Der Russe Putin hoch zu Rosse, voller Risse

August 13, 2021

Lichtgeschwindigkeit 10264

am Freitag, den 13. August 2021

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Am 13. August jährt sich der Ostberliner Mauerbau zur Einzäunung von Westberlin – allerdings unter dem Vier-Mächte-Status, wonach auch die Westalliierten USA, Großbritannien und Frankreich Rechtsanspruch auf freien Zugang nach der russisch besetzten Zone und Ostberlin hatten.

60 Jahre sind vergangen – Mauer, Wachtürme, Stacheldraht, Minen, Selbstschussanlagen, Abgrenzungen, der Todesstreifen wurden abgerissen, die Soldaten und Polizisten wechselten die Uniformen, jedoch nicht den kaiserlich-preußisch-hitleristischen Staatsdiener-Stil.

Der russische Staatschef Putin hat heute keine besondere Grußadresse an die Deutschen versendet, um die an die Befreiung von 1945, die Befreiung von 1989 noch weitere Befreiungsgrüße zu wünschen. Da sitzt der Russe hoch zu Rosse und erzeugt Risse:

Wieso man Donald Trump in russische Privatkreditschulden gebracht und ihn erpressbar gemacht hat, ist einsichtig, besonders wenn Trump Präsident wäre. Deshalb werden diese Kredite auch nicht platzen, solange Hoffnung besteht, dass Trump und die Republikaner weiter auf russischem Ticket segeln.

Dietmar Moews meint: Mir scheint auf der Hand zu liegen, dass den Russen, bei aller Übelkeit den Revolutionären von Oben, Gorbatschov und Jeltzin erheblich viel verdanken. Besonders die Personalentscheidung Jeltzins für Putin hat den Russen ermöglicht den Absturz der UDSSR, des Warschauer Pakts und aller innenpolitischen Defizite, in etwa abzufangen, indem Putin eine sehr komisch bürokratisch-kapitalistische Wirtschaftsform für Privatunternehmer öffnete.

Anders gesagt: Es hätte anstelle von Putin sehr viel schlechtere Personalentscheidungen in Moskau geben können. Alte Militärs stehen dafür immer bereit, einen stalinistischen Polizeistaat zu führen – wie es heute in Weißrussland nicht anders läuft.

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Putin Put in – Homohass nach Englisch-Kurs in Russland

Mai 10, 2014

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Lichtgeschwindigkeit 4391

am 10. Mai 2014

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Hatte Wladimir Putin in seiner Hybris, die große ehemalige Sowjetunion zu moderieren und nach allen Regeln der Führungskunst zu sanieren, auch Sprachunterricht genommen und die weltweit angewendete Sprache Englisch erlernt.

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Und als Putin bei seinem ersten Treffen mit dem Ehepaar Obama zu Frau Michelle Obama sagte: „Sehr erfreut, Putin“, jene antwortete: „Sehr erfreut Put in“. Glaubte Putin an seine feuchtesten Träume, die noch aus archaischen Zeiten in ihm kochten: Der Sieger nimmt die Frauen der Unterworfenen – und: Put in.

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Man kann es vermutlich nur als Satire deuten, wenn man nicht den Hass unter den einander Fremden schüren will. Es hört nicht auf, dass aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion Hass und Unterdrückung gegen Homosexuelle wilde Formen annimmt. Das hat eine soziale Dimension – es rührt also vom mitmenschlichen Miteinander her, das sich gegenseitig beeinflusst, kontrolliert und steuert. Heraus kommt immer ein Zwischenfazit auf Kosten Dritter.

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Man kann aber auch nicht übersehen, dass es sich bei diesem Verhaltensstil um ein stereotypes Grundmuster geht: Majorität formiert sich gegenüber Minorität.

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In den weiteren Ausprägungen treten solche Minderheitsdrangsalierungen immer als Sündenbock-Prinzip auf: Wenn es Unzufriedenheit und/oder Probleme und Miseren gibt, die man nicht zur Zufriedenheit bessern kann, werden Schwächere aufgespießt, denen man die Verschuldung anlastet: Die Fremden, die Anderen, die Ausländer, die Orthodoxisten – Neger, Juden, Zigeuner -, wer hier zum Opfer wird, sollte nicht eingeschüchtert die Schuld bei sich selbst ernsthaft suchen (er könnte mal bei sich zu hause nachschauen, wo er selbst in der Majorität ist, dass es dort ebenfalls Spielarten der stereoptypen Diskrimierung als Ersatzdroge für ungelöste Probleme und Missstände gibt).

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Doch dann kam nämlich der US President Barack Obama und sagte ebenfalls: „Sehr erfreut Mister Put in“. Darauf schaltete der russische Führer Putin indigniert auf Reserve um.

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Kurz nach Putins Rückkehr nach Moskau kamen erste Verlautbarungen, dass Putin Homosexualität unter Strafe stellen wolle und homosexuelle Paarungen oder sogar Eheschließungen, quer (queer) der heterosexuellen Tradition verbot und verfolgte.

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Heute sollte niemand den Staatschef Putin auf Englisch begrüßen und beim Namen nennen.