall von Nationalismus gefärbt ist, anstatt in Zersetzung und Bürgerkriegen auseinanderzureißen.

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Führung und Fühlung sind keine Holzhammerideen, die mit Anpassung und Deregulierung gestaltet werden können. Dass die Menschen der Gesellschaft, die miteinander ums Fressen kämpfen, zusammenhalten müssen – also Soziale Kohäsion – ist kein Zauber, sondern ausgehend vom Individuum schwimmt die menschliche Sozialform von Geburt aus Eltern, Zeit und Ort her, oder säuft ab.

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Die derzeitige FDP und der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sind himmelweit davon entfernt, irgendwelche Alternativen zum herkömmlichen StaMoKap anbieten zu können. Die FDP ist nicht mal auf der Höhe der heutigen Herausforderungen.

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Unterwerfung unter das transnationale Monopolkapital und deren „westliches Militär“ kann auch mit Angela Merkel durchgeschaukelt werden.

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ZUGINSFELD 40 DMW 674.1.11 190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand, in Berlin 2012 gemalt

ZUGINSFELD 40
DMW 674.1.11
190 cm / 190 cm, Öl auf Leinwand, in Berlin 2012 gemalt

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68er Christian Geyer als PIRAT ohne ADORNO in der FAZ

Februar 3, 2015

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am Dienstag, 3. Februar 2015

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Achtundsechziger-Publizist Christian Geyer, der sein Leben lang unfähig und unwillig war, einen Zeitungsartikel ohne Einsprengsel mit ADORNO oder FREUD zu publizieren, tritt seit geraumer Zeit – zwar selten – mit kleineren Notizen ohne ADORNO/FREUD in der FAZ auf:

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Montag, 2. Februar 2015, Seite 9: „Meine Wut, deine Wut. Haben, haben, haben: Wohin treibt die AfD“.

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Geyer muss die LICHTGESCHWINDIGKEIT gelesen haben, denn er bringt Exklusiv-Gedanken von Dietmar Moews, die in Argumentationsketten gefasst, so nirgend wo anders geschrieben worden sind. Das betrifft die PIRATENPARTEI und die empirisch-soziologischen Organisationsaspekte bei Neugründung und Aufbau einer Partei in Deutschland.

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Geyer schreibt also: „…Das Schicksal der Piraten scheint der AfD fürs Erste erspart zu bleiben. Eine Partei, die sich als archaischer Haufen auf Dauer stellen will, ist politische Romantik. Dass die Aura des Amateurhaften nun schnell verfliegen wird, ist denn auch kein Ansatzpunkt fürs demokratietheoretische Monitum .. Es ist ja umgekehrt: der frühe Professionalisierungsschub kommt parteiensoziologisch gerade rechtzeitig, um die Flügelkämpfe zu zähmen. ..“

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… „…Die Prognose für die AfD hängt freilich nur zum kleinen Teil an ihrer Satzung. Entscheidend ist die Frage, wie sich Luckes Politik der Umbesetzung in Programmfragen auswirken wird (müsste es nicht „Umsetzung“ lauten? A. DM).

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… Lucke hat soeben an der Spitze seiner Partei Vakanzen geschaffen. Die Frage ist, ob er nun die Verschiebung seiner Klientel ..zum mündigen Bürger riskiert. Das wäre eine Umbesetzung im großen Stil.“

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Dietmar Moews meint: Christian Geyer kann mit seinem angelesenen Piratenargument wenig erklären. Denn bei den Piraten war der Führungskampf von Agenten der Vernichtung der alternativen Piratenbewegung geprägt. Alle Anträge, den professionellen organisationssoziologischen „Handwerksschritten“, hin zu einer gut organisierten Partei, wurden sabottiert.

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Bemerkenswert für die Piratenzersetzung ist, dass daran Berufsadministrateure wie der Beamte aus dem Bundesverteidigungsministerium, Bernd Schlömer, hinterhältig führend mitdrehten. Den doofbackigen Helfershelfern und Doofpiraten ist das nicht weiter übelzunehmen (unverschuldete Blödheit mit Kant und Popper – sowas weiß man vorher).

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Christian Geyers Piratenverweis ist deshalb leer: Bei den Piraten hatte man den Zerfall Schritt für Schritt und Hand in Hand im Wechselspiel mit den herrschenden Massenmedien betrieben, bis der Bundestagswahlkampf die besonderen Ressourcen der Piraten, in Wahlkämpfen Wählerherzen zu gewinnen, so verdreckt hatte, dass es niedergehen musste.

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Insbesondere dem künstlichen Hochziehen von jugendlicher Doofpiraten-Prominenz (Chr. Lauer und M. Weisband) durch die Massenmedien, damit die gesamte Piratenbewegung unter einen Themenzwang zu stellen (Internet-Piraterie, Kinderporno, Rechtsextremismus), hat mit der APO-Rolle durch die professionelle AfD-Prominenz keinerlei Gleichartigkeit.

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Bei der AfD gibt es vermutlich keinen Staatsschützer, der den heutigen Vorstand unterläuft. Bzw. es mutet doch eher so an, als handele es sich bei den namentlichen Parteigründern und -vorständen der heutigen AfD um gegensätzliche Politikwerte. Lucke, Gauland, Adam suchen gemeinsam Abgrenzung zu den Altparteien und in der Werbung um ansprechbare Wähler. Allerdings stecken bei der AfD Flügelkämpfe dahinter – wie es Christian Geyer gut beschreibt.

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Von der It-Revolution und den harten Fakten der technik-politischen Weichenstellungen –  für „Armageddon oder nicht“, für „Robotik oder Mensch“ – haben die älteren Herrschaften der AfD genauso wenig Lust wie Ahnung wie die US-StaMoKap-Blockparteien von Berlin.

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Für mich ist die AfD als Vehikel, rechts von der CSU, als Opposition durchaus nützlich. An den rustikalen Grundideen hinsichtlich der EU kann ich nichts Wählbares finden: EURO-Ausstieg ist nicht wünschenswert. Clash of Cultures ist eine Projektion ohne empirische Sinnfälligkeit:

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Ich wünschte mir, die Piraten wären auf das BERLINER MANIFEST, die liberale Positionierung in der IT-Revolution und die Anregungen von Ralf Dahrendorf, eingegangen – der wäre heute sicher auch nicht bei der AfD. Dahrendorf wäre auch garantiert nicht Tea-Party-libertär.

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Flaschenpost der Piratenpartei: Das Segelschiff braucht Druck aufs Segel

Januar 16, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5267

vom Freitag, 16. Januar 2015

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Ende des Jahres 2009 hatte Dietmar Moews das von ihm entwickelte Konzept eines „Flaschenpost“ genannten Internet-Formates bei den Berliner Piraten vorgestellt und ein schriftliches Konzept für ein „Flaschenpost“ -Newsletter genannten Online-Info-Briefes beantragt.

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Die Stammtisch-Crew „Negroponte“ hat das Konzept diskutiert – im Landesvorstand der Piraten wurde es aber nicht zugelassen. Auch weil man befürchtete, dass Dietmar Moews, wie ein selbsternannter Politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland und in seinem Piraten-Wahlkampf-Format „Lichtgeschwindigkeit“-Video-Blog bei Youtube, auch die „Flaschenpost“ redaktionell in den Griff nehmen könnte.

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Sowohl die „Lichtgeschwindigkeit“, wie der fehlende „Staatsminister im Kanzleramt für IT-Revolution“ und ein „Politischer Geschäftsführer“, waren auch die „Flaschenpost“ und die „Ralf-Dahrendorf-Stiftung“, das „Berliner Manifest“ und die „Piratentypologie“ Ideen, Vorschläge und Initiativen von Dietmar Moews. Doch seine beiden Honigsauger, Pavel Mayer und der Doofpirat Christopher Lauer, die Wissen und Ideen von Dietmar Moews abzockten, aber permanent gegen ihn persönlich bei den Berliner Piraten intrigierten, behinderten und denunzierten die meisten Initiativen. Sie waren es auch, die mit dem Stammtisch Bjarne Stoustrup, Coriner Straße, die Kandidatenliste für die Abgeordnetenhaus-Wahl fundamental manipulierten. Schlimm genug.

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Auf dem Weg blieben die meisten Gründungspiraten bald lieber mit Anstand zu haus – die politische Verwandtschaft mit dem CCC ging dabei völlig vor die Hunde; das von mir ausgeworfene Kosewort „Doofpiraten“ ist noch nett, wenn es sich dabei um unentfaltete ASDH-Würmlein handelte: „Hastu Flat“?

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Es ist klar, dass Dr. Dietmar Moews, als früherer Mitgründer der Grünen, als Künstlergelehrter wie auch als Soziologe, speziell in Verbandsorganisationsfragen, ein klares Profil für die Piraten konzipiert hatte, nämlich als „IT-Revolutions-Partei“ – und nicht als fünfte sozial-liberale StaMoKap-Blockpartei mit sogenanntem „Vollprogramm.

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Denn „IT-Revolution“ heißt das Thema, das allen fehlte – hier war der Zulauf für die Piraten, hier, in der IT-Politik, in Anlehnung an den CCC, liegt der echte Bedarf für eine neue Partei: dafür gilt bis heute das „BERLINER MANIFEST“ und die Bezugnahmen zu Ralf Dahrendorfs Liberalismus.

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Erst etwa zwei Jahre später erschien nunmehr das Konzept „Flaschenpost“ der Piratenpartei Deutschland. Mit Interesse verfolgte ich die Subversion der Schlömer / Ponader und Doofpiraten, kassierte die Antisemitismus-Keule als Verdächtigter für Volksverhetzung durch die Doofpiraten und einige doofe Journalisten: Fabian Reinbold und Anne Meiritz beim Spiegel, Marie-Katharina Wagner von der FAZ sowie einem anderen Trottel der FAZ, dessen kauzigen Namen (Harald Staun) ich inzwischen vergessen habe.

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Gestern las ich in der neuesten „Flaschenpost Newsletter 03/15“ des Jahres 2015, die Pirat Michael Renner i.S.d.P. verantwortlich zeichnet nunmehr:

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Ich freue mich, zu lesen:

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…einer „werteorientierten Digitalpolitik“ wollen wir wieder als Internetpartei wahrgenommen werden. …“ oder etwas ausführlicher aus dieser Flaschenpost:

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„ … Wahlkreuz bei den Piraten zu machen. Details zu den geplanten Wahlkampfterminen und wie ihr dabei helfen könnt, stehen im Artikel „Wahlkampfhilfe für die Bürgerschaftswahl in Hamburg“.

2015 soll das Jahr werden, das die Piratenpartei inhaltlich und pro­gram­ma­tisch voranbringt. Darüber waren sich die Piraten beim Dreikönigstreffen in Erlangen einig. Damit der Plan gelingt, wurden gleich mögliche Themen in die Diskussion gebracht. Mit Datenschutz, Freiheit, Überwachung, unserer Ablehnung des sogenannten „Freihandelsabkommens“ TTIP und einer „werteorientierten Digitalpolitik“ wollen wir wieder als Internetpartei wahrgenommen werden. Zusätzlich soll ein außenpolitisches Profil entwickelt werden, wozu auch die Piraten-Sicherheitskonferenz Ende Januar in München dient. Im Artikel „2015 wird Aufbruchjahr der Piraten – Dreikönigstreffen weist Weg in die Digitalpolitik“ findet ihr alle wichtigen Punkte und dazu noch einen Link zu den Videos. …“

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Ralf Dahrendorf

Ralf Dahrendorf

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Dietmar Moews meint: Die braune Socke, Joachim Paul aus Neuss, hat sich noch immer nicht bei mir entschuldigt für seine absurde Nazi-Verdächtigung gegen mich im ZDF. Das ist sehr schwach und sehr dumm von ihm.

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Bildschirmfoto vom 2014-04-11 14:04:04

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Bildschirmfoto

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MAGENTA – FDP ohne EU-Alternative zu US-Liberals

Januar 6, 2015

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am Dienstag, 6. Januar 2015

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Magenta am FKK-Strand der Freiberufler

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Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart 2015 – und die Massenmedien werden mit sogenannten NEUSTART-AMBITIONEN „des deutschen Liberalismus“ von der derzeitigen Führungsagentur der FDP unter dem NRW-Landtagsabgeordneten Christian Lindner gefüttert.

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Die FDP (Freie Demokratische Partei Deutschlands) sucht angeblich freie Wähler, Wechselwähler und derzeitige Nichtwähler, die sich gerne von einer magentafarbenen deutschen US-Liberalismus-Partei klientelisieren lassen mögen.

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Der Deutschlandfunk berichtete heute aus Stuttgart mit einigen O-Tönen – die heutigen Sprecherinnen und Sprecher der FDP proklamierten:

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Die neue FDP erklärt, dass in Deutschland keine Partei den notwendigen „Liberalismus“ verträte, für den jetzt die FDP sich runderneuert hat und als FDP zu den kommenden Landtagswahlen antreten wird.

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Das Parteiprogramm der neuen FDP soll „liberal“ sein und der politischen Partnerschaft mit den USA, wie sie, seit 1945 bis heute, entfaltet worden ist, dienen.

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Die FDP unterstützt TTIP und den sogenannten Freihandel, den CIA und NSA und Prism – und hat zu den kritischen Diskussionen in Deutschland und in der EU kein einziges eigenes Argument zur US-Freihandelslinie erklären können.

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Die neue FDP beansprucht einen politisch-programmatischen Platz inmitten der derzeit von freien deutschen Wählern gewählten Parteien.

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Diese Parteien haben sich programmatisch unter so allgemeinen Stichworten wie „christlich-abendländisch, demokratisch, rechtsstaatlich, sozial, frei, pluralistisch, marktwirtschaftlich, vorrangig in internationale Verträge verpflichtet, die insgesamt als „Westen“ firmieren und als US-Weltregime herrscht“, festgelegt.

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So – gar nicht anders – auch die neue FDP.

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Dabei benehmen sich die deutschen Parteien wie „Blockparteien“. Die politischen Werte, „sozial, christlich, frei, marktwirtschaftlich“ lassen keinen Pluralismus zu.

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Zwischen dem Block von CDU, CSU, SPD, Grüne, AfD und deren propagandistischen Begriffs-Dehnungstechniken gibt es keine verlässlichen Mandate.

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Lediglich die Linkspartei tritt mit Oppositionsarbeit und mit politischen Alternativen – im Rahmen der geltenden Normen des Grundgesetzes und der Gewaltenteilung im Rechtsstaat – an.

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Die in den deutschen Parlamenten heute die deutschen Wähler repräsentierenden Blockparteien lassen keine Zwischenstufe, zwischen „dem bedingungslosen US-kapitalistischen „Merkel-Westen“ und einer EU-orientierten demokratischen „Sozio-Kultur“, zu.

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In diesen Block möchte die neue Magenta-FDP mit verschärften Amerikanismus zurück.

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Die „neue“ FDP stellte heute in Stuttgart auf dem Dreikönigstreffen 2015 ein neues Marketing-Design vor:

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Die FDP-Sprecher trugen rosafarbene Kravatten, als wollten sie einen Christopher Street Day feiern. Das Stichwort lautet MAGENTA – die Telekom-Werbe-Farbe ROSA wurde jetzt in das bekannte BLAU-GELB der alten FDP eingefügt und soll zukünftig das NEUE an der FDP signalisieren.

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Keine einzige inhaltliche Idee oder konkrete Auslegung zu einem neuen Liberalismus wurden von Christian Lindner herausgebracht:

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Nichts Neues zwischen Etatismus und Liberalismus, zwischen Sozialdarwinismus, Deregulierung, Recht des Stärkeren, Abwesenheit von Zwängen, Geschichtsvergessenheit und Tradition, wurde von Christian Lindner herausgebracht:

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Mutbürger statt Wutbürger“, lautete Lindners Hauptslogan und er traf damit, sowohl im großzügig poetischen Sinn, wie in der mikrosoziologischen Genauigkeit VOLL NEBEN die Wählerstimmung und den Zeitgeist.

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Die wählende Parteien-Klientel hat sich momentan mit Verpitbullung, mit Hitlerschlauheit und mit dem „Hannemann geh‘ du voran“ bequem eingerichtet. Die deutsche Öffentlichkeit repräsentiert derzeit in lockerer Grundhaltung das genaue Gegenteil – zwar nur gespielte Gegenteil: „Wutbürger statt Mutbürger“.

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Die Demonstrationen für und gegen PEGIDA zeigen durchweg „L’art pour l’art-Demonstranten“, denen das Demokratie-Spielen, das hitlerschlaue Rechthaben, ohne weitere Kosten ermöglicht.

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Die Lügenpresse macht dabei gerne mit. Alle, die sich freiwillig melden, in die PEGIDA-Waagschale zu springen – egal ob dafür oder dagegen – werden zu Augenstaub und O-Töne-Geräuschkulisse formatgerecht verarbeitet.

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Lügenpresse bedeutet hierbei, den oder einen verlässlichen Kern der an sich verfassungsgemäßen öffentlichen Demonstration, von vorn herein abzustreiten und nicht zu klären. Folgenabschätzung: Es wird sich schon zersetzen und ermüden lassen.

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Wie viel qoutenheckender sind stattdessen die Kampagnen-Aufrufe der Lügenpresse an alle „anständigen Deutschen“ zur Gegendemonstration! Das gibt doch was her:

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„Bunt statt Braun“ – natürlich lässt sich weder die Lügenpresse mit Bunt statt Braun, noch die Blockparteien-Regierung die schreienden Klüfte zwischen den Menschenrechten und der braun-bunten US-Verfassungswirklichkeit zur politischen Aushandlung bringen.

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„Pin-Stripes-NAZIs, Rechtsextremisten, braune Socken, – Mucken trotzig gegen Merkels Machtwort auf.“ Wenn da der Lügenpresse nicht doch was aus dem Ruder läuft, was der Lügenpresse mal selbst auffällt – mal so, in Nadelstreifen von Dresden und Münster.

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Dietmar Moews meint: Die heute angetretene neue Magenta-FDP hat weder fähige Leute noch ein tragfähiges Programm.

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Mit einem smarten Magenta-Agentur-Chef Christian Lindner und einem selberdenkenden Wolfgang Kubicki in Kiel ist es überhaupt nicht getan.

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Dietmar Moewsam 7. August 2014 in Köln nach einem zehn Km-Lauf mit einem Ohr im Sonnenschein

Dietmar Moewsam 7. August 2014 in Köln nach einem zehn Km-Lauf mit einem Ohr im Sonnenschein

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Dieser FDP – die in sechs deutschen Landtagen als Opposition sitzt, ohne Oppositionspolitik aufweisen zu können – als Parteiangebot inmitten der deutschen Blockparteien, die allesamt „auch liberal“ sind, fehlen weiter durchdachte Qualitäten eines Liberalismus im 21sten Jahrhundert, in der IT-Revolution und inmitten einer zu verbessernden Praxis innerhalb der UN-Charta.

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Der FDP-Politiker Ralf Dahrendorf hatte noch im Jahr 2004 in einem seiner letzten Interviews seine Kritik am europäischen Liberalismus, die Divergenzen zu den libertären Ausprägungen des Sozialdarwinismus in den USA, formuliert und aufgerufen einen neuen europäischen Liberalismus zu entwickeln.

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Bei Dahrendorf ging es um zeitgemäße liberale Politik zwischen dem deutschen und französischen Etatismus, dem britischen und amerikanischen Liberalismus, einschließlich der neuen IT-Kommunikation und der weltweiten Militärherrschaft der USA.

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Davon finden wir bei der Magenta-FDP von Lindner und Kubicki so gut wie nichts.

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Ich habe im BERLINER MANIFEST für die PIRATENPARTEI einen solchen neuen Liberalismus ausgelegt und bei den Piraten zu wenig Resonanz und kaum Verständnis gefunden.

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Lindners Behauptung, in Deutschland fehlt die FDP!, ist empirisch nicht festzustellen.

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Was immer eine Magenta-FDP als Wahlkampf-Agentur zukünftig auf die Beine stellen wird, wird von Großspenden und vom Kalkül der beiden Haupt-Blockparteien CDU / CSU und SPD abhängen.

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Seitdem CDU und SPD keine Leihstimmen-Wahlkämpfe mehr veranstalten, haben sich auch die Massenmedien lieber auf das amerikanische Zweiparteien-System eingeschossen. (Wir beobachten aber, dass das US-Zweiparteien-System nicht in Europa gilt, wo laufend neue Parteien in Parlamente kommen).

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Noch sind Probleme lösbar: RALF DAHRENDORF sagt es

August 5, 2014

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am Mittwoch, 6. August 2014

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Es soll nun mal Ralf Dahrendorf kommen, damit das fromme Leben auch froh sein kann:

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Komischer Weise ist die Nutzerbindung des Text-Blogs mit LICHTGESCHWINDIGKEIT, hier, anonymer als im YOUTUBE-Video-Blog dietmarmoews. Komisch deshalb, weil die aufwendigeren Beiträge hier nicht einfach so wegschnurren – dennoch werden die täglichen Neu-Posts von einer größeren und enorm wachsenden Zahl von Nutzern angenommen.

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Dietmar Moews ist entzückt, zu sehen, wenn er sich ein Thema wochenlang, wie einen Seminarvortrag, zurechtlegt, nachschlägt, aktuellen Stand hochholt, schließlich den Text formulieren (anschließend in mehreren Korrekturgängen Tippfehler und sonstigen Mist richtig zu stellen) – wenn dann wirklich eine Lawine der Aufrufe sich exponentiell entwickelt, wie momentan: MH 17, die völkerrechtlich bevormundete deutsche Staatssouveränität, oder die Kindersex-Ästhetik in der Sport-Bilder-Übertragung.

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Okeedokee – heute also ein Nutzergespräch und die übereinkommende Herbeirufung:

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Es muss endlich mal was Positives her.

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(ich dachte immer, meine Bilder sind solche Inseln des Glückes – das trifft natürlich für mich selbst immer dann zu, wenn es um durch Kauf anerkannte Leistungen sich handelt – man kann das einem Nichtmaler nicht erklären, wie es ist sowas gegen Geld aus den Händen zu geben – es ist die Gewissheit einer Qualität, die anerkennbar ist. Es ist nur eine Frage der Zeit – wenn man auf dem Markt anbietet – dass auch ein Tausch (z. B. gegen Geld) angeboten wird.).

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Der wundervolle deutsche Brite Ralf Dahrendorf, der das Soziale der modernen Ausprägungen in den USA, in Deutschland, in London,In Frankreich, in der E U, empirisch kannte, der den Liberalismus und den Etatismus verschiedener westlicher Prägungen sehr ergiebig berichterstattet und kritisiert hat, dass man viel lernen kann:

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Ralf Dahrendorf

Ralf Dahrendorf gezeichnet von Dietmar Moews

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SIR Ralf Dahrendorf, geboren 1929 in Hamburg, gestorben 2009 in Köln, war ein deutsch-britischer Soziologe, Politiker und Publizist.

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Er war Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Mitglied des Deutschen Bundestages, parlamentarischer Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Mitglied der Europäischen Kommission, Direktor der London School of Economics and Political Science, Rektor des St. Antony’s College in Oxford, Deutschlands prominentester Deutscher, war auf vielfältige Weise im öffentlichen Leben Europas präsent. Früh politisch engagiert, wurde er 1944 wegen beteiligung an einer illegalen Schülervereinigung in Schwettig/Oder inhaftiert. Nach dem Krieg studierte er in Hamburg Philosophie und Klassische Philologie. Politisch seit 1947 in der SPD engagiert, trat er im Oktober 1967 in die FDP ein. Für die Liberalen ging Dahrendorf in den Bundestag und wurde Vorstandsmitglied der Partei. Walter Scheel machte ihn 1969 zum Staatssekretär im Auswärtigen Amt. Von dort wechselte er in die EU-Kommission nach Brüssel und war für den Außenhandel und äußere Beziehungen der EWG verantwortlich.1974 wure er Rektor der London School of Economics. 1982 übernahm er die leitung der FDP-nahen Friedrich Naumann-Stiftung. 1988 gab er den Vorsitz der Stiftung ab, trat aus der FDP aus und ging nach Oxford. Er Mitgründer der Universität Konstanz und Mitglied des britischen House of Lords.

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Im House of Lords wirkte er unter anderem als Vorsitzender der Commission on Wealth Creation and Social Cohesion (1995) und als langjähriger Vorsitzender des Select Committee on Delegated Powers and Regulatory Reform (bis Herbst 2006). In Deutschland war er Berater der Badischen Zeitung. Er erhielt 1989 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Er war Botschafter der Initiative Soziale Marktwirtschaft. Dahrendorf erhielt 1997 den Theodor-Heuss-Preis für sein politisches und geisteswissenschaftliches Lebenswerk verliehen. Im Jahre 2002 wurde er als erster Preisträger mit dem Walter-Hallstein-Preis der Universität rankfurt, der Stadt Frankfurt und der Dresdner Bank ausgezeichnet. Im Januar 2005 war er Forschungsprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.Von 2006 bis zu seinem Tod war er Vorsitzender der Jury zur Vergabe des Gerda Henkel-Preises. 2007 wurde Dahrendorf mit dem international hoch renommierten Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Der CDU-Ministerpräsident Rüttgers berief Dahrendorf zum Vorsitzenden einer Zukunftskommission der nordrhein-westfälischen Landesregierung und 2009 erhielt er den Schader-Preis, ferner war er bis zu seinem Tode Ehrenpräsident der Deutsch-Britischen Gesellschaft.

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Dietmar Moews: Ralf Dahrendorf ist neben Alphons Silbermann mein persönlicher Anhaltspunkt im heutigen Treiben der verkommenen Soziologie. Dahrendorf hatte eine virtuose empirische Durchblick-Methode.

Ich hatte versucht, den Piraten die Gesellschaftskenntnisse des Ralf Dahrendorf näherzulegen, der noch zuletzt ein Plädoyer zur Gründung einer neuen, wirklich liberalen Partei in Deutschland gehalten hatte.

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Die Piraten hätten durch mich eine staatlich finanzierte Ralf-Dahrendorf-Stiftung bekommen, die der Ausbildung der Piraten hätte dienen können. Doch die geistig-sozialen Anschlussfähigkeiten waren den hauptsächlich dilettierenden Piraten in der Berliner Gründungszeit nicht gegeben.

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Es folgt ein Interview, das Ralf Dahrendorf der Wochenpost gegeben hatte.

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