FRACKING, CHEMIE? Welche Chemie? – Schweinerei ohne Genehmigung?

Juni 18, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4544

am 18. Juni 2014

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Wie gut, eine freie Presse zu haben. Die Deutschen müssen ihre Zeitungen benutzen. Sonst verlieren diese freien Kaufmedien die Lebenskraft.

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Im Kölner Stadt-Anzeiger, im neuen deutschland und in der taz – diese drei Kleinkinder des medialen Resonanzgeschäftes, die nicht immer voneinander abschreiben fand ich den FRACKING-Betrug, der an den Deutschen vollzogen wird. Die Süddeutsche Zeitung aus München kam heute mit einem Leserbrief hinterher. Wo bleiben die anderen?

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Heute also ein LESERBRIEF in der Süddeutschen: „Was weiß die Giftmischung?“ die Nachricht, die ich bei den großen Blättern, ZEIT, WELT, FAZ und NZZ nicht fand:

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Ein Teufelszeug“ steht beim KstA im LESERFORUM unter kurz und knapp auf Seite 14 am Dienstag, 17. Juni 2014, zu Deutsch: ein LESERBRIEF von JOHANNES SIEVERS, KÖLN: „Fracking, diese umstrittene Methode zur Erdgasgewinnung, ist oft genug beschrieben und analysiert worden. Eines aber haben die Erläuterungen gemeinsam: Es fehlt die genaue Benennung der Chemikalien. Der Leser möchte doch gerne wissen, was verwendet wird.

Mit dem Sammelbegriff „Chemikalien“ fühlt man sich verhohnepipelt. Die bisherige Information lässt nur den einen Schluss zu: Das muss ja ein Teufelszeug sein, was diese Gschaftlhuber uns ins Trinkwasser mischen wollen.“

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Das neue deutschland wagt einen eigenen Text als kleinen dpa-Bericht, eingekleidet in die Nachrichten: „Erdöl-Testförderung im Nordosten vor dem Start – Gegner demonstrieren, Seite 12 am Montag den 16. Juni 2014: „In Saal bei Barth in Mecklenburg-Vorpommern geht die Erdöl-Testförderung Anfang der Woche in eine entscheidende Phase. Nach Angaben des kanadischen Öl-Unternehmens Central European Petroleum CEP werden bei dem sogenannten Bohrlochanschluss rund 150 Kubikmeter Flüssigkeit in ein etwa 2700 Meter in die Tiefe reichende Bohrloch gepumpt. Hintergrund sei, dass bei den früheren Arbeiten Gesteinsporen rund um das Bohrloch etwa durch Schlammablagerungen verschlossen wurden und so nur wenig Öl in das Bohrloch fließen kann. Diese Poren und Fugen würden durch die Stimulierung geöffnet, unter Eigendruck fließe das Öl ins Bohrloch. Die Flüssigkeit bestehe zu 99,5 Prozent aus Wasser und Sand, 0,5 Prozent bestünden aus Zusätzen, wie sie in Haushalten verwendet werden. Eine Grundwassser-Gefährdung sei ausgeschlossen. Gegner der Erdölförderung haben für Montagnachmittag zu einer Demonstration am Bohrloch aufgerufen. Sie befürchten die Freisetzung von Schadstoffen wie Benzol und Quecksilber.“

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Die berliner Tageszeitung taz bringt in der Westausgabe vom 17. Juni 2014 auf Seite 7, Wirtschaft und Umwelt: „Ach wie gut, dass niemand weiß, dass es Fracking heißt. ENERGIE An der Ostseeküste wird nach Öl gebohrt. Das Wort Fracking ist für die Verantwortlichen tabu. … Bereits vor drei Jahren war das Bohrloch fertig gestellt worden, rund 2700 Meter tief, dann noch mal 1.000 Meter horizontal in der Erdöl-führenden Schicht entlang.

Nun begann die Firma 1.500 Tonnen Flüssigkeit einzupumpen, um das Gestein entlang der Bohrung für eine Testförderung aufzubrechen. Oder will sie es „öffnen“, wie es bei CEP heißt? Der Unterschied ist nicht nur der englische Begriff für aufbrechen ist „fracking“ und damit ist der Salat zugerichtet.

Deutschland debattiert über „Fracking“, darunter versteht sich jene Fördermethode von Öl und Gas, die in den USA ganze Landstriche mit Bohrlöchern überzieht und immer wieder das Grundwasser verschmutzt, weil giftige Flüssigkeiten das Gestein aufbrechen. … Die Flüssigkeit, die man in der Barth 11 genannten Bohrung einsetzt, sei völlig ungefährlich. Clean-Stim heißt sie. Angeblich haben sie ein paar Öl-Manager auch schon getrunken. Zudem handle es sich um konventionelles Fracking, wie man es in Deutschland schon seit den 1960er-Jahren anwende … Die Bohrfirma erklärt, das Gestein werde nur einmal mit Chemikalien aufgebrochen. … Die Große Koalition plant ein Gesetz, in dem grundsätzlich alle Öl- und Gasbohrungen in Deutschland neu geregelt werden …“

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Und schließlich die Süddeutsche Zeitung aus München, Seite 15, LESERBRIEFE am 18. / 19. Juni 2014, Überschrift: Was weiß die Giftmischung? „Der Artikel „Fracking, aber wie?“ vom 3. Juni verunsichert mich tief. Wie kann ein Bergamt Teile einesTrinkwassergebiets für Fracking-Bohrungen freigeben? (Warum tut sich nicht ein alter Stollen auf und versenkt dieses Amt an Ort und Stelle, wo es hingehört, unter den Berg, aber tief genug?) Die zweite Frage kann ich mir selbst beantworten – weil der Schöpfer, zuständig für solche Aktionen, leider abwesend ist. Wer, außer ihm, weiß überhaupt, welche Wege das in die Erde gepumpte Gift nimmt? Weiß die Giftmischung, wo sie nicht hinfließen darf?“ Ich habe keine Gesetz erlebt, das nicht irgendwann korrumpiert wurde – von Fachgutachten, Vorschriften und Politiker-/Parteiversprechen ganz zu schweigen! Erneuerbare Energien werden abgewürgt, weil sie sich nicht zum Profitmachen eignen. Wenn jeder seinen Strom selber produziert, was bleibt da noch für die Profitgeier? Dieter J. Baumgart, Mourèze Frankreich“

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Dietmar Moews meint: Ich danke den Briefschreibern und Mitdenkern. Es ist nicht ganz klar, warum 1.500 Tonnen Giftmischung in der taz gleichgesetzt werden kann mit 150 Kubigmetern im neuen deutschland und welche Menge da nun hineingegiftet wird: Kubikmeter Wasser wiegt eine Tonne – egal: Sie müssen jetzt gezwungen werden, die Chemikalien exakt bekanntzugeben.

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Trinkprobe können sie bei Hütchenspielern machen.

P. S. CLEAN-STIM ist also Benzol und Quecksilber.

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